{"hits":{"total":{"value":10,"relation":"eq"},"hits":[{"_index":"gesis-01-11-2026-01-05-43","_id":"gesis-ssoar-51226","_version":1,"_seq_no":82324,"_primary_term":1,"found":true,"_source":{"date":"2014","link_count":0,"coreJournalTitle":"BIOS - Zeitschrift f\u00fcr Biographieforschung, Oral History und Lebensverlaufsanalysen","coreAuthor":["Schlegelmilch, Arthur"],"source":"In: BIOS - Zeitschrift f\u00fcr Biographieforschung, Oral History und Lebensverlaufsanalysen, 27, 2014, 1-2, 5-13","title":"Mensch und Staat: Erfahrungs- und kommunikationsgeschichtliche Perspektiven","type":"publication","coreZsnummer":"1-2","database":"SSOAR - Social Science Open Access Repository","subtype":"journal_article","full_text":" Mensch und Staat. Erfahrungs- und kommunikationsgeschichtliche Perspektiven Einf\u00fchrung Arthur Schlegelmilch 0LP GHP 7OHPM \u00c40HQV\u0143O XQG 6PMMPB (UIMOUXQJV - und kommunikationsgeschichtliche 3HUVSHNPLYHQ\u00b3\u000f ]X GHP GMV HQVPLPXP I\u0081U *HV\u0143OL\u0143OPH XQG %LR BIOS, Jg. 27 (20 ), Heft 1\/2 14 \u00a9 Verlag Barbara Budrich gen 2000: 493). Hierzu haben beispielsweise die politisch-soziale Milieuforschung vielleicht nicht einmal prim\u00e4r) aus kognitiven und rationalen, sondern auch aus me6PMMP\u00b3 JHNUM\u0143OP RLUGB (LQH (QJI\u0081OUXQJVPMMPOL\u0143OHQ GMVHLQV GXU\u0143O GLH %HY|ONHUXQJ\u000f GLH OLHU MXI GLH )RUPHO \u00c40HQV\u0143O XQG administrativer und politischer Funktionstr\u00e4ger bzw. auf staatsb\u00fcrgerliches Handeln formellen Charakters soll auf diese Weise vermieden werden. Die anthropologische Politikfelder nie ausschlie\u00dflich und wohl nicht einmal \u00fcberwiegend rational gesteuert. formierten \u00c46PMMP\u00b3 ]HLJP V\u0143OOLH\u0089OL\u0143O MQ\u000f GMVV SROLPLV\u0143OHV 9HUOMOPHdesrepublik, DDR und \u00d6sterreich, die sich am Ende des Zweiten Weltkriegs unter betrifft einerseits die Ebene des politischen Kulturvergleichs von drei Staaten, BuFolgenden ver\u00f6ffentlicht werden, wird in mancherlei Hinsicht Neuland betreten. Dies in Hagen am 19. und 20. September 2014 eine Tagung durchf\u00fchrte, deren Beitr\u00e4ge im gen. Es betrifft zum Zweiten die Perspektive der Wahrnehmung und Verarbeitung Titelkomponente versteht sich zudem als Hinweis, dass sich Politik nicht nur (und unterschiedlichen Rahmenbedingungen in verschiedenartiger Weise politisch neu PMOHQ XQG HPRPLRQMOHQ 4XHOOHQ VSHLVPB GLH 5HLOHQIROJH GHU 6XNVPMQPLYH \u00c40HQV\u0143O\u00b3 XQG sprechend werden Wahlkampf und Wahlausgang sowie die mit ihnen verbundenen Vertrauensverh\u00e4ltnisse zu verl\u00e4ngern oder zu k\u00fcndigen (Jackob 2007: 14). Demenund Vertrauensverh\u00e4ltnis und versteht man unter Vertrauen einen eher affektiven ausgesch\u00f6pft. Begreift man n\u00e4mlich Politik zu einem Gutteil als Kommunikations- der Wahlforschung zeigen, sind auf diesem Feld indes noch nicht alle M\u00f6glichkeiten Erkenntnisse beigetragen (Lepsius 1966; Rohe 1990). Wie neue Ans\u00e4tze im Bereich hinausweisende von M. Rainer Lepsius sowie die denn kognitiven Orientierungsmodus, dann haben Wahlen vor allem die Funktion, schen System, seinen Institutionen und Akteuren\u00c49HUPHLOXQJVPXVPHU MOOHU 2ULHQPLHUXQJHQ HLQHU %HY|ONHUXQJ JHJHQ\u0081NHU GHP SROLPBudde\/Conze\/Rauh 2010: 11). sicht als Funktion staatlichen Handelns und Auftretens verstanden werden soll (Vgl. eigenst\u00e4ndige Disposition von Individuen und Gruppen und allenfalls in zweiter HiDie traditionelle Politische Kulturforschung verfolgt erkl\u00e4rterma\u00dfen das Ziel, das \u00b1 auf gegenseitige Abgrenzung bedacht, aber doch auch aufeinander bez\u00b1 qualitative politische Kulturforschung Karl Rohes bahnbrechende \u00b1 \u00fcber die Tradition der Civic-Culture-Forschung im Sinne der Reduktion auf die T\u00e4tigkeiten \u00b3 MXVILQGLJ ]X PM\u0143OHQ \u000b*UHLIIHQO n zun\u00e4chst als origin\u00e4re und graphie der FernUniversit\u00e4t n- a-n-n-o-i-t- schwer \u00fcberblickbaren Quellenlage. Zudem fehlt es an einer optimierten Hermene utik, die der enormen Komplexit\u00e4t politischen F\u00fchlens, Denkens und Verhaltens Rec hnung tr\u00e4gt und dementsprechend interdisziplin\u00e4r ausgerichtet ist. Positiv stimmt wi eeinem empirischen Staats- und Verfassungsbegriff im Sinne von \u00b1 dynamisch ve rstandener \u00b1 \u00c4J\u0081OPLJHU 2UGQXQJ\u00b3 MXV]XJHOHQ XQG ]X NOlUHQ OMNHQ\u000f RHO\u0143OH HQOMOPH jeweils damit verbunden werden (Cutworth\/Hall\/McGovern 2007). Die Befassung mit den subjektiven Orientierungen der Individuen und Gruppen gegen\u00fcber dem Politischen und dem Staatlichen steht vor der Herausforderung einer institutionelle Kriterien zu Grunde gelegt werden. Man wird hier also tendenziell von Medien (Hodenberg 2006: 145 ff.). GLHVHP %OL\u0143NRLQNHO MOV GHU \u00c4PLP 6LQQNH]\u0081JHQ JHI\u0081OOPH SROLPLV\u0143OH GHQN -, HandlungsXQG GLVNXUVUMOPHQ\u00b3 HLQHU *HVHOOV\u0143OMIP\u001e YRQ SROLPLV\u0143OHP 9HUOMOPHQ RLUG GRUP MXVJ eJMQJHQ\u000f RR HV \u00c4XP GLH %HJU\u0081QGXQJ\u000f 9HUPHLGLJXQJ XQG $NOHOQXQJ XQJOHL\u0143OHU VR]L aler %H]LHOXQJHQ JHOPB\u00b3 relativ weit gefassten Politikbegriffs ausdr\u00fccklich betont (Frevert 2005: 23). Dabei ist freilich zu bedenken, dass der Staatsbegriff nicht eindeutig konturiert werden kann, wenn lediglich die subjektive Wahrnehmungsperspektive und nicht normative und meist sekundiert und verst\u00e4rkt durch die freiwillige oder gesteuerte Mitwirkung der sich der emotionalen Dimension des Politischen, und es werden die bew\u00e4hrten M echanismen der Personalisierung und der Familialisierung der politischen Kommunik ation angewandt. Nahezu jeden Grad der Trivialisierung nimmt man daf\u00fcr in Kauf, Handelns stehen, stellt dabei ein wichtiges, bisher zu wenig beachtetes Unters uchungsfeld dar (Schmidt 2012: 97 ff.). VPMMPOL\u0143OHU \u00c47OHMPUMOLPlP\u00b3B Neue und interessante Impulse liefert hier namentlich die +LVPRULNHULQ 8PH )UHYHUP PLP GHP YRQ LOU JHOHLPHPHQ )RUV\u0143OXQJVNHUHL\u0143O \u00c4*HV\u0143OL\u0143OPH GHU *HI\u0081OOH\u00b3 N]RB GHP )RUV\u0143OXQJVIHOG \u00c4(PRPLRQHQ XQG 0M\u0143OP\u00b3B 6 Arthur Schlegelmilch Solches gilt vielleicht in st\u00e4rkerem Ma\u00dfe f\u00fcr Demokratien (Vergl. Mergel 2010) als f\u00fcr autorit\u00e4r und diktatorisch strukturierte Regime, aber auch in Bezug auf letztere ist festzustellen, dass auf die Inszenierung und Pflege eines Vertrauensverh\u00e4ltnisses zwischen unten und oben nicht verzichtet werden kann. Hier wie dort bedient man 1 In we O\u0143OHP 9HUOlOPQLV GHUMUPLJH \u00c4RHL\u0143OH\u00b3 IHJ itimierungsmuster zur leistungsbezogenen Output-Legitimit\u00e4t (regierungs-)politischen Die Neue Politikgeschichte (Kulturgeschichte des Politischen) befasst sich seit L\u00e4ngerem mit der Dimension der Selbstinszenierung des Staats und seiner Expone nten (Paulmann 2000), kaum dagegen mit Fragen der Wahrnehmung und Verarbeitung 2 Gest\u00fctzt auf ne urowissenschaftliche Erkenntnisse, versteht Frevert politisches Verhalten als Wec hselwirkung zwischen F\u00fchlen und Denken, zwischen cognition und emotion , kurz als: \u00c4\u0143RJPRPLRQ\u00b3B \u00c4*HI\u0081OOH PM\u0143OHQ *HV\u0143OL\u0143OPH\u00b3 XQG \u00c4*HI\u0081OOH OMNHQ *HV\u0143OL\u0143OPH\u00b3 OMXPHP ihr Ansatz (Frevert 2009: 189 f.). Dementsprechend interessiert sie sich neben b egriffsgeschichtlichen Fragen f\u00fcr alle Objektivationen, die auf subjektive Prozesse der Sinndeutung verweisen, namentlich Sprache und Sprachformen, bildhafte Vorstellu ngen, Gesten, Habitus usw. (Frevert 2005: 20 f.). Politische Kultur versteht sich aus Die Bedeutung des Staats als normative und institutionelle Rahmungsinstanz pol itischen Verhaltens sowie als Akteur und Weichensteller wird auch im Rahmen dieses 1 %HLVSLHOOMIP GMV .MSLPHO \u0081NHU $GHQMXHUV \u00c43ROLPLN GHU 0HGLHQVPHXHUXQJ\u00b3B 2 https:\/\/www.mpib-berlin.mpg.de\/de\/forschung\/geschichte-der-gefuehle\/projekte\/emotionen-und-macht (zuletzt besucht am 15.10.2015). und Schulung im Partnerfach \u00b1 ein m\u00f6glicher Grund f\u00fcr die bisher noch recht sp\u00e4rl ichen Ergebnisse aus dieser Richtung (Straub 1998: 25, 27; Ciompi\/Endert 2011: 9). in die Lage versetzt, sich neues Forschungsterrain zu erschlie\u00dfen und von den Ko mpetenzen ihres Kooperationspartners zu profitieren. Allerdings liegen beide Diszipl inen methodisch recht weit auseinander, und es bedarf einer gewissen Einarbeitung sowohl die Geschichtswissenschaft als auch die Psychologie arbeiten, beide w\u00fcrden Neid) herausgearbeitet werden. Mit den gewonnenen Erkenntnissen k\u00f6nnten dann $UP\u000f RLH VLH GMV 9HUOlOPQLV YRQ =LYLOJHVHOOV\u0143OMIP XQG 6PMMP NHVPLPPHQB\u00b3 einem n\u00e4chsten Schritt nach der Zusammensetzung und Auspr\u00e4gung identit\u00e4tsstifte nder Komponenten vor dem Hintergrund unterschiedlicher staatlicher und gesellschaf tlicher Formationen gesucht werden. Es sollte dabei nicht von einem normativen Ide ntit\u00e4tsbegriff ausgegangen, sondern mit einzelnen Identit\u00e4tskategorien m\u00f6glichst e rgebnisoffen gearbeitet werden (Kaina 2013). Als weiteres Feld interdisziplin\u00e4rer Kooperation sei auf die historische Psychoan alyse verwiesen, f\u00fcr die sich der Bochumer Sozial- und Kulturpsychologe J\u00fcrgen Straub besonders einsetzt. Straub schl\u00e4gt vor, den vordergr\u00fcndigen kognitiven Han dlungen historischer Akteure und ihrer Anh\u00e4nger auf den Grund zu gehen, indem auch deren unterbewusste Bestimmungsgr\u00fcnde (zum Beispiel Narzissmus, Scham, Ehrgeiz, Mensch und Staat. Einf\u00fchrung 7 derum, dass viele F\u00e4cher und Fachgebiete \u00fcber geeignete Ans\u00e4tze verf\u00fcgen und K ooperationsm\u00f6glichkeiten er\u00f6ffnen \u00b1 so beispielsweise die Kulturanthropologie bzw. Ethnologie (Schmidt-Lauber 2010), die Politische und Historische Anthropologie (Thomassen 2008; Szakolczai 2008; Horvath 2008), die Politische Psychologie (Shepherd 2006), 3 die Politische Soziologie (Nash 2010), die Emotionssoziologie (Sch\u00fctzeichel 2006), die politische Literaturwissenschaft (Narratologie) (SchwarzFriesel 2007), die Biographieforschung, Oral History und Erfahrungsgeschichte (J\u00fc ttemann\/Thomae 1998) oder die Diskurs- und Performanzforschung (F\u00fcssl\/Neu 2014; Patzold(Martschukat 2003). 4 Bei der Analyse des Mensch-Staat-Verh\u00e4ltnisses kann ferner auf Ans\u00e4tze und E rgebnisse der Identit\u00e4tsforschung zur\u00fcckgegriffen werden. Dies gilt sowohl f\u00fcr die Untersuchung von politischer Identit\u00e4tsbildung im institutionellen Begegnungsfeld als auch in einem allgemeineren Sinne im Hinblick auf soziale Zugeh\u00f6rigkeit und Z usammengeh\u00f6rigkeit bzw. Abgrenzung und Interaktion. Von hier ausgehend kann in Die genannten Forschungsans\u00e4tze korrespondieren zum Teil mit bereits etablierten Analysekonzepten politischen und staatsb\u00fcrgerlichen Verhaltens. Hierzu z\u00e4hlt das Modell der Zivilgesellschaft, das einerseits zwischen Staat und Gesellschaft klar u nterscheidet, andererseits deren Aufeinanderbezogenheit nicht verkennt. (Kocka 2004: 35). 5 Ferner bezieht es Kategorien wie Solidarit\u00e4t, Vertrauen, Empathie und Gemei nschaftssinn ein und verortet sich damit n\u00e4her beim Menschen als sozialem Handlung s3 Einen einf\u00fchrenden \u00dcberblick \u00fcber die \u00b1 von der deutschen politischen Psychologie zu unterscheidenden und besser etablierte \u00b1 angels\u00e4chsische Spielart bietet Linda Shepherd 2006; Ein recht aktuelles Pl\u00e4doyer samt \u00dcberblick f\u00fcr den deutschen Diskurs \u00fcber eine Verkn\u00fcpfung von Psychologie, Psychoanalyse und (Zeit-)Geschichte findet sich unter: http:\/\/docupedia.de\/zg\/Zeitgeschichte_Psychologie _und_Psychoanalyse (zuletzt besucht am 15.10.2015). Siehe ferner: Sears u.a. 2003; Cottam u.a. 2010. 4 Vgl. die auf Foucault aufbauenden zwischenbilanzierenden und weiterf\u00fchrenden Hinweise bei F\u00fcssl\/Neu 2014; Patzold\/Martschukat 2003. 5 Zu den weltanschaulich begr\u00fcndeten konzeptionellen Unterschieden vgl. Kocka (2004: 35)\u001d \u00c4ILNHUMOH\u000f kommunitaristische und sozialdemokratische Konzepte der Zivilgesellschaft unterscheiden sich in der staatlicher und gesellschaftlicher Ebene in einer bestimmten zeitlichen Periode gesta ltet hat. Von hier aus k\u00f6nnen dann wiederum \u00dcberg\u00e4nge zu spezifischen Forschung sthemen hergestellt werden \u00b1 selbstverst\u00e4ndlich stets unter Ber\u00fccksichtigung des hist oes erlauben, einzusch\u00e4tzen, wie eng oder wie distanziert sich das Verh\u00e4ltnis zwischen \u00f6ffentlichen Raums das Potenzial haben, weit in die private Sph\u00e4re hineinzuwirken \u00b1 beispielsweise \u00fcber den Lebensstil, den Habitus und die gesprochene und geschrieb ene Sprache (Hardtwig 2011: 204 ff.). Im besten Fall ergeben sich Indizienketten, die 2014). Ein weiterer aussichtsreicher analytischer Zugang bezieht sich auf die Ebene der staatlichen Selbstpr\u00e4sentation und der von ihr ausgehenden Identifikations- und Inte raktionsangebote. Dabei ist zu beachten, dass Artikulationen und Performanzen des treten zu lassen. In beiden F\u00e4llen gelang es nicht, die angestrebte mentale Grundi erung und identit\u00e4tsbildende Wirkung zu erzeugen (Hacke 2009: 69 ff.; Schlegelmilch NHLP \u00c4$XINMX GHV 6R]LMOLVPXV\u00b3 MXIJHPUHPHQHQ HPRPLRQM len Defiziten zu begegnen. Ein \u00e4hnliches Anliegen verfolgte man zeitweise in der alten Bundesrepublik mit der Idee, in der Bev\u00f6lkerung verfassungspatriotische Einstellungen zu verankern und an die Stelle verloren gegangener respektive unerw\u00fcnschter Verbundenheitsgef\u00fchle Toleranz und H\u00f6flichkeit (Gosewinkel 2010: 236; Ki\u00dfler 2007: 236). Ulbricht mit gro\u00dfem Nachdruck propagiert wurde und offenbar darauf zielte, den bis hin zu Indifferenz oder gar kategorischer Ablehnung reichen kann (Janoski\/Gran 2002; Saldern 2008; Leydet 2014). Dass beide Konzepte, Zivilgesellschaft wie Citizenship , normativ aufgeladen sind, zeigt stellvertretend das von Dieter Gosewinkel YRUJHV\u0143OOMJHQH 8QPHUVX\u0143OXQJVSMUMGLJPM GHU \u00c4=LYLOLPlP\u00b3 PLP VHLQHQ N\u0081UJHUOL\u0143O liberalen Kernelementen der Anerkennung des staatlichen Gewaltmonopols, des Pr imats des Rechts, der politischen Selbstbestimmtheit des Individuums, der Sittlichkeit, gem\u00e4\u00df g\u00e4ngiger Kriterien der Politik- und Sozialwissenschaft, von aktiver Teilhabe 8 Arthur Schlegelmilch tr\u00e4ger denn beim Staatsb\u00fcrger als auf den Staat bezogenen oder von ihm abgeleiteten Akteur (Fahrmeier 2008:643). 6 $X\u0143O OMP GLH \u00c40LNURRHOP GHU HQGLYLGXHQ\u00b3 MOV XQYH rzichtbarer Bestandteil des Zivilgesellschaftsmodells zu gelten, w\u00e4re doch ohne sie die Gestaltung und das Funktionieren der umgebenden sozialen und politischen Systeme nicht hinreichend zu verstehen (Hardtwig 2011: 204 ff.). \u00b1 Eng mit dem Modell der Zivilgesellschaft verkn\u00fcpft ist das Citizenship - oder Staatsb\u00fcrgermodell. Hier steht die subjektive Orientierung des Einzelnen gegen\u00fcber dem Staat im Vordergrund, die, Vielversprechende Anschlussm\u00f6glichkeiten bietet das mentalit\u00e4tsgeschichtlich verankerte Konzept GHU \u00c4 Emotional Community \u00b3\u000f das soziale Gruppen und Instituti oQHQ GXU\u0143O JHPHLQVMPH \u00c4*HI\u0081OOVV\\VPHPH\u00b3 YHUNXQGHQ VLHOP \u000b)UHYHUP 200E\u001d 198; zur Herkunft der Terminologie: Rosenwein 2010). Solcherart Gemeinschaften leben von Praktiken und Ritualen; emotionale Bez\u00fcge, interne Strukturen und Interaktionen sind f\u00fcr sie von herausragender Bedeutung. Dementsprechend problematisch gestaltet sich GHU 9HUVX\u0143O\u000f VLH \u00c4YRQ RNHQ\u00b3 UHVSHNPLYH YRQ 6PMMPV RHJHQ ]X NRQVPUXLHUHQB $OV GLHVN ez\u00fcgliches Beispiel aus DDR-Zeiten sei NHLVSLHOOMIP MXI GMV .RQVPUXNP GHU \u00c4VR]LMOLVP iV\u0143OHQ 0HQV\u0143OHQJHPHLQV\u0143OMIP\u00b3 YHURLHVHQ\u000f GMV LQ GHQ OHP]PHQ -MOUHQ GHU 5HJLHUXQJ 6 Dies gilt f\u00fcr das das \u00e4ltere Citizenship-Modell nach T.H. Marschall. Das Staatsb\u00fcrgerschafts- oder Citizenship-Modell begreift das Individuum vor allem als Rechtssubjekt, das seinen Handlungsspie lraum als Staatsb\u00fcrger fortw\u00e4hrend verteidigt und ausbaut. Allerdings ist die Trennsch\u00e4rfe zwischen beiden Modellen nicht immer eindeutig auszumachen \u00b1 beide verstehen ihr Konzept als Korrektiv gege n\u00fcber staatlichen Zugriffs- und Reglementierungsbestrebungen. Vgl. dazu: Fahrmeier (2008). vollzog sich im Laufe der achtziger Jahre sogar eine Priorit\u00e4tenumkehr zugunsten lokaler und regionaler Heimatbez\u00fcge und damit die Wiederkehr des traditionellen Heimatbegriffs. \u00c4NOHLQHU\u00b3 XQG \u00c4JUR\u0089HU\u00b3 +HLPMP LQGHV QL\u0143OP GMX erhaft geschlossen werden. Als Le itungs- und Planungsaufgabe der zentralen Instanzen lie\u00df sich die notwendige emoti onale Verankerung der sozialistischen Heimat nicht nur nicht umsetzen, sondern es \u00d6sterreich insgesamt erfolgreich verlief, konnte in der DDR die L\u00fccke zwischen .RQVPUXNP GHU \u00c41MPLRQ gVPHUUHL\u0143O\u00b3\u000f ]XP MQGHUHQ GMV\u00d3HQLJH GHU \u00c4VR]LMOLVPLV\u0143OHQ 1MP iRQ\u00b3 JHI\u0081OOVPl\u0089LJ ]X XQPHUPMXHUQ . W\u00e4hrend der Prozess der nationalisierenden Ide ntit\u00e4tsbildung bzw. der Verkn\u00fcpfung von Heimat-, Staats- und Nationsbewusstsein f\u00fcr )RUP GHU VPMMPOL\u0143OHQ HQGLHQVPQMOPH\u00b3 VPMPP GHV MQJHVP rebten Loyalit\u00e4tszuwachses in erster Linie Entfremdungsgef\u00fchle und Glaubw\u00fcrdigkeitsverluste gegen\u00fcber der mil it\u00e4rischen und staatlichen Ordnung ausl\u00f6ste und zu einer Vielzahl von devianten Rea kPLRQHQ XQG 9HUOMOPHQVIRUPHQ I\u0081OUPHB \u00c4(LJHQ - 6LQQ\u00b3 ]HLJPH VL\u0143O MX ch im Hinblick auf staatliche Lenkungsma\u00dfnahmen in den Bereichen der Jugend- und Kunstpolitik, die von einem gro\u00dfen Teil (vermutlich der Mehrheit) der Adressaten mehr oder weniger subtil uminterpretiert und neu gestaltet wurden. In diesem Sinne schildert Emmanuel GURLP LQ VHLQHU 6PXGLH ]XU 5H]HSPLRQ GHU \u00c4-XJHQGRHLOH\u00b3 LQ GHU GG5 HLQHQ 3UR]HVV GHU \u00c4SULYMPHQ JLHGHUMQHLJQXQJ\u00b3 XQG GMPLP GHU RHOPMQV\u0143OMXOL\u0143OHQ XQG SROLPLV\u0143OHQ (Q twertung eines urspr\u00fcnglich hochambitionierten staatlichen Erziehungsinstruments. grundlegenden Gesichtspunkt der Kommunikation geb\u00fchrende Aufmerksamkeit zu schenken. der Mensch-Staat-Perspektive als auch dem Drei-Staaten-Vergleich dienlich sein k\u00f6nnen. Ferner wurde versucht, institutionelle, soziale und diskursive Praktiken zu ber\u00fccksichtigen und namentlich dem f\u00fcr alle sozialen und politischen Beziehungen staatlichen Institutionen bezieht, zum anderen auf Sachprobleme abhebt, die sowohl Mensch und Staat. Einf\u00fchrung 9 rischen Kontextes, der den politischen oder unpolitischen Charakter menschlicher Verhaltensweisen und Artikulationsformen seinerseits ma\u00dfgeblich determiniert und zur Folge haben kann, dass das, was im einen Fall unpolitisch und privat erscheint, unter anderen Systembedingungen hochgradig politisch wahrgenommen und beha ndelt wird (Davis 2008: 177 f.). Die in diesem Heft versammelten Beitr\u00e4ge sind in erster Linie an der Frage des empirischen Zugangs im Sinne des Aufsuchens substantieller Objektivationen des Mensch-Staat-Verh\u00e4ltnisses orientiert. Herausgekommen ist ein Themenspektrum, das sich zum einen auf lebensgeschichtliche Erfahrungswerte im Zusammenhang mit Ungeachtet ihrer unterschiedlichen Perspektiven lassen sich die folgenden Beitr \u00e4ge dahingehend zusammenfassen, dass die Adressaten von Erziehungs-, Disziplini erungs- und Steuerungsma\u00dfnahmen der Herrs \u0143OHQGHQ \u0081NHURLHJHQG \u00c4HLJHQ -VLQQLJ\u00b3 LP Sinne individuell praktizierter Distanz und Aneignung reagierten. 7 So zeigt der Be iPUMJ YRQ FOULVPLMQ 7OB 0\u0081OOHU\u000f GMVV GLH PLOLPlULV\u0143OH .MVHUQLHUXQJ MOV \u00c4LQPHQVLYVPH Auf Bestrebungen und Ph\u00e4nomene der staatlichen Vereinnahmung des Heimatb egriffs beziehen sich die Beitr\u00e4ge von Johanna Gehmacher und Arthur Schlegelmilch. Sowohl f\u00fcr den \u00f6sterreichischen als auch den ostdeutschen Fall kann demnach festg estellt werden, dass es bis zu einem gewissen Grad gelungen ist, die erw\u00fcnschte emot ionale Bindung der Bev\u00f6lkerung an den Staat herbeizuf\u00fchren und damit zum einen das 7 Im Sinne von L\u00fcdtke 1991. +HUPMQQ +HQVHOPMQQV \u00c4OLVPLJHV\u00b3 MU\u0143OLPHNPRQLV\u0143OHV 6\u0143OMIIHQ LQ GHU 3HULRGH GHV \u00c4QMP iRQMOHQ %MXHQV\u00b3 MQ GHU 1MOPVPHOOH GHV 2VP -West-Konflikts erahnen, dass es selbst in MXVI\u0081OUP\u000f MQ GHU +HUMXVNLOGXQJ HLQHU \u00c4]RHLPHQ\u00b3\u000f VPMMPVGLVPMQ]LHUPHQ *HVHOOV\u0143OMIP PM \u00dfgeblichen Anteil hatte. Sicherlich waren die Rahmenbedingungen f\u00fcr derartige Posit ionierungen und Vernetzungen unterschiedlich, doch l\u00e4sst Frank Hagers Beitrag \u00fcber keineswegs konterkariert wird. funktionierender Kommunikation deuten. Vielmehr handelte es sich um die Best\u00e4t igung eines eigenst\u00e4ndigen und eigen-sinnigen Kunstschaffens, das, wie Paul Kaiser politische System der Bundesrepublik durch die Befunde aus den Sch\u00fcleraufs\u00e4tzen Literatur als konsensdiktatorischer Erziehungserfolg oder auch nur als Nachweis JHUPYRUVPHOOXQJHQ MQ GHQ 6\u0143OXOHQ GHU \u00c4$GHQMXHU - 5HSXNOLN\u00b3 QXU P\u0081OVMP LQ *MQJ kam und sich zun\u00e4chst viele retardierende Tendenzen zeigten. Der Verfasser stellt aber auch erste Ans\u00e4tze demokratischer Bewusstseinsbildung fest, so dass Michaela Fenskes These einer voranschreitenden positiven Integration der Bev\u00f6lkerung in das Ausnahme bild HP OLHU 0L\u0143OMHOM )HQVNHV 8QPHUVX\u0143OXQJ \u0081NHU \u00c4%ULHIH MXV GHU %HY|ON eUXQJ MQ 3ROLPLNHU XQG SROLPLV\u0143OH HQVPLPXPLRQHQ QM\u0143O 1ED0\u00b3B Sch\u00fcleraufs\u00e4tzen der neunzehnhundertf\u00fcnfziger Jahre macht Dennis M\u00f6bus demg egen\u00fcber darauf aufmerksam, dass die Rezeption demokratischer und pluralistischer M\u00f6glichkeit der Verwandlung zur Gesellschaft der citizen-consumer , deren Werden Oliver K\u00fchschelm f\u00fcr die zweite Republik \u00d6sterreich im Sinne einer immer enger werdenden Symbiose von Staat und Konsum beschreibt. Wie sehr Versorgungsang ebote materieller und kultureller Art geeignet sind, Loyalit\u00e4t zu schaffen und zu b eRMOUHQ\u000f OHJP 6PHIIHQ 2PPH LQ VHLQHP %HLPUMJ \u0081NHU \u00c45HQPQHU LP $UNHLPHU - und Bauer nVPMMP\u00b3 GMUB HQGHP GLH \u00c49RONVHLJHQHQ %HPULHNH\u00b3 9HUMQPRRUPXQJ I\u0081U LOUH \u00c49HPHUMQHQ\u00b3 MQ den Tag legten, bildete sich ein arbeitsgesellschaftliches Verbundenheitsgef\u00fchl aus, das sich freilich st\u00e4rker auf den Betrieb als auf Gewerkschaft, Partei oder Staat bezog. GG5 JHRRQQHQ RHUGHQ NRQQPHB GMV \u00c46PMMPVYRON GHU NOHLQHQ IHXPH\u00b3 HUOLHOP GMPLP GLH 10 Arthur Schlegelmilch Die herausragende Bedeutung des Konsums als Legitimierungs- und Delegitimi erungsfaktor politischer und gesellschaftlicher Ordnung wird in den Beitr\u00e4gen von Oliver K\u00fchschelm und Manuel Schramm deutlich. 8 Offenbar handelte es sich hier um den entscheidenden Hebel, mit dem Ende 1989 die Mehrheit der ostdeutschen Bev\u00f6 lkerung \u00b1 entgegen der Ziele der Oppositions- und B\u00fcrgerrechtsbewegung \u00b1 f\u00fcr die schnelle Vereinigung der beiden deutschen Staaten und damit f\u00fcr die Aufgabe der Direkte politische Kommunikation zwischen breiten Bev\u00f6lkerungskreisen und staatlicher F\u00fchrungsebene stellt in der repr\u00e4sentativen Demokratie einen Sonderfall dar, der in der zeitgeschichtlichen Forschung nur wenig Beachtung gefunden hat. Eine 9 Sie belegt \u00fcberzeugend, GMVV VL\u0143O LP IMXIH GHU =HLP QL\u0143OP QXU GMV 7OHPHQVSHNPUXP GHU \u00c4%\u0081UJHUNULHIH\u00b3 YHUl nderte, sondern sich auch ein selbstbewussteres, staatsb\u00fcrgerlich-demokratisches Au ftreten der Briefe schreibenden B\u00fcrger Bahn brach. Mit seiner Untersuchung von Genau so wenig wie die enorme Steigerung der Jugendweihezahlen l\u00e4sst sich das bemerkenswert gro\u00dfe Interesse der DDR-Bev\u00f6lkerung an zeitgen\u00f6ssischer Kunst und 8 Dies gilt \u00e4hnlich f\u00fcr den auf der Tagung pr\u00e4sentierten, im vorliegenden Band leider nicht abgedruckten Beitr MJ YRQ .MVSMU 0MMVH ]XP 7OHPM \u00c4 Die Freiheit, gut einzukaufen. Zum historischen Zusamme nhang von Konsumkultur XQG GHPRNUMPLHYHUVPlQGQLV\u00b3B 9 Dies gilt auch f\u00fcr den auf der Tagung pr\u00e4sentierten, im vorliegenden Band leider nicht abgedruckten Beitrag von Pet HU %H\u0143NHU ]XP 7OHPM\u001d \u00c4\u00c3\" GHU %HMPPH LP GLHQVP hat \u00b1 so wie der Papst in Glauben sfragen \u00b1 immer recht\u00b5B GLH (OUH GHU 9HURMOPXQJ XQG GHU 8QPXP GHU %\u0081UJHU LQ GHU =RHLPHQ 5HSXNOLN\u00b3B Mensch und Staat. Einf\u00fchrung 11 ideologisch aufgeladenen Zeiten und an eben solchen Orten Spielr\u00e4ume gab, deren Grenzen von einzelnen Protagonisten couragiert ausgelotet wurden. LITERATUR Budde, Gunilla, Eckart Conze und Cornelia Rauh (2010): Einleitung: B\u00fcrgertum und B\u00fcrgerlichkeit nach 1945, in: Dies. (Hg.): B\u00fcrgertum nach dem b\u00fcrgerlichen Zeitalter. Leitbilder und Praxis seit 1945, G\u00f6ttingen, 7-25. Ciompi, Luc und Elke Endert (2011): Gef\u00fchle machen Geschichte. 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The Standard Eurobarometer modules ask for attitudes towards European unification, institutions and policies, complemented by measurements for general socio-political orientations, as well as by respondent and household demographics. Intermittently special Eurobarometer modules extensively address topics, such as environment, science and technology, health or family issues, social or ethnic exclusion, quality of life etc. The \u201cEuropean Communities Studies\u201d 1970-1973 can be considered forerunner studies, as well the \u201cAttitudes towards Europe\u201d from 1962."],"group_link_en":["http:\/\/www.gesis.org\/eurobarometer-data-service\/survey-series\/standard-special-eb\/"],"group_image_file":["eb_logo.jpg"],"index_source":"Bibsonomy","literature_collection":"GESIS-Literaturpool","gesis_own":1,"related_research_data":[{"view":"Eurobarometer 33 (Spring 1990)","id":"ZA1753"},{"view":"Eurobarometer 19 (Mar-Apr 1983)","id":"ZA1318"},{"view":"Eurobarometer 37.1 (Apr-May 1992)","id":"ZA2241"},{"view":"Eurobarometer 43.1 (Apr-May 1995)","id":"ZA2637"},{"view":"Eurobarometer 41.1 (Jun-Jul 1994)","id":"ZA2491"},{"view":"Eurobarometer 44.1 (Nov-Dec 1995)","id":"ZA2690"},{"view":"Eurobarometer 42 (Nov-Dec 1994)","id":"ZA2563"},{"view":"Eurobarometer 3 (May 1975)","id":"ZA0987"}],"link_count":8},"system_type":"BASE","doc_rank":3,"rid":53441044},{"_index":"gesis-01-11-2026-01-05-43","_id":"bibsonomy-gerhardsjurgen2008grenzen","_version":2,"_seq_no":86530,"_primary_term":1,"found":true,"_source":{"id":"bibsonomy-gerhardsjurgen2008grenzen","type":"publication","title":"Die Grenzen Europas aus der Perspektive der B\u00fcrger","date":"2008","date_recency":"2008","person":["Gerhards, J\u00fcrgen","Hans, Silke"],"person_sort":"GerhardsHans","language":"German","gesis_study_no":"ZA4526","source":"In Aus Politik und Zeitgeschichte(35\/36), 6-13, 2008","coreEditor":"","corePublisher":"","coreSatit":"","coreJournalTitle":"Aus Politik und Zeitgeschichte","corePagerange":"6-13","coreZsband":"","coreZsnummer":"35\/36","institution":"","abstract":"","bibtex_key":"gerhardsjurgen2008grenzen","remarks":"(Eurobarometer)","address":"","recordurl":"","document_type":"article","tags":["2008","EB_input2014","EB_pro","Eurobarometer","FDZ_IUP","GESIS-Studie","ZA4526","article","checked","german","indexproved","input2014","noindex"],"data_source":["Eurobarometer-Bibliography"],"study_group":["EB - Standard and Special Eurobarometer"],"group_description":["Seit Anfang der siebziger Jahre erhebt die Europ\u00e4ische Kommission mit dem \"Standard and Special Eurobarometer\" regelm\u00e4\u00dfig die \u00f6ffentliche Meinung in den Mitgliedstaaten der Europ\u00e4ischen Union. 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