{"hits":{"total":{"value":10,"relation":"eq"},"hits":[{"_index":"gesis-21-05-2026-02-00-54","_id":"cews-2-721909","_version":1,"_seq_no":46894,"_primary_term":1,"found":true,"_source":{"title":"Institutionen und Geschlechterverh\u00e4ltnisse : eine Einf\u00fchrung","id":"cews-2-721909","date":"2004","date_recency":"2004","abstract":["Es wird eine Einf\u00fchrung in die im Sammelband vorhandenen Beitr\u00e4ge gegeben, die aus unterschiedlichen Forschungsperspektiven das Zusammenspiel und die Wechselwirkungen zwischen Geschlechterverh\u00e4ltnissen und Institutionen in der Gesellschaft untersuchen. Gemeinsamer, empirischer Bezugspunkt der AutorInnen ist die Frage nach stimulierenden und hemmenden Bedingungen f\u00fcr Ver\u00e4nderungen im Geschlechterverh\u00e4ltnis und bei den geschlechtergerechten Zugangs- und Teilhabechancen. Die in den einzelnen Beitr\u00e4gen vertretenden Argumente lassen sich durch folgende zwei Extrempositionen markieren. Erstens geht es um das Argument, dass wir es mit einem hierarchisch konstruierten Code der Zweigeschlechtlichkeit in allen gesellschaftlichen Subsystemen zu tun haben. Zweitens gibt es \u00dcberlegungen zum \"Verschwinden der Geschlechter\", bzw. zu einer schw\u00e4cher werdenden Thematisierung von Geschlecht in modernen Gesellschaften. Zun\u00e4chst wird die in den Beitr\u00e4gen vertretene mittlere Position skizziert, die Verkn\u00fcpfung von kontingenztheoretischen \u00dcberlegungen zum Geschlechterverh\u00e4ltnis mit einem wissenssoziologisch erweiterten Institutionenverst\u00e4ndnis. Es werden die einzelnen Beitr\u00e4ge vorgestellt, um in einem abschlie\u00dfenden Ausblick auch die neuen M\u00f6glichkeitsr\u00e4ume, die sich im Verlauf institutioneller Wandlungsprozesse f\u00fcr die Durchsetzung eines h\u00f6heren Ma\u00dfes von Geschlechtergerechtigkeit er\u00f6ffnen, zu diskutieren. 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Gemeinsamer, empirischer Bezugspunkt der Autorinnen und Autoren ist die Frage nach stimulierenden und hemmenden Bedingungen f\u00fcr Ver\u00e4nderungen im Geschlechterverh\u00e4ltnis hin zu geschlechtergerechten Zugangs- und Teilhabechancen. Was k\u00f6nnen die gegenw\u00e4rtig zu beobachtende Erosion tradierter Institutionen und neue Institutionalisierungen dazu beitragen? Wie stellt sich die Situation in Deutschland im Vergleich zu anderen europ\u00e4ischen Staaten mit ihren spezifischen institutionellen Rahmenbedingungen und Pfadabh\u00e4ngigkeiten von (Geschlechter-)Politiken dar? Und es wird umgekehrt gefragt: Wie wirkt sich ein im Wandel begriffenes Geschlechterverh\u00e4ltnis auf Institutionen, institutionelle Arrangements und ihre Wandlungsf\u00e4higkeit aus? Wie werden Ungleichheit und Gleichheitsanspr\u00fcche im Wandel reflektiert und repr\u00e4sentiert? Wer sind die entscheidenden individuellen und kollektiven Akteure, die den Wandel vorantreiben oder behindern?\" (Textauszug). Inhaltsverzeichnis: Maria Oppen, Dagmar Simon: Institutionen und Geschlechterverh\u00e4ltnisse - eine Einf\u00fchrung (7-23); Kapitel Neue wohlfahrtsstaatliche Arrangements: Silke Bothfeld: Das Stop-and-go in der Politik zur Vereinbarung von Familie und Beruf. Institutionenwandel im deutsch-franz\u00f6sischen Vergleich (27-67); Gunilla-Friederike Budde: Alles bleibt anders. Die Institution der \"Familie\" zwischen 1945 und 1975 im deutsch-deutschen Vergleich (69-98); Sabine Berghahn: Ist die Institution Ehe eine Gleichstellungsbarriere im Geschlechterverh\u00e4ltnis in Deutschland? (99-138); G\u00fcnther Schmid: Gleichheit und Effizienz auf dem Arbeitsmarkt. \u00dcberlegungen zum Wandel und zur Gestaltung des \"Geschlechtervertrags\" (139-166); Kapitel Wandel der Arbeitssysteme und neue Arbeitsteilungen: Hildegard Theobald: Wandel wohlfahrtsstaatlicher Regulierung und die Frage der Gleichheit. Das Beispiel der Altenbetreuung in Deutschland und Schweden (169-194); Sigrid Quack, Hildegard Theobald, Janne Tienari: Beharrung oder Wandel? Zur Bedeutung des emergenten Leitbildwandels f\u00fcr Geschlechterverh\u00e4ltnisse in Organisationen (195-220); Hedwig Rudolph: Zu Risiken und Nebenwirkungen ... Frauenbesch\u00e4ftigung in den Transformationsprozessen der deutschen Versicherungswirtschaft (221-246); Maria Oppen: Public Governance und Ungleichheit. Wandel lokaler Staatlichkeit als Chance f\u00fcr geschlechtersensible Demokratisierungsprozesse? (247-277); Kapitel Wissenschaftssystem und wissenschaftliche Expertise: Hildegard Matthies, Dagmar Simon: Wissenschaft im Wandel - Chancen f\u00fcr ein neues Leitbild der Gleichstellungspolitik? Das Beispiel au\u00dferuniversit\u00e4rer Forschungseinrichtungen (281-309); Martina R\u00f6bbecke: Schritt f\u00fcr Schritt hinein in die Wissenschaft - oder hinaus? Promotionsverlauf und -erfolg von Stipendiatinnen in den Sprach- und Kulturwissenschaften (311-341); Martin Lengwiler: Arbeitswissenschaften und Geschlechterverh\u00e4ltnis. Die Geschichte der Unfallpers\u00f6nlichkeit in zwei institutionellen Anwendungsbereichen (343-362).","coredoctypelitadd":["Sammelwerk"],"coreEditor":["Oppen, Maria","Simon, Dagmar"],"coreIsbn":"3894042346","coreLanguage":["Deutsch (DE)"],"corePublisher":"Ed. 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Forschungsans\u00e4tze und -ergebisse zu politischer Sozialisation und Geschlechterdifferenz werden referiert und aktuelle Probleme (Diskriminierung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt; zunehmender Rassismus; Gewalt gegen\u00fcber Frauen) im Hinblick auf vorliegende Analysen und Forschungen dargestellt. (psz)","portal_url":"http:\/\/sowiport.gesis.org\/search\/id\/gesis-solis-00139617","type":"publication","topic":["Sozialisation","Sozialisationsforschung","Forschungsstand","Theorie","politische Sozialisation","geschlechtsspezifische Sozialisation","Frau"],"person":["Kulke, Christine"],"person_sort":"Kulke","source":"In: Neues Handbuch der Sozialisationsforschung, Klaus Hurrelmann ; Dieter Ulich , Weinheim, Beltz, 1991, S. 595-613","links":[],"subtype":"in_proceedings","publisher":"GESIS","database":"SOLIS - Sozialwissenschaftliches Literaturinformationssystem","document_type":"Sammelwerksbeitrag","coreAuthor":["Kulke, Christine"],"coreSjahr":"1991","coreSverl":"Beltz","coreSatit":"Neues Handbuch der Sozialisationsforschung","corePagerange":"595-613","coreIsbn":"3-407-83113-7","coredoctypelitadd":["Aufsatz"],"coreLanguage":["Deutsch (DE)"],"coreSort":"Weinheim","data_source":"GESIS-Literaturpool","link_count":0,"gesis_own":1,"fulltext":0,"index_source":"OUTCITE","literature_collection":"GESIS-Literaturpool"},"system_type":"EXP","doc_rank":3,"rid":28959696},{"_index":"gesis-21-05-2026-02-00-54","_id":"cews-2-639848","_version":1,"_seq_no":46608,"_primary_term":1,"found":true,"_source":{"title":"Gleichstellung in der Forschung : Organisationspraktiken und politische Strategien","id":"cews-2-639848","date":"2003","date_recency":"2003","abstract":["\"'Wissenschaftsorganisationen im Wandel - neue Perspektiven f\u00fcr die Gleichstellungspolitik?' - die Frage spannt den Rahmen f\u00fcr dieses Buch und l\u00e4sst bereits ahnen, dass wir Chancen in den Reformprozessen vermuten, aber auch Zweifel hegen. Ein Fragezeichnen steht bekannterma\u00dfen f\u00fcr Ungewissheiten. Welche Dynamiken rufen die Ver\u00e4nderungen hervor? Welche Strategien und Konzepte sind geeignet, um die Geschlechterasymmetrie zu verringern? Wie lassen sich die relevanten Einflussfaktoren empirisch bestimmen, und welche theoretischen Ans\u00e4tze sind hierf\u00fcr weiterf\u00fchrend? Diese Fragen werden gegenw\u00e4rtig in ganz unterschiedlichen Bereichen und von unterschiedlichen Akteuren diskutiert. Mit den hier vorgestellten Beitr\u00e4gen m\u00f6chten wir den wissenschaftlichen und den politischen Diskurs zusammenbringen und so die Erkl\u00e4rungspotenziale und die Erkenntnisperspektiven erweitern. Das Buch richtet sich an Wissenschaftler\/innen, an Gleichstellungsbeauftragte und an institutionelle Entscheidungstr\u00e4gerinnen. Unser Ziel ist es, Menschen, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven und in unterschiedlichen Positionen mit Fragen der Gleichstellung befassen, Entscheidungshilfen und Ideen vorzustellen f\u00fcr eine effektive Ausgestaltung und Umsetzung gleichstellungspolitischer Konzepte.\" (Textauszug). Inhaltsverzeichnis: Wissenschaft, Organisation und Gleichstellung im Kontext aktueller Entwicklungen: Dagmar Simon: Strukturwandel des Wissenschaftssystems - Gleichstellungspolitische Herausforderungen f\u00fcr die au\u00dferuniversit\u00e4re Forschung (17-32); Ursula Pasero: Gender Trouble im Wissenschaftssystem: Europ\u00e4ische Beispiele - Probleme der Beobachtung (33-47). Ergebnisse organisationssoziologischer Geschlechterforschung: Maria Oppen: Vertrauenskulturen in der Forschung und ihre Folgen f\u00fcr Chancen(un)gleichheit (51-70); Hildegard Matthies: Zwischen kollektiven Standards und Selbstmanagement: Chancenverteilung durch Personalmanagement (71-87); Ellen Kuhlmann: Fragile Balancen - professionelle Identit\u00e4ten, Geschlechterbilder und Gleichstellungspolitik (89-103); Nina v. Stebut\/ Christine Wimbauer: Geschlossene Gesellschaft? - Zur Integration von Frauen in der Max-Planck- und der Fraunhofer-Gesellschaft (105-123); Ulrike Papouschek: Von Gleichstellung noch weit entfernt - Wissenschaftlerinnen in der au\u00dferuniversit\u00e4ren Forschung in \u00d6sterreich (125-138); Ralf Puchert\/ Stephan H\u00f6yng: M\u00e4nner als Akteure im Gleichstellungsprozess? (139-152). Zwischen Intervention und Anpassung: Neue gleichstellungspolitische Strategien: Karin Zimmermann: Praxis der Gleichstellung - widerspr\u00fcchliche Modernisierung: Das Beispiel der Hochschulen (155-171); Inken Lind: Gender Mainstreaming - neue Optionen f\u00fcr Wissenschaftlerinnen? (173-187); Irmgard Schultz: Gender Impact Assessment - Geschlechterfragen als integraler Bestandteil der Forschung (189-203); Sabine Hark: Das Maskenspiel der F\u00e4cher - Transdisziplinarit\u00e4t als geschlechterpolitische Intervention? (205-218); Berichte aus der Praxis: Maren Zempel-Gino: Erfahrungen aus dem Nieders\u00e4chsischen Forschungsverbund f\u00fcr Frauen-\/ Geschlechterforschung in Naturwissenschaften, Technik und Medizin (221-230); Jutta Dalhoff: Beispiele \"guter Praxis\" zur Gleichstellungspolitik in au\u00dferuniversit\u00e4ren Forschungseinrichtungen (231-244); Barbara Bertram: Frauennetzwerke: Erfahrungen des Frauenarbeitskreises der HGF (245-252) Spielregeln akzeptieren oder ver\u00e4ndern? Was kann Gleichstellungspolitik unter den ver\u00e4nderten Bedingungen leisten?: Birgit Riegraf: Gleichstellungspolitik zwischen Wirtschaftlichkeitsanforderungen und hierarchischer Steuerung (255-267)."],"type":"publication","topic":["Gleichstellung","au\u00dferuniversit\u00e4re Forschung","Frauenf\u00f6rderung","Frauenpolitik","Organisationsentwicklung","Forschungspraxis","organisatorischer Wandel","politische Strategie"],"classification":["Frauen- und Geschlechterforschung","Organisationssoziologie","Wissenschaftssoziologie, Wissenschafts- und Technikforschung"],"person":["Matthies, Hildegard","Kuhlmann, Ellen","Oppen, Maria","Simon, Dagmar"],"person_sort":"MatthiesKuhlmannOppen","links":[],"subtype":"in_proceedings","database":"GESIS-SOLIS","document_type":"Sammelwerk","coreDoctypeLit":["Sammelwerk"],"coreAuthor":["Matthies, Hildegard","Kuhlmann, Ellen","Oppen, Maria","Simon, Dagmar"],"coreEditor":["Matthies, Hildegard","Kuhlmann, Ellen","Oppen, Maria","Simon, Dagmar"],"coreCorpEditor":["Wissenschaftszentrum Berlin f\u00fcr Sozialforschung gGmbH"],"corePublisher":"Ed. 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Vor diesem Hintergrund haben sich verschiedene 'Politikender Gleichheit' etabliert, die einen Wandel im Geschlechterverh\u00e4ltnis bef\u00f6rdern sollen. Diese Institutionalisierung von Frauen- und Geschlechterpolitik ist von jeher feministischer Kritik unterzogen worden, was auch aktuell f\u00fcr das auf europ\u00e4ischer und auf nationaler Ebene implementierte Konzept des 'Gender Mainstreaming' zu beobachten ist. Unterschiedliche Kritiken richten sich dabei auf die zunehmende \u00d6konomisierung auch von Geschlechterpolitik, wenn in den Geschlechtergerechtigkeit, Leistungsgerechtigkeit und die betriebswirtschaftliche Logik der Qualit\u00e4tssicherung unmittelbar miteinander verkn\u00fcpft werden. Welchen Bedeutungswandel erf\u00e4hrt eine Kategorie wie Geschlecht, wenn sie zunehmend als eine Humanressource f\u00fcr wirtschaftliche Interessen und Entwicklungen begriffen wird? Wie wird die komplexe Kategorie Geschlecht gegenw\u00e4rtig in weit reichende Analyse- und Handlungskonzepte des Gender Mainstreaming \u00fcbersetzt? Welchen Bedeutungswandel erf\u00e4hrt dabei der gesellschaftskritische Gehalt soziologischer Frauen- und Geschlechterforschung? Diese Fragen werden anhand der Analyse von Kernaussagen und Schl\u00fcsselkonzepten des Gender Mainstreaming diskutiert (Genderkompetenz, Genderwissen, Gendertrainings), deren Ambivalenz herausgearbeitet wird: zwischen der fraglosen Passf\u00f6rmigkeitin die Logik des marktbezogenen Individualismus und einem fortdauernden Streben nach Wandel im Geschlechterverh\u00e4ltnis und damit nach Gleichheit.\" (Autorenreferat)"],"type":"publication","topic":["gender relations","gender studies","Frauenbewegung","Gender Mainstreaming","women's policy","Entwicklung","development","Kritik","Frauenpolitik","gender mainstreaming","man","inequality","\u00d6konomisierung","women's movement","criticism","gender policy","economization","Geschlechterpolitik","woman","Mann","Geschlechterverh\u00e4ltnis","Geschlechterforschung","Konzeption","conception","Ungleichheit"],"person":["Bereswill, Mechthild","Rehberg, Karl-Siegbert"],"person_sort":"BereswillRehberg","source":"In: Soziale Ungleichheit, kulturelle Unterschiede: Verhandlungen des 32. Kongresses der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Soziologie in M\u00fcnchen. Teilbd. 1 und 2, Pl\u00f6ger, Lydia (Hrsg.), Frankfurt am Main, S. 2303-2311","links":[{"label":"URN","link":"http:\/\/nbn-resolving.de\/urn:nbn:de:0168-ssoar-143828"}],"subtype":"in_proceedings","document_type":"Sammelwerksbeitrag","coreDoctypeLit":["Sammelwerksbeitrag","Graue Literatur, Bericht"],"coreAuthor":["Bereswill, Mechthild","Rehberg, Karl-Siegbert"],"coreEditor":["Rehberg, Karl-Siegbert"],"coreCorpEditor":["Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Soziologie (DGS)"],"corePagerange":"S. 2303-2311","coredoctypelitadd":["incollection"],"urn":["urn:nbn:de:0168-ssoar-143828"],"data_source":"GESIS-CEWS","index_source":"GESIS-CEWS","link_count":0,"gesis_own":1,"fulltext":1,"thematic_collection":"Geschlecht und Wissenschaft","thematic_collection_en":"Gender and science"},"system_type":"EXP","doc_rank":5,"rid":28959696},{"_index":"gesis-21-05-2026-02-00-54","_id":"gesis-bib-1313","_version":1,"_seq_no":286,"_primary_term":1,"found":true,"_source":{"abstract":"\"Mit dem sozialen und \u00f6konomischen Wandel des ausgehenden 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts haben sich so gut wie alle gesellschaftlichen Institutionen anpassen m\u00fcssen; auch das Wissenschaftssystem befindet sich in einem ausgepr\u00e4gten strukturellen Wandlungsprozess mit neuartigen Anforderungen an die Organisationen und Besch\u00e4ftigten und ver\u00e4nderten Aufgabenstellungen. Ist es berechtigt zu erwarten, dass in dieser Verfl\u00fcssigung der Strukturen neue gleichstellungspolitische Innovationspotentiale erschlossen werden k\u00f6nnen? Und lehrt umgekehrt nicht auch die Erfahrung, da\u00df in Phasen des Strukturwandels auch neue Barrieren errichtet werden k\u00f6nnen? Dieser Band versammelt Beitr\u00e4ge zu den aktuellen wissenschaftspolitischen Leitbildern und deren Implikationen und Herausforderungen f\u00fcr au\u00dferuniversit\u00e4re Forschungseinrichtungen. 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S., Anna\/Storath, G. M. N., Kristin\/Seiffarth, M. (2019). Wer k\u00fcmmert sich um Oma?. Best of: aus der Arbeit des SOCIUM. SOCIUM T\u00e4tigkeitsbericht 2017\/2018.","pdf_url":""},{"view":"Acker, J., J. (1990). 'Hierarchies, jobs, bodies: a theory of gendered organizations' , Gender and So- ciety. Newbury Park et al: Newsbury Park, Calif. Lor- beer, J.\/Farrell, S.A.: The social construction of gender, 4(2), pp. 139-158.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Moore, B., Robinson, J. A., Robinson, J. A., ASSUNCAO, J. (2006). Endogenous Democratization\"; Acemoglu and Robinson, Economic Origins of Dictatorship and Democracy; Svolik, The Politics of Authoritarian Rule. Boston, Beacon Press: Informa- tion Technology and Political Islam, Oxford, Oxford University Press. AIN (Andean Information Network) 2009: D\u00e9j\u00e0 Vu All Over Again: \"Decertification\" Memorandum of Justification Inaccurate and Misleading.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Gottschall, K. N., Kristin\/Rothgang, H. 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Solo-Selbst\u00e4ndige in Deutschland -Strukturen und Erwerbsverl\u00e4ufe. Kurzexpertise f\u00fcr das BMAS, Forschungsbericht 465. Berlin: Bundesministerium f\u00fcr Arbeit und Soziales. Strukturen und Erwerbsverl\u00e4ufe (Forschungsbericht, 465.<\/a> <\/span>PDF<\/a>","pdf_url":"https:\/\/www.ssoar.info\/ssoar\/bitstream\/handle\/document\/47050\/?sequence=1"},{"view":"B\u00fchrmann, A. D. (2007). Das Bild vom Normalunternehmer. Deutungsmuster in der Existenzgr\u00fcndungsberatung. Opladen\/Farmington Hills: Barbara Budrich. Fallverstehen und Deutungs- macht. Akteure in der Sozialverwaltung und ihre Klienten, pp. 119-142.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"B\u00fchrmann, A. D., Pongratz, H. J. (2010). Prek\u00e4res Unternehmertum. Einf\u00fchrung in ein vernachl\u00e4s- sigtes Forschungsfeld [Precarious entrepreneurship. Introduction to a neglected research field. Wiesba- den: VS Verl. f\u00fcr Sozialwissenschaften. Prek\u00e4res Unternehmertum. Unsicherheiten von selbstst\u00e4ndi- ger Erwerbst\u00e4tigkeit und Unternehmensgr\u00fcndung [Precarious entrepreneurship. Insecurities of self- employment and company start-ups, pp. 7-25.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Grunow, D., Begall, K., Buchler, S. (2018). Sandra 2018: Gender Ideologies in Europe: A Multidimensional Framework. Journal of Marriage and the Family, 80(1), pp. 42-60.<\/a> <\/span>PDF<\/a>","pdf_url":"http:\/\/publikationen.ub.uni-frankfurt.de\/files\/54351\/jomf.12453.pdf"},{"view":"B\u00fchrmann, A. D., Fachinger, U., Welskop-Deffaa, E. M. (2018). Hy- bride Erwerbsformen: Digitalisierung, Diversit\u00e4t und sozialpolitische Gestal- tungsoptionen. Heidelberg: Springer VS. Digitalisierung, Diversit\u00e4t und sozialpolitische Gestaltungsoptionen [Hybrid forms of employment. Digitalisation, diver- sity and socio-political options.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Crouch, C. (2019). Will the gig economy prevail?. 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Fragen der sozialen Sicherung [Self- employed as labour market border crossers. Baden-Baden: Nomos. Die Vielfalt der Selbst\u00e4ndigkeit. Sozial- wissenschaftliche Beitr\u00e4ge zu einer Erwerbsform im Wandel, pp. 111-134.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Gather, C. S., Tanja\/Ulbricht, S., Ulbricht, S. (2010). Der Gen- der Income Gap bei den Selbstst\u00e4ndigen. Empirische Befunde [The gender income gap among the self- employed. Wiesbaden: VS Verlag f\u00fcr Sozialwissenschaften. Prek\u00e4res Unternehmertum: Unsicherheiten von selbstst\u00e4ndiger Erwerbst\u00e4tig- keit und Unternehmensgr\u00fcndung, pp. 85-110.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Gather, C. S., Sch\u00fcrmann\/Trankmann, L., J. (2017). Solo)- Selbstst\u00e4ndigkeit als gleichstellungspolitische Herausforderung. Expertise f\u00fcr den Zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung. 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Diese gesellschaftlichen Differenzierungsprozesse spiegeln sich auch in ver\u00e4nderten Anforderungen an Institutionen wider, in wohlfahrtsstaatlichen Systemen sind ver\u00e4nderte Handlungsorientierungen und Regelungen erforderlich geworden. Tradierte Vorstellungen \u00fcber geschlechtliche Arbeitsteilung und Zust\u00e4ndigkeiten f\u00fcr Betreuungsleistungen haben sich gewandelt. In einer deutsch-franz\u00f6sisch vergleichenden Perspektive werden wohlfahrtsstaatliche Konzeptionen, arbeitsmarkt- und familienpolitische Regulierungen, ihre Konstruktionsprinzipien und Pr\u00e4missen unter der Geschlechterperspektive untersucht. Im Hinblick auf Konvergenzen und Divergenzen kann im Vergleich gezeigt werden, dass das deutsche Sozialstaatsmodell nach wie vor auf einem tradierten Eheleitbild - verbunden mit einem 'starken' m\u00e4nnlichen Ern\u00e4hrerregime - ausgerichtet ist und sich vom franz\u00f6sischen Modell in wesentlichen Punkten unterscheidet. Andererseits nehmen gegen\u00fcber Dritten die Divergenzen ab - im europ\u00e4ischen Vergleich werden in der Wohlfahrtsstaatsforschung Deutschland und Frankreich demselben Typus von Sozialversicherungsstaat zugeordnet. Divergenzen sind dar\u00fcber hinaus insbesondere in den politischen Strategien zur Arbeitsmarktintegration festzustellen. Dagegen unterst\u00fctzen die arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Strategien der EU zunehmend konvergente Entwicklungen und gewinnen als Einflussfaktoren auf die Auspr\u00e4gung von der nationalstaatlichen Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik an Bedeutung.\" (Autorenreferat). Inhaltsverzeichnis: Gilbert Achcar, Dagmar Simon, Mechthild Veil: Arbeitsmarkt, Wohlfahrtsstaat, Familienpolitik und die Geschlechterfrage - deutsch-franz\u00f6sische Konvergenzen und Divergenzen (5-10); Anne Salles: Familienpolitische Hilfen zur Arbeitsmarktintegration von M\u00fcttern - ein deutsch-franz\u00f6sischer Vergleich (11-26); Dani\u00e8le Kergoat: Debatten zur geschlechtlichen Arbeitsteilung in Frankreich (27-36); Helena Hirata: \u00dcberlegungen zur \"Vereinbarkeit\" von Familie und Beruf - ein Versuch, das Terrain zu sondieren (37-46); Nicky Le Feuvre: Zur Feminisierung von Berufen in vergleichender Perspektive (47-62); Petra Beckmann: EU-Besch\u00e4ftigungsziele und Geschlechtergerechtigkeit - passt das zusammen? (63-76); Danielle Chabaud-Rychter: Beziehungen zwischen Technik und Geschlecht (77-88); Mechthild Veil: Geschlechterbeziehungen im deutsch-franz\u00f6sischen Vergleich - ein Blick auf Familien- und Arbeitsmarktpolitik (89-100).","portal_url":"http:\/\/www.ssoar.info\/ssoar\/handle\/document\/11030","type":"publication","topic":["Bundesrepublik Deutschland","Betreuung","Familienpolitik","Sozialstaat","Familie-Beruf","Geschlechtsrolle","Geschlecht","Handlungsorientierung","Kind","berufliche Integration","soziale Gerechtigkeit","berufst\u00e4tige Frau","Wohlfahrtsstaat","Arbeitsmarkt","Arbeitsmarktpolitik","Technik","Frankreich","Geschlechterverh\u00e4ltnis","europ\u00e4ische Sozialpolitik","Frauenerwerbst\u00e4tigkeit","Sozialpolitik"],"person":["Achcar, Gilbert","Simon, Dagmar","Veil, Mechthild"],"person_sort":"AchcarSimonVeil","links":[{"label":"URN","link":"http:\/\/nbn-resolving.de\/urn:nbn:de:0168-ssoar-110309"}],"document_type":"Konferenzband","institutions":["USB K\u00f6ln"],"coreEditor":["Achcar, Gilbert","Simon, Dagmar","Veil, Mechthild"],"coreCorpEditor":"Wissenschaftszentrum Berlin f\u00fcr Sozialforschung gGmbH","coreSjahr":"2005","coreZsband":"2005-007","publishLocation_str_mv":"Berlin","coreLanguage":"de","urn":"urn:nbn:de:0168-ssoar-110309","data_source":"GESIS-SSOAR","index_source":"GESIS-SSOAR","database":"SSOAR - Social Science Open Access Repository","link_count":1,"gesis_own":1,"fulltext":1,"metadata_quality":10,"full_text":" Oktober 2005 Beim Pr\u00e4sidenten f\u00fcr Sozialforschung (WZB) Wissenschaftszentrum Berlin Berlin Best.-Nr. P 2005-007 Gilbert Achcar, Dagmar Si mon, Mechthild Veil (Hg.) Arbeitsmarkt, Wohlfahrtsstaat, Familienpolitik und die Geschlechterfrage deutsch-franz\u00f6sische Konv ergenzen und Divergenzen Social Science Research Center vergente Entwicklungen und gewinnen als Ei nflussfaktoren auf die Auspr\u00e4gung von der nationalstaatlichen Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik an Bedeutung. in den politischen Strategien zur Arbeitsm arktintegration festzustellen. Dagegen unterst\u00fctzen die arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Strategien der EU zunehmend konsich vom franz\u00f6sischen Modell in wesentlic hen Punkten unterscheidet. Andererseits nehmen gegen\u00fcber Dritten die Divergenzen ab - im europ\u00e4ischen Vergleich werden in der Wohlfahrtsstaatsforschung Deutschl and und Frankreich demselben Typus von Sozialversicherungsstaat zugeordnet. Divergenzen sind dar\u00fcber hinaus insbesondere verbunden mit einem \"starken\" m\u00e4nnlichen Ern\u00e4hrerregime - ausgerichtet ist und Hinblick auf Konvergenzen und Divergen zen kann im Vergleich gezeigt werden, dass das deutsche Sozialstaatsmodell nach wie vor auf einem tradierten Eheleitbild In einer deutsch-franz\u00f6sisch vergleichend en Perspektive werden wohlfahrtsstaatliche Konzeptionen, arbeitsmarkt- und familienpo litische Regulierungen, ihre Konstruktionsprinzipien und Pr\u00e4missen unter der Geschlechterperspektive untersucht. Im Das Geschlechterverh\u00e4ltnis ist in den letz ten drei Jahrzehnten in Bewegung geraten, ausgel\u00f6st durch erhebliche Bildungsinvestit ionen von Frauen und ihre weit reichende Integration in den Arbeitsmarkt. Sich zwis chen Familie und Beruf entscheiden zu m\u00fcssen, findet zunehmend weniger Akzept anz. Diese gesellschaftlichen Differenzierungsprozesse spiegeln sich auch in ver\u00e4nderten Anforderungen an Institutionen wider, in wohlfahrtsstaatlichen Systemen sind ver\u00e4nderte Handlungsorientierungen und Regelungen erforderlich geworden. Trad ierte Vorstellungen \u00fcber geschlechtliche Arbeitsteilung und Zust\u00e4ndigkeiten f\u00fcr Betreuungsleistungen haben sich gewandelt. Zusammenfassung Die Autor\/innen ............................................................................................................ 10 3 Workshop-Programm ................................................................................................... 104 Anhang: ein Blick auf Familien- und Arbeitsmarktpolitik .. ..................................................... 89 Mechthild Veil Geschlechterbeziehungen im deutsch-franz\u00f6sischen Vergleich Danielle Chabaud-Rychter Beziehungen zwischen Technik und Geschlecht ...................................................... 77 passt das zusammen? .................................................................................................... 63 Petra Beckmann EU-Besch\u00e4ftigungsziele und Geschlechtergerechtigkeit Nicky Le Feuvre Zur Feminisierung von Berufen in vergleiche nder Perspektive ............................. 47 ein Versuch, das Terrain zu sondieren ............. .......................................................... 37 Helena Hirata \u00dcberlegungen zur \"Vereinbarkeit\" von Familie und Beruf Dani\u00e8le Kergoat Debatten zur geschlechtlichen Arbeitsteilung in Frankreich .................................. 27 ein deutsch-franz\u00f6sischer Vergleich ................. .......................................................... 11 Anne Salles Familienpolitische Hilfen zur Arbeitsmarktintegration von M\u00fcttern Inhaltsverzeichnis Gilbert Achcar, Dagmar Simon, Mechthild Veil Arbeitsmarkt, Wohlfahrtsstaat, Familie npolitik und die Geschlechterfrage deutsch-franz\u00f6sische Konvergenzen und Dive rgenzen........................................... 5 r\u00fcck, obwohl Deutschland seit der Wieder vereinigung seine Familienpolitik \"modernisiert\" hat und Frankreich den F\u00e4cher an familienpolitischen Ma\u00dfnahmen zur Unterst\u00fctzung berufst\u00e4tiger Eltern erweitert hat. Gibt es Chancen f\u00fcr einen neuen \"contrat social\" unter restriktiven Rahm enbedingungen und f\u00fchrt er im Rahmen einer koordinierten Besch\u00e4ftigungspolitik de r EU zu Angleichungsprozessen oder zu cherungsstaat zugeordnet werden mit erheb lichen Differenzen zu etwa dem skandinavischen Modell. Insbesondere bei der F\u00f6 rderung von Chancengleichheit zwischen M\u00e4nnern und Frauen und in der Familienpolitik bleiben beide L\u00e4nder dahinter zu\u00fcber Dritten die Divergenzen ab, weshalb im europ\u00e4ischen Vergleich in der Wohlfahrtsstaatforschung Deutschland und Frankreich demselben Typus von Sozialversisischen Modell in wesentlichen Punkten unterscheidet. Andererseits nehmen gegeneinem \"starken\" m\u00e4nnlichen Ern\u00e4hrerregime - ausgerichtet ist und sich vom franz\u00f6terschiedlich reagieren Nationalstaaten da rauf und vor allem mit welchen Auswirkungen auf das Geschlechterverh\u00e4ltnis? In einer deutsch-franz\u00f6sischen Perspektiv e kann gezeigt werden, dass das deutsche Sozialstaatsmodell nach wie vor auf einem tradierten Eheleitbild - verbunden mit len Systeme nicht mehr gew\u00e4hrleistet ist und der Sozialstaat in eine legitimatorische Krise ger\u00e4t? Grunds\u00e4tzliche Neuausrichtungen erscheinen notwendig. Wie uninnerhalb und au\u00dferhalb familialer Zusammenh\u00e4nge. Was hei\u00dft dies nun in einer Situation, in der der Sozialstaat er heblich unter Druck geraten ist, wenn unter Bedingungen einer dauerhaften Besch\u00e4ftigungskrise und neuen Herausforderungen im Zeichen der Globalisierung die Finanzierbarkeit der soziaWohlfahrtsstaatliche und arbeitsmarktpolit ische Regulierungen, ihre Konstruktionsprinzipien und Pr\u00e4missen sind zentral mit der Geschlechterfrage verbunden. Die nationalspezifischen Modelle verk\u00f6rpern \"normierte\" Arbeitsteilungen zwischen Staat und Familie und pr\u00e4formieren Arbeitsteilungen zwischen M\u00e4nnern und Frauen Konvergenzen und Divergenzen Gilbert Achcar, Dagmar Simon, Mechthild Veil Gilbert Achcar, Dagmar Simon, Mechthild Veil Arbeitsmarkt, Wohlfahrtsstaat, Familienpolitik und die Geschlechterfrage - deutsch-franz\u00f6sische Das Geschlechterverh\u00e4ltnis ist in den letz ten drei Jahrzehnten in Bewegung geraten, ausgel\u00f6st durch erhebliche Bildungsinvestit ionen von Frauen und ihre weit reichende Integration in den Arbeitsmarkt. Sich zwis chen Familie und Beruf entscheiden zu m\u00fcssen, findet zunehmend weniger Akzeptan z. Diese gesellschaftlichen Differenzierungsprozesse spiegeln sich auch in ve r\u00e4nderten Anforderungen an Institutionen wider; in wohlfahrtsstaatlichen Systemen sind ver\u00e4nderte Handlungsorientierungen und Regelungen erforderlich geworden. Trad ierte Vorstellungen \u00fcber geschlechtliche Arbeitsteilung und Zust\u00e4ndigkeiten f\u00fcr Betreuungsleistungen haben sich gewandelt. 5 sanz verloren, weil die urspr\u00fcnglich von der Frauenbewegung thematisierten Machtbeziehungen und Hierarchisierungen verloren gegangen seien. Um an die urspr\u00fcnglischlechtlichen Arbeitsteilung in Frankr eich. Ausgangspunkt war die Frauenbewegung, die mit der Hausarbeitsdebatte ein Kampfprogramm geschaffen hatte. \"Le Torchon Br\u00fble\", der Putzlappen brennt, hie\u00df die radikale Frauenzeitschrift der 1960er Jahre. Mit der Aufnahme des Begriffs der geschlech tlichen Arbeitsteilung in den akademischen Diskurs hat er nach Einsch\u00e4tzung der Autorin an politischer Brikann, gibt die franz\u00f6sische Perspektive do ch noch einmal neue Impulse f\u00fcr feministische Analysen hierzulande. Dani\u00e8le Kergoat, die in Frankreich eine herausragende Rolle in den Diskussionen um die \"division sexuelle du travail\" spielt, skizziert die Karriere des Begriffs der gefeministischen Forschung das Thema bereits auf eine lange Tradition zur\u00fcckblicken um die Zeitschrift \"Cahiers du Genre\" organisiert ist. Auch wenn in der deutschen (GERS) an, das \u00fcber Geschlechterbeziehungen und soziale Beziehungen forscht und barkeitsleistungen gilt, sich in dieser Fr age nicht auf dem R\u00fcckzug befindet, w\u00e4hrend das traditionellere Deutschland die entgegengesetzte Richtung einschl\u00e4gt. Die Thematik der geschlechtlichen Arbeits teilung und der Vereinbarkeitsproblematik untersuchen Dani\u00e8le Kergoat und Helena Hirata f\u00fcr Frankreich. Beide Wissenschaftlerinnen geh\u00f6ren dem wissenschaftlichen Netzwerk Genre et Rapports Sociaux Eingliederung der M\u00fctter in den Arbeitsmarkt abzielt. Wie ambivalent deutsch-franz\u00f6sische Angleichungsprozesse in der Familienpolitik verlaufen, und wie unterschiedlich sie interpretiert werden k\u00f6nnen, zeigt Salles ebenfalls auf: Die familienpolitische Wende in Frankreich seit dem Jahr 2003 (dem Antritt der Raffarin-Regierung) k\u00f6nne als eine allm\u00e4hliche Abkehr von dem Ziel der F\u00f6rderung der Frauenerwerbst\u00e4tigkeit interpretiert werden. Mit reic hhaltigem empirische n Material geht Salles der Frage nach, ob Frankreich, das in Europa h\u00e4ufig als Vorbild f\u00fcr seine Verein(heute \"Elternzeit\") und der Betreuungsange bote verdeutlicht. Es mag \u00fcberraschen, dass diese Reform in beiden L\u00e4ndern, also auch in Deutschland, auf eine bessere unter der Perspektive der Gemeinsamkeiten und endet mit einem deutsch-franz\u00f6sischen Vergleich zu den Geschlechterbezieh ungen in der Arbeit smarkt- und Familienpolitik, der st\u00e4rker die Unterschiede betont. Annes Salles beobachtet in ihren vergleichenden Analysen zu familienpolitischen Hilfen seit den 1990er Jahren eine Ann\u00e4herung in der Ausrichtung der Familienpolitik in Frankreich und Deutschland, die sie am Beispiel der Reform des Erziehungsurlaubs chung zu familienpolitischen Hilfen und zur Arbeitsmarktintegration von M\u00fcttern Situation berufst\u00e4tiger M\u00fctter. Deshalb folgt zun\u00e4chst eine vergleichende UntersuArbeitsmarkt, Wohlfahrtsstaat, Familienpolitik und die Geschlechterfrage ... weiteren Differenzierungen? Dieser und da mit im Zusammenhang stehenden Fragen gehen die folgenden Beitr\u00e4ge aus einer ve rgleichenden internationalen, vor allem deutsch-franz\u00f6sischen Perspektive nach. Das gro\u00dfe Interesse von Frauen in Deutschland an frauenpolitischen Errungenschaften in Frankreich bezieht sich insbesondere auf die Familienpolitik und auf die 6 schaftspolitisch kritischere Haltung gege n\u00fcber der unverbindlich gewordenen Vereinbarkeitsproblematik. In dem Beitrag von Nicky Le Feuvre stehen die Herausforderungen der Feminisierung von \"h\u00f6heren\" Berufen (Rechtsanw\u00e4ltinnen, Bankerinnen, Wirtschaftspr\u00fcferinnen und Pharmazeutinnen) im Hinblick auf die ge schlechtliche Arbeitsteilung im franz\u00f6sisch-britischen Vergleich im Mittelpunkt. Die vergleichende Perspektive ist hier bemit die traditionelle geschlechtsspezifisch e Arbeitsteilung zu einer weltweiten zwischen Frauen, wodurch eine Zweiteilung de r Gesellschaft nicht nur nach sozialen sondern auch nach ethnisch gepr\u00e4gten Un gleichheiten voranschreitet mit unver\u00e4nderten geschlechtlichen Hierarchien. Ge gen\u00fcber einer \u00f6konomischen Entwertung von Hausarbeit, die letztlich zu einem Dien stbotenstand f\u00fchre, fordert Hirata eine Neubewertung von F\u00fcrsorgearbeit (care) und ihre Ber\u00fccksichtigung in einem neuen Geschlechtervertrag. Beide Autorinnen, Kergoat und Hirata, fordern eine gesellorien der Geschlechterrollen und zwar in ch ronologischer Reihenfolge: das traditionelle Modell der Geschlechtertrennung, da s Modell der Vereinbarkeit mit dem Partnerschaftsparadigma und das von Hirata entwickelte Delegationsmodell. Letzteres beruht auf einer Arbeitsteilung zwischen Frauen unterschiedlicher sozialer Schichten und Ethnien. Gut qualifizierte Fr auen delegieren Hausarbeit an weniger Qualifizierte und an Migrantinnen. In Zeiten der Globalisierung entwickelt sich sosen hat (vgl. Feministische Studien 1\/2005, S. 157). Neue Konfigurationen ersetzen die alte Forderung nach der Aufhebung der geschlechtlichen Arbeitsteilung zwischen Frauen und M\u00e4nnern. Am Beispiel unterschiedlicher Modelle hinterfragt Hirata Thedass sich \"alles \u00e4ndert, aber nichts ver\u00e4ndert\" (tout change, mais rien ne change). Auch Helena Hirata geht es darum, die Asymmetrie n in der geschlechtlichen Arbeitsteilung theoretisch zu fassen. Hirata mach t die Prozesse sichtbar, die mit der alles beherrschenden Rede von der Vereinbarkei tsproblematik, die geschlechterhierarchische Strukturen negiere, unsichtbar geword en sind. Zun\u00e4chst stellt sie fest, dass die Vereinbarkeitsthematik ihre Adressaten g ewechselt hat. Von einer geschlechtsegalit\u00e4ren Forderung, die sich zugleich an Frau en und M\u00e4nner richtete, ist eine differenzpolitische Forderung an Frauen geworden, worauf Brigitte Rauschenbach hingewieschiedlichen historischen Kontexten zwar verschiedene Modalit\u00e4ten auspr\u00e4gen k\u00f6nnen, sie h\u00e4lt jedoch daran fest, dass di e soziale Ungleichheit zwischen den Geschlechtergruppen gleich bleibe. Ihr wenig optimistisches Res\u00fcmee lautet denn auch, Hierarchisierungen. Kergoat konzediert, dass die Geschlechterbeziehungen in unterhinein stabilisieren: das Prinzip der Segregat ion, worunter sie die Aufteilung in m\u00e4nnliche und weibliche Arbeitsbereiche versteht, und das Prinzip der damit verbundenen Gilbert Achcar, Dagmar Simon, Mechthild Veil che geschlechterpolitische Dynamik ankn\u00fcpfen zu k\u00f6nnen, fasst Kergoat den Begriff neu. Gegen\u00fcber der Einengung des Arbeitsbeg riffs auf Erwerbsarbeit thematisiert sie - wieder - Hausarbeit als unentgeltlich ge leistete Reproduktionsarbeit und als Ursache f\u00fcr hierarchische Geschlechterbeziehu ngen. Sie unterscheidet zwei Prinzipien, die ihrer Meinung nach eine hierarchische Geschlechterordnung bis in die Gegenwart 7 strategie neue Zielquoten auf der Basis v on Vollzeit\u00e4quivalenzen vor. Mit Vollzeit\u00e4quivalenzen k\u00f6nnte ausgedr\u00fcckt werden, wie hoch die Besch\u00e4ftigung von M\u00e4nnern und Frauen ist, wenn alle Vollzeit arbeiten w\u00fcrden. Erst solch ein Vergleich erm\u00f6gliche es, Aussagen zum tats\u00e4chlichen \"gender gap\" in der Besch\u00e4ftigung zu machen. aktionen zwischen der Geschlechterordnung auf der makro-sozialen Ebene und den strukturellen und demographischen Merkma len der Berufsgruppen in den beiden L\u00e4ndern. Petra Beckmann befasst sich mit der europ\u00e4ischen Ebene, und zwar mit den Besch\u00e4ftigungszielen der Europ\u00e4ischen Union (EU). Se it langem orientiert die EU auf eine Politik der Chancengleichheit von Frauen und M\u00e4nnern in allen Politik- und Lebensbereichen. Die F\u00f6rderung der Chancengleic hheit am Arbeitsmarkt ist dabei von besonderer Bedeutung. Die europ\u00e4ische Besc h\u00e4ftigungsstrategie (EBS) dr\u00fcckt den politischen Willen der EU aus, die Frauenbe sch\u00e4ftigung in allen Mitgliedsstaaten auf 60% zu erh\u00f6hen und geschlechterspezifisc he Unterschiede beim Zugang zum Arbeitsmarkt abbauen zu helfen. Beckmann steht diesen rein quantitativen Vorg aben sehr kritisch gegen\u00fcber. Sie zeigt auf, dass die deutsche Erfolgsstory eine der Statistik ist, die mit unzureichenden Indikatoren arbeitet. Weil die Zielquoten weder nach dem zeitlichen Umfang einer Besch\u00e4ftigung (jede bezahlte Wochenarbeitsstun de z\u00e4hlt als Besch\u00e4ftigung) noch nach der Qualit\u00e4t der Arbeit (Gle ichstellung von Normalarbeit mit Minijobs) differenzieren, f\u00fchren sie zu einer verzerrten Wahr nehmung der tats\u00e4chlichen Entwicklung. Die Zahlen lassen vergessen, dass sowohl das Ar beitsvolumen als auch die Arbeitsqualit\u00e4t geschlechtsspezifisch strukturiert sind - Fr auen finden sich h\u00e4ufiger als M\u00e4nner in prek\u00e4ren Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnissen und in nicht existenzsichernder Teilzeitarbeit. Beckmann kritisiert diese Indikatorenwahl und schl\u00e4gt f\u00fcr die EU-Besch\u00e4ftigungssourcen eines \"helfenden Dritten\", die f\u00fcr Aufstiegs- und Karrierestrategien eingesetzt werden k\u00f6nnen. Die Autorin stellt die Untersuchung in den Kontext der Interdie Option, auch kontinuierlich den Beruf auszu\u00fcben. Trotz der strukturelle besseren Voraussetzungen in Frankreich, die die Frage des \"up or out\" relativiert, unterscheiden sich beide L\u00e4nder wenig bei der Mobilisierung zeitlicher und finanzieller Reshineinzukommen im Vergleich zu ihren britischen Kolleginnen, sie hatten zugleich erwerbst\u00e4tigkeit und der geschlechtsbezogene n Grundlagen des Systems der sozialen Sicherung auszeichnen. War in Frankreich schon viel fr\u00fcher ein Ansatz zur Feminisierung dieser Berufe zu erkennen, so wirkt sich insgesamt die gese llschaftliche Organisation der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung in gravierender Weise aus: In Frankreich erf\u00e4hrt eine kontinuierliche Vollzeitberufst\u00e4tigkeit von hoc h qualifizierten Frauen mit Kindern soziale Akzeptanz und ist von den institutionelle n Bedingungen her besser zu realisieren. Die Frauen hatten nicht nur mehr Chancen, in die entsprechenden Berufsgruppen Arbeitsmarkt, Wohlfahrtsstaat, Familienpolitik und die Geschlechterfrage ... sonders aufschlussreich, da sich die beiden Gesellschaften durch unterschiedliche Geschlechterordnungen vor allem in Bezug auf Voraussetzungen bezahlter Frauen8 Ma\u00dfnahmen manifestieren, ist Geschlechterpo litik in Deutschland stark durch politische Abgrenzungsbewegungen gegen\u00fcber de r Familienpolitik des NS-Staates und auch der ehemaligen DDR gepr\u00e4gt. tung der Geschlechterdifferenzen verbindet. Mechthild Veil befasst sich in ihrem Beitrag mit Divergenzen in den Geschlechterkulturen, bezogen auf die Politikfelder Fam ilie und Arbeitsmarkt. Sie betont die Bedeutung der mentalen und kulturellen Vo raussetzungen, denn in den Denktraditionen manifestieren sich die unterschiedlic hen Sichtweisen auf die Geschlechterbeziehungen insbesondere auf den Modus de r Vereinbarkeit von Beruf und Familie. W\u00e4hrend sich republikanische Denktraditi onen in Frankreich in einem geschlechterindifferenten Universalismusbegriff in den Debatten um gleichstellungspolitische Technik durch geschlechtsspezifische Nutzun g untersucht sie am Beispiel der Internet- und PC-Nutzung. Im beruflichen Um gang mit Technik macht Chabaud-Rychter einen weiblichen und einen m\u00e4nnlichen Umga ng mit ihren jeweiligen Arbeitsinstrumenten aus, die traditionellen Erwartunge n entsprechen. Frauen (im Telefonservice) versuchen die durch die Technik vorgegeben en automatisierten und standardisierten Arbeitsschritte zu umgehen, um ihrer Arbe it einen Sinn zu geben, w\u00e4hrend M\u00e4nner (im Umgang mit Industriemaschinen) st\u00e4rke r danach streben, die Technik zu beherrschen und zu dominieren. Insgesamt machte Chabaud-Rychter durch ihre Forschung die Erfahrung einer Weiterentwicklung des Diskurses, und zwar von der Dichotomie eines m\u00e4nnlichen zerst\u00f6rerischen und verdinglichten Umgang s mit Technik einerseits und eines ganzheitlichen weiblichen Technikbegriffs anderers eits hin zu einer neuen feministischen Perspektive, die die Wiederaneignung von Technik mit einer abnehmenden BedeuWie Konstrukteure das Geschlecht der Nutz er mitdenken und zum Ausdruck bringen, zeigt sie f\u00fcr Haushaltsger\u00e4te und B\u00fcromaschinen auf. Ver\u00e4nderungen von auch die Geschlechterbeziehungen und die Hausarbeit. An Beispielen aus unterschiedlichen Bereichen - Haushaltsger\u00e4ten und B\u00fcromaschinen, Internet- und PC-Nutzung, Telefons ervice - geht Chabaud-Rychter anschaulich der in der Technik inkorporierten Geschlechtermatrix auf mehreren Ebenen nach. terdifferenten Umgang mit Technik ver\u00e4ndere sich nicht nur die Technik, sondern wickelt ihre These eines reziproken Ver\u00e4nderungsprozesses: Durch einen geschlechdem unterschiedlichen Gebrauch von Technik durch M\u00e4nner und Frauen. Sie entneutral, ihr Geschlechteraspekt zeigt sich - so Chabaud-Rychter - nicht zuletzt in scher Forschung in Deutschland noch wenig aufgegriffen wird. Technik ist nicht ren notwendig sind. Am Beispiel des spezifischen Feldes der Technologieentwicklung verdeutlicht Danielle Chabaud-Rychter die verwobenen Beziehungen von Technik und Geschlecht in aktuellen franz\u00f6sischen Forschungsarbeiten - ein Themengebiet, das in feministiGilbert Achcar, Dagmar Simon, Mechthild Veil Mit dieser grunds\u00e4tzlichen Kritik kann B eckmann aufzeigen, dass zur Herstellung von Gleichheit Ungleichheiten aufgesp\u00fcrt werden m\u00fcssen, wozu geeignete Indikato9 cher theoretischer Ans\u00e4tze, Forschungskonzeptionen und Methoden. beitsmarktintegration festzustellen. Dagege n unterst\u00fctzen die arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Strategien der EU zunehmen d konvergente Entwicklungen und gewinnen als Einflussfaktoren auf die Auspr\u00e4gu ng der nationalstaatlichen Arbeitsmarktund Sozialpolitiken an Bedeutung. Der sich durch die Globalisierung der (Arbeits-)M\u00e4rkte versch\u00e4rfende Wettbewerbsdruck auf die Sozialsysteme bewirkt zus\u00e4tz lich konvergente Reformbestrebungen in beiden Staaten. Hinsichtlich der Frauener werbst\u00e4tigkeit sind vor allem die Auswirkungen in Richtung zunehmender prek\u00e4rer Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnisse zu beobachten. Die Weiterf\u00fchrung des deutsch-franz\u00f6sisc hen \"Gender-Dialogs\" erscheint uns mit Blick auf die Analyse der Konvergenzen un d Divergenzen der Entwicklung in beiden Staaten besonders ertragreich - auch und gerade vor dem Hintergrund unterschiedlilit\u00e4ten - beispielsweise die sehr untersch iedliche Bewertung von Teilzeitarbeit. Divergenzen sind dar\u00fcber hinaus insbesondere in den politischen Strategien zur Arfluss gewinnender Europ\u00e4isierungsprozesse. Die Beitr\u00e4ge verdeutlichten vor allem die Konvergenzen und Divergenzen der Entwicklungsprozesse in Deutschland und Fran kreich: Divergenzen im Hinblick auf ein unterschiedliches Staatsverst\u00e4ndnis und der damit in Beziehung stehenden Mentaeurop\u00e4ischen Staaten herauszuarbeiten. Da bei interessierte vor allem die Frage, wer kann von wem in welcher Weise lernen - und dies im Kontext zunehmend an Einvon Frauen in den Arbeitsmarkt, in Frankr eich \u00fcberwiegend in Vollzeitarbeit und in Deutschland in Teilzeit. Zugleich sind ab er im Zuge der Globalisierung und Europ\u00e4isierung Tendenzen zur Konvergenz in de n beschriebenen Politikfeldern sichtbar. Die Beitr\u00e4ge gehen auf eine gemeinsam mi t dem Centre Marc Bloch, dem Genre et rapports sociaux (GERS) und dem B\u00fcro f\u00fcr Sozialpolitik und Geschlechterforschung organisierte Konferenz im November 2004 im WZB zur\u00fcck, die zum Ziel hatte, sich im deutsch-franz\u00f6sischen Vergleich mit de m Wohlfahrtsstaat, Arbeitsmarktentwicklungen und der Familienpolitik unter der Ge nderperspektive zu befassen, um unterschiedliche nationale Pfade bis zu Pfadabh\u00e4 ngigkeiten und unterschiedliche Politiken zu identifizieren oder auch m\u00f6glicherweise Angleichungsprozesse gegen\u00fcber anderen zun\u00e4chst aus der Familie herausgehalten werden sollte und das Modell des m\u00e4nnlichen Familienern\u00e4hrers sozialpolitisch abge federt wurde. Diese Differenzen in den zwei L\u00e4ndern f\u00fchrten und f\u00fchren auch zu unterschiedlichen Modi der Integration Arbeitsmarkt, Wohlfahrtsstaat, Familienpolitik und die Geschlechterfrage ... Familienpolitik ist in Frankreich \"une affa ire d'Etat\" und hat demographische, soziale und gleichstellungspolitische Ziele, anders dagegen in Deutschland, wo der Staat 10 W\u00e4hrend er vor 2001 in Deutschland von den Eltern nur abwechselnd genommen Tagesm\u00fctter. Dementsprechend stellt sich di e Frage, inwiefern si ch die franz\u00f6sische Familienpolitik diesem Ziel einer Entlastung der M\u00fctter eher n\u00e4hert als die deutsche. Hierbei spielen vor allem zwei Ma\u00dfnahmen eine Rolle: der Erziehungsurlaub, der auf eine gr\u00f6\u00dfere Beteiligung der V\u00e4ter abzielt, und der Ausbau der Kinderbetreuung, sei es \u00f6ffentlich oder privat. Schlie\u00dflich kann man sich fragen, ob die Regi erung Raffarin seit einigen Jahren trotz der Beteuerungen nicht den entgegengesetz ten Weg der F\u00f6rderung eines R\u00fcckzugs der M\u00fctter auf die private Sph\u00e4re einschl\u00e4gt , w\u00e4hrend sich die deutsche Regierung im Gegenteil bem\u00fcht, die Lage der erwerbst\u00e4tigen M\u00fctter zu verbessern. Vater einen gr\u00f6\u00dferen Anteil an den Familie naufgaben und erm\u00f6glich somit eine ausgeglichenere Aufteilung der Rollen in der Familie, oder der Staat hilft durch den Ausbau von Betreuungsm\u00f6glichkeiten. Sch lie\u00dflich k\u00f6nnen private Initiativen diese Rolle spielen, zum Beispiel Wohlfahrtseinrichtungen, Betriebe oder der R\u00fcckgriff auf milie erzielen, so muss man sie zumindest teilweise von ihren Familienaufgaben entlasten. Dies l\u00e4sst sich nur \u00fcber bestimmte Wege erreichen. Entweder \u00fcbernimmt der zu den L\u00e4ndern mit den niedrigsten Frucht barkeitsraten in Europa. F\u00fcr 2004 werden sogar 70 000 weniger Geburten als 2003 erwartet, was einen R\u00fcckgang von ca. 10% darstellt. Dabei stellt man fest, dass die Fruchtbarkeit zur\u00fcckgeht, weil der Zeitaufwand f\u00fcr die Betreuung des Kindes vor allem zu Lasten der Mutter g eht und diese es nun oft vo rzieht, einer Erwerbst\u00e4tigkeit nachzugehen (Reinstadler et al. 2002, Pinl 20 03). Will man den M\u00fcttern die Erwerbst\u00e4tigkeit erm\u00f6glichen und somit eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und FaAnne Salles Familienpolitische Hilfen zur Arbeitsmarktintegration von M\u00fcttern - ein deutsch-franz\u00f6sischer Vergleich Anne Salles W\u00e4hrend Frankreich sich mit einer Gebur tenrate von 1,9 Kindern pro Frau mit Irland durch die h\u00f6chste Fruchtbarkeit in de r Europ\u00e4ischen Union auszeichnet, erreicht die Bundesrepublik Deutschland nur 1,34 Kindern pro Frau und geh\u00f6rt somit 1. Der Erziehungsurlaub als Inst rument f\u00fcr eine ausgeglichenere Rollenverteilung in der Familie Der juristische Rahmen Der Erziehungsurlaub ist in Frankreich un d Deutschland \u00e4hnlich gestaltet: In beiden F\u00e4llen wurde er im Sinne einer gr\u00f6\u00dferen Erwerbsbeteiligung der M\u00fctter reformiert. 11 meistens der Hauptern\u00e4hrer der Familie ist. Zudem k\u00f6nnte eine berufliche Unterbrechung der Karriere schaden. Dementsprechen d ist Teilzeitarbeit bis zu einer Dauer von 30 Wochenstunden statt 19 wie bis 20 00 in Deutschland und von 28 Wochenstunden in Frankreich m\u00f6glich. Eine l\u00e4ng ere Wochenarbeitszeit k\u00f6nnte die finanzielle Situation der Familie verb essern, ohne die Karrierepersp ektiven der V\u00e4ter zu sehr zu beeintr\u00e4chtigen (siehe Tabelle 1). Tabelle 1: Erziehungsurlaub in Frankreich und Deutschland als familienpolitische Ma\u00dfnahme zugunsten einer besseren Ve reinbarkeit von Beruf und Familie Familienpolitische Hilfen zur Arbeitsmarktintegration von M\u00fcttern - ein deutsch-franz\u00f6si scher Vergleich werden konnte, kann er nun in Deutschland wie in Frankreich von beiden gemeinsam in Anspruch genommen werden, was die M\u00fctter teilweise entlasten und es ihnen erlauben k\u00f6nnte, zumindest in Teilzeit zu ar beiten. Dies kann allerdings f\u00fcr V\u00e4ter nur attraktiv sein, wenn f\u00fcr sie die M\u00f6glichkei t einer Erwerbst\u00e4tigkeit besteht. Denn die Hauptgr\u00fcnde der V\u00e4ter gegen die Entscheidu ng f\u00fcr den Erziehungsurlaub sind erstens finanziell, zweitens beruflich (Engstler 2003). Mit seinem niedrigen Niveau erf\u00fcllt das Erziehungsgeld zurzeit nicht die Funktion einer Lohnersatzleistung, was sich insbesondere f\u00fcr den Vater als problematisch erweisen kann, weil er nach wie vor FRANKREICH DEUTSCHLAND BETROFFENE Kann von beiden Eltern f\u00fcr eine Kann von beiden Eltern f\u00fcr eine Dauer Dauer von 3 Jahren getrennt oder von 3 Jahren getrennt oder gemeinsam gemeinsam genommen werden genommen werden ERWERBS- Teilzeitarbeit bis zu 28 Wochenstun- Teilzeitarbeit bis zu 30 Wochenstunden BETEILIGUNG den m\u00f6glich; m\u00f6glich; Anrecht auf Teilzeitstelle nur im Anrecht auf Teilzeitst elle in Betrieben \u00f6ffentlichen Dienst mit mehr als 15 Besch\u00e4ftigten Vorhergehende Erwerbst\u00e4tigkeit Vorhergehende Erwerbst\u00e4tigkeit nicht erforderlich erforderlich 2 Monate Erziehungsgeld wird wei- Erh\u00f6htes Erziehungsgeld von 450 \u20ac bei tergezahlt, wenn Erziehungsurlaub einem Erziehungsurlaub von einem Jahr; nach 18 bis 30 Monaten unterbro- das 3. Jahr kann zwischen dem 3. und 8. chen wird Lebensjahr des Kindes genommen werden. ERZIEHUNGS- 500 \u20ac\/Monat 3 Jahre lang; 300 \u20ac\/Monat 2 Jahre lang bei einer j\u00e4hrGELD nicht einkommensabh\u00e4ngig; lichen Einkommensgrenze von 30 000 \u20ac kann im Fall von Teilzeitarbeit durch netto zwischen dem 1. und 6. Monat und eine Beihilfe zur Betreuung von von 16 470 \u20ac + 3 140 \u20ac f\u00fcr das 2. und Kleinkindern erg\u00e4nzt werden jedes weitere Kind zwischen dem 7. und 24. Monat Quellen: www.bmfsfj.de; www.famille.gouv.fr. 12 H\u00f6chstma\u00df von zwei aufeinander folgende n Jahren beschr\u00e4nkt und der damit einhergehende Verlust an Qu alifizierung begrenzt. des hinausgeschoben werden. Somit w\u00fcrde die berufliche Unterbrechung auf ein H\u00f6chstbezugsdauer von zw\u00f6lf Monaten, mi t anderen Worten: wenn der Erziehungsurlaub nach einem Jahr unterbrochen wird. Schlie\u00dflich kann das dritte Jahr Elternzeit auf einen sp\u00e4teren Zeitpunkt zwischen dem dritten und achten Geburtsjahr des Kinlich nur zwei Jahre lang von der Bundesreg ierung ausgezahlt, wobei die Landesregierungen von Bayern, Baden-W\u00fcrttemberg , Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Th\u00fcringen ein drittes Jahr Elternzeit erg\u00e4nz end finanzieren. Dar\u00fcber hinaus erhalten die Betroffenen in Deutschland ein erh\u00f6htes Erziehungsgeld von 450 \u20ac bei einer men, darf das Jahresnettoeinkommen einer Familie mit einem Kind 16 500 \u20ac nicht \u00fcberschreiten. Dementsprechend erhalten in den alten Bundesl\u00e4ndern weniger als die H\u00e4lfte der Betroffenen das volle Erziehun gsgeld nach sechs Monaten, w\u00e4hrend es 1987 noch \u00fcber 83% von ihnen waren (Engstler 2003). Folglich nehmen 19% der betroffenen M\u00fctter die Arbeit nach sechs Monaten wieder auf. Zudem erweist es sich f\u00fcr viele als notwendig, w\u00e4hrend der Elternzeit berufst\u00e4tig zu bleiben. Das niedrige Niveau des Elter ngelds kann mithin als Anreiz zur Erwerbst\u00e4tigkeit betrachtet werden. Tats\u00e4chlich sind in Deutschland nun 38,6% der Eltern, die Erziehungsurlaub in Anspruch nehmen, be rufst\u00e4tig; in Frankreich ist es \u00fcber ein Viertel. f\u00fcr Alleinerziehende statt 38 350 \u20ac). W\u00e4 hrend fr\u00fcher 88% der Betroffenen Erziehungsgeld in den ersten sechs Monaten erha lten haben, sch\u00e4tzt die Regierung, dass 5% davon nun ausgeschlossen werden - eine wohl optimistische Einsch\u00e4tzung. Die Einkommensgrenze nach sechs Monaten wu rde zwar bei einer Familie mit einem Kind um 10% und bei einer Familie mit vi er Kindern um 25% angehoben, dies aber zum ersten Mal seit 1987. Um in den Genuss des vollen Erziehungsgeldes zu kom51 130 \u20ac netto im Jahr auf 30 000 \u20ac bei einem Ehepaar mit einem Kind (auf 23 000 \u20ac Deutschland 2004 von 307 \u20ac auf 300 \u20ac sogar leicht gesenkt (und von 460 \u20ac auf 450 \u20ac bei einer Bezugsdauer von einem Jahr). Zudem ist das Erziehungsgeld in Deutschland einkommensabh\u00e4ngig, wobei die Einkommensgrenze in den sechs ersten Monaten deutlich gesenkt wurde, n\u00e4mlich von Anne Salles Gerade die finanziellen Bedingungen des Erziehungsurlaubs f\u00f6rdern auch die Erwerbsbeteiligung der M\u00fctter. Das Erziehungs geld ist n\u00e4mlich im Vergleich zu den skandinavischen L\u00e4ndern recht niedrig. Es betr\u00e4gt in Frankreich 500 \u20ac und wurde in 1 Sollten sich die Eltern trotzdem f\u00fcr einen zeitweiligen R\u00fcckzug aus dem Erwerbsleben entscheiden, sind beide Regierunge n bem\u00fcht, diese Unterbrechung soweit wie m\u00f6glich zu k\u00fcrzen (siehe Tabelle 1). Das Erziehungsgeld wird in Deutschland n\u00e4m1 Diese Zahlen lassen sich allerdings nur schwer miteinander vergleichen, denn die Quote umfasst in Deutschland geringf\u00fcgige Besch\u00e4ftigungen ab zwei Wochenstunden, in Frankreich nicht. In Teilzeit besch\u00e4ftigte Frauen arbeiten in Frankreich im Du rchschnitt \u00fcber 23 Stunde n pro Woche, in Deutschland dagegen etwa 18 Woch enstunden (Lestrade 2004). 13 burtstag des Kindes in Anspruch zu nehm en, was allerdings dazu f\u00fchren k\u00f6nnte, dass M\u00fctter, die aus beruflichen oder finanziellen Gr\u00fcnden auf das dritte Jahr vernicht zu einer \u00e4hnlichen Entwicklung f\u00fchren k\u00f6nnte. Zwar beschr\u00e4nkt sich der Erziehungsurlaub beim ersten Kind auf sech s Monate, doch kann man darin erste Ans\u00e4tze einer Politik erkennen, die auf den R\u00fc ckzug der M\u00fctter in die Privatsph\u00e4re abzielt. Diese Tendenz wurde durch die letzte Refo rm des Erziehungsurlaubs im Mai 2005 verst\u00e4rkt. Franz\u00f6sische M\u00fctter erhalten nu n das Recht, das dritte Jahr Erziehungsurlaub - \u00e4hnlich wie in Deutschland - zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt vor dem 16. Gedrei Jahren einen R\u00fcckgang der Erwerbst\u00e4 tigkeit der M\u00fctter mit zwei Kindern von 74% auf 56% bewirkt, sodass man sich fragen kann, inwiefern die jetzige Reform drei Kindern gew\u00e4hrt wurde, 1994 auf M\u00fctter mit zwei Kindern ausgedehnt und seit 2004 auf M\u00fctter mit einem Kind. Die Reform von 1994 hatte bereits innerhalb von schen Regierung Jospin eingef\u00fchrte und v on der jetzigen konservativen Regierung vielfach kritisierte Ma\u00dfnahme kann zwar die Erwerbsbeteiligung der M\u00fctter kaum f\u00f6rdern. Doch st\u00e4rkt sie die Teilnahme de r V\u00e4ter am Familienleben, was, wenn auch nur mittelbar und vor\u00fcbergehend, eine En tlastung der M\u00fctter herbeif\u00fchren kann. burt ihres Kindes genommen werden sollen, und elf Tage, die in den vier Monaten nach der Geburt auf einmal genommen werden k\u00f6nnen. Diese von der sozialistieinen Vaterschaftsurlaub von insgesamt 14 Tagen: drei Tage, die gleich nach der Gewertige famili\u00e4re T\u00e4tigkeit. Zu einer gr\u00f6\u00dferen Beteiligung der V\u00e4ter an der Kinderbetreuung tr\u00e4gt in Frankreich schlie\u00dflich der Vaterschaftsurlaub bei. Die V\u00e4ter haben in Frankreich Anspruch auf was eindeutig aus dem Wort Elternzeit hervorgeht. Es geht nun darum, die Zeit, die dem Kind gewidmet wird, zwischen beiden Eltern zu teilen (cong\u00e9 parental); und diese Zeit gilt nicht als Urlaub, als Mu\u00dfe, sondern als eine der Erwerbst\u00e4tigkeit gleichGeburt (oder Adoption) ihres ersten Kindes erwerbst\u00e4tig gewesen sind bzw. zwei Jahre in den f\u00fcnf Jahren vor der Geburt ihres zweiten Kindes oder in den zehn Jahren vor der Geburt ihres dritten Kindes. Eindeutig sind beide Regierungen bem\u00fc ht, die Erwerbsbeteiligung der M\u00fctter zu f\u00f6rdern. Dabei wird offensichtlich ein Erzi ehungsurlaub angestrebt, den beide Eltern bei einer leicht eingeschr\u00e4nkten Arbeitszeit gemeinsam in Anspruch nehmen sollen, Familienpolitische Hilfen zur Arbeitsmarktintegration von M\u00fcttern - ein deutsch-franz\u00f6si scher Vergleich \u00c4hnlich wie in Deutschland werden die fr anz\u00f6sischen M\u00fctter ermutigt, den Erziehungsurlaub zu begrenzen. So erhalten sie zwei Monate lang Erziehungsgeld, wenn der Erziehungsurlaub nach 18 bis 30 M onaten unterbrochen wird. Dar\u00fcber hinaus erhalten M\u00fctter nur dann Erziehungsgeld, wenn sie mindestens zwei Jahre vor der Ein verfehltes Ziel Allerdings kann man sich fragen, ob beide Regierungen ihr Ziel nicht verfehlen. Denn in Frankreich wurde der Erziehungsurlaub, der urspr\u00fcnglich nur M\u00fcttern mit 14 setzten Weg einschl\u00e4gt. Dies k\u00f6nnte sich best\u00e4tigen, wenn Bundesfamilienministerin Renate Schmidt wirklich ihr Projekt eines Erziehungsurlaubs nach schwedischem gesellschaftliche Druck. Dies unterstreicht die Kluft zwischen Theo rie und Praxis, Wunsch und Wirklichkeit. Dementsprechend bleibt in beiden L\u00e4nder n der Zweck des Erziehungsurlaubs zweideutig. Frankreich scheint sich in letzter Ze it eher in Richtung auf einen R\u00fcckzug der M\u00fctter aus dem Erwerbsleben zu bewegen, w\u00e4hrend Deutschland den entgegengeoffensichtlich wenig \u00fcberzeugend. Problem atisch bleiben n\u00e4mlich die H\u00f6he des Erziehungsgelds, die als unzureichend betr achtet wird, die Karriereperspektiven, die sich nicht unbedingt mit einer Teilzeitstelle vereinbaren lassen und schlie\u00dflich der nern in Anspruch genommen. In Deutschl and ist der Anteil seit der Reform von 2001 von 1,5% auf 5% gestiegen, bleibt ab er sehr gering. Zwar nennen beide Regierungen eine ausgeglichenere Rollenverteilung zwischen Mann und Frau als Ziel ihrer Politik, doch bleiben die daraus hervorgehenden familienpolitischen Ma\u00dfnahmen henden Ausgaben ber\u00fccksichtigt, lohnt es sich finanziell f\u00fcr Ge ringverdiener kaum, erwerbst\u00e4tig zu bleiben. Auch das Ziel einer gr\u00f6\u00dferen Beteiligung der M\u00e4nner scheint nicht erreicht worden zu sein, denn der Erziehungsurlaub wird in Frankreich nur zu 1% bis 2% von M\u00e4nerwerbst\u00e4tigen M\u00fctter kaum noch Rechnung getragen. Eindeutig werden hier M\u00fctter ermutigt, sich mindestens f\u00fcr drei Jahre aus dem Erwerbsleben zur\u00fcckzuziehen. Zudem kann das Erziehungsgeld - besonders in Frankreich bei einer H\u00f6he von 500 \u20ac - Geringverdiener davon \u00fcberzeugen, auf den Beruf zu verzichten (Fagnani 1996). Wenn man n\u00e4mlich die Betreuungskosten und die mit dem Beruf einhergespr\u00fcngliche Anrechnungszeit von einem Ja hr den erwerbst\u00e4tigen M\u00fcttern ganz zu streichen. Nur unter dem Druck der G ewerkschaften beschloss die Regierung schlie\u00dflich eine Kompromissl\u00f6sung von s echs Monaten (gegen eine Anrechnungsdauer von zwei Jahren im privaten Sektor). Mithin wird der Doppelbelastung der geltend machen k\u00f6nnen. Die Reform in Frankreich beabsichtigte, zun\u00e4chst die ur2004 bis zu drei Jahre Rentenversicherung sbeitr\u00e4ge angerechnet werden, w\u00e4hrend die erwerbst\u00e4tigen M\u00fctter im \u00f6ffentlichen Dienst in Frankreich nur noch sechs Monate Anne Salles zichtet hatten, es schlie\u00dflich doch sp\u00e4ter nachholen. Und dies um so mehr, als den M\u00fcttern, die Erziehungsurlaub nehmen - wie \u00fcbrigens in Deutschland auch, - seit 2 Viele V\u00e4ter betonen, dass diese L\u00f6sung f\u00fcr sie einfach nicht in Frage komme oder dass sie nicht auf die Idee gekommen seien (Engstler 2003). 2 Problematisch bleibt in Frankreich wie in Deutsc hland die Haltung der Unternehmen: In Frankreich wird auf h\u00f6here Angestellte Druck ausge\u00fcbt, damit sie auf den Vaterschaftsur laub verzichten, obwohl er nicht vom Unternehmen, sondern von der Kranke nkasse bezahlt wird. In Deutschland scheint die Entscheidung f\u00fcr eine Teilzeitstelle die Karrie rem\u00f6glichkeiten deutlich zu beeintr\u00e4chtigen. 15 weniger als in Deutschland). Dagegen verf \u00fcgen Eltern \u00fcber einen weiteren Zuschuss, und zwar eine einmalige Leistung in H\u00f6he von 800 \u20ac und eine zus\u00e4tzliche Zuwendung von 160 \u20ac im Monat bis zum dritten Geburtstag des Kindes bei einer monatlichen Einkommensgrenze von 4 120 \u20ac netto koppelt. Die deutsche Bundesregierung le gt den Schwerpunkt auf das Kindergeld, das mit einem Betrag von 154 \u20ac pro Ki nd und pro Monat nach Luxemburg das h\u00f6chste Niveau der EU verzeichnet. Hinzu kommt ein Kinderfreibetrag von 3 648 \u20ac im Jahr. In Frankreich erhalten die Elter n Kindergeld erst ab dem zweiten Kind, n\u00e4mlich 115 \u20ac pro Monat f\u00fcr eine Familie mit zwei Kindern (das hei\u00dft fast dreimal erw\u00e4hnen. Familienpolitische Hilfen zur Arbeitsmarktintegration von M\u00fcttern - ein deutsch-franz\u00f6si scher Vergleich Modell durchsetzt, der bei einer Dauer von einem Jahr zwischen beiden Eltern geteilt und zwei Drittel des Nettoeinkommens erreichen w\u00fcrde. 3 2. Familienpolitische Hilfen zur Kinderbetreuung Da die Beteiligung der V\u00e4ter sehr begrenzt bleibt, k\u00f6nnen sich M\u00fctter kaum f\u00fcr eine Erwerbst\u00e4tigkeit entscheiden, wenn ihnen keine Betreuungsm\u00f6glichkeiten zur Verf\u00fcgung stehen. Beide Regierungen verfolgen das Ziel, den Familien ein diversifiziertes Betreuungsangebot zur Verf\u00fcgung zu stellen, n\u00e4mlich, so Renate Schmidt, kommunale Einrichtungen, freie Wohlfahrtspflege, Tagesm\u00fctter, b\u00fcrgersc haftliche Eigeninitiative, [Betreuungsm\u00f6glichkeiten] \u00fcber kommerzielle Dienstleister . Welche Hilfen werden hierf\u00fcr den Familien angeboten? Den Hauptpfeiler der familienpolitischen Hilfen zur Arbeitsmarktintegration der M\u00fctter bildet in Frankreich die 2004 eingef \u00fchrte so genannte PAJE (Prestation d'Accueil du Jeune Enfant), eine Beihilfe zu r Betreuung von Kleinkindern. In Deutschland sind insbesondere der Kinderzuschlag und das Tagesbetreuungsausbaugesetz zu Finanzielle Unterst\u00fctzungen Die Familien genie\u00dfen eine bedeutende di rekte finanzielle Unterst\u00fctzung vom Staat (siehe Tabelle 2). Doch ist diese weitgehend vom Prinzip der Kinderbetreuung abge4, unabh\u00e4ngig davon, ob sie ihre Kinder selbst h\u00fcten oder sie au\u00dferh\u00e4uslich betreuen lassen. 3 In Schweden kann ein Elternteil a llerdings bis zu vier Monate von seinem Erziehungsurlaub auf den anderen \u00fcbertragen. Mit anderen Worten muss der Va ter mindestens zwei Monate Erziehungsurlaub selbst nehmen. 4 Siehe Anmerkung *) zu Tabelle 2. 16 land vor allem an Geringverdiener. Diese er halten seit dem 1. Januar 2005 einen dreij\u00e4hrigen Zuschuss von 140 \u20ac monatlich, we nn beide Eltern berufst\u00e4tig sind. Ziel dieser Reform ist es, einen Lohn, so gering er auch sein mag, attraktiver als Sozialhilfe Steuerliche Elternbeitr\u00e4ge k\u00f6nnen bis zu 575 \u20ac\/ Kinderbetreuungsfreibetrag von Verg\u00fcnstigungen Jahr steuerlich geltend gemacht werden 2 160 \u20ac\/ Jahr** Steuerliche Ber\u00fccksichtigung von Betreuungskosten \u00fcber 1 548 \u20ac und bis zu einer H\u00f6he von 1 500 \u20ac pro Jahr Anne Salles Tabelle 2: Finanzielle Hilfen zur Betreuun g von Kleinkindern in Frankreich und in Deutschland FRANKREICH DEUTSCHLAND Zusch\u00fcsse 800 \u20ac im 7. Monat der Schwangerschaft Kinderzuschlag von 140 \u20ac\/Monat und 160 \u20ac pro Monat bei einer monatli- 3 Jahre lang f\u00fcr Geringverdiener, chen Einkommensgrenze von 4 120 \u20ac wenn beide Eltern berufst\u00e4tig sind netto* Betreuungszuschlag von 152 \u20ac, 253 \u20ac oder 354 \u20ac Monat je nach Einkommen f\u00fcr die Einstellung einer Tagesmutter oder einer Hausangestellten \u00dcbernahme der Zu 50% bei einer Hausangestellten; Sozialversiche- zu 100% bei einer Tagesmutter rungsbeitr\u00e4ge Subventionierte Krippen Krippen Einrichtungen Aufwertung + 10% f\u00fcr eine Familie mit 3 Kindern; der Rente + 5% f\u00fcr jedes weitere Kind *) Das Nettoeinkommen bedeutet in Frankreich da s Einkommen nach Abzug der Sozialabgaben, aber vor Steuern. **) F\u00fcr Familien, in denen das Ki ndergeld die steuerliche Freiste llung von Einkommen in H\u00f6he des s\u00e4chlichen Existenzminimums eines Kindes und de s ber\u00fccksichtigten Betreuungsbedarfs nicht vollst\u00e4ndig herbeif\u00fchrt. Quellen: Bundesministerium f\u00fcr Familie, Senioren, Frauen und Jugend (hrsg.): Staatliche Hilfen f\u00fcr Familien , Wann? Wo? Wie? , Stand 1.3.2004, 58 S., www.bmfsfj.de, www.famille.gouv.fr. Die Betreuungsbeihilfen sind in Frankrei ch insgesamt deutlich h\u00f6her als in Deutschland: F\u00fcr die Einstellung einer Tagesmutter oder eines Hausangestellten verf\u00fcgen alle Eltern \u00fcber einen Betreuungszuschlag un d die Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge werden vom Staat \u00fcbernommen. Dagegen wenden sich die Betreuungsbeihilfen in Deutsch17 tern vermittelt werden sollen. So werden seit einigen Jahren in Frankreich vor allem individuelle Betreuungsformen statt der kollektiven Betreuung durch Kinderkrippen gef\u00f6rdert. Mit der Reform von 2004 werde n n\u00e4mlich vor allem zwei Betreuungsformen bevorzugt unterst\u00fctzt: die Betreuung durch Tagesm\u00fctter oder durch die Eltern selbst. ein, zum Beispiel durch die Vermittlung von Tagesm\u00fcttern. Das ist in Deutschland viel weniger der Fall, auch wenn in Zukunft Tagesm\u00fctter ebenfalls von Jugend\u00e4mden Anf\u00e4ngen steht. Alle zurzeit in Deut schland existierenden Betreuungsbeihilfen wurden seit 2000 eingef\u00fchrt. Allerdings bieten in Deutschland viele L\u00e4nder zus\u00e4tzliche Hilfen an. Dar\u00fcber hinaus greift der Staat in Frankreich in die private Betreuung Betreuung sowie ggf. eine psychologische Unterst\u00fctzung. Zusammenfassend zeigt die Vielfalt der Betre uungshilfen in Frankreich, wie sehr sich das Prinzip einer Unterst\u00fctzung bei der Betreuung von Kleinkindern vollkommen eingeb\u00fcrgert hat, zum Alltag geworden ist, w\u00e4hrend man in Deutschland noch an Zentren), die den Eltern kostenlosen Zuga ng zu Kinder\u00e4rzten, Psychologen, Erziehern gew\u00e4hren. Eltern k\u00f6nnen zum Beispiel jederzeit ihre Neugeborenen wiegen und sich beraten lassen. Das Personal bietet auch Eltern, insbesondere M\u00fcttern, die sich in Schwierigkeiten befinden, im Rahmen von Hausbesuchen eine personalisierte nannte PMI-Zentren (Protection Maternelle Infantile: Mutter-und-Kinder-Schutzund somit zumindest teilweise auf die Erwer bst\u00e4tigkeit zu verzichten. Dagegen f\u00f6rdert der Staat auf der anderen Seite die Berufst\u00e4tigkeit der Geringverdiener. In Frankreich erhalten alle Eltern Betreuun gsbeihilfen, wobei die Reform der PAJE ganz besonders mittlere Einkomme n beg\u00fcnstigt (Salles 2004). Familienpolitische Hilfen zur Arbeitsmarktintegration von M\u00fcttern - ein deutsch-franz\u00f6si scher Vergleich zu machen. Finanzielle Hilfen f\u00fcr mittler e und h\u00f6here Einkommen beschr\u00e4nken sich auf die steuerliche Ber\u00fccksichtigung eine s Teils der Elternbeitr\u00e4ge. Somit erscheint die deutsche Familienpolitik als widerspr\u00fcc hlich, denn Geringverdiener sind sowohl die Hauptzielscheibe des Erziehungsurlaub s wie auch der Betreuungsbeihilfen: Auf der einen Seite werden diese ermutigt, den Erziehungsurlaub in Anspruch zu nehmen Administrative Unterst\u00fctzungen Auch administrativ werden Familien in Frankreich unterst\u00fctzt. Das Vorgehen bei der Einstellung einer Tagesmutter wurde wesen tlich erleichtert. Tagesm\u00fctter werden vom Staat \u00fcberpr\u00fcft und vermittelt, zudem brauchen Eltern seit Januar 2005 keine Gehaltserkl\u00e4rung mehr auszuf\u00fcllen. Ob sich Familien f\u00fcr eine Tagesmutter, einen Hausangestellten oder eine Krippe entscheide n oder ob sie ihre Kinder selbst betreuen, unterliegen sie nun einer einzigen Instan z, der so genannten CAF (Caisse d'Allocations Familiales), einer Familienbeihilfeka sse, und sie haben hiermit einen einzigen Ansprechpartner. Obendrein verf\u00fcgen selbst kleine St\u00e4dte in Frankreich \u00fcber so ge18 f\u00fcnf Stunden pro Tag, wenn sie es nicht si nd. Die Platz-Kind-Relation liegt bei 59%, sodass der Bedarf tats\u00e4chlich weitgehend ge deckt wird. Auch in Brandenburg liegt die Platz-Kind-Relation bei \u00fcber 50%. Dagegen werden in Baden-W\u00fcrttemberg zum Beispiel nur knapp 4% der Kleinkinder au\u00dferh\u00e4uslich betreut. zehn Stunden am Tag, wenn beide erwerbst\u00e4tig oder in Ausbildung sind, und von Anne Salles 3. Das Betreuungsangebot Der aktuelle Stand Bei Kleinkindern Etwa die H\u00e4lfte der Kleinkinder wird in Fr ankreich aush\u00e4usig betreut, zum gr\u00f6\u00dften Teil ganzt\u00e4gig. In Deutschland sind es nu r 5% im Westen und knapp 20% im Osten, wobei die Ganztagsbetreuung nach Angabe n des Statistischen Bundesamts im Jahr 2000 nur bei 1% im Westen und 15% im Osten lag (siehe Tabelle 3). Tabelle 3: Kinderbetreuung in Frankreich und Deutschland FRANKREICH DEUTSCHLAND KLEINKINDER 51% au\u00dferh\u00e4uslich betreut 5% im Westen und 20% im Osten au\u00dfer(unter 3 Jahren) h\u00e4uslich betreut KINDER- Anrecht auf Kindergartenplatz; Anrecht auf Kindergartenplatz; GARTENKIN- 100% ganzt\u00e4gig betreut 90% betreut ; DER Ganztagspl\u00e4tze: 24% im Westen und 98% (3 bis 5 Jahre) im Osten GRUNDSCHUL- Ganztagsbetreuung Vorwiegend Halbtagsschule; KINDER Hortpl\u00e4tze: 5% im Westen, 41% im Osten, (ab 6 Jahre) davon 81% im Westen und 70% im Osten ganzt\u00e4gig Quellen: F\u00fcr Frankreich: errechnet nach F. Leprince, L'accueil des jeunes enfants en France, Etat des lieux et pistes d'am\u00e9lioration , rapport r\u00e9alis\u00e9 \u00e0 la demande du Haut Conseil de la Population et de la Famille, Februar 2003, S. 20. F\u00fc r Deutschland: errechnet nach Angaben des Statistischen Bundesamts, Stand 31.12.2002, Johann Hahlen: Kindertagesbetreuung in Deutschland , Pressekonferenz am 16. M\u00e4rz 2004 in Ber lin, Statistisches Bundesamt, www. destatis.de; Mechthild Veil: Kinderbetreuungskulturen in Europa: Schweden, Frankreich, Deutschland , in: Aus Politik und Zeitgeschichte, Beilage zur Wochenzeitung das Parlament, B44\/2003, S. 19. Die Lage ist in Deutschland aber je nach Bundesland sehr unterschiedlich. So verf\u00fcgen die Eltern in Sachsen-Anhalt \u00fcber ein Anrecht auf einen Betreuungsplatz von 5 5 Auch in Frankreich stellt man regionale Unters chiede fest: Familien verf \u00fcgen im S\u00fcden \u00fcber ein dichteres Krippennetz als im Norden. Dar\u00fcber hinaus werden etwa drei Viertel der zweij\u00e4hrigen Kin19 tungen, wobei nur 56% der Kindergartenkind er tats\u00e4chlich ganztags au\u00dferh\u00e4uslich das Problem fort, wobei es im Westen wen ige Hortpl\u00e4tze gibt. Dagegen bieten die neuen Bundesl\u00e4nder gen\u00fcgend Hortpl\u00e4tze an. Auch auf diesem Gebiet stellt man bedeutende Unterschiede je nach Land fest. In den neuen Bundesl\u00e4ndern sind die Kinderg\u00e4rten zu 98% GanztagsbetreuungseinrichKinderg\u00e4rten nehmen die Kinder den ganzen Tag auf. In der Grundschule besteht j\u00e4hrigen nur bei 56% liegt. Erst ab vier Jahren gehen \u00fcber 80% der Kinder in den Kindergarten - allerdings meistens nur halbtags. Denn nur 24% der westdeutschen schule. Ecole Maternelle und Grundschule si nd Ganztagseinrichtungen, in denen die Kinder zum Teil sogar vor Schulbeginn un d nach Unterrichtsschluss betreut werden k\u00f6nnen. Da die deutschen Familien seit 1996 ein Anrecht auf einen Kindergartenplatz haben, besuchen auch die allermeisten Kinder den Kindergarten, wobei die Rate bei Dreiauf private Initiativen zur\u00fcckgreifen (zum Beispiel Elterninitiativen wie die Kita). Tabelle 4: Betreuung der Kinder unter drei Jahren in Deutschland und Frankreich das hei\u00dft Krippen oder Kinderg\u00e4rten. In Ostdeutschland besteht nach wie vor ein wichtiges Krippenangebot, da die Platz- Kind-Relation dort immer noch bei 37% liegt, darunter 98% Ganztagspl\u00e4tze, w\u00e4hrend es in den alten Bundesl\u00e4ndern zur Zeit nur sehr wenig Betreuungsm\u00f6glichkeiten gibt. Die Eltern m\u00fcssen zum gr\u00f6\u00dften Teil Familienpolitische Hilfen zur Arbeitsmarktintegration von M\u00fcttern - ein deutsch-franz\u00f6si scher Vergleich In Frankreich wird die H\u00e4lfte der au\u00dferh\u00e4uslich betreuten Kinder von Tagesm\u00fcttern bzw. Hausangestellten geh\u00fctet, und die andere H\u00e4lfte von Betreuungseinrichtungen, Frankreich Deutschland West Ost Kollektiv betreute Kinder Krippe 12,5% 3,6% 14,4% Kindergarten 13% unter 1% unter 1% Individuell betreute Kinder Tagesmutter 25,5% 1,6% 5% Eltern oder private L\u00f6sung 49% 95% 80% Quellen: F\u00fcr Frankreich: errechnet nach F. Leprince, L'accueil des jeunes enfants en France, Etat des lieux et pistes d'am\u00e9lioration , rapport r\u00e9alis\u00e9 \u00e0 la demande du Haut Conseil de la Population et de la Famille, Februar 2003, S. 20. F\u00fc r Deutschland: errechnet nach Angaben des Statistischen Bundesamts, Stand 31.12. 2002, und Mechthild Veil: Kinderbetreuungskulture n in Europa: Schweden, Frankreich, Deutschland , in: Aus Politik und Zeitgeschi chte, Beilage zur Wochenzeitung das Parlament, B44\/2003, S. 19. Bei Kindergarten- und Grundschulkindern Da die \u00e9cole maternelle in Frankreich zum Schulsystem geh\u00f6rt, werden alle Kinder ab drei Jahren eingeschult. Bereits ein Drittel der Zweij\u00e4hrigen besuchen schon die Vorder in der Bretagne bereits eingeschult, w\u00e4hrend es nur der Fall von jedem achten Zweij\u00e4hrigen in Paris ist. 20 Problem der Finanzierung des TAG. Untersucht man also das Betreuungsangebot in beiden L\u00e4ndern stellt man zun\u00e4chst drei Betreuungsformen fest: In den alten Bundesl\u00e4ndern \u00fcberwiegt private Betreuung, in den neuen L\u00e4ndern \u00f6ffentliche Betr euung, in Frankreich staatlich gef\u00f6rderte Betreuung. Diese Betreuungsformen widerspiegeln unterschiedliche Auffassungen form Betreuungspl\u00e4tze im Osten abgebaut werden? Schlie\u00dflich stellt sich noch das in Bayern auf lediglich 7% gesch\u00e4tzt. Zu dem werden in den neuen Bundesl\u00e4ndern weniger Kleinkinder betreut, als es Pl\u00e4tze f\u00fcr sie gibt. Sollen daher im Zuge der ReKinder unter drei Jahren. Mit anderen Worten wird der Bedarf an Kinderbetreuung Kommunen den Bedarf an Kleinkinderbetreuung decken sollen, ohne dass das Ziel mit der Erreichung einer bestimmten Quo te verbunden worden w\u00e4re. Doch wie l\u00e4sst sich der Bedarf definieren? Der Homepage der Landesregierung Bayern zufolge wird bereits die H\u00e4lfte des Bedarfs gedeckt ... mit einer Betreuungsquote von 3,5% der ungsausbaugesetz (TAG), das im Sep tember 2004 vom Bundestag verabschiedet wurde, sieht die Schaffung von 230 000 neuen Krippenpl\u00e4tzen in den alten Bundesl\u00e4ndern zwischen 2005 und 2010 vor. In der Reform hei\u00dft es allerdings, dass die schen 1998 und 2002 hat sich die Anzahl der Kindergartenpl\u00e4tze nicht erh\u00f6ht. Was Kleinkinder anbelangt, hat die Bundesr egierung schlie\u00dflich darauf verzichtet, den Eltern ein Anrecht auf einen Betreuungsplatz zu gew\u00e4hren. Das Tagesbetreuten der Hortpl\u00e4tze geschehen und hat seit 1998 eine Unterbrechung erfahren: Zwiden Kindergarten besuchen, von 36% 1995 au f 56% im Jahr 2000 gestiegen; bei den Vierj\u00e4hrigen von 65% auf 83%. Diese Entwicklung ist allerdings zum Teil auf Koszur\u00fcckzuf\u00fchren; Krippenpl\u00e4tze wurden wenig ausgebaut. Die Regierung plant zwar 20 000 neue Pl\u00e4tze, doch bedeutet dies nur etwa 1% des Bedarfs. In Deutschland wurde aufgrund der neuen gesetzlichen Regelung der Schwerpunkt auf den Ausbau der Kinderg\u00e4rten gelegt. So ist die Rate der dreij\u00e4hrigen Kinder, die Geplant ist der Ausbau von zurzeit 160 Ganztagsschulen auf insgesamt 300 Ganztagsschulen im Jahr 2006. Zusammenfassend l\u00e4sst sich sagen, dass si ch vor allem in den alten Bundesl\u00e4ndern ein doppeltes Problem stellt: Es werden zu wenig Betreuungspl\u00e4tze angeboten und die Kinder werden zum gr\u00f6\u00dften Teil halbtags betreut. Entwicklung der letzten Jahre und Perspektiven In Frankreich hat sich die Quote der au\u00dfe rh\u00e4uslich betreuten Kinder von 34% Ende der 90er Jahre auf 51% innerhalb von f\u00fcnf Jahren erh\u00f6ht. Die Anzahl der Kinder in Tagespflege hat sich seit 2000 in Frankr eich nahezu verdoppelt. Doch ist diese Zunahme irref\u00fchrend: Sie ist zum gr\u00f6\u00dften Teil auf den R\u00fcckgang der Schwarzarbeit Anne Salles betreut werden. Aber auch in Hamburg ve rf\u00fcgen die Eltern seit dem Sommer 2004 \u00fcber ein Anrecht auf einen Kindergartenpl atz von mindestens f\u00fcnf Stunden am Tag mit Kantine. Rheinland-Pfalz bem\u00fcht sich ebenfalls, Ganztagsschulen auszubauen. 21 man nur Ans\u00e4tze einer Familienpolitik in Ri chtung auf eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Aber es fehlt noch an Koordinierung zwischen den verschiedenen Reformen und zwischen den verschie denen Instanzen. Zwar k\u00f6nnte sich dies in Zukunft \u00e4ndern, da die Regierung die Ei nstellung vertritt, dass die Kinderbetreukein Betreuungsangebot. M\u00fctter k\u00f6nnen w\u00e4 hrend des Erziehungsurlaubs erwerbst\u00e4tig bleiben, aber ihre Kinder nicht au\u00dferh\u00e4uslich betreuen lassen usw. Bisher findet mit dem Betreuungsangebot zusammen. Vor allem erscheint Frankreich durch Vaterschaftsurlaub, Arbeitszeitreduzierung und zahlreiche kommunale oder staatlich gef\u00f6rderte Initiativen f\u00fcr Kinder insgesamt als eine kinderfreundliche Gesellschaft. Dagegen erscheint die Lage der deutschen El tern besonders in den alten L\u00e4ndern viel schwieriger. In Deutschland fehlt ein Gesa mtkonzept. Einerseits werden V\u00e4ter ermutigt, Elternzeit zu nehmen, doch andererseits wird die Elternzeit nicht attraktiv genug gestaltet, mit anderen Worten werden die Argumente der V\u00e4ter gegen Elternzeit nicht genug ber\u00fccksichtigt. Die Familien erhalten zwar Betreuungsbeihilfen, aber teil nicht berufst\u00e4tige M\u00fctter auf Unverst\u00e4ndni s sto\u00dfen (Salles 2002) . Allerdings leitet die Regierung Raffarin seit einigen Jahren einen Wandel durch F\u00f6rderung individualisierter Betreuungsformen und allm\u00e4hliche Pr ivatisierung der Kinderbetreuung ein. und den neuen Bundesl\u00e4ndern sowohl in den Einstellungen der Bev\u00f6lkerung hinsichtlich der familienpolitischen Erwartungen an den Staat als auch in der Entscheidung der Frauen f\u00fcr ein Nebeneinander Arbeit - Kinder fest. Dementsprechend werden in Frankreich wie in Ostdeutschla nd kollektive Betreuungseinrichtungen, namentlich Krippen, deutlich bevorzugt. Di e Ganztagsbetreuung hat sich zu einer sozialen Norm entwickelt, sodass das v on Westdeutschland gepr\u00e4gte Rabenmutterbild, das hei\u00dft die erwerbst\u00e4tige Mutter, nicht nur abgelehnt wird, sondern im GegenFamilienpolitische Hilfen zur Arbeitsmarktintegration von M\u00fcttern - ein deutsch-franz\u00f6si scher Vergleich von der Rolle des Staates. W\u00e4hrend sich der Bundesstaat und die westlichen Landesregierungen weitgehend aus dem Prinzip der Kinderbetreuung heraushalten, sodass Eltern in den alten Bundesl\u00e4ndern weitgehend auf private oder assoziative Initiativen angewiesen sind, ist in den neuen Bund esl\u00e4ndern aus DDR-Zeiten die Vorstellung erhalten geblieben, dass Kinderbetreuung zu den Aufgaben des Staates geh\u00f6rt, was deutlich aus der Familienpolitik des Landes Sachsen-Anhalt hervorgeht. In Frankreich \u00fcberwiegt in der Bev\u00f6lkerung eine \u00e4 hnliche Vorstellung, was auch erkl\u00e4rt, weshalb Eltern- und Betriebskrippen so wenig entwickelt sind (derzeit 8 500 bzw. 15 000 Krippenpl\u00e4tze). In der Tat stellt man eine gro\u00dfe \u00c4hnlichkeit zwischen Frankreich 4. Schlussbemerkung In beiden L\u00e4ndern ist eine ambivalente Bilanz zu ziehen. Zurzeit ist in Frankreich die M\u00f6glichkeit der Vereinbarkeit von Beru f und Familie eindeutig besser als in Deutschland. Dies h\u00e4ngt sowohl mit den finanziellen Betreuungsbeihilfen wie auch 22 Richtungen. Krippen. So bewegen sich Deutschland und Frankreich in zwei entgegengesetzte betreuung mit dem Ziel einer Einschr\u00e4nk ung der \u00f6ffentlichen Ausgaben. Daher unterst\u00fctzt der Staat Betreuungsformen, die die \u00f6ffentliche Hand weniger kosten als Betreuungsl\u00f6sungen steckt ein allm\u00e4hlicher R\u00fcckzug des Staates aus der KinderTagesm\u00fctter zu stehen. Doch hinter dieser ausdr\u00fccklichen F\u00f6rderung der privaten durch die Mutter besonders gef\u00f6rdert. Dies scheint im Gegensatz zur F\u00f6rderung der aufweist, nur als Normalisierung betrachtet werden. In Frankreich dagegen stellt man einen R\u00fcckschritt fest. Erstens hat sich die Quote der au\u00dferh\u00e4uslich betreuten Kinder nur optisch erh\u00f6ht. Zweitens wird die Betreuung Anne Salles ung Kern der Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie ist. 6 Doch muss sich das Tagesbetreuungsausbaugesetz noch bew\u00e4hr en. Zudem kann die aktuelle Verbesserung der Lage der erwerbst\u00e4tigen M\u00fctter angesichts des R\u00fcckstands, den Deutschland im Vergleich zu anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern im Bereich der Kinderbetreuung Literatur Albouy, Val\u00e9rie, Ni cole Roth (2003): Les aides publiques en direction des familles. Ampleur et incidences sur les niveaux de vie . Haut conseil de la population et de la famille, Februar 2003. 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Der Gesamtentwurf, der dem ersten Auftr eten des Begriffs \"geschlechtliche Arbeitsteilung\" in Frankreich zugrunde lag, war wesentlich ehrgeiziger und hatte es auf mit auch die Geschlechter in ein hierarchisch es Verh\u00e4ltnis zueinander zu setzen. Es geht also, mit anderen Worten, um Prozesse, durch die ein Geschlechtersystem geschreibung der Wirklichkeit mit einer Refl exion \u00fcber die gesellschaftlichen Prozesse zu verbinden, in denen jene Differenzierung dazu benutzt wird, T\u00e4tigkeiten und dadass jene Ungleichheiten systematischen Charakter haben, und zweitens diese Behat. Mir scheint jedoch, dass der Gebrauch de s Ausdrucks \"geschlechtliche Arbeitsteilung\" \u00fcber die einfache Feststellung von Ungleichheiten weit hinausgehen muss. Und damit kommen wir zum zweiten Bedeutungs zusammenhang des Begriffs, wonach die Verwendung des Terminus \"geschlechtliche Arbeitsteilung\" hei\u00dft: erstens zu zeigen, liche Verteilung von M\u00e4nnern und Frauen auf dem Arbeitsmarkt, in den verschiedenen Erwerbszweigen und Berufen und ihre Variationen in Raum und Zeit; und man analysiert, wie sich diese Verteilung zu der ungleichen Aufteilung von Hausarbeit zwischen den Geschlechtern verh\u00e4lt. Dies e Art von Untersuchungen war gewiss unbedingt notwendig und sie ist immer noch un verzichtbar: Die Definition zuverl\u00e4ssiger Indikatoren zur Feststellung der beru flichen Gleichstellung von M\u00e4nnern und Frauen ist in Frankreich immer noch eine politische Herausforderung, die es in sich Dani\u00e8le Kergoat Debatten zur geschlechtlichen Arbeitsteilung in Frankreich 1 Dani\u00e8le Kergoat Der Ausdruck \"geschlechtliche Arbeitsteilun g\" bezieht sich in Frankreich auf zwei Bedeutungskontexte, die sich von Grund au f unterscheiden. Zum einen geht es um einen soziographischen Bedeutungszusammenhang: Man untersucht die unterschied1 Dieser Artikel ist die \u00fcberarbeitete Fassung eines Vortrags, den ich im Rahmen des vom Centre Marc Bloch und vom Wissenschaftszentrum Berlin f\u00fcr Sozialforschung am 12. und 13. November 2004 veranstalteten deutsch-franz\u00f6sischen Kolloqui ums \"Arbeitsmarkt, Familienpolitik en und die Geschlechterfrage deutsch-franz\u00f6sische Pers pektiven\" gehalten habe. 27 Konzept theoretisch fundiert wurde und Ge stalt annahm. Zun\u00e4chst entstanden solbahnbrechender Arbeiten geworden, als durc h den Ansto\u00df der Frauenbewegung in den 1970er Jahren in Frankreich eine F\u00fclle von Arbeiten entstand, in denen das Modalit\u00e4ten geschlechtlicher Arbeitsteilung zu analysieren. Zum Schluss m\u00f6chte ich erl\u00e4utern, warum die Begriffe \"geschlechtlic he Arbeitsteilung\" und \"Geschlecht\" sich wechselseitig bereichern. nition des Begriffs vorstellen, die mir dazu dient, die gegenw\u00e4rtige Entwicklung der f\u00fchrt, die die Form eines Paradoxons a nnimmt: In diesem Bereich ver\u00e4ndert sich alles und nichts \u00e4ndert sich. Ich will im Folgenden versuchen, die Elemente dieses Paradoxons genauer zu pr\u00fcfen. Der Begriff der geschlechtliche n Arbeitsteilung hat also sc hon eine lange Geschichte. Um sie nicht auszublenden, werde ich zun\u00e4 chst kurz die Entstehung des Begriffs innerhalb des franz\u00f6sischen Kontextes ski zzieren und in Erinnerung rufen, welche Forschungszweige sich darauf beziehen. Anschlie\u00dfend werde ich meine eigene Defiich selbst mich in meinen \u00dcberlegungen auf diese Analysen beziehe. -Der zweite Grund ist, dass der Versuch ei ner Bestandsaufnahme der geschlechtlichen Arbeitsteilung in unseren Gesellschaften immer zu der gleichen Feststellung gleichheiten zur\u00fcckgehen und das Wesen de s Systems zu begreifen versuchen, aus dem solche Ungleichheiten hervorgehen. Es sollte deutlich geworden sein, dass oder addiert (vgl. die aktuelle Vorstellu ng von der Vereinbarkeit der Aufgaben). Andererseits gibt es Analysen, die gegen den Strom zum Ursprung dieser Unten zwischen M\u00e4nnern und Frauen feststellt und diese Ungleichheiten kumuliert dann geschah das aus zwei Gr\u00fcnden: - Der erste Grund ist, dass sich seit der Entstehung des Begriffs vor etwa 30 Jahren bis heute eine Unstimmigkeit verzeichne n l\u00e4sst: Einerseits gibt es Untersuchungen, die eher mit einem begrifflichen Instrumentarium arbeiten, das Ungleichheivorstellen, wie lang der Weg war, den wir zur\u00fcckgelegt haben ... Wenn ich meinen Beitrag damit eingeleitet habe, dass ich zwei Formen unterschied, in denen die geschlechtliche Arbeitsteilung gedacht und untersucht werden kann, des Lebendigen\" (Hirata und Zarifan 2000) genannt haben. Man kann sich vielleicht aus den N\u00e4hten platzte. So haben wir un s nach und nach einer Definition angen\u00e4hert, die sich nicht mehr auf Kapitalverwer tung konzentrierte und beschr\u00e4nkte, sondern vielmehr auf etwas abzielte, was einige Wissenschaftlerinnen die \"Produktion Debatten zur geschlechtlichen Arbeitsteilung in Frankreich wir diese Rechnung anstellten, wurden wir uns sehr schnell klar dar\u00fcber, dass das Kost\u00fcm \"Arbeit\", das nach \u00f6konomisti schen Schnittmustern entworfen und von \u00f6konomischen Lehrmeinungen geschneidert wurde, viel zu eng geworden war und 1. Die Entstehung des Begriffs In vielen L\u00e4ndern war die geschlechtliche Arbeitsteilung bereits zum Gegenstand 28 chen Arbeitsteilung zu trennen ist. Gruppe der M\u00e4nner und der der Frauen. Un d das war dann die Geburt dessen, was wir Franz\u00f6sinnen \"soziale Geschlechterverh\u00e4ltnisse\" (rapports sociax de sexe) man konnte in Begriffen der geschlechtlic hen Arbeitsteilung argumentieren. Am Anfang hatte die geschlechtliche Arbeits teilung also den Status einer Verbindung von zwei Sph\u00e4ren. Aber diese Vorstellung einer Verbindung erschien bald als unzul\u00e4nglich, was uns dazu brachte, zu eine r zweiten Ebene der Analyse \u00fcberzugehen, n\u00e4mlich zur Konzeptualisierung der rekurrenten sozialen Beziehung zwischen der nur ihnen, und dass sie weder sichtbar gemacht noch anerkannt wird. Sehr schnell gab es die ersten Untersuchunge n zu dieser Art von Arbeit in den Sozialwissenschaften. Das waren, um nur zwei Titel von theoretischen Arbeiten zu nennen, \"Die h\u00e4usliche Produktionsweise\" von Christine Delphy (\"mode de production domestique\" 1974\/1998) und \"Hausarbeit\" von Danielle Chabaud-Rychter und anderen (\"le travail domestique\" 1984). Nach und nach ging man in den Studien dazu \u00fcber, Hausarbeit als Arbeitst\u00e4tigkeit in der gleichen Weise zu untersuchen wie Er werbsarbeit. Dadurch wurde es m\u00f6glich, die T\u00e4tigkeit im h\u00e4uslichen und im beruflichen Bereich gleichzeitig zu erfassen und \"Arbeit\" nennen sollte, und \"ich habe die Schnauze voll\" davon, dass alles so l\u00e4uft, als ob es selbstverst\u00e4ndlich sei, dass diese Arbeit den Frauen auferlegt wird, und zwar sie f\u00fcr andere und nicht f\u00fcr sich selbst tun, und dies alles immer im Namen einer m\u00fctterlichen Natur, einer m\u00fctterlichen Liebe oder Pflicht. Die Aufk\u00fcndigung dieser Verh\u00e4ltnisse (man denke an den Titel eine r der ersten franz\u00f6sischen feministischen Zeitschriften: Le torchon br\u00fble [\"der Putz lappen brennt\", oder: \"es herrscht dicke Luft\"]) vollzog sich unter zwei Aspekten: \"i ch habe die Schnauze voll\" davon (\"ras le bol\" war der Ausdruck, der verwendet wurde), etwas zu tun, was man sehr wohl Dani\u00e8le Kergoat che Arbeiten in der Ethnologie (Mathieu 1991; Tabet 1998), anschlie\u00dfend in der Soziologie und in der Geschichtswissenschaft. Es ist wohl angebracht, an einige Tatsac hen zu erinnern: Es war nicht das Problem der Abtreibung, das die Frauenbewegung en tstehen lie\u00df, wie so oft behauptet wird. Vielmehr war es die Bewusstwerdung eine r spezifischen Form von Unterdr\u00fcckung: Es wurde damals sehr vielen schlagartig kl ar, dass Frauen eine ungeheure Menge an Arbeit unentgeltlich erbringen, dass diese Arbeit nicht sichtbar ist und dass Frauen 2 nannten. Ich werde dem nicht weiter nachgehen, da es hier nicht Gegenstand ist, auch wenn dieser Theorieansatz in Frankreich eigentlich nicht von dem Ansatz der geschlechtli2 Anmerkung der \u00dcbersetzerin: Die in der Frauen- und Geschlechterforschung gebr\u00e4uchliche Unterscheidung von Sex und Gender, die aus dem Amerikanischen \u00fcbernomm en wurde, l\u00e4sst sich allein aufgrund der anderen sprachliche n Konnotationen im Franz\u00f6sischen nicht so ohne Weiteres umsetzen. Es hat nach wie vor etwas Gezwungenes, wenn \"genre\" im Fran z\u00f6sischen so verwendet wird wie \"gender\" (vgl. dazu auch L\u00f6wy\/Rouch 2003). Bei der Konferenz in Berlin hat Dani\u00e8le Kergoat darauf hingewiesen, dass \"genre\" im Sinne von \"gender\" in Frankreich ei n relativ junger Begriff ist. 29 ob es sich um ein blo\u00dfes Anh\u00e4ngsel der Er werbsarbeit handele. Zu allem \u00dcberfluss entsteht gerade aus der Asche der al ten eine neue Familiensoziologie. teren Begriffsumfangs beraubt und verweist lediglich auf einen Ansatz, der die Tatsachen beschreibt und Ungleichheiten festste llt, diese Einzelheiten aber nicht in einen koh\u00e4renten Gesamtzusammenhang stellt. Ha usarbeit, die ehemals Gegenstand zahlreicher Studien war, wird nur noch sehr selten zum Forschungsgegenstand. Oder genauer gesagt: Statt sich des Konzepts der Hausarbeit zu bedienen, um die lohnabh\u00e4ngige Gesellschaft (Fougeyrollas-Schwebel 1998) in Frage zu stellen, spricht man von Doppelschichten, von \u00dcberbelastung oder von Vereinbarkeit der Aufgaben, als schaften und besonders in der Soziologie vollkommen gel\u00e4ufig. Meistens ist er allerdings - und damit komme ich auf den Anfang dieses Textes zur\u00fcck - all seines weischungsfelder: Dienstleistungsverh\u00e4ltnisse und F\u00fcrsorgearbeit (care), Geschlechterverh\u00e4ltnisse am Arbeitsplatz, Zugang von Frauen zu h\u00f6heren akademischen Berufen, Zeitlichkeit und Geschlecht, das Verh\u00e4ltnis von Besch\u00e4ftigungs- und Familienpolitik etc. Diese Bilanz ist zwar sehr positiv, allerdin gs besteht deshalb noch lange kein Anlass zu triumphieren. Denn gleichzeitig mit di eser theoretischen Aufbauarbeit zeichnete sich bald ein R\u00fcckgang der subversiven Kraft des Konzepts der geschlechtlichen Arbeitsteilung ab. Der Begriff ist heute im akademischen Diskurs der Humanwissendem ihr zugrunde liegenden funktionalistisc hen Paradigma radikal in Frage gestellt wurde. In der Arbeitssoziologie bindung der vielf\u00e4ltigen Formen gesellschaf tlich hervorgebrachter Arbeitsteilungen zu \u00fcberdenken. Diese \u00dcberlegungen f\u00fchrten dazu, dass die Familiensoziologie samt Arbeit und ihre Kategorien, ihre historischen und geographischen Formen, die Verausschlie\u00dflich mit produktiver Arbeit und der Figur des m\u00e4nnlichen, qualifizierten, wei\u00dfen Arbeiters verbunden hatte. Diese doppelte Orientierung war bahnbrechend, in zahlreichen L\u00e4ndern entstand eine F\u00fclle von Arbeiten, die den Ansatz geschlechtlicher Arbeitsteilung nutzten, um beitet wird, implodierte anschlie\u00dfend die Sph\u00e4re der Erwerbsarbeit, die man bisher Debatten zur geschlechtlichen Arbeitsteilung in Frankreich Diese neue Art, Arbeit zu denken, blieb ni cht folgenlos. Es gab eine Art BumerangEffekt: Nachdem zun\u00e4chst \"die Familie\" al s nat\u00fcrliche, biologische Entit\u00e4t wie ein Ballon geplatzt war, um dann haupts\u00e4chlich als ein Ort zu erscheinen, an dem gear3 erm\u00f6glichten diese \u00dcberlegungen, Konzepte und Begriffe wie \"Qualifikation\", \"Produktivit\u00e4t\", \"soziale Mobilit\u00e4t\" und, in letzter Zeit, \"Kompetenz\" kritisch zu rekonstruieren. Damit \u00f6ffneten sich auch neue For3 Zu dieser langwierigen Dekons truktions- und Rekonstruktionsarbeit vgl. Hirata und Kergoat (2005). 30 Arbeitsteilung eine unver\u00e4nderliche Gegebe nheit ist. Sie ist im Gegenteil von einer unglaublichen Plastizit\u00e4t: Ihre konkreten Modalit\u00e4ten variieren sehr stark in Raum und Zeit, das haben EthnologInnen und Hi storikerInnen zur Gen\u00fcge bewiesen. Was sich gleich bleibt, sind nicht die sozialen Lagen (sie entwickeln sich best\u00e4ndig weiter), sondern es ist der Abstand zwischen den Geschlechtergruppen. Man muss sich also genauso wie mit den Grundvoraussetzungen auch mit diesem Abstand besch\u00e4ftigen, kannten Gesellschaften wieder finden un d durch die Naturw\u00fcchsigkeitsideologie legitimiert werden, dann hei\u00dft das allerdings keineswegs, dass die geschlechtliche der Naturw\u00fcchsigkeitsideologie. Diese Ideo logie verk\u00fcrzt Geschlecht auf das biologische Geschlecht und reduziert soziale Prak tiken auf vergeschlechtlichte \"soziale Rollen\", die angeblich auf die nat\u00fcrliche Best immung der Gattung zur\u00fcckzuf\u00fchren sind. In Bezug auf die Modalit\u00e4ten das Hierarchieprinzip (M\u00e4nnerarbeit ist mehr wert als Frauenarbeit). Diese Prinzipien sind f\u00fcr alle jemals bekannt gewordenen Gesellschaften g\u00fcltig. Sie k\u00f6nnen mit Hilfe eines speziellen Legitimationsverfahrens zur Anwendung kommen, n\u00e4mlich mit Hilfe ihren Modalit\u00e4ten zu unterscheiden. Unter \"Prinzipien\" verstehe ich Folgendes: Die geschlechtliche Arbeitsteilung als besondere Form der gesellschaftlichen Arbe itsteilung hat zwei Organisationsprinzipien: das Separationsprinzip (es gibt M\u00e4nnerarbeiten und es gibt Frauenarbeiten) und net, dass die gesellschaftlichen Funktionen, denen ein hoher gesellschaftlicher Wert zugeschrieben wird (politische, kirchlic he, milit\u00e4rische Funktionen etc.) mit M\u00e4nnern besetzt sind. Mit dieser Definition sind fast alle einver standen. Meiner Ansicht nach war es allerdings n\u00f6tig, diesen konzeptuellen Rahmen zu erweitern und zu vertiefen. Deshalb habe ich vorgeschlagen, zwischen Prinzipien der geschlechtlichen Arbeitsteilung und sph\u00e4re, des Weiteren und parallel zu dieser Aufteilung ist sie dadurch gekennzeichDani\u00e8le Kergoat 2. Meine Definition des Konzepts F\u00fcr meinen eigenen theoretischen Bezugsra hmen bleibt die anf\u00e4nglich dynamische Perspektive ma\u00dfgeblich. Die geschlechtliche Arbeitsteilung ist die Form der gesellschaftlichen Arbeitsteilung, die aus den gesellschaftlichen Geschlechter verh\u00e4ltnissen hervorgeht, und mehr als das: Mit ihr steht im Wesentlichen der Fo rtbestand der sozialen Verh\u00e4ltnisse zwischen den Geschlechtern auf dem Spiel. Dies e Form der Arbeitsteilung ist historisch und gesellschaftlich gepr\u00e4gt. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass M\u00e4nner in erster Linie der Produktionssph\u00e4re zugeschrieben werden und Frauen der Reproduktions4 der geschlechtlichen Arbeitsteilung l\u00e4sst sich sagen: Wenn die beiden Prinzipien (Separations- und Hierarchieprinzip) sich in allen be4 Unter \"Modalit\u00e4ten\" verstehe ich zum Beispiel die Konzeption von Reprod uktionsarbeit, die Stellung der Frauen in Handel und Kommerz etc. 31 und geringerer Wert dieser Arbeit. ber\u00fchrt worden: Separation der Aufgaben (die Stelle wurde zu einer Frauenarbeit) (d.h. M\u00e4nner) mir allen Ernstes, dass dies \"Fra uenarbeit\" sei. Da es bei dieser Arbeit viel ungenutzte Zeit g\u00e4be, w\u00fcrde sich ein einzelner Mann auf seiner Br\u00fccke langweilen, w\u00e4hrend Frauen dann ja stricken k \u00f6nnten! Zwar waren Arbe itst\u00e4tigkeit und Arbeitsbelastung die gleichen geblieben, aber die Stelle war in ihrem Qualifikationsprofil stark herabgestuft und der Lohn um etw a ein Drittel gek\u00fcrzt worden. Und das, soweit ich wei\u00df, ohne jeden Protest von gewerkschaftlicher Seite. Mit dieser Anekdote k\u00f6nnen wir auf das scheinbare Paradox zur\u00fcckkommen, von dem ich am Anfang sprach: Alles ver\u00e4ndert si ch, aber nichts \u00e4ndert sich. Wie ist das Paradox aufzul\u00f6sen? Im Fall der Br\u00fcckenk ranf\u00fchrerinnen kann man sich tats\u00e4chlich die Frage stellen, ob man von einem Fortsc hritt f\u00fcr die Frauen sprechen kann oder nicht: Einerseits haben sie Zugang zu eine r Arbeitsaufgabe bekommen, die fr\u00fcher als typisch m\u00e4nnlich galt, anderseits geschah da s um den Preis, dass die Stelle herabgestuft wurde und zugleich hat sich die Exis tenz einer weiblichen Natur wieder einmal best\u00e4tigt. Ich bin nun allerdings der Ansicht, dass die Frage, wenn man sie so stellt, sich nicht beantworten l\u00e4sst. Denn wenn die Modalit\u00e4ten der geschlechtlichen Arbeitsteilung sich auch ohne Zweifel ver\u00e4ndert haben, so sind die Prinzipien doch davon nicht die entsprechenden Stellen waren ausschlie \u00dflich mit Frauen besetzt. Als ich mein Erstaunen zum Ausdruck brachte, Frauen auf der Br\u00fccke zu sehen, erkl\u00e4rte man beitenden Betrieb. Vor der Automatisierung wurde die Stelle des Br\u00fcckenkranf\u00fchrers ausschlie\u00dflich mit M\u00e4nnern besetzt und das wurde folgenderma\u00dfen gerechtfertigt: Es ist eine M\u00e4nnerarbeit, weil sie anstrengen d und sehr verantwortungsvoll ist (man k\u00f6nnte die Arbeiter erschl agen, wenn man aus dieser H\u00f6he Lasten herunterfallen lie\u00dfe), und sie erfordert unerm\u00fcdliche Aufm erksamkeit. Einige Zeit sp\u00e4ter gab es dank der Automatisierung nur noch wenige manuelle T\u00e4tigkeiten in dem Betrieb und Debatten zur geschlechtlichen Arbeitsteilung in Frankreich denn wenn sich auch zweifellos die Lage der Fr auen verbessert hat, jedenfalls in der franz\u00f6sischen Gesellschaft, so bleibt doch die Kluft un\u00fcberwindlich. Ein Beispiel soll diese Unterscheidung und ihren Nutzen konkretisieren. Vor etwa 20 Jahren besuchte ich mit einigem Abstand zweimal hintereinander einen Metall verar3. Neue Konfigurationen der ge schlechtlichen Arbeitsteilung Ich habe bereits hervorgehoben, dass die geschlechtliche Arbeitsteilung von einer unglaublichen Plastizit\u00e4t ist. Aus dieser Perspektive m\u00f6chte ich zum Schluss einige der Konfigurationen skizzieren, in denen si ch die geschlechtliche Arbeitsteilung heute in diesen stark bewegten Zeiten auspr\u00e4gt. Es geht dabei zun\u00e4chst in erster Linie darum, dass sich parallel zur Prekarisierung und Flexibilisierung der Besch\u00e4ftigung ge schlechtspezifische Formen des Noma32 Jahre hat sich die Zahl der Frauen, die vom INSEE etwa 10% der berufst\u00e4tigen Frauen werden heute in diese Kategorie eingestuft. Gleichzeitig mit der Prekarisierung und Ar mut einer wachsenden Anzahl von Frauen (sie stellen 46% der erwerbst\u00e4tigen Bev\u00f6lker ung, aber 52% davon sind arbeitslos und tion, R\u00fcckgang der Beteiligung von M\u00e4nnern an der Hausarbeit) genau in die entgegengesetzte Richtung der westeurop\u00e4ischen Entwicklung. In Bulgarien, und das scheint auch auf andere \u00f6stliche L\u00e4nder zuzu treffen, gibt es eine Verh\u00e4rtung der traditionellsten Formen der geschlechtlichen Ar beitsteilung. W\u00e4hrend es in einem Land wie Frankreich scheinbar ganz anders l\u00e4uft. Das dritte Beispiel ist die Zweiteilung der Besch\u00e4ftigung von Frauen, die sehr gut verdeutlicht, wie die sozialen Verh\u00e4ltnisse sich verschr\u00e4nken. Seit Anfang der 1980er Belastung f\u00fcr die Frauen ins Unermessliche aufgrund von drei Faktoren: - Zusammenbruch der sozialen Sicherung, - Schwindel erregende Zunahme von Heimarbeit und Subsistenzproduktion (Konserven, Viehzucht in kleinem Ma\u00dfstab, Kleidungskonfektion etc.) unter dem Druck von Massenarbeitslosigkeit, - konstanter R\u00fcckgang des Anteils von M\u00e4nnern an der Hausarbeit. Mir scheint, dass diese Situation hervor gehoben werden muss, denn abgesehen von dem drastischen R\u00fcckgang sozialer Sicherhei t, der sich in Europa von Osten nach Westen vollzieht, verlaufen die anderen Tendenzen (Anstieg von Haushaltsprodukdene Belastung zunimmt (Kergoat und Vladimirova 2004). Seit 1990 w\u00e4chst diese lichen Arbeitsteilung herausbildet und insbesondere wie die mit Hausarbeit verbunschlechterverh\u00e4ltnisse verst\u00e4rken k\u00f6nnen. Das zweite Beispiel bezieht sich auf die osteurop\u00e4ischen L\u00e4nder und insbesondere auf Bulgarien, wo ich im Rahmen von zwei Kooperationsvertr\u00e4gen gerade eine quantitative Untersuchung und eine vergleiche nde Studie durchf\u00fchre. Man kann dort im Augenblick tats\u00e4chlich zusehen, wie sich eine neue Konfiguration der geschlechtganzen Welt f\u00fcr F\u00fchrungskr\u00e4fte). Man ka nn dabei ganz gut erkennen, wie die geschlechtliche Arbeitsteilung die Arbeits- und Besch\u00e4ftigungsformen pr\u00e4gt und wie sich umgekehrt durch die Flexibilisierung die stereotypsten Formen der sozialen GeDani\u00e8le Kergoat dentums (nomadimes sexu\u00e9s, Kergoat 1998) herausbilden und entwickeln. Nomadentum in zeitlicher Dimension f\u00fcr die Frau en (das ist die explosionsartige Zunahme von Teilzeitarbeit, die sehr h\u00e4ufig mit \u00fcb er den Tag oder die Woche unregelm\u00e4\u00dfig verteilten Arbeitszeiten einhergeht); Noma dentum im Raum f\u00fcr die M\u00e4nner (Leiharbeit, Montage im Hoch- und Tiefbau und auf Kernkraftwerksbaustellen f\u00fcr die Arbeiter, andauernde berufliche Versetzungen im Massenma\u00dfstab in Europa und der 5 (Besch\u00e4ftigungsumfragen) unter die F\u00fchrungskr\u00e4fte und akademischen Berufe gez\u00e4hlt werden, mehr als verdoppelt; 5 Anmerkung der \u00dcbersetzerin: INSEE = Staa tliches Amt f\u00fcr Statistik in Frankreich 33 sind allerdings l\u00e4nderinterne Migrationsb ewegungen. - Gleichzeitig erm\u00f6glicht die ein Konkurrenzverh\u00e4ltnis zwischen \"verschiedenfarbigen\" Frauen. Auch die Beziehungen zwischen Ethnien erfahren also durch die Migration von Frauen und die Explosion von Personaldienstleistungen eine Umgestaltung. Was die Verh\u00e4ltnisse zwischen den Geschlechtern betrifft, so stellen sie sich ebenfalls heute in einer bisher nicht da gewes enen Form dar: Die Externalisierung der Hausarbeit erf\u00fcllt f\u00fcr b\u00fcrgerliche Paare in den L\u00e4nder des Nordens die Funktion einer Befriedung von Spannungen. - Das gilt auch f\u00fcr eine gewisse Zahl von Paaren in der urbanisierten Bev\u00f6lkerung der L\u00e4nder des S\u00fcdens, die Voraussetzung daf\u00fcr dem Vordringen der Frauen aus dem Osten auf den Arbeitsmarkt demn\u00e4chst auch die allerdings in unterschiedlicher Weise prekarisiert sind. Zudem entwickelt sich mit schen Frauen: ein Klassenverh\u00e4ltnis unter den Frauen des Nordens zwischen den Arbeitgeberinnen und der neuen Dienstboten klasse; ein Konkurrenzverh\u00e4ltnis zwischen den unabgesicherten Frauen aus den L\u00e4ndern des Nordens und des S\u00fcdens, derm\u00e4dchen, Haush\u00e4lterin, Altenpflegerin) in die L\u00e4nder des Nordens kamen. Diese oft sehr gut qualifizierten Frauen treten in unmittelbare Konkurrenz zu den prekarisierten einheimischen Frauen, die nur sel ten \u00fcber entsprechende Diplome verf\u00fcgen. So entstehen zwei historisch vollkommen neue Formen sozialer Beziehungen zwiFrauen \"ihre\" Hausarbeit externalisieren. Daf\u00fcr k\u00f6nnen sie sich aus dem ungeheuren Reservoir von armen und prekarisierten wei blichen Arbeitskr\u00e4ften unter Franz\u00f6sinnen und Migrantinnen bedienen. Diese massive Nachfrage auf europ\u00e4ischer Ebene hat eine ungeheure Sogwirkung f\u00fcr Migrantinnen gehabt, die mit der Hoffnung auf einen Dienstleistungsjob (als Kinberechnet wird und weil die neuen Formen der Unternehmungsf\u00fc hrung subjektives Engagement und starken Einsatz voraussetzen, wenn nicht einfordern, m\u00fcssen diese h\u00e4ufiger sind sie in F\u00fchrungspositionen un d sie investieren in ihre Karrieren. Um Karriere zu machen und weil Hausarbeit in Marktgesellschaften immer noch nicht talem Gegensatz zu den Interessen derjenig en stehen, die betroffen sind von immer mehr um sich greifender Teilzeitarbeit, von schlecht bezahlten und gesellschaftlich wenig angesehenen Dienstleistungsjobs und, ganz allgemein gesagt, von der Prekarisierung. Aber die Analyse kann dabei nicht stehen bl eiben, und das ist Gegenstand des vierten Punktes: Frauen in den Gesellschaften des Nordens arbeiten immer mehr, immer eine Schicht von Frauen auf, deren unmi ttelbare Interessen (die nicht wie fr\u00fcher durch M\u00e4nner, den Vater, den Ehemann oder den Geliebten vermittelt sind) in fronDebatten zur geschlechtlichen Arbeitsteilung in Frankreich 79% haben ein niedriges Einkommen 6), l\u00e4sst sich also die Zunahme des \u00f6konomischen, kulturellen und sozialen Kapitals eines beachtlichen Teils der erwerbst\u00e4tigen Frauen verzeichnen. Zum ersten Mal in der Geschichte des Kapitalismus taucht also 6 F\u00fcr Zahlenbelege vgl. INSEE-Enqu\u00eate-Emploi 2003. 34 V\u00e4ter\", das Paar, das als eine Verhandlungs agentur zwischen zwei de jure und de facto gleichen Individuen dargestellt wird). Mit der Analyse dieser komplexen und noch nie da gewesenen Situation haben wir in Frankreich im Kontext zahlreicher Forschun gsvorhaben begonnen. Es ist allerdings f\u00fcr ein Denken in Begriffen der geschlechtlic hen Arbeitsteilung unerl\u00e4sslich, sich an die allgemeinere Analyse der Entwicklung von Geschlechtersystemen in Westeuropa anzulehnen. Aus dem Franz\u00f6sischen von Regine Othmer rallel dazu nat\u00fcrlich aber auch in beliebigen Repr\u00e4sentationen nieder (die \"neuen beitslosigkeit, Flexibilisierung, Feminisi erung der Migration). Diese Tendenzen verbreiten sich auf der materiellen Ebene (der Externalisierung), schlagen sich pativen Klassenunterschiede zwischen Frau en akzentuiert und versch\u00e4rft: Wenn die Zahl der Frauen in den h\u00f6heren Gehalt sgruppen und in F\u00fchrungspositionen ansteigt, so steigt auch die Zahl der Frauen, die in prek\u00e4ren Verh\u00e4ltnissen leben (Artisch nichts anderes als ein nahezu auss chlie\u00dfliches Engagement in der Kinderf\u00fcrsorge und der Erziehungsarbeit). Zwei Tendenzen verlaufen parallel, einerseits werden die Spannungen in b\u00fcrgerli- chen Partnerschaften abgemildert und verschleiert, andererseits werden die objekternalisierung von Hausarbeit, aber auch au f die neue h\u00e4usliche Arbeitsteilung zur\u00fcckzuf\u00fchren (die st\u00e4rkere Einbeziehung mancher V\u00e4ter bedeutet \u00fcbrigens fakdurch die Herstellung eines unmittelbaren physischen Kontakts zwischen den (\u00f6konomisch und\/oder rechtlich) unabgesicherten und den gut versorgten Frauen. Zusammenfassend l\u00e4sst sich feststellen, dass die St\u00e4rken dieser neuen Modalit\u00e4ten geschlechtlicher Arbeitsteilu ng in Folgendem bestehen: - Es findet eine gleichzeitige Umgestaltung der Arbeit im Erwerbsbereich und der Arbeit im h\u00e4uslichen Bereich statt. Dies ist hinsichtlich der Letzteren auf die ExAnzahl von (weiblichen) Individuen, die in diesen Typ von Arbeitsbeziehungen eingebunden sind und - vermittelt \u00fcber die h\u00e4usliche Dienstleistung - ganz konkret Klassenverh\u00e4ltnisse sch\u00e4rfer und angespannter, allein zahlenm\u00e4\u00dfig durch die gr\u00f6\u00dfere dazu, dass man sich in den Gesellschaften des Nordens \u00fcber Hausarbeit nicht den Kopf zerbrechen muss, sondern sich solche \u00dcberlegungen erspart. Aber diese Befriedung der sozialen Beziehungen bei b\u00fc rgerlichen Paaren und in den Unternehmen bringt den Kampf f\u00fcr die Gleichstellung ni cht einen Finger breit weiter. Sie erf\u00fcllt diesbez\u00fcglich im Gegenteil eher eine regr essive Funktion, weil sie lediglich auf der Ebene von Verschleierung und Verleugnung wirkt. Im gleichen Zuge werden die Dani\u00e8le Kergoat Externalisierung der Hausarbeit den Frauen mehr Flexibilit\u00e4t gegen\u00fcber den betrieblichen Anspr\u00fcchen auf vollen Einsatz. Auf einer \u00fcbergeordneten Ebene f\u00fchrt das 35 Debatten zur geschlechtlichen Arbeitsteilung in Frankreich Literatur Chabaud-Rychter, Danielle, Fougeyrollas-Sc hwebel, Dominique, Sonthonnax, Fran\u00e7oise (1985): Espace et temps du travail domestique , Paris: La Librairie des m\u00e9ridiens - Klincksieck \"R\u00e9ponses sociologiques\". Collectif (1984): Le sexe du travail. Structures familiales et syst\u00e8me productif , Presses Universitaires de Grenoble. Delphy, Christine (1998): L'ennemi principal , Paris: Syllepse \"Nouvelles questions f\u00e9ministes\". Fougeyrollas-Schwebel, Dominique (1998): De la r\u00e9clusion au cloisonnement. 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Im Anschluss an diese \u00dcberlegungen wird anhand des japanischen \"Modells\" danach gefragt, mit welchen Ver\u00e4nderungen und Konstanten in der geschlechtlichen Arbeitsteilung wir in einer international verg leichenden Perspektive rechnen m\u00fcssen. In einem anderen kulturellen Kontext werden m\u00f6glicherweise normative Grenzsetzunvor allem in einer vergleichenden Perspe ktive, in die \u00dcberlegungen aufgenommen werden m\u00fcssen. Der zweite Aspekt betrifft den Anteil von Frauen in h\u00f6heren akademischen Berufen und unter den F\u00fchrungskr\u00e4ften, der im letz ten Jahrzehnt betr\u00e4chtlich gewachsen ist. Dies hat zu ersten Theorieans\u00e4tzen bez\u00fcg lich der \"Polarisierung weiblicher Besch\u00e4ftigung\" gef\u00fchrt (Hakim 1996). Es geht da bei darum, die Herausbildung dieser sozioprofessionellen Kategorie und die Entstehun g neuer Modelle zur so genannten \"Vereinbarkeit\" von Beruf und Familie zu untersuchen. Der dritte Aspekt betrifft die Rolle des Staates, die staatliche Politik und die Arbeitsm\u00e4rkte des jeweiligen Landes, dabei sollen insbesondere die Familien- und die BeSt\u00fcck weiterbringen. Ziel dieses Textes ist es indessen, zu ei ner vergleichenden Perspektive in der Forschung zur geschlechtlichen Arbeitsteilung beizutragen, die zu weiten Teilen erst noch entwickelt werden muss; dabei m\u00fcss ten die wesentlichen \u00dcbereinstimmungen und die Besonderheiten genauer herausgea rbeitet werden. Hier sollen zur Untersuchung der Besonderheiten vor allem drei Aspekte hervorgehoben werden, auf die der Text im Folgenden eingeht. Der erste Aspekt betrifft das Verh\u00e4ltnis zwischen Erwerbsarbeit und Haus- und Familienarbeit. Das Problem der Versorgung v on Kleinkindern (Krippen, Kinderg\u00e4rten, die \u00d6ffnungszeiten dieser Einrichtungen) ist einer der wesentlichen Umst\u00e4nde, die, Ein solcher Vergleich k\u00f6nnte sehr aufschl ussreich sein, und er w\u00fcrde die Forschung \u00fcber Arbeit und Besch\u00e4ftigung, Berufe und institutionelle Zusammenh\u00e4nge, die Unterschiede zwischen M\u00e4nnern und Frauen ernsthaft ber\u00fccksichtigt, um ein ganzes Herrschaft, Segregation von Positionen un d Berufen, soziale Konstruktion der Geschlechtsunterschiede etc. Ein systematis cher Vergleich der Forschungsergebnisse, die in diesem Bereich in beiden L\u00e4ndern entstanden sind, steht indessen noch aus. Helena Hirata \u00dcberlegungen zur \"Vereinbarkeit\" von Familie und Beruf - ein Versuch, das Terrain zu sondieren Helena Hirata Seit den 1970er Jahren sind in Frankreich wie in Deutschland in Bezug auf die Problematik der geschlechtlichen Arbeitsteilung beachtliche Fortschritte erzielt worden, und man hat sie unter verschiedenen theoretischen Aspekten analysiert: Ungleichheit, 37 bezieht sich auf das von Freud angef\u00fchrte Be ispiel der Beleidigung, die bei M\u00e4nnern, welche die Waffen beiseite gelegt haben und zu einem verbalen Schlagabtausch \u00fcbergegangen sind, f\u00fcr ein Zeichen von Zivilis ation gehalten wird. Wenn dagegen Frauen entgegen ihrer sonstigen \"nat\u00fcrlichen F\u00fcgs amkeit\" jemanden beleidigen, werden sie sofort als gewaltt\u00e4tig eingestuft. tischer Ebene. Das Normale, das Legitime , das Erlaubte, das Akzeptierte und das Erwartete sind f\u00fcr die beiden Geschlechter niemals gleich\" (Molinier 2004). Molinier tution ist die Form der gesellschaftlichen Organisation, die von allen am wenigsten parit\u00e4tisch ist.\" (Collin 2004, 249) Schlie\u00dflich soll auch die Asymmetrie in Bezug auf Gewalt erw\u00e4hnt werden. Pascale Molinier dr\u00fcckt es folgenderma\u00dfen aus: \"d ie Gewalt der M\u00e4nner und die Gewalt der Frauen haben stets einen unterschiedlichen Wert, sowohl auf kultureller wie auf poliFrauen (Schwestern, M\u00fctter, Schwiegerm\u00fc tter etc.) oder um Putzfrauen und Hausangestellte, die in der Mehrzahl ebenfalls Fr auen sind. Im Jahr 2003 waren nach einer Besch\u00e4ftigungsumfrage fast 1 200 000 Frau en im Bereich personenbezogener Dienstleistungen f\u00fcr Privathaushalte besch\u00e4ftigt. Dies sind 10% der erwerbst\u00e4tigen Frauen in Frankreich und ihre Anzahl entspricht derjenigen der Frauen, die in die Kategorie der h\u00f6heren akademischen Berufe und der F\u00fchrungskr\u00e4fte geh\u00f6ren. Diese Zahl liegt h\u00f6her als die Zahl der Arbeiterinnen. Aber die asymmetrische Struktur betrifft nicht nur die Arbeit, sie scheint vielmehr ein wesentlich allgemeineres Kennzeichen zu sein. So hat Fran\u00e7oise Collin in einem neueren Text die asymmetrische Struktur de r Prostitution dargestellt. Die Prostituierten sind \u00fcberwiegend Frauen, aber die Kunden sind zu 99,9% M\u00e4nner: \"Die Prostiarbeit von jemandem unterst\u00fctzt werden, dann handelt es sich fast immer um andere M\u00e4nner machen keine Hausarbeit. Wenn die Frauen bei der Verrichtung von HausFran\u00e7oise Sonthonnax erschien 1985. Der Befund: Frauen sind berufst\u00e4tig, aber \u00dcberlegungen zur \"Vereinbarkeit\" von Familie und Beruf gen deutlicher sichtbar, mit denen wir, in abgeschw\u00e4chter Form, auch in Europa zu tun haben. 1. Die asymmetrische Struktur der Geschlechtertrennung Die asymmetrische Struktur der h\u00e4uslichen Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern wird in Frankreich seit nunmehr zw anzig Jahren untersucht. Das daf\u00fcr ma\u00dfgebliche Buch von Danielle Chabaud-Rychter, Dominique Fougeyrollas-Schwebel und 2. M\u00e4nner\/Frauen: antagonistische soziale Beziehungen oder Rollenkomplementarit\u00e4t? Man kann sagen, dass sich in Frankreich heute zwei gro\u00dfe Theorien der geschlechtlichen Arbeitsteilung gegen\u00fcberstehen, di e f\u00fcr Forschungen zur Besch\u00e4ftigung und 38 Jaqueline Laufer hat f\u00fcr das Vereinbarkei tsmodell die folgende Definition gege1. Das \"traditionelle Modell\": Die Aufgaben in der Familie und im Haushalt werden zur G\u00e4nze von den Frauen \u00fcbernommen, da es den M\u00e4nnern obliegt, die Rolle des Ern\u00e4hrers auszuf\u00fcllen. 2. Das \"Modell der Vereinbarkeit\": Es obliegt nahezu ausschlie\u00dflich den Frauen, Familien- und Berufsleben zu vereinbaren. bestimmte Typen und Modalit\u00e4ten von Besch\u00e4ftigung, welche die Reproduktion der Geschlechterrollen zulassen. Diese Reproduktion der Geschlechterrollen nimmt verschiedene Formen an: \"sozialen Bindung\". Der Ansatz der \"Kompl ementarit\u00e4t\" geht mit der Vorstellung einher, Frauen und M\u00e4nnern w\u00fcrden zwis chen Berufsarbeit und Hausarbeit bestimmte Aufgaben zugeteilt und innerhalb des Bereichs der Berufst\u00e4tigkeit g\u00e4be es stellt sind. Das Herzst\u00fcck dies er Politik ist das Paradox, Gleichheit durch die F\u00f6rderung der Vereinbarkeit erreichen zu wollen. Die Gefahr, die von einer \"Logik der Vereinbarkeit mit dem Zweck einer erfolgreichen Gleichstellung\" (Nouvelles Questions F\u00e9ministes 2004, 8) ausgeht, wird durch empirische Untersuchungen sehr deutlich belegt (Lapeyre und Le Feuvre 2004). starken Geschlechter- Bias , da sie implizit nur einen Akteur (bzw. eine Akteurin) daf\u00fcr vorsieht, die Aufgaben zu \"vereinbaren\", n\u00e4 mlich die Frauen. Sie schreibt damit den Status quo fest, nach dem M\u00e4nner und Frauen in der Erwerbsarbeit nicht gleichgekn\u00fcpft ist - geht von der Benennung der erw\u00e4hnten Asymmetrie aus. Diese Theorie arbeitet mit den Begriffen \"Widerspru ch\", \"Antagonismus\", \"Konfrontation\", \"Herrschaft\", \"Unterdr\u00fcckung\" und \"gesells chaftliche Machtverh\u00e4ltnisse\". Diese Theorie wurde von Dani\u00e8le Kergoat entwick elt (vgl. Kergoat 1998 und ihren Beitrag in diesem Heft). Ich m\u00f6chte mich hier der zweiten Theorie zuwenden, der Theorie der geschlechtlichen Arbeitsteilung als \"soziale Bindung\", denn auf ihr beruht die - heute zum Politikum gewordene - Grundvoraussetzung der europ\u00e4ischen Politik, in der seit dem Gipfel von Luxemburg im Jahr 1997 (vgl. Fagnani und Letablier 2005, 171) von der \"Vereinbarkeit\" von Familie und Beruf ausgegangen wird. Diese Politik hat einen Helena Hirata Arbeit von Frauen grundlegend sind. Das Pa radigma der sexuellen Arbeitsteilung als \"soziale Beziehung\" - das mit einer allgemeinen Theorie sozialer Beziehungen ver3. Beziehungen zwischen dem h\u00e4uslichen Bereich und dem Erwerbsbereich: fragw\u00fcrdige Modelle Die Vorstellung einer Komplementarit\u00e4t zwischen den Geschlechtern ist in der funktionalistischen Tradition der Rollenkomplem entarit\u00e4t angelegt. Sie verweist durch ihre Begriffsinhalte (organische Solidarit \u00e4t, Vereinbarkeit, Koordination, Partnerschaft, Spezialisierung und Aufgabenteilung) auf eine bestimmte Konzeption der 39 schen Berufen und als F\u00fchrungskr\u00e4fte t\u00e4ti g sind. Diese Schicht hat gleichzeitig einen Bedarf und die Mittel, um Familie n- und Haushaltsaufgaben an andere Frauen zu delegieren. Das Modell der De legation wird auf der anderen Seite erm\u00f6glicht durch die beschleunigte Zunahm e von Besch\u00e4ftigungen im DienstleisIch m\u00f6chte an dieser Stelle die Hypothese wagen, dass sich mittlerweile ein viertes Modell herausbildet, das \"Modell der Delegation\", das das \"Modell der Vereinbarkeit\" von Familien- und Berufsleben in Frankreich substituiert hat oder es vielmehr \u00fcberlagert. Ob dieses Modell wohl in Deutschland ebenso aktuell ist wie in Frankreich? 4. Das \"Modell der Delegation\": Die Verbreit ung dieses Modells ist der Polarisierung in der Frauenerwerbst\u00e4tigkeit (Hak im 1996) geschuldet und dem zahlenm\u00e4\u00dfigen Anstieg einer sozialen Schicht von Frauen, die in den h\u00f6heren akademitereinander aufgeteilt werden. Allerdings zeigen Umfragen zum Zeitbudget, die 1986 und 1999 in Frankreich vom INSEE dacht werden m\u00fcsse. Das Partnerschaftspara digma k\u00f6nnte zu einer Praxis beitragen, bei der - auf individueller Ebene - die Haushaltsaufgaben eines Paares unspruchs) und dass ihr Verh\u00e4ltnis eher als egalit\u00e4res denn als Machtverh\u00e4ltnis geeinbarung zur\u00fcckzuf\u00fchren als auf eine Logik des Konflikts und des WiderFrauen und M\u00e4nner Partner sind (es ist also eher auf eine Logik der Rollenverder UNO eingef\u00fchrt. Beim Partnerschaftsprinzip wird davon ausgegangen, dass von aus, es sei besser, \"Vereinbarkei t\" beziehungsweise \"Verbindung\" durch \"Konflikt\", \"Spannung\" und sogar \"Wider spruch\" zu ersetzen, um den grunds\u00e4tzlich konflikthaften Charakter der glei chzeitigen \u00dcbernahme von beruflicher und familialer Verantwortung durch die Frauen deutlich zu machen. Das \"Partnerschaftsparadigma\" - als ange3. nommene Gleichheit des sozialen Status von M\u00e4nnern und Frauen - wurde 1995 bei der vierten Weltfrauenkonferenz Auseinandersetzungen. Heute gehen Wissenschaftlerinnen im Allgemeinen daDieser Ansatz war in Frankreich Gegenstand einer ganzen Reihe von kritischen nahezu ausschlie\u00dflich den Frauen obliegt , Familien- und Berufsleben zu vereinbaren. Indessen bestehen zwischen dem Modell und der Wirklichkeit der gesellschaftlichen Praxis gro\u00dfe Diskrepanzen, und dies f\u00fchrt im Allgemeinen dazu, dass es Lasten der Frauen gehen, sondern M\u00e4nne rn und Frauen gleicherma\u00dfen zugute kommen\" (Laufer 1995). \u00dcberlegungen zur \"Vereinbarkeit\" von Familie und Beruf ben: \"es zielt darauf ab, die T\u00e4tigkeiten in Familie und Haushalt mit dem Berufsleben zu verbinden ... Eine m\u00f6gliche Um gestaltung und eine neue Aufgabenund Rollenverteilung zwischen M\u00e4nnern und Frauen w\u00fcrde daher nicht mehr zu 1 durchgef\u00fchrt wurden (vgl. Brousse 1999), dass die tats\u00e4chliche soziale Praxis die unterstellte Aktualit\u00e4t dieses Komplementarit\u00e4tsmodells in keiner Weise best\u00e4tigt. 1 Anmerkung der \u00dcbersetzerin: INSEE = Staa tliches Amt f\u00fcr Statistik in Frankreich 40 tion dieser Frauen, die die \"Vereinbarkeit\" beziehungsweise die \"Delegation\" erm\u00f6glichen, ist eine wesentliche Voraussetzung daf\u00fcr, m\u00f6glicherweise eine gemeinsame Plattform - oder, wie Ehrenreich und Hochs child sagen, eine \"Agenda\" - zwischen ihnen und den Frauen des Nordens zu en twickeln, die von ihnen abh\u00e4ngig sind. de Migrantin einen Bruch der Mutter-Kind-Be ziehung nach sich zieht: \"Anders als ihre Arbeitgeber in der prosperierenden er sten Welt kann sie nicht gleichzeitig mit ihrer Familie leben und f\u00fcr deren Unterha lt sorgen\" (Ehrenreich und Hochschild 2003, 2). Um die \"Frauenarbeit\" f\u00fcr den Norden erledigen zu k\u00f6nnen, lassen diese Migrantinnen ihre eigenen Kinder in de r Obhut von Gro\u00dfm\u00fcttern, Schwestern und Schw\u00e4gerinnen und kommen manchmal nur an Weihnachten nach Hause, mit der Folge einer \"unvermeidlichen Traumatisier ung der in ihrem Land zur\u00fcckgelassenen Kinder\" (Ehrenreich und Hochschild 2003, 2). Eine grundlegende Analyse der SituaHausangestellten ausgeht (Parre\u00f1as 2001; Ehrenreich und Hochschild 2003). Faktisch entsteht mit der Internationalisierung von Reproduktionsarbeit infolge der fortschreitenden Externalisierung von Hausarbeit in den entwickelten kapitalistischen L\u00e4ndern ein Verh\u00e4ltnis zwischen Nord und S\u00fcd, das f\u00fcr die als Dienstbotin arbeitenf\u00fcr den Antagonismus zwischen familiale r und beruflicher Verantwortung beitr\u00e4gt. 5. dern, sowohl in den entwickelten L\u00e4ndern wie in den halbindustrialisierten, sich entwickelnden L\u00e4ndern wie Brasilien (Sori 2004), die zu neuen L\u00f6sungsformen Es ist die Entstehung von Dienstleistungsjobs in westlichen kapitalistischen L\u00e4nne neue \"Dienstbotenklasse\" in Erscheinung tritt (Kergoat 1998, 323). Helena Hirata tungsbereich, vor allem bei den so genannten \"haushaltsnahen\" Dienstleistungen, T\u00e4tigkeiten, die mit \"F\u00fcrsorge\" verbunde n sind. Diese Art der Besch\u00e4ftigung von Frauen ist an jenem anderen Pol angesiedelt, an dem Dani\u00e8le Kergoat zufolge ei4. Die Erfahrung von \"Vereinbarkei t\" oder \"Delegation\" bei den Dienstbotinnen Was bedeutet \"Vereinbarkeit\" oder \"Deleg ation\" f\u00fcr diejenigen (Putzfrauen, Hausangestellte, Kinderm\u00e4dchen und Babysitter ), die sie f\u00fcr Frauen der h\u00f6heren sozioprofessionellen Schichten erm\u00f6glichen? (Z ur Erfahrung von \"Vereinbarkeit\" f\u00fcr die letzteren vgl. Lapeyre und Le Feuvre 2004.) Auch bei ihnen geht es um eine Delegation von Haus- und Familienarbeit an andere Frauen, allerdings erleben diese Frauen und ihre Kinder das in vollkommen ande rer Weise und mit ganz anderen Konsequenzen, wenn man von den Untersuchungen zur internationalen Migration von 41 verf\u00fchrerisch sein, ein politisches Instrument , wie es die APE ist, aufzugreifen. Soziale Bewegungen, die das Recht auf Arbeit einklagen - und Vollbesch\u00e4ftigung der Frauen verlangen -, sind, sofern sie \u00fcber haupt existieren, in Frankreich nicht so stark, wie es w\u00fcnschenswert w\u00e4re, und dahe r nicht imstande, erfolgreich gegen die familien- und besch\u00e4ftigungspolitischen Ma\u00dfnahmen vorzugehen, die unter der Perspektive der \"Vereinbarkeit\" eingef\u00fchrt wurden. staatlicher Politik einen Austausch von In formation und Erfahrung gibt, der wesentlich einfacher vonstatten geht als die Ver\u00e4 nderung nationaler Traditionen. Diese Traditionen entwickeln sich in beiden L\u00e4nder n weiterhin sehr gegens\u00e4tzlich, vor allem im Bereich sozialer Praxen. Die Daten zum aktuellen Erwerbsverhalten in Frankreich sind f\u00fcr diese Unterschiede ziemlich beze ichnend (Flipo und Regnier-Loilier 2002). Zu gewissen Zeiten kann es aufgrund de r \u00f6konomischen und sozialen Konstellation in Frankreich f\u00fcr die Gruppen von Frauen , die sich - vor allem im Vergleich mit ihren Ehepartnern - in einer ung\u00fcnstigen Erwerbs- und Familiensituation befinden, Zugang von Frauen zu Besch\u00e4ftigung zu erleichtern (Fagnani und Letablier 2005, 171), verdeutlicht diese Interdependenz auf europ\u00e4ischer Ebene. Was folgt aus solchen Interdependenzen? We ist der \"Erfolg\" des Erziehungsgeldes (APE) in Frankreich auf eine Konvergenz mit dem 1986 in Deutschland geschaffenen Erziehungsgeld hin, das ebenfalls Anre ize schafft, M\u00fctter vom Arbeitsmarkt fern zu halten? Statt von einer Konvergenz de r deutschen und der franz\u00f6sischen Gesellschaft auszugehen, meine ich, sollten wir eher daran denken, dass es auf der Ebene men zur Vereinbarkeit von Familien- und Berufsleben angepriesen werden, um den Fagnani und Letablier 2005). Die Analyse der europ\u00e4ischen Politik, in der Ma\u00dfnah\"maternalistischen\" Gleis bewegt. Familienpolitische Instrumente wie das Erziehungsgeld f\u00fcr Eltern APE (Allocation Parentale d'\u00c9ducation) \u00dcberlegungen zur \"Vereinbarkeit\" von Familie und Beruf 5. Familienpolitiken und \"Vereinbarkeit\" Die gegenw\u00e4rtige franz\u00f6sische Familienpolit ik lie\u00dfe sich als \"Vereinbarkeitspolitik\" definieren, \"welche die Verbindung zwisch en Arbeit und Familienleben erleichtern soll\" (Fagnani und Letablier 2005, 167) 2. Diese Politik, so die Autorinnen, schlie\u00dft die M\u00e4nner weiterhin aus der Problematik aus, da sie sich immer noch auf einem 3 sind im Grunde besch\u00e4ftigungspolitische Instrumente, weil sie M\u00fctter mit geringen Einkommen vom Arbeitsmarkt fernhalten. Die Interdependenz dieser beiden Politikbereiche ist sch on im Zusammenhang mit der Untersuchung sozialpolitischer Ma\u00dfnahmen in Frankreich herausgearbeitet worden (Devreux 2004; 2 Vgl. auch die Darstellung dieser Politik bei Flipo und R\u00e9gnier-Loilier (2002, 45-48). 3 Anmerkung der \u00dcbersetzerin: Das Erziehungsgeld, das f\u00fcr maximal drei Jahre gezahlt wird, betr\u00e4gt monatlich 500 \u20ac und ist eine nicht einkommensabh\u00e4 ngige Leistung. Bei Teilzeitarbeit kann das Erziehungsgeld durch eine \"Beihilf e zur Betreuung von Kleinkinde rn\" noch aufgestockt werden. 42 gen so wenig Alternativen angeboten werden, ist sicherlich einer der Schl\u00fcsselfaktoren zur Erkl\u00e4rung dieser nationalen Besonderheit. gesetzt sind. Dass sowohl von der staatlichen Politik als auch von sozialen Bewegunkeit f\u00fcr Frauen weiterhin als absolut illegiti m gilt und die M\u00f6glichkeit einer Karriere f\u00fcr M\u00fctter undenkbar ist. Man kann sagen, dass Japan ein paradigmatis cher Fall daf\u00fcr ist, dass der Vereinbarkeit der Rollen unter dem Gesichtspunkt von Normen und sozialen Praxen Grenzen sind (unter einem Jahr). Zu den gravierenden Hindernissen ist das Fehlen von Gemeinschaftseinrichtungen zur Kinderversorgung zu z\u00e4hlen, aber auch der Mangel einer staatlichen Politik, die Vollzeitbesch\u00e4ftigung von Frauen f\u00f6rdern w\u00fc rde. Dagegen gibt es eine Politik, die darauf hinausl\u00e4uft, die Nichterwerbst\u00e4tigkei t von Ehefrauen zu f\u00f6rdern und sie allenfalls in Teilzeitbesch\u00e4ftigung zu bringen; noch wichtiger aber ist vermutlich das Gewicht der sozialen Beziehungen (in der Familie, bei Paaren, in der Gesamtgesellschaft) und der sozialen Normen, denen zufolge der Status der Vollzeiterwerbst\u00e4tiggung auf den Arbeitsmarkt zur\u00fcckkehren, selbst wenn die Kinder noch sehr klein noch von kurzer Dauer ist, da die M\u00fctter auf der Suche nach einer Teilzeitbesch\u00e4ftiWas sich in Japan in den letzten Jahren ge\u00e4ndert hat, ist, dass die Unterbrechung nur leben (in Vollzeit) gibt. Die Unterbrechung de r Berufst\u00e4tigkeit beim ersten Kind ist in Japan immer noch die Regel, ganz im Unterschied zu der Situation in Frankreich. gar f\u00fcr die Einf\u00fchrung des Modells zur Vereinbarkeit von Familienleben und Berufs\"es unm\u00f6glich ist, sie zu vereinbaren\" (\"ryoritsu dekinakata\"). Tats\u00e4chlich hat eine in Japan im Oktober 20 03 durchgef\u00fchrte Feldstudie gezeigt, dass es dort gravierende Hindernisse f\u00fcr die Einf\u00fchrung des Delegationsmodells und sodie sich von denen der europ\u00e4ischen L\u00e4nd er beachtlich unterschieden. In Japan muss man - und das ist sehr schwierig - zwischen Mutterschaft und Karriere w\u00e4hlen, weil z\u00e4hlt und vielleicht auch, weil es dort, \u00e4hn lich wie in Deutschland, traditionell ein so genanntes \"starkes Modell\" des m\u00e4nnlichen Ern\u00e4hrers gibt. Der Fall Japan zeigt, wie sich die Grenzen der \"Vereinbarkeit\" von einem gesellschaftlichen Raum zum anderen verschieben. Japanische Frauen verwenden den Begriff \"Vereinbarkeit\", den sie in Gespr\u00e4ch en benutzen (\"ryoritsu\") in ganz anderer Weise und mit einer ganz anderen Bedeutung als etwa in Frankreich, da sie in gesellschaftlichen und familialen Kontexten sowie in Paarbeziehungen leben und handeln, mir f\u00fcr solche \u00dcberlegungen in unsere m Zusammenhang deshalb besonders geeignet, weil es zu den entwickelten, industrialisierten und \u00f6konomisch potenten L\u00e4ndern lichkeiten und Grenzen des \"Vereinbarkeitsmodells\" nachzudenken. Japan scheint anhand eines au\u00dfereurop\u00e4ischen Beispiels aus einer anderen Perspektive \u00fcber M\u00f6gHelena Hirata 6. Gesellschaftliche Grenzen von \"Vereinbarkeit\" und Delegation Es kann f\u00fcr unsere \u00dcberlegungen zur Vere inbarkeit von Beruf und Familie hilfreich sein, \u00fcber den relativ vertrauten kulturellen Kontext Europas hinauszugehen und 43 t\u00e4t ihres Gegenstandes interdisziplin\u00e4r ange legt sein muss, braucht einen langen Atem. Aus dem Franz\u00f6sischen von Regine Othmer Struktur sich so hartn\u00e4ckig h\u00e4lt, sondern vielmehr dar\u00fcber, wie sich die Situation \u00e4ndern l\u00e4sst. Dazu scheint es mir vor alle m notwendig zu sein, sich gr\u00fcndlich mit den affektiven und psychischen Dimensionen v on Herrschaft zu befassen. Hier bleibt noch viel zu tun und die entsprechende Forschungsarbeit, die wegen der KomplexiStruktur der Haushalts- und Familienarbeit an Grenzen: die Organisation aller delegierten Arbeitsaufgaben f\u00e4llt immer noch in die Zust\u00e4ndigkeit derjenigen, die sie delegieren. Man sollte eben nicht nur \u00fcber die Gr\u00fcnde daf\u00fcr nachdenken, warum diese sich der Unterdr\u00fcckung bewusst sind und genau Bescheid wissen, welche Ungleichheit mit dieser Verteilung von Hausarbei t einhergeht, immer noch die Hauptlasten dieser Arbeit \u00fcbernehmen, einschlie\u00dflich militanter Feministinnen, Gewerkschaftlerinnen und Politikerinnen. Auch wenn eine Delegation stattfindet, st\u00f6\u00dft sie in der len Geschlechterverh\u00e4ltnisse. Das Erstaunlichste aber ist, dass selbst die Frauen, die \u00dcberlegungen zur \"Vereinbarkeit\" von Familie und Beruf Eine kritische Reflexion zur \"Vereinbarkei t\" kommt um \u00dcberlegungen \u00fcber die Modalit\u00e4ten der Reproduktion der Haussklaverei nicht herum. Die familiale und die schulische Sozialisation sowie die berufliche Bildung stellen einen Gesamtzusammenhang von in sich di fferenzierten Sozialisationsformen dar, der dazu beitr\u00e4gt, dass die sozialen Verh\u00e4ltn isse sich immer aufs Neue reproduzieren. Warum die Hausarbeit selbst noch im Rahm en einer Neukonfigration sozialer Geschlechterverh\u00e4ltnisse, wie wir sie heute erle ben, so hartn\u00e4ckig weiterhin den Frauen zugeschrieben wird, bleibt eines der wichtigsten Probleme f\u00fcr die Analyse der soziaLiteratur Brousse, C\u00e9cile (1999): La r\u00e9pa rtition du travail domestique entre conjoints reste tr\u00e8s largement sp\u00e9cialis\u00e9e et in\u00e9gale. In: INSEE\/SeDF: France, portrait social 1999-2000 . Paris, INSEE, S .135-51. Chabaud-Rychter, Danielle, Fougeyrollas-Sc hwebel, Dominique, Sonthonnax, Fran\u00e7oise (1985): Espace et temps du travail domestique , Paris. 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Das andere ist das Prinzip der Hierarchisierung der auf diese Weise schlechtern\", wie Nicole-Claude Mathieu (1991) es dargestellt hat, in Zusammenhang auch mit der Vorstellung eines \"Tabus der \u00c4hnlichkeit zwischen den GeGrundprinzipien der \"Geschlechterordnun g\" (Conell 1987) in diesen Gesellschaften zu besinnen. Daniele Kergoat hat darauf hingewiesen, dass die sozialen Geschlechterverh\u00e4ltnisse auf zwei unterschiedlichen, aber miteinander verbundenen Prinzipien basieren. Das eine ist das Prinzip der Trennung oder der Differenzierung, das man man diesem grundlegenden Wandel in der geschlechtlichen Arbeitsteilung zeitgen\u00f6ssischer Gesellschaften zuschreiben kann. Dazu ist es notwendig, sich auf die beiden ren Gehaltsstufen von Angestellten im \u00f6ffe ntlichen oder privaten Sektor. Da Frauen in einigen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern heute mehr als ein Drittel der Mitglieder dieser Berufsgruppen stellen, erscheint es geboten, dar\u00fcber nachzudenken, welche Bedeutung freien Berufe (im juristischen und medizinischen Bereich) handelt oder um die h\u00f6hemacht zun\u00e4chst den Anschein, als seien solc he theoretischen Perspektiven nur sehr schwer damit zu vereinbaren, dass sich em pirisch gesehen immer mehr Frauen in den Berufsgruppen finden lassen, die ein sehr hohes Prestige genie\u00dfen, ob es sich um die Ausschluss von Frauen gebe und dass Frauen in erster Linie der Sph\u00e4re des Hauses und der Familie zugeschrieben w\u00fcrden (Bourdieu 1998; Delphy 1998, 2001). Es these aus, dass es auf den h\u00f6heren R\u00e4ngen des Arbeitsmarktes einen systematischen nisse in den europ\u00e4ischen Gesellschaften eine Reihe von neuen Herausforderungen. Sehr viele theoretische Untersuchungen zu Gender gehen tats\u00e4chlich von der HypoNicky Le Feuvre Zur Feminisierung von Berufen in vergleichender Perspektive Nicky Le Feuvre Einleitung Mit dem immer st\u00e4rkeren Vordringen von Frauen in die so genannten \"h\u00f6heren\" Berufe entsteht gegenw\u00e4rtig f\u00fcr die soziologische Analyse der Geschlechterverh\u00e4lt1 sollen die Herausforderungen de r Feminisierung von \"h\u00f6heren\" Berufen im Hinblick auf die beiden Prinzi pien der geschlechtlichen Arbeitsteilung (und damit des sozialen Geschlechterver h\u00e4ltnisses) untersucht werden. Mit Hilfe einiger Ergebnisse aus empirischen Untersuchungen, die in vergleichender Perspek1 F\u00fcr detailliertere Ergebniss e vgl. Le Feuvre (2003). 47 sem Fall kann sich die \u00d6ffnung neuer Beru fsbereiche f\u00fcr Frauen nicht ohne eine Infragestellung, eine Delegitimierung von Geschlecht als gesellschaftlichem Organisationsprinzip vollziehen, sie muss, um ei nen Begriff von Giddens aufzugreifen, mit einer \"Demokratisierung\" (Giddens 1992) de r sozialen Geschlechterverh\u00e4ltnisse ver(Crompton und Le Feuvre 1992, 437). Andererseits k\u00f6nnte man denken, dass die Ver\u00e4nderung der geschlechtlichen Arbeitsteilung, die den Zugang von Frauen zu den h\u00f6heren R\u00e4ngen des Arbeitsmarktes erm\u00f6glicht, im Gegenteil ein Zeichen daf\u00fc r ist, dass die Macht, die das Geschlecht auf den Werdegang von M\u00e4nnern und Frauen aus\u00fcbt, br\u00f6cklig geworden ist. In dieHerrschaft und weiblicher Unterordnung aufrechterhalten und reproduziert wird\" trotz der Beseitigung formaler Barrieren ge gen berufliche Chancen von Frauen bleibt die Arbeitswelt daher immer noch ein Bereich, in dem das Verh\u00e4ltnis von m\u00e4nnlicher \u00dfen. Trotz des Eintritts von Frauen in die '\u00f6ffentliche Sph\u00e4re' bezahlter Arbeit und Ressourcen heran, die ihnen erm\u00f6glichen w\u00fcrden, mit der illusio des Objekts Frau zu brechen und der Logik der libido dominandi ein Ende zu setzen (Bourdieu 1990, 21). Oder anders gesagt: \"Da die Berufsordn ung an einer m\u00e4nnlichen Schablone ausgerichtet wurde, besetzen Frauen immer noc h die untergeordneten Positionen, auch wenn die Praktiken nicht mehr angewendet werden, die Frauen ganz offen ausschlieschlossen zu werden, werden Frauen in si e integriert, vorausgesetzt, das m\u00e4nnliche Machtmonopol im jeweiligen Bereich bleibt aufrechterhalten. Sie besetzen lediglich die untersten Positionen und kommen nicht an die - materiellen und symbolischen Fall best\u00fcnde die Feminisierung der Berufe in einer einfachen Verschiebung der Differenzierungs- und Hierarchisierungspro zesse. Statt aus den Berufsbereichen mit dem h\u00f6chsten Prestige (bez\u00fcglich Status, Gehalt und Arbeitsbedingungen) ausgeonen\" im Einzelnen vollzieht. Diesbez\u00fcglic h lassen sich zwei einander entgegengesetzte Thesen aufstellen. Einerseits k \u00f6nnte man denken, die Ver\u00e4nderung der geschlechtlichen Arbeitsteilung, die Frauen den Zutritt zu den h\u00f6heren R\u00e4ngen des Arbeitsmarktes erm\u00f6glicht, sei blo\u00df ein \"T\u00e4uschungsman\u00f6ver\", das nichts an den grundlegenden Machtverh\u00e4ltnissen zwischen den Geschlechtern \u00e4ndert. In diesem chen Modalit\u00e4ten sich der Einzug von Frauen in die ehemaligen \"m\u00e4nnlichen BastiZur Feminisierung von Berufen in vergleichender Perspektive soll hier eine Typologie der Mechanismen des Zugangs von Frauen zu jenen Berufsgruppen vorgestellt werden, die darauf ei ngeht, in welchem Ma\u00dfe die Differenzierung und Hierarchisierung der Geschlechter eine Umgestaltung erf\u00e4hrt, die ihre Laufbahn in Beruf und Familie zu unte rst\u00fctzen scheint (Le Feuvre 2001). 1. Der Prozess der Feminisierung von Berufen in gesellschaftlichen Kontexten Allem Anschein nach h\u00e4ngen die Folgen der Feminisierung von Berufen unter Genderaspekten in hohem Ma\u00dfe von (gesellschaf tlichen und\/oder beruflichen) institutionellen Kontexten ab, da sie zum gro\u00dfen Teil daf\u00fcr verantwortlich sind, unter wel48 eine sehr unterschiedliche Geschichte de r Organisation von Geschlechterverh\u00e4ltnissen auszeichnen und zwar insbesondere in Bezug auf die Voraussetzungen bezahlter Frauenerwerbst\u00e4tigkeit (Tilly und Scott 19 87) und die geschlechtsbezogenen Grundlagen des Systems der sozialen Sicherung (Lewis 1992). Dieses Anliegen l\u00e4sst sich am Beispiel ei ner britisch-franz\u00f6sischen Studie zeigen, deren ausdr\u00fcckliches Ziel es war zu un tersuchen, wie das unterschiedliche gesellschaftliche Erbe sich auf den Zugang von Frauen zu den so genannten h\u00f6heren Berufen ausgewirkt hat. Anhand der Anal yse des beruflichen und familialen Werdegangs von Rechtsanw\u00e4ltinnen, Bankerinne n, Wirtschaftspr\u00fcferinnen und Pharmazeutinnen in Frankreich und Gro\u00dfbritannien (Crompton et al. 1990a) wurden in beiden L\u00e4ndern die Auswirkungen makrosoz ialer Unterschiede der geschlechtlichen menfassung von Arbeiten zur Feminisierun g von Berufen werde ich nun zu zeigen versuchen, welchen heuristischen Wert dies es Analyseschema in einer vergleichenden Perspektive hat. sich alle \"Spielregeln\" ver\u00e4ndern, auch diejenigen, die f\u00fcr die Aufteilung von Ressourcen und Prestige unter M\u00e4nnern zust\u00e4ndig sind. Anhand einer kurzen Zusamdem Spiel\" waren und im Funktionszusamme nhang dieser Berufsbereiche auf die Rolle einer Teilhabe durch Prokura (Bourdieu 1990, 24) begrenzt waren. Es m\u00fcssten voll, den \"Fortschritt von Frauen\" im Rahm en dieser Organisation am Ma\u00dfstab der traditionellen Kriterien f\u00fcr den Erfolg von M\u00e4nnern zu messen. Frauen k\u00f6nnen nicht werden, wie M\u00e4nner gewesen sind, ebenso wenig wie M\u00e4nner weiterhin werden k\u00f6nnen, was sie in der Vergangenheit wurden, als die Frauen noch von Vornherein \"aus drei Dimensionen von Geschlecht, die Conell herausgearbeitet hat (Machtverh\u00e4ltnisse, geschlechtliche Arbeitsteilung und libidin\u00f6se Besetzung), nicht mehr die zu ihrer Reproduktion notwendigen Voraussetzungen finden. Es ist deshalb nicht sinnwerden die Frauen nicht den M\u00e4nnern \u00e4hn lich werden, einfach deshalb, weil die M\u00e4nner, um Delphy zu paraphrasieren, nich t mehr imstande w\u00e4ren, \"sich selbst zu \u00e4hneln\". Geht man davon aus, dass die Organisation der h\u00f6heren Berufe den Stand der Geschlechterverh\u00e4ltnisse im Augenblic k ihrer Entstehung und ihrer Institutionalisierung widerspiegelt, dann w\u00fcrde eine solche Organisation die gesellschaftliche Neuordnung der Geschlechterverh\u00e4ltnisse nicht \u00fcberleben k\u00f6nnen. Sie w\u00fcrde in den Nicky Le Feuvre bunden sein. Aber welche empirischen Anzeichen gibt es eigentlich f\u00fcr dieses Ph\u00e4nomen? Es ist klar, wenn das Geschlecht seine pr\u00e4destinierende Kraft verloren hat, 2. Die Feminisierung der h\u00f6heren Berufe in vergleichender Perspektive Ein Ansatz, bei dem die Mechanismen un d die Herausforderungen der Feminisierung von Berufen in Europa in vergleic hender Perspektive untersucht werden, ist besonders deshalb aufschlussreich, weil die europ\u00e4ischen Gesellschaften sich durch 49 sischen Frauen tats\u00e4chlich einen wesentlic h erfolgreicheren Durchbruch in die h\u00f6heren Berufe geschafft, aber si e stie\u00dfen dort doch auf betr\u00e4chtliche Hindernisse und ihre Erfahrungen waren im Allgemeinen dene n der britischen Frauen auf verschiedenen Ebenen vergleichbar. In den vier Berufen, die in dem europ\u00e4ischen Projekt \"Women in Professional Occupations in France and Britain\" untersucht wurden, hatte sich ein Ansatz zur Feminisierung in Frankreich schon viel fr\u00fcher abgezeichnet und der Frauenanteil war dort wesentlich gr\u00f6\u00dfer als in Gro\u00dfbritannien. An fang der 1990er Jahre gab es unter den Wirtschaftspr\u00fcferInnen in Gro\u00dfbritannien 14% Frauen gegen\u00fcber 25% in Frankglichen, wollten wir Anhaltspunkte find en, um Umfang und Tempo der Feminisierung in den verschiedenen Sektoren au f der h\u00f6heren Ebene der sozioprofessionellen Hierarchie erkl\u00e4ren zu k\u00f6nnen. Die Erge bnisse unserer ersten Feldforschungen erlaubten einige Korrekturen an der Vorste llung, der gesellschaftliche Kontext in Frankreich sei f\u00fcr die Entwicklung von Karrierestrategien von Frauen wesentlich g\u00fcnstiger als die \"Geschlechterordnung\" in Gro\u00dfbritannien. Zwar hatten die franz\u00f6onelle Faktoren wie durch Organisationsstru kturen gepr\u00e4gt werden\" (Hantrais 1995, 198). Indem wir mit der gleichen Berufsgruppe in zwei verschiedenen gesellschaftlichen Kontexten arbeiteten und sie mit anderen Gruppen in der gleichen Gesellschaft vermogenen Einfluss eines \"gesellschaftlichen Effekts\" m\u00f6glicherweise belasten k\u00f6nnten, so wie es die Arbeiten des EST-CNRS gezeigt hatten (Eyraud et al. 1990). Linda Hantrais sagt: \"Wird der gese llschaftliche oder kulturbezogene Ansatz auf die Untersuchung von Geschlecht und beruflichen T\u00e4 tigkeiten angewendet, dann wird erkennbar, dass die Chancen von Frauen sozial konstruiert und sowohl durch institutieiner eigenen Berufskarriere ging (Crompt on et al. 1990). Gleichzeitig ging es uns aber auch darum, die \"Sektoreneffekte\" einmal genauer zu betrachten, die den hodarauf hinzudeuten, dass franz\u00f6sische Fr auen es mit wesentlich geringeren Hemmnissen zu tun haben m\u00fcssten als ihre britischen Schwestern, wenn es um den Aufbau nien) und sorgte f\u00fcr eine sehr fr\u00fche Einschulung (Hantrais 1989). Es schien alles kontinuierlich durchgehalten und in Vollz eit ausge\u00fcbt wurde (Dex und Walters 1990). Der franz\u00f6sische Staat hatte bis dato, von einigen Ausnahmen abgesehen (Martin 1998), durch eine Familienpolitik, die Haushalte mit zwei Verdienern steuerlich beg\u00fcnstigte (Jenson 1986), die kontin uierliche Erwerbst\u00e4tigkeit von M\u00fcttern gef\u00f6rdert. Er stellte Betreuungseinrichtun gen f\u00fcr Kleinkinder zur Verf\u00fcgung (zwar nicht in ausreichender Zahl, aber doch um vieles besser entwickelt als in Gro\u00dfbritanZur Feminisierung von Berufen in vergleichender Perspektive Arbeitsteilung auf die Zugangsvoraussetzungen von Frauen zu diesen Berufen und auf ihre Aufstiegsperspektiven und Karrieren untersucht. Wir gingen von der Vorstellung aus, dass fr anz\u00f6sische Frauen wesentlich fr\u00fcher und in breiterem Ma\u00dfe Zugang zur Hochschulbild ung gehabt hatten als ihre britischen Schwestern (Hantrais 1989). Auch hatten si e sich eine Form von Berufst\u00e4tigkeit zu eigen gemacht, die in den meisten F\u00e4llen w\u00e4hrend des gesamten Erwachsenenlebens 50 Feuvre 1992). an staatlich gef\u00f6rderten Betreuungseinr ichtungen f\u00fcr Kleinkinder (EU Childcare Network 1990), und sie mussten mit k\u00fcrzeren t\u00e4glichen Schulzeiten auch mehr Chancen, w\u00e4hrend ihres gesamten Berufslebens darin zu bleiben. Die Britinnen mussten best\u00e4ndig jonglieren, si e waren mit der sozialen Missbilligung gegen\u00fcber in Vollzeit erwerbst\u00e4tigen M\u00fcttern konfrontiert, ebenso wie mit dem Mangel als in Gro\u00dfbritannien Berufsgruppen hineinzukommen als ihre britischen Schwestern, sie hatten zugleich konnte im franz\u00f6sisch-britischen Vergleic h verifiziert werden, dass der Zugang von Frauen zu den fraglichen Berufsgruppen zu dem Zeitpunkt m\u00f6glich wurde, als verschiedene Formen von Abschlusszeugnissen anstelle einer direkten Kooptation zum wichtigsten Mechanismus wurden, um neue Generationen von Berufst\u00e4tigen zu rekrutieren (Crompton et al. 1990a, 1990b ; Crompton und Le Feuvre 1992; Hantrais 1995; Le Feuvre und Walters 1993). Nun waren Abschlusszeugnisse und Diplome in Frankreich nicht nur fr\u00fcher erforderlich und auch wesentlich einheitlicher gewesen tInnen waren es in Gro\u00dfbritannien 21% Fr auen gegen\u00fcber 43% in Frankreich (Le Feuvre und Walters 1994). Diese statistisc hen Daten schienen die einige Jahre zuvor von Rosemary Crompton und Kay Sanders on aufgestellte Hypothese zur Bedeutung des \"Qualifikationshebels\" (qualifications lever) f\u00fcr die Feminisierung der h\u00f6heren Berufe zu best\u00e4tigen (Crompton und Sanderson 1986; Crompton 1990). Tats\u00e4chlich Nicky Le Feuvre reich (Hantrais 1995, 201), bei den BankerI nnen waren es 3% in Gro\u00dfbritannien und 5% in Frankreich (Crompton und Le Feuvre 1992), bei den PharmazeutInnen lag der Frauenanteil in Gro\u00dfbritannien bei 41% und in Frankreich bei 59%; bei den Anw\u00e4l2, sondern sie wurden auch zu einem Zeitpunkt obligatorisch, als Frauen (haupts\u00e4chlich solche aus de r Mittel- und Oberschicht) in den entsprechenden Hochschulabteilungen schon eine be deutende Minderheit darstellten, was in Gro\u00dfbritannien noch nicht der Fall war. Zweitens hatte die gesellschaftliche Organi sation der geschlechtlichen Arbeitsteilung ganz offensichtlich gravierende Auswirkung en auf die Quoten und die Modalit\u00e4ten der Feminisierung im Einzelnen. In Frankr eich, wo eine kontinuierliche Vollzeitberufst\u00e4tigkeit von diplomierten Frauen, die M\u00fctter geworden waren, sozial viel eher akzeptiert wurde und materiell einfacher zu realisieren war (Desplanques 1993; Hantrais 1989, 1990), hatten die Frauen nicht nur mehr Chancen, in die entsprechenden 3 rechnen. Wegen des hohen Zeitaufwands, der f\u00fcr diese Be rufsgruppen (vor allem auf den h\u00f6heren Ebenen) in Kauf zu nehmen war, schien es einleuchtend, davon auszugehen, dass die britischen Frauen - sowohl auf ideeller wie auf materieller Ebene - mit wesentlich mehr Schwierigkeiten zu k\u00e4mpfen hatten al s ihre franz\u00f6sischen Schwestern, wenn sie sich f\u00fcr eine kontinuierliche Berufskarriere engagieren wollten (Crompton und Le 2 In Gro\u00dfbritannien wurde zum Beispiel erst in de n 1970er Jahren ein juristis ches Universit\u00e4tsstudium zur notwendigen Voraussetzung, um den Anwaltsberuf ergreifen zu k\u00f6nnen. 3 Der gesellschaftliche K ontext wird in dem Erfolgsroman vo n Allison Pearson \"I Don't Know How She Does It\" aus dem Jahr 2002 (deutsch: \"Working Mum\") sehr gut beschr ieben und dechiffriert. 51 schiede in der Struktur und der Organisati on beruflicher T\u00e4tigkeiten in beiden L\u00e4n1990a). Unsere ersten Sekund\u00e4ranalysen von vorliegenden statistischen und bibliographischen Daten \u00fcber die erforschten Berufe haben sehr schnell wesentliche Untergegebenen gesellschaftlichen und historischen Kontext ergeben (Crompton et al. der Rolle, die formale Qualifikationen f\u00fcr Ka rrierestrategien spielen; der \"Attraktivit\u00e4t\" im Vergleich zu anderen Berufen; de n Gehaltsstufen und der damit verbundenen gesellschaftliche Anerkennung etc. Ausgehen d von dieser Liste struktureller Merkmale konnte schlie\u00dflich der besondere Kon text, innerhalb dessen die Feminisierung stattfand, genauer beschrieben werden un d es lie\u00df sich besser verstehen, welche potenziellen Effekte sich aus dem Eindringen von Frauen f\u00fcr die Berufsstrukturen und -praktiken ebenso wie f\u00fcr das besondere \"Geschlechterregime\" eines Berufs in einem der Teilzeitbesch\u00e4ftigung bei den Angestell ten oder FreiberuflerInnen im jeweiligen Beruf; dem Spezialisierungsg rad der Berufst\u00e4tigen und den M\u00f6glichkeiten im Laufe der Karriere zwischen verschiedenen Bereic hen des gleichen Berufs zu wechseln; der geographischen Verteilung und den geog raphischen Mobilit\u00e4tsnormen im Verlauf einer Karriere; den expliziten und impliziten Kriterien beruflichen Fortkommens und Gruppenmonopol \u00fcber diese oder jene T\u00e4 tigkeiten oder Kompetenzen (Paradeise 1988) sichern; dem Anteil der Angestelltent\u00e4 tigkeit und der freiberuflichen T\u00e4tigkeit in den jeweiligen Berufen und den zeitliche n Ver\u00e4nderungen dieser Aufteilung; dem Anteil der Vollzeitbesch\u00e4ftigung (samt den entsprechenden Arbeitszeitnormen) und zust\u00e4ndigen Akteuren (dem Staat, dem Ma rkt, den Instanzen beruflicher Regulierung); den Formen der Konkurrenz, die den Beruf gegen\u00fcber anderen Berufsgruppen abgrenzen, und den Hauptakteuren von Strategien der Schlie\u00dfung, die das renz zwischen den Berufst\u00e4tigen und den f\u00fcr die Regulierung dieser Konkurrenz die Nachfrage nach den angebotenen Dienstleistungen; dem Ausma\u00df der Konkuroder ihrem zahlenm\u00e4\u00dfigen R\u00fcckgang; den ausschlaggebenden Vorraussetzungen f\u00fcr zeichnet werden unter anderem nach: dem Ausma\u00df und Tempo ihrer Verbreitung Roos 1990) demographische und strukturelle Aspekte der Berufsgruppen gekennund Rapoport 1971) erm\u00f6glichen, sei es du rch eine \"Bef\u00f6rderung\" innerhalb b\u00fcrokratischer Strukturen oder durch Weiteren twicklung einer Klientel und Umsatzsteigerung im Rahmen einer freiberuflichen T\u00e4tigkeit. Drittens musste diese Analyse auf der Makroebene durch eine gr\u00fcndliche Untersuchung der Strukturen der Berufsgruppen in beiden gesellschaftlichen Kontexten erg\u00e4nzt werden. So mussten im Anschluss an fr\u00fchere Untersuchungen (Reskin und lungsspielr\u00e4ume, \u00fcber die Frauen verf\u00fcgen , um in bessere Arbeitsmarktpositionen investieren und T\u00e4tigkeitsprofile entwickeln zu k\u00f6nnen, die eine Karriere, das hei\u00dft eine kontinuierliche und ansteigende Laufbahn (Epstein 1970; Jacobs 1989; Rapoport Zur Feminisierung von Berufen in vergleichender Perspektive Es machte also den Anschein, als h\u00e4tten die Differenzen zwischen der Organisation der geschlechtlichen Arbeitsteilung auf de r Makroebene in den beiden \"Geschlechterordnungen\" (Connell 1987) oder die Diffe renzen zwischen den \"Geschlechterarrangements\" (Pfau-Effinger 1998) deutlich sp\u00fcrbare Auswirkungen auf die Hand52 terhin eine freiberufliche T\u00e4tigkeit (practice careers) einer Angestelltent\u00e4tigkeit (bureaucratic careers) vorziehen w\u00fcrden, da die Kriterien f\u00fcr einen beruflichen Aufstieg bei einer Angestelltent\u00e4tigkeit immer noch von dem Modell des m\u00e4nnlichen Ern\u00e4hrers citizenship\" (Holmwood und Siltanen 1996) . Andere AutorInnen hatten im Gegenteil behauptet, dass trotz der Tendenzen zur Umstrukturierung und Konzentration von Gesch\u00e4ftseinheiten und Teilen des Arbeitsmarkts Frauen in diesen Berufen weiwicklung der Angestelltent\u00e4tigkeit in den gro\u00dfen b\u00fcrokratisch strukturierten Unternehmen beg\u00fcnstige die Feminisierung der fr aglichen Berufe, da die Strukturen einen leichteren Zugang zu dem gesamten Spek trum sozialer Verg\u00fcnstigungen (Mutterschaftsurlaub, Urlaub bei Krankheit der Kinder , \"freiwillige\" Teilzei tarbeit, bezahlter Urlaub, Bildungsurlaub etc.) erm\u00f6glichten, das repr\u00e4sentativ ist f\u00fcr die \"employment Erfahrung von Frauen in diesen Berufen zu vertiefen (Epstein et al. 1995). In fr\u00fcheren Untersuchungen waren dazu zwei In terpretationsmuster erarbeitet worden (Hantrais 1995). Manche Autorinnen hatten die Behauptung aufgestellt, die EntUnternehmen mit mehr als 100 Besch\u00e4ftigten t\u00e4tig waren. Eine \u00e4hnliche Verteilung zeigte sich auch in der Struktur des Anwa ltsberufs (Le Feuvre und Walters 1994). Im Allgemeinen bot der Markt f\u00fcr diesen Beru f Besch\u00e4ftigung vor allem in gro\u00dfen Organisationen mit Berufslaufbahnen innerh alb von Verwaltungsstrukturen an, w\u00e4hrend in Frankreich die freiberufliche T\u00e4ti gkeit in kleineren Kanzleien oder Soziet\u00e4ten die vorherrschende Norm darstellte. Selbst im Banksektor hatte die aktuelle Fusionstendenz von Finanzunternehmen in Fran kreich noch nicht zu signifikanten Ver\u00e4nderungen der Angebotsverteilung zwischen den zahlreichen nationalen oder regionalen Organisationen mittlerer Gr\u00f6\u00dfe gef\u00fchr t. In Gro\u00dfbritannien war der Markt der Finanzdienstleistungen bereits zur G\u00e4nze von einer kleinen Zahl von Unternehmen, den \"Big Four\", beherrscht (O'Reilly 1992). Unterschiede der Verteilung von Anw\u00e4ltI nnnen, Bankfachleuten, Wirtschaftspr\u00fcferInnen und PharmazeutInnen auf die versch iedenen T\u00e4tigkeitsbereiche in beiden L\u00e4ndern haben es uns erm\u00f6glicht, die Analyse von Struktureffekten in Bezug auf die genturen weniger als zehn Personen besch\u00e4 ftigten und 30% der Wirtschaftspr\u00fcferInnen in dieser Art von Agenturen arbeiteten, aber nur 19% der Berufst\u00e4tigen in Beispiel der Wirtschaftspr\u00fcferInnen zu bl eiben: Britische Wirtschaftspr\u00fcferInnen arbeiteten zu 41% in Unternehmen mit mehr als 500 Besch\u00e4ftigten und nur zu 20% in Agenturen mit weniger als 20 Besch\u00e4ftigten, w\u00e4hrend in Frankreich 78% der Ab\u00fcrokratisch geregelten Organisationen und freiberufliche T\u00e4tigkeit. Um bei dem mazeutInnen gab. In den 1990e r Jahren gab es zum Beispiel 41 000 Wirtschaftspr\u00fcferInnen in Frankreich, von denen 26 000 in Privatunternehmen arbeiteten, w\u00e4hrend die wichtigste Berufsorganisation der Wirtsc haftspr\u00fcfer in England und Wales mehr als 100 000 Mitglieder z\u00e4hlte (Hantrais 1995 , 199f.). Sehr unterschiedlich war in beiden L\u00e4ndern auch die Verteilung der Berufst\u00e4tigen auf eine Angestelltent\u00e4tigkeit in verbreitet als in Gro\u00dfbritannien, w\u00e4hrend es in Frankreich ganz deutlich mehr PharNicky Le Feuvre dern zum Vorschein gebracht. In der Rege l waren der Anwaltsberuf und die Berufe von Wirtschaftspr\u00fcferInnen und Bankfachleuten in Frankreich wesentlich weniger 53 terregimen der untersuchten Berufe g\u00fcnstiger zu sein (Hantrais und Walters 1994). Schlie\u00dflich sollten die Gespr\u00e4che, die wir mit den in den jeweiligen Berufen t\u00e4tigen Frauen durchf\u00fchrten, uns erm\u00f6glichen zu verstehen, wie die \"Geschlechterordnungen\" und die \"Geschlechterregime\" sich in den Praktiken und Systemen der Repr\u00e4sentation der Individuen manifestierten un d in welcher Weise diese Repr\u00e4sentationspraktiken und -systeme die strukturellen Pr inzipien der Machtverteilung zwischen den Geschlechtern und der geschlechtlichen Arbeitsteilung (im Beruf, im Haushalt, in der Erziehung) ver\u00e4ndern oder st\u00fctzen konnten. Voraussetzungen f\u00fcr eine \"employment citizenship\" von Frauen in den Geschlechsektoren zun\u00e4chst zu beg\u00fcnstigen schien, so schienen dagegen in Gro\u00dfbritannien die tigkeit, mehr kleine Arbeitseinheiten und freiberufliche T\u00e4tigkeit in Frankreich). Wenn also die gesellschaftliche \"Geschlech terordnung\" in Frankreich den Eintritt von Frauen in h\u00f6here Berufe und deren Fortkommen in den entsprechenden Berufsrung des Personalbestands in einer Organisa tion einen sehr starken Einfluss auf die Laufbahn. Dadurch ist jedoch der grundlegen de Unterschied zwischen einer klassisch freiberuflichen T\u00e4tigkeit und einer Manage mentt\u00e4tigkeit nicht ver\u00e4ndert worden, der darin besteht, dass Wissen und Expertise v on Freiberuflern durch externe Standards reguliert werden, w\u00e4hrend die Expertise v on Managern direkt von der Organisation bewertet wird, in der sie besch\u00e4ftigt sind\" (Crompton und Harris 1999, 123). Auch hier hat sich die vergleichende Pers pektive als besonders interessant erwiesen. Wir hatten zwei Gesellschaften zu untersuc hen, in denen die Kontinuit\u00e4t der Vollzeitberufst\u00e4tigkeit von Frauen mit Hochsc hulabschluss unterschiedlich ausfiel (sehr hoch in Frankreich, schwach in Gro\u00dfbrita nnien) und in denen auch die M\u00f6glichkeiten, einen Beruf als Angestellte oder Freibe rufliche auszu\u00fcben, sehr verschieden waren (in Gro\u00dfbritannien vor allem gro\u00dfe Organisationseinheiten und Angestelltent\u00e4Freiberufler keine 'Lizenz f\u00fcr die Praxis' . Managerkarrieren werden im Kontext von Organisationen gemacht. Im klassischen b\u00fc rokratischen Organisationsmodell gibt es in der Hierarchie eine Stufenleiter von S tellen, auf die Manager sich bewerben k\u00f6nnen. Neuerdings haben Tendenzen zum Bef\u00f6rderungsaufschub oder zur Verringeonal) anerkannt. Sind die Ausbildungszeit und das Anerkennungsverfahren abgeschlossen, verf\u00fcgen Freiberufler \u00fcber ei ne 'Lizenz f\u00fcr die Praxis'. Die Ausbildung zum Management hat sich sehr weit verbreitet, aber Manager brauchen anders als stand an Wissen und Erfahrung, der w\u00e4hren d einer langen Ausbildungszeit angeeignet wird. Die beruflichen Standards werden national (und gew\u00f6hnlich auch internatiRosemary Crompton und Fiona Harris folgende rma\u00dfen beschrieben: \"Der klassische freie Beruf ist gekennzeichnet durch einen umfangreichen, formal gesicherten Beschiede zwischen beruflichen Laufbahnen und Verwaltungslaufbahnen wurden von Zur Feminisierung von Berufen in vergleichender Perspektive ausgingen und eine kontinuierliche Vollz eitberufst\u00e4tigkeit voraussetzten, w\u00e4hrend freiberufliche T\u00e4tigkeit Unterbrechungen zulasse sowie verschiedene Formen der pers\u00f6nlichen Arbeitszeitregelung erlaube (Crompton und Sanderson 1986). Unter54 beziehungen, in denen die Ehefrau in einer g\u00fcnstigeren Ausgangsposition ist, m\u00fcssen strategien eingesetzt werden k\u00f6nnen. Nur in seltenen F\u00e4llen sehr heterogamer Paarzieller Ressourcen eines \"helfenden Dritten\" geht, die f\u00fcr Aufstiegs- und KarriereBezug auf die sehr eingeschr\u00e4nkten M\u00f6glic hkeiten von Frauen, mit ihren m\u00e4nnlichen Berufskollegen zu konkurrieren, wenn es um die Mobilisierung zeitlicher und finaneiner Karrieref\u00f6rderung ihres Gatten \u00fcb ernehmen. So h\u00e4ngt das Zustandekommen einer Aufstiegskarriere in diesen Berufen nicht nur von einem bedeutenden zeitlichen Einsatz der Berufst\u00e4tigen ab, sondern auch von der Mobilisierung einer - familialen oder ehelichen - Gemeinschaft f\u00fcr das \"B erufsprojekt\" der Erwerbst\u00e4tigen. Trotz der strukturell wesentlich besseren Vorauss etzungen, die franz\u00f6sische Frauen bei ihrem Berufseinstieg vorfinden, unterscheiden sich die beiden L\u00e4nder sehr wenig in duktive und unbezahlte T\u00e4tigkeiten gr\u00fcnd et (Leonhard und Allen 1991), war zu erwarten, dass die Ehefrauen von M\u00e4nnern, di e einen freien Beruf aus\u00fcben oder auf den h\u00f6heren R\u00e4ngen der sozioprofessionellen Hierarchie (als F\u00fchrungskr\u00e4fte) arbeiten, sich auch der Karriere ihrer Ehem\u00e4nne r annehmen (Finch 1983), indem sie eine ganze Reihe von h\u00e4uslichen, administrativen oder sozialen T\u00e4tigkeiten zugunsten stimmten Regeln: Es gibt sehr lange Arbe itszeiten und es wird eine permanente Verf\u00fcgbarkeit erwartet. Beides hat einen zentra len Stellenwert f\u00fcr die Art der Geselligkeit und Freizeit der Berufst\u00e4tigen. In den Gesellschaften, die durch eine starke geschlechtliche Arbeitsteilung gepr\u00e4gt sind, welche sich auf der Spezialisierung der Geschlechter in Bezug auf produktive und bezahlte T\u00e4tigkeiten und in Bezug auf reproziehung zwischen M\u00e4nnern und Frauen si ch demokratisieren (Giddens 1992), bewirkten, dass sich potenziell innovative Prak tiken gegen strukturelle Zw\u00e4nge durchsetzen konnten. dem Geschlechterregime abhingen, in das di e Einzelnen eingelassen waren. Aber die widerspr\u00fcchlichen Anforderungen, die inne rhalb eines Zusammenhangs an die Frauen (und in geringerem Ma\u00dfe auch an die M\u00e4nner) gerichtet wurden, in dem die Bemakro- und mesosozialer Konfigurationen mit ihren individuellen Erfahrungen in der Sozialisation, der Hochschulbildung, de r Partnerschaft, im \"Mentoring\" etc. spezifische Handlungsspielr\u00e4ume er\u00f6ffnet. Es war nur folgerichtig anzunehmen, dass diese Erfahrungen zu einem betr\u00e4chtlichen Teil von der \"Geschlechterordnung\" und der interviewten Frauen f\u00fcr sich durchsetzen konnten. Ihnen hatte die Verbindung n\u00f6tig war, eine Erkl\u00e4rung f\u00fcr die \"untypischen Laufbahnen\" zu finden, die manche Selbstbehauptung in Berufen erschwerten. Gleichzeitig wussten wir auch, dass es Nicky Le Feuvre Wir waren uns bewusst, dass es notwendig ist, direkte Zeugnisse \u00fcber die materiellen und ideellen Hindernisse zu sammeln, die Frauen den Zugang zu Berufen und ihre 3. Diskussion der Ergebnisse Bezieht man sich auf die Ebene der konk reten Erfahrungen von Frauen in jenen Berufen, so werden gro\u00dfe \u00c4hnlichkeiten zw ischen den beiden L\u00e4ndern erkennbar. In Frankreich wie in Gro\u00dfbritannien orientiert man sich in diesen Berufen an be55 B\u00fcro in die Klinik gegangen seien, die an deren erz\u00e4hlten von Aktenstapeln neben der Zusammenhang mit der Mutterschaft: Die einen berichteten, wie sie direkt aus dem L\u00e4ndern enthielten jedoch zahlreiche Erz\u00e4hlungen \u00fcber \"heroische\" Praktiken im Zwar profitierten die franz\u00f6sischen Frauen tats\u00e4chlich von einer besseren sozialen Absicherung beim Mutterschafts- oder Elternurlaub, unsere Interviews in den beiden ser Weise \"neutralisiert\" (Huppert-Laufer 1982) werden musste, damit sie sich in Berufen behaupten konnten, die vom Prinzip eines \"up or out\" bestimmt werden. von Frauen in verschiedenen Berufsgruppe n innerhalb des gleichen nationalen Kontextes auszugehen, aber auch von verschie denen Erfahrungen innerhalb des gleichen Berufs in unterschiedlichen nationalen K ontexten (Cooney und Uhlenberg 1989). Insgesamt gesehen hat sich bewahrheitet, da ss die Erfahrungen von Frauen in diesen Berufen in beiden L\u00e4ndern einander sehr \u00e4hnlich waren. Wegen der gemeinsamen berufsspezifischen Rekrutierungs- und Be f\u00f6rderungskriterien zeichneten sich die Anw\u00e4ltinnen, Bankangestellten und Wirtsc haftspr\u00fcferinnen durch einen strategischen Verzicht aus: Sie wollten nicht auf die Rechte zur\u00fcckgreifen, die der \"employment citizenship\" eingeschrieben sind, weil sie genau wussten, dass jede \u00c4u\u00dferung irgendeiner Besonderheit gegen\u00fcber den M\u00e4nnern der eigenen Generation sie in Bezug auf ihre Karriere sehr teuer zu stehen ko mmen konnte (Fortino 1996; Lind und Ward 2001). Die Variabilit\u00e4t der in der Arbeitsg esetzgebung beider L\u00e4nder festgelegten Ma\u00dfnahmen hatte f\u00fcr die Frauen kaum Auswirkungen, da ihre Weiblichkeit in gewisdie es uns erm\u00f6glichten, von einer potenziellen Verschiedenheit der Erfahrungen der in einem jeweilig besonderen nationalen und historischen Kontext situierten Berufsgruppen gibt. Es sind die Widerspr\u00fcche zwischen diesen beiden Realit\u00e4tsebenen, nen es zwischen der auf makro-sozialer Ebene dominanten \"Geschlechterordnung\" (bei Anerkennung der Widerspr\u00fcche, von de nen sie in jedem gesellschaftlichen Zusammenhang durchsetzt ist) und den strukturellen und demographischen Merkmalen ihnen erm\u00f6glicht h\u00e4tten, ein unabh\u00e4ngiges Leben zu f\u00fchren\" (Crompton et al. 1999). Hat aber die Geschichte der h\u00f6heren Berufe in allen beruflichen Milieus und allen europ\u00e4ischen Gesellschaften gleicherma\u00dfen zu einer Marginalisierung von Frauen gef\u00fchrt (Rubery und Fagan 1995)? In unsere r Untersuchung gingen wir davon aus, dass dies nicht der Fall ist. Es erschien uns wichtig zu erkennen, welche InteraktioZur Feminisierung von Berufen in vergleichender Perspektive die (heterosexuellen, in einer Paarbeziehung lebenden) Frauen ihr eigenes berufliches Engagement - einschlie\u00dflich der von ihnen organisierten und finanzierten Externalisierung bestimmter Haushalts- und Erzieh ungsaufgaben - so gestalten, dass sie zumindest zum Teil die Unterst\u00fctzung ihres Ehemannes bekommen, ohne allerdings in der Gestaltung ihrer Berufskarriere von Wech selseitigkeit profitieren zu k\u00f6nnen. Daher weichen sie im Allgemeinen von dem von Deborah Rhodes so genannten \"Prototyp\" beruflichen Erfolgs ab. Anders gesagt : \"Es ist also nicht besonders schwierig zu erkennen, dass die Geschichte der Entwi cklung von Berufen eine wesentliche Rolle spielt f\u00fcr die Sicherung m\u00e4nnlicher Dominanz in modernen Besch\u00e4ftigungsstrukturen, die mit dem Modell des m\u00e4nnlic hen Ern\u00e4hrers verbunden sind, und in denen Frauen anf\u00e4nglich jeder Zugang zu Besch\u00e4ftigungen verwehrt wurde, die es 56 lungsergebnisse hat, und b) dass es sogar bei an sich geschlechtsunspezifischen Forzu gleichen Bedingungen eingestellt werden sollen, die allgemein geltende Struktur der Geschlechterverh\u00e4ltnisse dennoch einen signifikanten Einfluss auf die Einstelfranz\u00f6sischen Schwestern. Dieser Vergleich hat es Rosemary Crompt on erm\u00f6glicht, eine idealtypische Unterscheidung zu erarbeiten zwischen den h\u00f6he ren Berufen, in denen der Eintritt von Frauen von Angleichungszw\u00e4ngen an ein m\u00e4nnliches Modell begleitet ist, und dem Typus beruflichen Erfolgs in Berufen, die Frauen nach spezifisch weiblichen T\u00e4tigkeitsprofilen zulassen. \"Es ist also offe nkundig, dass a) sogar dann, wenn M\u00e4nner und Frauen in Bezug auf wichtige Faktoren wie Qualifikationsniveau und Ausbildung men diskontinuierlicher weiblicher Berufst\u00e4ti gkeit und Teilzeitbesch\u00e4ftigung verstie\u00dfen sie gegen die gesellschaftlichen Regeln, da die Struktur der Berufsgruppen (\u00fcberwiegend in b\u00fcrokratisch organisierten se hr gro\u00dfen Unternehmen) ihnen wesentlich weniger M\u00f6glichkeiten und Alternativen zur Berufsaus\u00fcbung offen lie\u00df als ihren tens Junggesellinnen und hatten keine Kinder. Hinsichtlich der herrschenden Norausgew\u00e4hlt worden, was in Frankreich nich t (oder nicht mehr) der Fall war (Ferrand et al. 1996). Die britischen Frauen waren anders als die franz\u00f6sischen Frauen meisdes pers\u00f6nlichen und familialen Lebensweges mit einer \"gew\u00e4hlten Flexibilit\u00e4t\" weiter zu helfen, als die Position einer h\u00f6here n Angestellten oder Gesellschafterin in einem gro\u00dfen Unternehmen mit b\u00fcrokratischen Strukturen. In Gro\u00dfbritannien waren die Frauen in den drei Berufen im Verh\u00e4ltnis zu den M\u00e4nnern offenbar sehr genau nach ihrem \u00f6konomischen, sozialen oder Bildungskapital strukturiert, dass sie den Frauen (und eini gen M\u00e4nnern) Alternativen zu einer b\u00fcrokratischen Karriere erm\u00f6glichten, die den zeitlichen Zw\u00e4ngen und den Bef\u00f6rderungskriterien eines \"up or ou t\" nicht unterlagen. Wenngleich die freiberufliche T\u00e4tigkeit spezifische Schwierigkeiten mit si ch bringt, ausreichendes Einkommen zur Deckung der Fixkosten f\u00fcr ein B\u00fcro zu er zielen, vor allem in Zeiten der Mutterschaft, so bietet sie doch bessere M\u00f6glichkeiten, sich an den neuralgischen Punkten m\u00e4nnlichen Bastionen zu sein, w\u00e4hrend di e Franz\u00f6sinnen bereits von einer gewissen \"Banalisierung\" (Marry 2004) weiblicher Pr\u00e4senz auf den h\u00f6heren R\u00e4ngen des Arbeitsmarktes profitieren konnten. Da die Weiterf\u00fchrung einer beruflichen Vollzeitbesch\u00e4ftigung von M\u00fcttern unter den Frauen mit einem Universit\u00e4tsabschluss in Frankreich zu einer weit verbreiteten Praxis geworden war, waren auch die Berufe selbst so ihrer Berufst\u00e4tigkeit aus \"famili\u00e4ren Gr\u00fcnde n\" (Hantrais 1993; Hantrais und Walters 1994) gewesen sei. Jedenfalls hatte der soziale Kontext eine n bedeutenden Einfluss auf die \"Kosten\", die Frauen f\u00fcr ihr Eindringen in die drei Berufe zu entrichten hatten. Trotz einiger generationenabh\u00e4ngiger Unterschiede schienen die Bankangestellten, Wirtschaftspr\u00fcferinnen und Anw\u00e4ltinnen in Gro\u00dfbritannien vor allem Pionierinnen in den ehemals Nicky Le Feuvre Wiege des Neugeborenen und permanent aufrechterhaltenem Telefonkontakt mit Klienten w\u00e4hrend der Niederkunft, alle betonten, wie kurz die \"Unterbrechung\" 57 gesellschaftlichen und beruflichen Kontextes zu verbinden. An einer solchen Perspektive orientieren sich die Forschungspr ogramme, mit denen das erste Projekt \u00fcber die Feminisierung der h\u00f6heren Berufe in Frankreich und Gro\u00dfbritannien (Lapeyre und Le Feuvre 2004; Le Feuv re 1999; Le Feuvre et al. 2003) fortgesetzt werden soll. Aus dem Franz\u00f6sischen von Regine Othmer Analyse der subjektiven Erfahrungen von Geschlecht innerhalb eines bestimmten auch m\u00e4nnlicher) Laufbahnen innerhalb eben dieser Kontexte. Deshalb ist es unerl\u00e4sslich, sich konzepti onelle und methodologische Hilfsmittel zu erarbeiten, die es erlauben, die Analyse der strukturellen Geschlechtereffekte mit der liefert sie doch keine Erkl\u00e4rungsmuster f\u00fcr die Unterschiedlichkeit weiblicher (oder lichen Kontexten oder die Variationsbrei te von Feminisierungsraten verschiedener Berufsgruppen innerhalb eines gesellschaftlichen Kontextes besser zu verstehen, die Analyse der inneren Strukturiertheit von Berufsgruppen es erm\u00f6glichlicht, den unterschiedlichen Feminisierungsanteil in einem Beruf in verschiedenen gesellschaftlung auf die verschiedenen R\u00e4nge der beru flichen Hierarchie erschlie\u00dfen l\u00e4sst. Zwar erm\u00f6glichen bestimmte gesellschaftlic he Kontexte zweifellos einen leichteren Zugang von qualifizierten Frauen zu besti mmten Berufen, die Variationen der gesellschaftlichen Konfiguration der \"Geschlech terordnung\" lassen es aber nicht zu, das unterschiedliche Tempo der Feminisierung verschiedener Berufsgruppen ausschlie\u00dflich innerhalb eines bestimmten gesellschaftlichen Kontextes zu erkl\u00e4ren. Obgleich Finanzsektor eher wie 'Ersatzm\u00e4nner'. Wa hrscheinlich werden ihre spannungs- und konfliktgeladenen Erfahrungen dazu f\u00fchr en, dass das herrschende Modell der Geschlechterverh\u00e4ltnisse angefochten und nich t einfach auf sanfte Weise reproduziert wird\" (Crompton 1993, 20f.) Geschlechtsrollenerwartungen zu entsprech en, w\u00e4hrend sie gleichzeitig weiterhin (flexibel) berufst\u00e4tig sind. Im Gegensatz dazu verhalten sich berufst\u00e4tige Frauen im Zur Feminisierung von Berufen in vergleichender Perspektive men von Berufst\u00e4tigkeit systematische Verz errungen gibt, durch die solche Formen von Berufst\u00e4tigkeit zur Reproduktion der Gesc hlechterverh\u00e4ltnisse beitragen. Es hat den Anschein, als w\u00fcrde zum Beispiel eine Besch\u00e4ftigung in der Pharmazie, die flexible Arbeitsverh\u00e4ltnisse erleichtert, zur Reproduktion des Modells einer 'guten Frau' beitragen, das bedeutet, von Frauen, welche in der Lage sind, den konventionellen Schlussbemerkung Abschlie\u00dfend soll die Tatsache hervorge hoben werden, dass die genaue Bedeutung des Eintritts qualifizierter Frauen in alte m\u00e4nnliche Bastionen sich in keiner Weise durch eine Ausweitung ihrer rein zahlenm\u00e4\u00dfigen Pr\u00e4senz oder anhand ihrer Vertei58 (Hrsg.): Restructuring Gender Relations and Employment: The Decline of the Male Breadwinner , Oxford. 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Petra Beckmann Die Auseinandersetzung mit der europ\u00e4ischen Besch\u00e4ftigungspolitik unter dem Blickwinkel der Geschlechtergerechtigkeit is t in mehrfacher Hinsicht relevant: Zum einen ist die Gleichstellung von Frauen un d M\u00e4nnern in allen Po litik- und Lebensbereichen ein Grundsatz der Europ\u00e4ischen Union. Die F\u00f6rderung der Chancengleich1 Zum anderen richten sich die nationalen Arbeitsmarktpolitiken immer st\u00e4rker an den europ\u00e4ischen Besch\u00e4ftigungszielen aus, auch wenn dies, wie z.B. in Deutschland, in der \u00d6ffentlichkeit nicht unmittelbar zu Tage tritt. Dieser Beitrag geht den Fragen nach, ob die europ\u00e4ischen Besch\u00e4ftigungsziele dem Gebot der Chancengleichheit und Geschlech tergerechtigkeit hinreichend Rechnung tragen, und inwiefern sich die Besch\u00e4ftig ungsquote als Ma\u00dfstab f\u00fcr die Beurteilung der Gleichstellung von Frau und Mann am Arbeitsmarkt eignet. Hierf\u00fcr werden die einzelnen Besch\u00e4ftigungs ziele zun\u00e4chst kurz skizziert und dann im Hinblick auf ihre Chancengleichheitso rientierung und Kompatibilit\u00e4t untersucht. Im Anschluss daran wird auf der Grundlage von EUROSTAT-Daten f\u00fcr die Euro1. Europ\u00e4ische Besch\u00e4ftigungsziele und Umsetzungsstrategie Auf seiner Tagung im M\u00e4rz 2000 in Lissabon setzte sich der Europ\u00e4ische Rat das 2 Um dies zu erreichen, wurden drei \u00fcbergreifende Ziele vereinbart: Vollbe1 Zur europ\u00e4ischen Chancengleichheitspolitik vg l. http:\/\/europa.eu.int\/ comm\/employment_social\/ equ_opp\/index_de.htm. 2 Eine ausf\u00fchrliche Darstellung des Lissabon-Prozes ses sowie der Europ\u00e4ischen Besch\u00e4ftigungsstrategie findet sich auf der Homepage der Europ\u00e4isch en Union: http:\/\/europa.eu.int\/comm\/employment _social\/index_de.html. 63 besch\u00e4ftigungspolitische Leitlinien, die von jedem Land in einem j\u00e4hrlich zu erstellenden Nationalen Aktionsplan f\u00fcr die Besch\u00e4ftigung (NAP) umzusetzen sind. politischen Koordinierungsprozess innerh alb der EU besser auf die einzelnen Bausteine der EBS abzustimmen. So einigten sich die Mitgliedstaaten auf insgesamt zehn 1997 und wurde im Jahre 2003 \u00fcberarbeitet und gestrafft. Dazu geh\u00f6rte auch, den explizit festgelegt. Sie sind jedoch impliz it - als Differenz zw ischen den Gesamtbesch\u00e4ftigungsquoten und den Frauenbesch\u00e4 ftigungsquoten - in der h\u00f6heren Gesamtbesch\u00e4ftigungsquote enthalten (vgl. Kapitel 1.1). Bei der Umsetzung der Besch\u00e4ftigungsziele spielt die Europ\u00e4ische Besch\u00e4ftigungsstrategie (EBS) die Hauptrolle. Die EBS gr\u00fcndet auf den Amsterdamer Vertrag von EU-Besch\u00e4ftigungsziele und Geschlechtergerechtigkeit - passt das zusammen? sch\u00e4ftigung, Steigerung der Arbeitsplatzqua lit\u00e4t und Arbeitsproduktivit\u00e4t und St\u00e4rkung des sozialen Zusammenhalts und der sozialen Eingliederung. Das Vollbesch\u00e4ftigungsziel, um das es im Weiteren geht, wurde durch Zielvorgaben f\u00fcr die Besch\u00e4ftigung insgesamt und f\u00fcr di e Frauenbesch\u00e4ftigung wie folgt konkretisiert: 3 Besch\u00e4ftigungsziele 2005 bis 2010 Gesamtbesch\u00e4ftigun gsquote 67% 70% Frauenbesch\u00e4ftigungsquote 57% 60% Demnach sollen im Jahr 2010 70% der 15- bis 64-J\u00e4hrigen Bev\u00f6lkerung in der EU erwerbst\u00e4tig sein und 60% der 15- bis 64-J \u00e4hrigen Frauen eine Erwerbst\u00e4tigkeit aus\u00fcben. 4 Hier stellt sich die Frage, warum di e angestrebte Frauenbesch\u00e4ftigungsquote um 10 Prozentpunkte niedriger veranschla gt wurde als die Gesamtbesch\u00e4ftigungsquote. Denn f\u00fcr die m\u00e4nnliche Erwerbsbev\u00f6lkerung wurden zwar keine Zielquoten 5 Die Nationalen Aktionspl\u00e4ne dienen als Basis f\u00fc r den gemeinsamen (j\u00e4hrlichen) Besch\u00e4ftigungsbericht der EU, auf dessen Grundl age wiederum der Europ\u00e4ische Rat besch\u00e4ftigungspolitische Empfehlungen an di e einzelnen Mitgliedstaaten ausspricht. Eine der zehn besch\u00e4ftigungspolitischen Leitlinien f\u00fcr den Zeitraum 2003-2006 betrifft die \"Gleichstellung der Geschlechter\" (Leitlinie 6). Dort hei\u00dft es: 3 Die Zielquoten f\u00fcr die Besch\u00e4ftigung \u00e4lterer un d behinderter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sind f\u00fcr die zugrunde liegenden Fragestellung en nicht unmittelbar relevant. Sie werden daher hier nicht ber\u00fccksichtigt. 4 Nach Angaben von EUROSTAT lagen die Gesamt besch\u00e4ftigungsquoten in Deutschland und Frankreich im Jahre 2003 bei 65,1% bz w. 63,2% und die Frauenbesch\u00e4 ftigungsquoten bei 59,1% bzw. 57,2% (KOM 2005). 5 Die Nichterf\u00fcllung der Leitlinien kann alle rdings nur \"moralisch\" sanktioniert werden. 64 gleichstellungspolitische Ziel w\u00fcrde somit verfehlt. erreichen. Dies h\u00e4tte jedoch zur Folge, da ss die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei den Besch\u00e4ftigungsquoten mit 20 Prozentpunkten gleich gro\u00df blieben. Das (+6 Prozentpunkte bzw. +9 Prozentpunkte), um das Gesamtbesch\u00e4ftigungsziel zu f\u00fcr die Festsetzung der Zielquoten markiert , sind die Besch\u00e4ftigungsquoten f\u00fcr 1997 als Referenzgr\u00f6\u00dfen mit angegeben. Tabelle 1: Besch\u00e4ftigungsquoten (1997), Zielvorgaben f\u00fcr die Besch\u00e4ftigung und geschlechtsspezifische Unterschiede in den Besch\u00e4ftigungsquoten M\u00e4nnerbesch\u00e4ftigungsquoten infolge der einz elnen Zielvorgaben sein m\u00fcssten, zeigt die schematische Darstellung in Tabelle 1. Da das Jahr 1997 die Ausgangssituation sucht. die M\u00e4nnerbesch\u00e4ftigung in die Betrachtung mit einbezogen werden. Wie hoch die den Besch\u00e4ftigungsquoten bis 2010. Die Grundvoraussetzung f\u00fcr die erfolgreiche Umsetzung aller Ziele ist, dass diese miteinander vereinbar sind. Ob dies tats\u00e4chlich der Fall ist, wird im Folgenden unterPetra Beckmann \"Die Mitgliedstaaten werden im Wege eines integrierten Ansa tzes, der die durchg\u00e4ngige Ber\u00fccksichtigung der Gleichstellung von Frauen und M\u00e4nnern (Gender-mainstreaming) und spezifische strategische Ma\u00dfnahmen miteinander verbindet, die Erwerbsquote von Frauen anheben und die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei den Besch\u00e4ftigungsquoten, bei den Arbeitslosenquoten und beim Arbeitsentgelt bis 2010 in erheblichem Ma\u00dfe abbauen ...\" (KOM 2003a, Hervorhebung der Verfasserin). Damit existieren in Bezug auf die Besch\u00e4ftigungsziele f\u00fcr Frauen (und M\u00e4nner) zwei zentrale Vorgaben: Die o.g. Zielquoten f\u00fc r die Jahre 2005 und 2010 und die gleichstellungspolitische Vorgabe zum Abbau der geschlechtsspezifischen Unterschiede bei 1.1 Besch\u00e4ftigungsziele im Konflikt Um ein Gesamtbild der unterschiedlichen Besch\u00e4ftigungsziele zu erhalten, muss auch Besch\u00e4ftigungsquote 1997 Zielquoten 2005 Zielquoten 2010 (EU-15) Gesamt 61% 67% 70% Frauen 51% 57% 60% M\u00e4nner 71% 77% 80% Differenz BQF - BQM *) (in Prozentpunkten) - 20 - 20 - 20 *) BQF\/M: Besch\u00e4ftigungsquote der Frauen\/M\u00e4nner Aus Tabelle 1 geht hervor , dass die M\u00e4nnerbesch\u00e4ftigu ngsquote bis zum Jahr 2005 bzw. 2010 im gleichen Umfang steigen m\u00fcsste wie die Frauenbesch\u00e4ftigungsquote 65 spricht - grob gesch\u00e4tzt - einer durc hschnittlichen j\u00e4hrlichen Zunahme von liefen ma\u00dfgeblich zugunsten der Frauen. Demzufolge stieg der Frauenanteil an de n Besch\u00e4ftigten nach Angaben von EUROSTAT zwischen 1992 und 2002 EU-weit um 2,4 Prozentpunkte an. Das entw\u00e4re der Frauenanteil an den Besch\u00e4ftigten 2005 und 2010 deutlich geringer als im Ausgangsjahr 1997. Der Grund hierf\u00fcr ist, dass die Frauenbesch\u00e4ftigungsquoten in Deutschland und Frankreich bereits 1997 n\u00e4her an den Zielvorgaben f\u00fcr 2005 und 2010 lagen als die M\u00e4nnerbesch\u00e4ftigungsquoten. Der Frauenanteil an den Besch\u00e4ftigten er\u00f6 ffnet schlie\u00dflich auch einen Ausweg aus dem Dilemma der Unerf\u00fcllbarkeit von Besch\u00e4 ftigungs- und Gleichstellungszielen. Er liegt in der tats\u00e4chlichen Besch\u00e4ftigungsentwicklung, d.h. in der Ver\u00e4nderung der Zusammensetzung der Besch\u00e4ftigten im Hinb lick auf das Geschlecht. Denn die wirtschaftsstrukturellen Entwicklungen der verg angenen Jahre, die durch die Ausweitung des Dienstleistungssektors und die Expansion von Teilzeitarbeit gepr\u00e4gt waren, verben auf nationaler Ebene einen weiteren unerfreulichen Effekt: In beiden L\u00e4ndern Besch\u00e4ftigung insgesamt - EU-15 sch\u00e4ftigung (als vorgegebene fixe Gr\u00f6\u00dfen) errechnet sich in Tabelle 2 die jeweilige H\u00f6he der M\u00e4nnerbesch\u00e4ftigungsquote. Dabe i wurden die Bev\u00f6lkerungszahlen f\u00fcr das Jahr 1997 konstant gehalten. Tabelle 2: Besch\u00e4ftigungsquoten der M\u00e4nne r sowie Frauenanteile an den Besch\u00e4ftigten bei vorgegebenen Zielquoten f\u00fcr die Frauenbesch\u00e4ftigung und die EU-Besch\u00e4ftigungsziele und Geschlechtergerechtigkeit - passt das zusammen? Diese Feststellung l\u00e4sst sich mit Berechnungen auf Basis von Bev\u00f6lkerungszahlen untermauern. Aus den Zielquoten f\u00fcr die Gesamtbesch\u00e4ftigung und die Frauenbe*) Bev\u00f6lkerung im Besch\u00e4ftigte im Frauenanteil an Besch\u00e4ftigungsquote Jahr Alter von 15-64 Alter von 15-64 den Besch\u00e4ftigten (in 1.000) (in 1.000) (in%) (in %) 1997 Gesamt 246.535 149.620 61 Frauen 123.442 62.651 41,9 51 M\u00e4nner 123.095 86.971 71 2005 Gesamt 246.535 165.179 67 Frauen 123.442 70.362 42,6 57 M\u00e4nner 123.095 94.817 77 2010 Gesamt 246.535 172.575 70 Frauen 123.442 74.065 42,9 60 M\u00e4nner 123.095 98.510 80 *) Die grau unterlegten Felder enthalten gesch\u00e4 tzte Werte; die Zielvorgaben sind gefettet. Quelle: EUROSTAT und eigene Berechnungen Wie die entsprechenden Berechnungen f\u00fcr De utschland und Frankreich zeigen (vgl. Tabellen A1 und A2 im Anhang), h\u00e4tte die konsequente Umsetzung der Zielvorga66 (2010) zur\u00fcck. Besch\u00e4ftigten - EU-15*) belle 3 veranschaulicht die Zusammenh\u00e4nge auf der Basis von EUROSTAT-Zahlen: Tabelle 3: Besch\u00e4ftigungsquoten f\u00fcr Frau en und M\u00e4nner bei gegebenen Zielquoten f\u00fcr die Besch\u00e4ftigung insgesamt sowie den Frauenanteilen an den Petra Beckmann 0,24 Prozentpunkten. 6 Schreibt man diese Entwicklung bis 2005 bzw. 2010 fort und nimmt an, die Bev\u00f6lkerungszahlen (f\u00fcr di e erwerbsf\u00e4hige Bev\u00f6lkerung) blieben konstant, h\u00e4tte dies folgende Konsequenzen (Tabelle 3): Der Frauenanteil an den Besch\u00e4ftigten stiege von 41,9% (1997) auf 43,8% bis zum Jahre 2005 und auf 45% bis 2010. Die Frauenanteile l\u00e4gen damit wesentlic h h\u00f6her als dies durch die EU-Zielquoten f\u00fcr die Frauenbesch\u00e4ftigung erreichbar w\u00e4 re (Tabelle 2) und die Besch\u00e4ftigungsquoten von Frauen wiederum \u00fcberschritten die Zielvorgaben der EBS deutlich. TaBev\u00f6lkerung Besch\u00e4ftigte Frauenanteil an den Besch\u00e4ftigungsquote Jahr 15-64 Jahre 15-64 Jahre Besch\u00e4ftigten **) (in 1.000) (in 1.000) (in %) (in %) 1997 Gesamt 246.535 149.620 61 Frauen 123.442 62.651 41,9 51 M\u00e4nner 123.095 86.971 71 2005 Gesamt 246.535 165.178 67 Frauen 123.442 72.348 43,8 59 M\u00e4nner 123.095 92.830 75 2010 Gesamt 246.535 172.575 70 Frauen 123.442 77.659 45,0 63 M\u00e4nner 123.095 94.916 77 *) Die grau unterlegten Felder enthalten gesch\u00e4 tzte Werte, die (Ziel-)v orgaben sind gefettet. **) Durchschnittliche j\u00e4hrliche Zunahme: + 0,24 Prozentpunkte. Quelle: EUROSTAT und eigene Berechnungen Weiterhin zunehmende Frauenanteile an de n Besch\u00e4ftigten w\u00fcrden es somit erm\u00f6glichen, alle Besch\u00e4ftigungsziele (Gesamt un d Frauen) zu erreichen: Die Frauenbesch\u00e4ftigung stiege EU-weit auf 59% (2005) bzw. 63% (2010) und damit st\u00e4rker als durch die EU-Zielquoten vorgegeben. Di e M\u00e4nnerbesch\u00e4ftigungsquote w\u00e4re mit 75% (2005) bzw. 77% (2010) entsprechend etwas niedriger, n\u00e4hme aber ebenfalls weiter zu. Schlie\u00dflich w\u00fcrde auch das Chanc engleichheitsziel erreicht, denn die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei den Besch\u00e4ftigungsquoten gingen von 20 Prozentpunkten (1997) auf 16 Prozentpunkte (2005) bzw. 14 Prozentpunkte 6 In Deutschland und Frankreich erh\u00f6hten sich di e Frauenanteile an den Be sch\u00e4ftigten im selben Zeitraum um 2,9 bzw. 1,9 Prozentpunkte. 67 und Arbeitszeit, bildet sie nicht ab. Aus de r Geschlechterperspektive erweist sich dies die in der betreffenden Woche von der Arbe it freigestellt waren (z.B. wegen Sabbatical oder Elternzeit). Die Besch\u00e4ftigungsquote dr\u00fcckt demnach nu r aus, zu welchen Anteilen Frauen und M\u00e4nner in einem (aktiven oder ruhenden) Ar beitsverh\u00e4ltnis stehen - gleich welcher Art. Die Besch\u00e4ftigung als Arbeitsvolumen, also als Produkt aus Erwerbst\u00e4tigenzahl spielt. Neben ihrer Funktion als Indikato r f\u00fcr die Erreichung des Vollbesch\u00e4ftigungsziels und ihrer Verwendung als Ma\u00dfs tab f\u00fcr die Verwirklichung von Chancengleichheit dient sie allgemein zur Messung des Besch\u00e4ftigungsstandes bzw. der Besch\u00e4ftigungsentwicklung. Aus diesen Gr\u00fcnde n erscheint es erforderlich, die Besch\u00e4ftigungsquote auch aus der Geschlechterperspek tive n\u00e4her zu betrachten. Dabei gilt es, zun\u00e4chst zu kl\u00e4ren, was die Besch\u00e4ftig ungsquote tats\u00e4chlich misst und infolgedessen \u00fcber die Besch\u00e4ftigung von Frauen und M\u00e4nnern aussagt. Bei der Besch\u00e4ftigungsquote handelt es sich um ein statistisches Ma\u00df, das den prozentualen Anteil der Erwerbst\u00e4tigen im Alter von 15-64 Jahren an der erwerbsf\u00e4higen Bev\u00f6lkerung im selben Alter angibt. Als erwerbst\u00e4tig gilt in der Arbeitskr\u00e4fteerhebung von EUROSTAT samtbesch\u00e4ftigungsziele zu niedrig veranschlagt sind. EU-Besch\u00e4ftigungsziele und Geschlechtergerechtigkeit - passt das zusammen? Entsprechende Befunde erh\u00e4lt man auch f\u00fcr Deutschland und Frankreich (vgl. Tabellen A3 und A4 im Anhang), wobei sich die Entwicklungen - in Abh\u00e4ngigkeit von der jeweiligen nationalen Besch\u00e4ftigung ssituation - unterschiedlich darstellen. Mit Blick auf die zugrunde liegenden Fragestellungen kann soweit festgehalten werden: Die Zielquoten f\u00fcr die Besch\u00e4ftigung von Frauen f\u00fchren nicht zu mehr Geschlechtergerechtigkeit am Arbeitsmarkt, weil sie angesichts der zu erreichenden Ge7 Insofern die Mitgliedstaaten vorrangig darum bem\u00fcht sind, diese - im Rahmen der EBS - \u00fcbergreifenden Besch\u00e4ftigungsziele umzusetzen, kann das Glei chstellungsziel in Leitlinie 6 (die geschlechtsspezifischen Unterschiede in den Besch\u00e4ftigungsquoten abbauen) nicht realisiert werden. 2. Die Besch\u00e4ftigungsquote au s der Geschlechterperspektive Die bisherigen Ausf\u00fchrungen haben bere its deutlich gemacht, dass die Besch\u00e4ftigungsquote im Kontext der Europ\u00e4ischen Besch\u00e4ftigungsstrategie eine zentrale Rolle 8 bereits jeder, der in der Berichtswoche eine einzige Stunde gegen Entgelt gearbeitet hat. Mitgez\u00e4hlt werden dar\u00fcber hinaus auch alle Personen, 7 Die Frage, inwiefern mit rein quantitativen Vorgab en tats\u00e4chliche Chancengleichheit von Frauen und M\u00e4nnern am Arbeitsmarkt hergestellt werden kann - z.B. bezo gen auf die \"Qualit\u00e4t\" von Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnissen -, kann an dieser St elle nicht weiter er\u00f6rtert werden. 8 In Deutschland wird die Arbeitskr\u00e4fteerhebun g im Rahmen des Mikrozensus vom Statistischen Bundesamt durchgef\u00fchrt. Im nati onalen Kontext wird die Besch\u00e4ftigungsquote \u00fcblicherweise als \"Erwerbst\u00e4tigenquote\" bezeichnet. 68 abbildet, da z.B. Teilzeitarbeit bei M\u00e4nnern vergleichsweise selten vorkommt. von Teilzeitbesch\u00e4ftigung. auf europ\u00e4ischer Ebene als so genannter \"Kontextindikator\" f\u00fcr die l\u00e4nderspezifische Analyse der Nationalen Aktionspl\u00e4ne standardm\u00e4\u00dfig zur Verf\u00fcgung. F\u00fcr die Beurteilung der Zielerreichung bei der Besc h\u00e4ftigung wird er jedoch nicht herangezogen. Die folgenden Beispiele f\u00fcr die EU-15, Fr ankreich und Deutschland verdeutlichen die unterschiedliche Aussagekraft beider In dikatoren in Bezug auf die Besch\u00e4ftigung von Frauen und M\u00e4nnern sowie im internationalen Vergleich. Abbildung 1 (S. 66) weist f\u00fcr Frauen und M\u00e4nner in der EU-15 jeweils zwei Besch\u00e4ftigungsquoten aus: Die Besch\u00e4ftig ungsquote gemessen an der Zahl der Erwerbst\u00e4tigen (BQ) und die Besch\u00e4ftigung squote in Vollzeit\u00e4quivalenten (VZ\u00c4), die die Arbeitszeit ber\u00fccksichtigt. Deutlich zu erkennen ist, dass auf EU-Ebe ne die Besch\u00e4ftigungsquoten der M\u00e4nner wesentlich h\u00f6her sind als die der Frauen und sehr dicht beieinander liegen. Das hei\u00dft, dass die Besch\u00e4ftigungsquote in \"K\u00f6pfen\" die Erwerbst\u00e4tigkeit von M\u00e4nnern gut Petra Beckmann schon aufgrund der hohen Teilzeitquote von Frauen 9 und der vielen M\u00fctter in Elternzeit 10 als problematisch. Denn auf diese Weise wird der Anteil der Frauenbesch\u00e4ftigung an der Gesamtbe sch\u00e4ftigung systematisch weit \u00fcbersch\u00e4tzt (vgl. Kapitel 2.1). Ein weiteres Problem besteht da rin, dass aufgrund der Heterogenit\u00e4t der M\u00e4nner- und Frauenbesch\u00e4ftigung innerhalb der EU auch internationale Vergleiche nur schwer m\u00f6glich bzw. wenig aussagekr\u00e4ftig sind. Auch die Europ\u00e4ische Kommission weist dahe r in ihrem j\u00e4hrlichen Besch\u00e4ftigungsbericht einen weiteren Indikator f\u00fcr die Be sch\u00e4ftigung aus: Die Besch\u00e4ftigungsquote in Vollzeit\u00e4quivalenten. 11 Sie gibt - grob gesagt - an , wie hoch die Besch\u00e4ftigungsquote w\u00e4re, wenn alle Erwerbst\u00e4tigen Vollz eit arbeiteten, was insbesondere in der geschlechtsspezifischen Betrachtung von Bedeutung ist. Zwar steht dieser Indikator 12 Demgegen\u00fcber stellt sich die Frauenbesch\u00e4ftig ung anders dar: Die Besch\u00e4ftigungsquoten der Frauen steigen \u00fcber die Zeit hinweg la ngsam an, verlaufen aber parallel zueinander und der Abstand zwischen den Quoten nimmt langsam zu. Die st\u00e4rkere Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt vollzog sich demnach zunehmend auf der Basis 9 Teilzeitquote von Frauen in der EU-15 (2002): 33,5%. 10 Beispielsweise waren in Deutschland 2002 gut 400 000 Frauen in der Altersgruppe von 21-64 Jahren beurlaubt, was ca. 3% der erwerbst\u00e4tigen Frauen im selben Alter entspricht. 11 \"Die Erwerbst\u00e4tigenquote in Vollz eit\u00e4quivalenten errechnet sich al s Quotient aus der Besch\u00e4ftigung in Vollzeit\u00e4quivalenten und der Gesamtbev\u00f6lkerun g in der Altersgruppe 15-64 Jahre. Die Vollzeit\u00e4quivalente der Erwerbst\u00e4tigkeit ergeben sich, inde m das Arbeitsvolumen sowohl des ersten als auch des zweiten Arbeitsplatzes (AKE) durch die Stundenzahl dividiert wird, die im Durchschnitt j\u00e4hrlich je Vollarbeitsplatz im Wirtschaftsgebiet geleistet wird (Europ\u00e4isches System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen 1995).\" (KOM 2003b) 12 Teilzeitquoten in der EU-15 (2002) : M\u00e4nner: 6,5%; Frauen: 33,5%. 69 mit der gleichen Entwicklung bei den Besc h\u00e4ftigungsquoten (in \"K\u00f6pfen\") gegenl\u00e4ufige Tendenzen hinsichtlich der Besch\u00e4ftig ungsstruktur verbunden waren, l\u00e4sst sich nur am Verlauf der Besch\u00e4ftigungsquote in Vollzeit\u00e4quivalenten ablesen. Denn w\u00e4hrend die Teilzeitarbeit bei den Frauen in Frankreich zur\u00fcckging, stieg sie in Deutschland kr\u00e4ftig an. zu kommt, dass im internationalen Vergle ich auch l\u00e4nderspezifische Arbeitsmarktentwicklungen verdeckt bleiben. So st ieg sowohl in Frankreich als auch in Deutschland die Zahl der besch\u00e4ftigten Frauen \u00fcber die Zeit hinweg an. Dass aber daher von der Frauenbesch\u00e4ftigung ein unvo llst\u00e4ndiges bzw. deutlich \u00fcberzeichnetes Bild. Denn die geschlechtsspezifischen Unter schiede in der Besch\u00e4ftigungsstruktur werden nicht abgebildet. F\u00fcr die Messung v on Chancengleichheit am Arbeitsmarkt ist es jedoch unerl\u00e4sslich, auch die \"qua litativen\" Merkmale von Arbeit, wie den Erwerbsumfang, zu ber\u00fccksichtigen. M\u00e4nner Frauen 64 Jahren) EU-Besch\u00e4ftigungsziele und Geschlechtergerechtigkeit - passt das zusammen? Abb. 1: Besch\u00e4ftigungsquoten und Vollz eit\u00e4quivalent-Besch\u00e4ftigungsquoten in der EU-15 (in % der jeweiligen Bev\u00f6lkerung im Alter von 15 bis 90 80 BQ 70 M\u00e4nner 60 VZ\u00c4 50 BQ 40 VZ\u00c4 Frauen 30 20 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 Quelle: Eurostat Beurteilt man den Besch\u00e4ftigungsstand und die Besch\u00e4ftigungsentwicklung bei Frauen und M\u00e4nnern nur auf Basis der Besch\u00e4ftigungsquote in \"K\u00f6pfen\", so erh\u00e4lt man 13 Zum gleichen Ergebnis kommt man in Bezu g auf die Besch\u00e4ftigung von Frauen und M\u00e4nnern in Frankreich und Deutschland (Abbildungen 2 und 3): W\u00e4hrend sich die M\u00e4nnerbesch\u00e4ftigung in beiden L\u00e4ndern ( noch) gut allein auf Basis der Besch\u00e4ftigungsquote darstellen l\u00e4sst, ist dies bei der Frauenbesch\u00e4ftigung nicht m\u00f6glich. Hin13 Vgl. hierzu ausf\u00fchrlicher Beckmann (im Erscheinen). 70 gleich eher Auskunft gibt \u00fcber die jewe ilige Arbeitsmarktbeteiligung von M\u00e4nnern als von Frauen. Die Ver\u00e4nderungen, die bei de r Frauenbesch\u00e4ftigung in Deutschland in den letzten Jahren stattgefunden haben, und die die Besch\u00e4ftigungsquote nicht sichtbar macht, werden im Folgenden dargestellt. M\u00e4nner Frauen 90 80 70 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 60 64 Jahren) M\u00e4nner Frauen Frauen 90 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 80 70 60 50 64 Jahren) Petra Beckmann Abb. 2: Besch\u00e4ftigungsquoten und Vollz eit\u00e4quivalent-Besch\u00e4ftigungsquoten in Frankreich (in % der jeweiligen Bev\u00f6lkerung im Alter von 15 bis BQ M\u00e4nner VZ\u00c4 BQ 40 VZ\u00c4 30 20 Quelle: Eurostat Abb. 3: Besch\u00e4ftigungsquoten und Vollz eit\u00e4quivalent-Besch\u00e4ftigungsquoten in Deutschland (in % der jeweiligen Bev\u00f6lkerung im Alter von 15 bis BQ M\u00e4nner VZ\u00c4 50 BQ 40 VZ\u00c4 Frauen 30 20 Quelle: Eurostat Deutlich geworden sein d\u00fcrfte bis hierher bereits, dass die Besch\u00e4ftigungsquote auf der Basis von Erwerbst\u00e4tigenzahlen sowohl im nationalen wie internationalen Ver71 Arbeitszeit. Zur Erkl\u00e4rung dieser gegenl \u00e4ufigen Entwicklungen muss man Folgendes wissen: In den Beobachtungszeitraum der Europ\u00e4is chen Kommission (1997 bis 2001) fallen zwei Revisionen der Erwerbst\u00e4tigenzahlen du rch das Statistische Bundesamt, die sich vor allem auf die Zahl geringf\u00fcgig Besch\u00e4ftigter einem Anstieg des Arbeitsvolumens, also des Produkts, aus Erwerbst\u00e4tigenzahl und der Entwicklung der Besch\u00e4ftigungsquote v on Frauen in Deutschland durch die Europ\u00e4ische Kommission hervor: \"Die Frauenbesch\u00e4ftigung erh\u00f6hte sich zwisc hen 1997 und 2001 um 3,5 Prozentpunkte auf 58,8%. Damit liegt sie bereits \u00fcber der europ\u00e4 ischen Zwischenzielvorgabe von 57% f\u00fcr das Jahr 2005.\" (KOM 2002) An einer sp\u00e4teren Stelle im Bericht hei\u00df t es jedoch erg\u00e4nzend, dass der Besch\u00e4ftigungszuwachs in Vollzeit\u00e4quivalenten bei Frauen im selben Zeitraum nur 1,3 Prozentpunkte betrug. Was genau hinter diesen verschiedenartigen Befunden steckt, kann nur die Analyse des Arbeitsvolumens zeigen (Abbildung 4). EU-Besch\u00e4ftigungsziele und Geschlechtergerechtigkeit - passt das zusammen? 2.1 Entwicklung der Frauenbesch\u00e4ftigung in Deutschland 14 Wie bereits oben angedeutet, ergibt die Be urteilung der geschlechtsspezifischen Besch\u00e4ftigungsentwicklung in Deutschland a llein auf Basis der Be sch\u00e4ftigungsquote ein falsches, weil unvollst\u00e4ndiges Bild. Dies geht implizit auch aus der Kommentierung 15 Wie aus Abbildung 4 hervorgeht, ist seit 1997 die Zahl der Arbeitnehmerinnen sprunghaft gestiegen. Die durchschnittliche Jahresarbeitszeit von Frauen ging hingegen sogar deutlich zur\u00fcck. Dennoch f\u00fchrte die starke \"Personenkomponente\" zu 16 auswirkten (vgl. Bach 2001). Von besonderer Bedeutung ist der Stichtag 1. Ap ril 1999. Zu diesem Termin trat das neue Meldeverfahren zur Sozialversicherung f\u00fc r geringf\u00fcgig Besch\u00e4ftigte in Kraft. Die Niveauerh\u00f6hung der Erwerbst\u00e4tigenzahlen um rund 4 Mio. Personen f\u00fcr das Jahr 1999 ist im Wesentlichen hierauf zur\u00fcckzuf\u00fc hren. Da zum damaligen Zeitpunkt rund drei Viertel der geringf\u00fcgig Besch\u00e4ftigten Fr auen waren, stieg vor allem die Zahl erwerbst\u00e4tiger Frauen (in Westdeutschland) deutlich an. Bei den M\u00e4nnern war der Effekt entsprechend geringer. Die Ber\u00fccksichtigung der geringf\u00fcgig Besc h\u00e4ftigten hatte f\u00fcr die Entwicklung der beiden Komponenten des Arbeitsvolumens teilzeitbesch\u00e4ftigter Frauen zwischen 1997 und 2000 folgende Konsequenzen: Die Zahl teilzeitbesch\u00e4ftigter Frauen er14 Vgl. hierzu ausf\u00fchrlich Beckmann (2003). 15 Vergleichbare Arbeitsz eitrechnungen liegen f\u00fcr andere EU-M itgliedstaaten leider nicht vor. 16 Gemeint sind hier Personen, die ausschlie\u00dflich einer geringf\u00fcgig entlohnten Besch\u00e4ftigung nachgehen. Diese war bis Ende M\u00e4rz 2003 an folgende Vora ussetzungen gebunden: Die regelm\u00e4\u00dfige w\u00f6chentliche Arbeitszeit durfte 15 Stunden nicht \u00fcbersc hreiten und das Arbeitse ntgelt maximal 630 DM\/ 325 Euro pro Monat betragen. 72 110,0 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 105,0 100,0 95,0 mit wird ein geschlechtsspezifischer Vergle ich der Besch\u00e4ftigungsentwicklung allein auf Basis der Besch\u00e4ftigungsquote in Deutschland immer problematischer. ringf\u00fcgigkeitsgrenze, Mini-\/Midi-Jobs) eine rseits und den weiteren Abbau von sozialversicherungspflichtigen Vollzeit-Arbeitspl\u00e4tzen andererseits weiter fortsetzt. Daberuht daher ausschlie\u00dflich auf dem Anstie g der Teilzeitbesch\u00e4ftigung. Die geringf\u00fcgige Besch\u00e4ftigung spielt hierbei zwar nich t die alleinige, aber eine ausschlaggebende Rolle. Die Entwicklung der Frauenerwerbst\u00e4tigkeit zwischen 1997 und 2000 l\u00e4sst sich somit folgenderma\u00dfen res\u00fcmieren: Einer Steigeru ng des Frauenanteils an den Erwerbst\u00e4tigen um 1,5 Prozentpunkte steht ein Anstie g ihres Anteils am Gesamtarbeitsvolumen von nur 0,7 Prozentpunkten gegen\u00fcber. Inzwis chen hat sich gezeigt, dass sich dieser Trend durch den Ausbau des Niedriglohnbereichs (Stichworte: Anhebung der GeFrauen konstant. Die Erh\u00f6hung des Gesamtarbeitsvolumens von Frauen um 3,7% Petra Beckmann Abb. 4: Besch\u00e4ftigung und Arbeitsvolumen von Frauen in Deutschland Frauen Arbeitnehmerinnen Arbeitszeit Arbeitsvolumen Index 1991 = 100 90,0 85,0 Jahresdurchschnitte Quelle: IAB h\u00f6hte sich deutlich (1997\/2000: + 18,9%), w\u00e4hrend die Arbeitszeit in Teilzeit zur\u00fcckging (-3,2%). Die starke \"Persone nkomponente\" f\u00fchrte schlie\u00dflich zu einem Anstieg des Teilzeit-Volumens um 15,1%. Im selben Zeitraum blieben die Erwerbst\u00e4tigenzahlen, die Arbeitszeit und somit das Arbeitsvolumen Vollzeit erwerbst\u00e4tiger 3. Fazit Die Gleichstellung von Frau und Mann ist ein Grundwert der Europ\u00e4ischen Union. Dem Gender-Mainstreaming-Ansatz folgend, ist daher das Ziel der Geschlechtergleichstellung in s\u00e4mtliche politischen Konzepte und Ma\u00dfnahmen der EU zu integ73 Leitlinie zur Gleichstellung der Geschlech ter gegenw\u00e4rtig unerf\u00fcllbar. In Bezug auf die zugrunde liegende Fragestellung bedeu tet dies, dass die Besch\u00e4ftigungsziele besser auf das Gleichstellungsprinzip abgest immt und infolgedessen die Zielquoten f\u00fcr die Frauenbesch\u00e4ftigung von Seiten der EU angehoben werden m\u00fcssen. Die Geschlechterblindheit des Schl\u00fcsselindi kators \"Besch\u00e4ftigungsquote\" ist ein weiterer Beleg daf\u00fcr, dass die europ\u00e4ischen Be sch\u00e4ftigungsziele die Gleichstellung von Frau und Mann nicht konsequent verfolgen. Denn die Besch\u00e4ftigungsquote gibt nur an, zu welchen Anteilen Frauen und M\u00e4nner in einem (aktiven oder ruhenden) Arbeitsverh\u00e4ltnis stehen - gleich welcher Art. Die qualitativen Unterschiede in den Besch\u00e4ftigungsstrukturen von Frauen und M\u00e4nnern, wie z.B. den unterschiedlichen Arbeitseinsatz, ber\u00fccksichtigt die Besch\u00e4ft igungsquote nicht. Der geschlechtsspezifische Vergleich von Besch\u00e4ftigungsstand un d Besch\u00e4ftigungsentwicklung allein auf Basis der Besch\u00e4ftigungsquote zeichnet infolg edessen ein falsches, weil zu positives Bild vom Anteil der Frauen an der Gesamtbe sch\u00e4ftigung. Dies gilt sowohl f\u00fcr den nationalen wie den internationalen Vergleic h. Als Ma\u00dfstab f\u00fcr die Verwirklichung von Chancengleichheit ist die Besch\u00e4ftigun gsquote daher wenig geeignet. Stattdessen sollte hierf\u00fcr besser der geschlechtersensi blere Indikator \"Besch\u00e4ftigungsquote in Vollzeit\u00e4quivalenten\" herangezogen werden, da dieser zumindest die Arbeitszeit ber\u00fccksichtigt. bei. Denn um die Zielquoten f\u00fcr die Gesamt besch\u00e4ftigung zu erreichen, muss unter den jetzigen Bedingungen die Besch\u00e4ftig ungsquote der M\u00e4nner im gleichen Umfang steigen wie die der Frauen. W\u00fcrden die Zielvorgaben f\u00fcr die Besch\u00e4ft igung auf nationaler Ebene strikt umgesetzt, dann h\u00e4tte dies zur Konsequenz, dass die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei den Besch\u00e4ftigungsquoten auf EU-Ebene genau gleich gro\u00df blieben oder sich sogar wieder vergr\u00f6\u00dferten, wie z.B. in Deutschland und Frankreich. Damit ist die sein k\u00f6nnen. Zu mehr Geschlechtergerechti gkeit - in Form geringerer geschlechtsspezifischer Unterschiede bei den Besch\u00e4ftigungsquoten - tragen sie aber noch nicht EU-Besch\u00e4ftigungsziele und Geschlechtergerechtigkeit - passt das zusammen? rieren. Die Verwirklichung von Chancengleic hheit am Arbeitsmarkt spielt dabei eine herausragende Rolle. Aus diesem Grunde wu rde im vorliegenden Beitrag untersucht, ob auch die europ\u00e4ischen Besch\u00e4ftigungszi ele diesem Anspruch gerecht werden und inwiefern sich die Besch\u00e4ftigungsquote un ter dem Aspekt der Geschlechtergerechtigkeit als Ziel-Indikator eignet. Die Analyse kam zu folgenden Ergebnissen: Die im Rahmen der Europ\u00e4ischen Besch\u00e4ftigungsstrategie festgesetzten Zielquo ten f\u00fcr die Frauenbesch\u00e4ftigung unterst\u00fctzen zwar politisch, dass mehr Frauen - ihren W\u00fcnschen entsprechend - erwerbst\u00e4tig 74 europa.eu.int\/comm\/emplo yment_social\/employment_ strategy\/report_2002\/supp\/ supp_de.pdf. KOM (2003a): Beschluss des Rates vom 22. Juli 2003 \u00fcber die Leitlinien f\u00fcr besch\u00e4ftigungspolitische Ma\u00dfnahmen der Mitgliedstaaten, http:\/\/europa.eu.int\/eur-lex\/pri\/de\/oj\/ dat\/2003\/l_197\/l_19720030805de00130021.pdf. KOM (2003b): Besch\u00e4ftigung in Europa 2003. Europ\u00e4ische Kommission, GD Besch\u00e4ftigung und Soziales, September 2003. KOM (2005): Annex to the Draft Joint Emplo yment Report 2004\/2005, Brussels, http:\/\/ europa.eu.int\/comm\/emplo yment_social\/employment_ strategy\/report_2004\/jer_ 2005_annex_en.pdf. Europe: Geschlechterpolitische Beitr\u00e4ge zur Qualit\u00e4t von Arbeit, M\u00fcnster: Verlag Westf\u00e4lisches Dampfboot, S. 67-82. KOM (2002): Beurteilung der Umsetzung der Be sch\u00e4ftigungspolitisch en Leitlinien 2002. Begleitdokument zum gemeinsamen Besch\u00e4ftigungsbericht 2002. Br\u00fcssel, http:\/\/ Petra Beckmann Literatur Bach, H.-U. (2001): Arbeitsvolum en steigt wieder dank mehr Besch\u00e4ftigung. 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Sie mobilisieren soziale, politische, wissenschaftliche, technische, rhetorische und gegenst\u00e4ndliche Elemente, sie schaffen neue Akteure, Artefak te, Texte, indem sie sie in technische Projekte oder Anordnungen einbinden. \"Ein technischer Apparat\" sagt Callon, \"ist aus kollektiven Praktiken hervorgehen, di e Elemente der verschiedensten Art miteinander verkn\u00fcpfen. Studien zur technischen Innovation, wie sie Latour (1987, 1992, ihre Herstellung oder ihre Anwendung hand elt. Technik und Gesellschaft erscheinen so als miteinander vermittelt, sie lassen sich nicht voneinander trennen, da sie beide irgendeiner Weise Technik integrieren, ganz gleich ob es sich um ihre Konzeption, achtenswerte Instrumente bereith\u00e4lt. Die Techniksoziologie interessiert sich f\u00fcr Technik \"im Verlauf ihrer Entwicklung\", im Prozess ihrer Konstruktion. Um diese Entstehungsprozesse zu erfassen, m\u00fcssen die Soziolog(inn)en Untersuchungen durc hf\u00fchren, bei denen die Akteure, die am Herstellungsprozess, an der Verbreitung und der Anwendung einer Technik oder eines Artefakts beteiligt sind, w\u00e4hrend ihrer T\u00e4tigkeit und in ihrer Arbeit begleitet werden. Bei einem solchen Ansatz wird Technik im Kontext untersucht, es geht nicht darum, den Gegenstand ersch\u00f6pfend zu behandeln, sondern darum, ihn in seiner Verortung zu betrachten, die Praktiken zu begreifen und zu verstehen, die in den, und dass die \"neue\" Techniksoziologie zu deren Untersuchung einige sehr bedurch Theorien zur sozialen \"Gestaltung\" von Techniken (social shaping of technologies, Mackenzie und Wajcman 1985) in Frage ges tellt und schlie\u00dflich vor allem durch die so genannte Netzwerker-Schule aufgel\u00f6st. Ich m\u00f6chte im Folgenden anhand einiger Beis piele zu zeigen versuchen, dass man im Zusammenhang von Geschlechterproblemen, so wohl im Bereich von Arbeit als auch im Bereich des Haushalts, nur gewinnen kann, wenn Techniken ber\u00fccksichtigt werSoziale herausbildete. Mit der Techniksoziolo gie, die sich seit nunmehr etwa 20 Jahren entwickelt hat, ist Technik als Gegenstand vollst\u00e4ndig in die Soziologie integriert worden und die Dichotomie zwischen Technischem und Sozialem wurde zun\u00e4chst Faktum behandelt und dies wiederum ha t in hohem Masse dazu beigetragen, dass sich eine deterministische Vorstellung \u00fcber die Auswirkungen von Technik auf das von Arbeit und Arbeitsverh\u00e4ltnissen untersucht, aber dabei wurde Technik stets als Danielle Chabaud-Rychter Beziehungen zwischen Technik und Geschlecht Danielle Chabaud-Rychter Lange Zeit galt Technik in der Soziologie nicht als etwas, das zur eigentlichen Dom\u00e4ne der Disziplin geh\u00f6rt, die sich mit so zialen Beziehungen und Institutionen befasst. Zwar wurden Auswirkungen und Folgen der Technik insbesondere im Bereich 77 einmal neu definiert werden, um sie eine r anderen Verbrauchergruppe zug\u00e4nglich zu machen als derjenigen, f\u00fcr die sie vorher bestimmt waren. Diese Soziologie der Techniken vermittelt Werkzeuge, um das Verh\u00e4ltnis zwischen Techniken und Geschlecht zu reflektieren . Wenn das Technische und das Soziale in und die Gegenst\u00e4nde anders als vorgeschri eben verwenden. Oder es passiert auch, wenn die Objekte w\u00e4hrend ihres Lebenszyklus von ihren Herstellern irgendwann sind meistens weder endg\u00fcltig noch dauerhaft. Jede Einheit kann sich neu definieren oder die Eigenschaften, die ihr von den anderen zugeschrieben wurden, in Frage stellen, und so kann sie Ver\u00e4nderungen der Entw\u00fcrfe oder der Apparate nach sich ziehen, selbst wenn diese bereits materiell festgelegt und gegenst\u00e4ndlich umgesetzt wurden. Das passiert zum Beispiel, wie wi r noch sehen werden, wenn die Benutzer sich nicht an die von den Entwicklern vorgegebenen Gebrauchsanweisungen halten petenzen zu, die f\u00fcr sein Aktionsprogramm n\u00fc tzlich sind. Diese Zuschreibungen, die wechselseitigen Definitionen von nat\u00fcrlichen, sozialen oder k\u00fcnstlichen Einheiten, und seiner Umgebung besetzt werde n m\u00fcssen.\" (Callon 1991, 200f.) Jeder technische Entwurf und jeder technisc he Apparat weist den Elementen, die in dessen Konstitution eingehen, Definitionen, Eigenschaften, F\u00e4higkeiten und Komsche Entscheidungen, das hei\u00dft, sie verteilen die Rollen, die zwischen dem Apparat bastler es auf keinen Fall unbrauchbar machen k\u00f6nnen (Akrich 1987)? Indem sie auf all solche Fragen antworten, treffen die 'Entwickler' gleichzeitig soziale und technioder im Gegenteil ein wichtiges Statussym bol, eine Maschine, mit der verdr\u00e4ngte Leidenschaften ausgelebt werden k\u00f6nnen (C allon 1987)? Ist es sinnvoll, den Eingriff von Nutzern zuzulassen, wenn ein photovolta isches Beleuchtungselement kaputt ist, oder muss man es nicht vielmehr vollkommen dagegen abdichten, so dass Hobbyschriften folgen ... ... Wenn ein Ger\u00e4t sich noch im Entwurfsst adium befindet, wird dar\u00fcber best\u00e4ndig diskutiert: Was sollen seine Merkmale sein ? Wer soll es benutzen? Was soll es tun? Welche Kompetenzen brauchen seine Nutz er? Diese Debatten sind immer soziotechnischer Art. Wir haben also gezeigt, da ss Ingenieure sich genau in dem Moment in Soziologen, Historiker, Moralphilosophe n oder Politologen verwandeln, in dem sie von den technischsten Aufgaben der Konzeption in Anspruch genommen werden: Soll ein Automobil ein einfaches Transportmittel sein, sparsam und ohne Luxus, greifen, zu identifizieren, um zu bestimme n, was sie tun, in welcher Weise sie miteinander kommunizieren, sich Regeln setzen, sich unterbrechen und bestimmten Vorleicht vorstellen: Es gen\u00fcgt, den Appara t in der Dynamik seines Funktionszusammenhanges zu begreifen, um die verschiedenen Organe oder Akteure, die in ihn einBeziehungen zwischen Technik und Geschlecht plement\u00e4rer Rollen koordiniert wird, die von nicht-menschlichen Akteuren (die den Apparat ausmachen) und von menschlichen Akteuren (H\u00e4ndlern, Benutzern, Technikern) \u00fcbernommen werden oder von an deren nicht-menschlichen Akteuren (Zubeh\u00f6r, integrierten Systemen), die seine Pe ripherien oder seine Erweiterungen bilden. Die Beschreibungen, mit denen diese Programme erl\u00e4utert werden, kann man sich 78 montiert werden, beeinflusst die Funktionalit \u00e4t und das Design de s Objekts (bei den ersten Modellen wird der Wagen mit einer Pedale bet\u00e4tigt; die Ausstattung aus Gusseisen, schwarze Bemalung und Arabesken sind vom gleichen Typ wie bei der N\u00e4hmaschine). Der erste Schreibmaschinenkata log, der 1876 von Remington verbreitet maschine wird seit den Anf\u00e4ngen ih rer Kommerzialisierung in den USA vergeschlechtlicht. Einzelne Teile der Aussta ttung werden anders eingesetzt und umgedeutet und f\u00fchren dazu, dass der Typewriter dem weiblichen Geschlecht zugeschrieben wird. Dass die ersten Remington-Maschinen in Werkst\u00e4tten f\u00fcr N\u00e4hmaschinen prozess, in dem die Praxis des Maschinenschreibens verweiblicht wird. Die SchreibGebrauchs dieses Werkzeugs in der Gesch\u00e4 ftswelt beigetragen, gleichzeitig damit erfanden sie den m\u00e4nnlichen Beruf des ko mmerziellen Stenographen\" (Gardey 2002, 243f.). Erst danach wurde die Maschine dem weiblichen Geschlecht zugeschrieben. \"Im Fall der Schreibmaschine und der Schreibkr\u00e4fte lassen sich zwei parallele und offenbar miteinander verbundene Entwicklung en deutlich erkennen: einerseits eine Vergeschlechtlichung des Objekts Schreibmaschine; andererseits ein Konstruktionsplexer ist als bisher angenommen. Zun\u00e4ch st einmal waren Frauen schon vor der Einf\u00fchrung der Schreibmaschine an der Verwal tungsarbeit beteiligt. Dann eigneten sich in Frankreich die (m\u00e4nnlichen) Stenogra phen die Schreibmaschine (die Remington) an und diese ersten Maschinenschreiber \"haben dann aktiv zur Definition des Frauen gegeben, bevor sie mit der Schreibm aschine dort Einzug hielten. Sie zeigt, dass die Geschichte der Vergeschlechtlichung der Schreibmaschine wesentlich komfeststehende Tatsachen in einer geschlosse nen Form. Die Aufgabe ist also, in jeder Einzelstudie neu zu bestimmen, wie T echnik und Geschlecht im Verlauf der Konstitution und der Ver\u00e4nderungen sozio-tec hnischer Anordnungen definiert und umdefiniert werden. Vor allem geht es aber au ch darum, zu bestimmen, wo sich in diesen Prozessen Geschlecht auffinden l\u00e4sst: Is t es in der einen oder anderen Gestalt immer pr\u00e4sent? Wird es den Akteuren (z .B. den Konsumenten) von anderen Akteuren (z.B. den H\u00e4ndlern) zugeschrieben? Wi rd es technischen Objekten (z.B. Haushaltsger\u00e4ten oder Arbeitsger\u00e4ten) von de ren Entwicklern oder von den Benutzern zugeschrieben? Antworten auf diese Fragen k\u00f6nnen einige der Studien geben, auf die ich mich im Folgenden beziehen werde. gleichzeitig entstehen, dann sind weder die Technik noch das Geschlecht vorg\u00e4ngig Danielle Chabaud-Rychter einem Zusammenhang konstruiert werden, dann ist es gerechtfertigt, die Frage nach der zusammenh\u00e4ngenden Konstruktion v on Techniken und Geschlecht innerhalb von Entwicklung, Herstellung, Verbreitung und Gebrauch zu stellen. Und wenn sie 1. Das Geschlecht der Objekte, das Geschlecht der Personen: Variable Zuschreibungsprozesse In ihrer Untersuchung zur Geschichte der B\u00fcroarbeit und ihrer Techniken wendet sich Delphine Gardey gegen die verbreitete Meinung, es habe in den B\u00fcros keine 79 tagsgebrauch in der K\u00fcche und f\u00fcr Frauen zu machen, setzten sie einen Prozess der \"Enttechnisierung\" des Objekts in Gang. Di ese Enttechnisierung bestand darin, die Rolle der Magnetfeldr\u00f6hre (die die Mikrowe llen hervorbringt) herunterzuspielen und Zubeh\u00f6r zu entwickeln, wie es in klassisc hen Herden \u00fcblich ist, wie etwa ein Rost oder Grillvorrichtungen. Im Handel wand erte die Mikrowelle von der Gesch\u00e4ftsabteilung f\u00fcr \"braune Produkte\" in die Abte ilung f\u00fcr \"wei\u00dfe Produkte\" und die Verkaufswerbung orientierte sich nun eher an den k\u00fcchenpraktischen und nicht mehr an den technischen Funktionen des Ger\u00e4ts. Die Produzenten und die Distributoren st\u00fctze n sich dabei wie so oft auf die traditionelle geschlechtliche Arbeitsteilung, die de n Frauen die Haushaltsarbeit zuschreibt die Innovatoren und H\u00e4ndler beschlossen, aus diesem Herd ein Ger\u00e4t f\u00fcr den Allschwindigkeit. Dieser Herd brachte in g ewisser Weise die T\u00e4tigkeit des Kochens zum Verschwinden, was zu eiligen m\u00e4nnlichen Nutzern zu passen schien. Als dann aber gischen Gegenst\u00e4nden handelten, die f\u00fcr M\u00e4 nner bestimmt waren. Sein praktischer Nutzen beschr\u00e4nkte sich darauf, tiefgefroren e oder andere Fertiggerichte zu erhitzen oder Nahrungsmittel ohne weitere Zubereitung zu kochen, und zwar in gro\u00dfer Gedas in dem Bereich der Spitze ntechnologie geh\u00f6rt, er wurde in Gesch\u00e4ften vertrieben, die haupts\u00e4chlich mit audiovisuellen Technologien und anderen hochtechnoloEntwickler und die H\u00e4ndler, der faktisch auf einen Wechsel seiner geschlechtlichen Identit\u00e4t hinausl\u00e4uft. Der Mikrowellenherd wurde zun\u00e4chst als ein Objekt angesehen, der Neukonfiguration eines Haushaltsger\u00e4tes - des Mikrowellenherdes - durch die Susan Omrod (1993) untersucht haben. Die Autorinnen beschreiben einen Prozess beit bestimmt sind, arbeiten k\u00f6nnen.\" (Gardey 2002, S. 244 f.) Ein weiteres Beispiel f\u00fcr eine zun\u00e4chst m\u00e4nnliche und anschlie\u00dfend weibliche Markierung von Objekten ist das des Mikrowellenherdes, den Cynthia Cockburn und hin, dass mehrere Funktionen zu erf\u00fcllen sind: Indem dem Objekt ein Geschlecht zugeschrieben wird, erm\u00f6glicht man, das Fr auen es benutzen, zugleich bleibt aber das Bezugssystem des Objekts, das B\u00fcro, ei ne m\u00e4nnliche Welt; auf der anderen Seite wird auch erm\u00f6glicht, dass Frauen, die gesellschaftlich gesehen nicht zur Erwerbsardamals zu diesen Themen entwickelt wurden, deutet meiner Meinung nach darauf als glaubw\u00fcrdig erscheinen. Das Ausma\u00df der Diskurse und Repr\u00e4sentationen, die cken z\u00e4hlte), die als erste weibliche Schreibk r\u00e4fte an der Maschine arbeiteten, ... man stelle sich aber vor, wie schlagkr\u00e4ftig dieser Vergleich auf sozialem Niveau ist! Dieser Vergleich der Techniken l\u00e4sst die Vorstellu ng, dass die 'Stenographie f\u00fcr junge M\u00e4dchen wie geschaffen ist' oder dass die Schreibmaschine ein weibliches Werkzeug ist 'weibliche' Merkmale konstruiert werden: Die N\u00e4hmaschinenausstattung ebenso wie die Klavier-Tastatur. Der Vergleich der Schreibmaschinentechnik mit dem Klavierspiel, der in den USA wie in Frankreich i mmer wieder aufgegriffe n wird, erf\u00fcllt eine deutliche Funktion, wenn man daran denkt, dass es junge Frauen aus dem mittleren B\u00fcrgertum waren (zu deren Hauptbesch\u00e4ftigungen das Klavierspielen und das StiBeziehungen zwischen Technik und Geschlecht wurde, unterstreicht diese Verwandtschaft und den 'h\u00e4uslichen' Charakter der Schreibmaschine. Es sind die technischen Merkmale der Schreibmaschinen, die als 80 und Weise, in der die Entwickler an der \"Affordanz\" wickler, es wird ein Verh\u00e4ltnis der Alterit\u00e4t hergestellt. Dagegen wird durch die Art ternehmen durchgef\u00fchrt werden, ist das Ge schlecht relevant. Die Frauen, die diese Tests durchf\u00fchren, werden als \"reale Verb raucherinnen\" in ihren K\u00fcchen inszeniert und von den Entwicklern gleichsam ethnog raphisch beobachtet. Das Geschlecht der Verbraucherinnen wird dabei als ein anderes Geschlecht konstruiert als das der EntRahmen dieser T\u00e4tigkeiten nicht immer relevant. In den Gebrauchstests, die im Undarin, dass einige vergeschlechtlicht sind und andere nicht. Faktisch sind die Repr\u00e4sentationen der Nutzerinnen verortet, d.h. sie sind unmittelbar in den lokalen Kontext der verschiedenen T\u00e4tigkeiten bei de r Konzeption der Apparate eingebunden, mit denen und f\u00fcr die sie entstehen, allerdings ist das Geschlecht der Nutzer im Profile der Marketingabteilung, \u00fcber andere tauscht man sich im Laufe von Arbeitssitzungen nur m\u00fcndlich aus. Schlie\u00dflich unterscheiden sich die Repr\u00e4sentationen Repr\u00e4sentationen gibt, die je nach den Akteuren und ihren Funktionen im Entwicklungsprozess variieren. Auch die \"Method en\", mit denen diese Repr\u00e4sentationen konstruiert werden, sind variabel und heterogen. Bestimmte Repr\u00e4sentationen werden mit Hilfe standardisierter Umfragever fahren entwickelt, mit ihnen sollen Erkenntnisse \u00fcber die Nutzerinnen und ihre Kochpraktiken gewonnen werden, andere entstehen aufgrund praktischer Erfahrun gen w\u00e4hrend der Entwicklungst\u00e4tigkeit. Manche Repr\u00e4sentationen werden dokumentiert, wie etwa die schriftlich fixierten sche Haushaltsger\u00e4te, der K\u00fcchenmaschinen herstellt, die von Frauen benutzt werden sollen, bin ich der Frage nachgegangen , in welcher Weise die Nutzerinnen und die Vergeschlechtlichung der Objekte in die Arbeit der Innovatoren einbezogen werden (Chabaud-Rychter 1994a, b, 1997). Die Studie stellt dar, dass es keine einheitliche Repr\u00e4sentation der Nutzerinnen gibt, sondern dass es im Gegenteil heterogene Danielle Chabaud-Rychter und ihnen jedes Interesse f\u00fcr Technik abspri cht, ja sie aus der m\u00e4nnlich definierten Technikkultur ausschlie\u00dft. Aber die Pr\u00e4okkupation mit dem Geschlecht der Nutzer ist bei den Innovatoren auch nicht konstant. 2. Vergeschlechtlichen oder nicht vergeschlechtlichen? In einer Untersuchung \u00fcber den Innovationsprozess bei einem Hersteller f\u00fcr elektri35 der Apparate arbeiten, d.h. an 35 Anmerkung der \u00dcbersetzerin: \"Affordanz, affordan ce (Angebot), ein von Gi bson gepr\u00e4gter Begriff, den er von 'afford' (anbieten, gew\u00e4hren) ableitet un d selbst gepr\u00e4gt hat, der als Hauptwort in einem englischen W\u00f6rterbuch nicht zu finden ist und die Komplementarit\u00e4t von Umwelt und Lebewesen zum Ausdruck bringen soll. Nach Gibson handelt es sich um ein Angebot der Natur bzw. um eine Handlungsanregung aufgrund der Informationen \u00fcber funktionell re levante Eigenschaften von Dingen und Bestandteilen der Umwelt, die ein bestim mtes Verhalten m\u00f6glich machen. Die Dinge sagen uns, was wir mit ihnen tun sollen; sie haben nach dem Gestaltpsychologen Koffka einen Forderungscharakter, nach Lewin einen Aufforderungscharakter. - So ist z.B. ein Sessel eine Affordanz f\u00fcr das Sitzen, die Schere f\u00fcr das Schneiden. ... Die verschiedenen Objekte der Umwelt haben verschiedene 81 gebildet wird und nicht durch die Geschlechterdifferenz. zierungsprozesses durch die M\u00e4nnern und Frauen gemeinsame soziale Lebenswelt eine der eigenen vergleichbare lebensprak tische Wahrnehmungsf\u00e4higkeit von Dingen zugesteht. Das Geschlecht spielt hierbei keine Rolle, da der Hintergrund des Identifigrund der Zugeh\u00f6rigkeit beider zu einer Kul tur, in der eine Vielzahl technischer Objekte das Alltagsleben beherrscht und in de r alle an der Form von Rationalit\u00e4t teilhaben, die ihren Gebrauch bestimmt. Diese Austauschbarkeit beruht letzten Endes auf dem, was Sch\u00fctz die Reziprozit\u00e4t der Perspe ktiven in der sozialen Alltagswelt nennt, aufgrund deren jede Person den anderen Personen, mit denen sie zu tun hat, implizit Bedienung des Haushaltsger\u00e4tes und der Wahrnehmung seiner Besonderheiten, auftion im Experiment eingenommen wird, gleich zeitig verwandelt sich aber durch den k\u00f6rperlichen Einsatz der Entwickler (ihre Gesten, Empfindungen und Urteile) die Beziehung zwischen der Nutzerin und dem Objekt in eine Beziehung zwischen dem Objekt und dem Entwickler. Der Identifika tionsprozess begr\u00fcndet sich auf der Austauschbarkeit des (m\u00e4nnlichen)Entwicklers und der (weiblichen) Nutzerin bei der heiten \u00fcberpr\u00fcft. und testet ihre Ergonomie. Sie werden aufmerksam betrachtet und bis in alle EinzelObjekte gehen von Hand zu Hand, jeder der Anwesenden simuliert ihren Gebrauch bez\u00fcglich der Angemessenheit des Objekt s zum Gebrauch. Ausgehend von dieser Gebrauchserfahrung konstruieren die Entwick ler jene Eigenschaften des Objekts, die dessen Affordanz ausmachen werden. Diese Erfahrung ist zweideutig: Sie geht von einer Identifikation mit der Nutzerin in ihrer Beziehung zum Objekt aus, deren Posiden vom Designer gelieferten Modellen und den funktionsf\u00e4higen Prototypen. Die eigene Geschlecht als vernachl\u00e4ssigbare Gr\u00f6\u00dfe behandelt. Um die entsprechenden Eigenschaften des Objekts zu bearbeiten, versetzen sich die verschiedenen Akteure aus der Entwicklungsgruppe selbst in den Ra hmen dieser Handlung. In ihrer Arbeit und vor allem bei ihren gemeinsamen Tre ffen hantieren sie dann mit den Objekten: mit den Ger\u00e4ten konkurrierender Marken, mit denen des eigenen Unternehmens, Beziehungen zwischen Technik und Geschlecht den Eigenschaften des Objekts, die sich im Rahmen seiner Nutzung der Wahrnehmung und Deutung anbieten, sowohl das Geschlecht der Nutzerinnen als auch das 36 W\u00e4hrend dieser Versuche versetzen sich die Entwickler in die Position der Nutzerin, sie vollf\u00fchren die Gesten zur Handhabung des Ger\u00e4ts und beziehen sich dabei auf die eigene K\u00f6rpererfahrung sowie auf die eigenen Urteile Affordanzen (Angebote) f\u00fcr das Hantieren mit i hnen.\" (Karl-Heinz R\u00f6dige r, Universit\u00e4t Bremen, Informatik) 36 Zur Rolle der Manipulation f\u00fcr die Wahrnehm ung von Affordanz vgl. de Fournel (1993). 82 aus ihnen hervorgehen. Dass Geschlechtsidentit\u00e4ten sich im Umgang mit der Technik herausbilden, ist auch die Auffassung von Nicolas Auray in seinem Artikel Sociabilit\u00e9 informatique et diff\u00e9rence sexuelle (2002). Er hat mehrere Jahre lang ei ne Gruppe von jungen Programmierern und Informatikern begleitet, die sich mit der Herstellung von \"Demos\" (kurzen audiovisuellen Animationen, die einem brei teren Publikum die technischen M\u00f6glichkeiten verschiedener Modelle von Kleinc omputern zug\u00e4nglich machen sollen) befasdieser Fallstudie sehr gut die Gewalt von Geschlechternormen und Geschlechterstereotypen erkennen, ebenso wie die Zweideutigkeiten und Widerspr\u00fcchlichkeiten, die lassen und die Technizit\u00e4t derjenigen verleugnen, die sie selbst benutzt. Man kann in Dagegen sind die Haushaltsger\u00e4te ganz klar ihre Dom\u00e4ne. Sie kennt sich damit gut aus und es macht ihr Spa\u00df, sie zu benutzen. Sie hat sie sich so gut angeeignet, dass sie nahezu eine intime Beziehung zu ihnen en twickelt hat, ihrem W\u00e4schetrockner hat sie sogar einen Namen gegeben. Aber diese Maschinen entstammen f\u00fcr sie nicht dem Bereich der Technik. Weiblichkeit hat mit T echnik nichts zu tun. Um sich als Frau identifizieren zu k\u00f6nnen, muss Inga die technischen Maschinen den M\u00e4nnern \u00fcberBeil\u00e4ufig gibt sie zu verstehen, dass sie de n Minitel gelegentlich doch benutzt hat, wenn sie ihn brauchen konnte: Sie ist also nicht so inkompetent, wie sie behauptet. erkl\u00e4rt, gleichzeitig hat sie Schuldgef\u00fchle, dass sie sich nicht daf\u00fcr interessiert, da der Minitel ihren Mann fasziniert und sie ihm nicht als Gespr\u00e4chspartnerin dienen kann. terh\u00e4lt. Dabei wird deutlich, wie Inga die Objekte mit einer Geschlechtszugeh\u00f6rigkeit ausstattet und sich ihrer zur Konstrukti on der eigenen weiblichen Geschlechtsidentit\u00e4t bedient. Der Minitel geh\u00f6rt ihrer De finition nach zur Dom\u00e4ne ihres Lebensgef\u00e4hrten. Sie weigert sich, ihn zu benutzen, indem sie sich f\u00fcr technisch inkompetent chen Rahmen erm\u00f6glicht wurde. Berg untersucht in ihrem Artikel \u00fcber Angs t, Liebe und Technologien, Ambiguit\u00e4ten und Ambivalenzen von Frauen (1997) di e komplexen und zweideutigen Beziehungen, die eine Frau namens Inga zu den technischen Objekten in ihrem Haushalt unnung zu testen. Ziel der Untersuchung war, in allen Einzelheiten zu pr\u00fcfen, wie die Nutzer die Telematik in ihre Alltagskultu r und ihre materielle Umgebung integrierten, wodurch eine offene Umfrage \u00fcber das Verh\u00e4ltnis zu Technologien im h\u00e4usliBestandteil eines umfangreicheren Forsch ungsprojekts im Rahmen von Experimenten der norwegischen Telekom. Diese hatte den \"Minitel\" in einer Reihe von Haushalten aufgestellt, um vor einer Entschei dung, ob die Haushalte nach dem franz\u00f6sischen Modell mit dem Ger\u00e4t ausgestattet werden sollten, dessen Akzeptanz und Eigchen Umfeld f\u00fcr die Konstruktion ihrer Geschlechtsidentit\u00e4t nutzt. Die Studie ist Danielle Chabaud-Rychter 3. Der Gebrauch von Objekten und ihre Einbindung in Konstruktionen von Geschlechtsidentit\u00e4t Die norwegische Soziologin Anne-Jorunn Berg hat eine Fallstudie durchgef\u00fchrt, die zeigt, wie eine Frau den Zusammenhang der technischen Objekte in ihrem h\u00e4usli83 das sich so innerhalb der Wohnung nicht \"trennen\" kann. An der Art und Weise, wie Familien Artefakte benutzen, denen ein Familienakteur eingeschrieben ist, wie sie Besitz von i hnen ergreifen oder sich mit ihnen herumschrieben, sondern auch Nutzer und Nutz erinnen. Manche Obje kte beziehen sich auf kollektive Nutzer, z.B. auf die Familie. So haben die meisten Autos vier oder f\u00fcnf Pl\u00e4tze, zwei vorne (die f\u00fcr Kinder nicht zugelassen sind - man erkennt darin die Verbindung zwischen Entwicklern und Ge setzgeber) und die anderen hinten. Der daf\u00fcr bestimmte Verbraucher is t eine Familie mit zwei oder drei Kindern, wobei bez\u00fcglich der Anwendungspraktiken zwisch en dem Status von Eltern und Kindern stark differenziert wird. Wohnungsarchitektur ist auch eine Art, Familienformen materiell festzulegen, z.B. mit einer K\u00fcche, in der nicht mehr als zwei Personen gleichzeitig arbeiten k\u00f6nnen, w\u00e4hrend das gr\u00f6\u00dfte Zimmer f\u00fcr das Ehepaar vorgesehen ist, tiken aufgeschrieben wird und dass sich ei ne neue, distanzierte und gem\u00e4\u00dfigte Norm von M\u00e4nnlichkeit herausbildet. Wenn die Entwickler technischen Objekten gelegentlich ein Geschlecht zuschreiben, so tun es Nutzerinnen und Nutzer ebenfalls oder aber sie entwerfen sich selbst im Gebrauch der Objekte als geschlechtliche Su bjekte, in einer Weise, die sich mit der Zeit ver\u00e4ndern kann. der Gemeinschaft hinzu und tragen dazu bei, dass die Geschichte der Gruppenprakund Kaltbl\u00fctigkeit\" verbinden, markieren ei ne neue Form von M\u00e4nnlichkeit, die in den \"Demos\" zum Vorschein kommt. \"In ei ner dritten Phase (1996-2000) entsteht mit der Aussch\u00f6pfung der technischen M\u00f6glic hkeiten eine ironische Distanznahme gegen\u00fcber technologischen Gefechten.\" Zu dieser Zeit kommen auch M\u00e4dchen zu gruppen. Gewalt und Aggressivit\u00e4t, die sich mit den Wertma\u00dfst\u00e4ben von \"Schl\u00e4ue schottet sich gegen jede weibliche Partizip ation ab\". In einer zweiten Phase (19901995) entwickeln sich z\u00e4he Rivalit\u00e4tsk\u00e4mpfe zwischen den Hackern und ihren Unterkeit in der Gemeinschaft de utlich. Die erste Phase (1985-1989) der Programmierpraxis l\u00e4sst sich kennzeichnen durch eine \"Zur\u00fcckweisung von Planungsprozeduren\", die mit schulischen Lernformen verbunden wer den, gleichzeitig wird den - in erster Linie visuellen - sinnlichen Merkmalen eine hohe Bedeutung zugemessen und dem direkten und pers\u00f6nlichen Umgang mit der Maschine. Diese Praxis entspricht der Opposition gegen\u00fcber einer feminisierten Sc hulwelt, mit ihrer Dominanz weiblicher Lehrkr\u00e4fte und den besseren Schulerfolge n von M\u00e4dchen. In der Abkehr von der Schule, vor allem in Bezug auf diesen Aspe kt, entwirft sich die Hackergemeinschaft in dieser Phase als \"ein dezidiert m\u00e4nnliches Territorium mit eigenen Normen und Beziehungen zwischen Technik und Geschlecht sen. Er macht Verbindungen zwischen verschiedenen aufeinander folgenden Phasen dieser technologischen Praxis und sich ver\u00e4ndernden Konstruktionen von M\u00e4nnlich4. Die Familienpolitik von Techniken Wie wir gesehen haben, ist den technischen Objekten nicht nur der Gebrauch einge84 von den Entwicklern gar nicht vorgesehen und manchmal sogar durch den Garantieschutz verboten sind (Dodier 1994). Die Ha cker von Nicolas Auray arbeiten an der Ende zu einem weiblichen Objekt wird. Auch auf Seiten der Nutzer kann man sich den normativen Anforderungen der Objekte anpassen, man kann sogar so weit gehen, dass man durch ihren Gebrauch die Geschlechtsstereotype best\u00e4tigt, mit denen man (zum Teil) die eigene Identit\u00e4t konstruiert, wie die Norwegerin Inga es tut. Aber man kann sich nat\u00fcrlich auch \u00fcber die Gebrauchsvorschriften hinwegsetzen, pers\u00f6nliche Gebrauchsformen erfinden, die ordnet sind (Gebrauchsanweisungen, Werbung), so pr\u00e4sentiert werden, dass es am m\u00e4nnlichen Geschlechtscharakter zugeschrie ben bekommen, es kann dann aber auch in seinen Eigenschaften und materiellen Kennzeichen neu definiert werden, eine neue Marktposition bekommen und in den Diskursen und Schriften, die ihm zugemilie oder die geschlechtliche Arbeitsteilung im Beruf und im Haushalt. Sie schreiben einen Gebrauch vor, der sich diesen Stru kturen anpasst und verst\u00e4rken sie damit. Technische Objekte stabilisieren soziale Or dnungen, indem sie diese in die \"Hardware\" einschreiben. Gleichzeitig sind Techniken aber flexibel : Was einmal hergestellt wurde, kann auch auseinander genommen und wieder neu z usammengesetzt werden. Auch das zeigt sich am Beispiel der Mikrowelle und der Schreibmaschine: Ein Objekt kann einen Aufforderung der Objekte Folge zu leisten und damit der Familienform zu entsprechen, die sie anbieten. Wie sich an dem letzten Beispiel erkennen l\u00e4sst, aber auch an den Beispielen der Mikrowelle und der Schreibmaschine, sind die technischen Objekte normativ. Ihrer Konstruktion sind gesellschaftliche Strukturen einverleibt wie die westliche Kernfah\u00e4ngen. So entsteht eine Inkoh\u00e4renz in dem Verhalten, dessen Logik eigentlich von der Konstruktionsform des Paares bestimmt werden sollte, die sie gew\u00e4hlt haben. Am Einfachsten und wahrscheinlich auch am meisten verbreitet ist es daher, der Kaufmann beschriebene junge Paar, das zu einer gemeinsamen Haushaltsf\u00fchrung noch nicht bereit ist und bei dem jeder sich um seine eigene W\u00e4sche k\u00fcmmert, nach dem Kauf einer Waschmaschine fort, die eigene W\u00e4sche getrennt zu sortieren, um sie dann gemeinsam zu waschen und anschlie\u00dfend wieder zu sortieren, um sie aufzumann (1992) hat dargestellt, dass der Kauf einer Waschmaschine ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu einer gemeinsamen Haushaltsf\u00fchrung ist. Viele junge Paare nutzen lieber einen Waschsalon. Das hei\u00dft, dass Waschmaschinen tats\u00e4chlich f\u00fcr den gemeinsamen Gebrauch von Familien entwick elt werden. Die Vielfalt der Waschprogramme und der Umfang der Maschinenf\u00fcllu ng (etwa f\u00fcnf Kilo) setzen voraus, dass die W\u00e4sche von allen Familienmitgliede rn gesammelt und zusammen gewaschen wird, auch muss die W\u00e4sche nach Farben und Material sortiert werden. Im Konflikt mit den vom Objekt vorgeschriebenen rationalen Gebrauchsweisen f\u00e4hrt das von Danielle Chabaud-Rychter schlagen, kann man \u00fcber die Auseinande rsetzung einer Familiengemeinschaft mit Familienformen, die ihr aufgedr\u00e4ngt werden, eine Menge lernen. Jean Claude Kauf85 im Handbuch der Entwickler gar nicht doku mentiert sind\" (Auray 2002, 133). Dar\u00fcber hinaus hat die Hackergruppe, die im La ufe der Zeit ihre Praxis in der Verwendung des Ger\u00e4tes ver\u00e4ndert hat, auch die Form von M\u00e4nnlichkeit ver\u00e4ndert, \u00fcber die sie sich definierte. 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Ich beziehe mich vielmehr auf die Zusammenh\u00e4nge zwischen ideengeschichtlichen Konzeptionen und Geschlechterkonfigurationen, um Aussagen \u00fcb er die Verschiedenartigkeit machen zu k\u00f6nnen. F\u00fcr Frankreich untersuche ich die Auswirkungen des laizistisch-republikanischen Modells auf die Geschlechterbeziehungen, f\u00fcr Deutschland den Einfluss gimeforschung um G\u00f8sta Esping-Andersen zur\u00fcck, weil sie f\u00fcr den deutsch-franz\u00f6Familien- und Arbeitsmarktpolitiken unter suchen. F\u00fcr mein Vorhaben greife ich nicht, wie in feministischer Forschung in Deutschland zumeist \u00fcblich, auf die ReDeutschland heraus gebildet haben. In meinem Beitrag m\u00f6chte ich diese verschiedenartigen Denktraditionen in den Konzepten von Mutterschaft mit ihren geschlechterpolitischen Auswirkungen auf die turen zur\u00fcck zu f\u00fchren, die sich im Laufe der Geschichte in Frankreich und Konzepten von Mutterschaft beruht, ist auf verschiedene Denktraditionen und KulGesellschaft k\u00fcmmern sich ausgiebig um die Betreuung der Kinder und entlasten erwerbsorientierte M\u00fctter, wof\u00fcr diese v on deutschen Frauen beneidet werden. Die jeweils andersartige gesellschaftliche Stellung von Frauen, die auf unterschiedlichen beitsteilung in der Familie. Im Unterschi ed zu Deutschland haben es Franz\u00f6sinnen leichter, Beruf und Kinder so zu vereinba ren, dass sich auch Frauen in h\u00f6her qualifizierten Berufen Kinder leisten wollen und k\u00f6nnen. Der franz\u00f6sische Staat und die den L\u00e4ndern gemeinsam sind die z\u00e4hlebigen Ungleichheiten zwischen M\u00e4nnern und Frauen auf dem Arbeitsmarkt (Krais\/Maruani 2001) - Frauen sind h\u00e4ufiger von Arbeitslosigkeit und prek\u00e4rer Arbeit betroffen als M\u00e4nner - sowie eine ungleiche ArArbeitsmarktpolitik Mechthild Veil Mechthild Veil Geschlechterbeziehungen im deutsch-franz\u00f6sischen Vergleich - ein Blick auf Familien- und Im deutsch-franz\u00f6sischen Vergleich falle n zun\u00e4chst die Unterschiede in den Geschlechterbeziehungen auf, auch wenn die Problemlagen durchaus \u00e4hnlich sind. Bei1. Frankreich: Der Einfluss republ ikanischer Denktraditionen auf die Geschlechterbeziehungen Die Traditionslinien republikanischer Staatsauffassung, die f\u00fcr die hier zu behandelnde Thematik von Interesse sind, k \u00f6nnen in drei Merkmalen kurz zusammengefasst werden: 89 Disput deckt die Ambivalenzen eines geschlechter indifferenten republikanischen Universalismus auf, die sich auch in andere n Politikfeldern, in der Familien- und Arbeitsmarktpolitik, die in diesem Beitrag behandelt werden sollen, manifestieren. Die Auffassung eines abstrakten Universalismus schl\u00e4gt sich -zum \u00c4rgernis feministischer Forscherinnen - ebenfalls in der amtlichen Statistik Frankreichs (INSEE) nieder, die in weit geringerem Umfang al s amtliche Statistik in Deutschland geschlechtsspezifisch aufgeschl\u00fcsseltes Datenmaterial zur Verf\u00fcgung stellt. Zweitens: Ein weiterer Einflussfaktor auf die Geschlechterbeziehungen ist der dem republikanischen Modell inh\u00e4rente Laizismus, also die Neutralit\u00e4t des Staates gegen\u00fcber Religionen. Nach dieser Logik geh\u00f6ren religi\u00f6se Praktiken ebenso wie Fragen der Geschlechterdifferenz in die Privats ph\u00e4re, oder sie werden dem intermedi\u00e4ren Sektor zugerechnet. Die laiz istische Sozialisation der citoyens und citoyennes findet vor Rechten verholfen habe. Auch wenn m\u00e4nnlic he Herrschaft die tats\u00e4chliche Herstellung der Gleichheit in einigen Politikfelder n bisher erschwert habe, d\u00fcrften - so Badinter - die republikanischen Prinzipien se lber nicht in Frage gestellt werden, wie dies Differenztheoretikerinnen, z. B. Sylviane Agasinki in den querelles des femmes forderten (Agasinki 1998). Vielmehr m\u00fcssten die Integrationsleistungen erh\u00f6ht werden. Diese Auseinandersetzungen um den Parit\u00e4ten streit haben gezeigt, dass eine andere Lesart des republikanischen Universalismus notwendig geworden war, und zwar eine geschlechter differente Betrachtungsweise, um, zumindest f\u00fcr die Frage der politischen Repr\u00e4sentanz von Frauen, Universalismus erst zu erm\u00f6glichen (Collin 1999). Der Geschlechterbeziehungen im deutsch-franz\u00f6sischen Vergleich - ein Blick auf Familien- und Arbeitsmarktpolitik Erstens: Das republikanische Modell beruht auf einem abstrakten Gleichheitspostulat und Universalismusbegriff - \"die Mens chenrechte sind unteilbar\" - der den citoyen unabh\u00e4ngig von seiner sozialen Herkunft und vom Geschlecht definiert. Dieser geschlechter indifferente Universalismusbegriff kommt vor allem im \u00f6ffentlichen Raum zum Tragen, w\u00e4hrend Fragen der Geschlechter differenz in die Privatsph\u00e4re verbannt werden (Collin 1999). Diese Auffassung vertrat in j\u00fcngster Zeit z.B. die Philosophin Elisabeth Badinter in dem vor allem unter Fr auen heftig gef\u00fchrten Streit um die Einf\u00fchrung des Parit\u00e4tengesetzes im Jahre 2000. 1 Badinter kritisierte die Einf\u00fchrung des Gesetzes, weil es auf der Dualit\u00e4t der Ge schlechter aufbaue. Die Geschichte habe jedoch gezeigt, dass Frauen im Namen de r Gleichheit und nicht der Differenz als citoyenne integriert worden seien. Es sei nicht das \"Besondere\", z.B. die Mutterschaft oder eine den Frauen zugeschriebene \"nat\u00fcrliche\" Aufgabe, die Frauen zu mehr 1 Das w\u00e4hrend der sozialistische n Regierungsperiode Jospins im Jahre 2000 eingef\u00fch rte Parit\u00e4tengesetz regelt die verfassungsm\u00e4\u00dfige Gleichheit (Parit\u00e4t) zwischen M\u00e4nnern und Frauen bei der Aufstellung der Wahlmandate und beim Zugang zu polit ischen \u00c4mtern. Das Gesetz war notwendig geworden, weil die politische Repr\u00e4sentanz der Franz\u00f6si nnen in den Parlamenten im EU-Vergleich gefolgt von Griechenland die niedrigste wa r. Die weit \u00fcber den Rechtsstreit hinausgehenden Auseinandersetzungen f\u00fchrten zu einer Neudefinition des nationa len Souver\u00e4nit\u00e4tsbegriffs. Die politische Macht muss seitdem zwischen M\u00e4nnern und Frauen gete ilt werden (vgl. Hergenhan 2002; Rauschenbach 2002). 90 fried Schreiber u.a, die aus dem katholisch en Milieu kamen, setzten in dem neu zu schaffenden Sozialplan auf Werte der katholis chen Soziallehre, z.B. auf das Subsidiadiese \"abkindern\" konnten, d.h. mit jeder Geburt verringerte sich die R\u00fcckzahlungssumme um 25%. Ein demokratischer Staat le hnte es ab, in die Familie \"hineinzuregieren\". Diese Grundhaltung f\u00fchrte dann zu der paradoxen Entwicklung, dass eine katholische konservative Regierung erst sp\u00e4t eine bewusste Familienpolitik betrieb und Kindergeld zahlte, gleichzeitig jedoch das Leitbild der Frau als Mutter und Hausfrau ideologisch aufwertete und zur Grundl age seiner Sozialpolitik machte (Veil 1996). Die gro\u00dfen Sozialreformer der 1950er Jahre, Oswald von Nell-Breuning, Wilverheirateten Paaren ein staatliches Darlehen zu gew\u00e4hren (Ehestandsdarlehen), dass schutzregelungen sind ebenfalls Ergebnis einer seit langem praktizierten Bev\u00f6lkerungspolitik. Welche Einflussfaktoren wirken demgegen\u00fcb er in Deutschland auf die Geschlechterbeziehungen? ger an den Status der Ehe gebunden. Die im EU-Vergleich weit reichenden MutterSchul- und in der Familienpolitik, tritt der laizistische Staat als der eigentliche Experte gegen\u00fcber Frauen auf: In der \u00e9ducation nationale als P\u00e4dagoge, der einzig in der Lage ist, den Einfluss der katholischen Ki rche zur\u00fcckzudr\u00e4ngen und eine staatsb\u00fcrgerliche Erziehung zu gew\u00e4hrleisten (Ros anvallon 2000), und in der Familienpolitik als derjenige, der unabh\u00e4ngig von ordnun gspolitischen Vorstellungen, geburtenf\u00f6rdernde Ziele verfolgt und f\u00fcr das Wohl der Kinder sorgt (Schultheis 1988). Drittens: Eine weitere Traditionslinie liegt in dem natalistischen Impetus staatlicher Familienpolitik. Viele der Familienleistungen sind an die Zahl der Kinder und weniLeistungen auf Kinder und das Kindeswohl fokussiert. In beiden Bereichen, in der Mechthild Veil allem im nationalen Schulwesen und in der st aatlich gef\u00f6rderten Familienpolitik statt. Die politique familiale agiert jenseits religi\u00f6ser und bildungsb\u00fcrgerlicher Leitvorstellungen zur Rolle der Frau, zwischen heimischem Herd und Arbeitsmarkt, indem sie die 2. Deutschland: Konzepte von Mutterschaft in Abgrenzung von ... Geschlechterpolitiken in Deutschland sind in geringerem Umfang als in Frankreich von koh\u00e4renten ideologisch-politischen Vo rstellungen gepr\u00e4gt, sondern - zumindest aus westlicher Sicht - durch Abgrenzung sbewegungen, zum einen gegen\u00fcber dem NS-Staat und zum anderen gegen\u00fcber der sozialistischen DDR. Abgrenzungsbewegungen gegen\u00fcber dem NS-Staat Die katholisch konservative Adenauer-Reg ierung der bundesdeutschen Nachkriegsjahre hatte sich bewusst gegen\u00fcber der Fam ilienpolitik des NS-Staates mit seinen bev\u00f6lkerungspolitischen Zumutungen abgegrenzt. Erinnert sei an die NS-Praxis, neu 91 nen Kindern. Die deutsch-deutsche Vereinigung bietet nu n erstmalig die Chance, die den unterschiedlichen politischen Systemen jeweils zugeordneten und ideologisch aufgeladenen Frauen-Leitbilder in einem demokratis chen Kontext aufeinander zu beziehen und den Geschlechtervertrag zu modifizieren. gering ausgebaute Infrastruktur f\u00fcr die Ki nderbetreuung in Westdeutschland und die damit zusammenh\u00e4ngende relativ geringe Erwerbsbeteiligung von M\u00fcttern mit kleikompatibel ist, wie es z.B. die skandina vischen L\u00e4nder praktizierten, konnte in der politisch zugespitzten Situation der Konfr ontation zweier Systeme ausgegrenzt werden. Das Erbe dieser Abgrenzungsbewegung ist die noch heute im EU-Vergleich dere von Kindern unter drei Jahren stand als sozialistische Fremderziehung unter Generalverdacht. Die Erkenntnis, dass staa tliche F\u00fcrsorge f\u00fcr die Erziehung und Betreuung von Kindern mit demokratischen Institutionen und Systemen durchaus ner-Haushalts abgelehnt, weil sie mit einem politischen System, das als Unrechtssystem wahrgenommen wurde, verkn\u00fcpft waren. Au\u00dferh\u00e4usliche Erziehung insbeson(Berghahn 2001). angeblich eine eigenst\u00e4ndige Existenzsicherung nicht so n\u00f6tig h\u00e4tten wie M\u00e4nner leistungssystem untersucht und den Double-Bind-Effekt aufgezeigt, dass Frauen \"werkt\u00e4tigen\" Mutter aus, das sich mit H ilfe staatlicher Einrichtungen zur (Klein-) Kindbetreuung und Ganztagsschulen durchs etzen konnte. In der Bundesrepublik der Nachkriegszeit wurden geschlechterpolitische Leitvorstellungen eines Zwei-VerdieGeschlechterbeziehungen im deutsch-franz\u00f6sischen Vergleich - ein Blick auf Familien- und Arbeitsmarktpolitik rit\u00e4tsprinzip - die Nachrangigkeit staatlic her Hilfen - und auf die Ehegattensubsidiarit\u00e4t, die Frauen in Abh\u00e4ngigkeit von ei nem Familienern\u00e4hrer brachte und den Sozialstaat finanziell entlastete. Sabine Berghahn, um nur eine unter vielen zu nennen, hat das Fortbestehen des m\u00e4nnlichen Ern\u00e4hrermodells im Steuer-, Familien- und SozialAbgrenzungsbewegungen gegen\u00fcber der sozialistischen DDR Die Sozial- und Familienpolitik der ehemaligen DDR ging von dem Leitbild der 3. Familienpolitiken im Vergleich: laizistisch-republikanisch versus ehezentriert Die gr\u00f6\u00dften Differenzen in der Konfiguration der Geschlechterbeziehungen in Deutschland und Frankreich zeigen sich in den Familienpolitiken. Frankreich: Als laizistisch-republikanisch \u00fcberfo rmt bezeichnete Andrea Becker eine bis dahin vom katholischen Unternehmertu m beherrschte patronale Familienpolitik (Becker 2000, 194), die sich erst mit ihrer Kodifizierung im Code de la Famille 1939 an republikanischen Prinzipien orientierte. Die drei Einflussfaktoren des republikanischen Modells, ein geschlechter indifferenter Universalismus, Neutralit\u00e4t gegen\u00fcber den Religionen und eine bewusste Bev\u00f6lkerungspolitik kulminieren im Konzept von 92 Eltern (gemeint sind Frauen) erziehen ihre Kinder selber (vgl. auch Salles in diesem Band). Mit dieser familienpolitischen Wende versucht der Staat, M\u00fctter als ErzieheKind. Seit den 1980er Jahren verschieben sich die Akzente, die Bedeutung der Bev\u00f6lkerungspolitik nimmt ab. Familienpolitik bet ont heute st\u00e4rker soziale und gleichstellungspolitische Ziele (vgl. ausf\u00fchrlich auch Bothfeld 2004). In j\u00fcngster Zeit hat die konservative Regierung Rafarin (2002-2005 ) eine familienpolitische Wende eingeleitet, die das republikanische Konzept von Mu tterschaft modifiziert. St\u00e4rker als zuvor f\u00f6rdert Familienpolitik nun ein bestimmtes Frauenleitbild und zwar das Modell der Mutter, die ihr Kind - zumindest zeitweise - selber erzieht. Der neue Slogan hei\u00dft, auf eine Rentenaufstockung, im \u00f6ffentlic hen Dienst k\u00f6nnen Frauen mit drei und mehr Kindern, unabh\u00e4ngig vom eigenen Alter , bereits nach 15 Dienstjahren in Rente gehen. Ein eindrucksvolles Beispiel f\u00fcr die demographische Ausrichtung ist auch die stufenweise Einf\u00fchrung des Kindergeldes: Zu n\u00e4chst erhielten nur Eltern mit drei und mehr Kindern ein Kindergeld. Mit der so zialistischen Regierung Mitterands wurde dies ab 1981 auch f\u00fcr das zweite Kind gew\u00e4hrt und erst seit 2000 auch f\u00fcr das erste der EU ein. Viele Leistungen sind an die Kinderzahl gebunden und erh\u00f6hen sich sprunghaft mit dem dritten Kind. Sandra Ehmann spricht deshalb von einer Politik des dritten Kindes (Ehmann 1999). So haben Eltern ab dem dritten Kind Anspruch republikanischen Vorbehalt der 3. Repub lik (1871-1940) gegen\u00fcber der angeblich gr\u00f6\u00dferen religi\u00f6sen Anf\u00e4lligkeit der Frauen beruht und weniger auf expliziten Gleichstellungsstrategien zur\u00fcck zu f\u00fchren ist. Ein weiteres republikanisches Erbe liegt in der Geburten f\u00f6rdernden Politik. Derzeit nimmt Frankreich, mit 1,9 Kindern pro Frau, noch vor Irland, eine Vorreiterrolle in Betreuungsaufgaben an den Staat als de n besseren P\u00e4dagogen abgeben, ohne in schlechten Ruf zu geraten. Es liegt eine gewisse Paradoxie darin, dass diese anscheinend moderne Dienstleistungsstruktur der Kleinkindbetreuung, die Frankreich so attraktiv f\u00fcr berufsorientierte M\u00fctter macht, im Grunde genommen auf einer androgynen Attit\u00fcde, auf einem mystifiziert. Franz\u00f6sische M\u00fctter k\u00f6nnen wie selbstverst\u00e4ndlich einen Teil der Deutschland greifen Franz\u00f6sinnen fr\u00fch auf st aatliche Hilfen in der Kleinkindbetreuung zur\u00fcck. Weil der republikanische Diskurs, der nicht auf religi\u00f6se Leitbilder rekurriert, Frauen nicht auf eine \"nat\u00fcrliche\" Aufgabe festlegt, wird die Mutterrolle entkurz aus dem beruflichen und gesellschaf tlichen Leben herausfallen (Collin 1999). Statt exklusiver Mutter-Kind-Beziehungen mit Betonung der Privatsph\u00e4re wie in Mechthild Veil Mutterschaft. Mit Mutterschaft verbindet die im universalistischen Denken verankerte franz\u00f6sische Gesellschaft weniger de n Aspekt der Geschlechterdifferenz, wie die in Deutschland st\u00e4rker vertretenen Di fferenztheoretikerinnen, als vielmehr den einer normalen Lebensphase, die M\u00fctter so bew\u00e4ltigen sollten, dass sie m\u00f6glichst 93 Angebot f\u00fcr Krippenpl\u00e4tze liegt mit 5% f\u00fcr Kinder unter drei Jahren (20% in Ostschlag hat die CDU\/CSU in ihrem Wahlpr ogramm 2005 f\u00fcr die gesetzliche Rentenversicherung aufgenommen; in der reformier ten Arbeitslosenversicherung (Hartz IV) ist zugunsten von Familien nachgebessert worden. Aus der Kleinkindbetreuung jedoch h\u00e4lt sich der Staat - zumindest in Westdeutschland - weiterhin heraus. Das einen Kinderbonus eingef\u00fchrt: Versicherte, die Kinder erzogen haben, zahlen einen um 0,25% geringeren Beitrag als Versicherte ohne Kinder. Einen \u00e4hnlichen Voralen Sicherung eingef\u00fchrt worden. Seit Janu ar 2005 hat die soziale Pflegeversicherung z.B. auf der Grundlage einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) demographischer Fatalismus kritisiert (Kau fmann 2005; Laulan 2004) und es findet ein Umsteuern statt. Familienpolitische Komponenten sind neu in Systeme der soziEinkommenssteuerrecht (Dingeldey 2000), dem ein bestimmter \"Edukationseffekt\" zugeschrieben wird: die Aufwertung de s Einkommens des Ehemannes zum Familieneinkommen und die Abwertung der Erwerbs arbeit verheirateter Frauen (die sich nicht rechnet). Im Einkommensteuerrecht tri tt auch der deutsche Staat als P\u00e4dagoge auf, jedoch mit einer anderen Zielsetzung. Der bundesdeutsche Staat hat sich lange Zeit aus der Familie herausgehalten, indem er auf eine bewusste Bev\u00f6lkerungspolitik verz ichtete - eine Politik des 3. Kindes gibt es nicht. Diese Zur\u00fcckhaltung wird gegenw\u00e4rtig nicht nur von franz\u00f6sischer Seite als eines NS-Staates und gegen\u00fcber dem sozia listischen Frauenbild der DDR - aus der Familie einerseits herausgehalten und ande rerseits die Norm des m\u00e4nnlichen Familienern\u00e4hrers sozialpolitisch abgefedert, vor allem durch das Ehegattensplitting im Migrantinnen (Hirata spricht von einem Delegationsmodell). Deutschland: Im Unterschied zur franz\u00f6sischen Familienpolitik hat sich der bundesdeutsche Staat - in Abgrenzung gegen\u00fcber den familienpolitischen Interventionen teilung wenig ver\u00e4ndert hat, delegieren Fr auen die Betreuungsarbeiten entweder an den Staat oder zunehmend auch an andere, weniger privilegierte Frauen und an dinavischen L\u00e4ndern, mit einer expliziten Gl eichstellungspolitik verkn\u00fcpft worden ist (Letablier\/J\u00f6nsson 2003) und sich an der privaten geschlechtsspezifischen Arbeitszwischen den Frauen und dem Staat hera usgebildet - der Staat \u00fcbernimmt einen Teil der Familienaufgaben - die jedoch nicht zu einer \u00dcberwindung der geschlechtshierarchischen Arbeitsteilung zwischen M\u00e4nnern und Frauen f\u00fchrte. Auch in Frankreich bleibt es Frauen \u00fcberlassen, die Vereinbark eitsproblematik zu bew\u00e4ltigen (vgl. Hirata und Kergoat in diesem Band). Weil die Betreuungskultur nicht, wie z.B. in den skanliche Dienstleistungssektor, der es M\u00fcttern er leichtert, erwerbst\u00e4tig zu sein bzw. zu bleiben, modifiziert den Geschlechtervertra g lediglich ohne ihn grundlegend zu \u00e4ndern. In Frankreich hat sich, im Unterschied zu Deutschland, eine Arbeitsteilung Geschlechterbeziehungen im deutsch-franz\u00f6sischen Vergleich - ein Blick auf Familien- und Arbeitsmarktpolitik rinnen ihrer eigenen Kinder aufzuwerten, um staatliche Hilfen einschr\u00e4nken zu k\u00f6nnen. Der Einfluss des republikanischen Modells in der Familienpolitik auf die Geschlechterbeziehungen soll jedoch nicht \u00fcberstrapaziert werden. Der gut ausgebaute \u00f6ffent94 lange Zeit lediglich als kompensatorische Hilfen f\u00fcr Familien in Schwierigkeiten. In Frankreich wiederum hat sich die Betr euungskultur, die bereits seit \u00fcber einhundert Jahren besteht (Veil 2003), urspr\u00fcng lich nicht aus einer bewussten Gleichstellungspolitik heraus entwickelt, sondern ist vielmehr eine Errungenschaft des republikanischen Staates, der die Erziehung der Ki nder zu zuk\u00fcnftigen Staatsb\u00fcrgern als \"une affaire de l'Etat\" organisiert hat. Er st sp\u00e4ter, seit den 1980er Jahren, haben Frauen diese Themen zu ihren eigenen gemacht. gleich zwei unterschiedliche Logiken: Fran z\u00f6sische Familienpolitik unterst\u00fctzt Frauen vorrangig in ihrer Funktion als Staats b\u00fcrgerinnen, die verantwortungsvoll handeln, wenn sie ihre Kinder in eine Krippe oder in eine \u00e9cole maternelle geben. Familienleistungen in Deutschland hingegen f\u00f6 rdern Frauen st\u00e4rker in ihren exklusiven M\u00fctter-Kind-Beziehungen. Einrichtungen zur Tagesbetreuung von Kindern galten halten erk\u00e4mpft werden. So bestehen gegenw\u00e4rtig im deutsch-franz\u00f6sischen VerVereinbarkeitsproblematik musste von Frauen gegen\u00fcber parteipolitischen Vorbe\"umgemodelt\" werden. Eine vorl\u00e4ufige Bilanz f\u00fcr Deutschland zeigt, dass Familienpolitiken nicht mit der gesellschaftlichen Entwicklung einer zune hmenden Erwerbsorientierung von Frauen Schritt halten konnten. Jeder noch so geringe Fortschritt bei der Reduzierung der wicklung auf eine verst\u00e4rkte Berufst\u00e4tigkei t von M\u00fcttern hinsteuert, hat sich das Bild der erwerbst\u00e4tigen Mutter noch nicht als sozi ale Norm verankern k\u00f6nnen. Dazu sind verl\u00e4ssliche staatliche Rahmenbedingunge n notwendig, d.h. staatliche Hilfen und Strukturen, die nicht bei jedem Regierungswechsel - auch auf L\u00e4nderebene - wieder betreuung in Deutschland stark - zu stark - f\u00f6deral gepr\u00e4gt ist, sodass sich (noch) keine gesamtdeutsche Orientierung herausb ilden konnte. Es fehlt an einem einheitlichen Leitbild f\u00fcr Frauen mit Kindern, auf die die Ressourcen hin geb\u00fcndelt werden k\u00f6nnten. Vergleichende Bilanz: Im Unterschied zu Frankreich mangelt es in Deutschland an einem einheitlichen Konzept von Mutterschaft. Obwohl die gesellschaftliche Entdurch parteipolitische Pr\u00e4ferenzen \u00fcberlagert. Es zeigt sich, dass die KleinkindMechthild Veil deutschland) weit unter dem Durchschnitt an derer EU-L\u00e4nder. Anders als in Frankreich zielt Familienpolitik in Deutschland ni cht darauf, Frauen (und Eltern) von der Kinderbetreuung und Erziehung zu entlasten , beides bleibt weiterhin dem privaten Engagement und den Managerqualit\u00e4ten von Frauen (Ludwig et al. 2002) sowie anderen gesellschaftlichen Akteuren, den Ki rchen, Wohlfahrtsverb\u00e4nden und Betrieben, \u00fcberlassen. Dieser akteurspolitische F lickenteppich im Angebot an Betreuungspl\u00e4tzen wird durch die f\u00f6deralen Strukturen der Bundesrepublik noch verst\u00e4rkt und 95 (Meurs\/Ponthieux 2000). der \u00fcber 50-j\u00e4hrigen Frauen zur\u00fcck, am niedrigsten ist er bei den 25- bis 49-J\u00e4hrigen in weit geringerem Umfang erwerbst\u00e4tig, be i \"\u00e4lteren\" Frauen, ab 50 Jahren, sinken die Erwerbsquoten abrupt ab. In der reprod uktiven Phase sind Frauen tats\u00e4chlich doppelt belastet, denn \"dank\" einer verei nbarkeitsfreundlichen Familienpolitik reduzieren sie seltener ihre Arbeitszeiten al s Frauen in Deutschland. Der Anstieg der Teilzeitarbeit geht auf die Altersgruppe der j\u00fcngeren Frauen (unter 25 Jahren) und Zukunft das Angebot an Betreuungspl\u00e4tzen (auch ganzt\u00e4gig) in Deutschland verbessern, so ist es durchaus m\u00f6glich, dass di e Nachfrage nach Teilzeitarbeit seitens der M\u00fctter zur\u00fcckgehen wird. Denn Anzahl und Qualit\u00e4t der Betreuungseinrichtungen sind ein wesentliches Steuerungsinstrument , das Einfluss auf das Erwerbsverhalten von Frauen mit Kindern hat. Charakteristisch f\u00fcr die Erwerbsverl\u00e4ufe v on Frauen in Frankreich ist die Verdichtung der Erwerbsphase in der Zeit der Fa miliengr\u00fcndung und in Deutschland, spiegelbildlich dazu, eine \"Familiendelle\". tig aus, weshalb die Erwerbsquoten der M\u00fctter in Frankreich \u00fcber denen in Deutschland liegen, und zwar auf jeder Vergleichsst ufe, nach der Anzahl und nach dem Alter der Kinder (vgl. Eurostat 2000). Die Integration der Frauen in den Arbeitsm arkt erfolgte nach republikanischer Tradition, d.h. in Vollzeitarbeit. Erst in j\u00fc ngster Zeit nimmt Teilzeitarbeit von Frauen zu, die jedoch, anders als in Deutschland, von feministischer Forschung als prek\u00e4re Arbeit kritisiert wird (Maruani 2000, Krai s\/Maruani 2001). In Deutschland hingegen hat sich wegen fehlender Betreuungseinric htungen Teilzeitarbeit zu einem Notnagel oder auch zur gew\u00fcnschten Arbeitszeit f\u00fcr M\u00fctter entwickelt. Sollte sich in naher Geschlechterbeziehungen im deutsch-franz\u00f6sischen Vergleich - ein Blick auf Familien- und Arbeitsmarktpolitik 4. Ein Blick auf den Arbeitsmarkt in deutsch-franz\u00f6sischer Perspektive Auf den ersten Blick mag es verwundern, dass die Erwerbsquoten von Frauen in Deutschland und Frankreich durchaus verg leichbar sind, sie lagen im Jahre 2002 bei jeweils rund 44% (Statistisches Bundesamt 2004, 96). Die besseren Bedingungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Frankreich wirken sich nur f\u00fcr M\u00fctter g\u00fcnsFrankreich: Verdichtung von Erwe rbsarbeit in der Familienphase In der Lebensphase, in der neben dem Be ruf im Allgemeinen noch Kinder zu versorgen sind, d.h. in der Altersgruppe der 30- bis 49-J\u00e4hrigen, engagieren sich Franz\u00f6sinnen mit \u00fcber 60% am st\u00e4rksten im Beruf. J\u00fcngere Frauen hingegen sind, wie franz\u00f6sische Jugendliche generell, wegen langer schulischer (Berufs-)Ausbildungszeiten 96 Deutschland produziert geschlechterspezi fische Ungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt. Das Instrument der Teilzeitarbeit ist Teil dieses Konzeptes. In Frankreich wiederum ist Teilzeitarbeit - zumindest bisher noch - kein Steuerungsinstrument zur Anerkennung einer besond eren Lebenslage von M\u00fcttern, sondern Ausdruck zunehmender Prekarisierung von Arbeit, die \u00fcberwiegend Frauen trifft. Kinder zu versorgen, dann gleichen si ch die Erwerbsquoten von Frauen und M\u00e4nnern am st\u00e4rksten an. Das differenztheoretisch gefasste Konzept von Mutterschaft in enphase zu \u00fcberbr\u00fccken. Eine Familiendelle entsteht bei ihnen vor allem durch Verk\u00fcrzung ihrer Arbeitszeiten, indem sie von Vollzeit- in Teilzeitarbeit wechseln. In der Phase, in der M\u00fctter ihre Arbeitszeiten reduzieren, stocken M\u00e4nner, wenn sie V\u00e4ter werden, ihre Arbeitszeiten auf. Es en tsteht die die Geschlechterbeziehungen in (West-)Deutschland charakterisierende gr o\u00dfe Diskrepanz im Erwerbsverhalten von V\u00e4tern und M\u00fcttern , worin sich Deutschland nicht nur von Frankreich, sondern auch von anderen Mitgliedstaaten der EU unterscheidet. Eine gr\u00f6\u00dfere Egalit\u00e4t im Erwerbsverhalten zeichnet sich zwischen M\u00e4nnern und Frauen ohne Kinder ab, deren Erwerbsquoten sich anzugleichen beginnen. Am gr\u00f6\u00dften sind die Unterschiede im Erwerbsverhal ten zwischen Frauen mit und ohne Kinder. Frauen mit Kindern investieren in die Familie, sie erreichen ihre h\u00f6chste Erwerbsbeteiligung erst im Alter von 48 Jahr en, wenn die beruflichen Weichen bereits gestellt sind. Frauen ohne Kinder erzielen rund zehn Jahre fr\u00fcher ihre h\u00f6chste Arbeitsmarktbeteiligung (Statistisches Bundesamt 2004, Mikrozensus). Pr\u00e4gend f\u00fcr die Geschlechterbeziehungen ist demnach nicht mehr das Modell eines m\u00e4nnlichen Familienern\u00e4hrers, dem eine Hausf rau zur Seite steht, sondern das Leitbild eines Zwei-Verdiener-Haushalts mit z wei Varianten: Ein nicht egalit\u00e4res Modell bei Haushalten mit Kindern, dort hat die Erwerbsarbeit von M\u00fcttern eine kompensatorische Funktion, und ein eher egalit\u00e4res Modell. Sind in den Beziehungen keine eines Kindes noch zeitweise aus dem Beru f zur\u00fcckgezogen (entsprechend dem DreiPhasen-Modell), so versuchen j\u00fcngere Frauen heute durch Teilzeitarbeit die Familigang der Erwerbsbeteiligung von M\u00fcttern in der Familienphase. Die Geburt eines Kindes und nicht mehr, wie noch zu Zei ten unserer Gro\u00dfm\u00fctter, das Auftauchen eines Ehemannes, beeinflusst einschneid end das weibliche Erwerbsverhalten. Das Vorhandensein von Kindern wird zu dem entscheidenden Einflussfaktor auf das Erwerbsverhalten von Frauen. Haben sich \u00e4ltere Frauengenerationen nach der Geburt Mechthild Veil Deutschland: Die Familiendelle Charakteristisch f\u00fcr die Erwerbsverl\u00e4ufe von Frauen in Deutschland (West) ist, spiegelbildlich zur Situation in Frankreich, die so genannte Familiendelle, d.h. der R\u00fcck97 doch weiterhin wirksam sein wird. Das hei\u00dft f\u00fcr Deutschland, dass Familienpolitik auch zuk\u00fcnftig aus einem Mix von staatlic hen und nichtstaatlichen, kirchlichen und betrieblichen Akteuren bestehen wird und dass die f\u00f6deralen Strukturen der Bundessorglichkeit des Staates im \u00f6ffentlichen Ra um (Ausbau von Betreuungseinrichtungen) zu fordern. Das Bild einer beruflich erfo lgreichen Mutter gewinnt an Attraktivit\u00e4t. Gleichzeitig muss davon ausgegangen werden, dass der ideologische Hintergrund der Geschlechterkulturen in Deutschland und Frankreich, wenn auch abgeschw\u00e4cht, so orientierung in der Familienpo litik. Der Blick nach Frankreich hat es erleichtert, einer Idealisierung der Mutterrolle im h\u00e4uslichen Bereich entgegenzutreten und mehr F\u00fcrDeshalb sollen an dieser Stelle hierzu nur einige Anmerkungen gemacht werden: Konvergenzbestrebungen zeichnen sich mein er Meinung nach nicht nur in den Verschlechterungen (Zunahme instabiler Arbeitsv erh\u00e4ltnisse von Frauen), sondern auch in Verbesserungen ab. Zumindest mental beginnt in (West-)Deutschland eine Umdern auch, ganz grunds\u00e4tzlich, weil diese Fragen bisher kaum gestellt worden sind. schlechterungen, wie das Res\u00fcmee von Cath erine Marry auf der Tagung lautete? Es f\u00e4llt schwer, diese Fragen zu beantworten, nicht nur, weil noch wenig deutschfranz\u00f6sisch vergleichende Forschungsergebnisse zu diesen Themen vorliegen, sonan? Gibt es Konvergenzbestrebungen im Sinne einer Angleichung in den Vergen? Oder gleicht sich die Situation von Frauen in Familie und Beruf in einer globalisierten Welt nicht nur zwischen Deutschland und Frankreich, sondern auch in Europa Geschlechterkulturen, bezogen auf die Polit ikfelder Familie und Arbeitsmarkt, betont und deren mentale und kulturelle Voraussetzungen untersucht. Kann aus den Unterschieden abgeleitet werden, dass auch in der Probleml\u00f6sung - Herstellung von Gleichheit zwischen M\u00e4nnern und Frauen - divergierende Bestrebungen \u00fcberwieLegitimation genommen wird (Krais\/Maruani 2001), um sie - langfristig - durch gezielte gleichstellungspolitische Strategien abzubauen. Sp\u00e4testens hier taucht nun eine Reihe v on Fragen auf. Um welche Strategien k\u00f6nnte es sich handeln? Kann von einem Gleichheitskonzept und von \u00e4hnlichen Strategien in beiden L\u00e4ndern ausgegangen werden? Dieser Beitrag hat die Divergenzen in den ren (vgl. den Beitrag von Le Feuvre in di esem Band) konfrontiert. Das Ziel, Gleichheit auf dem Arbeitsmarkt herzustellen - \"G leichheit hat Priorit\u00e4t\" sagen Beate Krais und Margaret Maruani -, setzt voraus, dass die Ungleichheit aufgesp\u00fcrt und ihr die Geschlechterbeziehungen im deutsch-franz\u00f6sischen Vergleich - ein Blick auf Familien- und Arbeitsmarktpolitik 5. Ausblick und offene Fragen Der Vergleich zeigt f\u00fcr Deutschland die Notwendigkeit und am franz\u00f6sischen Beispiel die Grenzen einer vereinbarkeitsfreu ndlichen Familienpolitik. Diese hebt Frauen diskriminierende Wirkungen des Arbeit smarktes nicht auf. Arbeitsmarktexterne Faktoren k\u00f6nnen die berufliche Integration von M\u00fcttern erleichtern, trotzdem bleiben Frauen mit sehr komplexen Diskrimi nierungsstrukturen des Arbeitsmarktes, verkn\u00fcpft mit hierarchischen und teilweise m\u00e4nnerb\u00fcndischen beruflichen Struktu98 lative) Neutralit\u00e4t des republikanischen Staates gegen\u00fcber geschlechtsspezifischen Zuschreibungen hat dazu gef\u00fchrt, dass Fr ankreich weit besser als differenztheoretische Ans\u00e4tze in Deutschland die Mobilit\u00e4tskriterien der EU auch f\u00fcr Arbeitnehmerinnen zum Durchbruch verhelfen konnte. Mechthild Veil republik geographisch unterschiedliche Ge schlechterarrangements notwendig machen. F\u00fcr Frankreich hei\u00dft dies: Die republikanische citoyennet\u00e9 beruht weiterhin auf staatlichen und nicht auf kirchlichen oder betrieblichen Interventionen. Trotz der urspr\u00fcnglich m\u00e4nnlich gedachten citoyennet\u00e9 hat diese eine besondere Dynamik in den Geschlechterbeziehungen im Kampf um Gleichheit ausgel\u00f6st. Die (reLiteratur Agasinki, Sylviane (1998): Po litique des sexes. Pairs. Bard, Christine (2001): Les femmes da ns la soci\u00e9t\u00e9 fran\u00e7ais au 20 e si\u00e8cle. Paris. Becker, Andrea (2000): Mutterscha ft im Wohlfahrtsstaat. Berl in: Wissenschaftlicher Verlag. Berghahn, Sabine (2001): Ehe als \u00dcbergang smarkt? WZB-Discussion Paper FS I 01-207, Berlin. Bothfeld, Silke (2004): Das \"Stop and Go\" in de r Politik zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Institutionenwandel im deutsch-fr anz\u00f6sischen Vergleich. In: Maria Oppen, Dagmar Simon (Hrsg.): Verharrender Wandel. Institutionen und Geschlechterverh\u00e4ltnisse. Berlin, S. 27-67. Collin, Fran\u00e7oise (1999): Le di ff\u00e9rend des sexes. Nantes. 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Kultur, Politik und Geschlechterordnung ren Verst\u00e4ndnis des Zusammenhangs von spektive erhoffen wir uns, zu einem besse-Arbeitsmarkt. Mit der vergleichenden Perder drei Politikbereiche Staat, Familie und ken. Der Fokus liegt auf der Interaktion erweiterten Europ\u00e4ischen Union zu st\u00e4r-sischen Dialog vor dem Hintergrund einer schlechterperspektive im deutsch-franz\u00f6Ziel der Veranstaltung ist es, die Gepolitique et rapports de genre. relations entre traditions nationales, \u00e0 une meilleure compr\u00e9hension des comparative nous permettra de contribuer Nous esp\u00e9rons que la perspective l'Etat, la famille et le march\u00e9 du travail. trois sph\u00e8res des politiques familiales: Nos travaux porteront sur l'interaction de moment o\u00f9 l'Union europ\u00e9enne est \u00e9largie. renforcer la perspective des rapports de genre dans le dialogue franco-allemand au Avec ce colloque, nous proposons de 12-13 Novembre 2004 colloque franco-allemand \/ workshop deutsch-franz\u00f6sische Perspektiven Geschlechterfrage Arbeitsmarkt, Familienpolitiken und die Workshop-Programm franco-allemands et rapports de genre. Regards crois\u00e9s March\u00e9 du travail, politiques familiales 17:00 h Pause caf\u00e9 \/ Kaffeepause Feministische Studien, Hannover : Regine Othmer, R\u00e9daction de Pr\u00e9sidence: \/ Moderation Nicky Le Feuvre, Universit\u00e9 de Toulouse le Mirail Frauen in intellektuellen Berufen in Frankreich sup\u00e9rieures en France Les femmes dans les professions intellectuelles Hildegard Matthies, WZB, Berlin keitsfelder Geschlecht und Organisation am Beispiel wissensbasierter T\u00e4tigfond\u00e9s sur le savoir Genre et organisation: le cas des secteurs d'activit\u00e9 Les rapports entre les techniques et le genre dans quelques Danielle Chabaud-Rychter, GERS, Paris arbeiten ellen franz\u00f6sischen Forschungs-Technik und Geschlecht in akturecherches fran\u00e7aises r\u00e9centes 14:00 - 17:00 h 13:00 h D\u00e9jeuner \/ Mittagessen Pr\u00e9sidence \/ Moderation: Jacqueline Heinen, Universit\u00e9 de beitsmarkt- und Berufsforschung Versailles-Saint-Quentin (IAB), N\u00fcrnberg Petra Beckmann, Institut f\u00fcr Arechtergerechtigkeit - passt das EU-Besch\u00e4ftigungsziele und Geschlzusammen? compatibles? Politique de l'emploi de l'UE et \u00e9galit\u00e9 des genres sont-elles Catherine Marry, LASMAS-CNRS et MAGE, Paris ken schland: jenseits der Statisti-Frauenarbeit in Frankreich und Deut statistiques et en Allemagne: au-del\u00e0 des L'emploi des femmes en France 11:00 - 13:00 h anderen Arbeit, Arbeitsmarkt und Karrieren - von einem Geschlecht zum Travail, march\u00e9 du travail et carri\u00e8res - d'un genre \u00e0 l'autre 10:45 h Pause caf\u00e9 \/ Kaffeepause 9:00 - 10:45 h politik, Frankfurt Dani\u00e8le Kergoat, GERS, Paris et Mechthild Veil, B\u00fcro f\u00fcr Sozial-Introduction: axes th\u00e9matiques \/ Thematische Einf\u00fchrung Dagmar Simon, WZB, Berlin Gilbert Achcar, CMB, Berlin etSalutations \/ Begr\u00fc\u00dfung 12 Novembre 2004 ris, Dagmar Simon, WZB, Berlin, Gilbert Achcar, CMB, Berlin Helena Hirata, GERS, Pa-Cl\u00f4ture: \/ Abschlie\u00dfende Bemerkungen: zu Berlin, sous r\u00e9serve \/ angefragt Pr\u00e9sidence: \/ Moderation: Hartmut Kaelble, Humboldt-Universit\u00e4t Sussex\/WZB, Berlin; Mechthild Veil,furt B\u00fcro f\u00fcr Sozialpolitik, FrankVornmoor, Universit\u00e4t Bremen; Jacqueline O'Reilly, University of Paris; Nicky Le Feuvre, Universit\u00e9 de Toulouse le Mirail; Astrid Danielle Chabaud-Rychter, GERS, Paris; Dani\u00e8le Kergoat, GERS, 13:00 - 15:00 h Geschlechtergerechtigkeit - im deutsch-franz\u00f6sischen Vergleich Table ronde \/ Podiumsdiskussion franco-allemande L'\u00e9galit\u00e9 des genres en perspective comparative 12:00 h D\u00e9jeuner \/ Mittagessen Anne Salles, Universit\u00e9 de Picardie-Jules Verne politisches Ziel der Bundesregierung? Pr\u00e9sidence: \/ Moderation: Mechthild Veil Die Integration von M\u00fcttern in den Arbeitsmarkt un objectif politique du gouvernement de la RFA? L'int\u00e9gration des m\u00e8res au march\u00e9 du travail ofessionnelle: quelques hypoth\u00e8ses \u00e0 Helena Hirata, GERS, Paris anhand von Feldstudien Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben - einige \u00dcberlegungen partir d'une enqu\u00eate de terrain Conciliation vie familiale\/vie pr9:30 - 12:00 h Familienpolitische Orientierungen Orientations des politiques familiales 13 Novembre 2004 19:30 h Buffet : Catherine Marry Pr\u00e9sidence: \/ Moderation Jacqueline Heinen, PRINTEMPS\/Univpolitik in verschiedenen EU-L\u00e4ndern ersit\u00e9 de Versailles-Saint-Quentin-en-Yvelines Prise en charge de la petite enfance et r\u00f4le des femmes: un aper\u00e7u ys de l'Union Europ\u00e9enne des politiques men\u00e9es dans divers paKinderbetreuung und Frauenrolle: \u00dcbersicht \u00fcber die RegierungsJacqueline O'Reilly, University of Sussex\/WZB, Berlin in Europa (deutsch-franz\u00f6sische Perspektiven) ial- und Arbeitsmarktpolitiken Geschlechterbeziehungen und die Sozon franco-allemande Europe. ComparaisRapports de genre, politiques sociales et politiques de l'emploi en in europ\u00e4ischer Perspektive17:30 - 19:30 h Staatliche Interventionen und sozialer Schutz ale en comparaison europ\u00e9enne Aide \u00e9tatique et protection soci ","related_references":[{"view":"Dienel, C. (2003). Die Mutter und ihr erstes Kind -individuelle und staatliche Arrangements im europ\u00e4- ischen Vergleich. Zeitschrift f\u00fcr Fa- milienforschung, 15 pp. 120-145.<\/a> <\/span>PDF<\/a>","pdf_url":"https:\/\/www.ssoar.info\/ssoar\/bitstream\/handle\/document\/28291\/?sequence=1"},{"view":"Engelbrech, G., Jungkunst, M., G., N. E., M, J. (1998). ,,Erwerbsbeteiligung von Frauen und Kin- derbetreuung in ost-und westdeutschen Familien\", Institut f\u00fcr Arbeitsmarkt-und Berufsforschung der Bundesanstalt f\u00fcr Arbeit (IAB. N\u00fcrnberg: Institut f\u00fcr Arbeitsmarkt-und Berufsforschung. 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Kinderbetreuung und politische Hand- lungslogik. M\u00fcnchen: Beck. Erwerbs- t\u00e4tige M\u00fctter. Ein europ\u00e4ischer Vergleich, M\u00fcnchen, pp. 85-109.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Maruani, M. (2000). Travail et emploi des femmes. Paris: La D\u00e9couverte.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Meurs, D., Ponthieux, S. (2000). Une mesure de la discrimination dans l`\u00e9cart de salaire entre hommes et femmes. Economie et Statistique,(337), pp. 135-158.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Rauschenbach, B. (2002). Grenz\u00fcberschreitungen zur Geschlechterdemokratie. Notizen zum Parit\u00e4tengesetz anl\u00e4sslich eines Kolloquiums \u00fcber \"Die H\u00e4lfte der Macht\". Fe- ministische Studien,(2), pp. 263-265.","pdf_url":""},{"view":"Rosanvallon, P. (2000). Der Staat in Frankreich von 1789 bis in die Gegenwart. M\u00fcnster: Westf\u00e4lisches Dampfboot. M\u00fcnster.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Schultheis, F. (1988). 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Nach einer einleitenden Er\u00f6rterung der Grenzen und Gefahren einer Kategorisierung von \"Geschlecht\" betrachten sie die allt\u00e4gliche soziale Praxis im Medium kommunikativer Interaktionen sowie den Stellenwert der sozialen Form der heterosexuellen Paarbeziehung. Sie untersuchen ferner die Dimension der institutionellen Ordnungen am Beispiel der Politik der Gleichstellung bzw. des \"Gender Mainstreaming\". Sie m\u00f6chten mit ihren Ausf\u00fchrungen zeigen, dass im Rahmen institutionalisierter Politik Pr\u00e4suppositionen und Bezugnahmen strukturell unterstellbar und auch empirisch nachweisbar sind: Politik referiert auf gesellschaftliche Konstrukte und reformuliert diese auf der Grundlage eigener Deutungssysteme und Semantiken. Die Autoren diskutieren unterschiedliche Dimensionen und Aggregationsebenen der sozialen Wirklichkeit von Geschlecht, auf die sich die Politik bezieht bzw. die Politik in der Art ihres Bezuges voraussetzt. 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Sich zwischen Familie und Beruf entscheiden zu m\u00fcssen, findet zunehmend weniger Akzeptanz. Diese gesellschaftlichen Differenzierungsprozesse spiegeln sich auch in ver\u00e4nderten Anforderungen an Institutionen wider, in wohlfahrtsstaatlichen Systemen sind ver\u00e4nderte Handlungsorientierungen und Regelungen erforderlich geworden. Tradierte Vorstellungen \u00fcber geschlechtliche Arbeitsteilung und Zust\u00e4ndigkeiten f\u00fcr Betreuungsleistungen haben sich gewandelt. In einer deutsch-franz\u00f6sisch vergleichenden Perspektive werden wohlfahrtsstaatliche Konzeptionen, arbeitsmarkt- und familienpolitische Regulierungen, ihre Konstruktionsprinzipien und Pr\u00e4missen unter der Geschlechterperspektive untersucht. Im Hinblick auf Konvergenzen und Divergenzen kann im Vergleich gezeigt werden, dass das deutsche Sozialstaatsmodell nach wie vor auf einem tradierten Eheleitbild - verbunden mit einem 'starken' m\u00e4nnlichen Ern\u00e4hrerregime - ausgerichtet ist und sich vom franz\u00f6sischen Modell in wesentlichen Punkten unterscheidet. Andererseits nehmen gegen\u00fcber Dritten die Divergenzen ab - im europ\u00e4ischen Vergleich werden in der Wohlfahrtsstaatsforschung Deutschland und Frankreich demselben Typus von Sozialversicherungsstaat zugeordnet. Divergenzen sind dar\u00fcber hinaus insbesondere in den politischen Strategien zur Arbeitsmarktintegration festzustellen. Dagegen unterst\u00fctzen die arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Strategien der EU zunehmend konvergente Entwicklungen und gewinnen als Einflussfaktoren auf die Auspr\u00e4gung von der nationalstaatlichen Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik an Bedeutung.\" (Autorenreferat). Inhaltsverzeichnis: Gilbert Achcar, Dagmar Simon, Mechthild Veil: Arbeitsmarkt, Wohlfahrtsstaat, Familienpolitik und die Geschlechterfrage - deutsch-franz\u00f6sische Konvergenzen und Divergenzen (5-10); Anne Salles: Familienpolitische Hilfen zur Arbeitsmarktintegration von M\u00fcttern - ein deutsch-franz\u00f6sischer Vergleich (11-26); Dani\u00e8le Kergoat: Debatten zur geschlechtlichen Arbeitsteilung in Frankreich (27-36); Helena Hirata: \u00dcberlegungen zur \"Vereinbarkeit\" von Familie und Beruf - ein Versuch, das Terrain zu sondieren (37-46); Nicky Le Feuvre: Zur Feminisierung von Berufen in vergleichender Perspektive (47-62); Petra Beckmann: EU-Besch\u00e4ftigungsziele und Geschlechtergerechtigkeit - passt das zusammen? (63-76); Danielle Chabaud-Rychter: Beziehungen zwischen Technik und Geschlecht (77-88); Mechthild Veil: Geschlechterbeziehungen im deutsch-franz\u00f6sischen Vergleich - ein Blick auf Familien- und Arbeitsmarktpolitik (89-100)."],"type":"publication","topic":["women's employment","gender relations","Betreuung","Familienpolitik","Sozialstaat","gender role","social welfare state","Familie-Beruf","Federal Republic of Germany","work-family balance","Geschlechtsrolle","Handlungsorientierung","Kind","berufliche Integration","occupational integration","soziale Gerechtigkeit","labor market policy","European social policy","family policy","berufst\u00e4tige Frau","Wohlfahrtsstaat","labor market","Arbeitsmarkt","gender","social policy","care","welfare state","France","Arbeitsmarktpolitik","social justice","Technik","working woman","Frankreich","Geschlechterverh\u00e4ltnis","child","engineering","action orientation","europ\u00e4ische Sozialpolitik","Frauenerwerbst\u00e4tigkeit","Sozialpolitik"],"person":["Achcar, Gilbert","Simon, Dagmar","Veil, Mechthild"],"person_sort":"AchcarSimonVeil","links":[{"label":"Link","link":"http:\/\/skylla.wz-berlin.de\/pdf\/2005\/p05-007.pdf"},{"label":"URN","link":"http:\/\/nbn-resolving.de\/urn:nbn:de:0168-ssoar-110309"}],"subtype":"in_proceedings","document_type":"Konferenzband","coreDoctypeLit":["Konferenzband"],"coreAuthor":["Achcar, Gilbert","Simon, Dagmar","Veil, Mechthild"],"coreEditor":["Achcar, Gilbert","Simon, Dagmar","Veil, Mechthild"],"coreCorpEditor":["Wissenschaftszentrum Berlin f\u00fcr Sozialforschung gGmbH"],"coreZsband":"2005-007","corePagerange":"106 S.","coredoctypelitadd":["collection"],"urn":["urn:nbn:de:0168-ssoar-110309"],"data_source":"GESIS-CEWS","index_source":"GESIS-CEWS","link_count":0,"gesis_own":1,"fulltext":1,"thematic_collection":"Geschlecht und Wissenschaft","thematic_collection_en":"Gender and science"},"system_type":"BASE","doc_rank":10,"rid":28959696}]}}