{"hits":{"total":{"value":10,"relation":"eq"},"hits":[{"_index":"gesis-21-05-2026-02-00-54","_id":"cews-2-735776","_version":1,"_seq_no":46990,"_primary_term":1,"found":true,"_source":{"title":"Arbeit, Geschlecht und soziale Ungleichheiten : Perspektiven auf die Krise der Reproduktion und den Wandel von Herrschaft in der postfordistischen Arbeitsgesellschaft","id":"cews-2-735776","date":"2010","date_recency":"2010","abstract":["Bei der Besch\u00e4ftigung mit Erwerbsarbeit und der Arbeitsgesellschaft treffen mit der Geschlechterforschung und der Arbeits- und Industriesoziologie zwei Betrachtungsweisen aufeinander: Im erstgenannten Forschungsstrang werden soziale Differenzen und Ungleichheiten in ihrer Bedeutung f\u00fcr die Struktur von Arbeit und der Arbeitsgesellschaft thematisiert. Im zweitgenannten Strang ist die zeitdiagnostische Reflexion auf die Entwicklung von Arbeit und der Arbeitsgesellschaft ein bedeutendes Anliegen, ohne jedoch systematisch das Augenmerk auf soziale Differenzen und Ungleichheiten zu richten. Vor dem Hintergrund dieser Konstellation fragt der vorliegende Beitrag, in welcher Weise die Geschlechterforschung zu einer zeitdiagnostischen Reflexion auf die Entwicklung von Arbeit und der Arbeitsgesellschaft beitr\u00e4gt, die \u00fcber den bisherigen arbeits- und industriesoziologischen Erkenntnisstand hinausweist. Dies geschieht in mehreren Schritten: Zun\u00e4chst werden die jeweiligen Forschungsperspektiven herausgearbeitet. Danach wird die gegenw\u00e4rtige gesellschaftliche Entwicklung anhand ihrer breit geteilten, zeitgeschichtlichen Einordnung in den Blick genommen. Dabei wird auf zwei Entwicklungen n\u00e4her eingegangen: die Krise gesellschaftlicher Reproduktion und den Wandel von Herrschaft. Ein kurzes Fazit stellt den Ertrag heraus, den die Perspektiven der Geschlechterforschung f\u00fcr die Analyse des Wandels der Arbeitsgesellschaft haben. 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Dann wird die gegenw\u00e4rtige gesellschaftliche Entwicklung anhand ihrer breit geteilten, zeit geschichtlichenEinordnungindenBlickgenommen(2.).AufzweiEntwicklungenwirdn\u00e4hereinge gangen: die Krise gesellschaftlicher Reproduktion und den Wandel von Herrschaft (3.). Ein kurzes Fazit streicht den Ertrag heraus, den Perspektiven der Geschlechterforschung f\u00fcr die Analyse des schieht in mehreren Schritten: Zuerst werden die jeweiligen Forschungsperspektiven herausgearbeidie \u00fcber den bisherigen arbeits- und industriesoziologischen Erkenntnisstand hinausweist. Dies gedas Augenmerk systematisch auf soziale Differenzen und Ungleichheiten zu richten. In diese Konstellation hinein fragt der Beitrag, in welcher Weise die Geschlechterforschung zu einer zeitdiagnostischen Reflexion auf die Entwicklung von Arbeit und der Arbeitsgesellschaft beitr\u00e4gt, auf die Entwicklung von Arbeit und der Arbeits-gesellschaft ein bedeutendes Anliegen, ohne jedoch der Arbeitsgesellschaft thematisiert. Im zweitgenannten Strang ist die zeitdiagnostische Reflexion den soziale Differenzen und Ungleichheiten in ihrer Bedeutung f\u00fcr die Verfasstheit von Arbeit und spr\u00e4chzubringenausdemgenanntenGrund bedeutsamist.ImerstgenanntenForschungsstrang werArbeit und der Arbeitsgesellschaft auf sozialen Differenzen und Ungleichheiten gr\u00fcnden und da durch inihrem Ausma\u00df und ihrer Ausrichtung gepr\u00e4gt sind. F\u00fcr dieseFrage interessiertsichder vor liegende Beitrag aus folgendem Grund: Wenn soziale Differenzen und Ungleichheiten f\u00fcr den Wan del von Arbeit und der Arbeitsgesellschaft grundlegend und richtungsweisend sind, dann ist es f\u00fcr diesoziologischeZeitdiagnostikunerl\u00e4sslich,siesystematischeinzubeziehen.SonstlassensichTen denzen gesellschaftlicher Entwicklung nur unzureichend diagnostizieren. In der Befassung mit Arbeit und der Arbeitsgesellschaft treffen mit der Geschlechterforschung und der Arbeits- und Industriesoziologie zweiBetrachtungs-weisen aufeinander, diemiteinander ins GeArbeit, Geschlecht und soziale Ungleichheiten 1 Perspektiven auf die Krise der Reproduktion und den Wandel von Herrschaft in der postfordistischen Arbeitsgesellschaft Brigitte Aulenbacher 2 Der gegenw\u00e4rtige Wandel von Arbeit und der Arbeitsgesellschaft ist ganz offensichtlich davon be gleitet,dassbisherigesozialeUngleichheitennachGeschlecht,Ethnieoder SchichtinBewegung ge raten sind. Vergleichsweise gut erforscht ist dabei, in welcher Weise sich Entwicklungen in der Ar beit auf einzelne Bev\u00f6lkerungsgruppen und Menschen auswirken. Weniger Aufmerksamkeit zieht die umgekehrt gerichtete Frage auf sich, in welcher Weise die gegenw\u00e4rtigen Entwicklungen von 1 Erstmals erschienen in: Arbeits- und Industriesoziologische Studien, Jg. 2, Heft 2, Dezember 2009, S. 61-78. 2 Prof.in Dr.in Dipl.Soz.in, Institut f\u00fcr Soziologie, Abteilung f\u00fcr theoretische Soziologie und Sozial-analysen, Johannes Kepler Universit\u00e4t Linz, brigitte.aulenbacher@jku.at 10 soFid Industrie- und Betriebssoziologie 2010\/1 Arbeit, Geschlecht und soziale Ungleichheiten Wandel, heute nicht mehr die Rede sein. Gleichwohl wirken ihre Diagnosen zum Wandel der Er werbsarbeit und zu damit verbundenen Ver\u00e4nderungen im Verh\u00e4ltnis von \"Arbeit und Leben\" nach wie vor \u00fcber ihre Grenzen hinaus. Die arbeits- und industriesoziologischen Topoi \"Vermarktli chung\" (urspr\u00fcnglich Sauer\/D\u00f6hl 1997), \"Subjektivierung\" (urspr\u00fcnglich Baethge 1991; systema tisch Kleemann et al. 2002) und \"Entgrenzung\" von Arbeit (Kratzer\/Sauer 2003) finden in vielen Forschungsstr\u00e4ngen Anklang, darunter auchinderGeschlechterforschung und derneuen Haushalts forschung. Und auch in der soziologisch und interdisziplin\u00e4r breitgef\u00e4cherten Prekarisierungsfor der Erwerbsarbeit, beispielsweisef\u00fcr die Pluralisierung der Lebensformen oder den demografischen der Soziologie und der gestiegenen zeitdiagnostischen Aufmerksamkeit f\u00fcr Entwicklungen jenseits (vgl. die Rekonstruktionen in Beckenbach 1991). Davon kann angesichts der Ausdifferen-zierung dem die Kontroversen in Dunkel\/Sauer 2006). Da die kritische zeitdiagnostische Arbeits- und Industriesoziologie sich mit der Erforschung von Er werbsarbeit traditionell zugleich mit den zentralen Dynamiken gesellschaftlicher Entwicklung be fasst sah, beanspruchte sie f\u00fcr das Fach \u00fcber lange Zeit einen hervorgehobenen Platz im Reigen der speziellen Soziologien, den sie mit ihren Kapitalismusanalysen zeitweilig auch einnehmen konnte und \"Vermittlung\" Rechnung tragen (vgl. J\u00fcrgens 2006, 2008; Vo\u00df 2000; Vo\u00df\/Wei\u00df 2005; au\u00dfervon Geschlecht - Analyseperspektiven entwickelt, die \"Arbeit und Leben\" in ihrer Eigenst\u00e4ndigkeit unzureichend seien. Stattdessen werden - unter systematischer oder empirischer Ber\u00fccksichtigung aus angemerkt, dass Perspektiven von der Erwerbsarbeit auf den weiteren Lebenszusammenhang bensf\u00fchrung (vgl. Kudera\/Vo\u00df 2000; Projektgruppe Allt\u00e4gliche Lebensf\u00fchrung 1995) dar\u00fcber hinAufnahme vonErkenntnissen derGeschlechterforschung und\/oder ausdemKonzeptAllt\u00e4glicheLealszuvoruntersucht(vgl.hierzuKratzer\/Lange2006;Kratzer\/Sauer2003,2007).Kritischwirdunter auch auf die Familiensoziologie hinsichtlich erwerbsarbeitsinduzierter Ver\u00e4nderungen umfassender selbst die Weichen derzeit neu gestellt. So wird das Verh\u00e4ltnis von \"Arbeit und Leben\" im Rekurs der vormals beschrittenen Wege werden aber auch in den Reihen der zeitdiagnostischen Str\u00f6mung Hausarbeit nicht mit bedacht wurde. In der Folge hat die Frauen- und Geschlechterforschung ihrer seits dann zun\u00e4chst die Arbeitssituation von Frauen, sp\u00e4ter dann die Geschlechterarrangements und die Geschlechterordnung in der Arbeit fokussiert (vgl. im \u00dcberblick Aulenbacher 2009). In Kritik 1 Perspektiven der Arbeits- und Industriesoziologie und der Geschlechterforschung Die Ausgestaltung von Erwerbsarbeit in all ihren Dimensionen, ihrer technischen und organisatori schen Auslegung, ihrer subjektiven Aneignung und Ent\u00e4u\u00dferung, ihrer politischen Regulierung, ist traditionellderzentraleGegenstandderArbeits-undIndustriesoziologie(vgl.dieeinschl\u00e4gigenBei tr\u00e4ge im Handbuch Arbeitssoziologie von B\u00f6hle\/Vo\u00df\/Wachtler 2009). In ihrer einflussreichen kriti schen und zeit-diagnostischen Str\u00f6mung verbindet sich die Erforschung von Erwerbsarbeit mit dem Anspruch, dar\u00fcber hinausgehende gesellschaftliche Entwicklungen zu diagnostizieren und theore tisch weiterf\u00fchrend zu reflektieren. Dieser Anspruch ist im Fach insgesamt nicht unumstritten. Er wirdvon einemTeilseinerVertreterInnen alsunrealisierbarhoch, alsbislangunzureichend verwirk licht oder als schlichtweg verfehlt auch skeptisch betrachtet oder abgelehnt (vgl. zur j\u00fcngsten pro grammatischen Debatte Huchler 2008). Immanente Kritik entz\u00fcndete sich seitens der arbeits- und industriesoziologischen Frauen- und Ge schlechterforschung au\u00dferdemdaran,dassdieverfolgteThematisierungvonErwerbsarbeit\u00fcberlan ge Zeit ausgesprochen androzentrisch war, indem vor allem die von M\u00e4nnern dominierten Sektoren und Segmente erforscht wurden und au\u00dferdem die zumeist von Frauen im Hintergrund erbrachte und Geschlecht beziehungsweise Ungleichheit. miteinander verbunden sind, die sich, was ihre Historie angeht, nicht r\u00fcckg\u00e4ngig machen und, was ihre gegenw\u00e4rtige und zuk\u00fcnftige Entwicklung angeht, nicht ohne weiteres aufl\u00f6sen l\u00e4sst. (Vgl. zu \u00e4hnlichen Begriffswahlen Becker-Schmidt 2000, S. 40) 2007;zuvorbereitsLenz1995,2000;Young1998). DerFokusliegtalsoaufdemKonnexvonArbeit schlecht, Ethnie und Klasse\/Schicht systematisch aufeinander bezogen (vgl. Klinger\/Knapp\/Sauer forschung werden in beiden Perspektiven au\u00dferdem Differenzen und Ungleichheiten nach Geim Medium der Arbeit hergestellt wird (vgl. Aulenbacher\/Wetterer 2009). In der Intersektionalit\u00e4tsschlechterverh\u00e4ltnisseszusammenh\u00e4ngt.Zumanderenwirderforscht,wiedieGeschlechterdifferenz Reproduktion der Gesellschaft betrachtet und es wird gezeigt, wie sie mit der Organisation des GesoFid Industrie- und Betriebssoziologie 2010\/1 11 Arbeit, Geschlecht und soziale Ungleichheiten ihrer Perspektive auf den Konnex von Arbeit und Geschlecht beziehungsweise Ungleichheit thema tisiert, wird nun unter Einbezug arbeits- und industriesoziologischer und weiterer Gesellschaftsana lysen erschlossen. 2007; Notz 2004). Arbeit wird in der Geschlechterforschung vor allem in zwei Betrachtungsweisen aufgenommen. Zum einen wird die Verfasstheit von Arbeit im weiteren Kontext der generativen und regenerativen zivilgesellschaftliches Engagement nimmt dieses Profil mit auf usw. (vgl. Becker-Schmidt 2002, auch in Relation zueinander profiliert werden. Erwerbsarbeit ist also ohne Hausarbeit nicht denkbar, davon aus, dass die einzelnen Arbeitsformen historisch und allt\u00e4glich nicht nur je f\u00fcr sich, sondern die Geschlechterforschung Arbeit analytisch jedoch in der Gesamtheit ihrer bereits genannten For men. Und sie geht im Anschluss an ihre Gesellschaftsanalysen (vgl. Aulenbacher 2009a) und fr\u00fche Studien der arbeits- und industriesoziologischen Geschlechterforschung (vgl. Aulenbacher 2009) und Familienarbeit (vgl. Scholz 2009). Durch diese und weitere Spezialisierungen hindurch denkt Versorgungs- und Pflegearbeiten thematisiert. In der M\u00e4nnlichkeitsforschung geht es um Erwerbs1995, 2001) federf\u00fchrend beteiligt ist, werden entgeltliche und unentgeltliche Haus-, Betreuungs-, Gather et al. 2002; Jurczyk\/Oechsle 2008), an deren Herausbildung die Geschlechterforschung ei genst\u00e4ndig, in Verbindung mit dem Konzept Allt\u00e4gliche Lebensf\u00fchrung (vgl. insbesondere Jurczyk\/Rerrich 1993; Rerrich 2006) und im Anschluss an die Lebenslaufforschung (vgl. Kr\u00fcger erforscht (vgl. Aulenbacher\/Wetterer 2009). Sie sind freilich nicht immer alle in allen Untersuchun gen Thema. Empirisch geht es in der arbeits- und industrie-soziologischen Geschlechterforschung und in Forschungen am Schnittpunkt von Organisationssoziologie und Geschlechterforschung vor rangig um Erwerbsarbeit (vgl. im \u00dcberblick Aulenbacher 2009; Wilz 2004; Hofbauer\/Holtgrewe 2009). In der neuen Haushaltsforschung und der Forschung zur Ver\u00e4nderung von Privatheit (vgl. schung sind arbeits- und industriesoziologische Perspektiven mit richtungsweisend (vgl. Castel\/ D\u00f6rre 2009). In der Geschlechterforschung werden alle gesellschaftlich relevanten Arbeitsformen, also Erwerbs-, Haus- und Eigen-, Subsistenzarbeit, sowie ehrenamtliches und zivilgesellschaftliches Engagement 3 Nachdem die Geschlechterforschung in der zeitdiagnostischen Soziologie in der Vergangenheit we nig pr\u00e4sent war, ist sie es im Feld der Arbeitsforschung und arbeitsbezogenen Gesellschaftsanalyse seit einiger Zeit zusehends (vgl. Aulenbacher 2008). Wie sie die gesellschaftliche Entwicklung mit 3 Der Begriff \"Konnex\" steht f\u00fcr das Ineinandergef\u00fcgt- und Verschlungensein von Arbeit und Ungleichheit. Er macht deutlich, dass die gesellschaftliche Organisation von Arbeit und von Ungleichheit in einer Weise 12 soFid Industrie- und Betriebssoziologie 2010\/1 Arbeit, Geschlecht und soziale Ungleichheiten den quantitativ teilweise recht beachtlichen 'R\u00e4ndern' fanden. Hausarbeit und weitere reproduk tionsorientierte T\u00e4tigkeiten in den Konsumg\u00fcter- oder den Dienstleistungs-sektoren wie entspre chendes ehrenamtliches Engagement wurden nochmals nach Schicht und Ethnie stratifiziert vor al der einheimischenMittel-und Oberschicht, w\u00e4hrend einheimischeFrauen und MigrantInnen sichan Ethnie, Schicht verteilt (vgl. Aulenbacher 2007; Aulenbacher\/Riegraf 2009; Lenz 2000; die ein schl\u00e4gigen Beitr\u00e4ge in Becker-Schmidt 2002; Oppen\/Simon 2004). Es handelte sich um eine in das internationale Geschehen eingebundene und es beeinflussende nationalstaatlich gerahmte Konfigu ration.Erwerbsbereiche,diegem\u00e4\u00dfderfordistischenOrientierungaufWohlstanddurchwirtschaftli ches Wachstum und technologischen Fortschritt als bedeutsam erachtet wurden, und entsprechende zivilgesellschaftliche Funktionen waren in ihren wirkm\u00e4chtigen Kernen in der Hand von M\u00e4nnern Privathaushalt in Gestalt der verschiedenen Arbeitsformen und quer zu alledem nach Geschlecht, (1998), gesellschaftliche Gesamtarbeit in und zwischen Privatwirtschaft, Staat, Drittem Sektor und den Wohlfahrtsstaat. In diesem Gef\u00fcge wurde, so bereits die Vorreiterstudie von Brigitte Young nengef\u00fcge in den Blick, also auch die Kleinfamilie nach dem Ern\u00e4hrer- und Hausfrauenmodell und Arbeit die Erosion des Normalarbeits-verh\u00e4ltnisses fokussiert, das gesamte fordistische Institutioche Organisation von Arbeit verbunden. Entsprechend ihres weiten Arbeitsbegriffs nehmen Arbeiten der Geschlechter-forschung anders als die Arbeits- und Industriesoziologie, die in der Frage nach der gesellschaftlichen Organisation von 2000; Negt 2001; ferner V\u00f6lker 2009). Dies ist mit tief gehenden Einschnitten in die gesellschaftlion der Einzelnen als auch die gesellschaftliche Koh\u00e4sion einb\u00fc\u00dfen (vgl. hierzu vor allem Castel zusprechen,dasssieihreBindekraftf\u00fcrdieArbeitsgesellschaftsowohlimHinblickaufdieIntegratiden seit Mitte der 1970er Jahre sukzessive zersetzt. Von einem Zersetzungsprozess ist in dem Sinne Arrangements, die im Fordismus forciert ab den 1950er Jahren herausgebildet worden waren, werauch von allen nachfolgend genannten AutorInnen angesprochenes Ph\u00e4nomen bezogen: Diejenigen Thema. Bei allen Unterschieden in den Perspektiven besteht zwischen Ans\u00e4tzen der Arbeits- und Industrie soziologie und der Geschlechterforschung ein breiter, au\u00dferdem von weiteren Gesellschaftstheorien und -analysen getragener Konsens in der zeitgeschichtlichen Reflexion der gegenw\u00e4rtigen gesell schaftlichen Entwicklungen. Demnach haben wir es in allen OECD-L\u00e4ndern mit tief greifenden \"Erosionskrisen\" (Negt 2001, S.191-221) zutun. DieserBegriff wird von Oskar Negt(2001) auf ein Verlauf der Geschichte ausgestaltet wird, wird hiervon ausgehend dann zu einem bedeutenden Ethnie in den Blick. Die kapitalistischeFormation gilt ihnen als genuin eurozentrisch, also in der eu rop\u00e4ischen Moderne hervorgebracht, und als genuin androzentrisch, also von m\u00e4nnlichen Suprema tieanspr\u00fcchen unterlegt. Dies macht sich in ihr grundlegend, nicht zuletzt auch in der gesellschaftli chen Verfasstheit von Arbeit, etwain der Trennung der verschiedenen Arbeitsformen, und daher un hintergehbar wie anhaltend geltend (vgl. Aulenbacher 2005, S. 23-36, S. 57-79; Becker-Schmidt\/ Kr\u00fcger 2009; Klinger 2003; Klinger\/Knapp 2007). Wie der Konnex von Arbeit und Ungleichheit im 2 Geteilte Perspektiven auf den markteffizienten Umbau der Arbeitsgesellschaft Mit diesem Abschnitt bewegt sich der Beitrag auch in das Feld gegenwartsbezogener Kapitalismus analysen hinein. Daher sei vorweg angemerkt, dass Arbeiten der Geschlechterforschung hier einen eigenen Blick entwickelt haben. Sie nehmen die f\u00fcr den Kapitalismus spezifische \u00f6konomische Un gleichheits- und b\u00fcrgerliche Gleichheitsordnung nicht nur hinsichtlich der in sie eingelassenen und in ihr hervorgebrachten Ungleichheiten nach Klasse\/Schicht, sondern auch nach Geschlecht und analytischen Zugriff auf die Thematisierung der \u00f6konomischen Entwicklung und der Entwicklung der Daseinsf\u00fcrsorge. aber nicht um eine strikte Orientierung im Marxschen Rahmen, sondern um die Suche nach einem breiten soFid Industrie- und Betriebssoziologie 2010\/1 13 Arbeit, Geschlecht und soziale Ungleichheiten zeitgleich vollzogenen formal-rechtlichen Gleichstellung der Geschlechter, welche die Familie bis herigenMustershatfraglichwerdenlassen,einDemokratiegewinn.Vonbeidemwerdenderfordisti welcheden Zugriff auf das menschliche Arbeitsverm\u00f6gen begrenzten. Ebenso zweifellosliegtinder Zersetzung des Normalarbeitsverh\u00e4ltnisses zweifellos mit dem Abbau von Regulierungen einher, handelt es sich nicht um gradlinige Prozesse mit eindeutigen Effekten. So geht beispielsweise die heits-ordnung und dem darin ausgebildeten Konnex von Arbeit und Ungleichheit zu sehen. Auch igen und ihrer neuen Positionierung in der \u00f6konomischen Ungleichheits- und b\u00fcrgerlichen Gleichder in gleicher Weise ber\u00fchrt. Ihre Betroffenheit und Beteiligung ist in Verbindung mit ihrer bisherPols verschoben worden ist, wenngleich dies nicht unumk\u00e4mpft ist (vgl. Negt 2001, S. 308-408). Dass eine solche Verschiebung im Verh\u00e4ltnis von Verwertung und Existenz-sicherung, von Markt und Demokratie zu registrieren ist, bedeutet zum einen aber nicht, dass sie die Gesellschaftsmitglieweitere Prozesse weisen darauf hin, dass dieses Verh\u00e4ltnis au\u00dferdem zugunsten des jeweils ersten griffen nur bedingt zug\u00e4nglich sind (vgl. D\u00f6rre\/Brinkmann 2005; Young 1998, 2006), all diese und 2003; Hochschild 1997), die Herausbildung globaler Finanzm\u00e4rkte, welche nationalstaatlichen EinanErfordernissen und Belangenzuverstehenist,dierealenoderfiktivenM\u00e4rktenentspringen bezie hungsweise ihnen zugeschrieben werden. Diese der Tendenz nach \"totale Vermarktung der Gesell schaft\" (Negt 2001, 335), die mit ihr einhergehenden Aufforderungen zu einer ihr gem\u00e4\u00dfen Lebens-gestaltung (vgl. J\u00fcrgens 2006; Vo\u00df\/Pongratz 1998), die Abwertung des Privaten (vgl. D\u00f6lling Aushandlung anstehen. Dieser Aushandlungsprozess vollzieht sich forciert seit Mitte der 1990er Jahre als markteffizienter Umbau der Gesellschaft, worunter die Orientierung gesellschaftlicher Bereiche und Entwicklungen ab, dass mit der \"Erosionskrise\" (Negt 2001) das dem Kapitalismus eigene Verh\u00e4ltnis von Verwer tung und Existenzsicherung abgeschw\u00e4chten Weise (vgl. auch Aulenbacher 2007; Budde 2004; Gottschall 1995). Die Erosion des fordistischen und der 1989 darin einm\u00fcndende Zusammenbruch des staatsozialisti schen Institutionengef\u00fcges (vgl. hierzu Nickel 1995) wird in der Geschlechterforschung unter vor nehmlich sozialstrukturellen Aspekten als \"Enthomogenisierung\" und als \"Entkollektivierung\" the matisiert(D\u00f6lling2003, S.82-85). DieArbeits-und Industriesoziologie wiearbeitsbezogeneGesell schaftsanalysen r\u00fccken hingegen die mit diesen Prozessen einhergehende neue Unmittelbarkeit der \u00d6konomie in den Mittelpunkt (vgl. Castel 2000; Negt 2001). In allen Analysen zeichnet sich jedoch lem von Frauen verrichtet (vgl. Young 1998; Becker-Schmidt 2002; Notz 2004). Ursula Beer und Jutta Chalupsky (1993) wie Irene D\u00f6lling (2003) beziehen au\u00dferdem das nationalstaatlich geschlos senere staats-sozialistische Gef\u00fcge aus planwirtschaftlichem Normalarbeitsverh\u00e4ltnis, Kleinfamilie nach dem Doppelversorgermodell mit zwei voll Erwerbst\u00e4tigen und einem Versorgungsstaat ver gleichend ein. Darin wurde Arbeit weniger nach Ethnie, aber ebenfalls nach Schicht und Geschlecht ungleich verteilt, allerdings in einer gegen\u00fcber seinem fordistischen Vorl\u00e4ufer und Pendant 4 und das durch seine \u00f6konomische Ungleichheits- und b\u00fcrgerliche Gleichheitsordnung regulierte Verh\u00e4ltnis von Markt und Demokratie neu zur gesellschaftlichen 4 Die Rede vom Verh\u00e4ltnis von Verwertung und Existenzsicherung hat provisorischen Charakter. Darin klingt ein Motiv der Marxschen Theorie an. Demnach ist Existenzsicherung aufgrund ihrer teilweisen Warenf\u00f6rmigkeit aufdenkapitalistischen Produktionsprozessverwiesen,derihrgegen\u00fcberjedochingewisser Weise gleichg\u00fcltig ist, da er prim\u00e4r auf die \u00f6konomische Reproduktion des Kapitals orientiert. Es geht mir 14 soFid Industrie- und Betriebssoziologie 2010\/1 Arbeit, Geschlecht und soziale Ungleichheiten einher. In Bezug auf die Lebensf\u00fchrung machte sich dies im Geltungsbereich des Normalarbeitsver h\u00e4ltnissesund insbesondere f\u00fcrM\u00e4nnerdereinheimischenMittelschichtbeispielsweiseinFormver gleichsweise klarer Grenzen zwischen \"Arbeit und Leben\" bemerkbar (vgl. in der Zusammenschau Kratzer\/Sauer 2007; J\u00fcrgens 2006; Becker-Schmidt 2007). In der \u00f6ffentlichen Daseinsf\u00fcrsorge l\u00f6s ten ganzheitliche Ans\u00e4tze die vorherigen, deutlicher vom \"Einzweckdenken\" der Rationalisierung (Siegel 1993, 364) gepr\u00e4gten, daher am Einzelproblem orientierten und eben daf\u00fcr kritisierten Zu gangsweisen ab (vgl. M\u00fchlum u. a. 1997; ferner beispielsweise Wendt 1995; Wilken 2000). Werden f\u00fcr die Gegenwart Ver\u00e4nderungen diagnostiziert, die mit der Herausbildung markteffizienter Ratio nalisierungsmodi zusammenh\u00e4ngen, so geschieht dies also vor einer zweifachen Referenzfolie: His torisch bildet der in der Bl\u00fctezeit des Fordismus erreichte Stand der \u00f6ffentlichen und privaten Da seinsf\u00fcrsorge den Ma\u00dfstab (vgl. auch Castel 2000). In Bezug auf die innere Widerspr\u00fcchlichkeit richteten. In der Bl\u00fctezeit des Fordismus ab den 1950er Jahren und in seiner sp\u00e4teren reformorien tierten \u00c4ra ging dies mit der durch das Institutionengef\u00fcge von Normalarbeitsverh\u00e4ltnis, Familie, Wohlfahrtsstaat bereits benannten vergleichsweise stabilen Austarierung divergierender Belange den Leitlinie, an der sich auch die \u00f6ffentliche Daseinsf\u00fcrsorge und die private Lebensf\u00fchrung ausmen wurde der Rationalisierungsgedanke in Konkurrenz zu anderen Orientierungen zur bedeutenliche Effizienzdenken auf nahezu allegesellschaftlichen Bereiche \u00fcbertragen wurde. In diesem Rahlenbacher\/Siegel 1995) herausgearbeitet, diejenige Epoche, in der das urspr\u00fcnglich industriebetriebdurch verfolgen. Der Fordismus schlie\u00dflich ist, so hat vor allem Tilla Siegel (1993, 2003; auch Au(2000) unternommen, bisinvorindustrielleZeitenzur\u00fcck und durch diefr\u00fche Industrialisierung hinDaseinsf\u00fcrsorge erfassen. Die Vorboten dieses Geschehens lassen sich, wie etwa von Robert Castel Max Weber und die \u00e4ltere Kritische Theorie erinnert - ist es neu, dass Rationalisierungsprozesse die von Markt und Demokratie weiter verfolgt. Zwei bedeutende Entwicklungen werden herausgegrif fen: Die im Zuge markteffizienter Rationalisierung hervorgebrachte Krise der Reproduktion und der Wandel von Herrschaft. WiedieArbeits- und Industriesoziologie und, dader Fokus meinerBetrach tungen auf dem Konnex von Arbeit und Ungleichheit liegt, insbesondere die Geschlechterforschung zu ihrer Analyse beitragen, ist Thema dieses Abschnittes. sche Familienern\u00e4hrer und 'seine' Frau beziehungsweise ihre NachfahrInnen ungleich ber\u00fchrt. In der Mittelschicht beispielsweise sind M\u00e4nner in einem f\u00fcr sie neuen Ausma\u00df von Prekarit\u00e4t betrof fen, w\u00e4hrend Frauen sich neue Besch\u00e4ftigungs-perspektiven erschlie\u00dfen konnten (vgl. Kohlmorgen 2004). Zum anderen stellt sich wie eingangs gesagt in umgekehrter Blickrichtung die Frage, inwie weit ein spezifischer Konnex von Arbeit und Ungleichheit den markteffizienten Umbau der Gesellschaft \u00fcberhaupt erst erm\u00f6glicht und alsdann in seiner Ausrichtung beeinflusst. 3 Unterschiedliche Perspektiven auf die Krise der Reproduktion und den Wandel von Herrschaft Die Frage, wie sich soziale Ungleichheiten im markteffizienten Umbau der Gesellschaft bemerkbar machen,wirdnunmitBlickaufdasVerh\u00e4ltnisvonVerwertungundExistenzsicherungwiedasjenige 3.1 Markteffizienz und Daseinsf\u00fcrsorge: Wie wird Arbeit im Kontext sozialer Ungleichheiten verteilt und bewertet? DasVerh\u00e4ltnisvonVerwertungundExistenzsicherungwerdeichimHinblickaufdieDaseinsf\u00fcrsorge n\u00e4her in den Blick nehmen. Weder gesellschaftlich noch soziologisch - hier sei insbesondere an soFid Industrie- und Betriebssoziologie 2010\/1 15 Arbeit, Geschlecht und soziale Ungleichheiten Weise; es finden sich in Privatwirtschaft, Staat und Drittem Sektor in neuem Umfang gemischtge schlechtliche Besch\u00e4ftigungsbereiche, wobei sich bei n\u00e4herem Hinsehen die Konditionen von Frau en und M\u00e4nnern aber durchaus unterscheiden k\u00f6nnen (vgl. hierzu Funder\/D\u00f6rh\u00f6fer\/Rauch 2005; Kutzner\/Jacobsen\/Goldmann 2009). Auch findet, gerade im Bereich der \u00f6ffentlichen Daseinsf\u00fcrsor ge,eineNeuzusammen-setzung vonBelegschaftenstatt,wobeisich-vermittelt\u00fcberformaleundin auch die Relationen zwischen den Geschlechtern reorganisiert. Dies geschieht nicht in eindeutiger handelt, werden mit der Verschiebung der Gewichte im Verh\u00e4ltnis der Sektoren und Arbeitsformen Insofern es sich bei all dem auch um Bereiche angestammter M\u00e4nner- oder Frauenbesch\u00e4ftigung (vgl.auchTepeetal.2009; Gottschall2009). DerimSinnederMarkteffizienzverwertungsorientier ten Wertsch\u00e4tzung von Arbeitskraft in den einen Sektoren und Segmenten steht ihre Abwertung in den anderen Bereichen gegen\u00fcber und zwar nicht zuletzt in denjenigen Professionen und Semipro fessionen bzw. T\u00e4tigkeitsfeldernwiesozialerArbeit, Pflege und Betreuung, Erziehung und Bildung, die immer schon durch einen ganzheitlichen Zugriff auf die sie Aus\u00fcbenden gekennzeichnet waren. rungs-prozessen und mit der zusehends informellen Nutzung von Kompetenzen der Besch\u00e4ftigten Arbeit bis hin zur Zerst\u00f6rung von F\u00fcrsorglichkeit beeintr\u00e4chtigen, mit De-ProfessionalisieGottschall (2008) zeigt, mit einer Taylorisierung der Arbeitsvollz\u00fcge einher, welche die Qualit\u00e4t der nicht zuletzt auch die Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern. Zum anderen geht sie, wie Karin halteinher.AngesichtsderzuvorbeschriebenenStratifikationdesfordistischenGef\u00fcgesber\u00fchrtdies undeinerNeuverteilungvonArbeitzwischenPrivatwirtschaft,Staat,DrittemSektorundPrivathauscher\/Riegraf 2009; Young 1998), in unterschiedlichem Umfang zum einen mit einem Neuzuschnitt Daseinsf\u00fcrsorge, anders dar. Markteffizienz geht hier, so Birgit Riegraf (2007; auch Aulenbastellt sich die Situation in anderen Sektoren und Segmenten, darunter in denjenigen der \u00f6ffentlichen von Arbeit betreffen sieaber insbesondere diegenannten Sektoren und Segmente. In Relationhierzu sellschaftlich bedeutende Tendenz innewohnt. In Gestalt der \"Subjektivierung\" und \"Entgrenzung\" Entwicklungen auf den Begriff, denen mit markteffizienten Rationalisierungsmodi eine gesamtgeDiagnosen zur markteffizienten Wertsch\u00e4tzung von Arbeitskraft, wie Ingo Kleemanns, Frank Matu scheksundG.G\u00fcnterVo\u00df'(2002) Bilanzzeigt,vorallemaufderAnalysevonEntwicklungeninden ehemaligen fordistischen Leitindustrien und den neuen Dienstleistungsbereichen. Sie bringen somit al. 2002; au\u00dferdem Kocyba 2000). Was ihre empirische Untermauerung angeht, so basieren diese zieltund subjektive Anspr\u00fcche an Arbeit rationalisierungs-gem\u00e4\u00df zu nutzen sucht (vgl. Kleemann et m\u00f6glichst umfassende, nicht mehr blo\u00df informelle Einbeziehung der bereit gehaltenen Potentiale Einbeziehung derBesch\u00e4ftigteninErwerbsarbeit (vgl. vor allemMoldaschl\/Vo\u00df 2002; Kratzer\/Sau er 2003). Im Vergleich zum Fordismus bestehen wesentliche Ver\u00e4nderungen in erweiterten Arbeits zuschnitten, der Flexibilisierung und Deregulierung der Arbeitsvollz\u00fcge, der Enthierarchisierung von Steuerung und Kontrolle, einem Zugriff auf das menschliche Arbeitsverm\u00f6gen, der auf eine reorganisiert wird. Dies wird nun der Reihe nach f\u00fcr die \u00f6ffentliche und f\u00fcr die private Daseinsf\u00fcr sorge angesprochen. Mit den bereits genannten Topoi der \"Subjektivierung\" und \"Entgrenzung\" von Arbeit bezeichnet die Arbeits- und Industriesoziologie bedeutsame Ver\u00e4nderungen in der Ausgestaltung von und der 2001). Sie wird unter anderem dadurch bearbeitet, dass der Konnex von Arbeit und Ungleichheit die Daseinsf\u00fcrsorge unter dem Vorzeichen der Markteffizienz in ihrer Funktionsf\u00e4higkeit f\u00fcr die in dividuelle und gesellschaftliche Reproduktion gef\u00e4hrdet ist. In diesem Sinne ist von einer Reproduktionskrise der Gesellschaft zu sprechen (vgl. in anderer Weise auch J\u00fcrgens 2006; Negt \u00fcberformt werden und welche Folgen dies zeitigt. Unter beiden Aspekten l\u00e4sst sich feststellen, dass markteffizienter Rationalisierung kann die Diagnose einschneidender Ver\u00e4nderungen an der Frage festgemacht werden, in welcher Weise andere, auch gegenl\u00e4ufige Orientierungen gebrochen und 16 soFid Industrie- und Betriebssoziologie 2010\/1 Arbeit, Geschlecht und soziale Ungleichheiten und Zust\u00e4ndigkeiten nach Geschlecht, Ethnie, Schicht neu regelt. ist Teil einer forcierten Rationalisierung der Lebensf\u00fchrung, welche die Daseinsf\u00fcrsorge entwertet entgrenzte Arbeit zu kompensieren und Karrieren zuzuarbeiten. Diese Indienstnahme des Privaten geht auch darum, berufliche An- beziehungsweise \u00dcberforderungen durch subjektivierte und Leben angeht. Da es in erster Linie Haushalte der Mittel-und Oberschicht sind, welche Haushaltsar beitaufdieseWeisedelegieren,istdieVermutungnichtabwegig-unddieszeigtsichauchinEinzel befunden (vgl. beispielsweise Rerrich 2006) -, dass hier Haus-, Betreuungs- und Pflegearbeiten nicht nur delegiert werden, weil sie in Teilen wenig attraktiv sind (vgl. hierzu Hochschild 1997). Es keiten gesellschaftlicher Teilhabe und, pointiert im Falle des live-in, die Verf\u00fcgung \u00fcber das eigene mokratischen Standards zur\u00fcckfallen, was die Regulierung von Arbeit, die individuellen M\u00f6glichge, dass sich Besch\u00e4ftigungsformen herausbilden, welche hinter die gesellschaftlich erreichten delung von Arbeit zwischen Frauen auch weiterhin stabil gehalten wird. Au\u00dferdem haben sie zur Folweitgehend unver\u00e4ndert ungleiche Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern durch die UmverteiJurczyk und G. G\u00fcnter Vo\u00df (1995) bereits hingewiesen haben, zur Folge, dass die im Privathaushalt den Sammelband von Gather et al. 2002). Diese Reorganisation von Arbeit hat, worauf Karin Formate wie Au Pair neu organisiert (vgl. beispielsweise Hess 2005; Lutz 2007; Rerrich 2006 wie neuen Migrationsformen wie Pendelmigration oder live-in beziehungsweise der Umnutzung alter auchAulenbacher\/Riegraf2009). WasdiemikropolitischeSeitederAushandlung derjeweiligenAr rangements angeht, so zeigen sich durch ganz verschiedene Untersuchungen der neuen Haushalts forschung hindurch Befunde, die in vielf\u00e4ltiger Weise auf einen Neuzuschnitt von Arbeit im Haus halt hinweisen. Arbeiten werden in neuer Weise gewichtet, wobei ihre Umverteilung durch geschlechts- und ethniebasierte Vorstellungen legitimiert wird. Auch wird Arbeit in Verbindung mit Privatheithierf\u00fcr einenweitgehendunbeobachteten, aberauchungesch\u00fctzten Raumbereitstellt(vgl. dass der fordistische Konnex von Arbeit und Ungleichheit einer postfordistischen Konfiguration ge wichen ist. Was die institutionelle Seite angeht, so baut diese Form der Delegation von Haushaltsar beit nach Helma Lutz (2007) auf globalen Migrationsbewegungen neuen Ausma\u00dfes wie auf natio nalstaatlichen Regelungsdefiziten in Bezug auf Migration und auf Arbeit auf. Sie bef\u00f6rdern neben derlegalenhalb-und illegalenBesch\u00e4ftigungimHaushalt,derinseinergesellschaftlichanerkannten werden. Auch in diesem Umgang mit Erfordernissen der Daseinsf\u00fcrsorge kommt zum Ausdruck, zur Daseinsf\u00fcrsorge zur Folge hat (vgl. Aulenbacher\/Riegraf 2008, 2009). Eine Umverteilung und Umbewertung von Arbeit findet zudem in den Privathaushalten statt, indem vormals unentgeltlich verrichtete T\u00e4tigkeiten nunmehr bezahlt vor allem an Migrantinnen delegiert werden,werinwelchemUmfangwelcheLeistungenbekommt,wasdannUngleichheitenimZugang der Ver\u00e4nderung der Arbeit kann durch soziale Differenzierung im Hinblick darauf begegnet selektiven Umgang mit der zu betreuenden Klientel bef\u00f6rdern. Anders gesagt, Anforderungen aus von f\u00fcrsorgenotwendig ganzheitlicher Arbeit, sei es aus der Erh\u00f6hung von Fallzahlen, einen haltliche Kriterien wie beispielsweise Berufsabschl\u00fcsse oder eben deren Fehlen, das professionelle Selbstverst\u00e4ndnis, das Besch\u00e4ftigungsausma\u00df etc. - auch die einheimischen und migrantischen An teile ver\u00e4ndern. Schlie\u00dflich, um einen letzten Punkt wenigstens anzudeuten, gibt es auch Anzeichen daf\u00fcr, dass Konflikte, die aus der Taylorisierung von Arbeiten resultieren, sei es aus der Zerlegung soFid Industrie- und Betriebssoziologie 2010\/1 17 Arbeit, Geschlecht und soziale Ungleichheiten hingegen zeigt, dass Prekarisierungstendenzen bisherige Geschlechterarrangements dadurch br\u00fc chigwerden lassen,dasssieihnen dieGrundlagen entziehen,sozumBeispielimFalleder Arbeitslo sigkeit der M\u00e4nner, welche prek\u00e4r besch\u00e4ftigte Frauen unversehens zu Familienern\u00e4hrerinnen wer den l\u00e4sst. Dies f\u00fchre zur Neuaushandlung von Geschlechterarrangements, welche sich in der Band identit\u00e4tsstiftend, zumindest nicht f\u00fcr ihre Identit\u00e4t als Mann. Susanne V\u00f6lker (2006, 2007, 2009) Familienarbeit, in welche sie st\u00e4rker als westdeutsche M\u00e4nner einbezogen gewesen waren, nicht als Scholz (2005) am Beispiel ostdeutscher M\u00e4nner mit gebrochenen Berufsbiografien, dass die Er werbsarbeitihreidentit\u00e4tsstiftendeBedeutungnichteingeb\u00fc\u00dfthatund,mehrnoch,erwerbsbezogene Friktionen in biografischen Erz\u00e4hlungen im Nachhinein gegl\u00e4ttet werden. Umgekehrt erweise sich sind (vgl. Bereswill 2007). Ebenfalls aus der Perspektive der M\u00e4nnlichkeitsforschung zeigt Sylka insofern sich bei ihnen solche Lebensentw\u00fcrfe gerade dann finden, wenn sie f\u00fcr sie kaum erreichbar Dies deckt sich mit Ergebnissen der M\u00e4nnlichkeitsforschung zu marginalisierten jungen M\u00e4nnern, Reaktivierung der Vorstellung vom Normalarbeitsverh\u00e4ltnis und der ihm entsprechenden Familie. sie ihren famili\u00e4ren Belangen widerspricht, als \"Entweiblichung\" erfahren werde. Beides f\u00fchre zur weiteren Verarbeitungsmustern von M\u00e4nnern als \"Zwangsfeminisierung\" und von Frauen dort, wo traditionalisierung der Geschlechterbeziehungen aus. Er zeigt, dass prek\u00e4re Besch\u00e4ftigung neben (2007,S.294-298) gehtimErgebnisseinerarbeits-undindustriesoziologischenStudievoneinerResein scheinen (vgl. D\u00f6rre\/Brinkmann 2005; D\u00f6rre 2007, S. 286-290). Was die Frage angeht, in welcher Weise mit Prekarisierungstendenzen bisherige Geschlechterarrangements reorganisiert werden, gehen die Befunde und Interpretationen auseinander. Klaus D\u00f6rre sich ihre Ursachen hinter vermeintlichen Sachzw\u00e4ngen verbergen und dadurch unbeeinflussbar zu als neuer Herrschaftsmodus begriffen wird, der seine Wirksamkeit gerade dadurch entfaltet, dass M\u00e4nnern interessieren(vgl. D\u00f6rre 2005, 2007; Meuser2009; kritischauch Aulenbacher 2009a; V\u00f6l ker 2009). In der weiterenGeschlechterforschung wird Prekarit\u00e4tdar\u00fcber hinaus auch als\"Entsiche rung\" (V\u00f6lker 2009) der Arbeits- und Lebensverh\u00e4ltnisse verstanden, weshalb die schwindende Be deutung bisheriger materieller Sicherungen \u00fcber die Familie und der markteffiziente Umbau des Wohlfahrtsstaates st\u00e4rker einbezogen werden (vgl. V\u00f6lker 2009; \u00e4hnlich auch ungleichheitssoziolo gischangeregteBeitr\u00e4geetwainCastel\/D\u00f6rre2009).AusdenverschiedenenPerspektivenliegenAr beitenzuderFragevor,inwieweitPrekarisierungsprozessebisherigeGeschlechter-arrangementsbe- r\u00fchren. Ferner wird auf ihreDemokratierelevanz verwiesen, indem dieexistenzielleVerunsicherung 3.2 Wandel von Herrschaft: Reorganisation von Geschlechterarrangements und Rekonfiguration von M\u00e4nnlichkeiten In diesem Unterabschnitt geht es um die Frage nach dem Wandel von Herrschaft im Kontext von Entwicklungen der Arbeitsgesellschaft. Ins Zentrum r\u00fccke ich einen einzigen Aspekt: Die Unsicher heit als kennzeichnendes Merkmal der gegenw\u00e4rtigen Entwicklung. Sie wird in zwei Dimensionen angesprochen: Als existenzielle Unsicherheit und als wirtschaftliche Unbest\u00e4ndigkeit. Wenn im vorherigen Unterabschnitt subjektivierte und entgrenzte in Relation zu taylorisierten Ar beiten angesprochen worden sind, so ist nun noch zu erg\u00e4nzen, dass durch die verschiedenen Sekto ren und Segmente hindurch die prek\u00e4re Besch\u00e4ftigung zunimmt. Prekarit\u00e4t wird in der Arbeits- und Industriesoziologie und inderM\u00e4nnlichkeitsforschung inersterLinievorderReferenzfoliedesNor malarbeits-verh\u00e4ltnisses thematisiert. Im letztgenannten Strang wird dies ausdr\u00fccklich damit be gr\u00fcndet, dassdiesesArrangement f\u00fcrdiefordistischeKonfiguration vonM\u00e4nnlichkeitenvonzentra ler Bedeutung gewesen ist, w\u00e4hrend im erstgenannten Strang zumeist implizit bleibt, dass mit dem Blick auf das Normalarbeitsverh\u00e4ltnis wesentlich die Ver\u00e4nderungen in der Arbeitssituation von 18 soFid Industrie- und Betriebssoziologie 2010\/1 Arbeit, Geschlecht und soziale Ungleichheiten des Wettbewerbs der M\u00e4nner untereinander generiert (Meuser 2006, S. 167), sondern auch in Bezug 2009; Meuser 2007, S. 158-159), steht im Zeichen der vollen Verf\u00fcgbarkeit f\u00fcr den Beruf. Pers\u00f6nli cher Erfolg wird gleichgesetzt mit \u00f6konomischem Erfolg. Umgekehrt ist die Wahl anderer ArbeitsundLebensformenmitunternehmensseitigen,\u00fcberdiem\u00e4nnlicheKonkurrenzvermitteltenAnforde rungen nicht kompatibel und daher mit einer hohen Wahrscheinlichkeit von beruflichen R\u00fcckschrit ten begleitet (vgl. Connell 2009; \u00e4hnlich am Beispiel von Unternehmensberatungen auch Rudolph 2007). Zumanderen wirddieneue\"hegemonialeM\u00e4nnlichkeit\"nichtalleininden\"ernstenSpielen\" (vgl. Scholz 2009, S. 87-88). Selbstsorge, etwa neue Umgangsformen mit dem K\u00f6rper (vgl. Connell 2009). Oder sporadische, auch k\u00e4ufliche Beziehungen l\u00f6sen partnerschaftliche Arrangements ab generiert,indenensievonihrenPartnerinnenvollf\u00fcrErwerbsarbeitfreigestelltwerden(vgl.Connell Manager angeht, auf der Grundlage von in erster Linie rhetorisch modernisierten Arbeitsteilungen Die neue \"hegemoniale M\u00e4nnlichkeit\" wird zum einen, was die Arbeits- und Lebensentw\u00fcrfe der (Connell 1999) herausbildet. Zwei Ergebnisse dieser Forschungen sind besonders beachtenswert: strieren l\u00e4sst, was ihren Einfluss auf die gesellschaftliche Entwicklung angeht. Raewyn Connell (2009), Michael Meuser (2009) und Sylka Scholz (2009) zeigen hinsichtlich des zweitgenannten Aspekts, dass sichimglobalen Managementeineneue \"hegemoniale M\u00e4nnlichkeit\" anders gerichteten Erosionen bisheriger Geschlechterarrangements auch ein Machtzuwachs regiPatriarchien\". Damit bringt er zum Ausdruck, dass sich auf der Seite der M\u00e4nner unbenommen aller M\u00e4nnlichkeit generiert werden. Was den erstgenannten Aspekt angeht, so spricht Jeff Hearn (2009) in Bezug auf globale Unternehmen in ihrer nicht mehr organisatorisch begrenzten, sondern vernetzten Gestaltvon \"transnationalen Prekarit\u00e4t r\u00fchrt, so l\u00e4sst sich res\u00fcmieren, an die Grundfeste der fordistischen Geschlechterarrange ments. Reaktivieren lassen sie sich nicht; inwiefern dies versucht wird oder neue Wege beschritten werden, ist eine empirische Frage. Prekarisierungstendenzen gr\u00fcnden, so der Konsens in derjenigen Forschung, welche in erster Linie die Erosion der bisherigen Form von Erwerbsarbeit in den Blick nimmt, in ver\u00e4nderten \u00f6konomi schen Dynamiken (vgl. Castel 2000; die einschl\u00e4gigen Beitr\u00e4ge in Castel\/D\u00f6rre 2009). Am weitest gehenden wurde dies von Klaus D\u00f6rre und Ulrich Brinkmann (2005) in ihrer Analyse des Finanz marktkapitalismus ausgef\u00fchrt. Der neue als Sachzwang daherkommende Herrschaftsmodus der Un sicherheit gr\u00fcndet ihnen zufolge in einer grundlegenden Abkehr von fordistischen Maximen. W\u00e4h rend fordistisches Wirtschaften im Rahmen eines auf Bestandserhalt orientierenden Wachstumsden kens auf Gewinnerbringung zielte, sind Unter-nehmensgewinne und -bestand im Finanzmarktkapi talismusentkoppeltund, mehrnoch, werdenGewinneauchundgerade,etwabeimshareholder value und durch hegde fonds, dadurch erzielt, dass der wirtschaftliche Bestand nicht erhalten bleibt. Nun l\u00e4sst sich Herrschaft gewiss nicht personalisieren. Doch kommt selbst solch ein anonym daher kommender Herrschaftsmodus in seinem Zustandekommen und Wirken nicht ohne Personen aus. AufdiesePersonenwerfendieTeileder M\u00e4nnlichkeitsforschungLicht,diesichinBezugauf\u00f6kono mische Schaltstellen der Macht, das global agierende Unternehmen und das globale Topmanagement, mit der Frage befassen, inwiefern hier neue Formen von Geschlechterherrschaft und von zugleich auch mit der Aushandlung von angemessenen Geschlechterarrangements verbinden kann. breite des Versuchs bewegen, die bisherigen Zust\u00e4nde zu konservieren bis hin zu egalit\u00e4ren Bezie hungen oder Arbeits- und Lebensweisen, die sich nicht mehr ohne Weiteres nach Geschlecht klassi fizieren lassen. Auch weist sie auf \"Praktiken der Instabilit\u00e4t\"(V\u00f6lker 2006), also Versuche hin, den unsicheren Verh\u00e4ltnissen durch ihre permanente Bearbeitung Perspektiven abzugewinnen, was sich soFid Industrie- und Betriebssoziologie 2010\/1 19 Arbeit, Geschlecht und soziale Ungleichheiten Tendenzen gesellschaftlicher Entwicklung in Relation zueinander und damit in ihrem Geltungsbe reich ausgelotet werden k\u00f6nnen. Dies ist dadurch m\u00f6glich, dass die systematische Betrachtung der Relationenzwischen den Menschen mitder Analyse der Relationenzwischen gesellschaftlichenBe reichen, Sektoren und Segmenten verbunden wird. Die unter fordistischen Vorzeichen vorwiegend vondereinheimischenm\u00e4nnlichenMittelschichtverrichteteArbeitunterliegtunterpostfordistischen einher. Zum zweiten zeigen sie, dass die Ausrichtung dieses Wandels davon mit beeinflusst wird, wie Men schen gesellschaftlich nach Geschlecht, Ethnie und Schicht positioniert sind und welche Einfluss m\u00f6glichkeiten ihnen damit verbunden zukommen. Der Wandel der Arbeitsgesellschaft gr\u00fcndet so mit auf Konfigurationen von Ungleichheiten, welche seine Richtung beeinflussen. Der Ertrag f\u00fcr die zeitdiagnostische Reflexion des Wandels von Arbeit und der Arbeitsgesellschaft bestehtinVerbindung mitden beidenzuvor genannten Punkten zumdrittendarin, dassverschiedene schaft geht also ein umfassender Wandel der in sie eingelassenen Konfiguration von Ungleichheiten ethnie- und schichtbasierte Arrangements reorganisiert werden. Mit dem Wandel der ArbeitsgesellBlick nehmen und dabei einem weiten Arbeitsbegriff folgen. Siezeigenzum einen, dass mitdem Wandel von Arbeit, seiesimHinblick auf dieArbeitsteilung, sei es im Hinblick auf die gesellschaftliche Wertsch\u00e4tzung von Arbeiten, auch bisherige geschlechts-, durch Prekarit\u00e4t davon ausgeschlossen sind (vgl. zu diesen Begriffen Connell 1999, 98-102; zur ge genwartsbezogenen Analyse von M\u00e4nnlichkeiten Meuser 2006, 2009; Scholz 2009). Der markteffi ziente Umbau der Arbeits-gesellschaft setzt also auch M\u00e4nnlichkeiten neu zueinander in Relation. sind. Als Ertrag der M\u00e4nnlichkeitsforschung l\u00e4sstsich festhalten, dass siemitder Neuformierung von Ge schlechterherrschaftundderNeukonfiguration vonM\u00e4nnlichkeitProzesseindenBlickr\u00fcckt,dieder unpers\u00f6nlichen Dynamik gesellschaftlicher Entwicklungen unterlegt sind, wie sie in der Kapitalis musanalyse thematisiert werden. \"Hegemoniale M\u00e4nnlichkeit\" ist ein relationaler Begriff. Sie konstituiert sich in Relation zu Weib lichkeit und zu anderen M\u00e4nnlichkeiten (vgl. Connell 1999, 87-107). Dazu geh\u00f6rt neben der \"unter geordneten\" die \"komplizenhafte M\u00e4nnlichkeit\" derjenigen, die im Rahmen der gesellschaftlichen Ausgestaltung des Konnex von Arbeit und M\u00e4nnlichkeit, beispielsweise in subjektivierten und ent grenzten Formen des Arbeitens, auf Anschluss an die dominante Kultur hoffen. Und es geh\u00f6rt die \"marginalisierte M\u00e4nnlichkeit\" derjenigen dazu, die qua Klasse und\/oder Ethnie, beispielsweise \u00f6konomisch vermittelte Machtaus\u00fcbung und \"hegemoniale M\u00e4nnlichkeit\" miteinander verbunden Sicht der M\u00e4nnlichkeitsforschung also \"ernste Spiele\" (Meuser 2006) der M\u00e4nner, in denen auf den Gegenstand ihres beruflichen Handelns. Diesen Gegenstand macht Michael Meuser (2009, S.158-260) inder Unsicherheitder Lebensverh\u00e4ltnisse einschlie\u00dflichder auf Unbest\u00e4ndigkeit ange legten\u00d6konomieaus,diees-unddaranbemisstsichdannErfolg-inzukunftsgerichteteProjektezu \u00fcberf\u00fchren gilt. Die spekulativen Gesch\u00e4fte des Finanzmarktkapitalismus beispiels-weise sind aus 4 Der Ertrag von Perspektiven der Geschlechterforschung f\u00fcr die Analyse des Wandels der Arbeitsgesellschaft DerErtrag,denPerspektivenderGeschlechterforschung f\u00fcrdieAnalysedesWandelsderArbeitsgesellschaft zeigen, gr\u00fcndet darin, dass und wie sie den Konnex von Arbeit und Ungleichheit in den 20 soFid Industrie- und Betriebssoziologie 2010\/1 Arbeit, Geschlecht und soziale Ungleichheiten forschung. M\u00fcnster, S. 230-248 Aulenbacher, B.\/Siegel,T.(Hg.) 1995: DieseWeltwird v\u00f6lliganders sein,Denkmuster der Rationa lisierung. Pfaffenweiler Aulenbacher, B.\/Wetterer, A. (Hg.) 2009: Arbeit, Perspektiven und Diagnosen der Geschlechterfor schung. M\u00fcnster Baethge, M. 1991: Arbeit, Vergesellschaftung, Identit\u00e4t - Zur zunehmenden normativen Subjekti vierung der Arbeit. In: Zapf, W. (Hg.): Die Modernisierung moderner Gesellschaften, Verhand lungen des 25. 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Frankfurt a.M.\/ New York Knapp, Gudrun-Axeli (2013): Zur Bestimmung und Abgrenzung von \"Intersektionali- t\u00e4t\". Frankfurt a.M.\/New York, NY: Frank- furt a.M.\/New York. Campus. \u00dcberlegungen zu Interferenzen von \"Geschlecht\", \"Klasse\" und anderen Ka- tegorien sozialer Teilung. In: Erw\u00e4gen -Wissen -Ethik, 4(3), pp. 19-41.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"D\u00f6lling, I. (2003). Zwei Wege gesellschaftlicher Modernisierung. Geschlechtervertrag und Ge- schlechterarrangements in Ostdeutschland in gesellschafts-\/modernisierungstheoretischer Per- spektive. Achsen der Differenz, Gesellschaftstheorie und femi- nistische Kritik II. M\u00fcnster, pp. 73-100.","pdf_url":""},{"view":"D\u00f6rre, K. (2005). Prek\u00e4re Besch\u00e4ftigung -ein untersch\u00e4tztes Ph\u00e4nomen in der Debatte um die Markt- steuerung und Subjektivierung von Arbeit. M\u00fcns- ter: Westf\u00e4lisches Dampfboot. Chancen und Risiken der Subjektivierung von Arbeit. M\u00fcnster: Westf\u00e4lisches Dampfboot, pp. 180-206.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"D\u00f6rre, K., M.\/Jacobsen, H. V., S. (2007). Prekarisierung und Geschlecht. Ein Versuch \u00fcber unsichere Besch\u00e4ftigung und m\u00e4nnliche Herrschaft in nachfordistischen Arbeitsgesellschaften. In Arbeit und Geschlecht im Umbruch der modernen Gesellschaft. Forschung im Dialog. Wiesbaden, VS: Verlag f\u00fcr Sozialwissenschaften (Geschlecht und Gesellschaft. Arbeit und Geschlecht im Umbruch der modernen Gesellschaft, Forschung im Dialog. Wiesbaden soFid Industrie-und Betriebssoziologie 2010\/1 21, pp. 285-302.<\/a> <\/span>PDF<\/a>","pdf_url":"https:\/\/eldorado.tu-dortmund.de\/bitstream\/2003\/28693\/1\/tagung.pdf"},{"view":"A. (n.d.). Geschlecht und soziale Ungleichheiten.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Dunkel, W. S., D., Hardt, M. N., A. (2006). Von der Allgegenwart der verschwindenden Arbeit. Neue Heraus- forderungen f\u00fcr die Arbeitsforschung. Berlin: Neue Herausforderungen f\u00fcr die Arbeitsforschung. Von der Allgegenwart der verschwindenden Arbeit. Neue Herausforderungen f\u00fcr die Arbeitsforschung, pp. 9-20.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Gottschall, K. (1995). Geschlechterverh\u00e4ltnisse und Arbeitsmarktsegregation\". Frankfurt,M.\/New York: Regina Bek- ker-Schmidt. : Das Geschlechterver- h\u00e4ltnis als Gegenstand der Sozialwissenschaften. FrankfurtlMain -New York, pp. 125-162.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Gottschall, K. (2008). Soziale Dienstleistungen zwischen Informalisierung und Professio- nalisierung oder: der schwierige Abschied vom deutschen Erbe sozialpolitischer Regulie- rung\u00ab. Arbeit, Zeitschrift f\u00fcr Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspoli- tik, 17(4), pp. 254-267.<\/a> <\/span>PDF<\/a>","pdf_url":"https:\/\/media.suub.uni-bremen.de\/bitstream\/elib\/5111\/1\/Soziale%20Dienstleistungen%20zwischen%20Informalisierung%20und%20Professionalisierung%20-%20oder%20-%20der%20schwierige%20Abschied%20vom%20deutschen%20Erbe%20sozialpolitischer%20Regulierung.pdf"},{"view":"Gottschall, K. (2009). Der Staat und seine Diener. Metamorphosen eines wohlfahrtsstaatli- chen Besch\u00e4ftigungsmodells\u00ab. Frankfurt; New York: Campus. Wohlfahrtsstaatlich- keit in entwickelten Demokratien. Herausforderungen, Reformen und Perspektiven, Schriften des Zen- trums f\u00fcr Sozialpolitik, 20, pp. 461-491.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Hearn, J., Heimann, ., E. (2009). Von gendered organizations zu transnationalen Patriarchien -Theorien und Frag- mente. Erkenntnis und Me- thode. Geschlechterforschung in Zeiten des Umbruchs. Wiesbaden Heimann, Eduard (1913): Das Sexualprobem, pp. 267-290.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Hess, S. (2005). Globalisierte Hausarbeit: Au-pair als Migrationsstrategie von Frauen aus Osteuropa,1.Aufl.,Verl. f\u00fcr Sozialwiss.,Wiesbaden. Frankfurt\/Main: VS Verlag f\u00fcr Sozialwissenschaften. Bd, 38.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Hochschild, A., Home, W. W. B., Hofbauer, J. H., U. (1997). The Time Bind. Arbeit, Perspektiven und Diagnosen der Geschlechterforschung. M\u00fcnster, pp. 64-81.","pdf_url":""},{"view":"Kohlmorgen, L. (2004). Regulation, Klasse, Geschlecht. Die Konstituierung der Sozial- struktur im Fordismus und Postfordismus. M\u00fcnster: Westf\u00e4lisches Dampfboot. M\u00fcnster.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Huchler, N. (2008). Ein Fach wird vermessen. Positionen zur Zukunft der Disziplin Ar- beits-und Industriesoziologie. Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft. Positionen zur Zukunft der Disziplin Arbeits-und Industriesoziologie.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"J\u00fcrgens, K. (2006). Arbeits-und Lebenskraft. Reproduktion als eigen- sinnige Grenzziehung. Wies- baden: VS Verlag f\u00fcr Sozialwissenschaften. Aufl.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"J\u00fcrgens, K. (2008). Perspektiverweiterung statt Kriseninszenierung, Ein Beitrag zum Diskurs \u00fcber die Zukunft der Arbeits-und Industriesoziologie. Baden-Baden: Nomos. Ein Fach wird vermessen. Positionen zur Zukunft der Disziplin Arbeits-und Industriesoziologie, pp. 45-68.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Jurczyk, K. O., M. (2008). Das Private neu denken: Erosionen, Ambivalenzen, Leistungen. M\u00fcnster: Westf\u00e4lisches Dampfboot.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Jurczyk, K. V., G, G. (1995). Zur gesellschaftsdiagnostischen Relevanz der Untersu- chung von allt\u00e4glicher Lebensf\u00fchrung. Opladen: Leske + Budrich. Projektgruppe \"Allt\u00e4gliche Le- bensf\u00fchrung\", Allt\u00e4gliche Lebensf\u00fchrung. Arrangements zwischen Traditionali- t\u00e4t und Modernisierung, pp. 371-407.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Vo\u00df, G. G. (1995). Allt\u00e4gliche Lebensf\u00fchrung. Arran- gements zwischen Traditionalit\u00e4t und Modernisierung. Opladen: Leske + Budrich Raasch, Sybille. Wies- baden: VS Verlag f\u00fcr Sozialwissenschaften. Pro- jektgruppe \"Allt\u00e4gliche Lebensf\u00fchrung\", Allt\u00e4gliche Lebensf\u00fchrung. Ar- rangements zwischen Traditionalit\u00e4t und Modernisierung, pp. 23-43.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Klinger, C. (2003). Ungleichheit in den Verh\u00e4ltnissen von Klasse, Rasse und Geschlecht. Achsen der Differenz, Gesellschaftstheorie und feministische Kritik II. M\u00fcnster, pp. 14-48.","pdf_url":""},{"view":"Kratzer, N., Lange, A. (2006). Entgrenzung von Arbeit und Leben: Verschiebung, Pluralisie- rung, Verschr\u00e4nkung -Perspektiven auf ein neues Re-Produktionsmodell. Berlin: Edition Sigma. Von der Allgegenwart der verschwindenden Arbeit, Neue Herausforderungen f\u00fcr die Arbeitsfor- schung, pp. 171-200.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Kratzer, N., Sauer, D. (2003). 'Entgrenzung von Arbeit -Konzept, Thesen, Befun- de'. M\u00fcnchen und Mering: Rainer Hampp Verlag. Entgrenzung von Arbeit und Leben. Zum Wan- del der Beziehung von Erwerbst\u00e4tigkeit und Privatsph\u00e4re im Alltag, Arbeit und Leben im Umbruch, Schriftenreihe zur subjektorientierten Soziologie der Arbeit und der Arbeitsge- sellschaft, pp. 87-123.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Kratzer, N., Sauer, D. (2007). Entgrenzte Arbeit -gef\u00e4hrdete Reproduktion. Genderfragen in der Ar- beitsforschung. Wiesbaden: VS Verlag f\u00fcr Sozialwissen- schaften. Arbeit und Ge- schlecht im Umbruch der modernen Gesellschaft, Forschung im Dialog. Wiesbaden, pp. 235-249.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Kr\u00fcger, H. (1995). Dominanzen im Geschlechterverh\u00e4ltnis: Zur Institutionali- sie rung von Lebensl\u00e4ufen. Frankfurt a.M.\/New York, Campus Verlag: Regina Becker-Schmidt. Das Geschlechterverh\u00e4ltnis als Gegenstand der Sozialwissenschaften. Campus, Frankfurt\/Main, New Gate, 10 pp. 195-219.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Kr\u00fcger, H., Knapp, G. A. W., A. (2002). Gesellschaftsanalyse: Der Institutionenansatz in der Geschlechterfor- schung\u00ab. Soziale Verortung der Geschlechter: Gesellschaftsanalyse und femi- nistische Kritik. M\u00fcnster, pp. 63-90.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Kutzner, E. J., H.\/Goldmann, M. (n.d.). Dienstleistungsarbeit im Kund\/innenkontakt -Wandel von Arbeits-und Geschlechterarrangements. Arbeit, Per- spektiven und Diagnosen der Geschlechterforschung. M\u00fcnster, pp. 157-175.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Lenz, I., Lenz, I. (1995). Geschlecht, Herrschaft und internationale Ungleichheit\". Frankfurt a.M., New York: Das Geschlechterverh\u00e4ltnis als Gegenstand der Sozialwissenschaften. Frank. Das Geschlechter- verh\u00e4ltnis als Gegenstand der Sozialwissenschaften. Frankfurt a, pp. 19-46.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Lenz, I. (2000). Gender und Globalisierung: Neue Horizonte?. Das undisziplinierte Geschlecht, Frauen-und Geschlechterforschung - Ein und Ausblick. Opladen, pp. 220-245.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Lutz, H. (2007). Die 24-Stunden-Polin\" -Eine intersektionelle Analyse transnationaler Dienstlei- stungen. Frankfurt\/New York: Achsen der Ungleichheit -der Differenz, Verh\u00e4ltnisbestimmungen von Klasse, Geschlecht, Rasse\/Ethnizit\u00e4t, pp. 210-234.","pdf_url":""},{"view":"Meuser, M. (2006). Hegemoniale M\u00e4nnlichkeit. \u00dcberlegungen zur Leitkategorie der Men'sS tu- dies. M\u00fcnster: State of the Art, M\u00fcnster. FrauenM\u00e4nnerGe- schlechterforschung. State of the Art, M\u00fcnster: Westf\u00e4lisches Dampfboot, pp. 160-174.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Meuser, M. (2009). M\u00e4nnlichkeiten in Bewegung -Zur Aktualit\u00e4t des Konzepts der hegemonialen M\u00e4nnlichkeit angesichts des Wandels von Erwerbsarbeit. Erkenntnis und Methode, Geschlechter-forschung in Zeiten des Umbruchs. Wiesbaden, pp. 249-265.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Plessner, H., Nickel, H. M. (1985). P 1 es s n e r, H.: Soziale Rolle und menschliche Natur. Frankfurt am Main: G\u00f6ttingen. Bundeszentrale f\u00fcr politische Bildung (Hg.): Aus Politik und Zeitgeschichte, Beilage zur Wochenzeitung Das Parlament, 10 pp. 227-240.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":". (2004). Verharrender Wandel, Institutionen und Geschlechterverh\u00e4ltnis- se. Berlin: Edition Sigma.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Riegraf, B. (2007). 2007a: Der Staat auf dem Weg zum kundenorientierten Dienstleistungsunternehmen? New Public Management geschlechtsspezifisch analysiert. Wiesbaden: VS Verlag f\u00fcr Sozialwissenschaften. Arbeit und Geschlecht in der modernen Gesellschaft. Forschung im Dialog. Wiesbaden, pp. 78-94.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Rudolph, H. (2007). Unternehmensberatungen als m\u00e4nnliche Eliteorganisationen. Erosion oder Reproduktion geschlechtlicher Differenzierungen? Wider- spr\u00fcchliche Entwicklungen in professionalisierten Berufsfeldern und Organisationen. M\u00fcnster, pp. 99-121.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Sauer, D., D\u00f6hl, V. (1997). Die Aufl\u00f6sung des Unternehmens? -Entwicklungstendenzen der Unternehmensreorganisation in den 90er Jahren, 19-76 in: Jahrbuch Sozialwissenschaftliche Technikberichterstattung 1996. IFS Frankfurt: Reorganisation. Institut f\u00fcr Sozialwissenschaftliche Forschung (ISF) u.a.(Hg.): Jahrbuch sozialwissenschaftliche Technikberichterstattung 1996. Schwerpunkt: Reorganisation, pp. 19-76.<\/a> <\/span>PDF<\/a>","pdf_url":"https:\/\/www.ssoar.info\/ssoar\/bitstream\/handle\/document\/10013\/?sequence=1"},{"view":"Scholz, S. (2005). Der Mann, der gro\u00dfe Ern\u00e4hrer der Familie, das ist in den K\u00f6pfen nicht so drin\" - Identit\u00e4tskonstruktionen ostdeutscher M\u00e4nner. Irritation Ostdeutsch- land, Geschlechterverh\u00e4ltnisse seit der Wende. M\u00fcnster, pp. 135-146.","pdf_url":""},{"view":"Scholz, S. (2009). M\u00e4nner und M\u00e4nnlichkeiten im Spannungsfeld zwischen Erwerbs-und Familienar- beit. M\u00fcnster: Westf\u00e4lisches Dampfboot. Arbeit. Perspektiven und Diagnosen der Geschlechterforschung. M\u00fcnster: Westf\u00e4lis- ches Dampfboot, pp. 82-99.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Siegel, T. (1993). Das ist nur rational. Ein Essay zur Logik der sozialen Rationali- sierung. Frankfurt: Rationale Beziehungen? Geschlechter-verh\u00e4ltnisse im Rationalisierungsprozess. Frankfurt a.M, pp. 363-396.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Siegel, T. (2003). Denkmuster der Rationalisierung. Ein soziologischer Blick auf Selbstverst\u00e4ndlich- keiten. Berlin\/New York: Sinnformeln. Linguistische und soziologische Analysen von Leitbildern, Meta- phern und anderen kollektiven Orientierungsmustern, pp. 17-36.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Tepe, M. G., K.\/Kittel, B. (2008). Marktwirtschaftsmodell und \u00f6ffentliche Besch\u00e4ftigungsre- gimes in der OECD. In: dms -der moderne staat -Zeitschrift f\u00fcr Public Policy, Recht und Mana- gement 2, pp. 377-397.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"V\u00f6lker, S. (2006). Praktiken der Instabilit\u00e4t. Eine empirische Untersuchung zu Prekari- sierungsprozessen. FrauenM\u00e4nnerGeschlechterfoschung. State of the Art. M\u00fcnster: Westf\u00e4lisches Dampfboot, pp. 140-154.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"V\u00f6lker, S. (2007). Prek\u00e4re Transformationen -herausgeforderte Lebensf\u00fchrungen. Prek\u00e4re Transformationen: Bourdieu und die Frauen-und Geschlechter- forschung. Querelles-Jahrbuch f\u00fcr Frauen-und Geschlechterforschung. G\u00f6ttingen, pp. 176-194.","pdf_url":""},{"view":"V\u00f6lker, S. (2009). Entsicherte Verh\u00e4ltnisse' -Impulse des Prekarisierungsdiskurses f\u00fcr eine ge- schlechtersoziologische Zeitdiagnose. Arbeit, Perspekti- ven und Diagnosen der Geschlechterforschung. M\u00fcnster, pp. 268-286.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Vo\u00df, G. G. (2000). Das Ende der Teilung von \"Arbeit und Leben\"? An der Schwel- le zu einem neuen gesellschaftlichen Verh\u00e4ltnis von Betriebs-und Lebensf\u00fch- rung. Wiesbaden: Verlag f\u00fcr Sozialwissenschaften. Lebensf\u00fchrung und Gesellschaft, Beitr\u00e4ge zu Konzept und Empirie allt\u00e4glicher Lebens- f\u00fchrung. Opladen, pp. 309-342.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Vo\u00df, G. G. W., C. (2005). Ist der Arbeitskraftunternehmer weiblich?\". und \"Biopolitik: zur Reflexion der Prekarisierungsproblematik. Subjekti- vierung von Arbeit. Riskante Chancen, M\u00fcnster: Westf\u00e4lische Dampfboot, pp. 65-91.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Wendt, W. R. (1995). Soziale Arbeit im Wandel ihres Selbstverst\u00e4ndnisses, Beruf und Identit\u00e4t. Freiburg i.Br: Lambertus. Beruf und Identit\u00e4t.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Wilz, S. M. (2004). :Relevanz, Kontext und Kontingenz: Zur neuen Un\u00fcbersichtlichkeit in der Gende- red Organization. Wiesbaden: VS Verlag f\u00fcr Sozialwissenschaf- ten. Organisationen und Netzwerke: Der Fall Gender, Wiesbaden, pp. 227-258.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Young, B. (1998). Genderregime und Staat in der globalen Netzwerk-\u00d6konomie\". Berlin: edition sigma. PROKLA, Zeitschrift f\u00fcr kritische Sozialwissenschaft, 28(2), pp. 175-198.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Kleemann, F., ., ., ., Pritz, S. M., Wiegand, T. (2002). G\u00fcnter Vo\u00df 2002: Subjektivierung von Arbeit. Ein \u00dcberblick zum Stand der soziologischen Diskussion. Band 2. M\u00fcnchen, Mering: Rainer Hampp Verlag, M\u00fcnchen und Mering. Der Eigensinn des Materials. Er- kundungen sozialer Wirklichkeit: Festschrift f\u00fcr Claudia Honegger zum 60. Geburtstag, 2 pp. 53-100.<\/a> <\/span>PDF<\/a>","pdf_url":"https:\/\/www.ssoar.info\/ssoar\/bitstream\/handle\/document\/70977\/?sequence=1"},{"view":"Vo\u00df, G., J, H., Arbeitskraftunternehmer, ., Arbeitskraftunternehmer, . (1998). Der Arbeitskraftunternehmer. Eine neue Grundform der Ware Arbeits- kraft?, in. Wiesbaden: Eine neue Grundform der Ware Arbeitskraft. Eine neue Grundform der \"Ware Arbeitskraft\"? In: K\u00f6lner Zeitschrift f\u00fcr Soziologie und Sozialpsy- chologie (50\/1, 50(1), pp. 131-158.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Dunkel, W., . (2000). tag f\u00fcr tag. Alltag als Problem -Lebens- f\u00fchrung als L\u00f6sung? Neue Beitr\u00e4ge zur Soziologie Allt\u00e4glicher Lebensf\u00fchrung. Arbeit und Leben im Umbruch, Schriftenreihe zur subjektorientierten Soziologie der Arbeit und der Arbeitsgesellschaft, Band 2. M\u00fcnchen, Mering: Verlag f\u00fcr Sozialwissenschaften. M\u00fcnchen. = Arbeit und Leben im Wandel. Schriftenreihe zur subjektorientierten Soziolo- gie der Arbeit und der Arbeitsgesellschaft, pp. 11-26.<\/a> <\/span>PDF<\/a>","pdf_url":"https:\/\/www.ssoar.info\/ssoar\/bitstream\/handle\/document\/32431\/?sequence=1"}]},"system_type":"EXP","doc_rank":2,"rid":28959633},{"_index":"gesis-21-05-2026-02-00-54","_id":"gesis-ssoar-64743","_version":1,"_seq_no":37274,"_primary_term":1,"found":true,"_source":{"title":"Arbeit, Geschlecht und soziale Ungleichheiten","id":"gesis-ssoar-64743","date":"2009","date_recency":"2009","abstract":"Arbeits- und Industriesoziologie und Geschlechter- und Intersektionalit\u00e4tsforschung legen verschiedene Perspektiven auf die Analyse von Arbeit und der postfordistischen Arbeitsgesellschaft an. Die Arbeits- und Industriesoziologie fokussiert den Wandel von Erwerbsarbeit und seine Folgen. Die Geschlechter- und Intersektionalit\u00e4tsforschung r\u00fcckt den Konnex von Arbeit, Geschlecht und Ungleichheit in den Mittelpunkt. 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Gest\u00fctzt auf empirische Untersuchungen zeigt sie dann, dass Erwerbsarbeit f\u00fcr einen gro\u00dfen Teil der m\u00e4nnlichen Bev\u00f6lkerung immer noch eine positive Quelle der Identit\u00e4tskonstruktion ist. Dieser Bezugspunkt wird jedoch im Zuge des gegenw\u00e4rtigen Transformationsprozesses von Erwerbsarbeit f\u00fcr bestimmte Gruppen von M\u00e4nnern prek\u00e4r. Diesen Wandlungsprozess untersucht die Verfasserin in Rekurs auf die aktuelle Debatte um Vermarktlichung und Subjektivierung von Arbeit. Anhand einer eigenen qualitativen Fallstudie aus dem Forschungsprojekt \"Innovative Arbeitsforschung und Lernender Forschungszusammenhang\" wird exemplarisch gezeigt, welche Herausforderungen die Ver\u00e4nderung von Management und Unternehmenskultur sowie der Wandel herk\u00f6mmlicher m\u00e4nnlicher Berufskarrierewege an m\u00e4nnliche Arbeitnehmer stellen. 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Die Geschlechter- und Intersektionalit\u00e4tsforschung r\u00fcckt den Konnex von Arbeit, Geschlecht und Ungleichheit in den Mittelpunkt. Der Beitrag arbeitet heraus, in welcher Weise beide Perspektiven aufeinander treffen und Erkenntnisse der Geschlechter- und Intersektionalit\u00e4tsforschung die soziologische Reflexion des Wandels von Arbeit bereichern. Dies wird f\u00fcr die Analyse der gesellschaftlichen Reproduktionskrise gezeigt, welche mit der forcierten Rationalisierung der Daseinsf\u00fcrsorge einhergeht. Und es wird f\u00fcr die Analyse des Wandels von Herrschaft herausgearbeitet, wie er mit der f\u00fcr den Postfordismus spezifischen \u00f6konomischen Unbest\u00e4ndigkeit und existenziellen Verunsicherung einhergeht. Deutlich wird, dass der gegenw\u00e4rtige Wandel von Arbeit soziale Ungleichheiten nicht nur zur Folge hat, sondern auf Differenzen und Ungleichheiten nach Geschlecht, Ethnie, Schicht gr\u00fcndet. Dieser Konnex von Arbeit, Geschlecht und Ungleichheit beeinflusst, so die Schlussfolgerung, das Ausma\u00df und die Ausrichtung des gesellschaftlichen Wandels. Deshalb ist er in der soziologischen Forschung systematisch zu veranschlagen.","The sociology of work and gender and intersectionality studies follow different perspectives on work and the postfordist society. The sociology of work focuses changes of paid work and their effects. Gender and intersectionality studies focus the connection between work, gender and social inequalities. The article considers the way, in what both perspectives meet and findings of gender and intersectionality studies enrich the sociological analysis of changes in work. First, the crisis of societal reproduction is examined, which is connected with the rationalization and reorganization of public and private care. Second, relations of power and dominance, which are based on the postfordist mode of economical and social uncertainty, are considered. In both cases social inequalities have to be described as consequences of the contemporary changes in work. And, vice versa, the postfordist configuration bases on differences and inequalities, especially by gender, race, class. This connection, so the conclusion of the article, influences and shapes the extension and direction of societal development. 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Ziel ist die Verzahnung von aktuellen Forschungs- und Diskussionsstr\u00e4ngen beider Disziplinen, um damit den augenblicklichen Entwicklungen in der Organisation von (Erwerbs-)Arbeit und Geschlechterverh\u00e4ltnissen n\u00e4her zu kommen. Zentrale Themen sind der gesellschaftliche Wandel und dabei insbesondere der Strukturwandel von Erwerbsarbeit, Reflexionen zur Kategorie 'Arbeit' und zur Bedeutung von Arbeit als gesellschaftlicher Integrationsinstanz sowie betriebliche Ver\u00e4nderungsprozesse im Zuge der Vermarktlichung und Subjektivierung von Arbeit. Gemeinsamer 'roter Faden' ist die Thematisierung von Geschlecht als gesellschaftlicher Grunddimension, die Analyse von Konsequenzen des Wandels f\u00fcr Frauen (und M\u00e4nner) und die Geschlechterverh\u00e4ltnisse sowie die Diskussion von arbeits- und geschlechterpolitischen Gestaltungsans\u00e4tzen angesichts der sozialen Ver\u00e4nderungen. 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Zum Zusammenhang zwischen Geschlechterforschung, Feminismus und Politik (103-116); Alexandra Scheele: Emanzipatorische Potenziale einer Zusammenf\u00fchrung von Arbeit und Politik (119-134); G. G\u00fcnter Vo\u00df und Cornelia Wei\u00df; Selbstgenderung und Genderarbeit. Zur Subjektivierung von Geschlecht in Zeiten entgrenzter Arbeit (135-164); Christine Wimbauer: Von Anerkennung und ihren \"T\u00fccken\" - Leistung und Liebe in Doppelkarriere-Paaren (165 -187); Michael Frey: Die Krise des Autonomiebegriffes und Ans\u00e4tze zu seiner emanzipatorischen Reaktivierung (191-226); Andreas Heilmann: Zur Subjektivierung der M\u00e4nnlichkeit des \"Berufspolitikers\" unter den Bedingungen der Mediendemokratie (227-246); Karin Lohr: Eigensinn und Widerstand. Versuch einer konzeptionellen Ann\u00e4herung im Kontext der Subjektivierungsdebatte (247-276); Alexandra Manske: Kreative als unternehmerisches Selbst? 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Die hier versammelten Beitr\u00e4ge stehen f\u00fcr eine Momentaufnahme des gesellschaftlichen Umbruchs uns seiner Bearbeitung in der Geschlechterforschung. Im ersten Themenfeld \"Erkenntnis und Erkenntnisgewinn im Kontext\" geht es um anhaltende und ver\u00e4nderte Konstellationen der Wissensproduktion, welche die Geschlechterforschung neu fordern und profilieren. Das zweite Themenfeld ist \u00fcberschrieben mit \"Allt\u00e4gliche und biografische Erfahrungen erforschen\". Seiner Auswahl liegt die \u00dcberzeugung zugrunde, dass sich gesellschaftliche Umbr\u00fcche nicht nur in den individuellen Lebensumst\u00e4nden bemerkbar machen, sondern auch die Geschlechterforschung in ihrem Zugriff darauf neu fordern. Das dritte Themenfeld steht unter der \u00dcberschrift \"Wandel von Arbeit und Organisation erforschen\". 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In Bezug auf den Wandel und die Zukunft in Arbeit und \u00d6konomie skizziert sie ferner Erkenntnisgewinne, offene Forschungsfragen und Schnittstellen der Frauen- und Geschlechterforschung zur Mainstream-Debatte. Im Mittelpunkt stehen insbesondere folgende Fragen: Welche Tendenzen zeichnen sich bez\u00fcglich des Wandels und der Zukunft in Arbeit, \u00d6konomie und Geschlechterverh\u00e4ltnissen ab? Welche Bedeutung kommt in diesen Prozessen den Geschlechterverh\u00e4ltnissen und den ihnen inh\u00e4renten Bestimmungsebenen und -dimensionen zu und wie wirken diese umgekehrt auf jene zur\u00fcck? Wie kann \"Geschlecht\" als sozialwissenschaftliche Kategorie theoretisch-methodisch bestimmt werden? Wie sehen angesichts der aktuellen Entwicklungstendenzen sowie der \u00fcber 20j\u00e4hrigen (West-)Erfahrungen in institutionalisierter Gleichstellungs- und Frauenpolitik die frauen- und geschlechterpolitischen Zukunftsperspektiven aus? 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