{"hits":{"total":{"value":10,"relation":"eq"},"hits":[{"_index":"gesis-21-05-2026-02-00-54","_id":"gesis-ssoar-16917","_version":3,"_seq_no":92249,"_primary_term":1,"found":true,"_source":{"title":"Die Bedeutung der physischen Gewalt f\u00fcr die Reproduktion des Geschlechterverh\u00e4ltnisses","id":"gesis-ssoar-16917","date":"1997","date_recency":"1997","abstract":"\"Ergebnisse zahlreicher empirischer Untersuchungen \u00fcber die Anwendung physischer Gewalt durch M\u00e4nner gegen\u00fcber Frauen (und Kindern) zeigen, da\u00df es keinen Ort und keine Zeit gibt, in der Frauen nicht mit Bedrohung ihrer physischen (und psychischen) Integrit\u00e4t rechnen m\u00fc\u00dften. In der Tat steht die Bedrohung, nicht die faktische Gewaltaus\u00fcbung, im Vordergrund, weil sie ein Aspekt ist, unter dem Frauen ihre gesamte Lebensplanung, ihren Beruf, ihr schlichtes Erscheinen auf bestimmten Pl\u00e4tzen zu bestimmten Zeiten mitber\u00fccksichtigen m\u00fcssen. T\u00e4glich erfahren sie, da\u00df Vergewaltigungen geschehen, da\u00df Frauen in Ehen mi\u00dfhandelt werden, da\u00df Frauen sexuellen \u00dcbergriffen auf dem Arbeitsplatz ausgesetzt sind. Diese faktische Bedrohtheit wird durch eine Bedrohung zweiten Grades unterst\u00fctzt, n\u00e4mlich die, da\u00df Frauen, die Opfer einer gewaltt\u00e4tigen Handlung geworden sind, daf\u00fcr verantwortlich gemacht werden. Diese Schuldzuschreibung f\u00fcr Handlungen von gewaltt\u00e4tigen M\u00e4nnern durch Organe sozialer Kontrolle bildet das zweite hervorstechende Ergebnis der empirischen Untersuchungen. Ausgehend von diesen Feststellungen wird die Frage nach der Bedeutung der physischen Gewalt gestellt. Der Gebrauch der physischen Gewalt wird zun\u00e4chst als ein strukturelles Merkmal des Frauenlebens und nicht als eine individuelle Pathologie gedeutet (Galtung). Die Tatsache, da\u00df die faktische Aus\u00fcbung der Gewalt an einigen Frauen als Inszenierung ihrer Existenz gegen\u00fcber allen Frauen gedeutet werden kann, enth\u00fcllt, da\u00df sie eine Ressource f\u00fcr die Durchsetzung der Macht von M\u00e4nnern ist, d.h. die Grundlage einer illegalen Herrschaft bildet (Weber gegen Weber). Da\u00df ihr 'privater' Gebrauch von Verwaltern der angeblich vom Staate monopolisierten physischen Gewalt nicht sanktioniert wird, zeigt, da\u00df sie einen quasi-legalen Charakter hat (Luhmann gegen Luhmann). Den Ertrag der Anwendung der physischen Gewalt durch M\u00e4nner f\u00fcr M\u00e4nner haben wir im ersten Satz beschrieben: der symbolische Raum von Frauen soll vergleichsweise bescheiden bleiben.\" (Autorenreferat)","portal_url":"http:\/\/www.ssoar.info\/ssoar\/handle\/document\/16917","type":"publication","topic":["Macht","Risiko","Frau","Bedrohung","Vergewaltigung","Gewalt","Mann","Geschlechterverh\u00e4ltnis","Kind","Reproduktion","Bedeutung","sexuelle Bel\u00e4stigung"],"person":["Smaus, Gerlinda"],"person_sort":"Smaus","source":"In: Differenz und Integration: die Zukunft moderner Gesellschaften ; Verhandlungen des 28. Kongresses der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Soziologie im Oktober 1996 in Dresden ; Band 2: Sektionen, Arbeitsgruppen, Foren, Fedor-Stepun-Tagung, Westdt. Verl., Opladen, 1997, 505-509","links":[{"label":"URN","link":"http:\/\/nbn-resolving.de\/urn:nbn:de:0168-ssoar-138566"}],"subtype":"in_proceedings","publisher":"Westdt. 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Current Family Violence Rese\u00ac arch, pp. 166-181.","pdf_url":""},{"view":"Galtung, J., Gelles, R., J, R. (1975). Johan Galtung, Strukturelle Gewalt. Beitr\u00e4ge zur Friedens-und Konfliktfor- schung, Reinbek bei Hamburg 1975. Reinbeck bei Hamburg: VS Verlag f\u00fcr Sozialwissenschaften. Praxis des sozialen Lernens in of- fenen p\u00e4dagogischen Feldern.<\/a> <\/span>PDF<\/a>","pdf_url":"https:\/\/www.nomos-elibrary.de\/10.5771\/2192-1741-2013-2-246.pdf"},{"view":"Hester, M., K. (1996). Liz und Radford. Buck- ingham, Philadelphia:.","pdf_url":""},{"view":"MacKinnon, C., MacKinnon, C. A. (1979). Sexual harassment of working women: A case of sex discrim- ination. New Haven \/ London: Yale University Press. Political Science Quarterly, 94(4), pp. 696-698.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Schnock, B. (1996). Die Gewalt der Verachtung. Sexuelle Bel\u00e4stigung von Frauen am Arbeits\u00ac platz. Diss. Saarbr\u00fccken:.","pdf_url":""},{"view":"Smaus, G. (1994). 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Dieser \"strukturelle\" Aspekt n\u00f6tigt dazu, sich mit dem Begriff der Gewalt auch innerhalb der Strafrechtssoziologie zu befassen. Behandelt werden verschiedene Formen von Gewalthandlungen: (1)sexueller Mi\u00dfbrauch und Mi\u00dfhandlung von Kindern; (2) Vergewaltigung; (3) Gewalt in der Ehe; (4) sexuelle Bel\u00e4stigung am Arbeitsplatz. Daran anschlie\u00dfend wird physische Gewalt als Grundlage der illegitimen M\u00e4nnerherrschaft diagnostiziert, dabei geht die Autorin u.a. auf Luhmann ein. \u00dcber individuelle Gewalthandlungen einerseits und ihre offizielle Duldung andererseits leisten sich die private und die offizielle De-facto-M\u00e4nnerherrschaft gegenseitig Unterst\u00fctzung. Sinn der illegalen wie der legalen Gewalt ist, Herrschaftsverh\u00e4ltnisse als ultima ratio aufrechtzuerhalten. 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Zu diesen ThematisiererInnen geh\u00f6ren insbesondere die neue Frauenbewegung und die sozialen Professionen. Die von ihnen betriebene Skandalisierung dieser Gewalt hat die Annahme begr\u00fcndet, immer mehr Sachverhalte, die fr\u00fcher als normal gegolten h\u00e4tten, w\u00fcrden nunmehr als 'M\u00e4nnergewalt gegen Frauen' definiert. Festzustellen sei eine Ausweitung und Immaterialisierung des Gewaltbegriffs im allgemeinen, des Begriffs 'M\u00e4nnergewalt gegen Frauen' im besonderen, der Gewaltbegriff werde zunehmend auch f\u00fcr nichtk\u00f6rperliche Handlungen oder f\u00fcr strukturelle Bedingungen verwendet. Weiter wird angenommen, das Schicksal des Opfers werde hervorgehoben. Bei der Wahrnehmung einer Handlung als Gewalt verliere die Instrumentalit\u00e4t als Definitionskriterium an Bedeutung, w\u00e4hrend das Leiden des Opfers zum zentralen Merkmal werde. Im Vortrag wird aus einem Forschungsprojekt berichtet, in dem diese Annahmen mit Hilfe einer Inhaltsanalyse von Zeitungstexten aus den Jahren 1960 bis 1995 \u00fcberpr\u00fcft werden. Zun\u00e4chst wird einem m\u00f6glichen Wandel der mit dem Wort 'Gewalt' assoziierten Handlungen und Verh\u00e4ltnisse und der Entwicklung der Thematisierungsh\u00e4ufigkeiten nachgegangen. Dar\u00fcber hinaus lassen sich zwischen bestimmten Beschreibungen von M\u00e4nnergewalt, bestimmten Erkl\u00e4rungen dieser Gewalt und bestimmten Vorstellungen \u00fcber Reaktionen auf diese Gewalt Zusammenh\u00e4nge erkennen, die es erm\u00f6glichen, mehrere Diskurse \u00fcber M\u00e4nnergewalt gegen Frauen zu unterscheiden.\" (Autorenreferat)"],"type":"publication","topic":["Tageszeitung","\u00d6ffentlichkeit","Frauenbewegung","historische Entwicklung","victim","Berichterstattung","Opfer","violence","Diskurs","discourse","Gewalt","the public","Mann","woman","daily paper","historical development","man","reporting","women's movement"],"person":["Menzel, Birgit","Rehberg, Karl-Siegbert"],"person_sort":"MenzelRehberg","source":"In: Differenz und Integration: die Zukunft moderner Gesellschaften ; Verhandlungen des 28. 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Im Gegensatz zum Begriff der sexuellen Gewalt bevorzugen die AutorInnen den der 'sexualisierten Gewalt'. Dieser soll zum Ausdruck bringen, dass Sexualit\u00e4t nur insofern eine Rolle spiele, als sie als 'Mittel' zur Gewaltaus\u00fcbung instrumentell eingesetzt werde. Einziges Ziel sexueller Gewalt sei die Demonstration und Aus\u00fcbung von Macht durch die sexuelle Erniedrigung des Opfers. Die 'Verfl\u00fcchtigung des Sexuellen' (Parin) aus dieser Diskussion hat schwerwiegende Folgen f\u00fcr die T\u00e4terpsychologie. Die Reduzierung der Motive der T\u00e4ter auf reine Machtaus\u00fcbung unter instrumenteller Zuhilfenahme von Sexualit\u00e4t stellt ein entscheidendes Problem dar, weil durch diese Argumentation letztlich narzisstisch-phallozentrische M\u00e4nnerphantasien - wenn auch ungewollt - gest\u00fctzt werden. Dar\u00fcber hinaus f\u00fchrt die strikte Trennung von Sexualit\u00e4t und Gewalt zu einer harmonischen Verkl\u00e4rung von Sexualit\u00e4t, was eine gesellschaftskritische und -politische Auseinandersetzung mit Sexualit\u00e4t verhindert und die spezifische Grausamkeit sexueller Gewalttaten verdeckt.\" (Autorenreferat)","\"In the discourses of sexual violence by men against women one widespread assumption is that this has nothing to do with sexuality. Contrary to the concept of sexual violence, the authors prefer that of 'sexualized violence'. This is intended to express the fact that sexuality only plays a role insofar as it is exploited as a 'means' of exerting violence. The only purpose of sexual violence is to demonstrate and exercise power by sexually humiliating the victim. The 'volatilization of sexuality' (Parin) from this discussion has serious consequences for the psychology of the offender. Reducing the offenders' motives to the mere exercise of power under the exploitative use of sexuality is a crucial problem, because ultimately, this argument supports - albeit unintentionally - narcissistic-phallocentric male fantasies. The strict separation of sexuality and violence leads to a harmonious glorification of sexuality, which prevents the social criticism and political analysis of sexuality and obscures the specific cruelty of sexual violence.\" (author's abstract)"],"type":"publication","topic":["gender","Geschlechterforschung","gender studies","Mann","man","Sexualdelikt","sexual offense","Sexualit\u00e4t","sexuality","Gewalt","violence","Herrschaft","domination","politische Psychologie","political psychology","Kritische Theorie","critical theory","Subjekt","subject","Macht","power","sexueller Missbrauch","sexual abuse","Kritik","criticism"],"person":["Roock, Marco"],"person_sort":"Roock","source":"In: GENDER - Zeitschrift f\u00fcr Geschlecht, Kultur und Gesellschaft, 4, S. 116-128","links":[{"label":"URN","link":"http:\/\/nbn-resolving.de\/urn:nbn:de:0168-ssoar-396030"}],"subtype":"journal_article","document_type":"Zeitschriftenaufsatz","coreDoctypeLit":["Zeitschriftenaufsatz"],"coreAuthor":["Roock, Marco"],"coreJournalTitle":"GENDER - Zeitschrift f\u00fcr Geschlecht, Kultur und Gesellschaft","coreZsband":"4","corePagerange":"S. 116-128","coredoctypelitadd":["article"],"urn":["urn:nbn:de:0168-ssoar-396030"],"coreIssn":"2196-4467","data_source":"GESIS-CEWS","index_source":"GESIS-CEWS","link_count":0,"gesis_own":1,"fulltext":1,"thematic_collection":"Geschlecht und Wissenschaft","thematic_collection_en":"Gender and science"},"system_type":"EXP","doc_rank":4,"rid":28959675},{"_index":"gesis-21-05-2026-02-00-54","_id":"cews-2-807440","_version":1,"_seq_no":47395,"_primary_term":1,"found":true,"_source":{"title":"Die feministische Gewaltdiskussion: Besonderung und Integrationsaussichten","id":"cews-2-807440","date":"1997","date_recency":"1997","abstract":["\"Die feministische Gewaltdiskussion mit ihren Begriffspr\u00e4gungen - M\u00e4nnergewalt, Gewalt gegen Frauen, sexualisierte Gewalt, Frauenmi\u00dfhandlung, sexuelle Ausbeutung - und ihren Praxisprojekten - Frauenh\u00e4user, Notrufe, Frauenberatungsstellen, Selbstverteidigungkurse, Wildwasser, M\u00e4dchenh\u00e4user - hatte mehrere Funktionen, denen in diesem Vortrag nachgegangen werden soll. Die Diskussion stiftete Zusammenhalt und neue Identit\u00e4tsbildung f\u00fcr eine atypische soziale Bewegung, und ger\u00e4t inzwischen in den Strudel von deren Ausdifferenzierung. Sie war gesellschaftspolitisch ein Mittel zur Ver\u00e4nderung der Institutionen Ehe und Familie, mit \u00fcberraschendem Erfolg. Sie geh\u00f6rte sozialpolitisch zum Proze\u00df einer Neudefinition der sozialen Pflichten des Staates, und befindet sich mit diesem Proze\u00df gegenw\u00e4rtig in der Krise. Empirisch und praktisch hat sie schlie\u00dflich Ph\u00e4nomene und deren Verkn\u00fcpfungen sichtbar gemacht - wobei moralische Sensibilit\u00e4t und empirisches Sehverm\u00f6gen in Wechselwirkung stehen - und sie in ersten Ans\u00e4tzen analysiert; hiervon h\u00e4tte die Soziologie sehr viel mehr profitieren k\u00f6nnen, als bislang erkennbar. Diese Multifunktionalit\u00e4t der Aussagen mag ein Grund f\u00fcr die \u00fcberwiegende Abwehr ihres Gehaltes in der Soziologie sein. In den letzten Jahren teilt sich die feministische Diskussion in eine 'konservative' Fraktion der Radikalen, die Strategien und Begriffe bewahren wollen, und eine Vielzahl von Versuchen, die feministischen Erkenntnisse \u00fcber Gewalt in anderen Diskussionen einzubetten: Bildung, Gesundheit, Friedensf\u00f6rderung u.a.m. Letztere entsprechen der weltweit im Gespr\u00e4ch befindlichen Idee der 'mainstreaming'. Sie kontrastieren aber auch mit der spezifischen Leistung des feministischen Gewaltbegriffs, der gerade darauf angelegt war, die Grenz\u00fcberschreitung ins Licht zu setzen. 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Reflektionen auf die Beziehung von Devianz, K\u00f6rper und Geschlecht","id":"cews-2-809832","date":"2008","date_recency":"2008","abstract":["\"Im Mittelpunkt des Beitrags steht eine kritische Reflexion auf Grundannahmen gegenw\u00e4rtiger M\u00e4nnlichkeitsforschung. Hier wird Gewalthandeln, verbunden mit dem Riskieren des eigenen K\u00f6rpers als funktional f\u00fcr die Aneignung eines m\u00e4nnlichen Geschlechtshabitus und die Reproduktion m\u00e4nnlicher Herrschaft gesehen (Bourdieu, Meuser). Der K\u00f6rper wird in diesem Kontext als 'sozialer Akteur' (Connell) und als Handlungsressource zur Konstruktion hegemonialer M\u00e4nnlichkeit, insbesondere f\u00fcr junge und f\u00fcr marginalisierte M\u00e4nner thematisiert. Deviantes Risikoverhalten in der homosozialen Gruppe, so die These, korrespondiert eng mit dem Streben nach gesellschaftlich legitimen, hegemonialen M\u00e4nnlichkeitsidealen, selbst wenn diese unerreichbar bleiben. Gewalt zwischen M\u00e4nnern wird somit als ein Mittel begriffen, um Geschlechterordnungen zu stabilisieren. Wie weit tr\u00e4gt dieser handlungstheoretisch und funktionalistisch ausgerichtete Fokus auf den vergeschlechtlichen K\u00f6rper? Welche Beziehung zwischen Devianz und einer symbolischen Ordnung der Zweigeschlechtlichkeit wird hier theoretisch (explizit wie implizit) unterstellt? Den formulierten Fragen soll nicht nur theoriekritisch, sondern anhand von Ausschnitten aus einer qualitativen L\u00e4ngsschnittstudie zu den Biographien hafterfahrener junger M\u00e4nner nachgegangen werden: Welche Beziehung zwischen Devianz, K\u00f6rper und M\u00e4nnlichkeit zeigt sich in ihren Deutungsmustern von allt\u00e4glicher Gewalt? Haben wir es tats\u00e4chlich mit den k\u00f6rperlichen Inszenierrungen einer Reproduktion m\u00e4nnlicher Herrschaft zu tun? Die letzte Frage weist in Richtung von Ambivalenzen, Br\u00fcchen und Uneindeutigkeiten im Hinblick auf die komplexe Beziehung zwischen Devianz, K\u00f6rper und Geschlecht.\" (Autorenreferat)"],"type":"publication","topic":["gender studies","abweichendes Verhalten","social construction","Ambivalenz","junger Erwachsener","Gesellschaft","society","Federal Republic of Germany","Jugendlicher","nature","Strafgefangener","habits","Biographie","soziale Konstruktion","body","Herrschaft","man","K\u00f6rper","masculinity","Bourdieu, P.","gender","Habitus","life career","offense","adolescent","Natur","domination","young adult","violence","Gewalt","Mann","Geschlechterforschung","Bourdieu, P.","deviant behavior","M\u00e4nnlichkeit","prisoner","Lebenslauf","Straftat","biography","ambivalence"],"person":["Bereswill, Mechthild","Rehberg, Karl-Siegbert"],"person_sort":"BereswillRehberg","source":"In: Die Natur der Gesellschaft: Verhandlungen des 33. 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Diesem Mangel versucht die vorliegende Studie abzuhelfen. Gest\u00fctzt auf die angels\u00e4chsische Forschung entwickelt der Autor einen sozialisationstheoretischen Deutungsansatz, der aus der Sackgasse polarisierender Schuldzuweisungen hinausf\u00fchrt. Sexuelle Gewalt hat ihren Ursprung in der geschlechtsspezifischen Sozialisation und Erziehung und wird sich letztlich nur in dem Ma\u00dfe aufl\u00f6sen lassen, wie sich, pointiert formuliert, M\u00e4nner an der prim\u00e4ren Erziehung beteiligen.\" (Autorenreferat)","portal_url":"http:\/\/sowiport.gesis.org\/search\/id\/gesis-solis-00203190","type":"publication","topic":["Sexualit\u00e4t","Gewalt","Familie","Geschlechtsrolle","Geschlechterverh\u00e4ltnis","Aggression","Sozialisation","Erziehung","Mann","Frau","Kind"],"person":["Harten, Hans-Christian"],"person_sort":"Harten","source":"Opladen, Westdt. 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Vielmehr werden diejenigen Aspekte, die wie als K\u00f6rpernatur erleben, als Natur geschaffen, gelernt, praktiziert. Es gibt nur kulturelle Konstruktionen von Geschlecht. Und: Es gibt nur eine 'kulturelle' Natur der zweigeschlechtlichen K\u00f6rper. Mit dieser Blickwendung wird die Frage nach der Natur des Geschlechts nicht einfacher. Sie verwandelt sich in die Frage nach Machtverh\u00e4ltnissen. F\u00fcr die Moderne stellt sich hier vor allem Frage nach der Macht der 'Biologie'. Welche Rolle spielt das Biologische der Geschlechter? Welches Gewicht haben Handlungsordnungen, die dasjenige, was ein (gesunder, normaler, erwachsener) K\u00f6rper sein soll, gem\u00e4\u00df einer - seit dem Neunzehnten Jahrhundert als 'sexuell' erkannten - Normalit\u00e4t von Fortpflanzung regulieren? Der Beitrag stellt Thesen vor, die 1. den 'Sex' (also das biologischen Geschlecht) als spezifisch moderne Errungenschaft fassen, 2. das biologische Geschlecht und seine nat\u00fcrliche 'Generativit\u00e4t' (also seine Bindung an eine organische Notwendigkeit von Fortpflanzung) in den Zusammenhang eines im Neunzehnten Jahrhundert entstandenen biologisch\/ soziologischen Gattungsdenkens stellen, und die 3. die Sexualnatur als eine Art moderner Wissenschaft- und Technikfolge ansprechen. Der Wirklichkeitswert der biologischen Zweigeschlechtlichkeit korrespondiert direkt mit demjenigen von Lebenswissenschaften und Lebenstechnologien.\" (Autorenreferat)"],"type":"publication","topic":["gender relations","gender studies","social construction","role","Normalit\u00e4t","power","reproductive behavior","sexuality","kulturelle Faktoren","Sexualit\u00e4t","reproduction","nature","soziale Konstruktion","body","man","K\u00f6rper","Technologie","biology","gender","cultural factors","Macht","generatives Verhalten","Natur","Biologie","woman","Mann","Geschlechterverh\u00e4ltnis","Geschlechterforschung","biologische Faktoren","life","Rolle","Leben","Reproduktion","normality","biological factors","technology"],"person":["Gehring, Petra","Rehberg, Karl-Siegbert"],"person_sort":"GehringRehberg","source":"In: Die Natur der Gesellschaft: Verhandlungen des 33. Kongresses der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Soziologie in Kassel 2006. 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Vergewaltigung, sexuelle \u00dcbergriffe oder das Schlagen von Frauen, fast ausschlie\u00dflich von M\u00e4nnern begangen werden, darf nach Ansicht der Autorin nicht abgeleitet werden, M\u00e4nner seien von Natur aus gewaltt\u00e4tig und Frauen dagegen friedfertige, ohnm\u00e4chtige und weitgehend handlungsunf\u00e4hige Opfer. Die Autorin unternimmt in ihrem Beitrag den Versuch, solche geschlechtsspezifischen Klischees zu zerlegen. Sie zeichnet zun\u00e4chst den Umgang der Friedensforschung mit impliziten Geschlechterannahmen sowie die feministische Kritik daran nach, um im Anschluss daran drei zentrale Konzepte feministischer Friedensforschung und -politik n\u00e4her zu erl\u00e4utern: Gewalt, Frieden und Sicherheit. Abschlie\u00dfend geht sie der Frage nach den Geschlechterrollen in Militarisierungsprozessen sowie nach deren Funktion und Ver\u00e4nderung in Kriegen und bewaffneten Konflikten nach. (ICI2)","portal_url":"http:\/\/sowiport.gesis.org\/search\/id\/gesis-solis-00328274","type":"publication","topic":["Frau","Geschlechtsrolle","Geschlechterverh\u00e4ltnis","Gewalt","Krieg","politischer Konflikt","Feminismus","Friedensforschung","Diskurs","Frieden","Sicherheit","Militarisierung"],"person":["Joos, Yvonne"],"person_sort":"Joos","source":"In: Beitr\u00e4ge zur feministischen Theorie und Praxis, Jg. 27, 2004, H. 65, 87-100","links":[],"subtype":"journal_article","publisher":"GESIS","database":"SOLIS - Sozialwissenschaftliches Literaturinformationssystem","document_type":"Zeitschriftenaufsatz","coreAuthor":["Joos, Yvonne"],"coreJournalTitle":"Beitr\u00e4ge zur feministischen Theorie und Praxis","coreZsband":"Jg. 27","coreZsnummer":"H. 65","corePagerange":"87-100","coredoctypelitadd":["Aufsatz"],"coreLanguage":["Deutsch (DE)"],"coreIssn":"0722-0189","data_source":"GESIS-Literaturpool","link_count":0,"gesis_own":1,"fulltext":0,"index_source":"OUTCITE","literature_collection":"GESIS-Literaturpool"},"system_type":"EXP","doc_rank":10,"rid":28959675}]}}