{"hits":{"total":{"value":10,"relation":"eq"},"hits":[{"_index":"gesis-21-05-2026-02-00-54","_id":"gesis-bib-150300","_version":5,"_seq_no":131739,"_primary_term":1,"found":true,"_source":{"abstract":"Ein wichtiges Merkmal f\u00fcr die Gliederung moderner Gesellschaften ist der ausge\u00fcbte Beruf, der die Zugeh\u00f6rigkeit zu einer sozialen Klasse bestimmt. Es ist hinl\u00e4nglich bekannt, dass sich der Gesundheitszustand nach Klassenzugeh\u00f6rigkeit unterscheidet. In diesem Beitrag beschreiben wir, wie sich dieser Zusammenhang \u00fcber die Zeit f\u00fcr junge Erwerbst\u00e4tige ver\u00e4ndert hat. Insbesondere beachten wir dabei die Rolle von Belastungen aus der ausge\u00fcbten Berufst\u00e4tigkeit f\u00fcr die soziale Ungleichheit hinsichtlich selbstberichteter k\u00f6rperlicher Beschwerden. Hierbei zeigt sich, dass die Unterschiede zumindest bei berufsnahen Beschwerden weiterhin deutlich der Trennungslinie in manuelle und nichtmanuelle Berufe folgen, wie sie in sozialen Klassenschemata abgebildet wird, nicht aber in vielen anderen Ma\u00dfen f\u00fcr die soziale Position. Zudem bleibt die Ungleichheit entlang dieser Trennlinie \u00fcber den Zeitraum von 1999 bis 2012 verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig konstant. Arbeitsstressoren k\u00f6nnen zwar die Ungleichheit gut erkl\u00e4ren, weit weniger allerdings den Anstieg der Beschwerden \u00fcber die Zeit, und sie tragen nicht systematisch zu einer Ver\u00e4nderung der sozialen Ungleichheit \u00fcber die Zeit bei.","coreAuthor":["Weiss, Felix","Schuller, Karin"],"coredoctypelitadd":["Elektronische Ressource"],"coreLanguage":["Deutsch (DE)"],"database":"GESIS - Bibliothek","data_source":"GESIS-BIB","document_type":"Buch","fulltext":1,"gesis_own":1,"library_location":["K\u00f6ln Elektronische Ressource"],"links":[{"link":"https:\/\/nbn-resolving.org\/urn:nbn:de:0168-ssoar-57008-3","label":"Volltext"}],"person":["Weiss, Felix","Schuller, Karin"],"person_sort":"WeissSchuller","publisher":"GESIS","source":"In: ISI - Informationsdienst Soziale Indikatoren, H. 59 (2018), S. 7-12. ISSN 0935-218X","study_reference_numbers":["4820","5657"],"study_references":["BIBB\/BAuA-Erwerbst\u00e4tigenbefragung 2006 - Arbeit und Beruf im Wandel. 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Insbesondere beachten wir dabei die Rolle von Belastungen aus der ausge\u00fcbten Berufst\u00e4tigkeit f\u00fcr die soziale Ungleichheit hinsichtlich selbstberichteter k\u00f6rperlicher Beschwerden. Hierbei zeigt sich, dass die Unterschiede zumindest bei\nberufsnahen Beschwerden weiterhin deutlich der Trennungslinie in manuelle und nichtmanuelle Berufe folgen, wie sie in sozialen Klassenschemata abgebildet wird, nicht aber\nin vielen anderen Ma\u00dfen f\u00fcr die soziale Position. 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Universit\u00e9 du Luxembourg Universit\u00e4t zu K\u00f6ln Webseite: Destatis. (2017). 19,7 % der Bev\u00f6l- Tel.: +352 46 66 44 6589 Tel.: 0221 \/ 470 -3373 kerung Deutschlands von Armut oder tamara.gut?eisch@uni.lu hja@wiso.uni-koeln.de sozialer Ausgrenzung bedroht. Abge rufen: 11. Januar 2018, https:\/\/www. destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2017\/11\/PD17_392_634. html. Schmerzerkrankungen immer noch stark von beru?icher T\u00e4tigkeit abh\u00e4ngig Analysen zur gesundheitlichen Ungleichheit bei Erwerbst\u00e4tigen Ein wichtiges Merkmal f\u00fcr die Gliederung moderner Gesellschaften ist der ausge\u00fcb- Immer wieder wird konstatiert, der Wandel te Beruf, der die Zugeh\u00f6rigkeit zu einer sozialen Klasse bestimmt. Es ist hinl\u00e4nglich der Arbeitswelt h\u00e4tte in den letzten Jahr bekannt, dass sich der Gesundheitszustand nach Klassenzugeh\u00f6rigkeit unterscheidet. In zehnten eine Ver\u00e4nderung der Belastungen diesem Beitrag beschreiben wir, wie sich dieser Zusammenhang \u00fcber die Zeit f\u00fcr junge mit sich gebracht, wie beispielsweise ein Erwerbst\u00e4tige ver\u00e4ndert hat. Insbesondere beachten wir dabei die Rolle von Belastu ngen Anstieg des Arbeitsplatzrisikos oder die aus der ausge\u00fcbten Berufst\u00e4tigkeit f\u00fcr die soziale Ungleichheit hinsichtlich selbstberich- Zunahme der Arbeitsintensit\u00e4t (Junghanns teter k\u00f6rperlicher Beschwerden. Hierbei zeigt sich, dass die Unterschiede zu mindest bei & Morschh\u00e4user, 2013). Einzelne Studien berufsnahen Beschwerden weiterhin deutlich der Trennungslinie in manuelle und nicht-berichten auch einen Anstieg in der gesundmanuelle Berufe folgen, wie sie in sozialen Klassenschemata abgebildet w ird, nicht aber in vielen anderen Ma\u00df en f\u00fcr die soziale Position. Zudem bleibt die Ungleichheit entlang heitlichen Ungleichheit. So zeigt etwa Kroll dieser Trennlinie \u00fcber den Zeitraum von 1999 bis 2012 verh\u00e4ltnism\u00e4 \u00df ig konstant. (2010) eine leichte Zunahme der UngleichArbeitsstressoren k\u00f6nnen zwar die Ungleichheit gut erkl\u00e4ren, weit weniger allerdings heit im subjektiven Gesundheitszustand den Anstieg der Beschwerden \u00fcber die Zeit, und sie tragen nicht syste matisch zu einer zwischen 1994 und 2008. Globalisierung, Ver\u00e4nderung der sozialen Ungleichheit \u00fcber die Zeit bei. internationaler Wettbewerb, strukturel ler Wandel und Technisierung haben die Arbeitswelt in den letzten Jahrzehnten ver\u00e4ndert und werden f\u00fcr diese Entwicklungen Verschiedene Studien ?nden einen Zusam- gesundheitlichen Ungleichheit zwischen verantwortlich gemacht. So haben diverse menhang diverser Gesundheits-Kriterien mit sozialen Klassen erkl\u00e4rt (Jarczok et al., Arbeitsmarktreformen seit den sp\u00e4ten der Schulbildung, der beru?ichen Stellung, 2013). Andere Studien zeigen hingegen, dass 1990er Jahren zu einer Flexibilisierung und dem Einkommen oder der sozialen Schicht selbst psychosoziale Faktoren, wie soziale Deregulierung des Arbeitsmarktes gef\u00fchrt. (Lampert, Richter, Schneider, Spallek, & Unterst\u00fctzung oder Arbeitsplatz- und Sie gingen mit einem Anstieg des Anteils Dragano, 2015). Gleichzeitig werden wider- Jobunsicherheit, gesundheitliche Ungleich- atypischer Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnisse, wie spr\u00fcchliche Erkl\u00e4rungen angef\u00fchrt. So heit erkl\u00e4ren k\u00f6nnen (z.B. Rahkonen, Laak- befristete Arbeitsvertr\u00e4ge, Zeitarbeit oder k\u00f6nnte einerseits eine soziale Selektion aus- sonen, Martikainen, Roos, & Lahelma, 2006). Teilzeit, einher und f\u00fchrten insgesamt zu schlaggebend f\u00fcr den gefundenen Zusam - Viele empirische Analysen bringen solche mehr Arbeitsplatzunsicherheit (z.B. Eichmenhang sein, wenn ges\u00fcndere Personen beru?ichen Belastungen, die f\u00fcr bestimmte horst & Marx, 2011). leichter beru?ich aufsteigen. Andererseits soziale Klassen typisch sind, mit Erkrank\u00f6nnte der umgekehrte Kausalzusammen- kungen oder Gesundheitseinschr\u00e4nkungen Wir beschreiben, wie Unterschiede in selbsthang statt?nden, und z.B. klassenspezi?sche in Verbindung. Das sind etwa Routineauf- berichteten Schmerzen zwischen sozialen Unterschiede im Verhalten, in Belastungen gaben und hohe ergonomische Belastungen Klassen von Belastungen in der Erwerbs(Borg & Kristensen, 2000; Mackenbach et arbeit bestimmt sind; au\u00dferdem betrachten f\u00fchren (Jungbauer-Gans, 2006). Etwa, wenn al., 2008), psychosoziale Belastungen wie wir die Entwicklung dieser Zusammenh\u00e4nge konkrete Charakteristika der Erwerbsarbeit z.B. Zeitdruck und eine schlechte Work- \u00fcber einen Zeitraum von 1999 bis 2012. Wir ungleiche Gesundheitschancen bestim - Life-Balance (H\u00e4mmig & Bauer, 2013) oder de?nieren soziale Klassen nach der ESeCmen. So zeigen Studien, dass Belastungen beru?iche Unsicherheit (Ferrie, Westerlund, Klassifikation und beschreiben, welche in der Erwerbsarbeit Auswirkungen auf Virtanen, Vahtera, & Kivim\u00e4ki, 2008). Klassenunterschiede f\u00fcr die Beschreibung die Gesundheit haben und einen Teil der der Ungleichheit in k\u00f6rperlichen Schmer oder Ressourcen zu ungleicher Gesundheit Seite 8 ISI 59 - M\u00e4rz 2018 zen bei jungen Erwerbst\u00e4tigen von empi- Tabelle 1 \u00dcberblick ESeC-Klassen rischer Bedeutung sind. Wir zeigen, dass ESeC-Klasse Vollst\u00e4ndiger Titel Anteil in Prozent \u00fcber die Zeit betrachtet trotz steigender (ungewichtet) Berichtsraten \u00fcber Schmerzen ein sehr stabiler Unterschied zwischen B\u00fcro- und nicht 1 Higher Service Large employers, higher managers, professionals 11,61 B\u00fcro-Berufen Bestand hat, der sich sehr gut 2 Lower Service Lower managers and lower professionals, higher durch Unterschiede in beru?ichen Stresso- supervisory and technicians 26,75 ren erkl\u00e4ren l\u00e4sst. Ver\u00e4nderungen in den 3 Intermediate Occ. Intermediate occupations 13,91 Stressoren k\u00f6nnen dagegen die Trends in der berichteten Betro?enheit kaum erkl\u00e4ren. 6 Lower Sup.\/Technici.Lower supervisors and technicians 13,61 Wir analysieren die BIBB-\/BAuA Erwerbs- 7 Lower sales\/service Lower sales and service occupations 8,89 t\u00e4tigenbefragungen 1999, 2006 und 2012 8 Lower technical Lower technical occupations 13,26 (Rohrbach-Schmidt & Hall, 2013; Rohrbach, 9 Routine Routine occupations 11,97 2006), eine telefonische Stichprobenbefragung unter der erwerbst\u00e4tigen Bev\u00f6lkerung in Deutschland ab 15 Jahren, die vom Bundesinstitut f\u00fcr Berufsbildung (BIBB) Klassen kategorisiert, w\u00e4hrend die Klassen haltung\", \"Tragen von Schutzkleidung\" in Kooperation mit der Bundesanstalt f\u00fcr 4 und 5 \u00fcberwiegend aus Selbst\u00e4ndigen und \"L\u00e4rm\". In den Index f\u00fcr psychische Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) bestehen, die wir hier au\u00dfer Acht lassen. Belastungsfaktoren gehen \"Termindruck\", durchgef\u00fchrt wurden. Unsere Analysen \"Konfrontation mit neuen Aufgaben\", \"St\u00f6 beschr\u00e4nken wir auf Westdeutschland, und Insbesondere Geschlecht, Alter, Bildung rungen bei der Arbeit\", \"nicht Erlerntes wird auf die Altersspanne von 18 bis 45 Jahren.1 Die Messung \"k\u00f6rperlicher Beschwerden\" und das Erhebungsjahr k\u00f6nnen mit der verlangt\", \"verschiedene Aufgaben gleichbasiert auf Angaben zur Frage, welche Klassenzugeh\u00f6rigkeit zusammenh\u00e4ngen und zeitig ausf\u00fchren\" sowie das Erreichen der Beschwerden aus einer vorgegebenen Liste sind gleichzeitig m\u00f6glicherweise mit dem \"Grenze der Leistungsf\u00e4higkeit\" ein. Unter mit 25 Items in den letzten 12 Monaten Antwortverhalten zum Gesundheitszustand Belastungen durch die Arbeitsorganisation w\u00e4hrend oder unmittelbar nach der Arbeit verbunden. Daher halten wir diese Variablen bzw. einer Routinearbeit fassen wir die Items auftraten. Wir fassen die uns interessieren- in unseren Analysen konstant.2 \"pr\u00e4zise Vorschriften\" sowie \"st\u00e4ndig wie den Schmerzformen zu einer einer dicho- derholende Aufgaben\" zusammen. tomen Variablen zusammen, die angibt, ob Als Erkl\u00e4rungen schlagen wir verschiedene mindestens eine der folgenden Beschwerden Charakteristika der Arbeit vor, die in den Die sozialen Klassen setzen sich aus einauftrat: Schmerzen in Armen, H\u00e4nden, der analysierten Daten detailliert erfasst wur- zelnen Berufsgruppen zusammen, wobei H\u00fcfte, im Knie, in den Beinen, oder in den den. Um die Zahl der Variablen zu redu- von einer gro\u00dfen \u00c4hnlichkeit in der wirt F\u00fc\u00dfen. zieren, fassen wir sie zu Summenindizes schaftlichen Situation ausgegangen wird. zusammen und standardisieren diese auf Die Zusammensetzung von Berufen innerZur Bildung sozialer Klassen nach dem Beruf den Wertebereich zwischen 0 und 1. Die halb der Klassen kann sich \u00fcber die Zeit verwenden wir die \"European Socio-econo- Variablen wurden alle so abgefragt, dass \u00e4ndern. Sollte sich also beispielsweise die mic Classi?cation\" (ESeC) (Rose & Harrison, den Befragten vier Antwortkategorien Klasse 7 (einfache Dienstleistungen) in den 2007; Wirth, Gresch, M\u00fcller, Pollak, & Weiss, vorgegeben wurden (1 \"h\u00e4u?g\", 2 \"manch - sp\u00e4teren Jahren zu einem gr\u00f6\u00dferen Anteil 2010 zur \u00dcbertragbarkeit auf den deutschen mal\", 3 \"selten\", 4 \"nie\"). In den Index f\u00fcr aus P?egeberufen zusammensetzen und Kontext). Ein Vorteil gegen\u00fcber anderen ergonomische Belastungen gehen folgende die Verkaufsberufe zur\u00fcckgehen, k\u00f6nnte Klassi?kationen ist die hier vorgenommene Job-Eigenschaften ein: \"Stehen\", \"Tragen das eventuell die motorische Gesundheit Di?erenzierung zwischen manuellen und schwerer Lasten\", \"Rauch, Staub\", \"K\u00e4lte, der Klasse beeinflussen. Solche reinen nicht-manuellen Berufen. Zum anderen Hitze\", \"\u00d6l, Dreck\", \"Arbeiten in Zwangs - Mengenverschiebungen wollen wir nicht in kann ESeC aus Variablen gebildet werden, die im Zeitverlauf in den von uns analysierten Datens\u00e4tzen konstant erhoben wurden: Gra?k 1 Anteil der jungen Arbeitnehmer mit k\u00f6rperlichen Beschwerden nach Klasse dem Beruf (ISCO-88), Angaben \u00fcber die (in Prozent) Selbstst\u00e4ndigkeit und die Besch\u00e4ftigtenzahl sowie Angaben \u00fcber die Vorgesetztenfunktion am Arbeitsplatz. W\u00e4hrend das h\u00e4u?ger verwendete Klassenschema von Erikson, Goldthorpe und Portocarero (EGP-Schema) an sich f\u00fcr Deutschland eine genauere Abgrenzung von sozialen Klassen erlaubt (Wirth et al., 2010), beruht es st\u00e4rker auf den Angaben der Befragten zur \"Stellung im Betrieb\", deren Abfrage im Zeitverlauf ver\u00e4ndert wurde. Wie Tabelle 1 zeigt, werden die abh\u00e4ngig Besch\u00e4ftigten in sieben ESeC- Datenbasis: BIBB-\/BAuA Erwerbst\u00e4tigenbefragungen 1999, 2006 und 2012 ISI 59 - M\u00e4rz 2018 Seite 9 unsere Ergebnisse zur Ver\u00e4nderung \u00fcber die Gra?k 2 Klassenunterschiede in der Gesundheit unter Drittvariablenkontrolle Zeit eingehen lassen. Daher gewichten wir innerhalb der einzelnen Klassen die Individuen nach der Gr\u00f6\u00dfe ihrer Berufsgruppe so, dass die Zusammensetzung dem Stand von 1999 entspricht. Klassenunterschiede in der Gesundheit teilen ma\u00dfgeblich B\u00fcro- von anderen T\u00e4tigkeiten, und werden weitgehend durch unterschiedliche Belastungen am Arbeitsplatz erkl\u00e4rt Gra?k 1 zeigt deutliche Klassenunterschiede in der k\u00f6rperlichen Gesundheit. W\u00e4hrend unter den Erwerbst\u00e4tigen der Klasse 1 nur zw\u00f6lf Prozent berichten mindestens eine der aufgef\u00fchrten Beschwerden zu haben, sind es in den Klassen mit manuellen Berufen \u00fcber 40 Prozent, und in den einfachen Dienst- Datenbasis: BIBB-\/BAuA Erwerbst\u00e4tigenbefragungen 1999, 2006 und 2012 leistungsberufen der Klasse 7 sind es 38 Prozent. Damit zeigt sich insbesondere eine Unterscheidung zwischen B\u00fcro und \"nichtB\u00fcro\"-T\u00e4tigkeiten, wobei unter den privi - Unterschieden mit manuellen T\u00e4tigkeiten dass zumindest berufsnahe Erkrankungen legierten Klassen die Klasse 1 einen noch eher klein. Zwar unterscheiden sich die durch Klassi?kationen beschrieben werden geringeren Anteil an physischen Beschwer- Klassen 1, 2 und 3 z.B. in der erforderlichen sollten, die diese Unterschiede abbilden, und den berichtet. Diese Di?erenzen zwischen Bildung, in der Gesundheit hingegen kaum. nicht durch Kompositionsindizes z.B. f\u00fcr die den Dienstklassen sind im Vergleich zu den Das ist beachtlich und ein Hinweis darauf, soziale Schicht. Gra?k 3 Entwicklung von gesundheitlicher Ungleichheit und Arbeitsbelastungen Datenbasis: BIBB-\/BAuA Erwerbst\u00e4tigenbefragungen 1999, 2006 und 2012 Seite 10 ISI 59 - M\u00e4rz 2018 F\u00fcr Gra?k 2 berechnen wir die Klassenun- sich, dass die Dualit\u00e4t zwischen den Gro\u00df - au\u00dferhalb besteht weiterhin vor allem bei terschiede unter Konstanthaltung anderer gruppen sozialer Klassen bei den ergono- k\u00f6rperlichen Schmerzen und ergonomischen Merkmale. Die hierin abgetragenen Punkte mischen Belastungen ebenfalls besteht, mit Belastungen und wird allenfalls durch die markieren den durchschnittlichen Unter- Ausnahme der einfachen Dienstleistungs- Sonderrolle der Klasse 7 durchbrochen. schied in der relativen H\u00e4u?gkeit f\u00fcr eine berufe (Klasse 7). \u00dcber die Zeit betrachtet der abgefragten Schmerzerkrankungen, ?ndet sich hier allerdings kaum ein Anstieg. Im n\u00e4chsten Schritt berechnen wir eine im Vergleich zur ESeC-Klasse 1 (\"Higher Wenn \u00fcberhaupt, dann zeigt sich sowohl bei logistische Regression, die die k\u00f6rperlichen Service\"). Die Balken repr\u00e4sentieren die den Schmerzen als auch bei der ergonomi- Beschwerden f\u00fcr alle drei Zeitpunkte abbilKon?denzintervalle zu unterschiedlichen schen Belastung eine leichte Ann\u00e4herung det, und in der wir im linken Teil von Gra?k Signi?kanzniveaus. In Modell 1 (Quadrate) der Klasse 7 an die anderen Klassen mit 4 individuelle Unterschiede konstant halten. werden zwar strukturelle Unterschiede einfachen und manuellen T\u00e4tigkeiten. Bei Da das Modell die Wahrscheinlichkeiten konstant gehalten werden, aber keine Unter- zeitlichen Belastungen (links unten) sehen nicht linear modelliert und wir zus\u00e4tzlich schiede in den Arbeitsinhalten der Berufe. wir ebenfalls einen Vorteil der oberen Klas- eine Interaktion postulieren, m\u00fcssten wir Alle Klassenunterschiede (au\u00dfer f\u00fcr die sen (rote durchgezogene Linien), allerdings eine zweifach nichtlineare Beziehung inter\"intermediate occupations\" (3)) werden als mit einem gr\u00f6\u00dferen Vorteil f\u00fcr die oberen pretieren, erschwert durch die Probleme statistisch signi?kant best\u00e4tigt. Um zu \u00fcber- Dienstklassen. \u00dcber die Zeit gleichen sich beim Vergleich des Modells mit und ohne pr\u00fcfen ob die Klassenunterschiede teilweise hier die Klassen etwas an, was einen leichten Kontrolle der Arbeitsbedingungen (Karlson, auf die Unterschiede in den beru?ichen R\u00fcckgang der Ungleichheit mit sich bringt. Holm, & Breen, 2012). Wir illustrieren das T\u00e4tigkeiten zur\u00fcckgehen, k\u00f6nnen wir auf F\u00fcr psychische Belastungen zeigt sich das Ergebnis daher nur anhand ausgew\u00e4hlter eine sehr genaue Messung der Belastun- umgekehrte Bild: hohe Belastungen in den vorhergesagter Wahrscheinlichkeiten f\u00fcr gen durch Arbeit zur\u00fcckgreifen, die wir in oberen Klassen und tendenziell niedrigere das Auftreten von Schmerzen auf Basis Modell 2 (Dreiecke) mit aufnehmen. Anstelle in den einfachen Berufen. Allerdings sind unseres Modells, nach sozialer Klasse und der Indizes, die wir zur Beschreibung der die Unterschiede hier wesentlich weniger nach Zeitpunkt. Die Klassen unterteilen Entwicklung nutzen, nehmen wir hier jedes trennscharf und die Klassen gleichen sich wir der Einfachheit halber wieder in B\u00fcroItem einzeln in das Modell auf. Hier zeigt \u00fcber die Zeit weiter an. und Nicht-B\u00fcroberufe. Links in Gra?k 4 sich, dass auch bei Kontrolle der T\u00e4tigkeiten sind die zu erwartenden Werte aus einem weiterhin statistisch signi?kante Unter - Insgesamt l\u00e4sst sich sicherlich sagen, dass Modell zu sehen, das neben Klasse, Jahr und schiede zur Klasse 1 bestehen, die allerdings die Belastungsindizes nicht in dem Ma\u00dfe Klasse*Jahr als Kovariaten nur die individuwesentlich geringer ausfallen. Wir ?nden ansteigen, wie es vielleicht aufgrund elle Sozialstruktur (inklusive der Bildung) also zwar gesundheitliche Ungleichheit zu der oben diskutieren Ver\u00e4nderungen am und die Arbeitszeit einbezieht. Um aus dieUngunsten der unteren Klassen auch bei Arbeitsmarkt zu erwarten w\u00e4re. Insbeson- sem Modell Wahrscheinlichkeiten f\u00fcr das sorgf\u00e4ltiger Konstanthaltung der unter - dere zeitliche Belastungen gleichen sich Auftreten von Schmerzen vorherzusagen, schiedlichen Belastungen durch die Arbeit, im Zeitverlauf eher an. Vor allem aber die setzen wir das Alter, die Arbeitszeit und das aber ein relativ einfaches Modell, das die wichtigen k\u00f6rperlichen Belastungen ver\u00e4n- Geschlecht jeweils auf den Mittelwert der Belastungen im Arbeitsleben ber\u00fccksichtigt, dern sich nicht in nennenswertem Umfang. Stichprobe. F\u00fcr das Modell, das nur diese erkl\u00e4rt einen entscheidenden Anteil der Die Dualit\u00e4t zwischen Berufen im B\u00fcro und Variablen ber\u00fccksichtigt (Gra?k 4 links) Klassenungleichheit. Dieses Ergebnis betont die Bedeutsamkeit von beru?ichen Inhalten f\u00fcr die soziale Ungleichheit in der k\u00f6rper lichen Gesundheit bei j\u00fcngeren Menschen. Gra?k 4 Entwicklung der gesundheitlichen Ungleichheit (Vorhergesagte Wahrscheinlichkeiten, Idealkonstellationen von Kovariaten) Ungleichheit im Zeitverlauf steigt allenfalls geringf\u00fcgig In Gra?k 3 gehen wir auf die Hypothese einer steigenden Ungleichheit in der Gesundheit sowie der beru?ichen Belas tung bei j\u00fcngeren Arbeitnehmern \u00fcber die Zeit ein. Hier unterscheiden wir in erster Linie Klassen, die B\u00fcroberufe beinhalten (durchgezogene Linie) von allen anderen (gestrichelte Linie). Wir beobachten einen Anstieg von Personen mit mindestens einer der abgefragten gesundheitlichen Beschwerden, wie die linke obere Gra?k in Abb. 3 zeigt. Auch ergeben statistische Tests, dass ein jahresspezifisches Klassenmodell in jedem Fall eine h\u00f6here Erkl\u00e4rungskraft Gra?k links: Kontrolle sozialstruktureller Merkmale und Arbeitszeit. Gra?k rechts: Kontrolle sozialstrukaufweist, sich also Ungleichheit \u00fcber die tureller Merkmale, Arbeitszeit und Arbeitsbelastungen; Mittelwert aller Variablen Zeit ver\u00e4ndert. Im Plot rechts oben zeigt Datenbasis: BIBB-\/BAuA Erwerbst\u00e4tigenbefragungen 1999, 2006 und 2012 ISI 59 - M\u00e4rz 2018 Seite 11 zeigt sich als Ausgangspunkt, neben einem Fazit alen Ungleichheit \u00fcber die Zeit k\u00f6nnen wir stetigen Anstieg gesundheitlicher Probleme allerdings auch unter Kontrolle von Arbeits\u00fcber die Jahre hinweg, auch eine stabile Wir best\u00e4tigen die zahlreichen Befunde, bedingungen kaum ?nden. Die in diesem Zweiteilung in B\u00fcro- und Nicht B\u00fcro- dass k\u00f6rperliche Beschwerden h\u00e4u?ger in Beitrag erfassten zeitlichen, ergonomischen Berufe. Daneben sind diese Gro\u00dfgruppen in den unteren sozialen Klassen auftreten. und psychischen Belastungen ver\u00e4ndern sich relativ homogen. Am wichtigsten ist Ob man bereits als junger Mensch unter sich, anders als erwartet, \u00fcber die Zeit viel aber, dass wir \u00fcber die Zeit konstant eine 45 Jahren \u00fcber Schmerzen berichtet, l\u00e4sst weniger als der durchschnittliche GesundUngleichheit zwischen den beiden gro\u00dfen sich in ganz extremem Ma\u00df an der sozialen heitszustand. Daher lautet unser vorl\u00e4u?ges Gruppen feststellen k\u00f6nnen, bei gleichzeiti- Klasse festmachen. Der wesentliche Klas- Fazit, dass f\u00fcr den Anstieg der Krankheitsger Ann\u00e4herung der Klassen innerhalb der senunterschied besteht dabei in der Kluft symptome nicht die ver\u00e4nderte Arbeitswelt Gruppen und einer Verschlechterung des zwischen Berufen, die ma\u00dfgeblich im B\u00fcro verantwortlich ist. Es w\u00e4re daher ratsam, in Gesundheitszustandes aller Arbeitnehmer. ausgef\u00fchrt werden, und allen anderen. Die zuk\u00fcnftigen Forschungsarbeiten die Bedinvor langer Zeit in der Soziologie etablierte gungen st\u00e4rker in den Blick zu nehmen, die Die rechte Grafik bezieht sich auf ein Unterscheidung zwischen manuellen und sich in fast allen Berufsgruppen im BerichtsModell, das auch die Arbeitsstressoren als nicht-manuellen Berufen (oder \"blue col- zeitraum ver\u00e4ndert haben. Hier k\u00f6nnte es Kovariaten einbezieht. Wir setzen sie auf das lar\"- und \"white collar\"-Berufen) hat also interessant sein, insbesondere bei gleichzeiarithmetische Mittel der Gesamtstichprobe. weiterhin eine ganz zentrale Bedeutung. tiger Beachtung psychischer Beschwerden, Das allgemeine Muster, wie die Klassen \u00fcber Zur Erkl\u00e4rung dieser Unterschiede ziehen die Digitalisierung der Arbeitswelt und die die Zeit zu einander stehen, sieht immer wir neben soziodemographischen Merkma- damit einhergehende Ver\u00e4nderung der zeitnoch sehr \u00e4hnlich aus. Bereits aus dem len zahlreiche Belastungen am Arbeitsplatz lichen Strukturierung von Arbeit n\u00e4her zu allenfalls geringen Anstieg der Arbeitsbe- heran, die ergonomischer, arbeitsorganisa- untersuchen. Zwar erfassen wir Belastungen lastungen \u00fcber die Zeit (siehe Gra?k 3) war torischer oder psychischer Art sind. Diese durch eine rigide Arbeitsorganisation, doch zu erwarten, dass eine Verschlechterung Bedingungen k\u00f6nnen einen erheblichen Teil m\u00f6glicherweise werden die Ver\u00e4nderungen der Arbeitsbedingungen kaum eine Ver\u00e4n- der Unterschiede erkl\u00e4ren, es bleiben aber durch die Digitalisierung subjektiv kaum derung der gesundheitlichen Ungleichheit auch nach Kontrolle der Arbeitsplatzcharak- wahrgenommen und beeinflussen das \u00fcber die Zeit erkl\u00e4ren kann. Wir k\u00f6nnen teristika Klassenunterschiede bestehen. Das Arbeitsleben eher im Unterbewusstsein. also konstatieren, dass Arbeitsbedingungen ist umso bemerkenswerter, als wir auch die stark mit der gesundheitlichen Position Bildung ber\u00fccksichtigen, von der eigentlich W\u00e4hrend soziale Positionen oftmals nach Klassen korrelieren, dass aber keine ebenfalls ein starker Ein?uss auf das Gesund- gerade in der Gesundheitsforschung mit Entwicklung hin zu einer verst\u00e4rkten oder heitsverhalten sowie auf die Klassenposition breit zusammengesetzten Indizes gemesverringerten sozialen Ungleichheit gibt, die zu erwarten war. Auch die klare Trennlinie sen werden, die viele Dimensionen wie durch eine Ver\u00e4nderung der Arbeitssituation zwischen B\u00fcro- und Nicht-B\u00fcroberufen Bildung, beru?iche Stellung und Einkomzur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Am st\u00e4rksten ver\u00e4ndert deutet darauf hin, dass die Arbeitsumge- men verkn\u00fcpfen (Lampert, Kroll, M\u00fcters, sich durch die Kontrolle der beru?ichen bung ein entscheidendes Kriterium f\u00fcr das & Stolzenberg, 2013), halten wir eine Stressoren die Position von Klasse 1: sie Einsetzen k\u00f6rperlicher Schmerzen ist. Daher Beschreibung anhand beru?icher Merkmale nimmt nach Ber\u00fccksichtigung ihrer guten ist zu erwarten, dass wir bei einer genaue- f\u00fcr geeigneter. Die Mischung vieler Kriterien beru?ichen Bedingungen eine weniger pri- ren Beachtung von Arbeitsplatzmerkmalen, wird denn auch verschiedentlich als sehr vilegierte Position ein. \u00fcber die Belastungen hinaus, einen gr\u00f6\u00dfe - ungenau kritisiert (Braveman et al., 2005). ren Teil der Klassenungleichheit erkl\u00e4ren Besonders wichtig erscheint uns aufgrund Andererseits ist die Frage zu stellen, ob die k\u00f6nnten. Eine M\u00f6glichkeit, relevanten unserer Ergebnisse die Unterscheidung in Belastungen in der Arbeit, die wir beobach- Unterschieden in der Arbeitsumwelt n\u00e4her manuelle und nicht-manuelle T\u00e4tigkeiten. ten, m\u00f6glicherweise zumindest die Entwick- auf den Grund zu gehen, w\u00e4re eine Ber\u00fcck- Selbst nach Kontrolle der Eigenschaften der lung der gesundheitlichen Beeintr\u00e4chtigung sichtigung der Belastungen aufgrund von T\u00e4tigkeit bleibt diese Dimension zentral. innerhalb bestimmter Klassen erkl\u00e4ren k\u00f6n- tats\u00e4chlichen Arbeitsaufgaben, anstelle der nen, wenngleich das nicht die Ungleichheit selbstberichteten Belastungen. M\u00f6glicherzwischen den Klassen erh\u00f6ht haben mag. weise untersch\u00e4tzen k\u00f6rperlich arbeitende Literatur So kann es gut sein, dass sich ver\u00e4ndernde Menschen die Belastungen im Vergleich zu Arbeitsbelastungen einen Erkl\u00e4rungsbeitrag Menschen, die im B\u00fcro arbeiten, da sie so zu Borg, V., & Kristensen, T. S. (2000). Social etwa f\u00fcr den besonders starken Anstieg der ihrem Alltag geh\u00f6ren, dass sie ihnen nicht class and self-rated health: can the gradiKlasse 2 (untere Dienstklasse, zu der etwa mehr so bewusst sind. Dann w\u00fcrden die ent be explained by di?erences in life Sozialarbeiter oder Bauingenieure z\u00e4hlen) unteren Klassen ihre Belastungen zu gering style or work environment? Social Sciverantwortlich sind. In zus\u00e4tzlichen Ana- einsch\u00e4tzen, was bei der direkten Erfassung ence & Medicine 51(7), 1019-1030. lysen sind wir dieser Frage nachgegangen von tats\u00e4chlichen T\u00e4tigkeiten weniger wahr- Brauns, H., Scherer, S., & Steinmann, S. und sehen, dass es einzelne Gruppen gibt, in scheinlich ist. (2003). The CASMIN Educational Clasdenen die Verschlechterung der Arbeitsbe- si?cation in International Comparative Wir zeigen zudem die Entwicklung sozialer Research. In J. H.-P. Ho?meyer-Zlotnik dingungen tats\u00e4chlich eng mit dem Anstieg & C. Wolf (Eds.), Advances in Crossvon Arbeitsbelastungen verbunden ist, und Ungleichheit in k\u00f6rperlichen Beschwerden National Comparison. An European zwar insbesondere die oberen Klassen bzw. \u00fcber die Zeit auf. Das Ergebnis ist ein deut- Working Book for Demographic and B\u00fcroberufe. licher Anstieg des Anteils von Personen, Socio-Economic Variables. Amsterdam. die k\u00f6rperliche Beschwerden berichten, Braveman, P. A., Cubbin, C., Egerter, S., von 1999 bis 2012. Einen Anstieg der sozi- Chideya, S., Marchi, K. S., Metzler, M., & Seite 12 ISI 59 - M\u00e4rz 2018 Posner, S. (2005). Socioeconomic Status Lampert, T., Richter, M., Schneider, S., Felix Weiss in Health Research - One Size Does Not Spallek, J., & Dragano, N. (2015). Sozi- Aarhus University Fit All. JAMA, 294(22), 2879-2888. ale Ungleichheit und Gesundheit. Stand fewe@edu.au.dk Eichhorst, W., & Marx, P. (2011). 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Die Ungleichheitsforschung wiederum spielt als Querschnittsthema in der gesamten Bandbreite der Sozialwissenschaften seit geraumer Zeit eine gro\u00dfe Rolle, und so verwundert es nicht, dass auch zahlreiche Arbeiten im Feld der Gesundheit sich mit Ungleichheiten und Ungleichgewichten besch\u00e4ftigen. Dabei scheint zwar unbestritten, dass soziale Lebensbedingungen die Erkrankungswahrscheinlichkeit und Mortalit\u00e4t beeinflussen, die Frage, wie dies genau geschieht und \u00fcber welche Mechanismen soziale in gesundheitliche Ungleichheit transformiert wird, ist Gegenstand der Diskussion und pr\u00e4gt verschiedene Erkl\u00e4rungsans\u00e4tze. F\u00fcr die Sozialwissenschaften interessant ist zun\u00e4chst, wie der Gesundheitsstatus \u00fcberhaupt erhoben wird \u2013 mit Kennzahlen zu Morbidit\u00e4t, Mortalit\u00e4t und \"healthy life years\" \u2013 und wie er zu sozialen, nicht-physiologischen Ursachen wie Einkommen, Bildung, Beruf in Beziehung gesetzt werden kann. Am Anfang steht der statistische Befund, dass auch in Staaten mit guter medizinischer Versorgung und insgesamt gutem Gesundheitszustand der Bev\u00f6lkerung ausgepr\u00e4gte sozial strukturierte Ungleichheiten bestehen, wie sie sich eindrucksvoll in der stark unterschiedlichen Lebenserwartung von Angeh\u00f6rigen der oberen und unteren Einkommensschichten manifestieren: je h\u00f6her das Einkommen, desto gr\u00f6\u00dfer die Chance auf ein langes Leben. Auf welche Weise sich neben biologischen auch materielle, soziale und psychische Bedingungs- und Einflussfaktoren auf die individuelle Gesundheit auswirken, bedarf der weiteren Erkl\u00e4rung. Die Ans\u00e4tze hierzu zeigen ein ganzes Geflecht von Einflussfaktoren zwischen Lebensstil und sozialer Lage. Je nach Erkl\u00e4rungsmodell werden unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt, z.B. auf die \u00f6konomischen Ressourcen, die dem einzelnen zur Verf\u00fcgung stehen, soziokulturelle Faktoren oder auch das Bew\u00e4ltigungsverhalten angesichts von Belastungen im Alltag oder krisenhaften Ereignissen. Die vorliegende Ausgabe von \"Recherche Spezial\" versammelt aktuelle Literatur- und Forschungsnachweise zum Thema in insgesamt sieben Kapiteln.","bibtex_key":"Zens2011","remarks":"(SILC)","address":"K\u00f6ln","recordurl":"","document_type":"book","tags":["2011","FDZ_GML","SILC","SILC_input2020","SILC_pro","book","checked","jak"],"data_source":["EU-SILC-Bibliography"],"study_group":["European Union Statistics on Income and Living Conditions (EU-SILC)"],"group_description":[],"group_number":[],"group_link":[],"study_group_en":[],"group_description_en":[],"group_link_en":[],"group_image_file":[],"index_source":"Bibsonomy","literature_collection":"GESIS-Literaturpool","gesis_own":1},"system_type":"EXP","doc_rank":6,"rid":28959738},{"_index":"gesis-21-05-2026-02-00-54","_id":"gesis-ssoar-43839","_version":3,"_seq_no":95387,"_primary_term":1,"found":true,"_source":{"title":"Bleibt's dabei? Soziale Ungleichheiten in der Studienabsicht und ihrer Realisierung nach einer beruflichen Ausbildung","id":"gesis-ssoar-43839","date":"2013","date_recency":"2013","portal_url":"http:\/\/www.ssoar.info\/ssoar\/handle\/document\/43839","type":"publication","topic":["Bundesrepublik Deutschland","Bildungsungleichheit","soziale Herkunft","Hochschulbildung","Studium","Hochschulzugang","Lehre","Bildungschance","Bildungsverhalten"],"person":["Jacob, Marita","Steininger, Hanna-Marei","Weiss, Felix"],"person_sort":"JacobSteiningerWeiss","source":"In: Von der Schule zur Hochschule: Analysen, Konzeptionen und Gestaltungsperspektiven des \u00dcbergangs, Waxmann, M\u00fcnster, 2013, 307-322","links":[{"label":"URN","link":"http:\/\/nbn-resolving.de\/urn:nbn:de:0168-ssoar-438391"}],"subtype":"in_proceedings","publisher":"Waxmann","document_type":"Sammelwerksbeitrag","coreAuthor":["Jacob, Marita","Steininger, Hanna-Marei","Weiss, Felix"],"coreEditor":["Asdonk, Jupp","Kuhnen, Sebastian U.","Bornkessel, Philipp"],"coreSjahr":"2013","corePublisher":"Waxmann","coreSatit":"Von der Schule zur Hochschule: Analysen, Konzeptionen und Gestaltungsperspektiven des \u00dcbergangs","coreIsbn":"978-3-8309-2789-1","publishLocation_str_mv":"M\u00fcnster","coreLanguage":"de","urn":"urn:nbn:de:0168-ssoar-438391","data_source":"GESIS-SSOAR","index_source":"GESIS-SSOAR","database":"SSOAR - Social Science Open Access Repository","link_count":0,"gesis_own":1,"fulltext":1,"metadata_quality":10,"full_text":" Marita Jacob, Hanna - Marei Steininge r , Felix Weiss und ihrer Realisierung nach einer beruflichen Ausbildung 1 Einleitung Wie eine Vielzahl an empirischen Studien f\u00fcr Deutschland zeigt, ist die Bet eiligung an terti\u00e4rer Bildung von der sozialen Herkunft abh\u00e4ngig, obwohl die Gruppe der hochschulberechti g ten Schulabg\u00e4nger bez\u00fcglich ihrer Leistungsf\u00e4higkeit hoch selektiv ist ( Becker & Hecken, 2008 , 2009a , 2009b ; Mayer, M\u00fcller & Pollak, 2007, S . 118 ). Im Untersc hied zu zahlreichen anderen L\u00e4ndern besteht in Deutschland mit dem Hochschulstudium eine attraktive Alternative zur beruflichen Qualifizi e rung , die allen Schulabg\u00e4ngern offen steht, also auch den Abiturienten. Empirisch zeigt sich, dass tats\u00e4chlich ein Tei l der hochschulzugangsberechtigten jungen Erwachsenen nach dem Abitur eine Lehre au f nimmt anstatt zu studieren. Bei den Studienberechtigten 2008 verzichteten 22 Prozent g\u00e4nzlich auf ein Hochschulstudium ( Heine, Quast & Beu\u00dfe, 2010, S . 2 ) . Die Studierne igung stieg seitdem zwar wieder an, aber dennoch hatten in den Jahren von 2000 bis 2008 ein halbes Jahr nach Schulabgang etwa ein Viertel aller Abiturienten eine berufl iche Ausbildung begonnen ( Heine & Quast, 2009 ) . Diese Tats a che deutet darauf hin, dass hochschulberechtigte Schulabg\u00e4nger eine Berufsausbildung nicht als zweite Wahl, so n dern als eine attraktive Option neben einem Hochschuls tudium ansehen. Diese Bildungsalternative wird h\u00e4ufig von jungen Erwachsenen aus niedrigeren Bildung s schichten gew\u00e4hlt ( Becker & Hecken, 2009b ; Jacob, 2004 ) . F\u00fcr viele junge Erwachsene b e deutet der Abschluss einer beruflichen Ausbildung jedoch nicht das Ende ihrer Bildungskarri e re. J\u00e4hrlich l\u00f6st wiederum ein betr\u00e4chtlicher Anteil von Absolventen beruflicher Ausbi l dungen die erworbene Hochschulzugangsberechtigung ein und begibt sich an die Hoc h schulen. So berichten Heine und Quast ( 2009 ) f\u00fcr die Jahre zwischen 2000 und 2008, dass zwischen 15 und 20 Prozent der Abiturienten zun\u00e4chst eine Berufsausbildung a n streben und danach ein Hochschulstudium planen. Schaut man sich umgekehrt die Stud i enanf\u00e4nger eines Jahrgangs an, so haben rund ein Viertel der Studienanf\u00e4nger im Jahr 2009 eine berufliche Ausbildung (vor oder nach dem Abitur) absolviert : an den Fac h hochschulen betr\u00e4gt der Anteil 45 Prozent, an den Universit\u00e4ten 13 Prozent. Solche Doppelqualifizierungen aus beruflicher Ausbildung und anschlie\u00dfendem St u dium wurden in j\u00fcngster Zeit in einer Reihe wissenschaftlicher Beitr\u00e4ge untersucht ( Becker & Hecken, 2008 , 2009b ; Hillmert & Jacob, 2003 ; Jacob, 2004 ) . Die vorhand e nen empirischen Untersuchungen basieren jedoch gr\u00f6\u00dftenteils auf ung\u00fcnstigen Datengrundlagen, in denen entw e der lediglich Angaben zu Bildungsintentionen vorlagen, ohne Ber\u00fccksichtigung der realisie r ten Bildungswege. Oder es wurden ausschlie\u00dflich die tats\u00e4chlichen Bildungswege erhoben, ohne Kenntnis der urspr\u00fcnglichen Pl\u00e4ne. Es ist aber davon auszugehen, dass nicht in allen F\u00e4llen Bildungsintention und Realisierung 2 Marita Jacob, Hanna -Marei Steininger, Felix Weiss \u00fcbe r einstimmen (vgl. dazu auch Becker (2000 ))1. Wenn die Bildungsentscheidung von der urspr\u00fcnglichen Bildungsintention abweicht und di e se Abweichung mit der sozialen Herkunft in Verbindung steht, konnte dies in den bisherigen Untersuchungen nicht analysiert werden. Zudem ist es in einer reinen Beobachtung von Absichten und Realisierungen nicht m\u00f6glich einzusch\u00e4tzen, ob und inwiefern Studienentsche idungen \u00fcber diese relativ lange Zugangssequenz zur Hochschule auf sozial selektive Art und Weise rev i diert werden. Doch gerade die Abh\u00e4ngigkeit des konkreten Prozesses der Entscheidung s findung kann f\u00fcr Praktiker wie etwa Oberstufenlehrkr\u00e4fte oder Studienberater von besonderer Bedeutung sein. Im vorliegenden Beitrag werden wir analysieren, inwiefern Bildungsintentionen und deren Revision mit dem tats\u00e4chlichen Bildungsverhalten \u00fcbereinstimmen. Dabei liegt unser beso n deres Augenmerk auf der intendierten bzw. rea lisierten Doppelqualifikation aus Lehre und Studium. Weiterhin untersuchen wir die Rolle der sozialen Herkunft bei den Entscheidung s gleichheit auf fr\u00fchere Bildungsstufen zur\u00fcckgeht, existi e ren und entstehen zus\u00e4tzliche Herkunftsunterschiede w\u00e4hrend des \u00dcbergangs von der Schule an die Hochschule. Wir gehen dabei vereinf a chend von zwei Entscheidungszeitpunkten aus (vgl. Becker (2000 )): Die erste Entsche i dung f\u00fcr eine der drei M\u00f6glichkeiten wird nach dem Abitur getroffen - wie die bisherige Forschung bereits gez eigt hat, erfolgt dies sozial selektiv . F\u00fcr diejenigen, die zu diesem Zeitpunkt eine berufliche Ausbildung an s telle eins Studiums w\u00e4hlen, stellt sich die Frage nach Beendigung der Ausbildung erneut, ungeachtet der u r spr\u00fcnglichen Intention. Wir wenden uns b esonders der zweiten Entscheidungssituation zu und erwarten, dass sowohl die Aufrechterhaltung der urspr\u00fcnglichen Stu dienintention sowie eine ad hoc - Entsche i dung f\u00fcr ein zuvor nicht geplantes Studium, von der sozialen Herkunft abh\u00e4ngen. Z u sammengefasst ver anlasst uns das zu folgenden Fragestellungen: Wer plant von B e ginn an die Doppelqualifikation aus Berufsausbildung und Studium? Wer l\u00e4sst nach der B e rufsausbildung den urspr\u00fcnglichen Plan fallen und verzichtet auf ein Studium? Und schlie \u00df lich: Wer entschei det sich erst nach Abschluss der Berufsausbildung ad hoc f\u00fcr die Aufnahme eines Studiums? Die Besonderheit des vorliegenden Beitrags im Unterschied zur bisherigen Forschung liegt zum einen in der M\u00f6glichkeit Studienintentionen und tats\u00e4chliches Verhalten gegen\u00fcberz u stellen und somit Gr\u00fcnde f\u00fcr sowie Herkunftseinfl\u00fcsse auf die Realisierung bzw. Nicht -Realisierung der Bildungspl\u00e4ne zu analysieren. Zum zweiten kann unser Beitrag damit zur Kl\u00e4rung der theoretischen Mechanismen f\u00fcr soziale Ungleichheiten beim Z ugang zu h\u00f6herer Bildung beitragen, da die bislang nicht m\u00f6gliche Unterscheidung von geplanter Immatrikul a tion versus ad hoc -Entscheidung f\u00fcr ein Studium auf die theoretische Argumentation und H y pothesenbildung angewandt wird. 1 Becker (2000 ) bezieht die Untersuchung des Einflusses der sozialen Herkunft auf Bildungsabsic h ten und die tats\u00e4chlichen Bil dungsentscheidungen, auf den \u00dcbergang von der Grundschule in die Sekunda rstufe I. nabsicht und ihrer Realisierung 3 2 Versicherung, Umlenkung od er Umweg ? Erkl\u00e4rungsans\u00e4tze zum Einfluss der sozialen Herkunft auf die Doppelqualifizierungsstr a tegie 2.1 Bisherige Studien: Einfluss der sozialen Herkunft auf die Neigung zur Do p pelqualifizierung Eine erste Studie zur Kombination von nicht -akademischen un d akademischen Bi ldungswegen von B\u00fcchel und Helberger (1995) interpretiert die Doppelqualifizierung auf der Suche nach Gr\u00fcnden f\u00fcr kumulative Bildungswege als eine dem Ei ntritt in ein Hoc h schulstudium - insbesondere f\u00fcr leistungsschwache oder risiko averse Schulabg\u00e4nger - eine Versicherung gegen ein m\u00f6gliches Scheitern im Studium oder in sp\u00e4terer Besch\u00e4ft i gung darstellt. 2 Bellmann et al. (2008) finden einen positiven und h och signifikanten Einfluss der Schulabschlussnote auf die Wahrscheinlichkeit eine Berufsausbildung mit anschlie\u00df endem Studium zu w\u00e4hlen und fol gern, dass dieses e - Hypothese von B\u00fcchel und Helberger best\u00e4tigt. Lewin , Mink us und Uhde (1996) vergleichen Studierenden, die eine Ausbildung und ein Studium (= Doppelqualifizierer) absolviert haben mit Studierenden bzw. Hochschulabsolventen. Als Hauptgr\u00fcnde f\u00fcr eine Doppelqualifizierung berichten die Befragten r\u00fcckblickend auf den von ihnen absolvie r ten Bildungsweg, dass sie fehlende praktisc he Erfahrungen des Hochschulstu diums kompensieren wollten und dass sie sich eine pers\u00f6nliche Weiterentwicklung von der Kombination aus beruflicher Ausbildung und Studium erwarteten. Wie diese B efunde mit herkunftsspezifischen Entscheidungen f\u00fcr einen bestimmten Bildungsweg in Verbi n dung stehen, lassen die genannten Studien offen. Sie betrachten au\u00dferdem ausschlie \u00df lich abgeschlossene Bildungskarrieren (Doppelqualifizierung vs. Studium) ohne die u rspr\u00fcnglichen Bildungspl\u00e4ne mit einzubeziehen. Becker und H e cken (2009b) dagegen w\u00e4hlen die Studienabsicht am Ende der Schulzeit, um die Frage nach dem Einfluss der sozialen Herkunft auf die Entscheidung f\u00fcr bestimmte post - sekund\u00e4re Bildungswege zu kl\u00e4ren. Pollak, 2007). Diese besagt, dass Kinder aus sozial schw\u00e4cheren Herkunft s familien durch attraktive, nicht - akademische Bildungsalternativen von einem Hochschulstudium abg e lenkt werden. Die Analysen von Becker und Hecken (2009a) zeigen, dass sich Arbeite r kinder tats\u00e4chlich h\u00e4ufiger f\u00fcr eine berufliche Ausbildung anstelle eines Hochschulstud iums entscheiden. Diese Ablenkung von Terti\u00e4rbildung tritt teilweise jedoch nur tempor\u00e4r auf, wie Becker und Hec ken feststellen und sich dabei auf die 2 Empirisch analysieren B\u00fcchel und Helberger (1995) jedoch nicht die Versicherungsthese, so ndern un tersuchen den wirtschaftlichen Ertrag einer Doppelqualifizierung im Vergl eich zu Hochschula b solven ten ohne vorherige Ausbildung. Die Autoren zeigen, dass Doppelqualifizierer beim sp\u00e4t e ren Arbeits markteinstieg keinen eindeutigen Vorteil aufweisen. Diese suchen l\u00e4nger nach einem ad \u00e4 quaten Job als Hochschulabsolventen ohne Ausbild ung und erreichen keine h\u00f6heren Starteinko m men. Die Ergebnisse der Studie von Bellmann , Hall und Janik (2 008 ) widersprechen zum Teil denen von B\u00fcchel und Helberger (1995), da sie f\u00fcr die Doppelqualifizierer weder f\u00fcr den \u00dcbergang in bi ldungsad\u00e4quate Besch\u00e4 ftigung noch im Einstiegsgehalt signifikante Nachteile finden. 4 Marita Jacob, Hanna -Marei Steininger, Felix Weiss e hen. Diese These besagt, dass ein Teil potentiell geeign e ter Studierender zun\u00e4chst eine berufliche Ausbildung absolviert, bevor ein Studium angesc hlossen wird. Jacob (2004) untersucht explizit diese These, indem sie zwischen einer ersten Bildungsen tscheidung direkt nach dem Schulabgang und einer zweiten Bildungsentscheidung nach Abschluss einer Lehre differenziert und Unterschi e de nach sozialer Herk unft erwartet. Ihre Untersuchung deckt sozial selektive Bildungsentsche i dungen f\u00fcr beide \u00dcberg\u00e4nge auf: Schulabsolventen aus weniger privilegierten Familien entscheiden sich h\u00e4ufiger f\u00fcr eine Berufsausbildung (vgl. auch Becker und Hecken (2009b)). Nach Abs chluss einer Berufsausbildung kehren junge Erwachsene aus h\u00f6heren Sozia l schichten jedoch h\u00e4ufiger in das terti\u00e4re Bildungssystem zur\u00fcck. In der Studie von J a cob werden erneut nur realisierte Bildungswege betrachtet, wobei die urspr\u00fcngliche Bildungsintentio n unbekannt ist. Es erscheint jedoch plausibel, dass sich Bildungsi n tentionen und - realisierung unterscheiden k\u00f6nnen und dass eine derartige Divergenz - sei es der Verzicht auf ein intendiertes Studium oder die ad hoc Entsche i dung f\u00fcr ein urspr\u00fcnglich nich t geplantes Studium nach sozialer Herkunft unterschie d lich h\u00e4ufig auftreten kann. S o schreibt auch Becker ( 2000), dass die Divergenz zwischen Intention und Realisierung bei statush\u00f6heren Schichten in der Regel geringer ist als bei Nachkommen aus niedrige ren Sozialschichten. Letztere kennen die beim Bildungs\u00fcbergang wir k samen institutionellen Mechanismen und sind zudem aufgrund ihrer Ressourcen eher in der Lage, die unterschiedlichen M\u00f6glichkeiten zu kennen und jede davon - zumindest prinzipiell - realisie ren zu k\u00f6nnen. Im folgenden Abschnitt we rden wir uns daher genauer mit dem mehrstufigen Entscheidungsprozess f\u00fcr b e stimmte Bildungswege besch\u00e4ftigen. 2.2 Erkl\u00e4rungsans\u00e4tze f\u00fcr herkunf t sbedingte Bildungsentscheidungen und ihre Vorhersagen in Bezug auf die E ntstehung von Doppelqualifizierungsstrat e gien In den folgenden \u00dcberlegungen gehen wir von einem zweistufigen Entscheidungsprozess aus, der in Abbildung 1 zusammenfassen dargestellt ist. Eine erste Entscheidung, ob und welche Art der Fortsetzung des Bildung swegs in Frage kommt, f\u00e4llt direkt nach dem Abitur. Die St u dienberechtigen w\u00e4gen zwei M\u00f6glichkeiten gegeneinander ab: Sie k\u00f6nnen direkt nach dem Abitur ein Studium oder eine berufliche Ausbildung aufnehmen. 3 Im Falle der Entscheidung f\u00fcr eine berufliche Au sbildung k\u00f6nnen sie sich bereits Gedanken dar\u00fcber machen, ob sie im Anschluss noch ein Studium beabsichtigen oder nicht. Verei n fachend gehen wir davon aus, dass ein Ausbildungsplatz immer verf\u00fcgbar ist und im Falle struktureller H\u00fcrden beim Hoc h schulzugang die Alternative berufliche Ausbildung mit sp\u00e4terem Hochschulzugang ins Auge gefasst wird. Nach Beendigung der beruflichen Ausbildung entsteht eine erneute Entscheidungssituat i on: Jetzt k\u00f6nnen die Lehreabsolventen ihre Studienberechtigung doch noch einl\u00f6s en und ein Studium beginnen und damit eine Doppelqualifikation erwerben. Diese sp\u00e4tere Immatrik u lation kann einerseits urspr\u00fcnglich bereits geplant 3 Auch ein direkter \u00dcbergang in den Arbeitsmarkt ist m\u00f6glich. Dies wird jedoch nur h\u00f6chst selten ins Auge gefasst. 3 Prozent der Studienberechtigten 2008 planen einen \u00dcbergang ins Berufsleben au sschlie\u00dflich mit der erworbenen Hochschulzugangsberechtigung (Heine et al., 2010 ). nabsicht und ihrer Realisierung 5 gewesen sein. Andererseits kan n aber auch in einer Art ad hoc -Entscheidung nun doch entgegen der urspr\u00fcn glichen Planung - der Hochschulzugang gew\u00e4hlt oder auch abgelehnt werden. Empirisch zeigt sich, dass Doppe lqualifikationen auf beide Entscheidungspfade zur\u00fcckgehen: Es gibt sowohl Absolventen einer beruflichen Ausbildung, die an ihren Pl\u00e4nen festhalten und das beabsichtigte Studium begi n nen, als auch Absolventen, die zwar kein Studium geplant hatten, sich aber nach der Ausbi l dung ad hoc doch noch daf\u00fcr entscheiden (Heine e t al., 2010, S . 4, 42 ). Zudem ist davon auszugehen, dass es Absolventen einer Berufsausbi l dung gibt, die ihre urspr\u00fcngliche Studienabsicht nicht einl\u00f6sen. Wir werden nun \u00dcberl e gungen dazu anstellen, inwiefern hier Unte r schiede nach sozialer Herkunft zu er warten sind. Abb . 1: Beabsichtigte und realisierte Bildungswege Ein zentrales soziologisches Argument zur Erkl\u00e4rung sozialer Ungleichheiten beim Hoc h schulzugang ist die sogenannte Theorie des intergenerationalen Statuserhalts (status reprodu c ti on). Innerhalb von Familien wird versucht, f\u00fcr die Nachfolgegenerationen den elterlichen Status \u00fcber Bildung zu erhalten bzw. vor allem alle Risiken sozialen Abstiegs zu minimieren (eine Formalisierung dieser Theorie findet sich z.B. bei Breen und Goldthor pe ( 1997 ) ). Damit ist sofort ersichtlich, warum Kinder aus h\u00f6her gebildeten Elternh\u00e4usern eher ein Studium au f nehmen. F\u00fcr Kinder aus weniger gebildeten Elternh\u00e4usern rei cht dagegen eine berufliche Ausbildung zum Statuserhalt aus und ein Scheitern im Studium w\u00fcrde m\u00f6glicherweise sogar mit eine m Statusverlust einhergehen . Da die Kinder aus niedrigeren Herkunftsschichten das Risiko eines Studienabbruchs h\u00f6her einsch\u00e4tzen als Kinder aus h\u00f6heren Schichten, sei es weil sie objektiv oder subjektiv schlechtere Erfolgserwartungen aufweisen, w\u00e4hlen sie ris i ko - avers eine 6 Marita Jacob, Hanna -Marei Steininger, Felix Weiss berufliche Ausbildung zur Sicherung des Statuserhalts. Daneben spielen aber auch fina n zielle Ressourcen eine Rolle , da die Aufnahme eines Studiums mit direkten Kosten und O p portunit\u00e4tskosten einhergeht. Wir gehend davon aus, dass diese Ressourcen Kindern aus be s ser gestellten Elternh\u00e4usern zur Verf\u00fcgung stehen, w\u00e4hrend Kinder aus weniger privilegierten Fam ilien eher a ufgrund von finanziellen Engp\u00e4ssen von einem Studium absehen. Als Basi s hypothese ist daher zu erwarten, dass Abiturienten mit sozial privilegierten Eltern eher ein Studium aufnehmen als Abiturienten aus sozial schw\u00e4cheren Elternh\u00e4usern, die sich eher f\u00fcr e ine berufliche Ausbildung entscheiden (H1). Will man nun der Frage nach gehen, welche Gruppe von Abiturienten eine Doppe l qualifizierung plant, braucht man weitere Erkl\u00e4rungen f\u00fcr diesen spezifischen Bildung s weg, der sich einerseits durch risiko - averse erst e Entscheidung auszeichnet und andere r seits eine besonders lange Dauer hat. Wie beschrieben, kann d er Verzicht auf ein direktes Studium aufgrund einer geringen Studienerfolgserwartung en tstehen. F\u00fcr das anschlie\u00dfende Studium muss die E r folgserwartung aber dennoch hinreichend hoch sein oder die Angst vor dem Statusverlust ohne Studium besonders gro\u00df. Dies gilt vor allem f\u00fcr Kinder aus h\u00f6her gebildeten Elternh\u00e4 u sern, die nur mit beruflicher Ausbildung nicht den gleichen Status wie ihre Eltern h\u00e4tten. Dabei so llten gleichzeitig die finanziellen Ressourcen der Herkunftsfamilie hinreichend gro\u00df sein, um die verl\u00e4ngerte Gesamtausbi l dungsdauer finanzieren zu k\u00f6nnen ( Hillmert & Jacob, 2003 ) . Aus diesen \u00dcberlegungen l\u00e4sst sich die Hypothese ableiten, dass vor allem Abiturie n ten mit geringer (Studien -)Erfolgswahrscheinlichkeit und hohem soz ialen Hintergrund die Option f liche Ausbildung zu planen (H2). Im Fall der sogenannten Umlenkungsthese wird dagegen angenommen, dass Studi e rende aus benachteiligten Herkunft sfamilien von einem (direkten) Studium abgelenkt w\u00fcrden, weil die berufliche Ausbildung von k\u00fcrzerer Dauer ist und weniger finanzielle Belastungen bede u tet oder weil sie dem Erfahrungsraum der Eltern entspricht ( vgl. auch Archer & Yamashita, 2003 ; M\u00fcller & Pollak, 2007 ) . Vereinbar mit der Umlenkungsthese ist aber dennoch, dass sich ein Teil der urspr\u00fcnglich f\u00fcr ein Studium berechtigten Abit u rie nten nach der Lehre f\u00fcr eine Immatrikulation entscheidet . Gr\u00fcnde f\u00fcr eine solche ad hoc - Entscheidung k\u00f6nnten sein, dass das Zutrauen in die eigenen F\u00e4higkeiten im Lauf der Ausbildung zugenommen hat ( Hillmert & Jacob, 2003 ; Oettinger, 1993 ) oder durch die Ausbildung eigene finanzielle Re s sourcen erworben wurden, welche die Aufnahme eines Studiums erst erm\u00f6glichen. Diese ad hoc Entscheidung f\u00fcr ein Studium t rotz u rspr\u00fcnglich intendie rtem Studienverzicht sollte also vor allem f\u00fcr Kinder aus benachteili g ten Elternh\u00e4usern zu beobachten sein, denen nach der Schulzeit nicht ausreichend Re s sourcen zur Verf\u00fcgung standen (H3). Denkbar ist schlie\u00dflich noch der Fall, dass nach der beruflichen A usbildung auf ein u r spr\u00fcnglich geplantes Studium verzichtet wird. Als Erkl\u00e4rungen f\u00fcr einen Verzicht auf ein intendiertes Studium kann man wie Clark ( 1960 ) oder Brint und Karabel ( 1989 ) ein sog e werden neben theoretischen Kenntnissen auch praktische und betriebsspezifische Kenntnisse erwo rben und es findet ein Teileinstieg in den Arbeitsmarkt statt, sodass eine nabsicht und ihrer Realisierung 7 R\u00fcckkehr aus dem Arbeitsma rkt in die Hochschule an Attraktivit\u00e4t verliert. Dieses keinen Hochschulabschluss besitzen. Zum einen, weil ihr Bezug zur akademischen Bildung aus der Schule stammt, die sie dann verlassen haben , w\u00e4hren Akademikerkinder durch die eigenen Eltern weiterhin ein Orienti e rungsmodell haben, welches ein Studium nahelegt. Zudem wird f\u00fcr die Gruppe der Akademike r kinder bei einer Revision der Studienentscheidung die Reproduktion des elterlichen Hochschulbildungsniveaus bedroht. Daher kann davon ausgegangen werden, dass ein R\u00fcckzug von der Studienen t scheidung w\u00e4hrend der Berufsausbildung vor allem bei Kindern von Eltern mit niedrig e ren Bildungsabschl\u00fcssen vorkommt (H4). 3 Daten, Varia blen und Methoden Zur Analyse der Studienintention und ihrer Realisierung ben\u00f6tigen wir eine (mindestens) zweimalige Beobachtung von Studienberechtigen, die zun\u00e4chst nach dem Erreichen des Abiturs nach ihrer Intention befragt werden und einige Zeit sp\u00e4ter erneut , um den tats\u00e4chlich eing e schlagenen Bildungsweg zu erfahren. Sinnvollerweise sollte es sich dabei um eine Panelb e fragung handeln, da Intentionen r\u00fcckblickend verzerrt und an den tats\u00e4chlichen Verlauf ang e passt erinnert werden k\u00f6nnten. Ein Datensatz, der diese Informationen enth\u00e4lt und derartig erhoben wurde, stellt das Studienberechtigtenpanel des Hochschuli n formationssystems (HIS) dar ( Durrer & Heine, 2001 ) . Wir verwenden die Befragungen der Jahre 1999 und 2002, in denen Studienberechtigte zuerst sechs Monate nach dem Abitur postalisch befragt wurden und da nn noch einmal drei Jahre sp\u00e4ter. Die Befragung enth\u00e4lt relevante Angaben zu den E l tern und eine Reihe zus\u00e4tzlicher Bildungsvariablen, wie vorherige Ausbildungen, besuchte Schulart, Art der Hochschulzugangsberechtigung und Abiturnoten. 4 In unseren Analysen schlie\u00dfen wir diejenigen Personen aus, die bereits vor dem Erwerb des Abiturs eine Ausbi l dung absolviert hatten oder die im Rahmen einer beruflichen Ausbildung ihr Abitur erlangten. Die f\u00fcr unsere Analysen verwendete Stichprobe besteht aus 13.744 F\u00e4llen, von denen 689 zum zweiten Befragungszeitpunkt - drei Jahre nach dem Abitur - eine berufliche Ausbildung absolviert und ein Studium begonnen hatten. Da der Zeitraum zwischen erster und zweiter Erhebung mit drei Jahren relativ kurz ist, sind die Ergebnisse z ur Realisierung einer Studienintention m\u00f6gliche rweise mit Vorsicht zu interpretieren. Zwar hat eine berufliche Ausbildung f\u00fcr Abiturie n ten in der Regel eine Dauer von weniger als drei Jahren, aber nicht alle beginnen direkt nach dem Abitur sofort mit der L ehre bzw. nicht alle Ausbildungsabsolventen mit Stud ienabsicht immatrikulieren sich sofort nach Ende der Ausbildung. Zur Absch\u00e4tzung dieser m\u00f6glichen Verzerrung nehmen wir Angaben des Statistischen Bundesamts aus den Grund - und Strukturdaten als Vergleichs gr\u00f6\u00dfe ( Bundesministerium f\u00fc r Bildung und Forschung, 2005, S . 151 ) . F\u00fcr Schulabg\u00e4nger der gleichen Kohorte unserer Stichprobe zeigt sich, dass binnen drei Jahren 94 Prozent aller (sp\u00e4teren) Studierenden ihr Studium begonnen hatten. Wir gehen 4 Bei 10.882 Befragten fehlt mindestens eine Angabe in den f\u00fcr uns relevanten Variablen, die wir mit Hilfe multip ler Imputation erg\u00e4nzt haben. 8 Marita Jacob, Hanna -Marei Steininger, Felix Weiss daher davon aus , dass die bef\u00fcrchtete Untersch\u00e4tzung der Studienrealisation in unseren An a lysen nur gering ausf\u00e4llt. Im Zuge unserer empirischen Analyse werden wir in den verschiedenen Modellen nacheinander die unterschiedlichen Optionen an den jeweiligen Entscheidungsz eitpunkten gegen \u00fcber stellen. Als abh\u00e4ngige Variable f\u00fcr die erste Entscheidungssituation nach dem Abitur betrachten wir zun\u00e4chst, ob die Schulabg\u00e4nger ein Studium oder eine Lehre beginnen. Zudem analysieren wir beim ersten Entscheidungszeitpunkt die Bi ldu ngspl\u00e4ne der Schulabg\u00e4nger, also ob eine berufliche Ausbildung mit oder ohne a n schlie\u00dfendes Studium beabsichtigt wird. Im n\u00e4chsten Schritt betrachten wir nur noch diejenigen Personen, die sich zun\u00e4chst gegen ein Studium und f\u00fcr eine berufliche Ausbildung e ntschieden haben. F\u00fcr diese Teilgruppe unters u chen wir, ob sie die urspr\u00fcnglich nicht geplante Doppelqualifizierung doch aufnehmen und nach der Ausbildung ein Studium beginnen. Au\u00dferdem sind die F\u00e4lle von Interesse, die im Anschluss an die Lehre ein Studiu m beabsichtigten, dann aber auf die Realisierung dieses Plans verzichten. Unsere zentrale unabh\u00e4ngige Variable - die soziale Herkunft der Studienberechtigten operationalisieren wir in zweierlei Hinsicht. Wir verwenden zum einen die Bildung der Eltern in mater ielle Situation der Familie verwenden wir die berufliche Stellung der Eltern. Daf\u00fcr ziehen wir d ie h\u00f6chste beru f liche Stellung von Mutter oder Vater heran und fassen die Variable vereinfachend in drei Kategorien zusammen (niedrige, mittlere, hohe berufliche Stellung). Als Indikator f\u00fcr die Erfolgswahrscheinlichkeit ein Studium abzuschlie\u00dfen, ve r wende n wir die umgepolte, metrische Abiturnote, sodass hohe Werte auf dieser Variable gute Noten und damit eine hohe E r folgserwartung bedeuten. Als Kontrollvariablen gehen schlie\u00dflich noch das Geschlecht, das Alter, die Art der Hochschulzugangsberechtigung (Abi tur oder Fachhochschulreife) und das Bundesland der Hochschulzugangsberechtigung ein. Der verwendete Datensatz enth\u00e4lt G e wichtungsfaktoren f\u00fcr die Bundesebene, die wir in unseren Analysen einsetzen . 4 Ergebnisse 4 . 1 Erste Bildungsentscheidung und Studiena bsicht nach dem Abitur Unsere empirischen Analysen beginnen mit der ersten Bildungsentscheidung (Studium vs. Lehre) und den Absichten der Schulabg\u00e4nger. Wie bereits in vorangegangenen Untersuchu n gen gezeigt, gehen auch wir davon aus, dass Abiturienten mit sozial privilegierten Eltern eher ein Studium aufnehmen als Abiturienten aus sozial schw\u00e4cheren Elternh\u00e4 u sern, die sich eher f\u00fcr eine berufliche Ausbildung entscheiden (H1). In Tabelle 1 sind die Ergebnisse logistischer Regression f\u00fcr die erste Bildungsent scheidung nach dem Schu l abgang eingetragen. nabsicht und ihrer Realisierung 9 Tabelle 1: Der Einfluss von Merkmalen der sozialen Herkunft auf die Aufnahme eines Studiums bzw. einer Lehre nach Schulabgang (erste Bildungsentsche idung) (logistische Regression) Modell 1 Ausbild ungsabschluss der Eltern 1 Akademischer Abschluss 0,48*** (0,061) Kein\/nichtakademischer Abschluss 1 (Ref.kat.) Berufliche Stellung der Eltern 2 Hoch (Referenzkategorie) 1 Mittel - 0,23*** (0,061) Niedrig - 0,11 (0,078) Abiturnote (umgepolt) 0, 11*** (0,004) Geschlecht Weiblich - 0,72*** (0,053) M\u00e4nnlich (Referenzkategorie) 1 Alter 0,08 (0,048) Art der Hochschulzugangsberechtigung Abitur 1,57*** (0,068) Fachhochschulreife (Referenzkategorie) 1 Konstante - 4,81*** (1,009) C hi 2 3302,80 Pseudo R 2 (Nagelkerke; ohne imputierte F\u00e4lle) 0,318 Personen 13744 Angegeben sind die gewichteten, logistischen Koeffizienten sowie die robusten Standardfehler in Klammern. Zus\u00e4tzlich wird im Modell f\u00fcr das Bundesland kontrolliert, in welchem die Hochschulzugangsberechtigung erreicht wurde. 1 H\u00f6chster Ausbildungsabschluss von Mutter oder Vater. 2 H\u00f6chste berufliche Stellung von Mutter oder Vater. 001 (zweiseitig). Quelle: Eigene Berechnungen (HIS 1999\/2002) Erwartungsgem\u00e4\u00df hat die Bildung der Eltern einen positiven Einfluss auf die Immatrik u lation. Die Chance von Abiturienten mit akademisch gebildeten Elte rn, direkt nach dem Schulabgang ein Studium zu beginnen, betr\u00e4gt das 1,62 - Fache (=e 0.48) der 10 Marita Jacob, Hanna -Marei Steininger, Felix Weiss Chance derjenigen aus Fam ilien, in denen kein Elternteil eine Hochschule besucht hat. Dar\u00fcber hinaus ist auch die beru fliche Stellung der Eltern von Bedeutung und wir sehen einen signifikanten Unterschied zw i schen Kindern mit Eltern in hoher beruflicher Stellung und denen mit mittlerer Stellung. Da wir in dem Modell die Abiturnote ber\u00fccksichtigen, geht der Einfluss der Bildung der Eltern \u00fcber Leistungsunterschiede h inaus, so dass wir tats\u00e4chlich von unterschiedlichen Entsche i dungen , abh\u00e4ngig von der sozialen Herkunft, ausgehen k\u00f6nnen. Im zweiten Schritt betrachten wir die Bildungsabsichten und nur diejenigen Abiturie n ten die nach Abschluss der Schule zun\u00e4chst eine b erufliche Ausbildung planen. Dabei interessi e ren wir uns insbesondere daf\u00fcr, ob diese Gruppe ein Hochschulstudium im Anschluss an die Lehre beabsichtigt oder nicht. F\u00fcr eine intendierte Doppelqualifizierung hatten wir erwartet, dass Abiturienten mit gering er Studienerfolgswahrscheinlichkeit und hohem sozialen Hintergrund die Option berufliche Ausbildung mit Studienabsicht w\u00e4 h len (anstatt ausschlie\u00dflich eine berufliche Ausbildung zu planen), um einerseits das Risiko , im Studium zu scheitern , mit der Lehre ab zufang en, andererseits aber auch , um \u00fcber die notwendigen Ressourcen f\u00fcr einen langen Bildungsweg zu verf\u00fcgen . Wir sch\u00e4 t zen dazu einen Interaktionseffekt zwischen den Operationalisierungen der beiden Ko n strukte, der beruflichen Stellung der Eltern und der Abiturnote. Aber zun\u00e4chst eine Betrachtung der Haupteffekte (siehe dazu Tabelle A1 im A n hang): Es zeigt sich, dass die Abiturnote einen positiven Einfluss auf die Absicht hat, nach der Lehre ein Studium aufzunehmen ; die berufliche Stellung der Eltern hat d agegen keinen sign ifikanten Effekt. Die uns interessierende Interaktion von Erfolgserwartung und Ressourcen der Eltern betrachten wir genauer in Tabelle 2. Um die Hypothese (H2) aufrechterhalten zu k\u00f6 n nen, sollte der Interaktionsterm signifikant und negati v sein. Da inferenzstatistische Schl\u00fcsse von Interaktionen auf Basis der einfachen Koeffizienten in logistischen Modellen irref\u00fchrend sein k\u00f6nnen , da sie sowohl mit der unabh\u00e4ng i gen als auch der abh\u00e4ngigen Variable variieren k\u00f6nnen, zeigen wir in Tabelle 2 die durchschnittl ichen Effekte und die durchschnittlichen z -Werte des Interaktionsterms ( Norton, Wang & Ai, 2004 ) sowie den minimalen und maximalen Wert basierend auf Modell 2, Tabelle A1 im A n hang. nabsicht und ihrer Realisierung 11 Tabelle 2: Durchschnittlicher Interaktionseffekt und durchschnittliche z - Werte der Interaktion zwischen der Erfolgswahrscheinlichkeit und der sozialen Herkunft Interaktionsterm Abiturnote X berufliche Stellung der Eltern Mittelwert Std. Dev. Min. Max. Durchschnittlicher - 0,008 0,001 - 0,009 - 0,000 Interaktionseffekt Durchschnittliche - 2,124 0,087 - 2,211 - 0,694 z - Werte Interaktionsterm zwischen der umgepolten, metrischen Abiturnote und der beruflichen Stellung der Eltern (0: mittlere\/niedrige berufliche Stellung der Eltern; 1: hohe berufliche Stellung der Eltern). Quelle: Eigene Berechnungen (HIS 1999\/2002) Bemerkung: Eine graphische \u00dcberpr\u00fcfung der z -Statistik des Interaktionseffekts zeigt, dass die vorhergesagten Wahrscheinlichkeiten nur f\u00fcr Werte < 0,2 nicht signifikant sind. Aus Tabelle 2 geht hervor, dass der Interaktionsterm mit einem durchschnittlichen Effekt von - 0,01 und einem durchschnittlichen z - Wert von -2,12 einen gerade noch signifikant negativen Einfluss auf die Doppelqualifizierungsabsicht hat. Konkret bedeutet dieses Ergebnis, dass Abiturienten mit hohem sozialem Hintergrund und geringer Erfolgswah r scheinlichkeit im Vergleich zu denjenigen mit hoher Erfolg serwartung h\u00e4ufiger zu einer Doppelqualifizierung neigen. 4.2 Aufnahme eines Studiums nach der Ausbildung In diesem Abschnitt betrachten wir zun\u00e4chst die Abiturienten, die sich ein halbes Jahr nach dem Schulabgang gegen ein Studium ausgesprochen und eine Lehre realisiert hatten und an a lysieren , ob und wer die Hochschulzugangsberechtigung dann doch noch einl\u00f6st (Tabelle 3). Von den 828 Lehrabsolventen, die nach dem Abitur ausschlie\u00dflich eine Lehre absolvieren wollten, haben sich bis zum Beobachtungsende dre i Jahre nach dem Schulabgang bereits 13 Prozent doch immatr ikuliert. Eine derartige ad hoc - Entscheidung f\u00fcr ein Studium nach der Ausbildung hatten wir f\u00fcr Kinder aus benachteiligten Elter n h\u00e4usern erwartet, die sich in der Lehre erst eigene finanzielle M\u00f6gl ichkeiten erarbeitet haben oder deren subjektives Zutrauen in ihre akademischen F\u00e4higkeiten mit der berufl i chen Ausbildung gestiegen ist (H3). Modell 3 in Tabelle 3 zeigt die Ergebnisse einer logistischen Regression f\u00fcr diese Teilgruppe, die urspr\u00fcnglich a uf ein Studium verzichten wollte und sich nun doch daf\u00fcr entschieden hat. 12 Marita Jacob, Hanna -Marei Steininger, Felix Weiss Tabelle 3: Der Einfluss von Merkmalen der sozialen Herkunft auf die geplante oder ungeplante Aufnahme eines Studiums im Anschluss an eine Lehre (logistische Regressionen , gewichtete Koef fizienten ) Modell 3 Modell 4 (ad hoc) (cooling out) Ausbildungsabschluss der Eltern 1 Akademischer Abschluss 0,29 0,30 (0,281) (0,214) Kein\/nichtakademischer Abschluss 1 1 (Ref.kat.) Berufliche Stellung der Eltern 2 Hoch (Referenzkategorie) 1 1 Mittel - 0,43 - 0,65** (0, 330) (0,209) Niedrig - 0,25 0,29 (0,402) (0,289) Abiturnote (umgepolt) 0,10*** 0,06*** (0,025) (0,017) Geschlecht Weiblich - 0,75* - 0,98*** (0,380) (0,228) M\u00e4nnlich (Referenzkategorie) 1 1 Alter 0,20 - 0,02 (0,183) (0,126) Ar t der Hochschulzugangsberechtigung Abitur 1,19** 1,16*** (0,365) (0,246) Fachhochschulreife (Referenzkategorie) 1 1 Konstante - 9,29* - 1,60 (3,726) (2,524) Chi 2 81,24 166,69 Pseudo R 2 (Nagelkerke; ohne imputierte F\u00e4lle) 0,193 0,216 Personen 828 951 Angegeben sind die gewichteten, logistischen Koeffizienten sowie die robusten Standardfehler in Klammern. Zus\u00e4tzlich wird im den Modellen f\u00fcr das Bundesland kontrolliert, in welchem die Hochschulzugangsberechtigung erreicht wurde. 1 H\u00f6chster Ausb ildungsabschluss von Mutter oder Vater. 2 H\u00f6chste berufliche Stellung von Mutter oder Vater. 001 (zweiseitig). Quelle: Eigene Berechnungen (HIS 1999\/2002) F\u00fcr die uns interessierenden Variablen der sozialen Herkunft finden wir keine signifika n ten Effekte. Entgegen unserer Hyp othese immatrikulieren sich sogar eher nabsicht und ihrer Realisierung 13 diejenigen aus h\u00f6her gebildeten Elternh\u00e4usern und mit besseren fa mili\u00e4ren Ressourcen. Die ad hoc -Entscheidung f\u00fcr ein Studium entgegen der urspr\u00fcnglichen Absicht wird also erneut eher von denen aus privilegierten Fami lien getroffen. Dies bedeutet, dass der ungeplante Hochschulzugang nach der Lehre mit den bekannten theoretischen Argumenten analog zur Entscheidung nach dem Schulabgang erkl\u00e4rt werden kann und dass die Unterst\u00fctzungen der Eltern auch hier tendenz i ell f\u00f6rd erlich f\u00fcr die Aufnahme eines Studiums sind . Abschlie\u00dfend untersuchen wir f\u00fcr die Lehrabsolventen, die ein Studium geplant ha tten, ob sie ihre Absicht tats\u00e4chlich aufrechterhalten und das Studium aufnehmen. Von den 951 Lehrabsolventen, die nach dem Abitur zuerst eine Lehre und anschlie\u00dfend ein Studium absolvi e ren wollten, hatten bis drei Jahre nach dem Schulabgang 58 Prozent das beabsichtigte Stud i um noch nicht begonnen. Ein Verzicht auf das geplante Studium nach Abschluss der Lehre, das sogenannte cooling out, hatten wir vor allem bei den Lehra b solventen erwartet, deren Eltern niedrigere Bildungsabschl\u00fcsse besitzen. Modell 4 in Tabelle 3 zeigt die Ergebnisse der zugeh\u00f6rigen empirischen Analyse. F\u00fcr die Variable der elterlichen Bildung k\u00f6nnen wir auch in die sem Modell keine signifikanten Effekte finden. In Bezug auf den Einfluss der berufl i chen Stellung der Eltern l\u00e4sst sich jedoch aussagen, dass eine mittlere Stellung im Vergleich zu einer hohen Stellung einen signif ikant negativen Effekt auf ein Studium nac h einer Lehre hat. Dies bedeutet, dass Lehrabsolventen mit mittlerer sozialer Herkunft eher auf ein gepla n tes Studium verzichten als Lehrabsolventen mit hoher sozialer Herkunft. Eine niedrige beru f liche elterliche Stellung hat keinen signifikan ten Effekt. Ein cooling out beobachten wir vor allem f\u00fcr diejenigen Lehrabsolventen, deren Eltern nicht der h\u00f6chsten Herkunftsgru p pe angeh\u00f6ren, da f\u00fcr diese Gruppe mit dem Teileinstieg in den Arbeitsmarkt das geplante Hochschu l studium an Attraktivit\u00e4t verliert. 5 Zusa mmenfassung und Schlussfolgerungen In unserem Beitrag haben wir sowohl theoretisch als auch empirisch die Bedeutung der sozi a len Herkunft f\u00fcr die Studienabsichten nach dem Abitur und ihre Realisierungen nach einer beruflichen Ausbildung untersucht. In eine m einf\u00fchrenden Schritt wurden die erste Bildung s entscheidung nach dem Schulabgang und die Studienabsicht nach dem Abitur betrachtet. Die eingangs aufgestellte Basishypothese, dass Abiturienten mit sozial privilegierten Eltern eher ein Studium aufnehmen als Abiturienten aus sozial schw\u00e4ch e ren Elternh\u00e4usern, die sich eher f\u00fcr eine berufliche Ausbildung entscheiden, konnte wie in einigen vorangegangenen Unters u chungen best\u00e4tigt werde n. Empirische Belege f\u00fcr einen eindeutigen Einfluss der sozialen Herkunft auf Bildungsen t scheidungen fanden sich aber nicht nur bei der ersten Bildungsentscheidung nach dem Verla s sen der Schule, sondern ebenfalls bei der Untersuchung von weiter in die Zukunft reichenden Bildungsintentionen nach dem Schulabgang. Dabei wurde entsprech end der Versicherung s these erwartet, dass die soziale Herkunft nicht alleine wirkt, sondern in Interaktion mit der erwarteten Wahrscheinlichkeit der Abiturienten ein Studium erfol g reich abzuschlie\u00dfen. Unsere Analysen stehen auch hier im Einklang mit unsere n Erwartungen, denn vor allem Abit u rienten mit geringer 14 Marita Jacob, Hanna -Marei Steininger, Felix Weiss Studienerfolgswahrscheinlichkeit und hohem sozialen Hintergrund beabsichtigen eine Doppelqualifizierung anstelle einer ausschlie \u00df lich beruflichen Ausbildung. Inwieweit der nach Schulabschluss intendi erte Bildungsweg tats\u00e4chlich realisiert wird oder von den urspr\u00fcnglichen Pl\u00e4nen abgewichen wird, untersuchten wir in einem zweiten Schritt, in dem wir uns auf Absolventen von beruflichen Ausbildungen konzentrierten und deren St u dienaufnahme untersuchten. Z un\u00e4chst betrachteten wir diejenigen, die urspr\u00fcnglich kein Studium geplant hatte. Dabei lag unser Augenmerk auf der Unters u chung der sogenannten Umlenkungsthese, welche die verst\u00e4rkte Pr\u00e4ferenz einer Berufsausbildung von Kindern aus b e nachteiligten Herkunf tsfamilien nach dem Abitur erkl\u00e4rt , aber gleichzeitig eine ad hoc - Entscheidung dieser Lehrabsolventen f\u00fcr ein sp\u00e4teres Studium nicht ausschlie\u00dft. Unsere Hyp o these, dass diese ad hoc -Entscheidung f\u00fcr ein Studium trotz urspr\u00fcnglich intendiertem Stud i enverzic ht vor allem f\u00fcr Kinder aus benachteiligten Elternh\u00e4usern zu beobachten sein sollte, musste jedoch verworfen werden. Stattdessen immatrikulieren sich wiederum eher diejeni gen aus privilegierten Familien; Kinder aus weniger privilegierten Familien verzichte n nach der Lehre eher auf weitere Bi l dung oder \u00fcben sonstige T\u00e4tigkeiten aus. Dies bedeutet, dass der ungeplante Hochschulzugang nach einer beruflichen Ausbildung mit den bekannten the o retischen Argumenten der sozialen Ungleichheitsstruktur im Bildungssyst em erkl\u00e4rt werden kann. Schlie\u00dflich untersuchten wir noch die Gruppe derjenigen Lehrabsolventen, die nach dem Abitur zuerst eine Lehre und anschlie\u00dfend ein Studium absolvieren wollten und ob sie die Studienabsicht dann tats\u00e4chlich realisierten. Ein m\u00f6glich er Verzicht auf die g e plante sp\u00e4tere Einl\u00f6sung der Hochschulzugangsberechtigung ist durch ein sogenanntes dieses cooling out vor allem f\u00fcr diejenigen zu beobachten sein so llte, deren Eltern niedr i gere Bildungsabschl\u00fcsse aufweisen (H4), konnte in Bezug auf die elterliche berufliche Stellung teilweise best\u00e4tigt werden. Lehrabsolventen mit mittlerer sozialer Herkunft verzichten eher auf ein geplantes Studium als Lehrabsolvente n mit hoher sozialer He r kunft. Unsere Analysen und Ergebnisse zusammenfassend , finden wir soziale Selektivit\u00e4t an allen \u00dcberg\u00e4ngen in die Hochschule. Gleichwohl sollte der Blick auf soziale Ungleic h heiten den Blick f\u00fcr die absoluten Zahlen der Studienanf\u00e4n ger aus benachteiligten Familien nicht ve rsperren: Von allen Studienanf\u00e4ngern, die wir in den vorliegenden Daten beobachten, stammen trotz der genannten strukturellen H\u00fcrden beim Hochschu l zugang insgesamt 43 Prozent aus Familien, deren Eltern selbst keinen Hochschula b schluss besitzen, die also trotz allem einen intergenerationalen Bildungsaufstieg erreicht haben . nabsicht und ihrer Realisierung 15 Literatur Archer, L. & Yamashita, H. (2003). 'Knowing their limits'? Identities, inequalities and inner city school leavers' post -16 aspirations. Journal of Education Policy, 18 (1), 53 69 . Becker, R. (2000). Klassenlage und Bildungsentscheidungen. Eine empirische Anwendung der Wert -Erwartungstheorie. 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(1993). Uncertain Returns to Education and Interruptions in School . Austin: University of Texas, Department of Economics. nabsicht und ihrer Realisierung 17 Anhang Tabelle A1: Der Einfluss der Erf olgswahrscheinlic hkeit und von Merkmalen der sozialen Herkunft auf die Bildungsabsichten (Lehre und Studium geplant vs. n ur Lehre geplant) (logistische Regression) Modell 2 Abiturnote (umgepolt) 0,03** (0,010) Berufliche Stellung der Eltern 1 Hoch 0,64 (0,380) Mi ttel\/Niedrig (Referenzkategorie) 1 Interaktion: - 0,03 Abiturnote X berufl. Stellung der Eltern (0,016) Ausbildungsabschluss der Eltern 2 Akademischer Abschluss 0,26* (0,108) Kein\/nichtakademischer Abschluss 1 (Ref .kat . ) Geschlecht Weiblic h - 0,36*** (0,100) M\u00e4nnlich (Referenzkategorie) 1 Alter - 0,14*** (0,032) Art der Hochschulzugangsberechtigung Abitur 0,23* (0,102) Fachhochschulreife (Referenzkategorie) 1 Konstante 1,72* (0,719) Chi 2 140,83 Pseudo R 2 (Nagelkerke; ohne imputierte F\u00e4lle) 0,064 Personen 3145 Angegeben sind die gewichteten, logistischen Koeffizienten sowie die robusten Standardfehler in Klammern. Zus\u00e4tzlich wird im Modell f\u00fcr das Bundesland kontrolliert, in welchem die Hochschulzugangsberechtigung erreicht wurde. 1 H\u00f6chste berufliche Stellung von Mutter oder Vater. 2 H\u00f6chster Ausbildungsabschluss von Mutter oder Vater. 001 (zweiseitig). Quelle: Eigene Berechnungen (HIS 1999\/2002) ","related_references":[{"view":"Archer, L., Yamashita, H. (2003). '\"Knowing their limits\"? 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Eine empirische \u00dcberpr\u00fcfung der \"Ablen- kungsthese\" von M\u00fcller und Pollack (2007) und ihrer Erweiterung durch Hillmert und Jacob (2003. Eine empirische \u00dcberpr\u00fcfung der \"Ablenkungsthese\" von M\u00fcller und Pollak (2007) und ihrer Erweiterung durch Hillmert und Jacob, 60(1), pp. 3-29.<\/a> <\/span>PDF<\/a>","pdf_url":"https:\/\/boris.unibe.ch\/34034\/1\/10.1007_s11577-008-0001-1.pdf"},{"view":"Becker, R., Hecken, A. E. (2009). 'Higher Education or Vocational Training?: An Empirical Test of the Rational Action Model of Educational Choices Suggested by Breen and Goldthorpe and Esser.'. Acta Sociologica, 52(1), pp. 25-45.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Becker, R., Hecken, A. E. (2009). 'Why are Working-class Children Diverted from Universities? -An Empirical Assessment of the Diversion Thesis.'. Eu- ropean Sociological Review, 25(2), pp. 233-250.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Bellmann, L., Hall, A., Janik, F. (2008). Abitur and what next? 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Ein indika- torengest\u00fctzter Bericht mit einer Analyse zu \u00dcberg\u00e4ngen im Anschluss an den Sekun- darbereich I. Im Auftrag der St\u00e4ndigen Konferenz der Kultusminister der L\u00e4nder in der Bundesrepublik Deutschland und des Bundesministeriums f\u00fcr Bildung und Forschung. Bonn und Berlin: Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF. 1997): Gesundheit und allgemeine Weiterbildung -Beitrag zu einer neuen Perspektive der Ge- sundheitsf\u00f6rderung. Bonn Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung -BMBF (2000): \u00dcbergreifende Aufgaben und Informationen. URL, pp. 11-29.<\/a> <\/span>PDF<\/a>","pdf_url":"https:\/\/www.ssoar.info\/ssoar\/bitstream\/handle\/document\/71395\/?sequence=1"},{"view":"M\u00fcller, W., Pollak, R. (2007). 'Weshalb gibt es so wenige Arbeiterkinder an Deutschlands Universit\u00e4ten?' Pp. 303-42 in Bildung als Privileg. Wiesbaden: VS Verlag f\u00fcr Sozialwissenschaften (zweite aktualisierte Auflage. Bildung als Privileg. Erkl\u00e4rungen und Befunde zu den Ursachen der Bil- dungsungleichheit, 2. aktualisierte Auflage, 2 pp. 303-342.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Heine, C., Quast, H., Willich, J. (2014). Bildungsentscheidungen von Studienberechtigten. Stu- dienberechtigte 2012 ein halbes Jahr vor und ein halbes Jahr nach Schulabschluss (Forum Hochschule 6 \/ 2014. Hannover: Deutsches Zentrum f\u00fcr Hochschul-und Wissenschaftsforschung. Studierbereitschaft und Bedeutung der Hochschulreife. HIS Forum Hoch- schule Nr. 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Danach geht es um die Frage, wie die Zielsetzung \"Verringerung der Unterschiede\" in den letzten Jahren politisch umgesetzt wurde. Hier wird auch auf die Vorschl\u00e4ge und Erfahrungen aus anderen westeurop\u00e4ischen Staaten eingegangen. Im dritten Abschnitt wird der Bedarf an st\u00e4rkerer ethischer Reflexion dieser Debatten betont. Den Abschluss bildet ein kurzer Ausblick. 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An kontinuierlichen, f\u00fcr jeden Tag erhobenen beruflichen und auf Arbeitsunf\u00e4higkeit (disability) bezogenen Individual- und Betriebsdaten von Gesetzlichen Krankenversicherungen l\u00e4\u00dft sich der Einflu\u00df von soziodemographischen Daten, die fr\u00fch im Leben feststehen, mit dem Einflu\u00df von sp\u00e4teren Ereignissen wie Arbeitsunf\u00e4higkeiten usw. vergleichen und in einen Zusammenhang bringen. Unter diesen Ereignissen ist vor\u00fcbergehende Krankheit ('disability') sozialtheoretisch von spezifischer Bedeutung. Denn den Institutionen der Krankheitsdefinition, des \u00e4rztlichen Bescheinigungswesens, der \u00e4rztlichen Behandlung, der Krankenversicherung und der Lohnfortzahlung wird die Funktion zuerkannt, eine vor\u00fcbergehende Krise der Erwerbsf\u00e4higkeit soweit zu \u00fcberbr\u00fccken, da\u00df sie nicht zur Statuspassage aus einer erreichten b\u00fcrgerlichen Existenz heraus wird (also z.B. in Arbeitslosigkeit f\u00fchrt), sondern die Selbst\u00e4ndigkeit der Lebensf\u00fchrung unterstellbar bleibt. Verfahren: Als Testfall f\u00fcr die \u00dcberbr\u00fcckungs-These versus die Statuspassagen-These von Krankheitsfolgen im Sozialstaat bietet sich die multivariate Survivalanalyse der \u00dcbergangsrate in Arbeitslosigkeit an (Semi-parametrische Cox-Regression (Proportional-Hazard-Model)). Untersuchungspopulation: Individuelle Erwerbs- und Arbeitsunf\u00e4higkeits-(=disability-)Verl\u00e4ufe bei einer AOK pflichtversicherter Arbeiterinnen und Arbeiter w\u00e4hrend vier Jahren (N=20259), wobei die Branchen- bzw. Personalstruktur von 663 Besch\u00e4ftigungsbetrieben als Kovariate einbezogen wurde. Resultate: Bei zeitabh\u00e4ngiger Ber\u00fccksichtigung der Arbeitsunf\u00e4higkeits(AU)-Variablen und der Interaktionseffekte zeigte sich - im Einklang mit der \u00dcberbr\u00fcckungsthese - kein direkter Effekt auf die \u00dcbergangsrate in Arbeitslosigkeit. F\u00fcr bestimmte Besch\u00e4ftigtengruppen stellt AU allerdings - wie nach der Statuspassagenthese zu erwarten - ein Besch\u00e4ftigungsrisiko dar - und hier mehr die h\u00e4ufige als die lange AU. Individuelle Merkmale (z.B. Ausl\u00e4nder zu sein), und betriebliche (z.B. in einem Betrieb mit hohem Ausl\u00e4nderanteil) zu arbeiten, zeigten teilweise entgegengesetzte Effekte. Diskussion: Die Vernachl\u00e4ssigung von Interaktionseffekten und betrieblichen Variablen, also die Konzentration auf soziodemographische Merkmale, h\u00e4tte in diesen F\u00e4llen die Bedeutung von Risikokumulationen und Betriebsmitgliedschaften f\u00fcr soziale Ungleichheit unsichtbar gemacht. F\u00fcr Sozialpolitik, soweit sie von der Logik des anspruchsbegr\u00fcndenden Falls her eher in Einzelereignissen denkt, zeichnet sich ein Perspektivenwechsel ab, wenn die Kumulation von Ereignissen empirisch folgenreicher wird als das Einzelereignis.\" (Autorenreferat)","portal_url":"http:\/\/sowiport.gesis.org\/search\/id\/gesis-solis-00171427","type":"publication","topic":["Betrieb","Krankheit","Folgen","soziale Ungleichheit","Individuum","soziale Faktoren","Lebenslauf","demographische Faktoren","Erwerbsunf\u00e4higkeit","Arbeiter"],"person":["Behrens, Johann"],"person_sort":"Behrens","source":"In: 26. 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