{"hits":{"total":{"value":10,"relation":"eq"},"hits":[{"_index":"gesis-21-05-2026-02-00-54","_id":"gesis-ssoar-13509","_version":5,"_seq_no":139086,"_primary_term":1,"found":true,"_source":{"title":"Interethnische Freundschaften, interethnische Partnerschaften und soziale Integration","id":"gesis-ssoar-13509","date":"2006","date_recency":"2006","abstract":"'Der Beitrag befasst sich mit interethnischen Beziehungen als Indikator der sozialen Integration. Theoretischer Ansatzpunkt f\u00fcr die Erkl\u00e4rung der Freundes- und Partnerwahl sind Gelegenheitsstrukturen, Ressourcenausstattung und ethnische Pr\u00e4ferenzen. Datenbasis ist der Integrationssurvey des Bundesinstituts f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsforschung, eine Befragung von 18- 30J\u00e4hrigen mit deutscher, italienischer und t\u00fcrkischer Abstammung sowie das Sozio-\u00f6konomische Panel. Mit Methoden der Netzwerkanalyse werden interethnische Freundschaften und die ethnische Homogenit\u00e4t der Freundesnetzwerke untersucht. Generell haben Italienischst\u00e4mmige h\u00e4ufiger als T\u00fcrkischst\u00e4mmige deutsche Freunde. Deutsch-Italiener haben h\u00e4ufiger Freundschaftsbeziehungen zu Deutschen als Deutsch-T\u00fcrken; sie weisen ein hohes aufnahmelandspezifisches soziales Kapital und ein hohes Ausma\u00df sozialer Integration auf. Die Untersuchung der Partnerschaften zeigt, dass anhand der zunehmenden deutsch-t\u00fcrkischen Eheschlie\u00dfungen die interethnische Partnerwahl \u00fcbersch\u00e4tzt wird. Im Gegensatz zu Deutsch-Italienern erweist sich die Partnerwahl von T\u00fcrken und Deutsch-T\u00fcrken in der Regel als intraethnisch. Eine Erkl\u00e4rung f\u00fcr Unterschiede zwischen Deutsch-Italienern und Deutsch-T\u00fcrken k\u00f6nnte der intergenerationale Ressourcentransfer sein.' (Autorenreferat)","portal_url":"http:\/\/www.ssoar.info\/ssoar\/handle\/document\/13509","type":"publication","topic":["Bundesrepublik Deutschland","soziales Netzwerk","Partnerbeziehung","junger Erwachsener","soziale Integration","Freundschaft","Sozialkapital","Mischehe","Migrant","Generationenverh\u00e4ltnis","zweite Generation","ethnische Beziehungen"],"person":["Haug, Sonja"],"person_sort":"Haug","source":"In: Diskurs Kindheits- und Jugendforschung \/ Discourse. Journal of Childhood and Adolescence Research, 1, 2006, 1, 75-91","links":[{"label":"URN","link":"http:\/\/nbn-resolving.de\/urn:nbn:de:0168-ssoar-135097"}],"subtype":"journal_article","document_type":"Zeitschriftenartikel","institutions":["Verlag Barbara Budrich"],"coreAuthor":["Haug, Sonja"],"coreSjahr":"2006","coreJournalTitle":"Diskurs Kindheits- und Jugendforschung \/ Discourse. Journal of Childhood and Adolescence Research","coreZsband":"1","coreZsnummer":"1","coreLanguage":"de","urn":"urn:nbn:de:0168-ssoar-135097","coreIssn":"1862-5002","data_source":"GESIS-SSOAR","index_source":"GESIS-SSOAR","database":"SSOAR - Social Science Open Access Repository","link_count":2,"gesis_own":1,"fulltext":1,"metadata_quality":10,"full_text":" N\u00fcrnberg on. Theoretischer Ansatzpunkt f\u00fcr die Erkl\u00e4rung der Freundes- und Partnerwahl sind GeleFl\u00fcchtlinge, Integration Migration und Schwerpunkt Interethnische Freundschaften, interethnische Partnerschaften und soziale Sonja Haug Ausgangspunkt f\u00fcr die Analyse ist der Zusammenhang zwischen der AusstatZusammenfassung Dr. Sonja Haug, Der Beitrag befasst sich mit interethnischen Beziehungen als Indikator der sozialen Integrati-Bundesamt f\u00fcr 1 Soziales Kapital und soziale Integration - Einleitung Zielsetzung der vorliegenden Untersuchung ist es, einen Beitrag zur Erforschung der sozialen Integration im Migrationskontext zu leisten. Theoretischer Diskurs Kindheits- und Jugendforschung Heft 1-2006, S. 75-91 bach die ethnische Homogenit\u00e4t der Freundesnetzwerke untersucht. Generell haben Italienisch-2000). Auch in der soziologischen Integrationsforschung gibt es Ans\u00e4tze f\u00fcr dieT\u00fcrken k\u00f6nnte der intergenerationale Ressourcentransfer sein.genheitsstrukturen, Ressourcenausstattung und ethnische Pr\u00e4ferenzen. Datenbasis ist der In-traethnisch. Eine Erkl\u00e4rung f\u00fcr Unterschiede zwischen Deutsch-Italienern und Deutsch-Italienern erweist sich die Partnerwahl von T\u00fcrken und Deutsch-T\u00fcrken in der Regel als in-tegrationssurvey des Bundesinstituts f\u00fcr J\u00e4hrigen mit deutscher, italienischer und t\u00fcrkischer Abstammung sowie das Sozio-\u00f6kono-tersuchung der Partnerschaften zeigt, dass anhand der zunehmenden deutsch-t\u00fcrkischen Ehe-Schlagwortemische Panel. Mit Methoden der Netzwerkanalyse werden interethnische Freundschaften undFreundschaftsbeziehungen zu Deutschen als Deutsch-T\u00fcrken; sie weisen ein hohes aufnah-st\u00e4mmige h\u00e4ufiger als T\u00fcrkischst\u00e4mmige deutsche Freunde. Deutsch-Italiener haben h\u00e4ufigertung mit sozialem Kapital und der sozialenbew\u00e4hrt (sellschaft definiert; dies kann sich auf strukturelle, kulturelle, soziale und identi-melandspezifisches soziales Kapital und ein hohes Ausma\u00df sozialer Integration auf. Die Un-definiert als Ressource, die sich aus der sozialen Einbettung in ein Beziehungs-fikative Aspekte beziehen (Verwendung des Konzeptes des sozialen Kapitals (hat sich soziales Kapital als Erg\u00e4nzung zu \u00f6konomischen Erkl\u00e4rungsans\u00e4tzennetzwerk ergibt (schlie\u00dfungen die interethnische Partnerwahl \u00fcbersch\u00e4tzt wird. Im Gegensatz zu Deutsch- Integration wird hier als Angleichung an die Strukturen der Aufnahmege-1997; Espinosa\/MasseyThr\u00e4nhardt : Migranten, Integration, soziale Netzwerke, Freundschaft, PartnerschaftHaug 2000, S. 96). In der internationalen Migrationsforschung2000; Esser 1997; Haug Portes\/Sensenbrenner2001, S. 22; 2002b, 2003b, 2003c, 2004a). Integration. Soziales Kapital wirdBev\u00f6lkerungsforschung, eine Befragung von 18- 30- HeckmannNauck\/Kohlmann\/Diefen- 2002, S. 343). Die so- 1993; Faist 1997; Haug Mehrfachintegration ziales Kapital Kein soziales Kapital Soziale IsolationKeine Freundschaften\/ Partnerschaft sches\/ethniespezifisches soAufnahmelandspezifisches und herkunftslandspezifiStaatsangeh\u00f6rigkeit cher ethnischer Abstammung\/ Ethniespezifisches sozialesEthnische Homogenit\u00e4t (Index ethnischer Abstammung Kapital 1), ethnische Segmentation Freunde\/Partner mit gleicherHerkunftslandspezifisches so-Ethnische Homogenit\u00e4t (Index Staatsangeh\u00f6rigkeit ziales Kapital 2), ethnische Segmentation Deutsche Freunde\/Partner und Freunde\/Partner mit gleipe \u00fcberschreiten. Tabelle 1: Indikatoren der Ausstattung mit so zialem Kapital und der sozialen Integration bei Migranten sind. Zweitens kann auch f\u00fcr Deutsche mit Migrationshintergrund genauer untersucht werden, inwieweit die Kontaktnetzwerke die ethnische Herkunftsgruplen Beziehungen, die auf den Herkunfts- oder Aufnahmelandkontext gerichtet gleiche ethnische Abstamm ung haben. Diese Definitionen haben den Vorteil einer h\u00f6heren Trennsch\u00e4rfe. Erstens kann unterschieden werden zwischen soziaangeh\u00f6rigkeit und Personen, die unabh\u00e4ngig von der Staatsangeh\u00f6rigkeit die niert. Dabei ist zu unterscheiden zwischen Kontaktpersonen mit gleicher Staatsethnischen Gruppe werden als herkunftslandspezifisches soziales Kapital defischer Abstammung w\u00e4hlen. Soziale Beziehungen zu Angeh\u00f6rigen der eigenen griert betrachtet als Zuwanderer, die einen Partner\/ eine Partnerin gleicher ethnieiner Deutschen eingehen, werden demnach in h\u00f6herem Ma\u00dfe als sozial intedie Partnerwahl dar. Zuwanderer, die eine Partnerschaft mit einem Deutschen\/ schaft Indikator f\u00fcr die Ausstattung mit aufnahmelandspezifischem sozialen Kapital und Bedingung der sozialen Integration sind. Ein Beispiel daf\u00fcr stellt nenintegration\" ( Elwert 1982) beitr\u00e4gt. Es wird lediglich von der Annahme ausgegangen, dass soziale Beziehungen mit Angeh\u00f6rigen der Aufnahmegeselltion zwischen Angeh\u00f6rigen ethnischer Minderheiten zu einer Art von \"Binmentation\" ( Esser 2001, S. 19, S. 40) bzw. als \"ethnische Selbstabgrenzung\" betrachtet wird. Damit ist keine Aussage dar\u00fcber verbunden, ob soziale Interakder Kontakte zu Angeh\u00f6rigen der Herkunftsgesellschaft als \"ethnische Segumgekehrt das Fehlen interethnischer Kontakte bei gleichzeitiger Beibehaltung hungsnetzwerke als gelungene soziale Integration interpretiert werden, w\u00e4hrend sind. Insofern kann ein geringer Grad an ethnischer Homogenit\u00e4t der Bezie76 Sonja Haug ziale Integration besteht in der Angleichung der Beziehungsmuster bei Migranten und Einheimischen. Diese Beziehungsmu ster k\u00f6nnen durch Indikatoren der Freundschafts- oder Kontaktnetzwerke gemessen werden ( Friedrichs\/ Jagodzinski 1999, S. 20). Es wird davon ausgegangen, dass Kontakte zu Personen der Aufnahmegesellschaft notwendige Voraussetzung f\u00fcr die soziale Integration Staatsangeh\u00f6rigkeit der Soziales Kapital Soziale Integration Freunde\/Partner Deutsche Freunde\/deutscheAufnahmelandspezifischesSoziale Integration im Kontext Partner soziales Kapital der Aufnahmegesellschaft Freunde\/Partner mit gleicher slawen ( Esser 1990). Demgegen\u00fcber sind Italiener relativ gut sozial integriert, weisen aber Integrationsdefizite in anderen Bereichen auf ( Granato 1995). In der Schweiz sind Beziehungsnetzwerk e von Immigranten homogener als die Einheimischer und im Generationenverlauf l\u00e4sst sich eine Verbesserung der Kontakte zu Einheimischen feststellen ( Wimmer 2002). T\u00fcrken\" sind \u00fcberwiegend Eingeb\u00fcrgerte ( Haug 2004a). Das Sozio-\u00f6konomische Panel wurde zu Vergleichszwecken herangezogen ( SOEP Group 2001). len von binationalen Eltern abstammende Doppelstaatsangeh\u00f6rige, die \"Deutschpe der T\u00fcrkischst\u00e4mmigen 30%. Die \"Deutsch-Italiener\" sind in den meisten F\u00e4lscher Abstammung besitzen 36% die deutsche Staatsangeh\u00f6rigkeit, in der Grupder Zielpopulation anhand eines Namens erkennungsverfahren aus \u00f6rtlichen Telefonregistern gezogen und m\u00fcndlich befragt ( Mammey\/Sattig 2002; Humpert\/Schneiderheinze 2000). Der Datensatz besteht aus jeweils etwa 1.200 weiblichen und m\u00e4nnlichen Befragten mit deutscher, italienischer oder t\u00fcrkischer Abstammung zwischen 18 und 30 Jahren. Unter den Befragten italienimensbasierten Stichprobenziehungsverfahren. Dazu wurden die Angeh\u00f6rigen Platzierung von Migranten zu vermeiden ( Salentin\/Wilkening 2003; Haug 2002a). Die Besonderheit des Integrationssurveys des BiB liegt in einem naneueren Forschungsergebnissen unerl\u00e4sslich, um ein negativ verzerrtes Bild der Ber\u00fccksichtigung eingeb\u00fcrgerter Zuwanderer nachgekommen. Dies ist nach angeh\u00f6rigkeit zu trennen. Damit wird der Forderung nach einer angemessenen und t\u00fcrkischer Migranten Effekte der ethnischen Abstammung und der Staatsgen der eigenen ethnischen Gruppe gleich zeitig gepflegt werden. Dieser Fall wird als \"Mehrfachintegration\" bezeichnet ( Esser 2001, S. 19; Nauck\/Kohlmann 1998, S. 211; Nauck\/Kohlmann\/Diefenbach 1997, S. 481). Nicht untersucht wird die Multikulturalit\u00e4t von Freundschaftsnetzwerken ( Haug 2003b, 2003c) oder die Mitgliedschaft in Cliquen ( Haug 2003b, 2004a). Nicht ber\u00fccksichtigt wird, inwieweit Kontakte zu Deutschen und zu Angeh\u00f6riInterethnische Freundschaften, interethnische Partnerschaften und soziale Integration 77 Die vorliegende Arbeit beschr\u00e4nkt sich auf die deskriptive Analyse der sozialen Integration im Querschnitt anhand von Freundschaften und Partnerschaften. 2 Daten und Methode Mit dem Integrationssurvey des BiB wird ein Datensatz verwendet, der durch das Erhebungsdesign in besonderer Weise erm\u00f6glicht, am Beispiel italienischer 3 Interethnische Freundschaften Ein Befund der Integrationsforschung ist die Bevorzugung der eigenen Nationalit\u00e4t und die Persistenz ethnisch homogener Beziehungsnetzwerke ( Esser 1990, S. 187; Wimmer 2002, S. 17). Hierbei zeigen verschiedene Studien starke Nationalit\u00e4tenunterschiede im Ausma\u00df der in terethnischen Kontakte. T\u00fcrkische Migranten der zweiten Generation sind z.B. weniger sozial integriert als Jugo- desl\u00e4ndern ist. Die Ergebnisse beziehen sich auf den relativen Anteil der deutdurch Freunde, deren \"Nationalit\u00e4t oder Herkunft\" in den alten oder neuen Bunzu Deutschen auf als bei Migranten ohne deutsche Staatsangeh\u00f6rigkeit. Die Analyse einer vergleichbaren Subpopulation im Sozio-\u00f6konomischen Panel ergibt ein \u00e4hnliches Muster (Tab. 3). Deutsche Freunde werden hier definiert und Deutsch-T\u00fcrken (74%) treten generell h\u00e4ufiger Freundschaftsbeziehungen ration ohne deutsche Staatsangeh\u00f6rigkeit (55%). Bei Deutsch-Italienern (80%) sten Anteil an deutschen Freunden haben italienische Befragte der ersten Genees zwischen Italienisch- und T\u00fcrkischst \u00e4mmigen keinen Unterschied hinsichtlich der H\u00e4ufigkeit ihrer Kontakte zu Deutschen (68% und 67%). Den niedrigme bilden. \u00c4hnliche Verteilungen mit ethnisch homogenen Netzwerken finden sich ebenfalls bei Italienern und T\u00fcrken in der Schweiz ( Wimmer 2002, S. 16f). Deutsche haben etwas h\u00e4ufiger Kontakte zu T\u00fcrken als zu Italienern. Auch gibt andere Nationalit\u00e4ten), w\u00e4hrend sie bei den Deutschen mit 23% eher die Ausnahrer L\u00e4nder - kommen bei den Migranten recht h\u00e4ufig vor (mehr als 40% nennen gig eine M\u00e4nnerdom\u00e4ne ( Haug 2003b, S. 105). Insgesamt ist festzustellen, dass Freunde in der Regel aus der eigenen Ethnie gew\u00e4hlt werden. Interethnische Kontakte - zu Deutschen und Angeh\u00f6rigen andenisch determinierte Verhaltensweise - Italiener sind am h\u00e4ufigsten Mitglied einer Clique - und Cliquen sind bei Italienern und T\u00fcrken zudem vorrandeutlich. Auch die Mitgliedschaft in Cliquen erwies sich als ethFreundinnen als M\u00e4nner ( Haug 2003b, S. 104). Bei Befragten t\u00fcrkischer Abstammung ist der Geschlechterunterschied besonders bei Deutschen ausgepr\u00e4gt ( Nauck\/Kohlmann\/Diefenbach 1997, S. 487). Es zeigt sich auch ein signifikanter Geschlechtseffekt bei der durchschnittlichen Gr\u00f6\u00dfe des Freundesnetzwerks (T-Test, p<0,001). Frauen haben im Durchschnitt weniger Freunde bzw. schungspraxis bisher jedoch nicht durchsetzen ( Wolf 1996, S. 24). Obgleich die Gr\u00f6\u00dfe der Freundesnet zwerke nicht ungeachtet der Beziehungsst\u00e4rke, Kontakth\u00e4ufigkeit, Wohnent fernung oder Kontaktart mit der Ausstattung mit sozialen Ressour cen gleichzusetzen ist, haben Migranten nach diesen Ergebnissen eine bessere Ausstattung mit sozialem Kapital als Deutsche. In der Regel erfolgt ein Gro\u00dfteil der a llt\u00e4glichen Unterst\u00fctzungsleistungen durch Personen, zu denen enge soziale B eziehungen bestehen, vorrangig Familienangeh\u00f6rige. Diese Familienbezogenheit der Netzwerke ist bei T\u00fcrken st\u00e4rker als denen Studien ( Diewald 1986, S. 59). Die Verwendung aufw\u00e4ndiger Frageformulierungen oder mehrerer Namensgeneratoren konnte sich in der Fornen mit Migrationshintergr und hin. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Definition des Ausdrucks \"Gute Fr eunde au\u00dferhalb der Familie\" kulturell unterschiedlich verstanden wird. Die Durchschnittswerte variieren in verschiep<0,000). Dieses Ergebnis deutet auf eine h\u00f6here Kontaktfreudigkeit der Perso78 Sonja Haug Die Netzwerkgr\u00f6\u00dfe ergibt sich au s der Frage \"Wie viele gute Freunde\/Freundinnen haben Sie au\u00dferhalb der Familie?\". Die Zahl der Freunde differiert stark mit der ethnischen Absta mmung (vgl. Tab.2): Deutsche haben im Durchschnitt signifikant weniger Freunde als Italienisch- und T\u00fcrkischst\u00e4mmige; 75% der Migrantengruppe geben mindestens 10 Freunde an (T-Test, Insgesamt ist festzustellen, dass Freunde in der Regel aus der eigenen Ethnie gew\u00e4hlt werden. jahung dieser Frage wird nachgehakt: \"Kommen Sie selbst aus demselben Land? Ja\/nein.\" sie? Ist aus den alten\/ neuen Bundesl\u00e4ndern\/ aus einem anderen Land oder Ausl\u00e4nder?\" Bei Bek\u00f6nnen maximal drei Personen genannt werden. Welche Nationalit\u00e4t oder Herkunft hat er oder Verwandte handeln, nur nicht um Personen, die mit Ihnen im gleichen Haushalt wohnen. Es Zweite Generation 494 68,2 - 84,8 43,6 Erste Generation 363 59,5 - 83,7 38,0 T\u00fcrken 857 64,5 - 84,4 42,9 Zweite Generation 228 76,8 - 71,9 44,3 Erste Generation 138 68,8 - 81,2 34,8 Deutsch-T\u00fcrken 366 73,8 - 75,4 40,7 Frageformulierung: \"Denken Sie bitte an drei Personen, mit denen Sie n\u00e4her befreundet sind und mit denen Sie sich h\u00e4ufiger treffen. Es kann sich dabei sowohl um Verwandte als auch NichtT\u00fcrkische Abstammung 1.223 67,3 - 81,7 42,3 Zuwandererstichprobe D. Deutsch-Italiener bzw. Deutsch-T\u00fcrken: deutsche Staatsangeh\u00f6rigkeit. T\u00fcrken 544 63,6 17,6 1,1 7,2 10,5 93,7 Zweite Generation 501 64,1 58,1 - 50,9 Erste Generation 263 55,1 41,9 - 44,1 probe B sowie ausl\u00e4ndische Zuwanderer mit italienischer oder t\u00fcrkischer Staatsangeh\u00f6rigkeit der Deutsch- T\u00fcrken 131 38,2 21,4 0,8 11,5 28,2 68,7 Italiener 764 61,0 61,8 - 48,6 sche bzw. t\u00fcrkische Abstammung: italienische bzw. t\u00fcrkische Haushalten der Ausl\u00e4nderstichT\u00fcrkische SP 675 58,7 18,4 1,0 8,0 13,9 89,7 geboren. Zweite Generation 400 80,8 32,3 - 44,3 Staatsangeh\u00f6rigkeit aus Stichprobe D (Aussiedler und \u00dcbersiedler aus Ostdeutschland). ItalieniItaliener 267 40,4 19,5 0,4 16,9 22,8 76,6 gen waren m\u00f6glich. Erste Generation: im Ausland geboren. Zweite Generation: in Deutschland Erste Generation 33 72,7 42,4 - 42,4 den ist deutsch, \u00bd bedeutet, einer von zwei Freunden ist deutsch, usw. Tabelle 2: Staatsangeh\u00f6rigkeiten der Freunde Interethnische Freundschaften, interethnische Partnerschaften und soziale Integration 79 schen Freunde, der sich aus dem Anteil der deutschen von maximal drei Freunden, deren Nationalit\u00e4t genannt wurde, ergibt . 0 bedeutet, keiner der Freunde ist deutsch, 1 bedeutet, alle Freunde sind deutsch, 1\/3 bedeutet, einer von drei FreunEthnische Abstammung und Staats-Fallzahl Staatsangeh\u00f6rigkeit der Freunde (in Prozent) angeh\u00f6rigkeit der Befragten Deutsch Italienisch T\u00fcrkisch\/ Andere kurdisch Deutsche Abstammung 1.189 89,1 5,8 10,5 23,0 Italienische Abstammung 1.197 67,9 51,4 - 47,0 Deutsch-Italiener 433 80,1 33,0 - 44,1 Datenquelle: Integrationssurvey des BiB. Frageformulierung: \"Welche Staatsangeh\u00f6rigkeit haben Ihre Freunde? Deutsch\/Andere. Welche? z.B. Italienisch\/T\u00fcrkisch\/.....\". Mehrfach-NennunTabelle 3: Deutsche Freunde und homogenes Freundesnetzwerk Stichprobe, Staatsangeh\u00f6rig-Fallzahl Relation der deutschen Freunde Nationalit\u00e4ts-\/ keit-Ethnische Abstammung (aus maximal drei Freunden) Herkunftsbezoin Prozent gen homogenes Netzwerk 01\/31\/22\/31 Deutsche SP 6232 3,8 1,3 0,2 4,3 90,4 92,8 Italienische 359 32,3 14,5 0,6 15,9 36,8 69,2 Deutsch-Italiener 92 8,7 - 1,1 13,0 77,2 16,7 Datenquelle: Sozio\u00f6konomisches Panel 2001, Zuordnung zur Stichprobe auf der Basis der 1. Welle des Panels (1984). Deutsche: Stichprobe A (Westdeutschland), Zuwanderer mit deutscher bei der Freundeswahl wie nicht eingeb\u00fcrgerte T\u00fcrken. melandspezifischem sozialem Kapital und somit eine sehr gute soziale Integration attestiert werden. sehr geringe Multikulturalit\u00e4t au fweisen. Ihre Freunde haben \u00fcberwiegend die gleiche Staatsangeh\u00f6rigkeit, d.h. deutsch. . Ihnen kann im Gegensatz zu den Deutsch-T\u00fcrken ein hohes Ausma\u00df an aufnahkommt, dass die Freundesnetzwerke der Deutsch-Italiener eine homogenes Netzwerk haben, von unter 7% auf 44%. Hinzu der Deutsch-Italiener, die bezogen auf die Staatsb\u00fcrgerschaft ein nicht eingeb\u00fcrgerte T\u00fcrken. Dahingegen erh\u00f6hen sich die Anteile T\u00fcrken zeigen das gleiche Verhalten bei der Freundeswahl wie ihrer Staatsangeh\u00f6rigkeit bemisst (17%, Index 2). Deutschdesnetzwerke nicht an ihrer ethnischen Abstammung, sondern an nit\u00e4t der Netzwerke der Deutsch-T\u00fcrken gegen\u00fcber den nicht-eingeb\u00fcrgerten T\u00fcrken bleibt bestehen, wenn man die Homogenit\u00e4t der Freunau\u00dferhalb der eigenethnischen Gruppe haben (Index 1). Die geringere Homogeaber auch bei Deutsch-T\u00fcrken (20%) gibt an, dass sie viele soziale Beziehungen M\u00e4nner deutsche Freunde. Deutsche haben fast ausschlie\u00dflich homogene Netzwerke (Tab. 4, ausf\u00fchrliche Beschreibung vgl. Haug 2003b, 2003c). Der ausgesprochen niedrige Anteil an ethnisch homogenen Freundschaftsnetzwerken bei Deutsch-Italienern (7%), haben jedoch Frauen mit deutscher Staatsangeh\u00f6rigkeit h\u00e4ufiger als ebensolche F\u00fcr den Integrationssurvey kann festgest ellt werden, dass junge t\u00fcrkische Frauen selten berufst\u00e4tig und h\u00e4ufig M\u00fctter sind ( Haug 2002a, S. 119). Bei den Migranten haben Frauen insgesamt seltener deutsche Freunde; in beiden Gruppen men, haben sie geringere Chancen, Freundschaften mit Deutschen zu schlie\u00dfen. ziokulturelle Hintergr\u00fcnde zur\u00fcckzuf\u00fchren sind ( Corneli\u00dfen 2002, S. 199). Da t\u00fcrkische Frauen selten an bei Deutschen \u00fcblichen Freizeitaktivit\u00e4ten teilnehauf Kontakte zu Deutschen auf unterschiedliche Gelegenheitsstrukturen und sositiv auf die H\u00e4ufigkeit aus, mit der Deutsche im Freundeskreis vorhanden sind ( Haug 2003b, S. 108). Das entspricht den Befunden der Shell-Studie, wonach auftretende Geschlechterunterschiede im Hinblick unter Kontrolle des Geschlechts in beiden Migrantengruppen post\u00e4tigt Ergebnisse anderer Studien ( Esser 1990, S. 187; Wimmer 2002, S. 18). Die deutsche Staatsangeh\u00f6rigkeit wirkt sich auch deutsche Freunde als Zugewanderte. Der Generationeneffekt beGenerationenverlauf die H\u00e4ufigkeit der Kontakte zu Deutschen: in Deutschland geborene Italiener und T\u00fcrken haben in jeder Subgruppe h\u00e4ufiger b\u00fcrgerung f\u00fcr die soziale Integration eine gro\u00dfe Bedeutung hat. Zudem steigt im h\u00e4ufig zu zwei Dritteln aus Deutschen. Beide Befragungen weisen somit darauf hin, dass die deutsc he Staatsb\u00fcrgerschaft bzw. die Abstammung von deutsch-ausl\u00e4ndischen Eltern oder die EinFreunde. Dar\u00fcber hinaus bestehen die Freundesnetzwerke der Italiener relativ 38% der Deutsch-T\u00fcrken und sogar 64% der T\u00fcrken haben keine deutschen 80 Sonja Haug Mehr als 90% der Deutschen, 77% der Deutsch-Italiener und 28% der DeutschT\u00fcrken im SOEP haben ausschlie\u00dflich deutsche Freunde. 40% der Italiener, Deutsch-T\u00fcrken zeigen das gleiche Verhalten Deutsch-Italiener verhalten sich somit \u00e4hnlich wie Deutsche und w\u00e4hlen selten Freunde, die eine andere Staatsangeh\u00f6rigkeit besitzen gen zu Deutschen erleichtern. Ein Drittel der Italienischst\u00e4mmigen verf\u00fcgt mit Normen in Zuge der Sozialisation, die ihnen die Aufnahme sozialer Beziehuntegration. Zudem erlernen sie aufnahmelandspezifische ethnisch-kulturelle sche kennen zu lernen, haben sie in der Regel h\u00f6here Chancen zur sozialen InBekannten der Eltern haben. Durch die h\u00e4ufigeren Gelegenheiten, andere DeutElternteil bei Geburt erhalten, h\u00e4ufig Kontakte zu deutschen Verwandten und zu verlaufen ( Nauck\/Kohlmann 1998, S. 217). Eine theoretisch begr\u00fcndbare und empirisch plausible Erkl\u00e4rung besteht somit darin, dass Deutsch-Italiener, die die deutsche Staatsangeh\u00f6rigkeit in den meisten F\u00e4llen durch einen deutschen auch den Einfluss der Sozialraumorientierung, Reinders 2004a). Untersuchungen der Netzwerke t\u00fcrkischer Immigrant en haben gezeigt, dass ihre Beziehungen haupts\u00e4chlich entlang verwandtschaftlicher, nicht allein ethnischer Linien sich au\u00dferhalb der eigenen sozialen Umwelt bewegen, kennen zu lernen (vgl. werke, h\u00e4ngen zun\u00e4chst mit fehlenden Gelegenheiten zusammen, Personen, die die jeweilige Vergleichsgruppe. Die Pr\u00e4ferenz f\u00fcr Kontaktpersonen, die gleiche Eigenschaften und Verhaltensweisen wie \"Ego\" aufweisen und die daraus resultierende homogene Netzethnisch homogenes Freundesn etzwerk als T\u00fcrkischst\u00e4mmige. Deutsch-Italiener (17%) und Deutsch-T\u00fcrken (69%) haben seltener ein homogenes Netzwerk als Zweite Generation 494 23,3 23,3 2,00 Erste Generation 363 32,2 32,2 1,81 T\u00fcrken 857 27,1 27,1 1,92 aus diesem Land?\" geantwortet wird. Italienischst\u00e4mmige besitzen seltener ein Zweite Generation 228 16,2 18,4 1,93 Erste Generation 138 25,4 14,5 1,85 Deutsch-T\u00fcrken 366 19,7 16,9 1,90 T\u00fcrkische Abstammung 1.223 24,9 24,0 1,91 Zweite Generation 501 19,0 19,0 1,73 Land oder Ausl\u00e4nder\" sind und zustimmend auf die Frage \"Kommen Sie selbst Erste Generation 263 27,4 27,4 1,68 Italiener 764 21,9 21,9 1,71 Zweite Generation 400 5,8 45,0 1,57 Staatsangeh\u00f6rigkeit wie der Befragte; Multikulturalit\u00e4tsindex: Zahl verschiedener Nationalit\u00e4ten im Freundesnetzwerk (Range: 1-7). Erste Generation 33 18,2 27,3 1,58 nischen Abstammung des Befragten ist, Index 2: Ausschlie\u00dflich Freunde mit der gleichen Deutsch-Italiener 433 6,7 43,6 1,57 Interethnische Freundschaften, interethnische Partnerschaften und soziale Integration 81 Tabelle 4: Homogenit\u00e4t und Multikultura lit\u00e4t der Freundesnetzwerke Staatsangeh\u00f6rigkeit\/ Fallzahl Index 1: Ethnisch Index 2: Auf Multikulturalit\u00e4t Ethnische Abstammung homogenes Netz-Staatsangeh\u00f6rig- (Durchschnitt) werk (Prozent) keit bezogen homogenes Netzwerk (Prozent) Deutsche Abstammung 1.189 71,2 71,2 1,40 Italienische Abstammung 1.197 16,4 29,7 1,66 Datenquelle: Integrationssurvey des BiB. Anteile an Personen mit homogenem Freundesnetzwerk. Index 1: Ausschlie\u00dflich Freunde mit einer Staatsangeh\u00f6rigkeit, die gleich der ethAuch diese Ergebnisse lassen sich durch das SOEP best\u00e4tigen (Tab. 3). Ein homogenes Netzwerk ist dann gegeben, wenn alle Freunde \"aus einem anderen alter von M\u00e4nnern ( Roloff\/Schwarz 2002, S. 11). nerschaften als junge Frauen; dies entspricht dem generell h\u00f6heren ErstheiratsGruppen. Junge M\u00e4nner haben in allen ethnischen Gruppen seltener feste Partschiede gibt. Eine feste Partnerschaft hat die Mehrzahl der Befragten aller allen ethnischen Gruppen und bei beiden Geschlechtern fest miteinander verkn\u00fcpft ( Haug 2002b). Italiener haben eine h\u00f6here Heiratsneigung als DeutschItaliener, wohingegen es zwischen T\u00fcrken und Deutsch-T\u00fcrken kaum Unterst\u00e4mmigen bei 33% ( Haug 2002a, S. 118f). Mit Ausnahme der t\u00fcrkischen Frauen sind weniger als 30% der Frauen verheiratet. Ehe und Elternschaft sind in (vgl. Tab.5), den Italienischst\u00e4mmigen insgesamt bei 22 % und den T\u00fcrkisch\u00dfenordnung der Verzerrung zu erhalten. Der Altersstruktur der Befragten im Integrationssurvey des BiB entsprechend liegt der Anteil der Verheirateten unter den Deutschen insgesamt bei 18% terethnischer Ehen f\u00fchrt ( Stra\u00dfburger 2000; Haug 2004b). Die folgende Analyse interethnischer Partnerschaften soll dazu beitragen, Hinweise \u00fcber die Gr\u00f6deren das Kriterium der Staatsangeh\u00f6rigkeit zu einer erschwerten Erfassung inehen eine Untererfassung der ausl\u00e4ndischen Eheschlie\u00dfungen vorliegt, zum an\u00dfungen der Deutschen untereinander abgenommen hat ( Roloff\/Schwarz 2002, S. 13). Dies k\u00f6nnte als zunehmende soziale Integration gewertet werden. Mit der amtlichen Statistik k\u00f6nnen inte rethnische Beziehungen allerdings nur l\u00fcckenhaft untersucht werden, da zum einen durch Konsulats- und Auslandszwischen Ausl\u00e4ndern untereinander feststellen, w\u00e4hrend die Zahl der EheschlieEheschlie\u00dfungen zwischen deutschen M\u00e4nnern und ausl\u00e4ndischen Frauen sowie Muslimen verringert. Weitere Erkl\u00e4rungsfa ktoren f\u00fcr die Entstehung interethnischer Freundschaften, wie z.B. ethnisc he Identit\u00e4ten, spielen voraussichtlich auch eine Rolle ( Reinders 2004a, 2004b). durchschnittlichen Deutschkenntnissen, w\u00e4hrend sie sich bei praktizierenden Bildungsniveau und abgeschlossener Berufsausbildung und Befragten mit \u00fcberFreunde zu haben, um mehr als das Doppelte erh\u00f6ht ist ( Haug 2003a, S. 121). Daneben erh\u00f6ht sich die Wahrscheinlichkeit auch bei Befragten mit h\u00f6herem Befragten mit ausl\u00e4ndischem Elternpaar die Wahrscheinlichkeit, deutsche sion) hat gezeigt, dass unter Kontro lle der ethnischen Abstammung und der Staatsangeh\u00f6rigkeit Befragte mit einem binationalen Elternpaar im Vergleich zu Deutschen haben (siehe Tab. 6). Eine multivariate Analyse (logistische Regres82 Sonja Haug dem deutschen Elternteil \u00fcber \"vererbt es\" aufnahmelandspezifisches soziales Kapital und somit ein h\u00f6heres soziales In tegrationspotential, wohingegen Eingeb\u00fcrgerte in dieser Hinsicht weniger Gelegenheiten zur Kontaktaufnahme mit 4 Interethnische Partnerschaften Seit 1985 l\u00e4sst sich in Deutschland ein Anstieg der Zahl der Eheschlie\u00dfungen zwischen deutschen M\u00e4nnern und ausl\u00e4ndischen Frauen nachweisen ( Roloff 1998, S. 320). Im Zeitraum von 1991 bis 1999 l\u00e4sst sich ein starker Anstieg der eingeb\u00fcrgert. Insofern ist nur ein kleiner Teil der Partnerschaften der DeutschDie Partner\/innen der Deutsch-T\u00fcrken sind jedoch sehr h\u00e4ufig Partnerinnen, weibliche dagegen nur zu 28% deutsche Partner. Partnerinnen auftreten. M\u00e4nnliche Deutsch-T\u00fcrken haben zu 54% deutsche haben deutsche Deutsch-T\u00fcrken sind Stra\u00dfburger 2000, S. 84; Vetter 2001, S. 207). Bei T\u00fcrkischst\u00e4mmigen zeigt sich ein \u00e4hnliches geschlechtsspezifisches Muster, wenngleich deutsche Partnerinnen seltener w\u00e4hlen zudem relativ h\u00e4ufig Partner mit anderer Staatsangeh\u00f6rigkeit (vgl. dazu einen deutschen Partner. Deutsch-italienische Frauen und italienische M\u00e4nner deutsche Partner (Chi Partnerinnen. Italienische Frauen haben vergleichsweise selten Kroatien, Russland, Polen), Italien und Amerika auf. Italienischst\u00e4mmige M\u00e4nner haben unabh\u00e4ngig von der Staatsangeh\u00f6rigkeit signifikant h\u00e4ufiger deutsche Partnerinnen als italienische Frauen bzw. eine(n) Deutsche(n) zu heiraten?\" nern treten Partnerinnen aus der slawischen L\u00e4ndergruppe (Albanien, Serbien, und \"Ja, m\u00f6glicherweise\" auf die Frage \"K\u00f6nnen Sie sich vorstellen, eine(n) Ausl\u00e4nder(in) kei und Italien, daneben auch Amerikaner und Afrikaner, bei deutschen M\u00e4nDie Akzeptanz einer interethnischen Ehe ergibt sich aus den Antworten: \"Ja, auf jeden Fall\" schen Frauen mit ausl\u00e4ndischen Partnern dominieren Staatsangeh\u00f6rige der T\u00fcrEingeb\u00fcrgerte umfasst den Anteil deutscher Partner abz\u00fcglich der eingeb\u00fcrgerten Partner. Andere Staatsang. 4,4 6,1 13,0 9,2 9,5 15,6 1,4 2,6 2,7 4,9 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 Deutsch ohne Eingeb. 89,6 88,9 54,8 77,3 28,2 57,1 8,6 34,2 5,8 19,4 Akzeptanz einer interethnischen Ehe ja 82,9 88,0 87,0 95,0 85,4 90,9 65,8 70,9 62,2 75,8 Deutsch+Italien.\/T\u00fcrk. - - 2,7 1,7 0,4 0,4 0,7 1,3 1,3 0,4 T\u00fcrkisch 1,7 0,7 - - - - 70,0 42,1 84,4 69,6 Italienisch 1,4 1,0 28,1 7,6 58,1 24,2 - - - Partnerschaft und\/oder Ehe 57,1 48,1 65,5 55,3 63,3 57,0 65,1 49,7 59,1 53,5 Staatsangeh\u00f6rigkeit des Partners\/der Partnerin Deutsch 92,5 92,2 56,2 81,5 32,0 59,7 27,9 53,9 11,6 25,1 Interethnische Freundschaften, interethnische Partnerschaften und soziale Integration 83 Tabelle 5: Partnerschaft und Staatsangeh\u00f6rigkeit der Partner\/innen (Spaltenprozente) Staatsangeh\u00f6rigkeit- ethnische Abstammung Deutsch Deutsch- Italiener Deutsch- T\u00fcrken Italiener T\u00fcrken Geschlecht wmwmwmwmwm Anzahl 604 616 223 215 381 405 215 153 381 492 Ehe und Partnerschaft Verheiratet 20,7 15,3 17,5 16,3 26,2 23,7 45,6 23,5 38,8 28,7 Datenquelle: Integrationssurvey des BiB. w: weiblich, m: m\u00e4nnlich. Partnerschaften umfassen sowohl Ehen als auch nichteheliche Lebensgemeinschaften. Die Kategorie Deutsch ohne Deutsche mit fester Partnerschaft haben zu mehr als 90% Partner mit deutscher Staatsangeh\u00f6rigkeit, wobei sich die Geschlechter nicht unterscheiden. Bei deut2-Test, p<0,001). Deutsch-Italiener haben 82% der deutschgleichzeitig unabh\u00e4ngig von ihrem Geschlecht signifikant h\u00e4ufi- italienischen M\u00e4nner ger deutsche Partnerinnen oder Partner als Italiener (Chi 2-Test, p<0,001). 82% der deutsch-italienischen M\u00e4nner haben deutsche Die Partner\/innen der j edoch sehr h\u00e4ufig eingeb\u00fcrgert meist der intergenera tive Wandel im Mittelpunkt des Interesses steht ( Nauck spielen bei Eingliederungsprozessen generell eine bedeutende Rolle, wobei zuEingeb\u00fcrgerte sind. Es stellt sich die Frage, ob die beob achteten Muster der Partnerbeziehungen mit der Nationalit\u00e4t der Eltern zusamme nh\u00e4ngen, d.h. eine intergenerationale Transmission des Verhaltens zu beobachten ist. Intergenerative Beziehungen auf. Auff\u00e4llig ist dies insbesondere, da Deutsch-Italiener in der Regel von deutsch-italienischen Eltern abstammen, wohingegen Deutsch-T\u00fcrken zumeist T\u00fcrken stark reduziert. Dieser Effekt trifft jedoch nicht bei Deutsch-Italienern gebnisse des DJI-Ausl\u00e4ndersurveys ( Weidacher 2000, S. 223f). Oben wurde gezeigt, dass sich unter Nichtber\u00fccksichtigung eingeb\u00fcrgerter Partner\/Partnerinnen der Anteil interethnischer Partnerschaften bei Deutschgeringere Interesse an gemischt-nationalen Ehen bei Frauen best\u00e4tigen die Erdie fr\u00fche Familiengr\u00fcndung und das ethnisch orientierte Beziehungsverhalten bei jungen T\u00fcrkinnen, das Auftreten fe ster Partnerbeziehungen mit Deutschen bei einem bedeutenden Prozentsatz italienischer junger Erwachsener sowie das tivbefragung 2001\" ( Venema\/Grimm 2002, S. 42). In anderen Studien liegt die Ablehnungsquote noch h\u00f6her ( Nauck 2002a, S. 332), wenngleich in der j\u00fcngeren Generation tendenziell eine h\u00f6here Akzeptanz zu finden ist. Insbesondere von 36% Ablehnung deutscher Partner bei t\u00fcrkischen Frauen der \"Repr\u00e4sentanen deutschen Mann zu heiraten. Anderers eits ist in dieser Gruppe mit 38% die Ablehnung deutscher Partner am h\u00f6chsten. Dieser Wert best\u00e4tigt das Ergebnis mit einem t\u00fcrkischen Mann zusammen si nd und insofern die geringste Bereitschaft zu interethnischen Partnerschaften erkennen lassen, w\u00e4ren 62% bereit, eideutsche Freundin oder Frau, aber glei chzeitig k\u00f6nnen sich 88% vorstellen, eine ausl\u00e4ndische Frau zu heiraten. Selbst unter den t\u00fcrkischen Frauen, die zu 84% w\u00fcrden. Zwar haben 89% aller deutschen M\u00e4nner mit fester Partnerschaft eine wobei M\u00e4nner generell h\u00e4ufiger eine Partnerin mit anderer Nationalit\u00e4t heiraten schaft nicht zu erkennen ist. Die allgemeine Akzeptanz eines ausl\u00e4ndischen bzw. deutschen Ehepartners ist \u00fcber alle ethnischen Gruppen und Geschlechtsgruppen hinweg relativ hoch, r\u00fccksichtigung der Einb\u00fcrger ung zeigt sich bei t\u00fcrkischen Befragten somit eine Neigung zu ethnisch homogenen Partnerschaften, die anhand der Staatsb\u00fcrgerzumeist t\u00fcrkisch waren (bei Deutsch-T\u00fcrken 95%, bei T\u00fcrken 86%). Unter Beeingeb\u00fcrgerten Partner kann gezei gt werden, dass diese bei Italienischst\u00e4mmigen nur zu einem Drittel italienisch (bei DeutschItalienern in 29% der F\u00e4lle, bei Italienern 33%), bei T\u00fcrkischst\u00e4mmigen aber Anhand einer Analyse der vorherigen Staatsangeh\u00f6rigkeiten der der Anteil der Partnerschaften mit einer Deutschen um fast 20%. ziert sich auch in dieser Gruppe unter Abzug der Eingeb\u00fcrgerten homogamer Partnerwahl nicht so stark ausgepr\u00e4gt, jedoch redudeutsch-t\u00fcrkischen M\u00e4nnern ist zwar die Tendenz zu ethnisch 84 Sonja Haug T\u00fcrkinnen (9%) eine interethnische Pa rtnerschaft mit einem urspr\u00fcnglich Deutschen. Gleiches gilt f\u00fcr T\u00fcrkinnen, die ohne Ber\u00fccksichtigung der Eingeb\u00fcrgerten noch seltener einen deutschen Partner haben (6%). Das hei\u00dft, t\u00fcrkischst\u00e4mmige t\u00fcrkischst\u00e4mmige Frauen w\u00e4hl en unabh\u00e4ngig von ihrer StaatsFrauen w\u00e4hlen unab- b\u00fcrgerschaft fast ausschlie\u00dflich t\u00fcrkischst\u00e4mmige Partner. Bei h\u00e4ngig von ihrer Staatsb\u00fcrgerschaft fast ausschlie\u00dflich t\u00fcrkischst\u00e4mmige Partner kulturellen Pr\u00e4ferenzen und Normen zustande kommt ( Nauck 2001; Haug 2004b). Eine Begr\u00fcndung f\u00fcr den positiven Effekt binationaler Eltern auf die Wahrscheinlichkeit, deutsche Partner zu finden, k\u00f6nnte somit im intergenerativen sammenspiel von Gelegenheitsstrukturen, Ressourcenausstattung und ethnischPartner, die Einfluss auf die Attraktivit\u00e4t haben ( Klein 2000; Thode-Arora 1999). Demzufolge erscheint es plausibel, dass die Partnerwahl durch ein ZuEltern T\u00fcrkisch 1.219 98,2 35,7 86,5 lichkeiten zum Kennen lernen bestimmen, und die Ressourcenausstattung der Italienisch 867 70,8 41,1 58,9 T\u00fcrkische Abstammung Eltern Deutsch-T\u00fcrkisch 22 1,8 64,3 13,5 0,000 Eltern Deutsch-Ausl\u00e4ndisch 85 7,0 80,0 20,0 Italienische Abstammung Deutsch-Italienisch 357 29,2 74,4 25,6 0,000 riater Analyse stabil ( Haug 2002b, S. 409). Tabelle 6: Binationale Eltern und interethnische Partnerwahl fragte mit deutsch-ausl\u00e4ndischen Eltern einen signifikant h\u00f6heren Anteil deutscher Partner oder Partnerinnen haben. Dieser Effekt bleibt auch bei multivahaupts\u00e4chlich aus Polen oder Osteuropa. Die bivariate Analyse zeigt, dass Be29% der Italienischst\u00e4mmigen und 2% de r T\u00fcrkischst\u00e4mmigen haben binationale Eltern (Tabelle 6); unter den Deutschen haben 7% ausl\u00e4ndische Elternteile, deutsche Staatsangeh\u00f6rigkeit besitzt oder nicht in Deutschland geboren wurde. wurde als auch die deutsche Staatsangeh\u00f6rigkeit besitzt und der andere nicht die 31% der Italiener in Deutschland mit einer Deutschen verheiratet ( Haug 2004b). Eine binationale Ehe der Eltern wird hier operational als Ehe zwischen einem Paar definiert, bei dem der eine Ehepartner sowohl in Deutschland geboren im Generationenverlauf verst\u00e4rkt auftreten. Laut Mikrozensus 2000 sind 2000 Wahrscheinlichkeit einer Partnerschaf t mit einem oder einer Deutschen erh\u00f6ht wird und Partnerbeziehungen zu Angeh\u00f6rigen der Aufnahmegesellschaft somit granten untersucht ( Nauck\/Kohlmann\/Diefenbach 1997). Die Transmissionshypothese besteht darin, dass bei Kindern aus deutsch-ausl\u00e4ndischen Ehen die Interethnische Freundschaften, interethnische Partnerschaften und soziale Integration 85 2004, S. 93f). Intergenerationale Transmissionshypothesen wurden unter R\u00fcckgriff auf verschiedene Erkl\u00e4rungsans\u00e4tze in Bezug auf Bildungserfolge von MiFallzahl Anteil Staatsangeh\u00f6rig-Staatsangeh\u00f6rig-Chi2-Test, keit Partner\/in keit Partner\/in p< Deutsch ohne Ausl\u00e4ndisch Eingeb\u00fcrgerte (Zeilenprozent) (Zeilenprozent) Deutsche Abstammung Eltern Deutsch 1.135 93,0 89,9 10,1 0,04 Datenquelle: Integrationssurvey des BIB. Eingeb\u00fcrgerte deutsche Partner\/Partnerinnen wurden als urspr\u00fcnglich ausl\u00e4ndisch kategorisiert. M\u00f6gliche Begr\u00fcndungen f\u00fcr Unterschiede in der individuellen H\u00e4ufigkeit interethnischer Partnerschaften liefern Pa rtnerwahltheorien. Wichtige allgemeine Erkl\u00e4rungsfaktoren bei der Partnerwahl sind Gelegenheitsstrukturen, die M\u00f6g- und indirekt vom Einwanderungsalter ab und bestimmen gleichzeitig die ResBildung oder berufliche Platzierung h\u00e4ngen wiederum von der Sprachfertigkeit Beherrschung kultureller Fertigkeiten wie der deutschen Sprache. Schulische Wohnviertel, Schule, Arbeitsplatz und Verwandtschaft abh\u00e4ngt, andererseits die der Kontaktaufnahme beeinflusst und z. B. von einer ethnischen Mischung in on die kulturelle Integration ( Esser 2001, S. 17f.). Voraussetzung f\u00fcr die soziale Interaktion ist einerseits die Gelegenheitsstruktur, die die Wahrscheinlichkeit Nach Esser geht die Platzierung in B ildung und Beruf der Interaktion mit Angeh\u00f6rigen der Aufnahmegesellschaft voraus. Zudem bedingt die soziale IntegratiKontakte zu Deutschen zu kn\u00fcpfen als Deutsch-T\u00fcrken. Die Interpretation der Ergebnisse \u00fcber die Kontakte zu Deutschen kann durch R\u00fcckgriff auf integrationstheoretische Konzepte strukturiert werden. und Deutsch-T\u00fcrken im Vergleich zu ni cht-deutschen Befragten mit gleicher ethnischen Abstammung. Hierbei scheinen Deutsch-Italiener noch erfolgreicher ist das h\u00f6here Ausma\u00df sozialer Integration in der Gruppe der Deutsch-Italiener weiteres Ergebnis der Analyse des Integrationssurveys des BiB und des SOEPs lauf erh\u00f6ht und dass junge Immigrantinne n in geringerem Ma\u00dfe Kontakte zu Deutschen pflegen als junge M\u00e4nner gleicher ethnischer Abstammung. Ein sich weitreichende Folgen f\u00fcr die Beteiligten und ihre Kinder ( Nauck 2004, S. 103). Auch in anderem Kontext wurde fe stgestellt, dass binationale Ehen besonders g\u00fcnstige Voraussetzungen f\u00fcr de n Eingliederungsprozess aller Familienmitglieder schaffen ( Nauck 2002b). onsrelevanter Ressourcen stattfindet. Aus Partnerwahlentscheidungen ergeben Generationen, indem ein Transfer des sozialen Kapitals und anderer integratidung, sie stellen auch die Weichen f\u00fcr eine soziale Integration in den folgenden sind binationale Partnerschafte n und die damit einhergehende soziale Integration in der Familie nicht nur abh\u00e4ngig von kognitiven und strukturellen Integrationsindikatoren wie den Sprachkenntnissen oder der Schulbilnahme sozialer Beziehungen zu Deutschen erleichtern. Insofern kulturelle Normen in Zuge der Sozialisation, die ihnen die Aufnen. Zudem erlernen sie aufnahmelandspezifische ethnischder Eltern h\u00e4ufiger Gelegenheit, andere Deutsche kennen zu lerund durch Kontakte zu deutschen Verwandten oder Bekannten haben die Kinder h\u00f6here aufnahmelandspezifische Ressourcen teil und die deutsche Verwandtschaft \u00fcber \"vererbtes\" aufnahmelandspezifisches soziales Kapital. Mit einem deutschst\u00e4mmigen Elternteil 86 Sonja Haug Ressourcentransfer, insbesondere des kulturellen und sozialen Kapitals, liegen. Etwa ein Drittel der Italienischst\u00e4mmigen verf\u00fcgt durch einen deutschen Elternmit einem deutschst\u00e4mmigen Elternteil haben die Kinder h\u00f6here aufnahmelandspezifische Ressourcen 5 Schlussfolgerungen Zusammenfassend zeigen die Ergebnisse, dass italienisch-st\u00e4mmige Zuwanderer \u00fcber eine bessere Ausstattung mit aufnah melandspezifischem sozialen Kapital verf\u00fcgen und damit in h\u00f6herem Ma\u00dfe sozi al integriert sind als t\u00fcrkischst\u00e4mmige, dass das Ausma\u00df der sozialen Integration sich im Generationenver- tegrationsproblemen arbeitenden ethnischen Vereinen ( Thr\u00e4nhardt 2000). assimilation\" bezeichnet ( Portes 1995). Eine wichtige Unterscheidung ist hier die zwischen der heimatbezogenen Selbstorganisation und den produktiv an Inkann sich integrationshinderlich auswirken; dieser Prozess wird als \"downward gesellschaft hindert. Die starke Orientierung an der ethnischen Gemeinschaft ethnischen Nischen\u00f6konomie eine Art von \"Mobilit\u00e4tsfalle\" ( Wiley 1970) entsteht, die die Migranten an einer \"normalen\" Karriere innerhalb der Aufnahmeblierung und dem Funktionieren einer ethnischen Nischen\u00f6konomie bei ( Sanders\/Nee 1996). Andererseits kann es passieren, dass mit einer einseitigen Konzentration auf eigenethnische Netzwerke und berufliche Bet\u00e4tigungen in der Karriere in der ethnischen Nischen\u00f6konomie an. In einer Reihe von Studien wurde darauf hingewiesen, dass Beziehungen zu Angeh\u00f6rigen der eigenen ethnischen Gr uppe au\u00dferordentlich hilfreich f\u00fcr die Integration bzw. \"Binnenintegration\" ( Elwert 1982) sein k\u00f6nnen (Zhou\/Bankston 1994). Soziales Kapital innerhalb ethnischer Gemeinschaften stellt eine Ressource dar, die sich au s Werten, Solidarit\u00e4t, Reziprozit\u00e4t und Vertrauen speist (Portes\/Sensenbrenner 1993). Soziale Beziehungen tragen zur Etarung n\u00fctzlich, Kontakte zu Deutschen zu haben - es sei denn, sie streben eine ber Deutsche sind, ist es f\u00fcr Migranten bei der Jobsuche und beruflichen Platzieaussichtlich nicht unidirektional. Da z.B. in Deutschland die meisten Arbeitgezialer und sozialstruktureller Eingliederung in die Aufnahmegesellschaft vorKontaktaufnahme zu Einheimischen bei Nichteingliederung in Schule und Beruf schwierig. Insofern ist die kausale Richtung des Zusammenhangs zwischen soAlltagsgestaltung in der Aufnahmegese llschaft und einen weiteren beruflichen Aufstieg notwendigen Ressourcen erworben werden k\u00f6nnen. Allerdings ist die Beziehungen zu Angeh\u00f6rigen der Aufnahmegesellschaft die f\u00fcr die erfolgreiche ausstattung. Generell kann angenommen werden, dass nur durch Aufnahme von seits hat die soziale Interaktion wiederum R\u00fcckwirkungen auf die Ressourcenstrukturelle und kulturelle Merkmale sowie die damit verbundene Gelegenheitsstruktur und Ressourcenausstattung Einfluss auf die soziale Einbettung, andererEinerseits haben die Einwanderungsbiographie, soziodemographische, sozialRichtung des Einflusses auf die soziale Integration nur schwer zu spezifizieren. len Distanzen abh\u00e4ngen ( Esser 1990, S. 191f.). Gelegenheiten und M\u00f6glichkeiten, d.h. Fertigkeiten und die Ausstattung mit Ressourcen, sind eng miteinander verkn\u00fcpft und in den meisten F\u00e4llen ist die teraktionsfertigkeiten, normativen Gruppenerwartungen und eventuellen soziader Kontaktaufnahme und verschiedenen Interessen, die wiederum von den InGruppe ausgeht. Der Aufwand ergibt sich aus unterschiedlichen M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Beziehungen zu Angeh\u00f6rigen der eigenen ethnischen und der fremden Theorie der Freundschaftswahl, die von einem unterschiedlich hohen Aufwand Kapital entscheidend ist. Ein geeigneter Erkl\u00e4rungsansatz basiert auf einer Fertigkeiten zusammen, \"kulturelles Kapital\", das f\u00fcr den Erwerb von sozialem Heiratsverhalten haben ( Haug 2002b), die Gelegenheitsstruktur f\u00fcr interethnische Kontakte beeinflussen. Mit der Religionszugeh\u00f6rigkeit h\u00e4ngen kulturelle Interethnische Freundschaften, interethnische Partnerschaften und soziale Integration 87 sourcenausstattung sowie die Gelegenheitsstruktur f\u00fcr Kontakte. Ebenso k\u00f6nnen kulturelle Faktoren wie die Religionszugeh\u00f6rigkeit, die starken Einfluss auf das nenkreises als Eheschlie\u00dfungen Deutscher registriert werden. Statistik nicht erkennen und wird untersch\u00e4tzt, da Eheschlie\u00dfungen dieses Persoan Partnerschaften mit Deutschen aufweisen, l\u00e4sst sich ebenfalls in der amtlichen ethnischen Gruppe rekonstruieren. Insofern wird anhand amtlicher Statistiken die soziale Integration der Bev\u00f6lkerungs gruppe mit t\u00fcrkischer Abstammung \u00fcbersch\u00e4tzt. Die soziale Integration von Deutsch-Italiener, die ein sehr hohes Ausma\u00df Abstammung und die Staatsangeh\u00f6rigkeit der Freunde liefern. Es hat sich auch gezeigt, dass anhand amtlicher Statistiken eine betr\u00e4chtliche \u00dcbersch\u00e4tzung der H\u00e4ufigkeit deutsch-t\u00fc rkischer Eheschlie\u00dfungen auftritt. Der hohe Anteil der binationalen Ehen in der a mtlichen Statistik l\u00e4sst sich zum Teil als Ehe zwischen eingeb\u00fcrgerten und nicht-eingeb\u00fcrgerten Angeh\u00f6rigen der gleichen bauen und Frageformulierungen zu finden, die Informationen \u00fcber die ethnische gen Forschungsprojekten unerl\u00e4sslich, die Namensinterpretatoren weiter auszu(Portes 1997), sollte ein methodisches und theoretisches Konzept gefunden werden, das langfristig zur Unterscheidung von ethnischen Gruppen dient. Die Verwendung von Methoden der Netzwerkanalyse hat sich als Werkzeug zur Untersuchung der sozialen Integration bew\u00e4hrt. Jedoch ist es bei zuk\u00fcnftinotwendige Aufgabe ist, die zweite oder dritte Generation im Blick zu behalten ter der Voraussetzung, dass es f\u00fcr die Integrationsforschung eine wichtige und Deutsche behandelt werden, wird das Ausma\u00df der Integration untersch\u00e4tzt. Unund Staatsangeh\u00f6rigkeit zu de finieren. Da in der amtlichen Statistik und Stichproben auf der Basis der Staatsb\u00fcrgerschaft eingeb\u00fcrgerte wie einheimische schen als Deutsch-Italiener und Deutsch-T\u00fcrken ( Haug 2002a; Salentin\/Wilening 2003). Die Ergebnisse zeigen, dass es notwendig ist, die Zugeh\u00f6rigkeit zu einer Gruppe durch eine Kombination aus ethnischer Abstammung unterscheiden sich nicht-eingeb\u00fcrgerte Ausl\u00e4nder in st\u00e4rkerem Ma\u00dfe von DeutSchulbildung, Erwerbst\u00e4tigkeit und anderen integrationsrelevanten Breichen r\u00fccksichtigung der Staatsangeh\u00f6rigkeit von Personen mit Migrationshintergrund. Bei der Partner- und Freundeswahl, im generativen Verhalten, in der granten vonstatten gehen und welche Faktoren eine Rolle spielen. Ein wichtiges Ergebnis f\u00fcr die Methoden der Integrationsforschung ist die Ver\u00e4nderung der H\u00e4ufigkeitsverteilung der Integrationsindikatoren unter Bek\u00f6nnten Aufschluss dar\u00fcber geben, wie Partnerwahlentscheidungen bei MiKontakte zu Deutschen im Verwandtsc haftsnetzwerk und die Vermittlung kultureller Kenntnisse im Zuge der Sozialisation ergibt. Weitere Untersuchungen Weg zur sozialen Integration im Generationenverlauf gesehen werden. Es scheint plausibel, dass sich die Wirkung aus der Kn\u00fcpfung sozialer Nachkommen. Interethnische Partnerschaften k\u00f6nnen als ein erweist sich als erfolgreiches Mittel zur sozialen Integration der stierte soziale Integration in eine deutsch-ausl\u00e4ndische Familie des aufnahmelandspezifischen sozial en Kapitals, das sich aus einer binationalen Ehe der Eltern ergibt. Die durch Heirat manifene wichtige Erkl\u00e4rungskomponente ist dabei die Transmission 88 Sonja Haug Es wurde argumentiert, dass interethnische Partnerschaften zwischen Deutschen und Italienisch- und T\u00fcrkischst\u00e4mmigen in hohem Ma\u00dfe von GelegenInterethnische Partner- heitsstrukturen und der Ressourcenausstattung abh\u00e4ngig sind. Eischaften k\u00f6nnen als ein Weg zur sozialen Integration im Generationenverlauf gesehen werden schaft, 27. Jg., H. 4, S. 393-425. scher, italienischer und t\u00fcrkischer Abstammung. In: Zeitschrift f\u00fcr Bev\u00f6lkerungswissenJg., H. 1, S. 115-144. Haug, S. (2002b): Familie, soziales Kapital und soziale Integration. Zur Erkl\u00e4rung ethnischer Unterschiede in Partnerwahl und generativem Verhalten bei jungen Erwachsenen deutnisse des Integrationssurveys des BiB. In: Zeitschrift f\u00fcr Bev\u00f6lkerungswissenschaft, 27. Opladen, S. 185-206. Esser, H. 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Eine Erkl\u00e4rungshypothese f\u00fcr Partnerschaften mit Deutschen erweisen sich h\u00e4ufig als Partnerschaften mit einInterethnische Freundschaften, interethnische Partnerschaften und soziale Integration 89 Gem\u00e4\u00df obenstehender Analyse ist das Ausma\u00df der intraethnischen Partnerwahlpr\u00e4ferenz bei t\u00fcrkischen Migranten der zweiten Generation relativ hoch, 6 Literatur Corneli\u00dfen, W. (2002): Freizeit - freie Zeit f\u00fcr junge Frauen und M\u00e4nner? In: Corneli\u00dfen, W.\/Gille, M.\/Knothe, H.\/Meier, P.\/Queisser, H.\/St\u00fcrzer, M. (Hrsg.): Die Lebenssituation und die Perspektiven junger Frauen und M\u00e4nner in Deutschland. Eine sekund\u00e4ranalyti- 1320-1350. Portes, A. (1995): Children of Immigrants: Segmented Assimilation and Its Determinants. In: Portes, A. (Hrsg.): The Economic Sociology of Immigration: Essays on Networks, Ethnicity, and Entrepreneurship. - New York, S. 248-279. Portes, A. 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Mit Methoden der Netzwerkanalyse werden Indikatoren f\u00fcr die soziale Integration gebildet, z.B. die ethnische Homogenit\u00e4t der Freundesnetzwerke. Datenbasis ist der Integrationssurvey des Bundesinstituts f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsforschung (BiB), eine Befragung von 18-bis 30-J\u00e4hrigen mit deutscher, italienischer und t\u00fcrkischer Abstammung. Generell haben die italienisch-st\u00e4mmigen Befragten h\u00e4ufiger als die t\u00fcrkisch-st\u00e4mmigen Kontakte zu Deutschen und junge Immigrantinnen pflegen seltener als junge M\u00e4nner gleicher ethnischer Abstammung Kontakte zu Deutschen. Das aufnahmelandspezifische soziale Kapital und damit das Ausma\u00df der sozialen Integration erh\u00f6ht sich im Generationenverlauf. Dabei erweisen sich die zumeist von binationalen Eltern abstammenden Deutsch-Italiener und in geringerem Ma\u00dfe die eingeb\u00fcrgerten Deutsch-T\u00fcrken als besonders gut sozial integriert. Eine Analyse vergleichbarer Subgruppen des Sozio-\u00f6konomischen Panels zeigt \u00e4hnliche Resultate. Damit best\u00e4tigt sich auch bei der sozialen Integration der Befund, dass ohne angemessene Ber\u00fccksichtigung von Doppelstaatsangeh\u00f6rigen und eingeb\u00fcrgerten Zuwanderern die Integrationserfolge von ethnischen Gruppen untersch\u00e4tzt werden.","bibtex_key":"haug2003interethnische","remarks":"https:\/\/doi.org\/10.1007\/s11577-003-0118-1. (Mikrozensus)","address":"","recordurl":"https:\/\/doi.org\/10.1007\/s11577-003-0118-1","document_type":"article","tags":["2003","FDZ_GML","MZ_input2020","MZ_pro","Mikrozensus","SCOPUSindexed","SSCIindexed","article","checked","indexproved","reviewed"],"data_source":["Mikrozensus-Bibliography"],"study_group":["Mikrozensus (MZ)"],"group_description":[],"group_number":[],"group_link":[],"study_group_en":[],"group_description_en":[],"group_link_en":[],"group_image_file":[],"index_source":"Bibsonomy","literature_collection":"GESIS-Literaturpool","gesis_own":1},"system_type":"EXP","doc_rank":2,"rid":28959621},{"_index":"gesis-21-05-2026-02-00-54","_id":"gesis-bib-57614","_version":1,"_seq_no":9911,"_primary_term":1,"found":true,"_source":{"coreAuthor":["Haug, Sonja"],"coredoctypelitadd":["Monographie"],"coreJournalTitle":"Zeitschrift f\u00fcr Bev\u00f6lkerungswissenschaft","coreLanguage":["Deutsch (DE)"],"database":"GESIS - Bibliothek","data_source":"GESIS-BIB","document_type":"Zeitschriftenaufsatz","fulltext":0,"gesis_own":1,"library_location":["K\u00f6ln Zeitschriftenaufsatz"],"person":["Haug, Sonja"],"person_sort":"Haug","publisher":"GESIS","source":"In: Zeitschrift f\u00fcr Bev\u00f6lkerungswissenschaft, Jg. 27, 2002, Nr. 4, S. 393-426.. 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Partnerschaften zwischen Personen mit und ohne Migrationshintergrund. Die vorliegenden Daten zeigen, dass die soziale Integration durch vielf\u00e4ltige und auch intensive Alltagskontakte und Freundschaftsbeziehungen zwischen der Bev\u00f6lkerung mit und ohne Migrationshintergrund gekennzeichnet ist. Bei den Indikatoren Partnerschaften und Eheschlie\u00dfungen sind jedoch noch in h\u00f6herem Ma\u00dfe ethnisch-religi\u00f6se Muster zu erkennen. Zu jedem Bereich werden verschiedene Indikatoren dargestellt, wobei die Analyse je nach Datenlage auf ausl\u00e4ndischer Staatsangeh\u00f6rigkeit oder Migrationshintergrund beruht. Da im Bereich der interethnischen Kontakte und Freundschaften keine amtlichen Statistiken vorliegen, wurde hierf\u00fcr stark auf sozialwissenschaftliche Befragungsdaten zur\u00fcckgegriffen. 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Interethnische Kontakte und Freundschaftsbeziehungen Anhand einer Auswertung der Repr\u00e4sentativbefragung (RAM) zeigt sich, dass Be rigen deutscher Herkunft haben. Dagegen ist bei T t\u00e4tengruppen in Deutschland befragt wurden, konnte anhand des SOEP das Kon Grunde gelegt. W\u00e4hrend in der RAM-Studie Ausl\u00e4nder der f\u00fcnf gr\u00f6\u00dften Nationali rantengruppen 2006\/2007 (RAM) und das Sozio-oekonomische Panel (SOEP) zu Bev\u00f6lkerungsbefragungen wie die Repr\u00e4sentativbefragung ausgew\u00e4h lter Mig Partnerschaften gibt es naturgem\u00e4\u00df keine amtliche Datenquelle. Hierf\u00fcr werden die Untersuchung von interethnischen Alltagskontakten, Freundschaften oder t\u00e4glicher Kontakt mit Nachbarn aus der eigenen ethnischen Gruppe. und der einheimischen Bev\u00f6lkerung. Es werden Alltagskontakte Ehen der Bev\u00f6lkerung k\u00f6nnen anhand des Mikrozensus beobachtet werd en. F\u00fcr ben, und auf der anderen Seite eine zweite gro\u00df haben, h\u00f6her als 6 %. Hinzu kommt bei 43 % der t\u00fcrkischen Befragte ngruppe ein Beziehungen von Zuwanderern untereinander sowie zwischen Zuwanderern Statistik zum Familiennachzug gem\u00e4 keit der Ehepartner) gibt die Eheschlie\u00dfungsstatistik Auskunft. Die bestehenden auf der einen Seite eine gro\u00dfe Gruppe von Ausl\u00e4ndern, die t\u00e4glich Kontakte ha ist der Anteil derer, die gar keinen Kontakt zu Deutschen in der Nachbarschaft Sie bemisst sich in diesem Arbeitspapier an der Art und Intensit\u00e4t der sozialen zur Verf\u00fcgung. Die entsprechende Wanderungsdynamik l\u00e4sst sich anhand der in deutschen Standes\u00e4mtern (nach Staatsangeh\u00f6rigkeit und Religionszugeh\u00f6rig nen aus dem ehemaligen Jugoslawien mit 37 % ebenfalls relativ hoch. Im Hinblick auf Kontakte am Arbeitsplatz, in der Schule oder Universit\u00e4t zeigt sich Working Paper 33 5 Interethnische Kontakte, Ferundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschl and Zentrale Ergebnisse Untersuchungsgegenstand und Datenquellen Soziale Integration wird als ein wichtiger Schritt im Integrationsprozess gesehen. , Freundschaften, Partnerschaften und Ehen untersucht. Zur Analyse der interethnischen Beziehungen stehen verschiedene Datenque llen \u00df der Visastatistik des Ausw\u00e4rtigen Amtes und gem\u00e4\u00df des Ausl\u00e4nderzentralregisters untersuchen. \u00dcber Eh eschlie\u00dfungen \u00fcrken der Anteil ohne famili\u00e4re Kontakte zu Deutschen mit 45 % am h\u00f6chsten und bei Griechen mit 42 % und Perso e Gruppe ohne jegliche Kontakte. In der Nachbarschaft sind Kontakte zu Deutschen bei allen Nationalit\u00e4tengrup Herkunft Kontakte mit Deutschen, \u00e4ltere deutlich weniger. Mit Ausnahme der polnischen sammen: J\u00fcngere Migranten haben meist einmal oder mehrmals w\u00f6chent lich Gruppen ist die Mehrfachintegration, d.h. freundschaftliche Kontakte sowohl zur Herkunft Gruppe haben (46 %), d.h. diese Binnenkontakte sind besonders intensiv. In allen kunftsland kommen, bei allen Migrantengruppen relativ hoch. Besonders ausge die t\u00e4glich freundschaftliche Kontakte zu Angeh\u00f6rigen der eigenen ethnischen nicht klar ist, ob es sich dabei z.T. auch um andere Aussiedler handelt. Umgekehrt liegt der Anteil der engen Bezugspersonen, die aus demselben Her im Ausl\u00e4nderzentralregister zeigen, dass beim Ehegattennachzug bestimmte Wert bei Aussiedlern (57 % deutschst\u00e4mmige enge Bezugspersonen), wobei hier Die Visastatistik des Ausw\u00e4rtigen Amtes sowie die Statistik zum Familiennachzug ausl\u00e4ndischen M\u00e4nnern. ter deutsch-ausl\u00e4ndischer Ehen. Nach 1960 stieg zun\u00e4chst der Anteil der Ehen zwi starke Konzentration auf eigenethnische Bekanntschafts als engste Bezugspersonen drei deutsche Freunde an. Besonders hoch liegt dieser t\u00fcrkischer Nationalit\u00e4t oder Herkunft sind. Eheschlie\u00dfungen, bestehende Ehen und Partnerschaften niert bei den anderen Herkunftsl\u00e4ndern der Nachzug ausl\u00e4ndischer Frauen zu Kontakt zu deutschen Freunden. Selten tritt hingegen der Fall auf, dass gar keine schen Migranten bei der Frage nach den drei engsten Bezugspersonen eine relativ onshintergrund ist dies seltener; 22 % bzw. 28 % in diesen Befragtengruppen geben bei T\u00fcrkischst\u00e4mmigen; 59 % geben an, dass alle drei wichtigsten Bezugs personen und der Ukraine (Nachzug ausl\u00e4ndischer Frauen zu deutschen M\u00e4nnern) domi 6 Working Paper 33 Interethnische Kontakte, Freundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschl and sgruppe haben Migrantinnen deutlich seltener Alltagskontakte mit Deutschen als m\u00e4nnliche Migranten. Anhand des Sozio-oekonomischen Panels l\u00e4sst sich bei t\u00fcrkischen und griechi - und Freundesnetzwer ke beobachten. Bei Personen mit ex-jugoslawischem und italienischem Migrati pr\u00e4gt ist die ethnische Homogenit\u00e4t der Bekanntschafts- und Freundesnetzwerke sl\u00e4nder sind die T\u00fcrkei und die Russische F\u00f6deration, aber auch Indien, S\u00fcdkorea und Kosovo. Mit Ausnahme von Thailand, der Russischen F\u00f6deration Partner der gleichen derzeitigen bzw. ehemaligen Staatsangeh\u00f6rigkeit. Deut der Eheschlie Migrationshintergrund als Ehepartner. Die Mehrheit der Befragten der Repr\u00e4sentativuntersuchung (RAM) hat einen men wird innerhalb der eigenen Religionsgemeinschaft geschlossen. Die Analyse Deutsche mit Migrationshintergrund haben mehrheitlich ebenfalls Deutsche mit muster erkennen. Die \u00fcberwiegende Mehrheit der Ehen von Christen oder Musli hintergrund verheiratet. Aus Polen und der Russischen F\u00f6deration stammende (89 %) und polnischer Frauen (84 %) sowie an deut geb\u00fcrgerte verbergen k\u00f6nnen. In der Eheschlie\u00dfungsstatistik lassen sich zudem religi\u00f6s strukturierte Heirats deutsche oder ausl\u00e4ndische Staat deutschen Ehem\u00e4nnern bei den Eheschlie\u00dfungen russischer (92 %), ukrainischer geht), und dass sich hinter Partnern mit deutscher Staatsangeh\u00f6rigkeit auch Ein bestehen. Dies gilt unabh\u00e4ngig davon, ob Personen mit Migrationshintergrund sind mehrheitlich mit Ausl\u00e4ndern verheiratet. Italienische und serbis che M\u00e4nner schen Frauen h\u00f6her (6 %). 37 % im Jahr 2008, w\u00e4hrend scher Ehen bei einigen Nationalit\u00e4tengruppen hin. Auff\u00e4llig ist de r hohe Anteil an Standes\u00e4mtern geschlossen wird (und somit in die Eheschlie\u00dfungsstatistik ein der Anteil 2008 nur noch 23 %. Die Analyse der Ehen im Mikrozensus 2008 zeigt, dass bei Personen mit Migrati onshintergrund generell selten Ehen mit Personen ohne Migrationshintergrund den Anwerbestaaten Griechenland, Italien, Bosnien, Kroatien, Serbien und T\u00fcrkei Inzwischen liegt der Anteil der Ehen zwischen deutschen M\u00e4nnern und ausl\u00e4ndi dischen M\u00e4nnern an den Ehen unter Beteiligung von Ausl\u00e4ndern von 7 4 % auf Ehen zwischen Ausl\u00e4ndern gleicher oder unterschiedlicher Nationalit\u00e4 t). Die Heiratsmuster des Jahres 2008 deuten auf eine hohe Quote deutsch-ausl\u00e4ndi ein Teil der Ehen von in Deutschland lebenden Ausl\u00e4ndern auch auf deutschen der Tendenz. Heirateten sie im Jahr 2000 noch zu 39 % christliche Frauen, so betrug kunftsl\u00e4ndern zeigen sich Unterschiede: Personen mit Migrationshintergrund aus Working Paper 33 7 Interethnische Kontakte, Ferundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschl and schen deutschen Frauen und ausl\u00e4ndischen M\u00e4nnern an allen Ehen steil an. Nac h 1980 verlief der Anstieg schw\u00e4cher, seit 1998 sinkt der Anteil, 2008 lag er bei 5 %. Analog sank seit 1960 der Anteil der Ehen zwischen deutschen Frauen und ausl\u00e4n der Anteil von Ehen zwischen deutschen M\u00e4nnern und ausl\u00e4ndischen Frauen von 18 auf 48 % anstieg (die an 100 % fehlenden Werte sind schen Ehefrauen bei russischen (79 %) und t\u00fcrkischen M\u00e4nnern (70 %). Dabei ist allerdings zu beachten, dass nur \u00dfungen nach der Religionszugeh\u00f6rigkeit zeigt eine relativ hohe Quote interreligi\u00f6ser Heiraten bei muslimischen M\u00e4nnern, allerding s mit fallen sangeh\u00f6rige sind. Die meisten Ehen bestehen zwischen Partnern mit gleichem Migrationsstatus. Bei der Betrachtung nach Her sche Migranten gekennzeichnet ist. Es zeigen sich dabei Unterschiede zwischen den Migrantengruppen, so dass sich Staat ethnisch-kulturellen bzw Alltagskontakte und Freundschaftsbeziehungen zwischen Einheimischen und herem Ma\u00dfe im Aufnahmeland sozial integriert als t\u00fcrkischst\u00e4mmige Frauen. Die genseitigkeit beruhen, wirken sich hierbei neben Ressourcen, Gelegenheit en und Zusammenfassend ergibt sich ein Bild, das durch vielf\u00e4ltige und auch intensive polnische Zuwanderinnen und italienische Zuwanderer \u00fcber eine bessere Aus ethnisch-religi\u00f6se Muster als bei Freundschaften. Da soziale Beziehungen auf Ge ethnischen Beziehungen aus. 8 Working Paper 33 Interethnische Kontakte, Freundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschl and polnischen Frauen; eine dritte Staatsangeh\u00f6rigkeit (also weder deutsch noch die eigene) des Partners oder der Partnerin kommt nur in Ausnahmef\u00e4llen vor. Zusammenfassende Betrachtung Kapital und der sozialen Integration feststellen lassen. Beispielsweise verf\u00fcgen sangeh\u00f6rigkeit (und damit Einb\u00fcrgerung) spielt bei der sozialen Integration eine geringere Rolle als die Herkunft aus bestimmten L\u00e4ndern. Bei den Indikatoren Partnerschaften und Eheschlie\u00dfungen zeigen sich st\u00e4rkere . ethnisch-religi\u00f6sen Pr\u00e4ferenzen der Migranten auch Pr\u00e4ferenzen von Mitgliedern der Aufnahmegesellschaft zur Aufnahme von inter Working Paper 33 9 Interethnische Kontakte, Ferundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschl and Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 12 \u00dcberblick \u00fcber Forschungsstand und Datenlage 13 2 2.1 Theoretische Perspektiven zu Sozialkapital und Integration 13 2.2 Forschungsstand zu interethnischen Beziehungen 16 2.3 Datenlage 19 Alltagskontakte 23 3 3.1 Kontakt am Arbeitsplat z\/in der Schule oder Universit\u00e4t 23 3.2 Kontakt in der Nac hbarschaft 24 3.3 Kontakt in der Familie 25 3.4 Kontakt im Freundeskreis 26 3.5 Zusammenfassende Betrachtung der Alltagskontakte 28 Bekanntschaften und Freundschaften 29 4 4.1 Bekanntschaften und Freundschaften zwischen ethnischen Gruppen 30 4.2 Bekanntschaften und Freundschaften innerhalb ethnischer Gruppen 32 5 Eheschlie\u00dfungen, Ehen und Partnerschaften 34 5.1 Ehegattennachzug von Deutschen und Ausl\u00e4ndern 34 5.2 Eheschlie\u00dfungen von Deutschen und Ausl\u00e4ndern 37 5.3 Eheschlie\u00dfungen nach Religionszugeh\u00f6rigkeit 41 5.4 Ehen von Personen mit Migrationshintergrund 44 5.5 Interethnische Partnerschaften und Ehen 47 6 Fazit 49 7 Literatur 51 und Alter 1960 bis 2008 38 Eheschlie\u00dfAbbildung 13: 2006\/2007 26 Kontakte zu Freunden nach Nationalit\u00e4t, RAMAbbildung 4: und Geschlecht, RAM-Untersuchung 2006\/2007 28 nach Migrationshintergrund, S Ausw\u00e4rtigen Amtes 35 Abbildung 11: Anteile deutsch Beteiligung von Ausl\u00e4ndern nach Geschlecht, Eheschlie\u00dfungsstatistik 10 Working Paper 33 Interethnische Kontakte, Freundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschl and Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Kontakte am Arbeitsplatz\/in der Schule oder Universit\u00e4t nach Nationalit\u00e4t, RAM-Untersuchung 2006\/2007 24 Abbildung 2: Kontakte in der Nachbarschaft nach Nationalit\u00e4t , RAM-Unter suchung 2006\/2007 25 Abbildung 3: Kontakte in der Familie nach Nationalit\u00e4t, RAM-Untersuchung -Untersuchung 2006\/2007 27 , RAM-Untersuchung 2006\/2007 29 Abbildung 7: Anzahl der aus Deutschland stammenden engen Bezugspersonen OEP 2006 30 Abbildung 8: Anzahl der aus dem gleichen Herkunft sland stammenden engen Bezugspersonen nach Migrationshintergrund, SOEP 2006 33 Abbildung 9: Ehegattennachzug 1998 bis 2008, Visastatistik des Ausw\u00e4r tigen Amtes 34 Abbildung 10: Ehegattennachzug 2008 nach Geschlecht, Visastatistik des -ausl\u00e4ndischer Eheschlie\u00df ungen an allen Eheschlie\u00df ungen nach Geschlecht, Eheschlie\u00df ungsstatistik 1960 bis 2008 37 Abbildung 12: Anteile deutsch-ausl\u00e4ndischer Eheschlie\u00dfungen an den Ehen unter ungen von Frauen nach eigener und Staatsangeh\u00f6rigkeit des Ehemannes, Eheschlie\u00dfungsstatistik 2008 39 Abbildung 14: Eheschlie \u00dfungen von M\u00e4nnern nach eigener und Staatsangeh\u00f6rigkeit der Ehefrau, Eheschlie\u00dfungsstatistik 2008 40 Migrationshintergrund und G Migrationshintergrund, SOEP 2006 30 Anzahl der aus Deutschland stammenden engen Bezugspersonen nach Tabelle 5: 2006\/2007 27 Tabelle 4: Anteil der aus Deutschland stammenden engen Bezugspersonen nach der Ehegattin, Eheschlie\u00df nach Nationalit\u00e4t und Geschlecht von Migranten 15 Tabelle 2: Typologie der Sozialintegration und der Ausstattung mit Sozialkapital 16 Tabelle 3: Kontakte im Freundeskreis und Sozialintegration, RAM-Untersuchung Working Paper 33 11 Interethnische Kontakte, Ferundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschl and Abbildung 15: Eheschlie\u00dfende Frauen nach eigener und Religionszugeh\u00f6rigkeit des Ehegatten, Eheschlie\u00dfungsstatistik 2000 bis 2008 43 Abbildung 16: Eheschlie\u00dfende M\u00e4nner nach eigener und Religionszugeh\u00f6rigkeit ungsstatistik 2000 bis 2008 44 Abbildung 17: Migrationsstatus der Ehegatten nach Geschlecht, Mikrozensus 2008 45 Abbildung 18: Migrationsstatus der Ehegat ten nach derzeitiger\/fr\u00fcherer Staatsange h\u00f6rigkeit und Geschlecht, Mikrozensus 2008 46 Abbildung 19: Derzeitige oder ehemalige Staatsangeh\u00f6rigkeit der (Ehe-)Partner , RAM-Untersuchung 2006\/2007 48 Tabellenverzeichnis Tabelle 1: Indikatoren der sozialen Integration und Elemente des Sozialkapitals eschlecht, SOEP 2006 31 Tabelle 6: Anteil der aus dem gleichen Herkunft sland stammenden engen Bezugs personen nach Migrationshintergrund, SOEP 2006 32 Tabelle 7: Ehegattennachzug im Jahr 2008 nach ausgew\u00e4hlten Staat sangeh\u00f6rig keiten (erteilte Aufenthaltserlaubnisse), Ausl\u00e4nderzentralregister 36 Tabelle 8: Eheschlie\u00dfende 2008 nach der Religionszugeh\u00f6rigkeit der Ehepar tner, Eheschlie\u00dfungsstatistik 2008 42 Tabelle 9: Deutsche Staatsangeh\u00f6rigkeit der (Ehe-)Par tner nach Nationalit\u00e4t und Geschlecht, RAM-Untersuchung 2006\/2007 47 ten zwischen Deut gangen wird, ebenso wie auf (politische) Schlussfolgerungen. In diesem Working Paper werden drei Aspekte der sozialen Integration untersucht: erstens die Alltagskontakte (Kapitel 3), zweitens die Bekanntschaften und Freundschaf sich auch, dass auf m\u00f6gliche Ursachen der beschriebenen Ph\u00e4nomene nur begrenzt einge eigenen Datenanalysen zu erg\u00e4nzen. Aus der deskriptiven Zielsetzung des Projektes ergibt schen Partizipation, die jedoch nicht Gegenstand dieses Working Papers sind. Das vorliegende Working Paper ist Teil der Reihe \"Integrationsreport\" des Bundes amtes f\u00fcr Migration und Fl\u00fcchtlinge (BAMF). Ziel des Integrationsreports ist es dene Erkenntnisse zu einem bestimmten Themenbereich deskriptiv darzustel len und mit schaft in Vereinen, Organisationen oder Parteien, d.h. der zivilgesellschaftlichen und politi Vielmehr entspricht es dem Ansatz des \"Integrationsreports\", die Datenlage sowie vorhan ziehungen. Weitere Indikatoren der sozialen Integration bemessen sich an der Mitglie d nicht sein -, bereits bestehende Berichte und Studien zur Sozialintegration zu ersetzen. Freundschaftsnetzwerke oder Muster der Partnerwahl gemessen werden, d.h. der Nahbe in die deutsche Aufnahmegesellschaft. Ziel ist es dabei jedoch nicht - und kann es auch Forschungsstand und die Datenlage. tionsmustern. Diese Beziehungsmuster k\u00f6nnen durch Indikatoren der All tagskontakte, detaillierten und umfassenden Blick auf den Stand und die Entwicklung ihrer Integration geh\u00f6rigkeit oder Migrationshintergrund beruht. Kapitel 2 gibt einen \u00dc berblick \u00fcber den ethnischen Gruppen. Die Auspr\u00e4gung der sozialen Integration zeigt sich in den Int erak den Informationen zum Thema \"Integration\" zu versorgen. erm\u00f6glicht in der Zusammenschau mit den anderen Working Papers dieser Reihe einen Indikatoren dargestellt, wobei die Analyse je nach Datenlage auf ausl\u00e4ndischer Staatsan 12 Working Paper 33 Interethnische Kontakte, Freundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschl and 1 Einleitung Zielsetzung dieses Working Papers ist es, Indikatoren der sozialen Integration zu benennen. Die soziale Integration von Migranten 1 bemisst sich an Merkmalen der Bezie hungsnetzwerke. Soziale Beziehungsnetzwerke umfassen alle Beziehungen, sowohl zu Angeh\u00f6rigen der eigenen ethnischen Gruppe als auch zu Einheimischen oder zu anderen , einen breiten Nutzerkreis aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft mit grundlegen 2 In diesem Kontext bietet das Working Paper einen Einblick in den Bereich der sozialen Beziehungen von Migranten und schen und Migranten (Kapitel 4) und drittens Eheschlie\u00dfungen bzw. bestehende Ehen und Partnerschaften (Kapitel 5). Zu jedem Bereich werden verschiedene wanderer\", \"Migranten\" und \"Personen mit Migrationshintergrund\" gelegentlich synonym verwendet. Gleichzeitig schlie\u00dfen diese Begriffe Ausl\u00e4nder sowie Deutsche mit und ohne eigene Migrationserfahrung (aber mit Migrationshintergrund) ein. Der Begriff \"Ausl\u00e4nder\" wird immer dann verwendet, wenn es sich bei den betrachteten Personen eindeutig um solche handelt, die nicht \u00fcber die deutsche Staatsangeh\u00f6rigkeit verf\u00fcgen. 2 Siehe: http:\/\/www.bamf.de\/cln_101\/nn_1026360\/SharedDocs\/Projekte\/DE\/Migration\/Forschung\/Integration\/ laufende\/forschung-integrationsreport.html. Ausgew\u00e4hlte Daten des \"Integrationsreports\" sind zudem in einer Datenbank unter ht tp:\/\/integrationsreport.bamf.de abrufbar. gen werden. Sozialkapital wird als Produkt der sozialen Einbettung gesehen (Portes 1995: 13). Es ergibt sich aus geteilten Werten, Solidarit\u00e4t dem Sozialkapital zusammen. Auf diesen zweiten Sachverhalt soll im Folgenden eingegan und an erster Stelle Partner verl\u00e4uft (Nauck\/Kohlmann 1998: 217; Nauck et al. 1997: 487). ken Austauschbeziehungen vor allem innerhalb der Familie und Verwandt durch r\u00e4umliche Entfernung zu Familienangeh\u00f6rigen im Heimatland beeintr\u00e4chtigt sein. Portes hob hervor, dass neben den Vorteilen, die mit Sozialkapital verbunden sind, auch Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr das Individuum auftreten k\u00f6nnen (Por Zum Zweiten h\u00e4ngen die soziale Einbettung und die Integration im Aufnahmeland mit (Burt 2001; Coleman 1990). In der Regel erfolgt ein Gro\u00dfteil der allt\u00e4glichen Unterst\u00fctzungsleistungen durch Personen, zu denen enge soziale Beziehungen bestehen, vorrangig Familiena ngeh\u00f6rige gration nicht nur entlang von ethnischen, sondern auch von verwandtschaftlichen Linien r\u00e4umlichen Distanz abh\u00e4ngig (ebd.: 219). Die Ausstattung mit Sozialkapital k\u00f6nnte daher Migrationsentscheidungen und Kettenmigrationsprozesse (vgl. dazu Haug 2000, 2008a). alen Netzwerken aus dem Zugriff auf Ressourcen und dem Funktionieren sozialer No rmen ten ist die Familie f\u00fcr die soziale Integration von besonderer Bedeut ung, da die Binneninte stellt (Kapitel 2.3). (Elwert 1982) im Vordergrund. Diese Art des Sozialkapitals ergibt sich in geschlossenen sozi ihnen dagegen vor allem aus Freizeitaktivit\u00e4ten (Nauck\/Kohlmann 1998 : 223). Bei Migran ziale in Verwandtschaftsbeziehungen t\u00fcrkischer Migrantenfamilien zu bewerten (Nauck\/ Working Paper 33 13 Interethnische Kontakte, Ferundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschl and 2 \u00dcberblick \u00fcber Forschungsstand und Datenlage Im Folgenden werden kurz der Forschungsstand aus theoretischer Perspektive zu Sozialkapital und Integration (Kapitel 2.1) sowie Ergebnisse aus Studi en zu interethnischen Beziehungen (Kapitel 2.2) betrachtet, danach werden die hier verwendeten Daten darge 2.1 Theoretische Perspektiven zu Sozialkapital und Integration In der Migrationsforschung hat der Begriff des Sozialkapitals seit l\u00e4 ngerem Eingang gefunden (Portes\/Sensenbrenner 1993; Portes 1995; Faist 1997; Haug 1997). Sozialkapital ist , Reziprozit\u00e4tsnormen und Vertrauen (Portes\/ Sensenbrenner 1993). Bei dieser Sichtweise steht die \"Binnenintegration\" von Migranten . Diese Familienbezogenheit der Netzwerke ist z.B. bei t\u00fcrki schen Migranten st\u00e4rker als bei Deutschen ausgepr\u00e4gt. Kontakte zu Freunden bestehen bei schaft erwor ben, die Gegenleistungen erwarten lassen. Dementsprechend hoch sind die Solidarpoten tes 1995: 14, 1998). Dies ist einerseits der Fall, wenn die Erwartung der Gemeinschaft besteht, dass f\u00fcr \u00f6konomi schaft bedeuten. Theoretischer Ausgangspunkt f\u00fcr die folgenden Analysen ist der Zusamm enhang zwischen der Ausstattung mit Sozialkapital und sozialer Integration. Grundlegend ist die w\u00fcrden daher eine Einschr\u00e4nkung des Zugangs zu diesen Ressourcen d er Aufnahmegesell tegration in die Aufnahmegesellschaft sein. An diesen Aspekt schlie\u00dft sich eine andere F die Kontakte im engen sozialen Umfeld. Ethnisch homogene Netzwerke bei Minderheiten die Verhinderung von Kontakten au\u00dferhalb der eigenen Ethnie und somit der sozialen In Zugang zu Positionen mit h\u00f6herem Status erlangt werden als bei einer Beschr\u00e4n kung auf Eine negative Konsequenz der sozialen Einbettung in einer ethnischen Gemeinschaft kann erweiterte Sozialkontakte zug\u00e4nglich gemacht werden. Zudem kann \u00fcber diese Kontakte Negative Konsequenzen der sozialen Einbettung in ethnische Netzwerke k\u00f6nnen in der diesem Sinne hat somit zwei Seiten, es bringt Vorteile, aber auch Nachteile (Portes 2000). \"W regionaler oder ethnischer Herkunft ergibt, ist f\u00fcr die Binnenintegration unerl\u00e4sslich Gemeinschaft und streng sanktionierte Normen, auch Hindernisse f\u00fcr individuelle Erfolge. Aufnahmegesellschaf sellschaft hindert und zur ethnischen Segmentation f\u00fchrt (Esser 2001: 41). Sozialkapital in nur schwach ausgepr\u00e4gt sind, bieten sie n\u00fctzliches Sozialkapital: Nach der so genannten wegen \u00fcber neue (nichtredundante) Informationen und weitere Ressour cen verf\u00fcgen. das sich aus sozialen Beziehungen zu Angeh\u00f6rigen der Familie oder Personen mit gleicher multiplexen Netzen, wie Restriktionen des Kontakts mit anderen Personen au\u00dferhalb der Unterst\u00fctzung, Konformit\u00e4tsdruck und Verhinderung des individuellen Aufstiegs in der (Wiley 1970) entstehen, die die Migranten an einem Aufstieg innerhalb der Aufnahmege betrachtet (Esser 2001: 21; Klein 2000: 305; Nauck 2002: 319). Auch we nn diese Kontakte meist aus Personen, die \u00e4hnliche Informationen zur Verf\u00fcgung haben. Im erweiterten 14 Working Paper 33 Interethnische Kontakte, Freundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschl and sche Erfolge mit Hilfe sozialer Beziehungen wiederum eine Gegenleistung gezahlt werden muss. Andererseits sind die Beschr\u00e4nkungen der Gemeinschaft bei geschlossenen, dichten, t durch \" downward leveling norms \" bestehen (Portes 1998: 15ff). Mit gen in der ethnischen Nischen\u00f6konomie kann eine Art von ethnischer \"Mobilit\u00e4tsfalle\" orschungsperspektive an. Demnach wer den Kontakte zu Angeh\u00f6rigen des Aufnahmelandes als Indikator f\u00fcr d ie soziale Integration eak-Tie\"-These (Granovetter 1973) ergibt sich vorteilhaftes Sozialkapital aus Kontakten zu Personen mit Zugang zu nichtredundanten Ressourcen. Ein dichtes Netzwerk besteht Erkl\u00e4rung von Migrationsentscheidungen bew\u00e4hrt hat (Haug 2000: 96, 2004b, 2006, 2007). Auch in Zusammenhang mit der sozialen Integration ist es sinnvoll, zwischen her Beziehungen zur eigenen Gruppe und zum Aufnahmeland wird als Marginalisierung bzw. Marginalit\u00e4t bezeichnet. den sozialen Systemen als \"multiple Inklusion\" (2000: 287, 2006: 25; vgl. auch Kalter 2007: 400). Der Ausschluss aus die Aufnahmegesellschaft und den Ausschluss aus der ethnischen Gruppe als \"Assimilation\", die Beteiligung in bei \"Integration\" bezeichnet (Nauck u.a. 1997: 481). Esser bezeichnet in seiner Adaption der Typologie den Einschluss in Deutsche Freunde Homogenit\u00e4t) Vereinsmitgliedschaft am Herkunf und ist insofern f\u00fcr die Integration in der Aufnahmegesellschaft von h\u00f6herem Nutzen. Die Beziehungsmuster und die damit verbundene soziale Integration werden dem entsprechend nach einem dichotomen Schema untersucht (Haug 2004b: 165). generalisierbares Sozialkapital Ausl\u00e4ndische Eltern Kontakte \u00fcber Staatengrenzen hinweg, d.h. die gesamte Perspektive der Transnationalit\u00e4t (Pries 2008). DeutStaatsangeh\u00f6rigkeit der Eltern als \"Assimilation\", eine Beibehaltung der eigenen Kultur bei gleic hzeitigen Kontakten mit der Aufnahmekultur als was mit ethnischer Segmentation verbunden ist. Ein geringer Grad an ethnischer Homogenit\u00e4t der Beziehungsnetzwerke verweist Partner\/P der Partnerin somit auf ein h\u00f6heres Ma\u00df der sozialen Integration, w\u00e4hrend umg ekehrt das Fehlen inter ethnischen Gruppe (ethnische deutschem Verein jedoch potenziell Zugriff auf generalisierbare Ressourcen (Arbeitsstellen, Wohnungen) Indikator der sozialen Integration im Aufnahmeland. Working Paper 33 15 Interethnische Kontakte, Ferundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschl and (Nauck\/Kohlmann 1998: 217). Auch erm\u00f6glicht es Zugriff auf Ressourc en der ethnischen Gemeinschaft, z.B. Arbeitsstellen in der ethnischen Nischen\u00f6konomie. Aufnahmelandspe 3 Beziehun Tabelle 1: Indikatoren der sozialen Integration und Elemente des Sozialkapitals von Migranten Art der Beziehung scher Elternteil (binationale\/ bikulturelle Ehe der Eltern) Zahl der Haushaltsmitglieder am Herkunftsort im Aufnahmeland Staatsangeh\u00f6rigkeit des Partners\/ artnerin der eigenen Deutsche\/r Partner\/Partnerin ethnischen Gruppe Zahl der Verwandten am Herkunftsort im Aufnahmeland Zahl der Freunde am Herkunftsort im Aufnahmeland Staatsangeh\u00f6rigkeit der Freunde ausschlie\u00dflich Freunde der eigenen tsort im Aufnahmeland Vereinsmitgliedschaft in herkunftslandbezogenem Verein in aufnahmelandbezogenem\/ Quelle: eigene Darstellung, vgl. Haug 2004b: 165. Betrachtet man die beiden Aspekte in Kombination, so l\u00e4sst sich eine Typologie 4 erstellen. Weisen Migranten ausschlie\u00dflich Beziehungen zu Angeh\u00f6rigen der eigenen eth 3 Nicht untersucht werden Beziehungen zu anderen Migrantengruppen, d.h. die Mitgliedschaft in multiethnischen Freundesnetzwerken und Cliquen (vgl. dazu Haug 2003, 2004b, 2005). Nicht enthalten sind auch transnationale 4 In der urspr\u00fcnglichen Typologie wurde die Aufgabe der eigenen Kultur und das Aufgehen in der anderen Kultur interkulturellen Beziehungen in unterschiedlichen Kontakt schaften oder Vereinsmitgliedschaften die M\u00f6glichkeit der Mehrfachintegration besteht. Partnerschaften und Ehen. Im Folgenden geht es um den Aspekt der interethnischen bzw. nerwahl eine Entscheidung getroffen werden, wohingegen bei Alltagskontakten, Freund ein freundschaftliches Verh\u00e4ltnis. Am st\u00e4rksten sind famili\u00e4re Beziehungen, insbesondere nischen Beziehung einhergehen, dies muss jedoch nicht so sein, z.B. bei Ver der Beziehung zusammen. So besteht zu Arbeitskollegen und Nachbarn nicht unbedingt f\u00fcr interethnische Kontakte oder anders bedingte ethnische Muster, m\u00f6glicherweise auch gesellschaft Nein Segmentation - Selbstabgrenzung Marginalit\u00e4t Ausschlie\u00dflich herkunftsland-\/ Geringe Ausstattung mit Sozialkapital Ethnisch homogene Netzwerke Soziale Isolation 197 f\u00fcr einen \u00dcberblick \u00fcber unterschiedliche Integrationstheor ien). zwischen Angeh\u00f6rigen ethnischer Minderheiten zur Integration beitr\u00e4 gt (vgl. Fincke 2008: Ja Nein Aufnahmeland Ja Mehrfachintegration - Multiple Inklusion Soziale \"Assimilation\" Beziehungen zu Ange Ausschlie\u00dflich h\u00f6rigen der Aufnahme Sozialkapital Sozialkapital Ethnisch heterogene Netzwerke Ethnisch homogene Netzwerke abgrenzung\" betrachtet wird. Damit wird nicht ausgeschlossen, dass soziale Interaktion 16 Working Paper 33 Interethnische Kontakte, Freundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschl and ethnischer Kontakte bei gleichzeitiger Beibehaltung der Kontakte zu Ange h\u00f6rigen der Her kunftsgesellschaft als \"ethnische Segmentation\" (Esser 2001: 20) bzw. als \"ethnische Selbst Tabelle 2: Typologie der Sozialintegration und der Ausstattung mit Sozialkapital Integration Herkunftsland Beziehungen zu Angeh\u00f6rigen der eigenen ethnischen Gruppe Quelle: eigene Darstellung, angelehnt an Esser 2000: 287. Nicht nur das Vorhandensein von interethnischen Beziehungen im Migrationkontext kann als Indikator f\u00fcr die soziale Integration gewertet werden, sondern auch deren Inten sit\u00e4t ist bedeutsam. So beruhen Eheschlie\u00dfungen auf st\u00e4rkeren Beziehungen und erfordern 2.2 Forschungsstand zu interethnischen Beziehungen Soziale Kontakte k\u00f6nnen in unterschiedlichen Kontexten entstehen. Diese k\u00f6nnen feldern. takte bemisst. Findet gar kein Kontakt statt, so zeigt dies einen Mangel an Gelegenheiten wandtschafts cher Kontakt m\u00f6glich ist. Arbeitsplatz, Schule und Universit\u00e4t sind Orte, an denen interkulturelle Begegnun partnern. Verschiedene Untersuchungen kommen zu dem Ergebnis, dass interethnische zwischen den Migrantengruppen (vgl. Haug 2008b). Die Freundschaftswahl beruht auf Mechanismen der sozialen Interaktion. Zu be obachten ist dabei eine Tendenz zur Homogenit\u00e4t von Freundschaf interethnischer Beziehungen und die sozialen Distanzen bei den potenziel len Interaktions takten sind jedoch die deutschen Sprachkenntnisse. Die Sprachkenntnisse variieren leicht Personen, die normativen Erwartungen innerhalb ihres sozialen Netzwerks zur Aufnahme dern zu Deutschen vermehren. Entscheidender f\u00fcr die Ausbildung von Freundeskreiskon m\u00f6glichkeiten. Eine Rolle spielen auch die Interaktionsf\u00e4higkeiten (Sprachkenntnisse) der h\u00e4ngt mit besseren Gelegenheiten und h\u00f6heren Ressourcen (Sprachkenntnisse) zusam in der Arbeitswelt\/dem Bildungswesen und\/oder in der Freizeit die Kontakte von Ausl\u00e4 n Personen in der erreichbaren Umgebung und mit den Mobilit\u00e4ts- und Kommunikations herer Bildung leichter Zugang zu einheimischen Deutschen (Esser 1990; Haug 2005). Dies in der Freizeit kontrolliert werden. Gleichzeitig zeigt sich, dass Gelegenheiten zum Kontakt 1990: 192). Die Gelegenheiten variieren mit der Anzahl der eigen- und fremdethnischen Eltern (Reinders 2004; Reinders u.a. 2006). Die Schulbildung ist generell ein entscheidender hen, wenn Gelegenheitsstrukturen zum Kontakt in der Arbeitswelt, in der Ausbildung und der je nach Ressourcenausstattung und Gelegenheitsstruktur unterschiedlich ist (Esser h\u00f6her. Dabei spielen aber auch andere Faktoren eine Rolle, wie z.B. die Beziehung zu den diesen Wohnvierteln auf die Freundeskreiskontakte zu Deutschen bleibt auch dann beste h\u00e4ngt die Realisierung einer interethnischen Freundschaft mit dem Aufwand zusammen, tenanteil ist dementsprechend die Wahrscheinlichkeit interethnischer Freundschaften Gelegenheiten). Unter der Voraussetzung des Interesses an einer Freundschaftsbeziehung liegt in der Zusammensetzung der Schulklasse, d.h. in Schulklassen mit h\u00f6herem Migran bei allen betrachteten Gruppen in der Regel mit verringerten Kontakten zu Deutschen im siert auf einem Zusammenspiel von Ressourcen und M\u00f6glichkeiten (Opportunit\u00e4ten bzw. 2007). Ein bedeutender Pr\u00e4diktor f\u00fcr die interethnischen Freundsc haften von Jugendlichen vor allem durch die Gelegenheiten vorgegeben. gestellt, dass das Leben in einem Wohnviertel mit mehrheitlich ausl\u00e4ndischer Bev\u00f6lkerung auch ethnischer Homogenit\u00e4t von Netzwerken. Ein plausibler Erkl\u00e4rungsansatz daf\u00fcr ba von Migranten hat z.B. die ethnische Segregation in der n\u00e4heren Wohnumgebung (Farwick Working Paper 33 17 Interethnische Kontakte, Ferundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschl and Schauerer 2008: 35; Bednarz-Braun\/Bischoff 2006). Ebenso wie bei Nachba rschaftskontak ten sind Kontakte am Arbeitsplatz, st\u00e4rker als Freundesbeziehungen und Partnerschaften, lem Gelegenheitsstrukturen oder die M\u00f6glichkeiten der Kontaktaufnahme. Bei einer mul ten nach dem Prinzip \"gleich und gleich gesellt sich\" (Wolf 1996). Dies zeigt sich in Bildungshomogenit\u00e4t wie Ressourcenausstattung mit den Gelegenheitsstrukturen eine Rolle. gation Friedrich 2008). Binationale Ehen und Partnerschaften sind ein Indikator f\u00fcr die Verbindungen zwischen zwei Gruppen. Eine Erkl\u00e4rung f\u00fcr die Par Insofern spielt bei der Erkl\u00e4rung der Partnerwahl die Kombination von Pr\u00e4ferenzen und her Bev\u00f6lkerungsdichte ihrer eigenen ethnischen Gruppe leben (vgl. zu ethnischer Segre tion auch die Einwanderungsm\u00f6glichkeit nach Deutschland (Glowsky 2007; Haug 2004b). anderer ethnischer Gruppen enthalten als bei Personen, die in einem Wohnumfeld mit ho Freizeittreffpunkten. Andere Erkl\u00e4rungen basieren auf Pr\u00e4ferenzen, wobei sowohl Mitglied er der Minder heit als auch der Mehrheitsgesellschaf Partnerwahlmarkt haben. Hinzu kommt bei der intra- und interethnischen Heiratsmigra wird das Freundesnetzwerk mit h\u00f6herer Wahrscheinlichkeit Deutsche oder Angeh\u00f6rige Mitgliedern ethnischer Gruppen in Schulen, Ausbildungsst\u00e4tten, Universit\u00e4ten oder bei kommen oder \u00fcberdurchschnittliche k\u00f6rperliche Attraktivit\u00e4t einen hohen Wert auf dem scheidung Grenzen setzt. Gibt es an einem Ort keine weiteren Personen gleicher Herkunft, strukturen k\u00f6nnen die Kontaktaufnahme erleichtern oder erschweren, wi e z.B. die Zahl an von Partnern nach Ressourcengesichtspunkten. So ist bekannt, dass ein gesichertes Ein zum Kennenlernen und Treffen von Freunden ein struktureller Faktor, der der eigenen Ent der erwartete Anteil der Eheschlie\u00dfungen mit der gr\u00f6\u00dferen Gruppe. Auch Gelegenheits \u00f6konomischer und ethnischer Herkunft. Ein anderes Kriterium ist die strategische Wahl rerseits ist die Gruppengr\u00f6\u00dfe einer ethnischen Gruppe und auch die Gelegenheitsstruktur das Zahlenverh\u00e4ltnis zwischen M\u00e4nnern und Frauen in der Minderheit , desto h\u00f6her ist Bevorzugung eines Partners mit gleichem Alter, gleichem Bildungsniveau, gleicher sozio Gesichtspunkten kann Zeichen von selbst gew\u00e4hlter ethnischer Abgrenzung sein . Ande nicht religi\u00f6sen Muslimen (Haug 2005: 269). hungen zwischen ethnischen Gruppen widerspiegeln. Eine Freundeswahl nach ethnischen von Seiten der Migranten, sondern auch von Seiten der Aufnahmegesellscha ft eine Rolle haben, bei Muslimen mit ausgepr\u00e4gter Religiosit\u00e4t geringer als bei Nicht-Muslimen oder Freundschaftsnetzwerke sind Indikator der sozialen Integration, da sich in ihnen die Bez ie Klein 2000; Haug 2002, 2004a). Das Verh\u00e4ltnis der Zahl von Frauen und M\u00e4nnern bestimm nur die Bevorzugung oder Ablehnung von Partnern bestimmter ethnischer Zugeh\u00f6rigkeit 18 Working Paper 33 Interethnische Kontakte, Freundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschl and men. Aber auch religi\u00f6se Aspekte haben einen eigenst\u00e4ndigen Effekt auf die Wahrschein lichkeit, deutsche Freunde zu haben. So ist die Wahrscheinlichkeit, deutsche Freunde zu W\u00e4hrend gleichzeitig Kontakte zu mehreren Freundinnen und Freunden bes tehen k\u00f6nnen, sind Partnerschaften oder Ehen auf eine einzige Bezugsperson gerichtet. Die tnerwahl und somit diesen Aspekt der sozialen Integration kann struktureller Art sein (vgl. zu Erkl\u00e4rungsfaktoren Nauck 2001; t bestimmte ethnisch-kulturell variierende individu elle Pr\u00e4ferenzen haben k\u00f6nnen. Partnerwahl ist ein wechselseitiger Prozess, so dass nicht wichtige Grundlage f\u00fcr die Er Der Ehegatten- und Familiennachzug kann nicht aus der allgemeinen Zu- und Fort zugsstatistik ersehen werden, da diese nicht nach der Migrationsart differenziert. Eine (vgl. die Kapitel 5.2 und 5.3). Visastatistik zum Ehegatten- und Familiennachzug darstellt. Bei ihnen werden Eheschlie\u00dfungen im Ausland und in Konsulaten nicht erfasst zum Teil auch auf vermehrte Einb\u00fcrgerungen zur\u00fcckzuf\u00fchren ist (Schroedter\/Kalter 2008) . re hinsichtlich der Ehen von ausl\u00e4ndischen Staatsangeh\u00f6rigen eine gewisse Begrenzung geren Kohorten im Vergleich zu anderen Migrantengruppen am geringsten ausf\u00e4llt und der L\u00e4nder weitergeleitet. deutschen Standes\u00e4mtern registriert (vgl. Statistisches Bundesamt 2010a), was insbesonde ranten im Zeitverlauf feststellen, wobei die Zunahme bei T\u00fcrkinnen und T\u00fcrken in den j\u00fcn kundet. Diese Belege, zum Teil auch Dateien, werden an die jeweiligen Statistischen \u00c4mter Ehegatten und der Religionszugeh\u00f6rigkeit. Es werden ausschlie\u00dflich Eheschlie\u00dfungen in anhand des Mikrozensus l\u00e4sst sich eine Zunahme der deutsch-ausl\u00e4ndischen Ehen bei Mig ausgef\u00fcllt werden, vor dem die Ehe geschlossen wird und der den Personenstandsfall beur Statistik beinhaltet die Eheschlie\u00dfungen nach dem Alter, der Staatsangeh\u00f6rigkeit beider von T\u00fcrken und Deutsch-T\u00fcrken in der Regel als intraethnisch (Haug 2004b, 2006). Auch Bei der Eheschlie\u00dfungsstatistik handelt es sich um eine Vollerhebung mit Auskunfts durchlaufen und eventuelle Unstimmigkeiten durch R\u00fcckfragen gekl\u00e4r t werden. Die nicht die Staatsangeh\u00f6rigkeit der Partner ber\u00fccksichtigt, erweist sich die Partnerwahl ser Untersuchung zu Grunde: Eheschlie\u00dfungsstatistik \u00fcbermittelten statistischen Angaben in den Landes\u00e4mtern eine Plausibilit\u00e4 tskontrolle der deutsch-t\u00fcrkischen Eheschlie\u00dfungen. Sofern man die ethnische Abstammung und schaften nur anhand von Befragungsdaten feststellen. Folgende Datenquellen liegen die Vollst\u00e4ndigkeitskontrolle. Eine hohe Zuverl\u00e4ssigkeit ist auch dadurch gegeben, dass die Working Paper 33 19 Interethnische Kontakte, Ferundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschl and Eine Untersuchung der Partnerwahl von Migranten anhand des Integrationssurveys des Bundesinstituts f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsforschung zeigte eine \u00dcbersch\u00e4tzung der interethni schen Partnerwahl anhand der durch die Eheschlie\u00dfungsstatistik feststellbaren Zunahme 2.3 Datenlage W\u00e4hrend \u00fcber Ehen amtliche Daten vorliegen (Statistik der Eheschli e\u00dfungen und Mikrozensus), lassen sich Indikatoren wie Alltagskontakte, Freundschaften und Partner 5 Das Statistische Bundesamt stellt aus den L\u00e4nderergebnissen die Bundesergebnisse zusammen. Die Daten fallen somit beim Verwaltungshandeln an und unterliegen einer fassung des Ehegatten- und Familiennachzugs bietet die 5 http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Content\/Statistiken\/Bevoelkerung\/ EheschliessungenScheidungen\/Aktuell,templateId=renderPrint.psml genutzt werden. Dies wurde m\u00f6glich durch die Speicherung der Aufenthalt Seit dem Jahr 2005 kann neben der Visastatistik des Ausw\u00e4rtigen Amtes auch das Ausl\u00e4nderzentralregister (AZR) als Datenquelle f\u00fcr den Ehegatten- und Familiennachzug werden kann. Insofern muss bei der Analyse der Visastatistik diese Einschr\u00e4nkung b er\u00fccksichtigt werden. Aufenthaltstitel im Ausl\u00e4nderzentralregister Der Mikrozensus ist die j\u00e4hrliche amtliche Repr\u00e4sentativstatistik \u00fcber die Bev\u00f6l kerung und den Arbeitsmarkt in Deutschland mit einem Auswahlsat ennachzugs ausgestellt wurde, d.h. dass hier nur nach dem Herkunftsland differenziert Staaten des Europ\u00e4ischen Wirtschaftsraums und der Schweiz k\u00f6nnen visumfrei einreisen. Zahlen aus der Visastatistik und aus dem AZR nur eingeschr\u00e4nkt mitein ander vergleichbar. Mikrozensus lung der Bev\u00f6lkerung im Bundesgebiet m\u00f6glich. In Zusatzerhebungen, die nicht jedes Jahr nur die Auslandsvertretung an, in der ein Visum zum Zwecke des Ehegatten- und Famili EU-Staaten genie\u00dfen grunds\u00e4tzlich Freiz\u00fcgigkeit. Auch Staatsangeh\u00f6rige aus den anderen lienangeh\u00f6riger (z.B. Eltern) m\u00f6glich. Aufgrund der unterschiedlichen Datenbasis sind di e sind detaillierte Aussagen zu Haushaltsstrukturen, Lebensformen und r\u00e4umlicher Vertei R\u00fchl 2007, Bundesamt f\u00fcr Migration und Fl\u00fcchtlinge 2010). Die Visastatistik gibt allerdings Vereinbarungen f\u00fcr Staatsangeh\u00f6rige von Brasilien und El Salvador. Staatsangeh\u00f6rige von werden. Des Weiteren sind \u00fcber das AZR Informationen \u00fcber den Nachzug weiterer Fami vor allem Bildung, Arbeitsmarktbeteiligung, Einkommen und soziale Sicherung. Daneben Ehebeziehungen von Deutschen und Ausl\u00e4ndern herangezogen werden (vgl. Kreienbrink\/ angeh\u00f6rige von Andorra, Honduras, Monaco und San Marino sowie aufgrund bilateraler lich erfolgte Ehegatten- und Familiennachzug nach Nationalit\u00e4t und Alter differenziert 2005-2012. Schwerpunkt der Mikrozensus-Befragungen sind sozio-\u00f6konomische Themen, ausl\u00e4ndischen Ehepartnern unterschieden. Somit kann die Visastatistik als Indikator f\u00fcr d ie Visums zur Einreise zum Zweck der Familienzusammenf\u00fchrung. Gleiches gilt f\u00fcr Staats auch diejenigen, die kein Visum ben\u00f6tigen, verf\u00fcgbar. Auf Basis des AZR kann der tats\u00e4ch Das aktuell g\u00fcltige Mikrozensusgesetz bestimmt das Erhebungsprogramm f\u00fcr die Jahre h\u00f6rigen erteilt worden ist. Hierbei wird zwischen Visa f\u00fcr den Nachzug zu deutschen oder en, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, Neuseeland und der USA bed\u00fcrfen keines tion und Fl\u00fcchtlinge 2010). Die Daten sind f\u00fcr alle ausl\u00e4ndisc hen Nationalit\u00e4tengruppen, Bundesamt und den Statistischen \u00c4mtern der L\u00e4nder durchgef\u00fchrt. Da die gesamte W 2005 \"Personen mit Migrationshintergrund\" repr\u00e4sentative Aussagen getroff en werden. 20 Working Paper 33 Interethnische Kontakte, Freundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschl and Visastatistik des Ausw\u00e4rtigen Amtes. Sie weist diejenigen F\u00e4lle aus, in denen in einer deut schen Vertretung im Ausland ein Visum auf Nachzug eines Ehegatten oder Familienange Zudem muss ber\u00fccksichtigt werden, dass nicht alle zu ihren Ehegatten einreisenden Ausl\u00e4nder ein Visum zum Familiennachzug ben\u00f6tigen. Staatsangeh\u00f6rige von Australi szwecke nach dem zum 1. Januar 2005 in Kraft getretenen Aufenthaltsgesetz (vgl. Bundesamt f\u00fcr Migra z von 1 % (aktuell ca. Befragte in rund 390.000 Haushalten). Er wird gemeinschaftlich vom Statistischen 830.000 ohn bev\u00f6lkerung Auswahlgrundlage des Mikrozensus ist, k\u00f6nnen auch f\u00fcr Ausl\u00e4nder bzw. seit Herkunftsl\u00e4ndern. Gesondert ausgewiesen ist im Mikrozensus 2008 auch die Gruppe der (Sp\u00e4t-)Aus siedler. gowina. Einbezogen sind dabei jeweils Ausl\u00e4nder und eingeb\u00fcrgerte Personen aus diesen die Gesamtkategorie erfolgt. Migrationshintergrund sowie auf entsprechende Personen aus Serbien und Bosnien-Herze sen sich jedoch diesen nur teilweise zuordnen, weshalb die Ausweisung de r Daten nur f\u00fcr mit t\u00fcrkischem, griechischem, italienischem, polnischem, kroatischem und russischem l\u00e4ndern wie Polen, Rum\u00e4nien und den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion, l as meinen Unterscheidung von Personen mit und ohne Migrationshintergrund auf Personen geborene Personen umfasst. Die (Sp\u00e4t-)Aussiedler stammen aus verschiedenen He rkunfts Grundlage der hier vorgestellten Auswertungen. Sie konzentrieren sich neben der allge t\u00fcrkischem Migrationshintergrund\" sowohl zugewanderte als auch schon in Deutschland hochgerechnet ist. Die Publikation f\u00fcr das Jahr 2008 (Statistisches Bundesamt 2010b) ist die nur um tats\u00e4chlich zugewanderte Menschen handelt, w\u00e4hrend z.B. die Bev\u00f6lkerung \"mit rationshintergrund vor, die auf die Gesamtbev\u00f6lkerung laut Bev\u00f6lkerungsfortschreibung falls ber\u00fccksichtigt. Zu beachten ist dabei, wie schon ausgef\u00fchrt, dass es sich in diesem Fall 2006, 2007 und 2008 jeweils eine umfangreiche Auswertung f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung mit Mig gruppe wird in den auf den Mikrozensus bezogenen Analysen dieses Working Papers eben tisches Bundesamt 2010: 6). Das Statistische Bundesamt legte f\u00fcr die Erhebungen 2005, chend unter der Kategorie \"Deutsche mit eigener Migrationserfahrung\". Diese Migranten einem zugewanderten oder als Ausl\u00e4nder in Deutschland geborenen Elternteil\" (Statis der (Sp\u00e4t-)Aussiedler in der Fachserie des Statistischen Bundesamte s erfolgt dementspre geborenen Ausl\u00e4nder und alle in Deutschland als Deutsche Geborenen mit zumindest bereits in Deutschland geborenen Nachkommen dieser Personengruppe. Die Ausweisung tige Gebiet der Bundesrepublik Deutschland Zugewanderten, sowie alle in Deutschland (Statistisches Bundesamt 2010b: 7). Nicht erfasst werden in dieser Kategorie hingegen die aussiedler. dies mit einem ent der deutschen Staatsangeh\u00f6rigkeit durch Einb\u00fcrgerung erhoben wurden. Personen mit aussiedlerstatus zu besitzen, sowie um deren zeitgleich eingereiste Ehegatten und Kinder diesem Zeitpunkt als deutsche Volkszugeh\u00f6rige im vertriebenenrechtlichen Verfahren Aufgenommenen als Sp\u00e4t Working Paper 33 21 Interethnische Kontakte, Ferundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschl and Die Mikrozensusresultate werden jeweils auf die Daten der Bev\u00f6lkerung sfortschreibung hochgerechnet, stehen der Wissenschaft aber auch als anonymisierte Individualdaten in Mit dem Mikrozensus 2005 wurde in der deutschen amtlichen Statistik erstmals das Konzept der \"Bev\u00f6lkerung mit Migrationshintergrund\" eingef\u00fch rt. Erm\u00f6glicht wurde sprechenden Frageprogramm, bei dem nicht nur wie bisher die Staats angeh\u00f6rigkeit der Befragten, sondern auch Angaben zur Zuwanderung und zum Erwerb 6 Es handelt sich dabei um Personen, die in der Befragung angegeben haben, nach Deutschland zugewandert zu sein und die deutsche Staatsangeh\u00f6rigkeit durch den Sp\u00e4t 6 Personen, die vor Inkrafttreten des Kriegsfolgenbereinigungsgesetzes am 01.01.1993 als deutsche Volkszugeh\u00f6ri ge im vertriebenenrechtlichen Verfahren nach Deutschland kamen, werden als Aussiedler bezeichnet, die nach f\u00fcr Wir Das Sozio-oekonomische Panel (SOEP) ist eine seit 1984 j\u00e4hrlich durchgef\u00fchrte repr\u00e4 sentative Panelbefragung privater Haushalte in Deutschland, die vom Deutschen Institut von TNS Infratest im Auftrag des BAMF bundesweit durchgef\u00fchrt. Bei der RAM-Studie handelt es sich um eine Mehrthemenbefragung zu verschie denen Integrationsaspekten, unter anderem zu Schulbildung, Erwerbst\u00e4tigkeit, Sprach h\u00f6rigkeit einer der f\u00fcnf Nationalit\u00e4tengruppen zugeordnet. Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rden. Die Feldarbeit fand von Dezember 2006 bis April 2007 statt und wurde Auswertungen werden jeweils alle Befragten unabh\u00e4ngig von ihrer aktuellen S taatsange zen. Die Stichprobenziehung erfolgte mit Hilfe des Ausl\u00e4nderzentralregisters und lokaler allen \u00fcbrigen Befragten handelt es sich um Ausl\u00e4nder. Im Rahmen der hier vorgelegten mindestens zw\u00f6lf Monaten im Land aufhalten und einen gesicherten Aufenthaltstitel besit geh\u00f6rigkeit (ausschlie\u00dflich oder zus\u00e4tzlich zu ihrer bisherigen Staatsangeh\u00f6rigkeit). Bei und polnische Staatsangeh\u00f6rige. Diese mussten sich zum Stichtag 30. Juni 2006 schon seit zwischenzeitliche Einb\u00fcrgerungen - zum Zeitpunkt der Befragung die deutsche Staatsan (serbische, kroatische, bosnische, slowenische, mazedonische), italienische, griechische Polen (vgl. Babka von Gostomski 2010b: 32). 3 % von ihnen besa\u00dfen - haupts\u00e4chlich durch l\u00e4ndischen Nationalit\u00e4tengruppen in Deutschland, d.h. t\u00fcrkische, ehemalig jugoslawische verteilen: 1.544 T\u00fcrken, 972 (ehemalige) Jugoslawen, 746 Italiener, 677 Griechen und 637 vorstand t\u00fcrkischer amtes liegende Studie wurde konzeptionell \u00fcberarbeitet und umfasst di e f\u00fcnf gr\u00f6\u00dften aus 79 Jahren befragt, die sich ungewichtet wie folgt auf die einzelnen Nationalit\u00e4tengrup pen l\u00e4ufe, Gesundheit und Lebenszufriedenheit. Das SOEP besteht aus inzwischen acht Teilstichproben A-H, von denen sich zwei expli zit auf Zuwanderer beziehen, n\u00e4mlich die Teilstichprobe B (Haushalte mit einem Haushalts den Fallzahlen und das breite Themenspektrum der Befragung, das auch \"weiche\" bzw. nehmer und ihrer Familienangeh\u00f6rigen\", die 1980, 1985, 1995 und 20 01 statt Wirtschaft und Arbeit beauftragt wurden. Die nunmehr in der Verantwortung des Bundes Deutschland und das Herkunftsland. Insgesamt wurden 4.576 Personen im Alter von 15 bis 151f). Themenschwerpunkte sind unter anderem Haushaltszusammensetzung, ErwerbsWestdeutschland kamen, befragt seit 1994\/1995). Jedoch lassen sich auch in den \u00fcbrigen 22 Working Paper 33 Interethnische Kontakte, Freundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschl and Repr\u00e4sentativbefragung ausgew\u00e4hlter Migrantengruppen in Deutschland Die vom Bundesamt f\u00fcr Migration und Fl\u00fcchtlinge durchgef\u00fchrte RAM-Studie steht in der Tradition der \"Repr\u00e4sentativuntersuchungen zur Situation der ausl\u00e4 ndischen Arbeit fanden und vom Bundesministerium f\u00fcr Arbeit und Sozialordnung bzw. vom Bundesministerium f\u00fcr tschaftsforschung (DIW) in Berlin getragen wird. Die Studie umfasste im Erhebungs jahr 2006 rund 12.500 Haushalte und \u00fcber 22.000 erwachsene Befragte (Wagner et al. 2007: , italienischer, spanischer, griechischer oder ehemals jugoslawischer Nationalit\u00e4t, befragt seit 1984) und die Teilstichprobe D (Zuwanderer, die seit 1984 nach schlechts- und Altersdifferenzierungen er\u00f6rtert. der Mehrfachintegration, eingegangen. Im Kapitel 3.5 folgt eine zusammenfassende Be in der Familie. Zuletzt wird auf Kontakte im Freundeskreis, und hierbei auch auf die Frage eingegangen, dann auf die intensiveren, aber nicht durchweg selbst gew\u00e4 hlten Kontakte werden kann. tagskontakte wird zun\u00e4chst auf die Kontakte im Umfeld von Arbeiten, S chule und Wohnen siedler bzw. Sp\u00e4taussiedler (aus verschiedenen Herkunftsl\u00e4ndern) eindeutig abgegrenzt aber insgesamt stark von vorhandenen Familienstrukturen ab. Bei der Darstellung der All kommt, dass durch Vorliegen der Information zum Einreisestatus auch die Gruppe der Aus gew\u00e4hlt. Kontakte in der Familie sind z.B. im Fall der Ehepartner selbst gew\u00e4hlt, h\u00e4ngen Ausland geboren), Eingeb\u00fcrgerte und Personen mit doppelter Staatsangeh\u00f6rigkeit. Hinzu Gelegenheiten strukturiert werden, sind Kontakte im Freundeskreis in h\u00f6herem Ma\u00df selbst sind Personen mit Migrationshintergrund demnach: Ausl\u00e4nder (in Deutschland oder im der Nachbarschaft stark durch die ethnische Zusammensetzung und damit vorgegebene vorliegt, sowie Status bei der Einwanderung. Im Rahmen der Analysen auf Basis des SOEP kreis dargestellt. W\u00e4hrend Kontakte am Arbeitsplatz, in der Schule oder Universit\u00e4t und in te Person eingeb\u00fcrgert wurde, ob neben der deutschen eine weitere Staatsangeh\u00f6rigkeit in den Bereichen Familie, Arbeitsplatz\/Schule\/Universit\u00e4t, Nachbarschaft und Freundes folgende Informationen herangezogen: Staatsangeh\u00f6rigkeit, Geburtsland, ob die befrag ohne Kontakte zu Deutschen am Arbeitsplatz am h\u00f6chsten (fast 40 %). Hierbei ist auch zu kontakte.\" In den Kapiteln 3.1 bis 3.4 werden zun\u00e4chst die entsprechenden Kontaktmuster an den Mikrozensus kategorisiert. Zur Konstruktion des Migrationshintergrunds wurden wien sowie Griechen (jeweils 59 %). Bei der Gruppe der t\u00fcrkischen Befragten ist der Anteil wurde die jeweilige Nationalit\u00e4t eingef\u00fcgt)? Gemeint sind pers\u00f6 nliche Treffen, keine Gru\u00dfBefragten wurden dabei anhand des Konzeptes \"Migrationshintergrund\" in Anlehnung bei Polen (63 %), dicht gefolgt von Italienern (61 %), Personen aus dem ehemaligen Jugosla vorgelegten Auswertungen wurden die SOEP-Daten des Jahres 2006 herangezogen. Die Working Paper 33 23 Interethnische Kontakte, Ferundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschl and subjektive Indikatoren umfasst, haben das SOEP zu einer wichtigen und viel genutzten Datenquelle der Migrations- und Integrationsforschung gemacht (Frick 20 04). F\u00fcr die hier 3 Alltagskontakte Im Folgenden werden Ergebnisse aus der Repr\u00e4sentativbefragung ausgew\u00e4h lter Migrantengruppen 2006\/2007 (RAM) dargestellt (vgl. auch Babka von Gos tomski 2010a, 3.1 Kontakt am Arbeitsplatz\/in der Schule oder Universit\u00e4t Bei Kontakten am Arbeitsplatz, in der Schule oder Universit\u00e4t polarisieren sich die Befragten in Personen, die t\u00e4glich Kontakte zu anderen Personen haben, und Personen, die gar keine Kontakte haben (Abbildung 1). Die h\u00f6chsten Anteile von Be fragten, die t\u00e4glich (vgl. Friedrich 2008). ringen ethnischen Konzentration in den Wohnvierteln deutscher St\u00e4dte zusammenh\u00e4ngt mit Landsleuten in der Nachbarschaft sehr gering, was auch mit der allgemein relativ ge jedoch in der t\u00fcrkischen Befragtengruppe, dass 43 % t\u00e4glich Kontakt mit Nachbarn aus der Kontaktgelegenheit in diesem Lebensbereich besteht. 24 Working Paper 33 Interethnische Kontakte, Freundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschl and ber\u00fccksichtigen, dass die Erwerbsquote bei t\u00fcrkischen Befragten, insbesondere den Frau en, niedrig ist (vgl. Babka von Gostomski\/Stichs 2008) und deshalb von vornherein weniger 100% 29,1 25,9 23,6 38,0 31,6 32,4 80% 42,4 44,5 45,0 44,8 46,0 54,4 2,0 2,3 2,0 2,2 7,6 1,9 7,7 9,2 60% 1,7 5,4 7,4 6,9 5,5 9,6 8,1 11,6 8,7 40% 10,2 13,2 10,9 10,8 63,6 9,6 59,3 61,1 59,2 7,0 56,4 51,5 20% 38,2 7,9 28,5 29,9 27,0 30,3 18,1 0% zu zu zu zu zu zu zu zu zu zu zu zu Deutschen ethnis cher Deuts chen ethnischer Deuts chen ethnis cher Deutschen ethnis cher Deuts chen ethnischer Deuts chen ethnis cher Gruppe Gruppe Gruppe Gruppe Gruppe Gruppe T\u00fcrkei Ehem. Italien Griechenland Polen Gesamt Jugoslawien T\u00e4glich Mehrmals w\u00f6chentlich Einmal w\u00f6chentlich Mehrmals im Monat Seltener Gar nicht Quelle: RAM 2006\/2007. Ungewichtete Gesamtfallzahl 4.291 (Kontakte zu Deutschen) bzw. 4.306 (Kontakte zu eigener ethnischer Gruppe). Gewichtete Prozentangaben, ohne \"keine Angabe\". Eigene Berechnung und Darstellung. 3.2 Kontakt in der Nachbarschaft In der Nachbarschaft sind Kontakte zu Deutschen bei allen Migrantengruppen sehr Anteil, der nie Kontakte zu Deutschen in der Nachbarschaft hat, h\u00f6her als 6 %. Hinzu kommt den anderen Migrantengruppen am h\u00f6chsten ausgepr\u00e4gt. ihnen t\u00e4glich oder mehrmals w\u00f6chentlich famili\u00e4re Kontakte zu A ngeh\u00f6rigen der eigenen bildung 3). Unter den t\u00fcrkischen Befragten ist zudem festzustellen, dass ein gro\u00dfer Teil von mit 42 % und Personen aus dem ehemaligen Jugoslawien mit 37 % ebenfalls relativ hoch ( Ab mili\u00e4ren Kontakte zu Deutschen haben, bei T\u00fcrken mit 45 % am h\u00f6chsten und bei Griechen Working Paper 33 25 Interethnische Kontakte, Ferundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschl and 100% 6,4 3,1 4,3 6,2 5,5 5,2 9,0 7,5 10,5 9,4 7,5 24,9 6,9 9,1 20,4 8,9 32,3 27,7 30,9 80% 13,4 27,8 14,0 19,3 24,2 18,3 17,6 60% 25,1 17,3 27,7 25,8 26,0 40% 21,1 24,9 51,6 51,3 17,0 54,7 13,8 20% 40,7 43,3 17,0 46,1 46,4 29,0 14,8 18,8 20,2 19,0 0% zu zu zu zu zu zu zu zu zu zu zu zu Deutschen ethnischer Deutschen ethnischer Deutschen ethnischer Deutschen ethnischer Deutschen ethnischer Deutschen ethnischer Gruppe Gruppe Gruppe Gruppe Gruppe Gruppe T\u00fcrkei Ehem. Italien Griechenland Polen Gesamt Jugoslawien T\u00e4glich Mehrmals w\u00f6chentlich Einmal w\u00f6chentlich Mehrmals im Monat Seltener Gar nicht Quelle: RAM 2006\/2007. Ungewichtete Gesamtfallzahl 4.564 (Kontakte zu Deutschen) bzw. 4.563 (Kontakte zu eigener ethnischer Gruppe). Gewichtete Prozentangaben, ohne \"keine Angabe\". Eigene Berechnung und Darstellung. 3.3 Kontakt in der Familie Die Verteilung der Kontakte in der Familie entspricht den Heiratsmustern und der damit verbundenen Verteilung deutsch-ausl\u00e4ndischer Familien (siehe Kapitel 5). Bei Be gen deutscher Herkunft festzustellen. Dagegen ist der Anteil derjenigen, die gar keine fa h\u00f6her als mit deutschen Freunden, bei allen anderen Gruppen ist es umgekehrt. die Kontaktintensit\u00e4t mit Angeh\u00f6rigen der eigenen ethnischen Gruppe (t\u00e4glicher Kontakt) haben gar keinen Kontakt mit deutschen Freunden. Generell ist bei der t\u00fcrkischen Gruppe takt mit deutschen Freunden. Ausnahme sind die t\u00fcrkischen Befragten; 14 % unter ih nen 26 Working Paper 33 Interethnische Kontakte, Freundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschl and 100% 2,2 5,4 3,2 3,4 5,5 3,5 3,4 4,7 10,2 9,3 7,4 25,1 27,6 10,4 36,9 21,7 38,3 80% 44,6 42,1 14,0 12,0 11,5 16,1 11,0 11,0 60% 10,2 10,6 8,3 11,0 8,6 14,0 13,9 40% 78,5 10,4 66,2 10,0 67,1 8,9 58,6 60,0 9,4 20% 38,7 45,6 42,0 26,6 32,9 31,2 24,4 0% zu zu zu zu zu zu zu zu zu zu zu zu Deuts chen ethnischer Deuts chen ethnis cher Deuts chen ethnischer Deutschen ethnis cher Deuts chen ethnis cher Deutschen ethnis cher Gruppe Gruppe Gruppe Gruppe Gruppe Gruppe T\u00fcrkei Ehem. Italien Griechenland Polen Gesamt Jugoslawien T\u00e4glich Mehrmals w\u00f6chentlich Einmal w\u00f6chentlich Mehrmals im Monat Seltener Gar nicht Quelle: RAM 2006\/2007. Ungewichtete Gesamtfallzahl 4.554 (Kontakte zu Deutschen) bzw. 4.565 (Kontakte zu eigener ethnischer Gruppe). Gewichtete Prozentangaben, ohne \"keine Angabe\". Eigene Berechnung und Darstellung. 3.4 Kontakt im Freundeskreis der RAM-Studie spricht f\u00fcr eine sehr hohe Kontaktintensit\u00e4t mit Deutschen im Freundes kreis (Abbildung 4). Die meisten Befragten haben t\u00e4glich oder mehrm als pro Woche Kon sche Segmentation), relativ klein. integriert ist (Tabelle 3). Mit Ausnahme der t\u00fcrkischen Befragten ist die Gruppe derjenigen, (Mehrfachintegration) Working Paper 33 27 Interethnische Kontakte, Ferundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschl and 100% 1,1 6,7 7,5 7,5 4,2 7,4 4,7 14,4 4,1 9,0 8,0 8,3 8,0 10,5 10,1 7,2 9,3 8,5 10,0 17,0 13,6 17,4 10,7 80% 12,7 60% 31,8 30,1 26,2 22,8 28,8 25,0 30,4 21,5 38,5 40% 30,3 27,2 23,1 20% 45,5 40,4 40,4 32,6 36,0 32,1 35,1 31,6 24,1 22,9 21,5 16,3 0% zu zu zu zu zu zu zu zu zu zu zu zu Deuts chen ethnischer Deuts chen ethnischer Deuts chen ethnis cher Deuts chen ethnis cher Deutschen ethnis cher Deutschen ethnis cher Gruppe Gruppe Gruppe Gruppe Gruppe Gruppe T\u00fcrkei Ehem. Italien Griechenland Polen Gesamt Jugoslawien T\u00e4glich Mehrmals w\u00f6chentlich Einmal w\u00f6chentlich Mehrmals im Monat Seltener Gar nicht Quelle: RAM 2006\/2007. Ungewichtete Gesamtfallzahl 4.566 (Kontakte zu Deutschen) bzw. 4.565 (Kontakt zu eigener ethnischer Gruppe). Gewichtete Prozentangaben, ohne \"keine Angabe\". Eigene Berechnung und Darstellung. Kategorisiert man die Kontakte im Freundeskreis nach der bereits vorgestellten Ty pologie der Sozialintegration (Tabelle 2), so zeigt sich, dass die \u00fcberwiegende Mehrheit der Befragten aus allen Gruppen sowohl freundschaftliche Kontakte zu einheimischen Deut Art der Sozialintegration T\u00fcrkei Ehem. Italien Griechen Polen Gesamt Jugoslawien land keine Freunde (Marginalisierung) 0,4 1,0 1,5 0,5 1,4 0,8 Nur Kontakt zu Freunden aus dem Herkunftsland (Segmentation) 14,0 5,7 6,1 7,6 6,9 9,8 Nur Kontakt zu deutschen Freunden (Assimitation) 0,7 7,9 6,1 3,6 6,0 3,9 Kontakt zu deutschen Freunden und aus dem Herkunftsland 84,9 85,3 86,4 88,3 85,7 85,6 Gesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 Quelle: RAM 2006\/2007. Ungewichtete Gesamtfallzahl 4.576. Gewichtete Prozentangaben. Eigene Berechnung. Das Ergebnis best\u00e4tigt Befunde aus anderen Studien, wonach die Mehrfachinteg ration der sozialen Alltagsrealit\u00e4t und Orientierung vieler Migranten in Deutschland ent spricht (Badawia et al. 2003; Gogolin 2006; Mecheril 2003; Sauer 2010; Yildiz 2009). ab. Da es sich um eine Querschnittanalyse handelt, kann daraus nicht geschlossen werden, 4,5), treffen die \u00fcber 65-J\u00e4hrigen im Durchschnitt nur mehrmals im Monat mit Deutschen Kontaktintensit\u00e4t unter anderem durch die au chentlich Kontakt mit Deutschen in verschiedenen Kontexten haben (Durchschnittswert M\u00e4nner. Die h\u00f6chste durchschnittliche Kontaktintensit\u00e4t ist bei italienischen M\u00e4nnern und und die dementsprechend geringeren Kontaktgelegenheiten hier zum Tragen. 28 Working Paper 33 Interethnische Kontakte, Freundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschl and 3.5 Zusammenfassende Betrachtung der Alltagskontakte Fasst man die bisher behandelten vier Arten von Alltagskontakten in einem Summen index zusammen, so zeigt sich, dass die Kontaktintensit\u00e4t zwischen den Herkunftsl\u00e4ndern variiert, aber auch mit dem Geschlecht und st\u00e4rker noch mit dem Alter zusammenh\u00e4ngt. In allen Herkunftsgruppen von Migranten mit Ausnahme der polnischen haben Frauen \u00fcber alle Kontaktarten hinweg deutlich weniger Alltagskontakte mit Deutschen als \u00dferh\u00e4usliche Erwerbst\u00e4tigkeit\/Schule\/Studi um bestimmt wird, kommt deren st\u00e4rkere Konzentration auf den innerh\u00e4uslichen Allta g M\u00e4nnlich 4,3 Weiblich 4,0 M\u00e4nnlich 4,4 Weiblich 4,6 M\u00e4nnlich 4,3 Weiblich 3,9 M\u00e4nnlich 4,7 Weiblich 4,2 M\u00e4nnlich 4,4 Weiblich 4,2 M\u00e4nnlich 4,1 Ehem.Jugoslawien Italien Griechenland Polen Gesamt T\u00fcrkei Weiblich 3,7 0,0 0,5 1,0 1,5 2,0 2,5 3,0 3,5 4,0 4,5 5,0 Mittelwert Quelle: RAM 2006\/2007. Ungewichtete Gesamtfallzahl 4.249. Summenindex: addierte Werte der im Freundeskreis geteilt durch 4. Interpretationshilfe: 6: t\u00e4glich, 5: mehrmals w\u00f6chentlich, 4: einmal w\u00f6chentlich, 3: mehrmals im Monat, 2: seltener, 1: gar nicht. Gewichtete Mittelwerte. Eigene Berechnung. cherma\u00dfen (siehe Abbildung 6). W\u00e4hrend die unter 25-J\u00e4hrigen ein- oder mehrmals w\u00f6 wird, sondern eine Beschr\u00e4nkung auf die drei wichtigsten Bezugspersonen e rfolgt. dern w\u00fcrde. Es ist auch zu ber\u00fccksichtigen, dass nicht das gesamte Netzwerk abgebildet nicht in dem Ma\u00dfe pr\u00e4zise, wie es eine valide Messung des Migrationshintergrundes erfor Bekanntschafts- und Freundschaftsnetzwerken m\u00f6glich. Allerdings sind die Kategorien schieden werden. Damit ist eine Ann\u00e4herung an die Frage nach intra- o der interethnischen land zusammen, kann zwischen einer Herkunft aus Deutschland oder dem Ausland unter Migrationshintergrund besitzen. Fasst man die alten und neuen Bundesl\u00e4nder als Deutsch einem anderen Land oder Ausl\u00e4nder.\" Diese Messung soll abbilden, ob die Freunde einen deskreis, die f\u00fcr den Befragten pers\u00f6nlich wichtig sind, dern\" und \"Ist aus den neuen Bundesl\u00e4ndern\" konnte auch ange geben werden: \"Ist aus handeln. Sagen Sie uns bitte zur ersten, zur zweiten und zur dritten Person ...\" Working Paper 33 29 Interethnische Kontakte, Ferundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschl and dass dieses Muster sich reproduziert. Es k\u00f6nnte auch zu erwarten sein, dass die J\u00fcngeren 6,0 5,0 4,0 3,0 2,0 Mittelwert 1,0 0,0 bis 25 26-35 36-45 46-55 56-65 \u00fcber 65 Alters gruppen T\u00fcrkei Ehem. Jugos lawien Italien Griechenland Polen Gesamt Quelle: RAM 2006\/2007. Ungewichtete Gesamtfallzahl 4.249. Summenindex: addierte Werte der Kontakt geteilt durch 4. Interpretationshilfe: 6: t\u00e4glich, 5: mehrmals w\u00f6chentlich, 4: einmal w\u00f6chentlich, 3: mehrmals im Monat, 2: seltener, 1: gar nicht. Gewichtete Mittelwerte. Eigene Berechnung. 4 Bekanntschaften und Freundschaften Die Freundschaftsmuster lassen sich differenziert anhand der Daten des Sozio-oeko nomischen Panels aus dem Jahr 2006 untersuchen (zur Datenbeschreibung s iehe Kapitel 2.3). Hierbei wurde f\u00fcr die erste, zweite und dritte Person aus dem Bekannten- und Freun 7 gefragt: \"Welche Nationalit\u00e4t oder Herkunft hat er oder sie?\" Neben den Antwortm\u00f6glichkeiten \"Ist aus den alten Bundesl\u00e4n 7 \"Nun eine Frage zu Ihrem Bekannten- und Freundeskreis: Denken Sie bitte an drei Personen au\u00dferhalb Ihres Haus halts, die f\u00fcr Sie pers\u00f6nlich wichtig sind. Es kann sich dabei sowohl um Verwandte als auch um Nicht-Verwandte zu mehr als 60 %. desl\u00e4ndern, die der sehr gemischt zusammengesetzten Gruppen der sonstigen Migranten nannten Bekannten und Freunde der Aussiedler sind zu 65 % aus den alten oder neuen Bun zeigt sich ein \u00e4hnliches Muster, allerdings auf deutlich niedrigerem Niveau. Die drei ge auf \u00fcber 40 %. Bei Personen mit italienischem und griechischem Migrationshintergrund Freund aus Deutschland ist; bei den zweiten und dritten Freunden erh\u00f6ht sich der Anteil Deutschland. Befragte aus dem ehemaligen Jugoslawien geben zu 37 % an, dass der ers te Migrationshintergrund sind etwa ein Viertel der ersten, zweiten und dritten Freunde aus liegt, sowohl bei der ersten, zweiten als auch dritten Person. Bei Personen mit t\u00fcrkischem 30 Working Paper 33 Interethnische Kontakte, Freundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschl and 4.1 Bekanntschaften und Freundschaften zwischen ethnischen Gruppen Die Auswertung konzentriert sich zun\u00e4chst auf die Frage, wie viele der genannten engen Bezugspersonen deutscher Herkunft sind. Deutschst\u00e4mmige Befragte haben zu 98 % auch Bekannte und Freunde, deren Herkunft in den alten oder neuen Bundesl\u00e4ndern Tabelle 4: Anteil der aus Deutschland stammenden engen Bezugspersonen nach Migrationshintergrund, Migrationshintergrund Deutsch T\u00fcrkei Ehem. Griechen Italien Aussiedler Sonstige land Jugoslawien land Freund 1 Deutsch 98,0 25,1 36,6 28,0 37,3 65,1 61,9 Freund 2 Deutsch 98,1 26,4 40,9 30,1 44,0 64,3 60,0 Freund 3 Deutsch 97,6 25,4 44,2 32,7 49,1 65,7 64,2 Quelle: SOEP 2006. Ungewichtete Gesamtfallzahl 21.468. Ungewichtete Prozentangaben. Eigene Berechnung. Durch die Bildung eines zusammengefassten Index l\u00e4sst sich das Muster der aus Deutschland stammenden Freunde im gesamten Freundesnetzwerk der Befragten veran schaulichen (Abbildung 7). 100% 90% 16,8 22,3 21,6 28,0 80% 7,6 45,4 6,2 70% 13,2 20,9 56,9 16,5 13,7 60% 50% 95,4 18,3 18,1 16,7 40% 7,7 30% 62,4 7,9 16,7 55,7 20% 38,6 40,0 27,5 21,2 10% 0% 3,6 Deutschland T\u00fcrkei Ehem. Griechenland Italien Aussiedler Sonstige Jugoslawien 0 1 2 3 Quelle: SOEP 2006. Ungewichtete Gesamtfallzahl 16.773. Ungewichtete Prozentangaben. Eigene Berechnung und Darstellung. korrekt als deutschst\u00e4mmig einordnen. Freunde, die ebenso wie sie selbst Aussiedler oder Sp\u00e4taussiedler sind, im rechtlichen Sinne mit einer Messungenauigkeit zusammenh\u00e4ngen, da sie die Herkunft der Bekannten und ihre soziale Integration st\u00e4rker ausgepr\u00e4gt ist. Im Fall der Aussi edler k\u00f6nnte es aber auch angeben, sehr viel st\u00e4rker ausgepr\u00e4gt (57 % und 45 %). Dies k\u00f6 nnte darauf hindeuten, dass Anteil derjenigen, die ausschlie\u00dflich aus Deutschland stammende enge Bezugspersonen st\u00e4mmige Bezugspersonen konzentrieren, im Durchschnitt auch \u00e4lter sind. aus Deutschland stammende Freunde. Bei Aussiedlern und sonstigen Migranten ist der und italienischem Migrationshintergrund dies seltener ist. 22 % bzw. 28 % nennen hier drei effekte, da Aussiedler und sonstige Migranten, deren Netzwerke sich st\u00e4rker auf deutschals bei den Frauen herrscht (Tabelle 5). Bekannte und Freunde zu beobachten, wohingegen bei Personen mit ex-jugoslawischem nern eine etwas st\u00e4rkere Tendenz zu Freundschaftsbeziehungen mit Deutschst\u00e4mmigen Bezugspersonen. Bei Griechen ist eine fast ebenso starke Konzentration auf eigenethnische der h\u00f6her als in der mittleren Generation. Dies erkl\u00e4rt sich teilweise durch Alterskohorten Nationalit\u00e4tengruppen (T\u00fcrkei, ehem. Jugoslawien, Griechenland, Italien) unter den M\u00e4n Working Paper 33 31 Interethnische Kontakte, Ferundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschl and Bei 95 % der Deutschen stammen alle drei genannten Bekannten oder Freunde auch aus Deutschland. Dies ist nur bei 17 % der T\u00fcrkischst\u00e4mmigen der Fall. 62 % von ihnen ha ben keinen aus Deutschland stammenden Freund unter den drei pers\u00f6nlich wichtigen Bezugspersonen aus Deutschland stammen (Chi-Quadrat-Test), auch wenn bei einzelnen Tabelle 5: Anzahl der aus Deutschland stammenden engen Bezugspersonen nach Migrationshinter Deutsch T\u00fcrkei Ehem. Griechen Italien Aussiedler Sonstige Gesamt land Jugoslawien land M\u00e4nnlich 0 0,3 61,0 43,0 47,1 39,8 26,0 21,0 4,7 1 0,6 15,8 16,0 21,6 15,9 8,8 17,3 2,3 2 3,2 6,1 17,0 7,8 13,6 8,8 16,4 4,1 3 95,9 17,1 24,0 23,5 30,7 56,3 45,3 89,0 Gesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 Weiblich 0 0,6 63,9 34,8 65,2 40,2 28,7 21,3 4,9 1 0,5 10,5 20,0 10,9 20,7 7,1 16,3 2,0 2 3,9 9,1 24,3 4,3 13,8 6,7 16,9 4,9 3 95,0 16,4 20,9 19,6 25,3 57,5 45,5 88,2 Gesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 Quelle: SOEP 2006. Ungewichtete Gesamtfallzahl 16.773. Ungewichtete Prozentangaben. Eigene Berechnung und Darstellung. Bez\u00fcglich des Alters l\u00e4sst sich kein einheitliches Bild feststellen. Zwar steigt der An teil derjenigen, die deutschst\u00e4mmige Bezugspersonen angeben, unter den J\u00fcngeren an; jedoch ist auch unter den \u00e4lteren Migranten im Sozio-oekonomischen Panel der Anteil wie dass die Netzwerke t\u00fcrkischer Migranten besonders durch V ten Bezugspersonen t\u00fcrkischer Abstammung sind. Dies k\u00f6nnte damit zusammenh\u00e4ngen, giger Staaten (GUS) stammend sind. Dagegen ist die ethnische Homogenit\u00e4t der Freundesnetzwerke bei T\u00fcrkischst\u00e4mmi gen besonders ausgepr\u00e4gt, 59 % der T\u00fcrkischst\u00e4mmigen geben an, dass alle drei wichtigs deutschst\u00e4mmig bzw. aus einem anderen Herkunftsland aus der Gemeinschaft Unabh\u00e4n oben) und ansonsten multikulturell zusammengesetzt sind. Es k\u00f6nnte aber auch damit deuten, dass ihre Bekanntschafts- und Freundeskreise st\u00e4rker auf Deutsche bezogen (siehe ein Drittel der Freunde aus demselben Land. ranten haben keinen Freund mit gleicher Herkunft. Bei Aussiedlern k\u00f6nnte dies darauf hin dritten Freund unter 50 %, und bei Aussiedlern sowie sonstigen Migranten sta mmen etwa aus Ex-Jugoslawien und Italien jeweils beim ersten und zweiten Freund me hr als 50 %, beim demselben Herkunftsland stammen. Mehr als die H\u00e4lfte der Aussiedler und sonstigen Mig aus demselben Land wie sie selbst. Bei den Griechen sind es mehr als 60 %, bei den Befragten ten und dritten Bezugsperson (Bekannte oder Freunde) der T\u00fcrkischst\u00e4mmigen stammen Herkunftsland, zeigt sich ein komplement\u00e4res Muster. Knapp zwei Drittel der ersten, zwei entsprechend feststellen, dass nur bei 24 % der Aussiedler alle drei genannten Freunde au s hintergrund haben zu 96 % ausschlie\u00dflich Freunde, die auch aus Deutschland stammen. Betrachtet man die Verteilung der Bezugspersonen im Hinblick auf deren ausl\u00e4ndisches 32 Working Paper 33 Interethnische Kontakte, Freundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschl and 4.2 Bekanntschaften und Freundschaften innerhalb ethnischer Gruppen Wurde in der SOEP-Befragung bei einer der drei engsten Bezugspersonen ange geben, dass diese aus dem Ausland stammt, wurde nachgefragt: \"Kommen Sie selbst aus diesem Land?\" Insofern kann das Ausma\u00df intraethnischer Netzwerke untersucht werden. Tabelle 6: Anteil der aus dem gleichen Herkunftsland stammenden engen Bezugspersonen nach Migra Deutsch T\u00fcrkei Ehem. Griechen Italien Aussiedler Sonstige land Jugoslawien land Freund 1 gleiches Land 98,6 72,9 57,7 64,8 59,4 32,7 33,1 Freund 2 gleiches Land 98,7 71,4 55,4 68,5 53,5 33,2 32,2 Freund 3 gleiches Land 98,3 70,9 49,8 61,7 45,7 29,8 28,7 Quelle: SOEP 2006. Ungewichtete Gesamtfallzahl 21.451. Ungewichtete Prozentangaben. Eigene Berechnung. Die herkunftslandbezogene Abgrenzung bei Freundesbeziehungen ist bei Aussied lern geringer als bei anderen Migrantengruppen ausgepr\u00e4gt. Bei einer Betrachtung des gesamten Freundesnetzwerks im Hinblick auf die intraethnischen Beziehungen l\u00e4sst sich erwandtschaftsbeziehungen gepr\u00e4gt sind (Nauck\/Kohlmann 1998). Die im SOEP befragten Deutschen ohne Migrations Herkunftsland stammen, an. Auch die Repr\u00e4sentativbefragung 2006\/2007 (vgl mit dem Alter steigt der Anteil der genannten Bezugspersonen, die aus d emselben D.h. Working Paper 33 33 Interethnische Kontakte, Ferundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschl and Abbildung 8: Anzahl der aus dem gleichen Herkunftsland stammenden engen Bezugspersonen nach 100% 15,6 24,1 80% 34,3 35,7 50,0 15,0 59,3 8,2 8,8 60% 16,7 18,8 19,3 96,2 40% 18,8 20,2 13,5 14,3 6,4 58,9 52,7 20% 7,5 28,2 31,6 19,0 23,4 0% 3,3 Deutschland T\u00fcrkei Ehem. Griechenland Italien Aussiedler Sonstige Jugos lawien 0 1 2 3 Quelle: SOEP 2006. Ungewichtete Gesamtfallzahl 16.725. Ungewichtete Prozentangaben. Eigene Berechnung und Darstellung. Das Geschlecht hat analog zur obenstehenden Analyse der Beziehungen zu Deutsch kanntschafts- und Freundschaftsnetzwerks (Chi-Quadrat-Test). Auch h\u00e4ngt die Beantwor . Kapitel 3.5) hatte einen solchen, dort st\u00e4rker ausgepr\u00e4gten Zusammenhang zwischen Alter und der er fassung des Familiennachzugs in der Visastatistik registriert. Zum Teil ist der R\u00fcckgang der und Fl\u00fcchtlinge 2010). Im Jahr 2008 wurde die niedrigste Zahl an erteilten Visa seit der Er 30.000 20.000 10.000 0 Ehefrauen zu ausl\u00e4ndischen Ehem\u00e4nnern Ehem\u00e4nner zu ausl\u00e4ndischen Ehefrauen Ehefrauen zu deutschen Ehem\u00e4nnern Ehem\u00e4nner zu deutschen Ehefrauen gattennachzug ausgestellten Visa feststellbar (Abbildung 9, vgl. Bundesamt f\u00fcr Migration 40.000 Herkunftsl\u00e4nder. In den letzten Jahren ist ein deutlicher R\u00fcckgang der Zahl der zum Ehe innerhalb der EU kein Visum mehr ben\u00f6tigen. 50.000 gesehen werden (vgl. Haug 2004b). Wie oben beschrieben (Kapitel 2.3) gibt die Statistik zum Familiennach zug kein f\u00fchren, da Staatsangeh\u00f6rige aus diesen L\u00e4ndern aufgrund der Freiz\u00fcgigkeitsregelungen pr\u00e4sentativuntersuchung 2006\/2007 gesondert betrachtet werden. 34 Working Paper 33 Interethnische Kontakte, Freundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschl and 5 Eheschlie\u00dfungen, Ehen und Partnerschaften Zun\u00e4chst wird auf den Familiennachzug eingegangen. Im Folgenden werden Ehe schlie\u00dfungen und bestehende Ehen im Bev\u00f6lkerungsbestand untersucht. Sodann w ird auf die Partnerwahl eingegangen, wobei die gr\u00f6\u00dften Nationalit\u00e4tengruppen anhan d der Re 5.1 Ehegattennachzug von Deutschen und Ausl\u00e4ndern Der Ehegattennachzug, gemessen anhand der Visa-Statistik oder der Angaben zum Familiennachzug im Ausl\u00e4nderzentralregister, kann als Indikator f\u00fcr die transnationalen Beziehungen von Ehepartnern und auch f\u00fcr die intra- und interethnische Heiratsmigration teilten Visa zum Zweck des Ehegatten- und Familiennachzugs auf den Beitritt der neuen EU-Staaten in den Jahren 2004 (Beitritt der EU-10) und 2007 (Beitritt der EU-2) zur\u00fcckzu Abbildung 9: Ehegattennachzug 1998 bis 2008, Visastatistik des Ausw\u00e4rtigen Amtes 70.000 60.000 erteilte Visa 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 Quelle: Ausw\u00e4rtiges Amt, vgl. Bundesamt f\u00fcr Migration und Fl\u00fcchtlinge 2010. Nicht dargestellt ist der Nachzug minderj\u00e4hriger Kinder. zugsbewegungen aus den Dritt den Familiennachzug neuer Zuwanderergruppen. Aktuell zahlenm\u00e4\u00dfig bedeutende Nach desamt f\u00fcr Migration und Fl\u00fcchtlinge 2010). Betrachtet man die im Ausl\u00e4nderzentralregister aufgef\u00fchrten Aufenthaltserlaub nisse zum Zweck der Familienzusammenf\u00fchrung erteilt (10.911 Aufenthaltserlaubnisse). W bei den meisten Nationalit\u00e4tengruppen weitgehend abgeschlossen ist, wird erg\u00e4nzt durch Ehefrauen von indischen Zuwanderern und der thail\u00e4ndischen Ehefrauen Deutscher (Bun Aufenthalt26.141(Tabelle 6, vgl. auch Bundesamt f\u00fcr Migration und Fl\u00fcchtlinge 2010). Im Jahr 200 8 wurden ter ist auch die interethnische Heiratsmigration subsumiert. zu Ausl\u00e4ndern. 21,3 % der Aufenthaltserlaubnisse wurden an nachziehende Ehem\u00e4nner Deutsche und Ausl\u00e4nder. der Anteil des Nachzugs ausl\u00e4ndischer Ehefrauen zu ihrem deutschen Ehegatten; hierun Working Paper 33 35 Interethnische Kontakte, Ferundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschl and Der weitaus gr\u00f6\u00dfte Teil der ausgestellten Visa f\u00fcr den Ehegattennachzug wird f\u00fcr den Nachzug von ausl\u00e4ndischen Ehefrauen zu ihren ausl\u00e4ndischen Ehe m\u00e4nnern ausge stellt (Abbildung 9). Dies ist der klassische Fall des Familiennachzug s. Fast ebenso hoch ist Abbildung 10: Ehegattennachzug 2008 nach Geschlecht, Visastatistik des Ausw\u00e4rtigen Amtes Ehem\u00e4nner zu deutschen Ehefrauen 19 % Ehefrauen zu ausl\u00e4ndischen Ehem\u00e4nnern 36 % Ehem\u00e4nner zu ausl\u00e4ndischen Ehefrauen 10 % Ehefrauen zu deutschen Ehem\u00e4nnern 35 % Quelle: Ausw\u00e4rtiges Amt, vgl. Bundesamt f\u00fcr Migration und Fl\u00fcchtlinge 2010. Nicht dargestellt ist der Nachzug minderj\u00e4hriger Kinder. Die gr\u00f6\u00dfte Zahl der Visa wird in der T\u00fcrkei ausgestellt, allerdings mit sinkender klassische Familiennachzug der Migranten aus den s\u00fcdeurop\u00e4ischen A nwerbel\u00e4ndern, der staaten (Nicht-EU-L\u00e4ndern) sind besonders gepr\u00e4gt durch von Deutschen (darunter Aussiedler) aus der Russischen F\u00f6deration und der U kraine, der , so zeigt sich ein noch differenzierteres serlaubnisse an nachziehende Ehefrauen erteilt (51,0 % der Aufenthalts erlaubnisse aus famili\u00e4ren Gr\u00fcnden), davon zogen 14.129 Frauen zu Deutschen und 12.012 \u00e4hrend bei nachziehenden M\u00e4nnern der Gro\u00dfteil deutsche Frauen betraf, verteilt sich der Nachzug ausl\u00e4ndischer Frauen gleichm\u00e4\u00dfiger auf und der Ukraine dominiert der Ehegattennachzug zu Deut Visastatistik des Ausw\u00e4rtigen Amtes. Bei Staatsangeh\u00f6rigen aus der Russischen F\u00f6deration der Besch\u00e4ftigung an (vgl. Bundesamt f\u00fcr Migration und Fl\u00fcchtlinge 2010). In Bezug auf die Struktur des Familiennachzugs aus den einzelnen Herkunf tsl\u00e4ndern best\u00e4tigen sich bei der Analyse der Daten des AZR die oben aufgef\u00fc hrten Ergebnisse der rend mit einem Anstieg der Zahl der eingereisten Personen aus diesen Staaten zum Zweck Staatsangeh\u00f6riger und auch bei Staatsangeh\u00f6rigen aus der Republik Korea korrespondie des Familiennachzugs zu verzeichnen war, stiegen die Nachzugszahlen im Falle indischer T\u00fcrkei und der Russischen F\u00f6deration im Vergleich zum Vorjahr ein weiterer R\u00fcckgang F\u00f6deration, Serbien und Montenegro und Indien. W\u00e4hrend bei Staatsangeh\u00f6rigen aus der hierbei zum Gro\u00dfteil um den Nachzug zu Eingeb\u00fcrgerten handeln d\u00fcrfte, sowie bei brasi 2004b; siehe die folgenden Kapitel). Weitere Hauptherkunftsl\u00e4nder waren die Russische Nachzug von Ehegatten zu Deutschen bei Staatsangeh\u00f6rigen aus Marokko, wobei es sich doch als intraethnische Heiratsstrategie eingeb\u00fcrgerter T\u00fcrkinnen entpuppen (vgl. Haug interethnische Heiratsmigration aufgefasst werden, w\u00fcrde sich in den meisten F\u00e4llen je von Ehem\u00e4nnern zu Deutschen; bei nachziehenden Ehefrauen l\u00e4sst sich kein so deutlicher Heiratsmigration), gefolgt von t\u00fcrkischen M\u00e4nnern zu deutschen Frauen (dies k\u00f6nnte als ration handeln. Der Nachzug aus den Vereinigten Staaten ist gepr\u00e4gt durch den Nachzug 36 Working Paper 33 Interethnische Kontakte, Freundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschl and Ehefrauen Ehefrauen Ehe Ehem\u00e4nnern Ehem\u00e4nnern Ehe Familien zu zu frauen zu zu m\u00e4nnern nachzug Deutschen Ausl\u00e4ndern gesamt Deutschen Ausl\u00e4nderinnen gesamt gesamt T\u00fcrkei 1.326 2.311 3.637 2.203 945 3.148 8.376 Russische F\u00f6deration 1.831 309 2.140 469 42 511 3.508 Vereinigte Staaten 344 589 933 530 98 628 2.692 Indien 154 1.306 1.460 108 37 145 2.351 Serbien, Montenegro u. ehem. Serbien u. Montenegro 277 791 1.068 333 312 645 2.144 Japan 115 765 880 10 9 19 1.693 Thailand 1.087 22 1.109 55 13 68 1.665 Ukraine 809 160 969 113 30 143 1.533 Kosovo 230 645 875 198 143 341 1.465 China 520 465 985 32 84 116 1.452 Marokko 526 180 706 429 30 459 1.277 Brasilien 469 194 663 144 34 178 1.223 alle Staatsangeh\u00f6rigkeiten 14.129 12.012 26.141 8.157 2.754 10.911 51.244 Quelle: Ausl\u00e4nderzentralregister, vgl. Bundesamt f\u00fcr Migration und Fl\u00fcchtlinge 2010. Nicht dargestellt werden Aufenthaltserlaubnisse f\u00fcr Kinder, Elternteile und sonstige Familienangeh\u00f6rige. Von den erteilten Aufenthaltserlaubnissen aus famili\u00e4ren Gr\u00fcnden gingen mit Abstand die meisten an Staatsangeh\u00f6rige aus der T\u00fcrkei. Dabei dominiert das Muster t\u00fcr kische Frauen zu t\u00fcrkischen M\u00e4nnern (klassischer Familiennachzug oder intraethnische schen. Dabei d\u00fcrfte es sich zum einen um den Nachzug zu (Sp\u00e4t-)Aussiedlern, zum anderen um \"klas sische\u0093 Heiratsmig 20082006 Frauen geschlossen. 10,0 9,0 zustellen. 2008 wurden 6,2 % aller Ehen zwischen deutschen M\u00e4nnern und ausl\u00e4ndischen ausl\u00e4ndischen Frauen stieg anfangs nicht so steil an; ein Absinken is t erst seit 2004 fest 8,0 und ausl\u00e4ndischen M\u00e4nnern statt. Der Anteil der Ehen zwischen deutschen M\u00e4nnern und 7,0 len. 2008 fanden 4,8 % der insgesamt 377.055 Eheschlie\u00dfungen zwischen deutschen Frauen 6,0 ten), dann zu einem erneuten Anstieg bis 1998, seitdem ist wieder ein A bsinken festzustel einem ersten R\u00fcckgang (parallel zu einer ersten R\u00fcckwanderungswel le der Arbeitsmigran 5,0 2004200219862000199019981996199419921988 Beginn der Anwerbephase von Arbeitsmigranten nach 1960 steil an. Nach 1980 kam es zu Ehegattennachzug des Jahres 2008. In dieser Altersgruppe betrug der Frauenante il 88,0 %. dische Ehegatten nach Deutschland. Dies entsprach einem Anteil von 4,8 % am gesamten 4,0 Der Anteil der Ehen zwischen deutschen Frauen und ausl\u00e4ndischen M\u00e4nnern stieg zu sowie dem Kosovo von Ehefrauen zu ausl\u00e4ndischen M\u00e4nnern. Fl\u00fcchtlinge 2010). In der Altersgruppe zwischen 18 bis unter 21 Jahr en zogen 1.787 ausl\u00e4n Working Paper 33 37 Interethnische Kontakte, Ferundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschl and lianischen Staatsangeh\u00f6rigen. Bei Staatsangeh\u00f6rigen aus Thailand \u00fcberwiegt die Heirats migration von Ehefrauen zu deutschen M\u00e4nnern, bei Staatsangeh\u00f6rigen aus Indien, Japan Die \u00fcberwiegende Zahl der nachziehenden Ehegatten ist \u00e4lter als 21 Jahre. Nur ein zelne nachziehende Ehegatten sind j\u00fcnger als 18 Jahre (vgl. Bundesamt f\u00fcr Migration und 5.2 Eheschlie\u00dfungen von Deutschen und Ausl\u00e4ndern Nach einer Auswertung der amtlichen Eheschlie\u00dfungsstatistik l\u00e4sst sich nach 1960 ein Anstieg des Anteils der deutsch-ausl\u00e4ndischen Eheschlie\u00dfungen an allen Eheschlie\u00dfun Abbildung 11: Anteile deutsch-ausl\u00e4ndischer Eheschlie\u00dfungen an allen Eheschlie\u00dfungen nach Geschlecht, Eheschlie\u00dfungsstatistik 1960 bis 2008 197619821980197819841974197219701968196619621960Anteil in Prozent 1964 3,0 2,0 1,0 0,0 Frau Deutsche, Mann Ausl\u00e4nder Mann Deutscher, Frau Ausl\u00e4nderin Quelle: Statistisches Bundesamt, Eheschlie\u00dfungsstatistik 1960-2008. Eigene Berechnung und Darstellung. Bis 1990 beziehen sich die Daten auf das Gebiet der fr\u00fcheren Bundesrepublik Deutschland, seit 1991 auf das gesamte Bundesgebiet. Betrachtet man nur die in Deutschland registrierten Eheschlie\u00dfungen mit Beteili gung von Ausl\u00e4ndern, so ist seit 1960 ein Absinken des Anteils der Eh eschlie\u00dfungen zwi bestimmten Ausl\u00e4ndergruppen einen hohen Anteil ausmachen. geschlossen werden. Wie im Folgenden noch ausgef\u00fchrt wird, k\u00f6nnen diese Heiraten bei geschlossenen Ehen beinhalten, nicht hingegen Ehen, die auf Konsulaten o der im Ausland l\u00e4nder untereinander insgesamt wiedergeben, weil sie nur die in deutschen Standes\u00e4mtern der Abbildung ersichtlich). Diese Zahlen k\u00f6nnen jedoch nicht das Hei ratsverhalten der Aus cher Staatsangeh\u00f6rigkeit sind vergleichsweise selten und bewegen sich um die 5 % (nicht in 1988199019921994199619982002200420062008 2000 100,0 90,0 80,0 197819861980198219841976 pulationen als auf interethnische Heiratsmigration zur\u00fcckzuf\u00fchren. mutlich weniger auf Geschlechterungleichgewichte innerhalb bestehender Migrantenpo M\u00e4nnern und ausl\u00e4ndischen Frauen aus Osteuropa, Ostasien und Latei namerika sind ver nationalit\u00e4ten herangezogen. Die zunehmenden Eheschlie\u00dfungen zwischen deutschen Eheschlie\u00dfungen zwischen deutschen Frauen und M\u00e4nnern der ehemaligen Gastarbeiter Eheschlie\u00dfungen zwischen deutschen M\u00e4nnern und ausl\u00e4ndischen Frauen von 18 % auf der Heirat zwischen ausl\u00e4ndischen Frauen und deutschen M\u00e4nnern f\u00fchrt. Ein \"M\u00e4nner 70,0 60,0 50,0 sene Ehen, an denen Ausl\u00e4nder beteiligt waren. Im gleichen Zeitraum s tieg der Anteil der m\u00e4nnlichen Arbeitsmigranten der Anwerbephase mit deutschen Frauen hin zum Muster 38 Working Paper 33 Interethnische Kontakte, Freundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschl and schen deutschen Frauen und ausl\u00e4ndischen M\u00e4nnern von 74 % auf 37 % im Jahr 2 008 zu beobachten (Abbildung 12). Insgesamt gab es im Jahr 2008 48.744 in Deu tschland geschlos 48 % an. Damit zeichnet sich eine Entwicklung ab, die vom Muster der Heirat zwischen Abbildung 12: Anteile deutsch-ausl\u00e4ndischer Eheschlie\u00dfungen an den Ehen unter Beteiligung von Ausl\u00e4n dern nach Geschlecht, Eheschlie\u00dfungsstatistik 1960 bis 2008 40,0 19701972Anteil in Prozent 196419621966196819601974 30,0 20,0 10,0 0,0 Frau Deutsche, Mann Ausl\u00e4nder Mann Deutscher, Frau Ausl\u00e4nderin Ausl\u00e4nder mit gleicher Staatsangeh\u00f6rigkeit Quelle: Statistisches Bundesamt, Eheschlie\u00dfungsstatistik 1960-2008. Eigene Berechnung und Darstellung. Bis 1990 beziehen sich die Daten auf das Gebiet der fr\u00fcheren Bundesrepublik Deutschland, seit 1991 auf das gesamte Bundesgebiet. Der Anteil der Eheschlie\u00dfungen zwischen Partnern der gleichen ausl\u00e4ndischen Staatsangeh\u00f6rigkeit ist ebenfalls gesunken und bewegt sich seit Ende der 1 980er Jahre auf relativ niedrigem Niveau (unter 10 %). Ehen zwischen zwei Ausl\u00e4nder n mit unterschiedli bereits in der Eheschlie\u00df andere Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawien) heirateten. Der gle iche Wert war zu 16 % M\u00e4nner aus einem anderen europ\u00e4ischen Nicht-EU-Mitgliedsstaat (m\u00f6glicherweise Working Paper 33 39 Interethnische Kontakte, Ferundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschl and Insgesamt wurden im Jahr 2008 377.055 Ehen geschlossen, darunter 346.465 von deutschen Frauen und 30.590 von Ausl\u00e4nderinnen. Deutsche Frauen haben bei ihren Ehe schlie\u00dfungen im Jahr 2008 zu 95 % deutsche Ehem\u00e4nner geheiratet (Abbildung 11). Jeweils etwa 2 % der Ehem\u00e4nner stammten aus der EU, aus dem restlichen Europa oder besa\u00dfen eine au\u00dfereurop\u00e4ische Staatsangeh\u00f6rigkeit. Die in deutschen Standes\u00e4mtern registrierten Eheschlie\u00dfungen der Ausl\u00e4nderin eine hohe soziale Integration einiger Migrantengruppen hin. Auff\u00e4llig ist hierbei der hohe Herkunftslandes (15 %, Abbildung 13). Der hohe Anteil an deutschen Ehegatten weist auf (89 %) und polnischer Frauen (84 %). Hierin spiegelt sich eine Tendenz der Heiratsmigration wider; vergleichbare Werte waren bereits 2006 festzustellen. nen beschr\u00e4nken sich weitgehend auf deutsche M\u00e4nner (76 %) oder M\u00e4nner des gleichen Anteil an deutschen Ehem\u00e4nnern bei den Eheschlie\u00dfungen russischer (92 %), ukrainischer 120% Eheschlie\u00dfungsstatistik 2008 100% 1,5 1,9 2,0 0,8 0,9 1,5 2,1 1,8 2,0 1,5 2,1 2,0 1,8 3,7 6,7 2,0 1,9 2,1 1,0 2,3 3,0 3,2 3,1 7,6 15,7 9,0 4,0 2,4 3,1 3,9 5,4 7,4 3,4 9,2 5,0 3,3 14,6 80% 28,0 38,2 41,3 19,8 26,8 38,5 60% 94,8 91,7 89,0 40% 84,4 76,1 61,3 59,0 56,5 50,0 53,4 20% 46,0 0% Deutschland Italien Griechenland Bosnien-Kroatien Serbien Polen Russische T\u00fcrkei Ukraine Ausl\u00e4nderinnen Herzegowina F\u00f6deration insgesamt deuts ch ausl\u00e4ndisch,gleich wie Ehefrau ausl\u00e4ndisch,andereals Ehefrau,EU-Staat andereals Ehefrau,restl. Europa andereals Ehefrau,ausserhalb Europa Quelle: Statistisches Bundesamt, Eheschlie\u00dfungsstatistik 2008. Eigene Berechnung und Darstellung. Unter serbischen Frauen werden Frauen mit serbischer, montenegrinischer sowie der Staatsangeh\u00f6rigkeit des ehemaligen Serbien und Montenegro subsumiert. Ein relativ gro\u00dfer Teil der italienischen, serbischen und t\u00fcrkischen Frauen heiratete eine Ehe mit einem anderen EU-B\u00fcrger. Eine Ausnahme stellen bosnische Frauen dar, die ungsstatistik 2006 festzustellen und stellt somit ein dauerhaftes Muster dar. hier m\u00f6glicherweise aus anderen Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawien. 40 Working Paper 33 Interethnische Kontakte, Freundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschl and Die Ehem\u00e4nner der t\u00fcrkischen Frauen waren 2008 zu 57 % deutsche, zu 38 % t\u00fcrkische Staatsangeh\u00f6rige. 2006 betrug der Anteil der t\u00fcrkischen Ehem\u00e4nner noch 36 %. Die Heiratsmuster der M\u00e4nner unterscheiden sich leicht von denen der Frauen (A b bildung 14). 93 % der 351.599 eheschlie\u00dfenden deutschen M\u00e4nner haben deutsche Frauen mit gleicher Staatsangeh\u00f6rigkeit heiratete. Serbische, ukrainische und bosnische M\u00e4nner geheiratet. Demgegen\u00fcber haben 71 % der 25.456 ausl\u00e4ndischen M\u00e4nner, die im Jahr 2008 eine Ehe geschlossen haben, deutsche Frauen geheiratet. Hierbei ist die Quote bei den russischen M\u00e4nnern (79 %) am h\u00f6chsten, bei t\u00fcrkischen M\u00e4nner (70 %) durchschnittlich, wohingegen bei den bosnischen, kroatischen und serbischen M\u00e4nnern ein gro\u00df er Teil eine Frau 120% Eheschlie\u00dfungsstatistik 2008 100% 1,8 2,3 2,9 2,1 1,1 0,9 1,3 1,0 2,6 0,8 1,1 2,7 2,2 1,9 2,9 3,5 6,8 2,1 4,3 4,5 3,5 7,7 10,8 0,7 10,4 5,4 8,4 16,1 6,4 12,3 6,8 2,2 80% 4,9 13,5 23,7 17,5 13,9 20,3 25,9 37,4 60% 25,5 33,2 33,0 93,4 40% 78,9 69,9 71,3 59,8 63,2 58,2 64,3 51,4 52,5 48,5 20% 0% Deutschland Italien Griechenland Bosnien-Kroatien Serbien Polen Russische T\u00fcrkei Ukraine Ausl\u00e4nder Herzegowina F\u00f6deration insgesamt deuts ch ausl\u00e4ndisch,gleich wie Ehemann ausl\u00e4ndisch,andereals Ehemann,EU-Staat andere als Ehemann, restl. Europa andereals Ehemann,ausserhalb Europa Quelle: Statistisches Bundesamt, Eheschlie\u00dfungsstatistik 2008. Eigene Berechnung und Darstellung. Unter serbischen M\u00e4nnern werden M\u00e4nner mit serbischer, montenegrinischer sowie der Staatsangeh\u00f6rigkeit des ehemaligen Serbien und Montenegro subsumiert. Die Heiratsmuster deuten auf eine relativ hohe Quote an deutsch-ausl\u00e4ndischen Ehe schlie\u00dfungen insgesamt und vor allem bei einigen ausl\u00e4ndischen Gruppen hin, insbeson dere bei T\u00fcrken. Im Jahr 2008 wurden nur 24 % der in deutschen Standes\u00e4mtern erfassten Ehen t\u00fcrkischer M\u00e4nner mit einer t\u00fcrkischen Frau geschlossen. 2 006 waren es noch 21 %, d.h. es gibt eine leicht steigende Tendenz zur intranationalen Eheschlie\u00dfung. discher Eheschlie\u00dfungen deuten Analysen der so genannten \"Heiratsbarriere\", d.h. des intraethnische Ehen, verzerren das Bild (vgl. Haug 2004b; siehe auch Kapitel 5.4). 2008). Deutsch-ausl\u00e4ndische Ehen unter Beteiligung von Eingeb\u00fcrgerten, d.h. eigentlich die zunehmende Zahl an Einb\u00fcrgerungen in bestimmten Migrantengruppen (vgl. Worbs schlie\u00dfungsstatistik das Ausma\u00df der interethnischen Heiratsbeziehungen \u00fcbersch\u00e4tzt, ist registrieren lassen (Vetter 2001: 231). Ein zweiter Aspekt, der daf\u00fcr spricht, dass die Ehe T\u00fcrken in deutschen Standes\u00e4mtern heiraten oder die Konsulats- oder Auslandsehe hier schen Heiratsstatistik fehlen (2000: 92). Vetter nimmt an, dass weniger als ein Zehntel der (Roloff 1998: 324). Stra\u00dfburger sch\u00e4tzte, dass 80 % der Trauungen von T\u00fcrken in der deut Ausland oder in den Konsulaten erfolgen, so dass sie sich der amtlichen Statistik entziehen deutschen Standes\u00e4mtern heiratet und dass die nationalit\u00e4tsinternen Eheschlie\u00dfungen im angenommen, dass die \u00fcberwiegende Zahl der in Deutschland lebenden T\u00fcrken nicht in zwar eine Tendenz zur Heirat von Angeh\u00f6rigen der eigenen Glaubensgemeinschaft der Eheschlie\u00dfungen kann auf einen Altersstruktureffekt oder eine verminderte Heirats kann nur gesch\u00e4tzt werden. Am Beispiel der gr\u00f6\u00dften Ausl\u00e4ndergruppe, der T\u00fcrken, wird bensrichtung (sunnitisch, schiitisch, alevitisch) haben (Haug\/M\u00fcssig\/Stichs 2009). 2008 dominierte in der Eheschlie\u00dfungsstatistik ein intrareligi\u00f6ses Heiratsmuster (Ta belle 8). Die \u00fcberwiegende Zahl der Ehen wurde von Christen geschlossen. Hierbei besteht nem Muslim von 21.474 im Jahr 2000 auf 15.450 im Jahr 2008 abgenommen. D ie Abnahme werden von der deutschen Heiratsstatistik nicht erfasst. Das Ausma\u00df der Untererfassung vor der Eheschlie\u00dfung im Ausland lebten. Diese transnationalen intraethnischen Ehen in Deutschland zumeist Partner mit der gleichen Religionszugeh\u00f6rigkeit und auch Glau 2000 auf 377.055 im Jahr 2008 haben auch die Ehen unter Beteiligung von mindestens ei viele Migranten im Ausland oder auf Konsulaten heiraten, insbesondere we nn die Partner (Haug 2004b). Auch die Studie \"Muslimisches Leben in Deutschland\" belegt, dass Muslime Viertel. Bei einer Abnahme der absoluten Zahl der Eheschlie\u00dfungen von 418.550 im Jahr l\u00fcckenhaft untersucht werden (vgl. Stra\u00dfburger 2000, Haug 2004b). Grund daf\u00fcr ist, dass k\u00f6nnen interethnische Beziehungen aufgrund dieser systematischen Unte rerfassung nur und die Religiosit\u00e4t eine entscheidende Rolle bei der interethnischen Partnerwahl spielen geschlossenen Ehen eine systematische Untererfassung vor. Mit der Eheschlie\u00dfungsstatistik gen Migranten mit italienischer oder t\u00fcrkischer Abstammung die Religi onszugeh\u00f6rigkeit Glaubensgemeinschaft oder anderer Weltreligionen sind interreligi\u00f6se Eheschlie\u00dfungen tiert werden. Erstens liegt bei der Zahl der in Deutschland unter ausl\u00e4ndischer Beteiligung tik nicht direkt als valider Indikator f\u00fcr die Endo- oder Exogamie von Ausl\u00e4ndern interpre des Bundesinstituts f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsforschung hat sich gezeigt, dass bei 18- bis 30-j\u00e4hri Personen ohne Religionsgemeinschaft eine gro\u00dfe Rolle. Bei Angeh\u00f6rigen der j\u00fcdischen Working Paper 33 41 Interethnische Kontakte, Ferundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschl and vergangenen Jahren auf relativ hohe Offenheit gegen\u00fcber deutsch-ausl\u00e4ndischen Ehen hin (vgl. Vetter 2001: 218ff; Haug 2004b). Allerdings k\u00f6nnen die Daten der Eheschlie\u00dfungsstatis 5.3 Eheschlie\u00dfungen nach Religionszugeh\u00f6rigkeit Im Folgenden wird, wiederum anhand der amtlichen Eheschlie\u00dfungsstatistik, auf die Eheschlie\u00dfungen nach der Religionszugeh\u00f6rigkeit eingegangen. Es geht somit um d as Ausma\u00df der inter- und intrareligi\u00f6sen Heirat. Bei einer Analyse des Integrationssurveys , jedoch geringsten ausgepr\u00e4gt ist. Heirat innerhalb der Religionsgemeinschaft, wobei dies bei muslimischen M\u00e4nnern am sche Frauen (Abbildungen 15 und 16). Insofern besteht in beiden Gruppen eine Neigung zur te absolute Tendenz, Frauen au\u00dferhalb ihrer eigenen Religionsgemeinschaft zu ehelichen. en heirateten muslimische M\u00e4nner, 65,5 % der muslimischen M\u00e4nner heirateten muslimi vorhergehenden Abschnitt dargelegt - im Vergleich von Christen und Muslimen die st\u00e4rks 83,7 % der christlichen M\u00e4nner heirateten christliche Frauen, 82,7 % der muslimischen Frau tiger Religionsgemeinschaften oder Gemeinschaftslose. Sie haben aber dennoch - wie im \u00f6sen Partnerwahl. 73,4 % der christlichen Frauen heirateten 2008 christliche M\u00e4nner, Heiratsverhalten ge\u00e4ndert und heiraten nun seltener christliche Frauen, Angeh\u00f6rige sons Kirche ten zusammen, zeigt sich auch bei ihnen in diesem Zeitraum eine Zunahme der intrareligi abgenommen. Vor allem die muslimischen M\u00e4nner haben somit in den letzten Jahren ihr deutet, l\u00e4sst sich nicht mit Sicherheit beantworten. 42 Working Paper 33 Interethnische Kontakte, Freundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschl and neigung zur\u00fcckzuf\u00fchren sein. Ob die insgesamt sinkende Zahl der He iraten von Muslimen zudem auf eine erh\u00f6hte Zahl von Eheschlie\u00dfungen im Ausland oder auf Konsulaten hin Eheschlie\u00dfungsstatistik 2008 Religions Eheschliekeit Evange- Evange- R\u00f6misch- Ortho- Altkat- Christliche J\u00fcdische Isla- Andere Frei- Gemein-ohne Ehefrau \u00dfungen lische lische katholische doxe holische Sonderge- Gemein- mische Weltreli- reli- schafts-Angabe insgesamt Kirche Freikirche Kirche Kirche Kirche meinschaften den Religion gionen gi\u00f6se lose Evangelisch 116.52750.562 546 27.791 557 24 381 35 1.263 62 1 33.337 1.968 Evangelische Freikirche 2.792 527 1.684 253 18 0 8 1 17 1 0 265 18 R\u00f6misch 117.292 26.743 255 63.200 659 15 316 42 1.608 62 0 23.172 1.220 katholische Kirche Orthodoxe 5.406 1.279 30 1.386 1.138 2 17 18 179 1 0 1.303 53 Kirche Altkatholische 61 10 0 26 0 8 0 1 2 0 0 14 0 Kirche Christliche Sonderge 2.338 310 6 311 8 0 1.289 0 26 0 0 366 22 meinschaften Gemeinden J\u00fcdische 223 39 2 39 7 0 0 67 10 0 0 58 1 Islamische Religion 10.908 357 11 568 68 0 16 4 9.025 11 0 808 40 Andere Weltreli 1.777 300 5 359 7 0 8 0 17 460 0 587 34 gionen Freireligi\u00f6se 6 2 0 2 0 0 0 0 1 0 0 1 0 Gemein 108.63917.750 185 12.592 272 3 245 46 1.334 83 1 76.038 90 schaftslose ohne 11.086 1.211 12 831 13 0 11 4 85 2 0 170 8.747 Angabe Insgesamt 377.05599.090 2.736 107.358 2.747 52 2.291 218 13.567 682 2 136.119 12.193 Quelle: Statistisches Bundesamt, Eheschlie\u00dfungsstatistik 2008. Eigene Darstellung. Die Zahl der Heiraten, bei denen beide Partner Muslime waren, stieg dabei jedoch zwischen 2000 und 2008 von etwa 8.000 auf 9.000 pro Jahr. Dies weist auf einen Trend zur Zunahme der intrareligi\u00f6sen Ehen hin. Fasst man die christlichen Reli gionsgemeinschaf Insgesamt hat bei interreligi\u00f6sen Eheschlie\u00dfungen die Kombination muslimischer Ehemann und christliche Ehefrau (von 38,6 % im Jahr 2000 auf 22,8 % 200 8) am st\u00e4rksten Heiratsmuster ethnisch-religi\u00f6sen Regeln. anderer \"Buchreligionen\u0093 f\u00fcr M\u00e4nner erlaubt, f\u00fcr Frauen aber nicht. Insofern folgen die Frauen auch die religi\u00f6se Vorschrift des Islam widerspiegeln, die die Ehe mit Angeh\u00f6rigen gemeinschaft geh\u00f6r nomen d\u00fcrfte sich im unterschiedlichen Heiratsverhalten von muslimischen M\u00e4nnern und hen rund doppelt so viele muslimische M\u00e4nner eine Frau, die nicht zur eigenen Religions \u00fcbersteigt, zum Teil sogar deutlich. Neben diesem als \"Heiratsengpass\u0093 bezeichneten Ph\u00e4 nicht-islamischer Religionszugeh\u00f6rigkeit angeht. Allerdings heiratete n 2008 relativ gese registrierten m\u00e4nnlichen die der weiblichen Staatsb\u00fcrger dieser L\u00e4nder in Deutschland Viertel. Auch bei den Eheschlie\u00dfungen muslimischer M\u00e4nner ist diese fallende Tendenz zu erkennen, sowohl was die Gesamtzahl der Ehen als auch die Zahl der Ehen mit Frauen nationalit\u00e4ten, u. a. T\u00fcrkei, Marokko, Iran, Irak, Afghanistan und Tunesien, die Zahl der rer, keiner oder unbekannter Religionszugeh\u00f6rigkeit, im Jahr 2000 war es noch rund ein bot an muslimischen Heiratspartnerinnen in Deutschland, da bei allen gro\u00dfen Herkunfts 15). Im Jahr 2008 heirateten noch 17,3 % der eheschlie\u00dfenden Muslima einen Partner ande in Zusammenhang gebracht werden. Zum einen besteht statistisch gesehen ein Unterange Working Paper 33 43 Interethnische Kontakte, Ferundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschl and Eheschlie\u00dfungsstatistik 2000 bis 2008 100% 10,3 9,8 11 10,1 10,4 9,3 9 7,9 7,9 21,4 22,6 22,9 23,7 24,5 24,8 24,8 25 25,4 80% 60% 73,6 74,4 73,6 74,8 75,9 77,9 78,6 81,6 82,7 40% 76,2 75,2 74,9 74,1 73,6 73,6 73,7 73,6 73,4 20% 16,1 15,7 15,4 15,1 13,7 12,8 12,4 10,5 9,4 0% 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 Chris tliche Ehefrau Mus limis che Ehefrau Chris tlicher Ehemann Mus limischer Ehemann Sons tige Religion\/Gemeins chafts los Quelle: Statistisches Bundesamt, Eheschlie\u00dfungsstatistik 2000 bis 2008. Eigene Berechnung und Darstellung. Bei den Ehen muslimischer Frauen zeigt sich seit dem Jahr 2003 eine in a bsoluten Zahlen fallende Tendenz. Bereits seit dem Jahr 2002 sinken zudem die Zahl und der Anteil der Ehen, bei denen der Partner nicht islamischer Religionszugeh\u00f6rigkeit ist (Abbildung te (33,5 %), als umgekehrt muslimische Frauen einen Mann anderen oder keinen Glaubens. Dieser Geschlechterunterschied kann mit verschiedenen Ursachen war von der ersten zur zweiten Generation fest seltensten in die deutsche Bev\u00f6lkerung ein. Ein deutlicher Anstieg der binationalen Ehen schiede zeigten (Schroedter 2006). So heirateten die t\u00fcrkischen M\u00e4 nner und Frauen am rungsbestand, wobei sich zwischen den Nationalit\u00e4ten und Geschlechtern starke Unter gen auch die Prozesse der sozialen Integration der Vergangenheit wider. Eine Analyse der Ehen mit dem Mikrozensus 1989 bis 2000 (also noch ohne die Kate gorie \"Migrationshintergrund\u0093) ergab einen Anstieg der binational en Ehen im Bev\u00f6lke die binationalen\/interethnischen Ehen neben der aktuellen Entwicklung der Eheschlie\u00dfun unterliegt. Neben den Eheschlie\u00dfungen haben daher die Muster der Abwanderung, Ehe rierung durch die Faktoren Sterblichkeit, Einb\u00fcrgerung, Ehescheidung und Abwanderung mentaufnahme, da der Bev\u00f6lkerungsbestand einer erheblichen Reduktion und Umstrukt u Bestand an binationalen\/interethnischen Ehen in der Bev\u00f6lkerung ist e inerseits eine Mo Wahrscheinlichkeit einer Ehe mit einem deutschen Partner. nischen Ehen (nach Migrationshintergrund, seit dem Mikrozensus 2005 analysierbar). Der aus dem Herkunftsland zuziehen. Mit steigendem Bildungsabschluss erh\u00f6hte sich die 44 Working Paper 33 Interethnische Kontakte, Freundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschl and Eheschlie\u00dfungsstatistik 2000 bis 2008 100% 12,8 13,7 14 14,5 14,9 15,2 15,5 15,8 15,8 16,8 17 16,4 15,1 13,5 11,7 10,7 18,3 17,3 80% 60% 43,1 48,3 49,5 50,8 52,6 56 58,9 64,4 65,5 40% 86,6 85,6 85,2 84,7 84,4 84,2 83,9 83,7 83,7 20% 38,6 34,4 33,7 32,1 31 28,9 27,6 23,9 22,8 0% 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 Chris tlicher Ehemann Muslimis cher Ehemann Chris tliche Ehefrau Mus limische Ehefrau Sonstige Religion\/Gemeinschaftslos Quelle: Statistisches Bundesamt, Eheschlie\u00dfungsstatistik 2000 bis 2008. Eigene Berechnung und Darstellung. 5.4 Ehen von Personen mit Migrationshintergrund Nicht nur die im Laufe eines Jahres geschlossenen Ehen, sondern auch die Verteilung von Ehen im Bev\u00f6lkerungsbestand soll hier als Indikator herangezogen werden. Hierbei geht es um die Analyse der binationalen Ehen (nach Staatsangeh\u00f6rigkeit) bzw. der intereth stellbar, wobei dies nicht f\u00fcr das Heiratsver ranten der zweiten Generation steigt der Anteil der binationalen Ehen (Schroedter 2006). rern der ersten Generation der Fall, die noch im Herkunftsland geheiratet haben. Bei Mig allem unter Personen mit gleichem Migrationsstatus. Dies ist naturgem\u00e4\u00df bei Zuw ande hei\u00dft, Ehepartner werden unabh\u00e4ngig von der Staatsangeh\u00f6rigkeit gew\u00e4hlt, und zwar vor Anteil von jeweils 64 %, die mit Deutschen mit Migrationshintergrund verheiratet sind. Das mit Deutschen ohne Migrationshintergrund verheiratet. Auff\u00e4llig ist hier jedo ch der hohe ner. Deutsche M\u00e4nner und Frauen mit Migrationshintergrund sind ebenfalls zu 17 bzw. 22 % Ausl\u00e4nder in Deutschland geborenen Elternteil\" (Statistisches Bundesamt 2010b: 6). Ausl\u00e4nder (64 bzw. 62 %) hat eine ausl\u00e4ndische Ehepartnerin\/einen ausl\u00e4ndischen Ehepart alle in Deutschland als Deutsche Geborenen mit zumindest einem zugewanderten oder als Personen mit Migrationshintergrund sieht es \u00e4hnlich aus (19 bzw. 20 %). Der gr\u00f6\u00dfte Teil der publik Deutschland Zugewanderten, sowie alle in Deutschland geborenen Ausl\u00e4nder und schen ohne Migrationshintergrund verheiratet. Bei Ausl\u00e4ndern als eine r Teilgruppe der tergrund z\u00e4hlen, wie bereits erw\u00e4hnt, \"alle nach 1949 auf das heutige Gebiet der Bundesre lebenden M\u00e4nner und Frauen mit Migrationshintergrund sind zu 18 % bzw . 21 % mit Deut wurde auf den Mikrozensus 2008 zur\u00fcckgegriffen. Zu den Menschen mit M igrationshin sind zu 92 % mit Deutschen ohne Migrationshintergrund verheiratet. Die in einer Ehe 40% 20% 0% Working Paper 33 45 Interethnische Kontakte, Ferundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschl and Seit dem Mikrozensus 2005 ist nicht nur eine Analyse der Staatsangeh\u00f6rigkeit von Ehepartnern, sondern auch des Migrationshintergrunds m\u00f6glich. Zur Untersuchung der bestehenden Ehen von Personen mit Migrationshintergrund in der Wohnbev\u00f6lkerung Bei einer Analyse der Ehen zeigen sich typische Muster je nach Migrationshinter den (Abbildung 17). Die verheirateten M\u00e4nner und Frauen ohne Migrat ionshintergrund 100% 2,6 2,3 2,2 1,7 10,4 15,9 80% 42,2 38,9 64,1 61,9 60% 63,8 92,0 92,4 63,8 35,6 33,8 8,7 12,8 17,9 20,6 16,9 21,5 18,8 20,0 M\u00e4nner Frauen M\u00e4nner Frauen M\u00e4nner Frauen M\u00e4nner Frauen insgesamt Deutsche Staats angeh\u00f6rige Aus l\u00e4nder ohne Migrationshintergrund mit Migrationshintergrund verheiratet mit Deutschem\/r ohne Migrationshintergrund verheiratet mit Deutschem\/r mit Migrationshintergrund verheiratet mit Ausl\u00e4nder\/-in Quelle: Statistisches Bundesamt 2010b. Angaben in Prozent, nur Verheiratete der jeweiligen Bev\u00f6lkerungsgruppe. Eigene Berechnung und Darstellung. bei den t\u00fcrkischen Frauen kommt dies fast gar nicht vor (3 %). Personen, die mit Deutschen ohne Migrationshintergrund verheiratet sind. Insbesondere tergrund (siehe Kapitel 5.2). Am geringsten ist bei dieser Gruppe hingegen der Anteil von die einen Migrationshintergrund haben. Dies ist in der Regel ein ebenfal ls t\u00fcrkischer Hin als 70 % in Ehen mit Deutschen mit Migrationshintergrund leben. Auch Personen mit t\u00fcrki tergrund verheiratet. Dies gilt in noch st\u00e4rkerem Ma\u00dfe f\u00fcr (Sp\u00e4t-)Aussiedler, die zu mehr Zuwanderer aus Polen und der Russischen F\u00f6deration ist mit Deutschen mit Migrationshin hat einen deutschen Partner ohne Migrationshintergrund. Die \u00fcberwiegende Mehrheit der letzten Jahren angestiegen (2006: 32 %). Auch fast ein Drittel der polnischen Frauen (29 %) mit einer deutschen Frau ohne Migrationshintergrund verheiratet. Dieser Wert ist in den sowie der Russischen F\u00f6deration und Polen ist es umgekehrt. Besonders auff\u00e4llig ist dieses tionshintergrund verheiratet, bei Zuwanderern aus Kroatien und Bosnien-Herzegowina Kroatien, Serbien, T\u00fcrkei) mit Ausl\u00e4ndern verheiratet. Bei Zuwanderern aus Griechenland, tionshintergrund aus den ehemaligen Anwerbel\u00e4ndern (Griechenland, Italien, Bosnien, 46 Working Paper 33 Interethnische Kontakte, Freundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschl and Betrachtet man die Ehegatten der Personen mit Migrationshintergrund gesondert nach ihrer derzeitigen bzw. fr\u00fcheren Staatsangeh\u00f6rigkeit, so zeigt sich ein differenzierte res Muster (Abbildung 18). Insgesamt ist die \u00fcberwiegende Zahl der Personen mit Migra Geschlecht, Mikrozensus 2008 Russische F\u00f6derationweiblich 17,5 57,1 20,1 Russische F\u00f6deration m\u00e4nnlich 6,8 64,1 29,1 Polen weiblich 28,7 39,4 21,3 Polen m\u00e4nnlich 14,3 34,9 31,7 T\u00fcrkei weiblich 3,3 21,8 70,7 T\u00fcrkei m\u00e4nnlich 8,0 20,4 67,1 Kroatien weiblich 19,2 6,1 69,7 Kroatien m\u00e4nnlich 15,6 8,3 67,7 Bosnien-Herzegowina weiblich 12,3 8,2 75,3 Bosnien-Herzegowina m\u00e4nnlich 10,8 9,5 73,0 Serbien-Montenegro weiblich 5,6 11,2 78,5 Serbien-Montenegro m\u00e4nnlich 10,3 10,3 73,5 Italien weiblich 18,2 7,0 74,8 Italien m\u00e4nnlich 33,5 3,0 57,5 Griechenland weiblich 9,5 6,0 84,5 Griechenland m\u00e4nnlich 15,6 7,3 77,1 (Sp\u00e4t-)Aussiedler weiblich 16,7 71,9 7,5 (Sp\u00e4t-)Aussiedler m\u00e4nnlich 13,6 72,6 10,8 ohne Migrationshintergrund weiblich 92,4 1,7 2,3 ohne Migrationshintergrund m\u00e4nnlich 92,0 2,2 2,6 0% 20% 40% 60% 80% 100% Deutsch ohne Migrationshintergrund Deutsch mit Migrationshintergrund Aus l\u00e4nder\/in Quelle: Statistisches Bundesamt 2010b. Angaben in Prozent, nur Verheiratete der jeweiligen Bev\u00f6lkerungsgruppe. Eigene Berechnung und Darstellung. Ehen, sondern auch bei Partnerschaften von Migranten (siehe das folgende Kapitel 5.5). bei italienischen und serbischen M\u00e4nnern sowie polnischen Frauen auf. Dieses geschlechtssiedler. Relativ hohe Anteile an Ehen mit Deutschen ohne Migrationshintergrund treten surveys des Bundesinstituts f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsforschung, dass t\u00fcrkischst\u00e4mmige Frauen fa st mehrheitlich mit Deutschen mit Migrationshintergrund verheiratet, ebenso die (Sp\u00e4t-)Aus und der Russischen F\u00f6deration stammende Personen mit Migrationshintergrund sind der urspr\u00fcnglichen Staatsangeh\u00f6rigkeit der Partner anhand der Daten des Integrations nien, Kroatien, Serbien und T\u00fcrkei sind mehrheitlich mit Ausl\u00e4ndern verheiratet; aus Polen tel 2.3). Unter den Befragten der Repr\u00e4sentativuntersuchung, die aktuell in einer Partner schaft oder Ehe leben, ist der Anteil von Partnern mit deutscher Staat 14 % der weiblichen und 19 % der m\u00e4nnlichen - deutsche Partner\/innen (Tabelle 9). Personen mit Migrationshintergrund aus den Anwerbestaaten Griechenland, I talien, Bos Staatsangeh\u00f6rigkeit durch Einb\u00fcrgerung erlangt haben, auf. So zeigte eine Rekonstruktion werden, da die untersuchten Personen in ihrer gro\u00dfen Mehrheit Ausl\u00e4nder sind (vgl. Kapi polnischen M\u00e4nnern (36 %) relativ hoch. Demgegen\u00fcber haben nur 17 % der T\u00fcrken - dabei ratsm\u00e4rkte ihres Herkunftslandes zur\u00fcck (Schroedter 2006; Schroedter\/Kalter 2008). geh\u00f6rigkeit die meisten Ehen zwischen Partnern mit gleichem Migrationsstatus bestehen. Working Paper 33 47 Interethnische Kontakte, Ferundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschl and Eine differenzierte Analyse der Zuwanderergenerationen bei anderen Autoren zeigt, dass bei t\u00fcrkischen M\u00e4nnern im Generationenverlauf die Tendenz zur Ehe mit einer deut schen Frau sinkt. Zudem greifen sie auch in der zweiten Generation noch stark auf die Hei Diese Ergebnisse belegen, dass bei Personen mit Migrationshintergrund generell Ehen mit einheimischen Deutschen relativ selten sind und unabh\u00e4ngig von der Staatsan 5.5 Interethnische Partnerschaften und Ehen Im Unterschied zum Mikrozensus lassen sich anhand der Daten der Repr\u00e4 sentativun tersuchung 2006\/2007 (RAM) auch nichteheliche Partnerschaften der befragten Migranten untersuchen. Allerdings kann hier das Konzept \"Migrationshintergrund\" nicht abgebildet sangeh\u00f6rigkeit bei polnischen Frauen mit Abstand am h\u00f6chsten (68 %) und auch bei itali enischen (39 %) und T\u00fcrkei Ehem. Italien Griechenland Polen Gesamt Jugoslawien Weiblich 14,4 21,2 19,2 9,8 67,5 22,1 M\u00e4nnlich 18,5 20,3 38,5 17,6 36,3 23,2 Insgesamt 16,6 20,8 31,2 14,2 55,2 22,7 Quelle: RAM 2006\/2007. Ungewichtete Gesamtfallzahl 3.238. Gewichtete Prozentangaben. Eigene Berechnung. Bei genauerer Untersuchung zeigt sich jedoch, dass die Staatsangeh\u00f6rigkeit die interethnischen Partnerwahlmuster nicht genau abbildet. Neben den Partnern mit der 30% 20% 10% 0% Partner Deutsch (ohne Eingeb\u00fcrgerte) Partner gleiche (ehem.) Staatsangeh\u00f6rigkeit Partner andere (ehem.) Staatsangeh\u00f6rigkeit weitgehend dem Muster der Ehen aus dem Mikrozensus 2008 (siehe Kapitel 5.4). ners kommt nur in wenigen Ausnahmef\u00e4llen vor. Die Partnerschaften entsprechen somit 60% 50% 40% derzeitigen bzw. ehemaligen Staatsangeh\u00f6rigkeit. Eine dritte Staatsangeh\u00f6rigkeit des Part Deutschen deutlich (Haug 2004b: 318). Frauen auf (Abbildung 19). Die Mehrheit der Befragten hat hingegen Par tner der gleichen in dieser Gruppe unter Abzug der Eingeb\u00fcrgerten der Anteil der Partnerschaften mit einer 70% ten interethnische Beziehungen zu Deutschen bei italienischen M\u00e4nnern und polnischen zu ethnisch homogener Partnerwahl nicht so stark ausgepr\u00e4gt, jedoch reduziert sich auch rung erlangt hat. Diese Konstellation ist jedoch auch bei den meisten Mi grantengruppen 48 Working Paper 33 Interethnische Kontakte, Freundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschl and ausschlie\u00dflich t\u00fcrkischst\u00e4mmige Partner w\u00e4hlen, d.h. ihre Ehen werden nach dem Prinzip ethnischer Homogamie geschlossen. Bei t\u00fcrkischst\u00e4mmigen M\u00e4nnern ist zwar die Tendenz Eine interethnische Partnerschaft bzw. Ehe liegt somit nur dann vor, wenn der deut sche Partner oder die deutsche Partnerin diese Staatsangeh\u00f6rigkeit nicht durch Einb\u00fcrge 100% 0,1 1,0 1,4 1,1 0,6 0,7 0,9 0,6 0,5 0,5 90% 80% 61,2 60,3 84,4 81,1 81,1 82,5 86,2 84,1 87,1 91,7 97,2 90,3 37,7 39,1 14,6 17,4 18,3 16,8 13,8 15,4 12,3 8,2 2,8 8,8 M\u00e4nner Frauen M\u00e4nner Frauen M\u00e4nner Frauen M\u00e4nner Frauen M\u00e4nner Frauen M\u00e4nner Frauen T\u00fcrkei Ehem. Italien Griechenland Polen Gesamt Jugos lawien Quelle: RAM 2006\/2007. Ungewichtete Gesamtfallzahl 3.099. Gewichtete Prozentangaben. Eigene Berechnung und Darstellung. ger bei Karrieren innerhalb der ethnischen Nischen\u00f6konomie. Platzierung ist es f\u00fcr Migranten n\u00fctzlich, Kontakte zu Deutschen zu haben. Dies gilt weni Zusammenhangs zwischen sozialer und sozialstruktureller Eingliederung in die Aufnah Nichteingliederung in Schule und Beruf schwierig. Insofern ist die kausale Richtung des erworben werden k\u00f6nnen. Allerdings ist die Kontaktaufnahme zu Einheimis chen bei nahme von Beziehungen zu Angeh\u00f6rigen der Aufnahmegesellschaft die f\u00fcr die erfolgrei auf die Ressourcenausstattung. Generell kann angenommen werden, dass nur durch Auf die soziale Einbettung, andererseits hat die soziale Interaktion wiederum R\u00fcckwirkungen sind. Gelegenheiten und die Ausstattung mit Ressourcen, d.h. Fertigkeiten, sind meist eng verf\u00fcgen polnische Zuwanderinnen und italienische Zuwanderer \u00fcber ein e bessere Aus in hohem Ma\u00dfe von Gelegenheitsstrukturen und der Ressourcenausstattung abh\u00e4ngig schen zu beobachten. Muster der Ausstattung mit sozialem Kapital und der sozialen Integration. Beispielsweise erh\u00f6ht. Es zeigt sich in multivariaten Untersuchungen, dass interethn ische Partnerschaften Frauen, eine ausgesprochen starke Tendenz von pers\u00f6nlichen Nahbeziehungen zu Deut des SO T\u00fcrken, wobei sich das Ausma\u00df der sozialen Integration jedoch im Generationenverlauf auf. Dagegen ist in der Gruppe der polnischen Zuwanderer, wiederum insbesondere der als die ethnische Abstammung bzw. die Herkunft aus bestimmten L\u00e4ndern. Erg\u00e4nzend zeigen sich jedoch innerhalb einer ethnischen Gruppe Unters chiede, so in einer Analyse des Integrationssurveys des Bundesinstituts f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsforschung und nen, darunter vor allem die Frauen, weist haupts\u00e4chlich intraethnische Beziehungsmuster rigkeit (und damit Einb\u00fcrgerung) spielt bei der sozialen Integratio n eine geringere Rolle geringerem Ma\u00dfe Kontakte zu Deutschen als junge M\u00e4nner gleicher ethnischer Abstam Working Paper 33 49 Interethnische Kontakte, Ferundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschl and 6 Fazit Bei einer Betrachtung der interethnischen Kontakte, Freundschaften, Partnerschaf ten und Ehen als Indikatoren der sozialen Integration zeigen sich deutli che Unterschiede zwischen den Migrantengruppen. Insbesondere die Gruppe der t\u00fcrkischst\u00e4mmigen Perso Ma\u00dfe im Aufnahmeland sozial integriert als t\u00fcrkischst\u00e4mmige Frauen. Die Staatsangeh\u00f6 EPs, die ein h\u00f6heres Ausma\u00df sozialer Integration in der Gruppe der De utsch-Italiener und Deutsch-T\u00fcrken im Vergleich zu nicht-deutschen Befragten mit gleicher ethnischer Bei den \"h\u00e4rteren\" Indikatoren wie Par Zusammenfassend zeigt sich ein Bild, das durch vielf\u00e4ltige Alltagskontakte und Freundschaftsbeziehungen zwischen Einheimischen und Migranten gekennzeichnet ist. b\u00fcrgerten t\u00fcrkischen Migranten ein Fortbestehen der Tradition der intraethnischen Heirat 2006: 420). st\u00e4ndigeres Bild der Bev\u00f6lkerung, wobei sich auch in der zweiten Generation und bei einge aus, indem sie die soziale Integration der folgenden Generation verbessern (Schroedter Analysen der Partnerwahl (Haug 2003, 2006). Analysen des Mikrozensus zeigen ein voll on, indem sie den Integrationsprozess abbilden, sie \u00fcben auch eine ve rst\u00e4rkende Wirkung abzeichnet. Diese ethnisch-religi\u00f6sen Heiratsmuster best\u00e4tigen sich auch in multivariaten gibt. Insofern haben interethnische Beziehungen und Ehen nicht nur eine Indikatorfunkti ere bei Eheschlie\u00dfungen zwischen muslimischen Frauen und M\u00e4nnern anderer Religionen schaftsnetzwerk und der Vermittlung kultureller Kenntnisse im Zuge der Sozialisation er Eheschlie\u00dfungen nach Religionszugeh\u00f6rigkeit, wo sich eine besonders starke Heiratsbarri bel, dass sich die Wirkung aus der Kn\u00fcpfung sozialer Kontakte zu Deutschen im Verwandt rat gleichen ethnischen Gruppe rekonstruieren. Dies zeigt sich auch bei der Betrachtung der sellschaft zur Aufnahme von interethnischen Beziehungen aus. Weg zur sozialen Integration im Generationenverlauf gesehen werden. Es scheint plausi zwischen binationalen und interethnischen Eheschlie\u00dfungen steigt und die amtliche Hei zum Teil als Ehen zwischen eingeb\u00fcrgerten und nicht-eingeb\u00fcrgerten Angeh\u00f6rigen der bzw. ethnisch-religi\u00f6sen Pr\u00e4ferenzen der Migranten auch Pr\u00e4ferenzen der Aufn ahmege zur sozialen Integration der Nachkommen. Interethnische Partnerschaften k\u00f6nnen als ein Ergebnis erh\u00f6ht die Plausibilit\u00e4t der These von Stra\u00dfburger (2 000: 92), dass die Differenz und zudem steigende Anteil der binationalen Ehen in der Eheschlie\u00dfungsstatistik l\u00e4sst sich beruhen, wirken sich hierbei neben Ressourcen, Gelegenheiten und ethnisch-kulturellen 50 Working Paper 33 Interethnische Kontakte, Freundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschl and Eine wichtige Erkl\u00e4rungskomponente ist beim Kn\u00fcpfen von Kontakten die Transmis schen Ehe der Eltern ergibt (Haug 2004b, 2005, 2006). Die durch Heirat manifestierte sozi ale Integration in eine deutsch-ausl\u00e4ndische Familie erweist sich als erfolgreiches Mittel Es hat sich auch gezeigt, dass die Eheschlie\u00dfungsstatistik durch Einb\u00fcrgerungen zu sstatistik auf der Basis der Staatsangeh\u00f6rigkeit zunehmend weniger Aussagekraft f\u00fcr die Analyse der sozialen Integration oder ethnischen Segmentation bekommt. D er relativ hohe tnerschaften und Eheschlie\u00dfungen zeigen sich st\u00e4rkere ethnisch-religi\u00f6se Heiratsmuster. Da soziale Beziehungen auf Gegenseitigkeit de Ergebnisse zum F Situation der f\u00fcnf gr\u00f6\u00dften in Deutschland lebenden Ausl\u00e4ndergruppen. Vertiefen merInnen werden aktiv!\", M\u00fcnchen: Deut Working Paper 33 51 Interethnische Kontakte, Ferundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschl and 7 Literatur Alba, Richard (2008): Why we still need a theory of mainstream assimilation , in: Kalter, Frank (Hg.): Migration und Integration. 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Die Verbreitung, auch auszugsweise, \u00fcber elektronische Systeme oder Datentr\u00e4ger ","related_references":[{"view":"Gostomski, B. (n.d.). Christian (2010a): Fortschritte der Integration. Zur Situation der f\u00fcnf gr\u00f6\u00dften in Deutschland lebenden Ausl\u00e4ndergruppen, N\u00fcrnberg: Bundesamt f\u00fcr Migration und Fl\u00fcchtlinge, Forschungsbericht 8.","pdf_url":""},{"view":"granovetter, M., harvey, D., hesse, M., kaltenbrunner, R., Pentland, A. (1973). The Strength of Weak Ties, in. New York San Francisco London: Social Structure and Network Ananalysis. Social Networks. A developing paradigm. New York\/San Francisco\/London, 78(6), pp. 1360-1380.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Bednarz-Braun, I. B., U. (2006). Interkulturalit\u00e4t unter Auszubildenden im Betrieb. Ergebnisse aus dem XENOS-Projekt \"Auszubildende und junge Arbeitneh merInnen werden aktiv!\". M\u00fcnchen: Deutsches Jugendinstitut.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Berry, J. W., Acculturation, P. (1990). 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Mannheimer Zentrum f\u00fcr europ\u00e4ische Sozialforschung, Arbeits- papiere, 28(40).<\/a> <\/span>PDF<\/a>","pdf_url":"https:\/\/www.ssoar.info\/ssoar\/bitstream\/handle\/document\/37925\/?sequence=1"},{"view":"Esser, H., T, . (2008). Assimilation, ethnische Schichtung oder selektive Akkulturation? Neuere Theorien der Ein- gliederung von Migranten und das Modell der intergene- rationalen Integration. Wiesbaden: VS Verlag f\u00fcr Sozialwissenschaften. Neuere Theorien der Eingliederung von Migranten und das Modell der intergenerationalen Inte gration, 48 pp. 81-107.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Faist, T. (1997). Migration und der Transfer sozialen Kapitals oder: Warum gibt es relativ wenige interna- tionale Migranten?. Baden-Baden: No. Transnationale Migration, Baden-Baden 1997 (Sonderband 12 der Zeitschrift Soziale Welt, 12 pp. 63-84.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Farwick, A. (2007). Ethnische Segregation und die Herausbildung interethni- scher Freundschaften. Berlin. 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Aus der Reihe ,Integrationsreport', Teil 2\", (= BAMF Working Paper, 3(14).<\/a> <\/span>PDF<\/a>","pdf_url":"https:\/\/www.ssoar.info\/ssoar\/bitstream\/handle\/document\/38217\/?sequence=1"},{"view":"Haug, S. (2007). Soziales Kapital als Ressource im Kontext von Migration und Integrati on. Wiesbaden: VS Springer Verlag f\u00fcr Sozialwissenschaften. Soziale Netzwerke und soziale Ungleich heit. Zur Rolle von Sozialkapital in modernen Gesellschaften, pp. 85-111.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Haug, S. (2008). 'Migration networks and migration decision-making'. Journal of Ethnic and Migration Studies, 34(4), pp. 585-605.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Haug, S. (2003). Interethnische Freundschaftsbeziehungen und soziale Integration. Un terschiede in der Ausstattung mit sozialem Kapital bei jungen Deutschen und Immig ranten. 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Eine eingliederungshemmende Wirkung ethnisch segregierter Wohnquartiere ist im Untersuchungsgebiet (Bremen-Gr\u00f6pelingen) nicht festzustellen (moderater Migrantenanteil). Die Annahme eines engen Zusammenhangs zwischen residentieller Segregation und der Herausbildung eingliederungshemmender ethnischer Gemeinschaften ist heute zudem ein weithin \u00fcberholtes Denkmodell. Drehpunkt der sozialen Beziehungen ist die n\u00e4here Wohnumgebung der Akteure. Kleinr\u00e4umige multivariate Analysen belegen einen signifikant negativen Einfluss der ethnischen Segregation in der n\u00e4heren Wohnumgebung auf das Ausma\u00df inter-ethnischer Freundschaftsbeziehungen auf der Ebene von Baubl\u00f6cken und der jeweiligen Nachbarschaft. 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Forschung zu Fragestellungen aus den Lebensumwelten Schule und Familie existiert bereits. Dahingegen ist der Forschungsstand zu Freundschaften ausl\u00e4ndischer Jugendlicher und deren Auswirkungen eher als sp\u00e4rlich anzusehen. Die Freundschaften von ausl\u00e4ndischen Jugendlichen werden in den Fokus der Dissertation ger\u00fcckt und als soziales Kapital aufgefasst. Einerseits wird untersucht, ob sich das soziale Kapital der ausl\u00e4ndischen Jugendlichen aus intra- und interethnischen Freundschaften unterscheidet und andererseits ob das soziale Kapital aus intra- und interethnischen Freundschaften einen Einfluss auf die Akkulturationsabsichten der Jugendlichen mit Migrationshintergrund besitzt. Dieses Thema wird im Theorieteil der Arbeit in die drei unterschiedlichen Forschungskontexte Sozialkapital-, Akkulturations- und Jugendforschung eingebettet. Empirisch basiert die Dissertation auf zwei voneinander unabh\u00e4ngige Studien (L\u00e4ngsschnittstudie und Erg\u00e4nzungsstudie). In der L\u00e4ngsschnittstudie wird auf den Frient-Datensatz zur\u00fcckgegriffen und speziell der Zusammenhang zwischen der Freundschaftsart, der Einstellungen, der personalen Ressourcen und der Akkulturationsstrategien, basierend auf den Daten von t\u00fcrkischen Jugendlichen, ausgewertet. In der Erg\u00e4nzungsstudie wird der Versuch unternommen, durch eine andere Herangehensweise das soziale Kapital in Jugendfreundschaften zu definieren und dessen Auswirkung auf die Akkulturationsstrategien n\u00e4her zu untersuchen. Das Neue an dieser Herangehensweise besteht darin, basierend auf Colemans Sozialkapitalansatz Skalen zu generieren und damit fu\u00dfend auf dieser Theorie die Produktivkraft des sozialen Kapitals innerhalb der einzelnen Freundschaftsarten (ausl\u00e4ndisch-ausl\u00e4ndisch versus ausl\u00e4ndisch-deutsch) zu bestimmen. Zusammenfassend im Hinblick auf die Ergebnisse der L\u00e4ngsschnittstudie kann festgehalten werden, dass sich intra- und interethnische Freundschaften hinsichtlich inhaltlicher Merkmale (Konflikthaftigkeit, Intimit\u00e4t, Freundschaftsqualit\u00e4t, Reziprozit\u00e4t, Entwicklungsaufgabenbew\u00e4ltigung, Autonomie der Freundeswahl) nicht voneinander unterscheiden. Eine Ausnahme bildet in diesem Zusammenhang allerdings das Konstrukt Aktivit\u00e4tsintensit\u00e4t. Demnach unternehmen in eher intraethnischen Freundschaftsnetzwerken t\u00fcrkische Jugendliche mehr in ihrer Freizeit miteinander als t\u00fcrkische Jugendliche mit einem eher interethnischen Freundschaftsnetzwerk. Auswirkungen des sozialen Kapitals aus intra- und interethnischen Freundschaften konnten nur bei den Konstrukten Kulturelle Offenheit und Integration t\u00fcrkischer Jugendlicher gefunden werden. Ein weiteres Ergebnis der Arbeit ist, dass die Einstellungen (operationalisiert \u00fcber die Kulturelle Offenheit) der t\u00fcrkischen Jugendlichen nicht deren Akkulturationsstrategien beeinflussen, sondern die Akkulturationsstrategien Integration und Separation Auswirkungen auf die Kulturelle Offenheit haben. Die Ergebnisse der Erg\u00e4nzungsstudie weisen daraufhin, dass Jugendliche mit einem Migrationshintergrund, die eine ausl\u00e4ndisch-deutsche Freundschaft f\u00fchren assimilierter sind als diejenigen mit einer ausl\u00e4ndisch-ausl\u00e4ndischen Freundschaft. Im Hinblick auf das soziale Kapital unterscheiden sich die Migrantenjugendlichen mit ausl\u00e4ndisch-ausl\u00e4ndisch und ausl\u00e4ndisch-deutschen Freundschaften in den Dimensionen Verpflichtung und Erwartung sowie Herrschaftsbeziehungen nicht. Die Hypothesen hinsichtlich der Auswirkungen des sozialen Kapitals auf die Dimensionen Informationspotential sowie Normen und wirksame Sanktionen konnten nicht best\u00e4tigt werden. Weiterhin mussten einige Forschungshypothesen hinsichtlich des Zusammenhangs zwischen den Sozialkapitaldimensionen und den Akkulturationsstrategien verworfen werden.\" (Autorenreferat)","portal_url":"http:\/\/sowiport.gesis.org\/search\/id\/gesis-solis-00541699","type":"publication","topic":["Deutscher","ethnische Beziehungen","Freundschaft","Integration","Jugendlicher","soziale Beziehungen","soziale Integration","Sozialkapital","T\u00fcrke","Akkulturation","Bundesrepublik Deutschland"],"person":["Mangold, Tanja"],"person_sort":"Mangold","source":"Mannheim, 2009, 363 S. : zahlr. Tab. u. 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