{"hits":{"total":{"value":10,"relation":"eq"},"hits":[{"_index":"gesis-21-05-2026-02-00-54","_id":"gesis-ssoar-41013","_version":3,"_seq_no":95037,"_primary_term":1,"found":true,"_source":{"title":"Betriebliche Transformation und gesellschaftlicher Wandel: die machtsoziologische Perspektive","id":"gesis-ssoar-41013","date":"1997","date_recency":"1997","abstract":"Die Autoren beziehen sich auf Ergebnisse eines Forschungsprojektes \u00fcber betriebliche Transformationsmuster des \u00dcbergangs zur Marktwirtschaft in Polen, Ungarn und Bulgarien. Erl\u00e4utert werden der Begriff der \"Transformation\" und Grundz\u00fcge der Forschung in diesem Bereich. Sie konstatieren, da\u00df empirische Sozialforschung bei aller Intentionalit\u00e4t der Akteure auch nicht-intendierte Folgen und Struktureffekte ber\u00fccksichtigen mu\u00df. F\u00fcr die Analyse postsozialistischer Transformation sind folgende Aspekte wichtig: Die widerspr\u00fcchliche Einheit von Kontinuit\u00e4t und Diskontinuit\u00e4t, die Folgen der neu etablierten institutionellen Formen, die Herausbildung neuer Akteure. Aus macht- und handlungssoziologischer Perspektive analysieren sie die Frage, welche Akteure \u00fcber welche Ressourcen verf\u00fcgen, welche Machtpositionen damit m\u00f6glich werden und zu welchen Kosten und zu welchen Lasten sich konkurrierende Interessen konstituieren. Der \"forcierte Blick\" auf inter- und intraorganisationale Machtstrukturen und Austauschbeziehungen sowie der damit einhergehende Bedarf an sozialer Integration er\u00f6ffnet f\u00fcr die Analyse von Transformationsprozessen eine neue Perspektive, so das Ergebnis der empirischen Arbeiten, deren theoretischer Gehalt hier nachgezeichnet wurde. (rk)","portal_url":"http:\/\/www.ssoar.info\/ssoar\/handle\/document\/41013","type":"publication","topic":["Polen","Transformation","Marktwirtschaft","interkultureller Vergleich","Machtsicherung","Mitteleuropa","postsozialistisches Land","Bulgarien","politische Macht","politische Entwicklung","\u00f6konomischer Wandel","Betrieb","postkommunistische Gesellschaft","Demokratisierung","Machtpolitik","Ungarn","Osteuropa"],"person":["Stojanov, Christo","Dittrich, Eckhard J.","Haferkemper, M.","Schmidt, Gert"],"person_sort":"StojanovDittrichHaferkemper","source":"In: Kontinuit\u00e4t im Wandel : Betriebe und Gesellschaften Zentraleuropas in der Transformation, Hampp, M\u00fcnchen, 1997, 205-220","links":[{"label":"URN","link":"http:\/\/nbn-resolving.de\/urn:nbn:de:0168-ssoar-410132"}],"subtype":"in_proceedings","publisher":"Hampp","document_type":"Sammelwerksbeitrag","institutions":["Rainer Hampp Verlag"],"coreAuthor":["Stojanov, Christo","Dittrich, Eckhard J.","Haferkemper, M.","Schmidt, Gert"],"coreEditor":["Dittrich, Eckhard J.","F\u00fcrstenberg, Friedrich","Schmidt, Gert"],"coreSjahr":"1997","corePublisher":"Hampp","coreSatit":"Kontinuit\u00e4t im Wandel : Betriebe und Gesellschaften Zentraleuropas in der Transformation","coreIsbn":"3-87988-241-X","publishLocation_str_mv":"M\u00fcnchen","coreLanguage":"de","urn":"urn:nbn:de:0168-ssoar-410132","data_source":"GESIS-SSOAR","index_source":"GESIS-SSOAR","database":"SSOAR - Social Science Open Access Repository","link_count":0,"gesis_own":1,"fulltext":1,"metadata_quality":10,"full_text":" 205 C. Stojanov, E. Dittrich, M. Haferkemper, G. Schmidt Betriebliche Transformation und gesellschaftlicher Wandel: Die machtsoziologische Perspektive Einleitung Die Abarbeitung eines innovationsorientierten Forschungsprojektes kann sich kaum dem Dilemma entziehen, einen Beitrag gerade zur Reformulierung des theoretischen Selbstverst\u00e4ndnisses vorzulegen, mit dem die Wissenschaftler ihre Arbeit begannen (Matthes, 1983). Das war auch in unserem, von der VW-Stiftung geforderten Forschungsprojekt \u00fcber betriebliche Transformationsmuster des \u00dcbergangs zur Marktwirtschaft in Polen, Ungarn und Bulgarien der Fall. Einen vorl\u00e4ufigen Konsens unserer Bem\u00fchungen zur Re-Theoretisierung der Ergebnisse geben die folgenden \u00dcberlegungen wieder. 1. Zum Begriff der Transformation allgemein Die sozialwissenschaftliche Debatte zu den radikalen Umgestaltungen in den postsozialistischen Gesellschaften hat den Begriff 'Transformation' erfolgreich besetzt - und z\u00fcgig verschlissen. Bem\u00fchungen um konzeptionelle Pr\u00e4zisierung 'versto\u00dfen' gegenw\u00e4rtig allzu offensichtlich gegen geltenden Wortgebrauch: Die Formel 'Transformation' ist offensichtlich mehr als eine nur zeitgeschichtliche Metapher, aber zugleich auch mehr als nur ein einfaches Synonym f\u00fcr sozialen Wandel. Der geltende Wortgebrauch bezieht sich f\u00fcr manche Autoren zweifelsohne auf einen historisch pr\u00e4zedenzlosen gesellschaftlichen Wandlungsproze\u00df, dessen quasi experimentelle Eigenart in seinen intendierten und sozialwissenschaftlich \u00fcberpr\u00fcfbaren Modernisierungs(er)folgen gesehen wird oder besserrgesehen werden will1. Gegen\u00fcber einem solchen 'modernistischen' Transformationsverst\u00e4ndnis halten wir jedoch daran fest, da\u00df bei aller Intentionalit\u00e4t der Akteure, empirische Sozialforschung auf nicht-intendierte Folgen und Struktureffekte zielgerichteten Handelns abstellen mu\u00df, will sie denn einem nichtaffirmativen Anspruch wissenschaftlicher Objektivit\u00e4t auch nur ann\u00e4herungsweise gerecht werden. Tats\u00e4chliche Wandlungsprozesse verlaufen in aller Regel nicht nach vorgeschriebenen Szenarien. Wenn die dramatische Inszenierung der Transformation mittlerweile zum politischen B\u00fchnenrepertoire der Reforml\u00e4nder Ost- und Mitteleuropas geh\u00f6rt und als Legitimationsressource immer wieder neu ins Spiel \"Transformation bezeichnet Modernisierungsprozesse, die sich von der evolution\u00e4ren Modernisierung dadurch auszeichnen, da\u00df das Ziel bekannt ist...\" (Zapf, 1994, 5) 206 gebracht wird, dann verweist dies gerade auf die gesellschaftlichen Wandel diesen Ausmasses bezeichnende Differenz von 'planning' und 'muddling through'. Die sozialwissenschaftliche Transformationsforschung mu\u00df sich denn sowohl mit den Strukturen und den 'Gespenstern' der Vergangenheit befassen wie sich der Eigendynamik der aktuellen Wandlungsprozesse und der neu formierten, aber dennoch sozial strukturierten Akteurs- und Handlungskonstellationen stellen. F\u00fcr unsere Analyse sind folgende Aspekte der postsozialistischen Transformation wichtig: 1. Die den Proze\u00df kennzeichnende widerspr\u00fcchliche Einheit von Kontinuit\u00e4t und Diskonituit\u00e4t: Umgestaltung von etwas, das bereits besteht, das 'Historie' (im Sinne von 'heritage') hat und als 'Historizit\u00e4t' begriffen werden mu\u00df. Besonders geeignet f\u00fcr die analytische Durchdringung des makrosozialen raum-zeitlichen Geschehens erscheint uns der erweiterte Kapitalbegriff von Bourdieu zu sein. Dieses theoretische Konstrukt sensibilisiert f\u00fcr die qualitative Vielschichtigkeit gesellschaftlicher Wandelph\u00e4nomene als akkumulierter Arbeit. Die Aufmerksamkeit der Forschung kann sich dann auf deren Historizit\u00e4t sowie die sozialen Handlungsstrukturen und Funktionszw\u00e4nge beziehen. Ausgehend von dem Ausma\u00df des verf\u00fcgbaren 'Kapitals' einzelner Personen und\/oder Gruppierungen, kann man nicht nur ihr Handlungspotential, sondern auch ihre Machtpositionen in ihren jeweiligen Handlungsfeldern absch\u00e4tzen und eingrenzen. Dies erm\u00f6glicht es, sozialen Wandel nicht nur als zufallige Ereignis- und Personenverkettung, als \"Gl\u00fccksspiele..., in denen jederzeit eine \u00dcberraschung m\u00f6glich ist\" (Bourdieu, 1983, 138), zu analysieren, sondern die Nicht-Beliebigkeit und die Gerichtetheit von Transformationsprozessen zu fassen, indem materielle Handlungsressourcen und Machtchancen von Akteuren sowie die Dynamik daraus resultierender Handlungskonfigurationen und sozialer Strukturen differenziert in Betracht gezogen werden. 2. Die Folgen und die spezifische Wirksamkeit der neu etablierten institutionellen Formen. Institutionen sind mit Handlungsweisen und Strukturzw\u00e4ngen sozialer Akteure eng verkn\u00fcpft. Uns interessieren die Funktionsweisen der neuen Institutionen als soziales Handeln strukturierende und erm\u00f6glichende Optionen und Zw\u00e4nge - also: der ihnen beizumessende 'Ordnungswert sozialer Ordnung' (Bahrdt). Die Suche nach Sicherheit und institutioneller Stabilit\u00e4t tritt dabei umso deutlicher zu Tage als der Wandel des politischen und \u00f6konomischen Systems, dessen Fundierung in und Verarbeitung durch lebensweltliche Strukturen, 207 Alltagsorientierungen und tradierte Normen und Werte2; prek\u00e4r und problematisch werden die Transformationsgesellschaften m\u00fcssen ihre neue historische Identit\u00e4t ja gerade in der Passage von Sozialismus hin zu Kapitalismus finden (Baecker, 1995, 114ff.),. Die postsozialistische Transformation l\u00e4\u00dft sich als eine Umgestaltung des sozialen Raumes interpretieren. In Anlehnung an Bourdieu geht es um die Durchsetzung von neuen \"Spielregeln, denen sich jeder... beugen mu\u00df\" (Bourdieu, 1992, 38). Die gesellschaftliche Lage ist 'transformativ' freilich dadurch gekennzeichnet, da\u00df sowohl die 'Spielregeln' als auch die 'Spielsituationen' 3 im Flu\u00df sind. Die Umgestaltung erfolgt durch eine von vielf\u00e4ltigen Unw\u00e4gbarkeiten und Unsicherheiten begleitete Regruppierung von Akteurs- und Machtkonstellationen. Noch normativ wirksame Traditionsbest\u00e4nde und neue Handlungs- und Machtkonstellationen prallen aufeinander. Die soziale Kontrolle abweichenden Handelns bzw. das Problem der normativen Integration sozialen Wandels stellt unter diesen Bedingungen vor allem auch betriebliche Arbeitsorganisationen vor spezifische - durch gesteigerte Unsicherheit gekennzeichnete - Steuerungs\u00ac und Integrationsanforderungen. 4 3. Die Herausbildung neuer Subjekte und Akteure. Dies bezieht sich auf die Entstehung neuer Handlungseinheiten und Regulierungsinstanzen der Umverteilung der vorhandenen Ressourcen 5 einerseits, aber auch auf die \"AlleBewu\u00dftsein gesellschaftliche des allt\u00e4glichen Wirklichkeit Lebens hatist ein eine Netz wesensm\u00e4\u00dfige von Sinngehalten, Bewu\u00dftseinskomponente. die es dem Individuum Das erlauben, seinen Kurs durch die allt\u00e4glichen Ereignisse und Begegnungen seines Lebens mit anderen zu steuern. Die Gesamtheit dieser Sinngehalte, die wir mit anderen teilen, macht eine spezifische gesellschaftliche Lebenswelt aus\" (Berger u.a., 1975, 16f). \"Das Spiel (ist) ein menschliches Konstrukt. Es ist an die kulturellen Muster einer Gesellschaft und an die spezifischen F\u00e4higkeiten der Spieler gebunden, bleibt aber kontingent wie jedes Konstrukt\" (Crozier, Friedberg, 1993, 68). Gerade im Zusammenhang der Umwandlungen und Restabilisierungen betrieblicher Machtund Austauschbeziehungen dr\u00fccken normative Sanktionen \"strukturelle Asymmetrien von Herrschaft aus, und die Beziehungen deijenigen, die ihnen nominell unterliegen, k\u00f6nnen vielf\u00e4ltige Formen annehmen, die alle vom Ausdruck der Verpflichtung, den jene Normen angeblich erzeugen, deutlich unterschieden sind\" (Giddens, 1992, 83). Unter 'Ressourcen' verstehen wir mit Giddens auch Medien, \"durch die die Macht als ein Routineelement der Realisierung von Verhalten in der gesellschaftlichen Reproduktion ausge\u00fcbt wird... (A)lle Formen von Abh\u00e4ngigkeit stellen gewissen Ressourcen zur 208 Entwicklung neuer Legitimationsmuster 6 sowie symbolische Darstellungen neuer Positionierungen und Rollenverst\u00e4ndnisse 7. Unser Ressourcen-Begriff beinhaltet Produkte vergangener Arbeit, intendierte und nichtintendierte Folgeeffekte zweckorientierten und interessengeleiteten Handelns, die sich sowohl in den Strukturen betrieblicher Arbeitsorganisation wie im Habitus der Akteure 'objektivieren'. Mit Bourdieu (1983, 183ff.) sind folgende Arten von Ressorcen zu unterscheiden: \u0095 \u00f6konomisch-monet\u00e4re, \u0095 soziale, das hei\u00dft solche, \"die mit dem Besitz eines dauerhaften Netzes von mehr oder weniger institutionalisierten Beziehungen gegenseitigen Kennens oder Anerkennens verbunden sind; ...es handelt sich dabei um Ressourcen, die auf der Zugeh\u00f6rigkeit zu einer Gruppe beruhen\" (ebd., 190f.), \u0095 kulturell-symbolische Machtquellen, die in dem Ma\u00dfe existieren, wie es ihnen gelingt, \"sich anerkennen zu lassen, sich Anerkennung zu verschaffen; das hei\u00dft eine (\u00f6konomische, politische, kulturelle oder andere) Macht, die die Macht hat, sich in ihrer Wahrheit als Macht, als Gewalt, als Willk\u00fcr verkennen zu lassen. Die eigentliche Wirksamkeit dieser Macht entfaltet sich nicht auf der Ebene physischer Kraft, sondern auf der Ebene von Sinn und Erkennen\" (Bourdieu, 1992, 82). Verf\u00fcgung, mit denen die Unterworfenen die Aktivit\u00e4ten der ihnen \u00dcberlegenen beeinflu\u00dfen k\u00f6nnen... Handeln (schlie\u00dft) Macht im Sinne eines umgestaltenden Verm\u00f6gens logisch ein\" (Giddens, 1992, 66f). Der Begriff 'Legitimierung' bezieht sich darauf, da\u00df eine Gesellschaft nicht einfach durch praktische Bed\u00fcrfnisse und Interessen zusammengehalten (wird), sondern von Meinungen und Ansichten, die ihre besonderen institutionellen Arrangements erkl\u00e4ren und rechtfertigen. So gesehen ist eine Legitimierung jede Antwort auf die Frage, gleichg\u00fcltig wie simpel oder komplex, ob das betreffende innstitutionelle Arrangement moralisch gerecht und ordnungsgem\u00e4\u00df sei\" (Berger, 1992, 256). In dieser Hinsicht scheint der von Eisenstadt formulierte Modernisierungsforschungsansatz besonders fruchtbar zu sein. Im Mittelpunkt steht die institutionelle Spannung zwischen der formalen Organisation gesellschaftlicher Arbeitsteilung und dem Problem einer materialen Anerkennung der daraus erwachsenden sozialen Ordnung. Eisenstadt geht es um die Erkundung solcher Grundregeln, \"die die Umwelt in einer symbolischen Weise (erkl\u00e4ren und) die potentielle Willk\u00fcr und den Selbstlauf in der sozialen Interaktion mit Erkl\u00e4rungen (versehen)...\" (Eisenstadt, 1982,40). 209 Die ungleiche Verteilung von Ressourcen begr\u00fcndet Herrschaft, festigt positionale Unterscheidungen und stabilisiert damit einhergehende Verhaltenserwartungen. Sie konstituiert und reproduziert aber auch unterschiedliche Handlungschancen und Machtpotentiale. Die Verf\u00fcgungsgewalt \u00fcber bestimmte, f\u00fcr das jeweilige Handlungsfeld relevante Ressourcen vermittelt dem Subjekt eine Machtposition, die einerseits von dem Gesamtumfang seiner Ressourcen und andererseits von ihrer Zusammensetzung, das hei\u00dft, von dem spezifischen Gewicht der einzelnen Ressourcenarten, abh\u00e4ngt (Bourdieu, 1985, 11). Soziale Positionierungen in Handlungskonfigurationen er\u00f6ffnen private Aneignungsprozesse gesellschaftlichen Reichtums bzw. Privatisierungen \u00f6ffentlicher G\u00fcter. Im Hinblick auf die kontinuierliche Sicherung und die Befriedung dieser Aneignungs- und Erwerbschancen erfordern sie aber auch einen bindenden Glauben an und die politische Durchsetzung von 'Spielregeln', die die erworbenen und erk\u00e4mpften 'Positionsg\u00fcter' institutionalisieren, also sozial integrieren, zeitlich kontinuieren und sachlich zweckrational strukturieren und standardisieren. Sie provozieren mithin Organisation. Auf diesem Hintergrund geht nun unsere Analyse der Transformation auf betrieblicher Ebene von den Antworten auf folgende Fragen aus: welche Akteure verf\u00fcgen \u00fcber welche Ressourcen; welche Machtpositionen oder soziale Positionsgewinne erm\u00f6glichen sie ihnen; in welchen Handlungsfeldern finden diese Konvertierungsprozesse statt und mit welchen Kosten und zu Lasten welcher konkurrierender Interessen konstituieren und institutionalisieren sie die im jeweiligen Bereich wirksamen Formen von Macht und Herrschaft? Daran kn\u00fcpft die Frage an, wie und ob betriebliche Reorganisationsprozesse im \u00dcbergang von Planzur Marktwirtschaft sozial 'gerichtet' verlaufen oder ob sie infolge des Dilemmas zwischen neuen systemischen Funktions- und Leistungszw\u00e4ngen und unbew\u00e4ltigter sozialer Integrationsprobleme und ordnender Interessenbalacierungen eher zuf\u00e4llige Formen annehmen und kontingente Verlaufsmuster zeigen. 2. Die Transformation einzelner Wirtschaftsorganisationen Eine so konzipierte macht- und handlungssoziologische Perspektive geht davon aus, da\u00df Prozesse der Entstehung und Umverteilung von Macht Bestandteil jedweden sozialen Handelns sind. Organisationen als soziale Systeme sind st\u00e4ndigen 'Prozessen des Organisierens' (Weick) unterworfen - laufenden Vermittlungen und Austauschprozessen zwischen Mitgliederinteressen und Organisationszwecken wie zwischen mitgliedschaftsbezogenen Ertrags- und Aufwandskalkulationen unterschiedlicher Akteure und sozialer Gruppen. Unser Forschungsinteresse an Organisationswandel und betrieblicher Modernisierung richtet sich gerade auf die 210 hinter der symbolisch-zeremoniellen Organisationsb\u00fchne verlaufende Machtdynamik. Indem die Menschen ihre Verh\u00e4ltnisse ordnen, verteilen sie innerhalb eines spezifischen Kontextes untereinander Machtressourcen und Handlungschancen. In Situationen, die durch radikale gesellschaftliche Umbr\u00fcche gekennzeichnet sind, steigert sich die Eigendynamik derartiger Prozesse und situativ-akzidentielle Konstellationen k\u00f6nnen - vor dem Hintergrund reduzierter Kontextsteuerung und -kontrolle - zu empirischen Bezugspunkten von allgemeinen Prozessen gesellschaftlicher Umgestaltung werden. F\u00fcr den Zweck unserer Analyse ist festzuhalten: das 'Ziel' der Transformation auf der Ebene wirtschaftlicher Organisationen besteht - in der Terminologie M.Webers - in der Entwicklung des einzelnen Betriebes als \"jene(r) (urspr\u00fcnglich, d.A.) technisch - in Anlagen, Arbeitsmitteln, Arbeitskr\u00e4ften und (...) technischer Leitung - gesonderten Einheit\" zu einer Organisation als sozialem System bzw. \"ein(em) an Kapitalrechnung autonom orientierten Handeln\" (Weber, 1980, 48, 64), dessen soziale Strukturmerkmale, normative Verhaltensregelungen und institutionelle Darstellung als Unternehmen wahrgenommen und definiert werden k\u00f6nnen. Zwei Aspekte lassen sich dann insbesondere in Anpassungsphasen und Wandlungsprozessen unterscheiden: Ver\u00e4nderungen der organisationalen Beziehungen zu relevanten gesellschaftlichen Umweltbereichen und Prozesse sozialer Ausdifferenzierung von Positionen, Rollen und Kommunikationsformen sowie der damit einhergehenden Verteilung von Ressourcen und Handlungschancen. Dar\u00fcberhinaus ergeben sich aus intendierten Handlungen der Akteure immer auch nichtintendierte kollektive Folgen, die sowohl den Umweltbezug des Unternehmens als soziales System als auch dessen soziale Struktur und damit interne Handlungs\u00ac und Machtkonstellationen best\u00e4tigen (reproduzieren) oder gef\u00e4hrden (desintegrieren) k\u00f6nnen. Den Ausgangspunkt der von uns untersuchten betrieblichen Transformationsprozesse stellten Ver\u00e4nderungen im politischen Bereich dar - die Abschaffung des Steuerungsmediums b\u00fcrokratisch-zentralisierter Planung und die Gew\u00e4hrung erwerbswirtschaftlicher Bet\u00e4tigungsffeiheit (vor allem im Sinne einer Liberalisierung des Marktes und des Abbaus staatlicher Leistungen). Infolge dieser Ver\u00e4nderungen geraten die Unternehmen bzw. Betriebe unter Transformationsdruck. Aus untergeordneten Instanzen im Rahmen der planwirtschaftlichen Hierarchie sollen sie sich zu eigenst\u00e4ndigen, handlungskompetenten und kompetitiv erfolgreichen wirtschaftlichen und sozialen Subjekten entwickeln. In diesem Zusammenhang sind s\u00e4mtliche \"verschiedene(n) Formen von Zwang (...) in unterschiedlicher Weise auch Formen von Erm\u00f6glichung. So gut wie sie bestimmte Handlungsm\u00f6glichkeiten einschr\u00e4nken oder negieren, dienen sie dazu, andere zu er\u00f6ffnen.\" (Giddens, 1992, 227) Mit anderen Worten: Die Nutzungsstrategien neugewonnener, mikropolitischer Handlungsfreir\u00e4ume in den 'freigesetzten' und damit auch 'destabilisierten' Organisationen und ihren Umweltdom\u00e4nen einerseits, die ver\u00e4nderten Legitimationsmuster von Machtverteilung und Herrschaft 211 andererseits sollten synchron und\/oder diachron untersucht werden. Die betroffenen Akteure sind in aller Regel sowohl an Fortbestand und erfolgreicher Modernisierung 'ihrer' Unternehmen interessiert wie an der je individuell erfolg- bzw. ertragsreichen Nutzung und Aneignung der infolge des Legitimationsverfalls der fr\u00fcheren Ordnung nun zur Disposition stehenden betrieblichen Ressourcen. Investitionsbereitschaft und technisch-organisatorische Modernisierung insbesondere von Industriebetrieben st\u00f6\u00dft insoweit auf dezidiertes Interesse, als Machtpositionen und Handlungs-, also Aneignungs- und Erwerbschancen, \u00fcber die die Nomenklatura im sozialistischen Produktionsstaat privilegiert verf\u00fcgte, auch weiterhin ausge\u00fcbt werden bzw. von neuen aufsteigenden Gruppen und Individuen nun 'erobert' werden k\u00f6nnen. Das Spannungsverh\u00e4ltnis zwischen dem kollektiven Interesse, den Fortbestand einer Organisation zu gew\u00e4hrleisten, und jenem, individuelle Machtpositionen und damit verkn\u00fcpfte Aneignungs- und Erwerbschancen unter kompetitivem Druck zu verbessern, charakterisiert dabei nat\u00fcrlich ein grunds\u00e4tzliches Integrationsproblem von Organisation. Die - aus westlicher Perspektive - \u00f6konomische Selbstverst\u00e4ndlichkeit von und die soziale Selbstverst\u00e4ndigung \u00fcber solche Dilemmata organisationalen Handelns verweist aber immer auch auf die spezifische Leistungsf\u00e4higkeit institutioneller Arrangements. Uns interessiert nun, wie sich Unternehmen bzw. Betriebe als korporative Akteure unter Transformationsbedingungen konstituieren bzw. erhalten k\u00f6nnen, Unsicherheitszumutungen und Ressourcenknappheiten bew\u00e4ltigen, sich lernend an ihre ver\u00e4nderten Umwelt- und Personalbedingungen anpassen und wie Transformationsprozesse abh\u00e4ngig von Land, Branche und Betrieb sozial integriert und institutionell stabilisiert werden k\u00f6nnen. Eine 'sozialvertr\u00e4gliche' Organisationsl\u00f6sung des Dilemmas von Kooperation und Koordination, ein institutionelles Transformationsarrangement zur Erlangung marktwirtschaftlicher Handlungsf\u00e4higkeit unter kompetitiven Bedingungen, steht damit vor zwei grundlegenden Anforderungen: 1. dem Problem korporativer Entscheidungsbildung - der Erreichung legitimer Entscheidungshoheit \u00fcber den zweckrational planbaren und flexibel auf Umweltanforderungen abgestellten Einsatz gepoolter individueller, kultureller und sozialer Ressourcen (das Strategieproblem) und 2. dem Problem der gerechten Verteilung des Kooperationsertrages - also der \u00dcberfuhrung des durch organisierten Handelns erzielten Ertrages in individuelle Teilnahmeanreize, die Leistungsmotivation und Teilnahmebereitschaft auf Dauer stellen, ein soziales Positions- und 212 Rollenensemble untermauern und zugleich unkontrollierte Mitnahmeeffekte oder Trittbrettfahren unterbinden k\u00f6nnen (das Motivations- und Kontrollproblem). Organisationen als eigenst\u00e4ndige Handlungstr\u00e4ger zu betrachten geh\u00f6rt zu den grundlegenden Konventionen innerhalb der Organisationssoziologie. Diese begrifflichen Konstruktionen sind immer nur \"Ann\u00e4hrungen an die Wirklichkeit\" (Homans), helfen jedoch, theoretischen Zugang zum Forschungsgegenstand zu finden. Hinter dem Organisationsbegriff verbergen sich empirisch immer komplexe Handlungsverkettungen, deren Effekte erst in einem zweiten Schritt, als besonderes Argument, Positionen und Stelleninhabern zugeschrieben werden k\u00f6nnen. Der Zusammenhang zwischen den komplexen Verkettungen individuellen Handelns und den sozialen bzw. organisationalen Bedingungen, unter denen es erfolgt, kann jedoch nur anhand empirischen Materials nachvollzogen und als sozialer Konstruktions\u00ac und immer zugleich auch (mikro)politischer Macht- und Austauschproze\u00df zwischen unterschiedlichen Interessen und Akteuren rekonstruiert und gedeutet werden. Mit Herrschaft als 'umk\u00e4mpftem' sozialem Beziehungsfeld in und institutionellem Arrangement von Organisationen r\u00fccken gerade auch die unterschiedlichen Legitimationsmuster betrieblicher Macht- und Handlungskonstellation ins empirische Forschungsfeld. Die Leitorientierung am 'marktwirtschaftlichen Richtungssinn' postsozialistischer Transformation beansprucht in diesem Sinne einen gemeinschaftsstiftenden und Verzichtsbereitschaften generierenden Wertekonsens. Eine weitere Dimension der bereits angesprochenen strukturellen Zw\u00e4nge bezieht sich in der postsozialistischen Situation auf die betriebliche Zumutung, die Beziehungen der eigenen Organisation zu der f\u00fcr ein 'marktwirtschaftliches \u00dcberleben' relevanten Umwelt neu zu gestalten. Diese \"bildet eine Reihe sehr verschiedenartig strukturierter Systeme oder Subsysteme, und sie stellt daher eine Reihe spezifischer Probleme, die ebenso spezifische Akteure in Organisationen l\u00f6sen m\u00fcssen. Diese sind dazu nur in der Lage, wenn sie mit anderen Akteuren innerhalb und au\u00dferhalb der Organisation im eigentlichen Sinne in Beziehung treten und mit diesen Macht- und Tauschbeziehungen eingehen. Diese weiten die Grenzen des der Organisation zugrundeliegenden Handlungssystems aus, umschreiben aber auch die 'Anforderungen' der Umwelt sowie die Art der Antwort, die die Akteure in der Organisation darauf geben k\u00f6nnen.\" (Crozier, Friedberg, 1993, 94) Vor der Umbruchsituation der 90er Jahre war die relevante Umwelt der von uns untersuchten Unternehmen im wesentlichen auf den b\u00fcrokratisch-politischen Kontext von hierarchisierten Planungs- und Parteiinstanzen (Betrieb, Branche, Ministerium) eingeschr\u00e4nkt. Die Situation in den einzelnen Unternehmen (Finanzausstattung, Lieferungen, Absatz usw.) war durch die spezifischen Machtpositionen der Akteure in diesen Plan- und Aushandlungsprozessen, also durch Zusammenspiel und Konkurrenz unterschiedlich interessierter und 213 unterschiedlich m\u00e4chtiger b\u00fcrokratischer Gruppeninteressen, gepr\u00e4gt. Nach der partiellen Abschaffung und Delegitimierung zentraler Planungsapparate sind Betriebe und Unternehmen nun abrupt auf die organisatorisch eigenst\u00e4ndige Gestaltung ihrer Beziehungen zur Umwelt verwiesen. Diese Beziehungen zur Umwelt, Aufbau und Sicherung spezifischer Dom\u00e4nen, \u00fcberschreiten formale Organisationsgrenzen. Flexibles Reagieren erfordert aktives Schnittstellen\u00ac management. Grenz\u00fcberschreitende Macht- und Austauschprozesse konstituieren Versorgungs- und Informationsnetzwerke 'zwischen Markt und Staat', die wiederum wesentlich zur Funktionsf\u00e4higkeit und Steuerbarkeit von Betrieben und Unternehmen beitragen. Diese sich 'sozial vernetzenden Spiele' weiten die Grenzen des der Organisation zugrundeliegenden Handlungssystems aus. In diesem Sinne kann der Austausch mit der unternehmensrelevanten Umwelt selbst aufgrund eingeschr\u00e4nkter hierarchischer Kontrollm\u00f6glichkeiten und offener strategischer Handlungsspielr\u00e4ume der den 'Grenzverkehr' steuernden Positions- bzw. Stelleninhaber unter Umst\u00e4nden zu einem tendenziell unl\u00f6sbaren organisatorischen Problem werden. Wichtige 'Umweltakteure' verf\u00fcgen dabei \u00fcber f\u00fcr den Betrieb wichtige Ressourcen und kontrollieren nicht zu umgehende Ungewi\u00dfheitsquellen. Die organisationalen Beziehungen zur Umwelt bilden in diesem Sinne Machtverh\u00e4ltnisse eigener Art. Die von uns untersuchten Betriebe und Unternehmen streben danach, diese \u00e4u\u00dferen Ungewi\u00dfheitsquellen und Ausbeutungsbedrohungen, das 'r\u00e4uberische Handelskapital', wie es manchmal von unseren Interviewpartnern bezeichnet wurde, zu kontrollieren. Sie m\u00fcssen dazu diese Ungewi\u00dfheitsquellen stabilisieren - und das bedeutet, personalisieren, auch im Hinblick darauf, da\u00df Menschen in ihrem biographischen Gewordensein wohl zu den strukturkonservativsten und berechenbarsten Merkmalen von Organisationen unter Transformationsbedingungen zu z\u00e4hlen sind. Organisationsgrenzen \u00fcberspannende Personennetzwerke gewinnen dabei in dem Ma\u00dfe an Bedeutung wie im Zuge des \u00dcbergangs Verfahrenssicherheit eher noch weiter ab- als aufgebaut wird und verbindliche Zuschreibungen von Entscheidungen oder Strategien an Positions- bzw. Stelleninhaber in teilweise autorit\u00e4r-archaischer Weise intransparent, prek\u00e4r oder unm\u00f6glich gemacht werden, um Ungwi\u00dfheitszonen als Versorgungsnetzwerke und Erwerbsquellen weiterhin nutzen zu k\u00f6nnen (Crozier, Friedberg, 1993, 94f.). Mit anderen Worten: Die Beziehungen der Organisation zu ihren relevanten Umweltbereichen werden durch Machtspiele vermittelt, an denen einerseits Organisationsmitglieder und andererseits Vertreter von Lieferanten, Banken, Abnehmer und Kunden, staatlicher Instanzen, Gewerkschaften usw. beteiligt sind. Solche vermittelnden Positionen und Stellen und die damit einhergehenden Erwartungen an Vermittlungsrollen und -dienstleistungen bezeichnen Crozier und Friedberg als organisationale Relais. 214 Nun h\u00e4ngt die konkrete Auspr\u00e4gung von Machtassymmetrien im Austausch der Organisation mit ihrer Umwelt immer auch von betrieblichen Binnenkonstellationen ab. Aus dieser Sicht lassen sich zwei 'entropische', weil Grenzen zerst\u00f6rende, Idealtypen von Beziehungen unterscheiden, n\u00e4mlich die Kolonisierung der Umwelt durch die Organisation und die Kolonisierung der Organisation durch die Umwelt. In gleicher Weise ist die normative und kulturelle Integration von Organisationen als sozialen Systemen immer auch von ihren funktionalen Beziehungen zu anderen Marktteilnehmern und\/oder zu b\u00fcrokratischen Akteuren im Staatsapparat abh\u00e4ngig, da diese die organisationalen Entwicklungschancen sowie die Handlungsspielr\u00e4ume der betrieblichen Akteure mitbestimmen. In diesem Sinne gehen wir davon aus, da\u00df die Verteilung und Handhabung von Machtchancen in der Organisation und die Macht- bzw. Marktstellung des Unternehmens interdependente Gr\u00f6\u00dfen darstellen, die in ihrer widerspr\u00fcchlichen Einheit als Dimensionen marktwirtschaftlicher Transformation empirisch nachweisbar aufgezeigt werden k\u00f6nnen. Fazit: Die gegenw\u00e4rtige gesellschaftliche Situation in den L\u00e4ndern Ost- und Ostmitteleuropas mutet betrieblichen Akteure zu, unter instabilen ordnungspolitischen Rahmenbedingungen nach neuen und vertrauten L\u00f6sungen zu suchen, ihre Existenzrisiken und Entwicklungsprobleme organisatorisch zu bew\u00e4ltigen. Aus individueller Akteurs-, sozialer Integrations- und funktionaler Leistungsperspektive ist die Problematik von Organisationsentwicklung und Restrukturierung in diesem Sinne ein politisches Problem, das ohne 'vorpolitische' Legitimationsressourcen und Traditionsbest\u00e4nde kaum zu meistern ist. \"Wo zwangloses Einverst\u00e4ndnis herrscht, wo man sich innig liebt oder gemeinsam an einer Sache arbeitet, die man sich selbt vorgenommen hat, dort ist vorerst keine Macht im Spiel. Solche Verh\u00e4ltnisse sind in einem strengen Sinne unpolitisch. Sobald jedoch strategisches Handeln einsetzt, sobald Einverst\u00e4ndnis nicht durch \u00dcberzeugung, sondern durch \u00dcberredung erreicht wird, sobald Liebe sich in einseitige Abh\u00e4ngigkeit verwandelt oder Arbeitssituationen von fremder Hand vordefiniert, gesteuert und kontrolliert werden, in allen diesen F\u00e4llen findet Politik statt.\" (Sofsky, Paris, 1994, 15) Strategien und Unternehmenspolitiken des marktwirtschaftlichen \u00dcbergangs entwickeln sich dabei aus diesen zugleich offenen und sozial strukturierten Interessen- und Handlungskonstellationen heraus. 3. Zum Begriff der Strategie In Anlehnung an Mintzbergs 'strategischen Dekonstruktivismus' ( Mintzberg, 1995, 30ff.) k\u00f6nnen die folgenden Bedeutungen des Strategiebegriffs im Hinblick auf die grundlegende Problematik von Organisationen als sozialen Systemen, die die Funktionsf\u00e4higkeit ihrer technischen Kernbereiche unter Bedingungen von Ressourcenknappheit und Unsicherheit zu gew\u00e4hrleisten haben, unterschieden werden: 215 \u0095 Strategie als technisch-organisatorisch rationalisierbarer Arbeitsplan (Konditionalprogramm). Aus dieser Sicht sind auf die Organisation als soziale und rechtliche Einheit bezogene, partikulare (wirtschaftliche, technologische, produktbezogene, organisatorische usw.) Handlungs- und Entscheidungsvorgaben zu unterscheiden. \u0095 Strategie als zielorientiertes Handeln, das hei\u00dft als auf \u00fcbergeordnete, hierarchisch festgestellte und allgemeine Entwicklungsziele und sachliche Leistungserfordernisse wie Innovation, Kooperation oder Konsolidierung hin ausgerichtetes Probleml\u00f6sungskonzept oder -verfahren (Zweckprogramm). \u0095 Strategie als sozialkulturelle Interpretationsfolie und 'cognitive map' organisationalen Handelns im Sinne der Ber\u00fccksichtigung und Manipulierung von Wahrnehmungsweisen und Deutungsmustern von Mitgliedern und relevanten Umweltakteuren. \u0095 Strategie als langfristig-ideologische Entwicklungsperspektive basiert auf Werten, Zielen, Missionen und Philosophien, deren Weiterleben durch die Organisation erfolgreich garantiert bzw. deren Verwirklichung angestrebt werden soll. Es handelt sich hier um gemeinschaftsstiftende Werte und Normen als Ideologien, die der Stabilisierung von Organisationen als sozialen Systemen, aber auch der Legitimierung von Macht- und Austauschprozessen zwischen Akteuren dienen. Gerade im Hinblick auf die Untersuchung der Eigenarten betrieblicher bzw. unternehmerischer Wandlungsprozesse unter hochgradig turbulenten Umweltbedingungen leistet ein solcher, mit R\u00fcckgriff auf den begrifflichen Fundus der verhaltenswissenschaftlichen Organisation- und Managementtheorie 'dekonstruierter' und handlungstheoretisch 'gel\u00e4uterter', Strategiebegriff Aufkl\u00e4rung. Seine Grenzen zeigen sich allerdings dort, wo Organisationen hypostasiert werden, da diese in der Transformationswirklichkeit eben nicht wie autonome Akteure handeln. Dar\u00fcber hinaus sind Organisationen \"Handlungsstrukturen, die den Handlungen der Akteure, die ihnen angeh\u00f6ren und f\u00fcr die Dauer ihrer Zugeh\u00f6rigkeit zu bleibender Solidarit\u00e4t verpflichtet sind, zugleich Zwang auferlegen und diese \u00fcberhaupt erst erm\u00f6glichen. Die Tatsache, da\u00df...Organisationen personifiziert (werden) darf nicht den Eindruck erwecken, da\u00df (sie) damit als vereinheitlichte Akteure mit ihren 'Bed\u00fcrfhissen', ihren 'Zielen', usw. betrachtet werden. Es handelt sich dabei um eine Stilfigur, um eine f\u00fcr die 216 Darstellung g\u00fcnstige Zusammenfassung, die aber die Wirklichkeit der komplexen Prozesse, die sie beschreibt, nicht verdecken darf (Crozier, Friedberg 1993, 337). 4. Organisationen als soziale Systeme Ein soziologischer Strategiebegriff komplettiert damit die aus der Management- und Betriebswirtschaftslehre bekannten verhaltenswissenschaftlichen Modelle um ein Konzept von Organisation als sozialem Spannungsfeld zwischen den Interessen relativ freier Akteure, die die zu ihrer Verfugung stehenden Machtquellen nutzen und im Zuge der Vergegenw\u00e4rtigung der damit ausgel\u00f6sten intendierten und nichtintendierten Struktureffekte sich selbst Grenzen setzen, die wiederum zu Prozessen sachlicher Spezialisierung, zeitlicher Kontinuierung und sozialer Institutionalisierung f\u00fchren8 . Problematisch ist dabei nicht nur die Gew\u00e4hrleistung technisch-organisatorischer Koordination zwischen unterschiedlichen Interessen. Das eigentliche Problem der Organisation besteht in der Integration und Kontrolle von an ihren Partikularinteressen orientierten Akteuren: Organisationen schr\u00e4nken die (Ver)Handlungsm\u00f6glichkeiten von Akteuren ein und helfen so die Probleme von Kooperation und Koordination zu l\u00f6sen. In der postsozialistischen Situation m\u00fcssen diese organisatorischen Reduktionsleistungen und Integrationsmechanismen neu geschaffen und legitimiert werden, wobei die Machtanspr\u00fcche einzelner Akteure und Gruppen mit marktwirtschaftlich-funktionalen Leistungsanforderungen an das Unternehmen neu balanciert werden m\u00fcssen. Aufgabe der Forschung ist es unseres Erachtens nun, betrieblich vorfindliche, unterschiedliche Stile und Muster dieser Reduktions- und Integrationszumutungen komparativ-kontrastierend herauszuarbeiten. Den einzigen daf\u00fcr m\u00f6glichen Ansatzpunkt bieten die beobachtbaren Verhaltensweisen der Akteure selbst (Crozier, Friedberg, 1993, 32). Damit ziehen wir insbesondere konkrete Erfahrungswelten und lebensweltliche Sinnstiftungen in Betracht, um von dort aus Strategiebildungs- und Strukturierungsprozesse als 'Merkmale' von Betrieben und Organisationen analytisch zu rekonstruieren. Die Strategie der Akteure stellt dann eine Balance dar zwischen den sich im Rahmen des organisatorischen Zusammenhangs anhand der verf\u00fcgbaren Ressoucen ergebenden Handlungsspielr\u00e4umen und den Handlungsmustern, die sich als erfolgs(bzw. gewinn)versprechend bew\u00e4hrt haben bzw. von denen dies geglaubt wird. Das hei\u00dft, sie ist das Ergebnis einer aktiven Wahl und einer strukturellen Selektion zwischen vorhandenen M\u00f6glichkeiten auf dem Hintergrund sozialkulturell gepr\u00e4gter Wahrnehmungsweisen und Handlungsmuster 9. Zum Strategie-Konzept in der deutschen Industrtiesoziologie vgl. Altmann, Bechtle 1971 und Bechtle 1980. Wir verweisen an dieser Stelle noch einmal auf das Konzept strategischen bzw. organisationalen Handelns bei Crozier und Friedberg, das von der konkreten Erfahrung und 217 Die Verhaltenswirksamkeit solcher institutioneller Ordnungen und ihrer normativen Pr\u00e4missen wird immer dann prek\u00e4r, wenn sie von den Betroffenen nicht mehr geglaubt und akzeptiert werden. Erfolgreiche organisatorische Stabilisierungen sozialer Integration sind in diesem Sinne auf Konsens, Gemeinschaft, Interessen\u00fcbereinstimmungen und Verfahren der Konfliktregulierung bezogen. Geteilte Ziel- und Wertvorstellungen der einzelnen Akteursgruppen sind ein wesentlicher Integrationsfaktor. Wichtig ist dann das 'Aufsp\u00fcren' betrieblich situationsgebundener Balancierungen unterschiedlicher Interessenlagen. Der (Wieder)Aufbau stabiler Kunden- und Zulieferbeziehungen, das irritierte Schwanken zwischen dem Glauben an 'moderne' Vertragssicherheit und 'traditionellem' Personenvertrauen, der autorit\u00e4re Rekurs auf hierarchische Handlungskoordination aber auch die Gleichzeitigkeit b\u00fcrokratischer Ineffektivit\u00e4t und Entm\u00fcndigung mit flexibel agierenden 'adhocracies' einzelner Abteilungen und Besch\u00e4ftigtengruppen markieren typische betriebliche Handlungssituationen. Hierbei handelt es sich einerseits immer um sinnhaftes und in aller Regel 'vern\u00fcnftiges' Handeln im Hinblick auf akteursbezogene Machtchancen und Optionen, andererseits aber immer auch im Hinblick auf das Verhalten 'der anderen', auf deren Parteinahmen und auf das Spiel, das zwischen ihnen entstanden ist und somit als Sozialintegration stabilisierender institutioneller Rahmen auf individuelle Strategien r\u00fcckwirkt, diese zugleich begrenzt und erm\u00f6glicht. Die von uns untersuchten Strategien haben immer zwei Seiten: eine offensive, das Ausnutzen von Gelegenheiten zur Verbesserung einer Situation, und eine defensive Seite im Sinne der Stabilisierung und Kontinuierung bereits erreichter Positionen. In diesem Sinne ist Organisationswandel als fortw\u00e4hrender Proze\u00df der sozialen Integration der Umgestaltung von sozialen (Macht)Positionen, Rollenanforderungen und Handlungskonstellationen betrieblicher Akteure zu verstehen. Die hiermit angezeigte politische Pr\u00e4gung betrieblichen Wandels ist in zweifacher Hinsicht zu verstehen: Zum einen beruht die 'Verwandlung' postsozialistischer Gesellschaftsordnungen immer auch auf rechtfertigungsbed\u00fcrftigen politischen Entscheidungen und damit nicht nur auf naturw\u00fcchsigen Entwicklungen oder singul\u00e4ren historischen Ereignissen. Der Staat als spezifisch strukturierte soziale Handlungskonstellation markiert den dem Erleben der Akteure ausgeht, \"um von da aus die relevanten Merkmale des Systems zu entdecken, dessen spezifische Zw\u00e4nge allein die scheinbare Irrationalit\u00e4t im Verhalten der Akteure erkl\u00e4ren zu k\u00f6nnen. Es ist ein heuristisches Vorgehen zur Entdeckung der jeweils spezifischen Macht- und Abh\u00e4ngigkeitsverh\u00e4ltnise, die die Akteuere innerhalb eines Systems miteinander verbinden und dessen Grundstruktur ausmachen\" (Crozier, Friedberg 1993, 3). 218 Ausgangspunkt des Wandels auf der Makro-Ebene. \"Der Staat definiert nicht nur, welches Kapital 'legitimiert' ist und welches nicht (...zum Beispiel mit Hilfe der j\u00fcngsten Angriffe auf das Kapital der ehemaligen Nomenklatura, deren Mitglieder ihren pers\u00f6nlichen Reichtum auf dem Wege eines 'politischen Kapitalismus', also unter Ausnutzung 'ihres' Gewaltmonopols, 'ihrer' Normsetzungsbefugnisse und 'ihrer' Informationsvorspr\u00fcnge akkumuliert haben, d.A.)); der Staat trifft auch Entscheidungen \u00fcber die zuk\u00fcnftige Verteilung der Eigentumsrechte... und schafft die rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen (zum Beispiel das Kreditwesen), die entscheidend f\u00fcr die Geschwindigkeit und die Art und Weise der zuk\u00fcnftigen Privatisierungen sind.\" (Staniszkis, 1991, 329) Die staatlichen Entscheidungen selbst sind durch die jeweilige Konstellation politischer Kr\u00e4fte in den einzelnen L\u00e4ndern geformt. In diesem Sinne strukturieren die politischen Entscheidungen den Handlungsspielraum \u00f6konomischer Akteure. Einer der entscheidenden, f\u00fcr die Wirtschaft relevanten, politischen Schritte war die Abschaffung der zentralen Planung. Damit sind zugleich die wesentlichen Instrumente der staatlichen Verwaltung zusammengebrochen - die staatlichen Auftr\u00e4ge, die mit ihnen verbundenen Zuweisungen von Ressourcen, der Absatz der Produktion, unter anderem das Monopol des Staates \u00fcber den Au\u00dfenhandel. Der postkommunistische Staat beh\u00e4lt nun zwei wichtige Funktionen: die ordnungspolitische Normierung und die Rolle eines Eigent\u00fcmers wesentlicher Anteile der einzelnen Volkswirtschaften. Die damit verbundenen Rollenanforderungen sind ambivalent: Verwaltung staatlichen Eigentums und seine Privatisierung. Diese 'Insider'-Ambivalenz pr\u00e4gt die Aktivit\u00e4ten staatlicher bzw. lediglich kommerzialisierter Unternehmen. Sie rekonstituiert und begrenzt zugleich 'den Staat' als 'politischen Kapitalisten'. Zum zweiten ist angesichts eines normativen Regulierungsvakuums und politischer Instabilit\u00e4ten sowie traditionell sozial stabilisierter Macht- und Austauschbeziehungen unter Managern (Nomenklatura) die formelle Umwandlung der Eigentumsverh\u00e4ltnisse (Kommerzialisierung) zwar symbolisch und zeremoniell bedeutsam, ver\u00e4ndert aber noch nicht aus sich heraus betriebliche Handlungskonstellationen und die dadurch strukturierten Machtchancen. Die auf Konvertierung bereits vorhandener (vor dem Umbruch akkumulierter) Ressourcen abzielenden, Staats- und wirtschafts\u00fcbergreifenden Macht- und Austauschprozesse zwischen Vertretern des gehobenen Managements konstituieren erst noch die 'neuen Produktionsverh\u00e4ltnisse'. Erst in dem Ma\u00dfe wie sich diese Prozesse strukturieren und die darin implizierten Leistungs- und Tauschbeziehungen institutionell auf Dauer stellen, werden sie abschlie\u00dfend verrechtlicht. Diese Machtquellen und Handlungschancen der betrieblichen Akteure k\u00f6nnen dann im Hinblick auf ihre Gestaltungskraft, auf ihre institutionelle Wirksamkeit und ihre Widerst\u00e4ndigkeit untersucht werden. Dieser zweite Aspekt der politischen Pr\u00e4gung des organisatorischen Geschehens bezieht sich also auf die Strukturierung kollektiven Handelns durch und in Folge der oben angesprochenen Strategien und 219 Konstellationen. Die soziale Relevanz und die politische Akzeptanz gesetzlich verfa\u00dfter, qua Recht legitimierter und staatlich sanktionierter Normen ist im Transformationsproze\u00df des Organisierens (Weick) selbst br\u00fcchig und mit Irritationen im Zuge sozialer Statusdifferenzierungen, positionalen und beruflichen Auf- und Abstiegen verbunden. Der alte und der neue Staat wird als ordnungssetzende und Ordnungsfunktionen garantierende Macht delegitimiert, gleichzeitig aber f\u00fcr partikulare Zwecke nutzbar gemacht. Staatliche Autorit\u00e4t alleine bleibt damit eine unsichere Grundlage f\u00fcr marktwirtschaftlichen Erfolg. Solidarit\u00e4ten, Glaubensbekenntnisse und Wertorientierungen werden unter diesen Bedingungen zu gemeinschaftsstiftenden, hochgradig von Personenvertrauen getragenen, Ausgangspunkten von Organisationsprozessen. Die Suche nach Konsens r\u00fcckt in dem Ma\u00dfe ins Zentrum der Unternehmenspolitik wie Marktunsicherheiten absorbiert und Ressourcen gegen die Vertreter alter und neuer 'Systeme' mit deren immer \u00fcberlegenen Organisations- und Ressourcenvorspr\u00fcngen verteidigt werden m\u00fcssen. Dies gilt umsomehr, als es sich bei den Transformationen der ost- und mitteleurop\u00e4ischen Gesellschaften faktisch nicht einmal um Nullsummenspiele handelt, sondern um die Verteilung von Verlusten, sowie um die Verarbeitung von Verunsicherung und drohender Statusdeprivation - womit nicht zuletzt basale Probleme sozialer Gerechtigkeit und die Frage der Legitimationsgr\u00fcnde von Herrschaft aufgeworfen werden. Der forcierte Blick auf inter- und intraorganisationale Macht- und Austauschbeziehungen sowie auf den damit einhergehenden Bedarf an sozialer Integration und an Einverst\u00e4ndnishandeln er\u00f6ffnet f\u00fcr die Untersuchung von, Transformationsprozessen eine Perspektive, deren analytische Fruchtbarkeit f\u00fcr das Studium der fundamentalen Um- und Neugestaltungen wirtschaftlicher Organisationen, wie sie sich in den ost- und mitteleurop\u00e4ischen L\u00e4ndern ereignen, f\u00fcr uns das wesentliche theoretische Ergebnis unserer empirischen Arbeit in den letzten Jahren ist. 5. Literatur Altmann, N., Bechtle, G., 1971, Betriebliche Herrschaftsstruktur und industrielle Gesellschaft, M\u00fcnchen Baecker, D., 1995, Nichttriviale Transformation, in, Soziale Systeme, Heft 1 Bechtle, G., 1980, Betrieb als Strategie, Frankfurt\/M., New York Berger, P. L., 1992, Die kapitalistische Revolution. F\u00fcnfzig Leits\u00e4tze \u00fcber Wohlstand, Gleichheit und Freiheit, Wien Berger, P. L., Berger, B., Kellner, H., 1975, Das Unbehagen in der Modernit\u00e4t, Fankfurt\/M., New York 220 Bourdieu, P., 1992, Die verborgenen Mechanismen der Macht, Hamburg Bourdieu,Hrsg., SozialeP., 1983, Ungleichheiten, \u00d6konomisches Soziale Kapital, Welt, kulturelles Sonderband Kapital, 2, G\u00f6ttingen soziales Kapital, in, Rreckel, R., Bourdieu, P., 1985, Sozialer Raum und 'Klassen'. Lecon sur la lecon, Frankfurt\/M. Crozier, M., Friedberg, E., 1993, Die Zw\u00e4nge kollektiven Handelns. \u00dcber Macht und Organisation, Frankfurt\/M., New York Eisenstadt, S. N., 1982, Revolution und die Transformation von Gesellschaften. Eine vergleichende Untersuchung verschiedener Kulturen, Opladen Giddens,Frankfurt\/M., A., 1992, New Die YorkKonstitution der Gesellschaft. Grundz\u00fcge einer Theorie der Strukturierung, Mintzberg, H., 1995, Die strategische Planung: Aufstieg, Niedergang und Neubestimmung, M\u00fcnchen Sofsky, W., Paris, R., 1994, Figurationen sozialer Macht. 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Neuausgabe der deutschen Originalausgabe von 1979 mit dem Titel \u201aMacht und Organisation: die Zw\u00e4nge kollektiven Handelns', Ath\u00e4neum, K\u00f6nigstein, pp. 19-32.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Sofsky, W., Paris, R. (1994). Figurationen sozialer Macht. Autorit\u00e4t -Stellvertretung -Koalition, Frankfurt\/M.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Staniszkis, J. (1991). Dilemmata der Demokratie in Osteuropa. Frankfurt a. M: Demokratischer Umbruch in Osteuropa. 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Was dieChancender\u00f6konomischenTransformationbetrifft,galtenPolenund Ungarn Ende der80erJahrealsGegenpole.DabeigaltesalsGemeinplatz,da\u00df Ungarn alsVorreiterdes\u00dcbergangszurMarktwirtschaftzu sehensei,w\u00e4hrend erwartetwurde,da\u00dfdie\u00f6konomischeAnpassunginPolenbesondersschwierig werde.Das Erbederk\u00e4d\u00e4rschenWirtschaftsreformenwurde nichtnur alsein PositionsvorsprunghinsichtlichderWirtschaftsordnunggesehen,sondernauch, qua \u00bbVerb\u00fcrgerlichung\",hinsichtlich\u00bbmoderner\"Mentalit\u00e4ten.Entsprechend wurde zu den DefizitenPolensnichtnur einedesolateWirtschaftssituationge\u00ac rechnet,sondernvielfachaucheinepolitischeKultur,dienachdem demokrati\u00ac schenUmbruch populistischePolitikstrategien,verbundenmit einerstarken gewerkschaftlichenBlockademacht,alswahrscheinlicherscheinenlie\u00dfen. Tats\u00e4chlichkam esaberzu einemPlatztauschzwischenbeidenL\u00e4ndern.Po\u00ac lengelangesschon1991\/92,ausderTransformationsrezessionauszutretenund einenWachstumspfadeinzuschlagen,w\u00e4hrendUngarnsichschwerenwirtschaft\u00ac lichenUngleichgewichtenkonfrontiertsahund beisteigendenSoziallasteneher RainerDeppeundMelanieTatur,GewerkschafteninPolenundUngarn 649 zum Sorgenkindgewordenwar.Der WirtschaftswissenschaftlerWiniecki(1993) hatdieseEntwicklungdahingehendinterpretiert,da\u00dfdiepolnische\u00bbSchockthe\u00ac rapie\"indoppelterWeiseradikalermitdem altenWirtschaftssystemgebrochen habealsdieungarische\u00bbgradualistische\"Politik: - durchdieradikalereVerschiebungderwirtschaftlichenPotentialezugunsten desorigin\u00e4renPrivatsektorsund - durchdenradikalerenBruchmitder\u00fcberliefertenRolledesStaatesalsEinkommensumverteilers. WinieckiverweistdabeieinerseitsaufdenfreienZutrittinliberalisierteWettbe\u00ac werbsm\u00e4rkteund eineharteFiskalpolitik,diedenStaatssektorinPoleneherdis\u00ac kriminierte,alsihnaufKostenderAllgemeinheitund desPrivatsektorszu sub\u00ac ventionieren,und andererseitsauf einen rigoroserenR\u00fcckschnittdes sozialistischenSozialstaatsin Polen,wohingegendiekonservativeungarische Regierungdie\u00bbBeschwichtigungspolitik\"desK\u00e4d\u00e4rismusfortgesetztund da\u00ac durchWachstumspotentialeverspieltund \u00bbunvermeidliche\"sozialeKostennur vertagthabe. Wir wollenim folgendennichtden angedeuteten\u00f6konomischenGr\u00fcnden dieserDivergenznachgehen.Im Anschlu\u00dfan dieDebatteum l\u00e4nderspezifische TransformationspfadesollstattdessenderFragenachpolitisch-kulturellenEin\u00ac bettungenderjeweiligenTransformationspolitikeninderStartphasederTrans\u00ac formationsowienachderenWandlungenund Erosionenim Zeitverlaufnachge\u00ac gangenwerden.DieAntwortaufdieFrage\u00bbwarumPolen?\"wirdaufderEbene dertragendensozialenKr\u00e4fte,institutionellenFormen und legitimatorischen Ressourcengesucht.BesonderesAugenmerk giltdabeiden Gewerkschaftenals realenund potentiellen\u00bbintermedi\u00e4ren\"Verb\u00e4ndensowieden Formen und Be\u00ac dingungenihrerInklusionoderExklusionindieTransformationspolitikderre\u00ac gierendenEliten.L\u00e4nderspezifischund zeitlichdifferenziertwerden solldie These,da\u00dfesdenpostkommunistischenGesellschaftenan intermedi\u00e4renOrga\u00ac nisationenmangele,dieVermittlungs-und Koordinierungsleistungenzwischen Politikund \u00d6konomie,Mitgliedernund Umwelt erbringenk\u00f6nnten,ob sienun zu einerkonsens-oderzumindesttolerierungsf\u00e4higenVerteilungderSozialko\u00ac stenderTransformationoder\/undzu einerAusweitungderKonfliktl\u00f6sungska\u00ac pazit\u00e4tenderneuendemokratischenRegimebeitr\u00fcgen.Auch aufdiesemGebiet herrschtan Paradoxienund DilemmatakeinMangel.Istdie\u00fcberfrachteteRolle desStaatesalsHauptarbeitgebersund Transformationsagentenaufgrundfehlen\u00ac derRessourcenund HandlungskompetenzenmitmassivenLegitimations-und Steuerungsdefizitenverkn\u00fcpft,soistdieSuchenachentlastendengewerkschaft\u00ac lichenVermittlungsinstanzenebenfallsproblematisch.Siek\u00f6nntezurPr\u00e4ferie- 650 PlenumVIII:Osteurop\u00e4ischeGesellschafteninlangfristigerPerspektive rungeinerzentralenRegulationsebenedurchzentralisierteAkteurebeitragen, wodurchKonfliktewiederumunangemessenpolitisiertund dieHerausbildung jener\u00bbautonomenindustriellenBeziehungen\"gebremstw\u00fcrden,diedasverhin\u00ac dernsollen.Organisationspolitischk\u00f6nntenGewerkschafteninkontr\u00e4rerWeise alsgesellschaftlicheVermittlungsinstitutionenungeeignetsein.Entweder,indem sieInteressenim Kontextsozio\u00f6konomischerStrukturenund etatistischerMen\u00ac talit\u00e4tenartikulierten,diesichmitgrundlegendenTransformationszielennicht vereinbarenlie\u00dfen.Oder,indem sieselbst\u00fcberkeineausreichendeRepr\u00e4sen\u00ac tativit\u00e4t,Verhandlungsst\u00e4rkeund Konfliktf\u00e4higkeitverf\u00fcgten,diesiemobilisierungs-und verpflichtungsf\u00e4higf\u00fcreine\u00bb\u00d6konomieder Geduld\"in der Arbeitnehmerschaftmachten.GeradeangesichtsihrerNeukonstitutionalsun\u00ac abh\u00e4ngigeGewerkschaftenk\u00f6nnensieein\u00bbMandat\"ihrerMitgliedschaftzu massivenKonsum- und Einkommensbeschr\u00e4nkungeneventuellnur dann be\u00ac kommen, wenn diesedaraufvertrauenk\u00f6nnte,da\u00dfsieim Fallem\u00f6glichenWachs\u00ac tumsinderLageseien,dasVers\u00e4umtenachzuholen. 1. UnterschiedlicheAusgangskonfigurationenalsunterschiedliche Ressourcen der Transformationspolitikenin der Anfangsphase UnterHinweisaufunterschiedlichepolitischeKontexteund gesellschaftliche LernprozesseseitderMittederF\u00fcnfzigerJahresinddie\u00bbGegengesellschaften\" inPolenund Ungarninden 80erJahrentypisiertund kontrastiertworden.Als Charakteristikderpolnischen\u00bbcivilsociety\"galteinekollektivistischkonflikt\u00ac orientiertePolitisierunginderDichotomievon Gesellschaftund Staat.AlsMerk\u00ac mal derungarischen\u00bbGegengesellschaft\"galten\u00fcberdiezweite\u00d6konomie realisierte\u00bbRe-Verb\u00fcrgerlichungsprozesse\"und individualistische\u00dcberlebens\u00ac strategien.DieseTypisierungender \u00bbcivilsociety\"wurden den Figurendes \u00bbcitoyen\"und des\u00bbbourgeois\"zugeordnet(Frentzel-Zagorska1990). Sowohldie\u00fcberspitzteKontrastierungalsauchdieTheseeineralternativen \u00bbcivilsociety\"sindselberproblematisiertworden.InbeidenL\u00e4ndernwurdeauf dieKomplementarit\u00e4tvon Systemund \u00bbGegengesellschaft\"verwiesenund die EignungderjeweiligenkulturellenErbschaftenalsTransformationsressourcein Fragegestellt.So hatLaky (1994)dieErwerbst\u00e4tigeninderzweiten\u00d6konomie als Arbeitnehmermit doppeltemBesch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnischarakterisiert, denenUnternehmereigenschaftenwie Risikobereitschaftund Akkumulations\u00ac verm\u00f6genabgingen.Und in Polenwurde dasmoralischfundamentalistische Denken und diegemeinschaftlicheAssoziationsformderSolidarnoscalseine RainerDeppeundMelanieTatur,GewerkschafteninPolenundUngarn 651 Transformationsbarrieregesehenund auf\u00bbpopulistische\"Gefahrenaufmerksam gemacht(Staniszkis1991). Die spezifischenAuspr\u00e4gungender\u00bbcivilsociety\"inPolenund Ungarn in den AchtzigerJahrensolltenauchnichtalsManifestationeneinesModernit\u00e4ts\u00ac gef\u00e4llesverstandenwerden,im Sinnetraditionalerkollektivistisch-gemeinschaft\u00ac licherIntegrationund symbolischerHandlungsformeninPolengegen\u00fcberindi\u00ac vidualistisch-pragmatischen,auf\u00f6konomischeUnabh\u00e4ngigkeitausgerichteten Mentalit\u00e4tenund MilieusinUngarn.\u00bbModernisierung\"meinteim ungarischen FalldiepartielleRekonstitutionvon Marktelementenund wirtschaftlicher\u00bbAu\u00ac tonomie\"im Rahmen derzweitenWirtschaftmitderImplikation,da\u00dfdieses Terraingeradenichtzum Medium f\u00fcrdiepolitischeArtikulationsf\u00e4higkeitvon \u00bbWirtschaftsb\u00fcrgern\"gegendaspolitischeMachtmonopolderParteiwird.Dem\u00ac entsprechendistdasKriteriumf\u00fcrModernit\u00e4talsTransformationsressourcein spezifischerWeiseaufwirtschaftlicheTransformationund derenpotentielle Tr\u00e4gerbezogen:ob n\u00e4mlichUngarneinenStartvorsprungbesitzt,weildieAk\u00ac teursl\u00fcckeschmalerist.Wie wir gesehenhaben,istdieFrageaberzwiesp\u00e4ltig beantwortetworden.Im polnischenFallist\u00bbModernit\u00e4t\"dagegenaufDemo\u00ac kratisierungund politischeUnabh\u00e4ngigkeitalsEinschr\u00e4nkungund Aufhebung der monopolitischenpolitischenMacht bezogen.Dementsprechendistdas Kriteriumf\u00fcrdieModernit\u00e4tder GesellschaftihrStellenwertalsTransfor\u00ac mationsressourcef\u00fcrdieFunktionsf\u00e4higkeitdesdemokratischenpolitischen Systems. Wir m\u00f6chtenim folgendenf\u00fcrdiesoziokulturelleVerortungunterschiedli\u00ac cher\u00f6konomischerTransformationsstrategienaufeinenganzanderen\u00bbModer\u00ac nisierungsaspekt\"eingehen,derdurchdieKonzentrationaufdieverschiedenen Auspr\u00e4gungender\u00bbcivilsociety\"eherverdecktwird:n\u00e4mlichdieForm,Bedeu\u00ac tungund Akzeptanzvon offenensozialenund politischenKonflikten. Wird Konfliktalspotentielle\u00bbmoderne\"Ressourcef\u00fcrsozialeIntegrations\u00ac und Koh\u00e4sionsprozesseund unentbehrlichesMedium gewerkschaftlicherIden\u00ac tit\u00e4tund Handlungsf\u00e4higkeitverstanden,dann sindKonflikterfahrungender politisiertenpolnischenGesellschaftund dieKonfliktf\u00e4higkeitderSolidarnosc stattzum BlockadepotentialinmehrfacherHinsichtzum \u00bbSozialkapital\"f\u00fcrei\u00ac nen radikalenTransformationskursmit massivenVerbrauchseinschr\u00e4nkungen geworden.Freilichim Kontextder\u00bbvormodernen\"Bedingung,da\u00dfeine\u00bbBe\u00ac reitschaftsreservean Gemeinsinn\"(Hirschman1994)alsMedium derKonflikt\u00ac regulierungzurVerf\u00fcgungstand.NichtnurkonntensichdieSolidarnosc-Eliten an derRegierungbeiihrer\u00bbbreakthrough-Reform\"aufdieanf\u00e4nglicheUnter\u00ac st\u00fctzungderSolidarnoscdeshalbst\u00e4rkeralsinUngarnverlassen,weilaufgrund derinden AchtzigerJahrenkonstituiertenDichotomiezwischenStaatund Ge- 652 PlenumVIII:Osteurop\u00e4ischeGesellschafteninlangfristigerPerspektive SeilschaftderSturzdeskommunistischenSystemsmitdem marktwirtschaftli\u00ac chenDurchbruchgleichsamsynonym erschien;vielmehrlie\u00dfendievergangenen Konflikterfahrungenund -ergebnisse,insbesondereauchdie\u00bbSelbstbeschr\u00e4n\u00ac kungen\"vonRevolutionund Reaktion1980-84,wechselseitigriskante,aberkal\u00ac kulierbareHandlungshorizontezu:Die Regierungbrauchtenichtzu bef\u00fcrch\u00ac ten,da\u00dfjedergr\u00f6\u00dfere,durchihreTransformationspolitikausgel\u00f6steKonflikt eventuellunbeherrschbarwerden k\u00f6nnte.Umgekehrt brauchtedieGewerk\u00ac schaftSolidarnoscaufgrundihresSelbstbewu\u00dftseinssowieihrermoralischenund institutionellenMachtpositioninden Betriebennichtzu bef\u00fcrchten,da\u00dfihre EinwilligungineineextremrestriktiveEinkommenspolitiksief\u00fcrdieZukunft handlungs-und konfliktunf\u00e4higmachenw\u00fcrde.VielmehrkonntenihreMitglie\u00ac derdaraufvertrauen,da\u00dfihreOrganisationweiterhin\u00fcberdieVerhandlungs\u00ac machtverf\u00fcgte,um sief\u00fcrihre\u00bb\u00d6konomiederGeduld\"sp\u00e4terzu entsch\u00e4digen. \u00bbKonsensualismus\"alsModus gesellschaftlicherAbsicherungderSchockthera\u00ac piewar wirksam,bliebaberwiderrufbar. Zum legitimatorischenBezugspunktder \u00bbSchocktherapie\"wurde das \u00bbEthos\"der Solidarnosc,alseinsubstantiellgefa\u00dfterpolitisch-symbolischer Reformkonsens\u00fcber\u00bbDemokratieund Marktwirtschaft\",dessenspezifischer \u00f6konomischerInhaltvon Wirtschaftsexpertenauszugestaltenund einerheroi\u00ac schenGesellschaftzuzumutenwar.DiepolitischeEinbindungderGewerkschaft erfolgte\u00fcberdiesenKonsens,eineanf\u00e4nglichePersonalunionderElitenund ei\u00ac nen dar\u00fcbergesicherteninformellenprivilegiertenpolitischenStatusderGe\u00ac werkschaftSolidarnosc.DiepolitischePartizipationderGewerkschaftsf\u00fchrung beschr\u00e4nktesichaufdieNeufassungdesinstitutionellenRahmensgewerkschaft\u00ac licherPolitikund diesozialpolitischeAbfederungvorgegebener\u00f6konomischer Transformationsschritte.Das eigentlicheFeld\u00bbnormaler\"Gewerkschaftsaktivi\u00ac t\u00e4t,dieLohnpolitik,bliebinsofernunbesetzt,alsbetrieblichesLohn-Bargaining durchadministrativeLeitlinien,die\u00fcberStrafsteuern(popiwek)durchgesetzt wurden,kontrolliertwurde.Die \u00bbkonsensualistische\"EinbindungderGewerk\u00ac schaftenbedeutetenichtdieAbwesenheitvon Konflikt.Schon1989leiteteder Konfliktum dasSymbolderSolidarnoscnichtnureinenpolitischen\u00bbKriegan derSpitze\",sondernaucheinenkonfliktorischenProze\u00dfderorganisatorischen und politischenDifferenzierungvon Gewerkschaftund politischenElitenein. Und schon1990beobachtenwir sozialeKonflikteund Streikaktivit\u00e4ten.Der politischeReformkonsensund das\u00bbEthos\"derSolidarnoscblockiertenaberdie Artikulationund VermittlungvorfindlicherReproduktionsinteressen.In den Betriebenst\u00fctztesichder\u00bbSchutzschirm\",dendieSolidarnosc\u00fcberdieReform\u00ac politikspannte,aufdiepolitischenOrientierungenderGewerkschaftsaktivisten (Gilejkou.a.1992)und aufeineDissonanzzwischenpolitischenReformorien- RainerDeppeundMelanieTatur,GewerkschafteninPolenundUngarn 653 tierungenund \u00f6konomischenInteressenaufderEbenederGewerkschaftsmit\u00ac gliederund Klientel(Gardawski,Zukowski1994). Im KontexteinespolitischpolarisiertendualistischenGewerkschaftssystems, indem derSolidarnosczun\u00e4chstnurdieunterdem Kriegsrechtreorganisierten BranchengewerkschaftenalsernsthafteorganisatorischeKonkurrenten- mital\u00ac lerdingsgeringerMobilisierungs-und Verpflichtungskraft- gegen\u00fcberstanden, war dieBetonungderpolitischenGeneseund derpolitisch-moralischenIdenti\u00ac t\u00e4tderSolidarnoscaucheineM\u00f6glichkeitderRechtfertigungihresprivilegierten politischenStatusund derAbgrenzungund Identit\u00e4tsbildungderOrganisation. Somitwar dieRessourcef\u00fcreinekonsensualistischvermittelteund durchdie GewerkschaftSolidarnoscabgeschirmteradikale\u00f6konomische\u00bbSchockthera\u00ac pie\"nichtso sehrder anf\u00e4nglichepolitischeKonsensusan sich,sonderndie Politisierungund Konfliktf\u00e4higkeitderGesellschaft. Die entpolitisierteungarischeGesellschaftbildetedagegendasFermentf\u00fcr eine\u00bbetatistisch-gradualistische\"(Bruszt)Transformationspolitikderkonserva\u00ac tivenRegierungskoalition.Aus Wahlenmitnur geringerBeteiligungwarendie KonservativenalsSiegerhervorgegangen,diesichals\u00bbruhigeKraft\"empfohlen und einenallm\u00e4hlichenund relativschmerzarmenwirtschaftlichen\u00dcbergang versprochenhatten.DieEigent\u00fcmlichkeitdesalsElitenkompromi\u00dfohneBetei\u00ac ligungderBev\u00f6lkerungerfolgtendemokratischenUmbruchs inUngarn istim umgekehrtenVerh\u00e4ltnisvon Legitimit\u00e4tund Legalit\u00e4tgesehenworden.Mit Institutionenund AkteurendesaltenRegimesbliebenLegalit\u00e4tund Rechtskon\u00ac tinuit\u00e4tstriktgewahrt.Im ZusammenhangmitderneuerlichenVerfassungsde\u00ac battehatKis(1994)argumentiert,da\u00dfesderVerfassungan symbolischerInte\u00ac grationskraftmangele,weilsienichtResultateinesgemeinsamenGr\u00fcndungsakts politischerAkteuregewesensei.DiesesArgumentl\u00e4\u00dftsichauchalseigent\u00fcmli\u00ac cheVoraussetzungf\u00fcrdie\u00f6konomischeTransformationspolitikfassen.Im Ge\u00ac gensatzzu Polenentstandim ungarischen\u00dcbergangsproze\u00dfkeinnennenswer\u00ac tes\u00bbGemeinschaftskapital\",welchesalsMedium sozialerIntegrationunterden ZumutungenmarktwirtschaftlicherTransformationh\u00e4ttedienenk\u00f6nnen.Die politischenEliten,gleichwelcherCouleur,konntensichaufkeinenauchnur ann\u00e4herndvergleichbarenReformkonsensst\u00fctzen,innerhalbdessenDemokra\u00ac tieund Marktwirtschaftalssynonym und radikalesozialeBelastungenalsderen notwendigesPendanterschienen.Gegen\u00fcberderpolnischenpolitischen\u00bbSym\u00ac bolik\"solltePolitikihreLegitimit\u00e4tst\u00e4rkerausVerfahrenund Institutionenbe\u00ac ziehen.Das hatteKonsequenzenf\u00fcrdieWahl desTransformationspfades.Zum einenkonntegeradedeswegenkeineEntkoppelungderwirtschaftspolitischen Strategienvon vorfindlichenInteressenwieinPolendurchgesetztwerden.Zum anderenst\u00fctztesichdiekonservativeRegierungskoalitionzwaraufLegalit\u00e4tund 654 PlenumVIII:Osteurop\u00e4ischeGesellschafteninlangfristigerPerspektive einedeutlicheMehrheitderMandate,war sichaberim Kontextderentpolitisier\u00ac tenungarischenGesellschafth\u00f6chstunsicher,welchenVertrauensvorschu\u00dfsie geno\u00df.AndersalsinPolenrichtetesichihravantgardistischesPolitikverst\u00e4ndnis nichtaufdie\u00f6konomischeTransformationalseinvom privilegiertenWissender ElitengesteuerteshistorischesProjektodereinevon Expertendefiniertetechno\u00ac kratischeNotwendigkeit.VielmehrverstandensichdieKonservativenalsAvant\u00ac gardeeinesnochzu vollendendenpolitischenSystembruchs.Durch ihnsollten dievom Kommunismus bewirktenVerlustean geschichtlicherKontinuit\u00e4tund kollektivemGed\u00e4chtnis,an Wertenund Moralaufgehobenwerden.Durch den R\u00fcckgriffaufpr\u00e4moderneSymbole,Ritualeund k\u00fcnstlicheGeschichtsrekon\u00ac struktionengelangesderRegierungindesnicht,symbolischesKapitalf\u00fcrden marktwirtschaftlichenUmbruch zu akkumulieren.Stattdessenpolarisiertesie dasParteienspektrumund befremdetesiediegro\u00dfeMehrheitderBev\u00f6lkerung. Im ErgebnisscheutesienichtnurvorsozialenKonfliktenzur\u00fcck,sondernsuch\u00ac tesieB\u00fcndnispartnereherinderStaatsb\u00fcrokratie- sp\u00e4terauchim Management staatlicherGro\u00dfunternehmen(Szalai1992)- alsinderGesellschaft.Dement\u00ac sprechendversuchtesie,dieGewerkschaftenzu neutralisierenund vonEntschei\u00ac dungen\u00fcberden Privatisierungskurs,diemakro\u00f6konomischeStabilit\u00e4ts-und Liberalisierungspolitikund diesozialeLastenverteilungweitgehendauszuschal\u00ac ten. Der NeutralisierungspolitikderkonservativenRegierungkam entgegen,da\u00df sieim Vergleichzu Polenmehr Marktelemente,aberschw\u00e4chereGewerkschaf\u00ac ten erbte.Das im Windschattendes demokratischenUmbruchs entstandene multigewerkschaftlicheVerbandssystemzeichnetesichdurchseineinsgesamt begrenzteMobilisierungs-und Konfliktf\u00e4higkeitsowieeinenhohen Grad an organisatorischerFragmentierungaus,welcheeineInteressenaggregationauf zentralerEbenevon vornhereinerschwerten.Dar\u00fcberhinausaberbestand,im Unterschiedzum polnischen\u00bbDualismus\"zugunstenderSolidarnosc,inUn\u00ac garneineigenartiger\u00bbasymmetrischerDualismus\"zugunstenderaltenVerb\u00e4n\u00ac de.BisweitindasJahr1992hineinpr\u00e4gtedieseKonstellationdasVerh\u00e4ltnis sowohlzwischenRegierungund Gewerkschaftenalsauchzwischenden Ge\u00ac werkschaftenselber.Siel\u00e4\u00dftsichalsDiskrepanzzwischenorganisationspoliti\u00ac schem Statusund politischerLegitimit\u00e4toderzwischenorganisatorischerRe\u00ac pr\u00e4sentativit\u00e4tund politischemStatusbeschreiben.Kamen dieneu gegr\u00fcndeten Alternatiwerb\u00e4ndeorganisationspolitisch\u00fcbereinenMinderheitenstatusinaus\u00ac gew\u00e4hltenBereichennichthinaus,sogenossensiedemokratischeLegitimit\u00e4tund verf\u00fcgtensie\u00fcberbegrenzteEinflu\u00dfm\u00f6glichkeitenim politischenSystemdurch lockereVerbindungzur f\u00fchrendenRegierungs-beziehungsweisef\u00fchrenden Oppositionspartei.Demgegen\u00fcbernahmen die\u00bbNachfolgeverb\u00e4nde\"inIndu- RainerDeppeundMelanieTatur,GewerkschafteninPolenundUngarn 655 strieund \u00f6ffentlichemDienstorganisationspolitischeinehegemonialeStellung ein,w\u00e4hrendihredemokratischeLegitimit\u00e4tstrittigwar und sievorerst\u00fcber keinewirksamenParteiverbindungeninspolitischeSystemverf\u00fcgten. SahsichdieRegierungimmerwiederadhocveranla\u00dft,denUngarischenGe\u00ac werkschaftsbund(MSZOSZ),alsodenst\u00e4rkstenNachfolgeverband,alsVerhand\u00ac lungspartnerzu akzeptieren;so versuchtesiegleichzeitig,ohneErfolgund im B\u00fcndnismit der liberalenOppositionund den Alternativverb\u00e4nden,dessen organisationspolitischeHegemonieaufgesetzlichemWege zu brechen.Dabei erleichterteihrderum dieVerteilungdesgewerkschaftlichenAltverm\u00f6genser\u00ac bittertgef\u00fchrtezwischengewerkschaftlicheStellungskriegeineNeutralisierungs\u00ac politikgegen\u00fcberallenGewerkschaften.Beiden Mitgliedernerwecktendiese Auseinandersetzungenden Eindruck,da\u00dfsichgewerkschaftlichePolitik,\u00e4hn\u00ac lichwiediederRegierung,mehr inderWeltderSymboleund Wertealsinder allt\u00e4glicherInteressenbewegte. Entsprechendlimitiertund ambivalentbliebdieRolle,dieder\u00bbRatzum In\u00ac teressenausgleich\"(ET)indenerstenbeidenJahreneinnahm.Gegen\u00fcberPolens symbolischemKonsensualismusbestandinUngarn inForm diesesGremiums einformellerTripartismusohnekorporatistischeSubstanz.Nichtnurwar die Repr\u00e4sentativit\u00e4tderbeteiligtenArbeitgeberverb\u00e4ndeund Gewerkschaftenfrag\u00ac w\u00fcrdig.AngesichtsdergeschildertenKonfigurationbliebenAbkommen mitder RegierungaufengeTeilvereinbarungenbeschr\u00e4nkt- haupts\u00e4chlichdarauf,den garantiertenMindestlohnan diesteigendenLebenshaltungskostenanzupassen und steuerlicheEntlastungenf\u00fcrNiedrigeinkommenauszuhandeln. 2. Transformationskriseund Re-Definitionen der Transformationspolitiken Seit1991\/92wirdinbeidenL\u00e4ndernvon einer\u00bbTransformationskrise\"gespro\u00ac chen.Der BegriffbeziehtsichaufzweiSachverhalte: - aufdieunvermeidlichen\u00f6konomischenEinbr\u00fccheund sozialenKostensowie aufdie\u00bbTransformationsfalle\"derSozial-und Haushaltspolitikund - aufdieInfragestellungderanf\u00e4nglichenTransformationspolitikenderEliten und eineDelegitimierungvon Politik\u00fcberhaupt. In diesemdoppeltenSinnl\u00e4\u00dftsichinbeidenL\u00e4ndernsp\u00e4testensab 1992von einerSteuerungs-und Legitimit\u00e4tskrisesprechen.DerengemeinsamenNenner 656 PlenumVIII:Osteurop\u00e4ischeGesellschafteninlangfristigerPerspektive bildendaswachsendeMi\u00dftrauenderBev\u00f6lkerunggegendiepolitischeExekuti\u00ac veund dieErosionjenerRessourcen,dieanfangsf\u00fcreinenTransformationskon\u00ac sensverf\u00fcgbarwaren.Werden gegendiepolnischeSchocktherapieEinw\u00e4nde formuliert,diesichaufderenstrukturpolitischeDefizitebeziehen,sowirdum\u00ac gekehrtdem ungarischenGradualismusvorgeworfen,durcheinezu weiche Monet\u00e4r-und Fiskalpolitikden Anpassungsproze\u00dfderUnternehmenzu verz\u00f6\u00ac gern.Gemessen an der Arbeitslosenquoteund Inflationsraten\u00e4hertensich gleichzeitigdiesozialenTransformationskosteninUngarn dem polnischenNi\u00ac veauan. InPolenmanifestiertesichdiepolitischeLegitimit\u00e4tskriseinwechselndenRe\u00ac gierungskoalitionen,indenensichzunehmendeDifferenzierungenund Spannun\u00ac gen im politischenSolidarnosc-Lagerwiderspiegelten.Gleichzeitigwuchs die DistanzzwischenRegierungund Gewerkschaftbeziehungsweiseentstandeinin\u00ac teressenbezogenesVerh\u00e4ltniszwischenihnen.In Ungarnbliebdagegendiekon\u00ac servativeRegierungskoalitionw\u00e4hrenddergesamtenLegislaturperiodeim Amt. Indeswurde sievon internenKrisenund massivenPopularit\u00e4tsverlustengebeu\u00ac telt,dieaufandereWeiseauchdiegr\u00f6\u00dfteliberaleOppositionsparteierfa\u00dften. InbeidenL\u00e4ndernversuchtendieRegierungen,derKrisedurcheinepartielle RevisionderjeweilseingeschlagenenTransformationspolitikenzu begegnen. InPolenkam esnachderStreikwellevom Sommer 1992zum korporatistisch ausgehandelten\u00bbPakt\"\u00fcberdieUmgestaltungderstaatlichenUnternehmen.Mit derForm einesformellenkorporatistischenArrangements,dasalleGewerk\u00ac schafteneinbezogund damitdie \u00bbpostkommunistischen\"Branchengewerk\u00ac schaftenpolitischaufwertete,brachder\u00bbPakt\"mit der\u00bbkonsensualistischen\" Einbindungund informellenPrivilegierungderSolidarnosc.Das Gesetzespaket desPaktesbeinhaltetezudem auchdieSuchenachinstitutionellenArrangements f\u00fcrstrukturpolitischeMa\u00dfnahmen,wobeidieRollederBankenbeiderSanierungs-und EntschuldungspolitikderstaatlichenUnternehmenaufgewertetwur\u00ac de.Der Kern diesesTransformationspaktes\u00fcberdiestaatlichenUnternehmen war aberderVersuch,\u00fcbereineKonsensbeschaffungindenBetriebenderPriva\u00ac tisierungspolitikDynamik zu verleihenund den \u00f6konomischenSystemwechsel schnellzu Ende zu f\u00fchren.Zur Verabschiedungdesmitdem \u00bbPakt\"vereinbar\u00ac tenGesetzespaketesdurchdasParlamentkam esnicht.Durch einMi\u00dftrauens\u00ac votum derParlamentsfraktionderSolidarnoscwurdedieRegierungzu Fallge\u00ac brachtund \u00fcberdieNeuwahlen 1993 eineAbl\u00f6sungder Solidarnosc-Eliten durchgesetzt.Die RollederGewerkschaftindiesemUmbruch istnichteinfach nur als\u00bbEigentor\"zu bewerten.Siemachtauchdeutlich,da\u00dfsichdieSolidar\u00ac noscalslegitimatorischeRessourcederliberalenReformpolitikverbrauchthatte und nacheinemneuenSelbstverst\u00e4ndnissuchenmu\u00dfte. RainerDeppeundMelanieTatur,GewerkschafteninPolenundUngarn 657 Die \u00bbkonsensualistische\"EinbindungderGewerkschaftindieReformpolitik zusammenmitderentransformationspolitischemErfolghattedieGewerkschaft ineineIdentit\u00e4ts-und Organisationskrisegef\u00fchrtund dasGewerkschaftssystem ver\u00e4ndert.Diegro\u00dfeStreikwellevon 1992hattedieBranchengewerkschaftenund ihreZentrale(OPZZ) alsernstzu nehmendeInteressenvertretungenund politi\u00ac scheKonkurrentenderSolidarnoscaufgewertet.Es war somiteindualistisches Systementstanden,dasdurcheineTendenzzurAbsplitterungund Fragmentierunngaufgebrochenwurde.Die rascheExpansiondesendogenenPrivatsektors kam dabeieinemPositionsverlustallerGewerkschaftengleich,weildieseim Pri\u00ac vatsektorkeinenFu\u00dffassenkonnten. In Ungarn kam eseinerseitszu inkonsistentenVersucheneinerh\u00e4rteren Geld-und Fiskalpolitik,andererseitsaberzu einerTendenzzur\u00bbR\u00fcckverstaatli\u00ac chung\"(Voszka1993)alsRedistributionvon EigentumsrechtenmitklientelistischenZ\u00fcgen.Parallelzu dieseretatistischenPolitikzur Macht und Konsens\u00ac sicherungwar diekonservativeKoalitionnun um diepartielleEinbindungder GewerkschaftenineinendefensivensozialpolitischenKonsensbem\u00fcht.1992\/93 wurde dertripartistischbesetzte\u00bbRatzum Interessenausgleich\"durchVerein\u00ac barungenaufgewertet,die\u00fcberdas\u00fcblicheMindestlohnabkommenhinausarbeitsmarkt-und rentenpolitischeMa\u00dfnahmeneinbeschlossen. Dem leichtenKurswechselaufRegierungsseiteentspracheinepragmatische Ann\u00e4herungzwischenaltenund neuenVerb\u00e4ndenaufGewerkschaftsseite,nach\u00ac dem sieeineEinigunginderVerm\u00f6gensfrageerzielthatten.Gleichzeitigfanddie erbitterteinnergewerkschaftlicheAuseinandersetzungum Repr\u00e4sentativit\u00e4tund Legitimit\u00e4tdurchdiedeutlichenErfolgedesUngarischenGewerkschaftsbundes (MSZOSZ) sowohlbeidenWahlenzu denSelbstverwaltungsgremienderSozi\u00ac alversicherungalsauchbeiden erstenBetriebsratswahlenim Fr\u00fchsommer1993 ihrvorl\u00e4ufigesEnde.Indes\u00e4ndertediesebinnengewerkschaftlicheKr\u00e4ftever\u00ac schiebungzugunstenderaltenVerb\u00e4ndenichtsan derSchw\u00e4chederGewerk\u00ac schafteninsgesamt,auchwenn mittlerweileihrtarifrechtlicherStatusfixiertwor\u00ac denwar. IndesscheitertendiesepolitischenRelegitimierungsversucheinbeidenL\u00e4n\u00ac dern.Aus den zweitenParlamentswahlenim Herbst1993und im Fr\u00fchsommer 1994gingenneueRegierungenunterderF\u00fchrungpostkommunistischerPartei\u00ac en hervor,dieunterumgekehrtenVorzeicheneinenBruch mitderbisherigen Transformationspolitikanstrebten.In PolenzieltediePolitikderKoalitionaus Bauernparteiund Linksb\u00fcndnisaufeinewirtschaftspolitischeEtatisierungund sozialeStabilisierung;derProblemhorizontderneuenPolitikwarendabeinicht nurdiesozialenKostender\u00bbSchocktherapie\",sondernauchdieAufgabenstel\u00ac lung,angesichtseinerneuenSituationderPeripherisierungwirtschaftsstrategi- 658 PlenumVIII:Osteurop\u00e4ischeGesellschafteninlangfristigerPerspektive seheHandlungskompetenzenzu konstituieren.Ungarn tratdieKoalitionaus liberalemSZDSZ und ehemaligenReformkommunistenmit dererkl\u00e4rtenAb\u00ac sichtan,dieWirtschaftspolitikzu liberalisierenund die\u00bbSchocktherapie\"gewis\u00ac serma\u00dfennachzuholen.BeideRegierungenbem\u00fchtensichum Absprachenmit den Gewerkschaften,wobeiesinersterLinieum eineEinbindunginstaatliche einkommenspolitischeLeitlinienging.Dabeiwurde inPoleneineFortf\u00fchrung derKontrolle\u00fcberbetrieblicheLohnverhandlungenangestrebt,wobei esaber angesichtsdesWirtschaftswachstumsum eineRegulierungvon Reallohnanstie\u00ac gen ging.In Ungarn wurden dagegenReallohnreduktionenaufdieTagesord\u00ac nung gesetzt.DieBereitschaft\u00bbsozialvertraglicher\"Politikund dieSuchenach entsprechendeninstitutionellenArrangementstrugeninbeidenL\u00e4ndernpaternalistischeZ\u00fcge(Tatur1994). DieVoraussetzungenf\u00fcreineerfolgreicheneo-korporatistischePolitiksind aberausunterschiedlichenGr\u00fcndenbegrenzt.Die Transformationskrisehatte dieGewerkschaftenalswichtigsteAdressatenderRegierungsangebotebetrof\u00ac fenund ihreHandlungsm\u00f6glichkeitenbeschr\u00e4nkt,denndieTransformationsel\u00ac berbedeuteteeinePositionsbedrohungf\u00fcrdiegewerkschaftlicheOrganisation. Das giltinvielerleiHinsicht:wegen derBesch\u00e4ftigungskriseund einertiefen Segmentierungvon Arbeits-und Tarifm\u00e4rkten;wegen einerzunehmendparti\u00ac kularenRepr\u00e4sentativit\u00e4tvon Gewerkschaften,diesichim neuenPrivatsektor bislangnichtzu etablierenvermochtenund deshalbzurInteressenvertretungder traditionalenBranchenderstaatlichenIndustrieund des staatlichensozialen Dienstleistungssektorswurden;und wegen einersystemischenL\u00fcckegewerk\u00ac schaftlichenHandelns,diedadurchentstand,da\u00dfeinerseitsderStaatalspoliti\u00ac scherAdressatvon Forderungenan Bedeutungund Handlungsf\u00e4higkeitverlor, und andererseitsdieformalgewonneneTarifautonomieentwederwieinPolen eingeschr\u00e4nktbliebund\/oderaufgrundder Arbeitsmarktsituationund der Schw\u00e4chederb\u00fcrokratischenGewerkschaftsverb\u00e4ndenichtrealisiertwerden konnte.Zudem zieltedieEinschw\u00f6rungderGewerkschaftenaufeine\u00bbsozial\u00ac vertr\u00e4gliche\"EinkommensregulierungaufeinePerpetuierungdiesesZustandes. DieErfolgederTransformationspolitikselberhattendiegewerkschaftlicheMo\u00ac bilisierungs-und Verpflichtungsf\u00e4higkeitsomitentwederausgeh\u00f6hlt,wieinPo\u00ac len,oderaufniedrigemNiveaustabilisiert.Als organisatorischeRessourcef\u00fcr eineneo-korporatistischePolitikstandendieGewerkschaftensomitnurbedingt zurVerf\u00fcgung. Gegen stabileneo-korporatistischeArrangementssprichtabernichtnurder Mangelan handlungsf\u00e4higenund repr\u00e4sentativenAkteuren.ErfolgreicheTrans\u00ac formationspolitikmeintdieSequenzierungvon Br\u00fcchenund gro\u00dfesozialstruk\u00ac turelleVerwerfungen.EinersolchenSituationund derartigenpolitischenZiel- RainerDeppeundMelanieTatur,GewerkschafteninPolenundUngarn 659 setzungsindoffenesozialeKonfliktead\u00e4quateralsstarreregulativeArrange\u00ac ments.Zudem beziehensichdiepolitischenAlternativeninderneuenPeripherie MitteleuropasnichtinersterLinieaufdieKonfliktfrontzwischenKapitalund Arbeitund dasSpannungsverh\u00e4ltnisvon Akkumulations-und Reproduktions\u00ac interessen.AlspolareBezugspunktewirtschaftspolitischerStrategienerscheinen vielmehrdieModelleeinespolitischenKapitalismusund einesuniversellenKa\u00ac pitalismus(Staniszkis1992;1994\/95).Mit derAktzentsetzungaufetatistische Stabilisierungund derProtektionvon organisiertenM\u00e4rktenimpliziertderpoli\u00ac tischeKapitalismusdieGefahreinerklientelistischenVerankerungderPolitikin den staatlichenund privatenWirtschaftsb\u00fcrokratienund diePerspektiveeiner konservativenStabilisierungund \u00f6konomischenStagnation.Der universelle Kapitalismusbetontden freienZugangzu offenenliberalisiertenWettbewerbs\u00ac m\u00e4rktenund beinhaltetdamitnichtnurdasRisikopolitischnichtzu vermitteln\u00ac derSozialkosten,sondern,angesichtsderorganisatorischenSchw\u00e4chedermittel\u00ac europ\u00e4ischen\u00d6konomienund der DefizitestrategischerKompetenz,auch erh\u00f6hteRisikenunkontrollierterPeripherisierung.Im KontextdieserAlternati\u00ac vesindauchdieArbeitnehmerinteresseninhohem Ma\u00dfesektoralund nichtnur funktionaldefiniert.Angemessenerund wahrscheinlicheralseinformalisierter TripartismuserscheintindieserSituationeinoffenesGeflechtvon segmentierten neo-korporativenNetzwerkenund selektivenArrangementsaufunterschiedli\u00ac chenEbenen,dasdanneinemmehr oderwenigerformalisierten\u00bbTripartismus\" Substanzverleihenk\u00f6nnte. InPolenkam nochhinzu,da\u00dfdieDekompositionderSolidarnoscalsBewe\u00ac gungund derAbflu\u00dfvon ElitenindiePolitikauchinnerhalbderGewerkschaft zu zus\u00e4tzlichenFriktionenund Konfliktengef\u00fchrthatte,und da\u00dfangesichtsder BedeutungderpolitischenKonkurrenzderbeidengro\u00dfenGewerkschaftsfor\u00ac mationenf\u00fcrdereninnerorganisatorischenZusammenhalteineInklusionder SolidarnoscindiePolitikder\u00bbfeindlichen\"Regierungeheralsunwahrscheinlich geltenmu\u00df. Literatur Bayer,J.\/Deppe,R.,Hg.(1993),DerSchockderFreiheit- Ungarnaufdem Weg indie Demokratie.Frankfurta.M. Bruszt,L.(1994),DieAmall-Regierungund diewirtschaftlichenInteressenvertretun\u00ac gen.Budapest. Bruszt,L.(1994),TransformativePolitics:SocialCostsandSocialPeaceinEastCentral Europe.In:Kov\u00e4cs,J.M. 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Das bezieht sich nicht ausschlie\u00dflich oder gar vorrangig auf die\nr\u00fcckl\u00e4ufigen Besch\u00e4ftigungsm\u00f6glichkeiten. Gleichzeitig sind n\u00e4mlich im\nDienstleistungssektor zahlreiche neue Arbeitspl\u00e4tze entstanden - wenn auch in der\nRegel unsichere und schlecht bezahlte. Sie spiegeln ein geringeres Ma\u00df\ngesellschaftlicher Regulierung und implizieren damit eine schw\u00e4chere soziale\nIntegration sowie ein h\u00f6heres Risiko sozialer Ausgrenzung. In diesem\nZusammenhang werden die Trends zur Heterogenisierung und Polarisierung der\nBerufsbiographien in der Dienstleistungsgesellschaft thematisiert und dabei\nbesonders die Vielfalt der l\u00e4nderspezifischen Mischungen von Zust\u00e4ndigkeiten von\nFamilie, Staat und Markt dargelegt. Diese bilden die Grundlage f\u00fcr die in diesem\nBeitrag identifizierten Modelle wohlfahrtsstaatlicher Kapitalismen.\nEs lassen sich zwei verschiedene Reaktionsmuster der Industriestaaten auf\ndiese Ver\u00e4nderungsprozesse unterscheiden. Auf der einen Seite stehen USA und\nGro\u00dfbritannien mit ihren ausgepr\u00e4gten Deregulierungspolitiken und der Ausweitung\nvon flexiblen Arbeitsverh\u00e4ltnissen; auf der anderen Seite die L\u00e4nder\nKontinentaleuropas, die auf die Beibehaltung der Transferorientierung traditioneller\nWohlfahrtsprogramme setzen. Keine dieser Strategien f\u00fchrte jedoch zu neuen und\ndauerhaften Synergie-Effekten zwischen Wirtschaft und Gesellschaft. Die\nM\u00f6glichkeiten f\u00fcr innovative Regulierungen - so die hier vertretene These - sind\ndaran gebunden, da\u00df bislang \u201eunsichtbare\u201c Produktionen aufgewertet werden, wie\nbeispielsweise Produktion zum Eigenverbrauch, unbezahlte T\u00e4tigkeiten wie\nFamilienarbeit, Solidarit\u00e4t und die Bildung von sozialem Kapital. Ein solcher Ansatz\nk\u00f6nnte richtungsweisend sein f\u00fcr ein neues regulatives Gleichgewicht, das den\nMindestanforderungen an Kooperation Rechnung tr\u00e4gt und damit die Voraussetzung\nf\u00fcr ein sozial integriertes Wirtschaftsleben gew\u00e4hrleistet.\" (Autorenreferat)","portal_url":"http:\/\/www.ssoar.info\/ssoar\/handle\/document\/12851","type":"publication","topic":["Dienstleistungsgesellschaft","Europa","Arbeitsverh\u00e4ltnis","Arbeitsmarkt","soziale Folgen","Wirtschaftspolitik","Wohlfahrts\u00f6konomie","Besch\u00e4ftigungsentwicklung","Arbeitsmarktpolitik","Regulierung","USA","Gro\u00dfbritannien","Deregulierung","internationaler Vergleich","Wirtschaft","Arbeitsplatz","\u00c4nderung","Sozialpolitik","Besch\u00e4ftigung"],"person":["Mingione, Enzo"],"person_sort":"Mingione","links":[{"label":"URN","link":"http:\/\/nbn-resolving.de\/urn:nbn:de:0168-ssoar-128519"}],"document_type":"Arbeitspapier","institutions":["USB K\u00f6ln"],"coreAuthor":["Mingione, Enzo"],"coreCorpEditor":"Wissenschaftszentrum Berlin f\u00fcr Sozialforschung gGmbH","coreSjahr":"1997","coreZsband":"97-105","publishLocation_str_mv":"Berlin","coreLanguage":"en","urn":"urn:nbn:de:0168-ssoar-128519","data_source":"GESIS-SSOAR","index_source":"GESIS-SSOAR","database":"SSOAR - Social Science Open Access Repository","link_count":0,"gesis_own":1,"fulltext":1,"metadata_quality":10,"full_text":" SOCIAL SCIENCE RESEARCHF\u00dcR SOZIALFORSCHUNGCENTER BERLINdiscussion paper WISSENSCHAFTSZENTRUM BERLIN FS I 97 - 105 Social Exclusion in Industrialized CountriesWork Regimes and the Question ofThe Current Crisis of Intensive Enzo Mingione December 1997ISSN Nr. 1011-9523 Besch\u00e4ftigungArbeitsmarkt undOrganisation und Forschungsschwerpunkt:Abteilung: Besch\u00e4ftigung EmploymentLabour Market andResearch Unit:Organization andResearch Area: Employment *c\/o Fondazione Bignaschi, 20123 Milano, Italy ZITIERWEISE \/ CITATION Enzo Mingione* The Current Crisis of Intensive Work Regimes and the Question ofSocial Exclusion in Industrialized Countries Discussion Paper FS I 97 - 105 Wissenschaftszentrum Berlin f\u00fcr Sozialforschung 1997 Forschungsschwerpunkt: Research Area: Arbeitsmarkt und Labour Market and Besch\u00e4ftigung Employment Abteilung: Research Unit: Organisation und Organization and Besch\u00e4ftigung Employment Wissenschaftszentrum Berlin f\u00fcr Sozialforschung Reichpietschufer 50 D-10785 Berlin Abstract The aim of this article is to analyze the difficulties currently being faced by regimes of reflect the traditional standards of social regulation and therefore entail a weakeningdifferent and changing mixes of family, state and market. These policy mixes formis introduced, highlighting in particular the variety of regulatory forms with theirthe theme of the heterogeneity and polarization of working careers in service societyof the mechanisms of social integration and a growing risk of exclusion. At this pointthe basis for the various models of welfare capitalism identified here.created in the tertiary sector, though insecure and badly paid, but these jobs do nothas had a destabilizing impact on employment systems. This is true not so much inexamined. Emphasis is given in particular to the fact that the decline in life-time jobsIn order to address this complex question, transformations in the labour market aresocial regulation of economic life and the ways in which they are being transformed.terms of reduced employment. In fact, numerous job opportunities have been Finally, consideration is given to the two main responses to this transitional presuppose a reappraisal of modes of activity that are at present \"invisible\" such asbetween state, market and family that would secure the level of cooperation neededcreation of social capital. Political steps in this direction could lead to a new balanceproduction for own consumption, family care, volunteer and charitable work and thework; on the other hand, in the countries of continental Europe where thebetween the economy and the society. Potential regulatory innovations wouldof these strategies, however, has produced new and lasting prospects for synergiesredistributive modes of traditional welfare programmes have been preserved. Neitherwhich are characterised by intensive deregulation and the spread of flexible forms ofphase in industrialized countries. On the one hand, in English-speaking countriesfor socially embedded economic life. Zusammenfassung Der Aufsatz analysiert die gegenw\u00e4rtigen Schwierigkeiten, mit denen verschiedene Regel unsichere und schlecht bezahlte. Sie spiegeln ein geringeres Ma\u00dfBeitrag identifizierten Modelle wohlfahrtsstaatlicher Kapitalismen.besonders die Vielfalt der l\u00e4nderspezifischen Mischungen von Zust\u00e4ndigkeiten vonBerufsbiographien in der Dienstleistungsgesellschaft thematisiert und dabeiZusammenhang werden die Trends zur Heterogenisierung und Polarisierung derIntegration sowie ein h\u00f6heres Risiko sozialer Ausgrenzung. In diesemgesellschaftlicher Regulierung und implizieren damit eine schw\u00e4chere sozialeFamilie, Staat und Markt dargelegt. Diese bilden die Grundlage f\u00fcr die in diesemDienstleistungssektor zahlreiche neue Arbeitspl\u00e4tze entstanden - wenn auch in derdestabilisiert. Das bezieht sich nicht ausschlie\u00dflich oder gar vorrangig auf dievon lebenslangen Arbeitsverh\u00e4ltnissen das Besch\u00e4ftigungssystem massivdargestellt. Besonderes Gewicht wird dabei auf die Tatsache gelegt, da\u00df der Abbauwerden zun\u00e4chst die allgemeinen Ver\u00e4nderungsprozesse auf dem ArbeitsmarktTransformationspfade. Um dieser komplexen Fragestellung gerecht zu werden,Regimes sozialer Regulierung der Wirtschaft konfrontiert sind, einschlie\u00dflich ihrerr\u00fcckl\u00e4ufigen Besch\u00e4ftigungsm\u00f6glichkeiten. Gleichzeitig sind n\u00e4mlich im Es lassen sich zwei verschiedene Reaktionsmuster der Industriestaaten auf daran gebunden, da\u00df bislang \"unsichtbare\" Produktionen aufgewertet werden, wieMindestanforderungen an Kooperation Rechnung tr\u00e4gt und damit die Voraussetzungk\u00f6nnte richtungsweisend sein f\u00fcr ein neues regulatives Gleichgewicht, das denFamilienarbeit, Solidarit\u00e4t und die Bildung von sozialem Kapital. Ein solcher Ansatzbeispielsweise Produktion zum Eigenverbrauch, unbezahlte T\u00e4tigkeiten wievon flexiblen Arbeitsverh\u00e4ltnissen; auf der anderen Seite die L\u00e4nderM\u00f6glichkeiten f\u00fcr innovative Regulierungen - so die hier vertretene These - sinddauerhaften Synergie-Effekten zwischen Wirtschaft und Gesellschaft. DieWohlfahrtsprogramme setzen. Keine dieser Strategien f\u00fchrte jedoch zu neuen undKontinentaleuropas, die auf die Beibehaltung der Transferorientierung traditionellerGro\u00dfbritannien mit ihren ausgepr\u00e4gten Deregulierungspolitiken und der Ausweitungdiese Ver\u00e4nderungsprozesse unterscheiden. Auf der einen Seite stehen USA undf\u00fcr ein sozial integriertes Wirtschaftsleben gew\u00e4hrleistet. Inhaltsverzeichnis Seite 1. The decline of standardized wage work and the rise 1 of mass unemployment 2. The polarization of work experiences in service societies 73. Flexibility and heterogeneity in contemporary work 12 biographies 4. The confines of inclusion and exclusion in diverse 17 socio-economic contexts References 26-28 1. The decline of standardized wage work and the rise of mass unemployment In all industrial countries, the regulation of work is today beset by difficulties whose repercussions are rising long-term unemployment 1 and\/or the spread of varied interweaving of market tensions and the forms of social regulation thatpopulation ageing, rising public expenditure to sustain ever more costly welfareallow work regimes to exist in a climate of social organization.systems (Esping Andersen, 1996) - are nothing other than the outcomes of thesion (Mingione, 1996a). What are viewed as the main causes of these difficul-ties - globalization and industrial restructuring, the demographic transition andincrease in social inequalities and chronic poverty in the form of social exclu-unstable forms of employment providing inadequate income. The result is an In this paper, the question of the current transition is examined starting historical cycle (world war one to the economic crises of the 1970s),progress and the extension of market relations interweave with diversifiedassumed by society derive both from varied processes of historical change andfrom the persistence of differences that crystallize into models of society. Inthese models the tensions produced by growing individualism, technologicalsocial reactions. The patterns of these reactions are depending on theplay by the relevant actors or group of actors (Mingione, 1991 and 1997). Theuse of the concept of historical cycles starts from the assumption that thetransformation of capitalist societies can be interpreted in terms of long cyclicalprocesses of variable duration, characterized by a succession of short cycles ofthan capitalism, a first historical cycle (end of XVIII century to world war one)can be identified, based on extensive social regulation that replaced traditionalexpansion and crisis (Arrighi, 1994). By focusing on capitalist societies ratherperfected. It is since the crises of the 1970s that a new phase may have begun,expansion of large manufacturing industry and rising labor productivity waswage, stable adult male employment, breadwinning assets) compatible with thecharacterized by intensive social regulation, a selective social regime (familyparticular responses in terms of sociality and culture that can be brought intoindividualism, monetary consumption and wage work. During the secondsocial institutions with others to ensure social order in the face of the spread offrom some basic assumptions. These are grounded on the idea that the forms 1 By international convention long-term unemployment is defined as seeking employment for a average number of months in unemployment increased, in some regions to over three years(Benoit-Guilbot and Gallie, 1995).term unemployment rise as a share of total unemployment during the 1980s, but also thecontinuous period of twelve months. In almost all European countries, not only did the long1 based on flexible or fragmented social regulation, characterized by attention is focused on employment changes in the various national and localcycle where competition recovers its vigour and family and work biographiesthe last phase called \"Fordism\", are no longer adequate. Within this paper,higher levels of productivity imposed by the intensive cycle, particularly duringtransition, the problem, in general, is that those standardized forms of selection,are more and more unstable and heterogeneous. Under the conditions of thedivision and protection of the labor supply that coincided with the higher andlarge institutional structures and economic growth, to a flexible and fragmentedfrom the intensive cycle, based on the synergy between the development ofhistorical framework, the assumption is that we are now in a phase of transitionfinancial and communication flows as hegemonic economic factors. Within thisquantity-profitability combination with that of quality-consumption and globalderegulation, unstable family and work regimes, and the replacement of the 2 contexts, and it is assumed that the changes under way tend to produce adeficit of social integration in various forms, which is reflected in the emergingquestion of exclusion. In this section I start by arguing that industrial restructuring and the decline regulation regimes favouring increasing trends towards social exclusion. In theregulation of work everywhere in the industrialized world. This process hasproduced a mix of two syndromes - increasing unemployment and the diffusionof precarious forms of work - that are equally undermining the traditionalredistribution the direct access to resources and the capacity for survival andsocial and cultural integration. In the second section I take a closer look at theservice employment regimes as they matured differently in the various modelsof welfare capitalism. I argue that it is mainly the expansion of service jobswhich is producing employment polarization and the precarization of workingprecariousness and low-income jobs is constituting an open wound in theconcluding section I compare the two predominant political responses to thebiographies. In the third section I explore how the diffusion of flexibility,cooperation and integration.accompanied by the social bonds necessary for a workable level of socialthat they are both insufficient for creating new trends in economic developmentexperiences and the radical defence of welfare regimes and institutions. I argue\"Fordist\" regulation regimes. These balanced through various forms oftransitional trends: neoliberal strategies favouring the flexibilization of workingof stable contractual employment in large concerns have destabilized the social 2 The basic politico-geographical unit on which industrial societies are constructed are the and sub-national entitites. It is for this reason that here, although the basic societal unit con-sidered is almost always still the national one, reference is made to localities and regions andto supra-national entities such as the European Union.cause the nation-state is gradually losing its regulatory capacity to the benefit of both supra-the intensive phase. The transition poses some problems also in this regard, above all be-nation-states as they formed during the extensive cycle and developed institutionally during 2 The employment systems have been subjected to changes, at a faster rate based on standard labor contracts and legally authorized forms of self-em-of continuous employment with family income for the head of the household,cluded.greater fragmentation and new boundaries between the included and the ex-of social regulation. It is this process that is reflected in increasing problems,ployment (Supiot, 1994), thus making it necessary to redesign the mechanismshowever, it has become more heterogeneous and less marked by the standardothers (in almost all countries in central and southern Europe). In all of them,in those European regions characterized by dynamic micro firms) and down insome places (above all the US, Japan and the Scandinavian countries, but alsovate services. Following these changes, overall employment has gone up ingrowing employment in more or less innovative and advanced, public and pri-zaton - declining employment in big manufacturing industry - and tertiarization -after the 1970s oil crises, that have as their hub combinations of deindustrialiDeindustrialization and industrial restructuring have resulted from the big the picture by promoting the entry on the scene of new zones of production (instrong competition. Globalization and industrial restructuring have complicatedemployment since they cannot be sustained indefinitely by exponentially risingparticular the Asiatic tigers) and various forms of relocation and reorganizationof large companies.consumption in Western industrial countries and export markets are underincreases in productivity that characterized the manufacturing cycle in theabove all consumer durables, are in the long run reflected in decreasedbig increases in the productivity of labor in the concentrated productive sectors,cyclical crises have helped to intensify an essentially structural process. Suchgolden age of the thirty years following world war two. The oil crises and local Declining employment in large companies, on which was centred the regulabor. This is not an absolute excess and in fact numerous work opportunitiesthe failure of economic policies, factors that on the contrary have not been ofgenerally been put down to the greater virulence of industrial restructuring oralso explains why the phenomenon has led to different syndromes, which havethen, is an imbalance that is affecting the very modes of work regulation. Thispaid to match potential workers\" life expectations and strategies. What we have,are appearing in the tertiary sector, though many are too unstable and poorlydecisive importance.the industrial countries are thus entering into a phase of chronic excess ofshare of the labor supply can no longer find suitable forms of employment. Allproductivity careers at an income in line with a high cost of living, a growingductivity. Socialized in the industrialized world in terms of continuous and high-benign circuit that balances the modes of regulation against the rises in pro-even where unemployment is not going up. The effect is the diminishing of theskill levels of the workforce, is having a destabilizing impact on work systemslation combining selection of supply and conditions of high productivity at all 3 The two most evident negative syndromes from the crisis in the regulative cultural integration.fare system and the social profile of the unemployed and of precarious workers.enable reproduction of labor power under existing conditions of social andThis mix affects in different ways the repercussions for life strategies derivingfrom a more or less long period of job-seeking or a work situation that does notmixes of phenomena relating also to self-employment and small firms, the wel-while the second has its epicentre in the US. But in all cases, we find complexsocial inequality. The first syndrome is typical of some European countriesspread of precarious inadequately paid jobs, both accompanied by heightenedbalances have been rising levels of long-term and mass unemployment and the As against the low levels of the early 1970s, the rise in unemployment has hit all advanced industrial countries, though at different times and in variousways 3. It has been more massive in European countries, which has also to do surviving by unemployment benefit and the minimum income subsidy. In allorigin. In Germany, they are often adults near to retirement age and assisted inthe countries of southern Europe they are predominantly the young, even thoseEuropean countries, unemployment is prevalently female, except for the UKwhere women seek and find part-time jobs while men cannot afford to do this.Lastly, the Scandinavian countries, which once seemed immunewith average levels of school achievement, maintained by their families ofreers but who, at the same time, find no alternative work and are in one way oranother sheltered by various combinations of state subsidy and family help. Inand social characteristics entail the unacceptability of downgraded working ca-prolonged joblessness has been concentrated among subjects whose personalcrisis in labor markets regulation, is more apparent. Practically in every case,is especially with regard to the latter that the nature of the problem, that is thewith the increased waiting times and hence the share of the long-term jobless. It 4 have been hit the unemployed are entitled to quite a high benefit as one of the social rights ofcausing unemployment to rise within a spiralling effect difficult to check.citizenship) has been forced to drop some secondary spending plans, therebyeven more manifest. The difficulty in absorbing the new generations of labormeet the growing cost-induced financial crisis (in the Scandinavian countriessupply by the private sector has been offloaded onto the public sector, which toby unemployment. Here the importance of the regulative question has been 3 See in this regard, among others, Malinvaud, 1984; D\"Iribarne, 1990; Benoit-Guilbot and Gallie, 1995; Reyneri, 1996. 4 reached Sweden at the beginning of the 1990s. Here it exploded in the space of a fewmonths from a negligible 2% up to medium-high rates of 8 to 10%, where it then settled.average. Then it erupted in Finland, rising rapidly to extremely high levels and, finally,It first set foot in Denmark, where in the 1980s it settled at levels higher than the European 4 The fact that the employment crisis is rooted in the systems for regulating work regimes makes it difficult to deal with and leads to numerous misinterpre-tations. An example is the question of the education level and occupationalqualifications of the jobless. As often 5 unemployment hits poorly educated and it is to raise the level of education and occupational training of the massesqualified subjects, politicians and academics think that its main cause lies in theoversupply of poorly qualified labor and, consequently, the best way to combat 6. In reality, the picture is more complex. Poorly educated subjects do not find work -or, more frequently, are forced to accept downgraded work careers - becausethe typically Fordist combinations of semi-skilled labor and high levels of pro-ductivity that permitted acceptable standards of living are disappearing 7. This and almost inevitably lead to social exclusion. This is precisely where the differ-ence lies between the US and continental European countries (Esping-Ander-sen, 1996). The most accurate indicators of the difference are those for thealternatives, that is are not literally starving to death without work - they shunbeing caught up in work careers that do not provide for reproduction at satis-factory levels of social and cultural integration in the community of belongingbeing poorly educated or qualified but because - at least if they have practicalThe fact is that in the industrial countries the jobless are not such as a result oftransformation of what are now downgraded and unacceptable work careers.taining a job, but rather by aiming for new acceptable balances starting from thetraining, which always ends by pushing up the minimum qualifications for ob-situation cannot be redressed by raising the general level of education and 5 Italy represents in part an exception since the incidence of unemployment is persistently Mingione and Pugliese, 1995).ment among poorly educated subjects becomes once again high (Pugliese, 1995 and 1995a;at over 25 years of age, Italy ceases to be an exception because the incidence of unemploy-while, after a long wait, those with a secondary-school diploma find permanent employment,downgraded work careers. Given that the latter often fall back into intermittent unemploymentdissuaded from entering the official labour market and that poorly educated males from low-income families cannot afford to spend long looking for a good job and thus end up acceptingmale, we have to take into account both that poorly educated young southern females areregulation. Since the unemployed are prevalently young southerners, and most of these fe-chap. 6). This exceptional case is easily explainable by reference to the modes of socialhigher among those with secondary-school diplomas than those without (see Reyneri, 1996, 6 Esping-Andersen (1995; 1996) insists a great deal on this point, particularly as regards thecountries of southern Europe. He is not alone in this respect as almost all observers maintainthat interventions in education and training are decisive regardless of social regulation and ofexisting work opportunities. Also, the long-term evidence on the ineffectiveness of occupa-tional training courses for the unemployed in areas of high joblessness has been explainedby the poor quality of such courses rather than by serious underlying problems. 7 perience or job training can be integrated into a, relatively speaking, high-productivity workorganization.organization (such as assembly lines), in which an unskilled worker with little education, ex-The process began even earlier with the gradual disappearance of Taylorist forms of work 5 population under the severe poverty line (the American poverty line, which more than twice that in the US (5%).measures absolute poverty, is now more or less equivalent to the relativepoverty line used in Europe but calculated at 40%). While the share of thepopulation below this threshold in the US stands in the 1990s at 14% (35million) with the quota of children rising to 20% (13 million), in continentalEurope the estimate for severe poverty is around 8% (under 20 million) of thepopulation with a similar percentage for children (under 5 millions). On the otherhand, the average unemployment rate in continental Europe (11%) is today The transition in employment is complicated by the fact that nowhere is it possible to speak of an absolute antithesis between good and bad occupations,the latter always destined to pull subjects towards social disintegration and ex-text of tertiarization and employment polarization. Here, mention must be madeof the, often neglected, problem of the possible connections between transitionin employment, mass unemployment and self-employment or employment insmall enterprises that persist and remain more extensive and flexible thanwhere wage labor is used.clusion. This question is analysed in more detail in the next section in the conThe fact that the highest unemployment levels of the last twenty years are trade, repair and traditional handicraft shops and so on. The same argumentunable to embark on an innovative course: the entire area of retail and streetenterprises to push cost-cutting and the extension of their activities to their ex-also helps to explain the different levels of unemployment between on one sideSpain and southern Italy and, on the other, Portugal and Greece. In the lattertwo cases, characterized by unemployment levels below the European averbeen widely accepted with regard to agricultural activities, but more recently ithas been extended to artisanal and commercial undertakings that have beenproductivity and mass consumer culture that compels the less innovative microhave attained a minimum degree of education. This explanation has alreadytreme limits so as to compensate for the productivity gap, the jobs they offeralso become impracticable work itineraries, above all for young people whoshould be sought also in this area of employment regimes. At a high level ofenterprises persist even outside of agriculture, implies that an explanationto be found in places, like Spain or southern Italy, where many traditional micro age 8, work opportunities in traditional micro enterprises are still in part feasible given the lower level of local productivity and the climate of lower expectationsand weaker conditions of social integration. Similar reasoning can be applied tothe difference in the US between some minority groups (especially Afro-Ameri-cans and Puerto Ricans), hit harder by unemployment and less engaged in 8 Whereas the level of unemployment in Greece and Portugal (between 4 and 8%) has always phenomena are the same: a high concentration among young people of first-job seekers andlong-term unemployed, generally with no benefit (IARD, 1996).been lower than that in Spain and Southern Italy (between 15 and 25%) the characteristic 6 micro entrepreneurship, and recent immigrants, conversely more active as ethnic entrepreneurs and in bad jobs and less affected by unemployment. 2. The polarization of work experiences in service societies the employment conditions typical of big industry constituting the parameter forself-employment and in micro enterprisespact on all modes of employment, inducing adjustments and restrictions also inconditions typical of high-productivity manufacturing industry being able to im-a cycle of expansion and concentration of industrial employment and thework regime regulation. This framework was effective under two preconditions:industry being homogeneous or involving most of the population but, rather, onpact on labor regulation systems. They have never depended on manufacturingstructuring has been relatively modest when compared to its destabilizing im-ing semi-peripheral regions. However, the quantitative extent of industrial re-firms, in the areas of decentralization and relocation and in the newly develop-and increasing them in the secondary segment, in the small subcontractingmore heterogeneous by decreasing guaranteed jobs in the large companiesThe restructuring of manufacturing industry has helped to make the job scene 9. Deindustrialization has disrupted dustry. In order to understand what is taking place in the world of work, wecentral parameter of regulation, affect an ever smaller part of the employmenttherefore need to examine closely the question of employment regimes in thetertiary sector (Sassen, 1991; 1996).rary employment regimes derives chiefly from the features of the tertiary sector,which is subjected to a growth dynamic unlike that typical of manufacturing in-are right to pay close attention to since they are connected with what is still theare created in services. The heterogeneous and polarized nature of contempo-lation (over 60%) is employed in the tertiary sector and practically all new jobslandscape in the advanced economies. Here the majority of the working popu-this picture. Moreover, employment changes in manufacturing, which observers Employment in the tertiary sector is of great importance not only due to its quantitative predominance but also because it is characterized by a great va-riety of regulative forms - those diverse combinations of care work undertakenby family members, public services and private services that make up one ofthe parameters on which the models of welfare capitalism are constructed. Thedetermination of the different models of welfare capitalism is based principallyon state, market and family as the main sphere for social regulation, the aim ofwhich is to ensure individual and family welfare and thus solve the problem of 9 Take, for example, the impact of \"workers\" statutes of rights\" that have been agreed on and tive effects on almost all areas of employment by fixing a central standard for work careers,adopted as a parameter for the configuration of other jobs.formulated in the big manufacturing companies, but have then had direct or indirect regula7 social order. Following this line of thought, Esping-Andersen (1990) distinput forward the hypothesis that during the intensive historical cycle, the modelsvoluntary organizations, manifested in the spread of self-employment and smallguishes three models of welfare capitalism: the liberal model (US, UK), char-acterized by a relative prominence of the market and a pronounced individualdependence on monetary income from wage work; the social-democratic model(Scandinavian countries), in which the state takes on a central role in the directuniversalistic supply of welfare services thereby limiting individual and familyreliance on market-produced income; and the conservative model (continentalEurope), which is marked by the more central position of the family andshifting from the manufacturing to the service sector.in diverse social contexts. It is therefore reasonable to assume with much pru-and medium-sized family enterprises. In a recent work (Mingione, 1997) I haveof welfare capitalism increased to at least five. The reason is that the liberalmodel divided into a populist variant (US) and more statist versions and, aboveall, after world war two there was a clear divergence within the conservativearea between statist variants characterized by the influx of guest workers(central Europe) and familistic variants characterized by weaker and more di-versified development and by the persistence of emigration. This variety,moreover, has the big effect of diversifying the quality of life for different groupsdence that, at least in part, the main regulative axis of employment systems is We will start from an economic interpretation of the typical dynamics in the tertiarization process and then add some remarks on work regulation 10. The line increase labor productivity through organizational and technological innovation.tional increase in the demand for services. The second assumption lies in theof interpretation is based on two assumptions. The first rests on Ernst Engel\"slaw of the hierarchy of consumption at varying income levels. According to thislaw, industrial development engenders a rise in the propensity to consumealong a scale with at the bottom the satisfaction of minimum subsistenceneeds, first of all for food, clothing and shelter, and at the top luxury goods and,above all, sophisticated services inessential for physical survival. Economicgrowth and the consequent rise in average income lead to a more than propor-consideration that the several branches of the economy vary in their capacity toworkers\" incomes so they can keep up with rising costs and living standards,A large part of the tertiary sector is, for technical reasons, at least partlyimpervious to increases in labor productivity. Organizational and technologicalinnovation more often serves to improve the quality of the service or to massmarket it. Consequently, a persistent technological and productivity gap isopened up with negative repercussions on the employment regime. Services, inparticular those with a lower potential for increasing labor productivity, are wit-nessing marked rises in costs and prices caused by the need to raise employeddriven up in turn by increases in productivity in the other branches of the econ10 Generally speaking, this line of interpretation is similar to that used by Gershuny (1978; 1983; and Miles, 1983) to explain the emergence of the self-service society. 8 omy. Within the process of tertiarization, the combination of the two assumptions entails an exponentially expansive circuit fed, on one side, by rising de-mand as a consequence of economic growth and, on the other, by persistentlylow productivity, reflected in tendencies towards big jumps in employment thatare difficult to check through technological labor-saving strategies and fasterwork tempos. At this point, what we have is a plausible explanation for the expansive nations, starting from the development of the welfare state, that up to a certainshows how conflicts have arisen in the work-regulating regimes.point explains the durability of the staggering growth and, at the same time,and prices. In reality, tertiarization is accompanied by a variable mix of combi-does not explain why this circuit has not been curbed by severe crises in costslabor adapt to increases in productivity. Hence the argument unfolded so farthe dominant modes of social regulation, where selection and profitability ofcycle of employment in the tertiary sector, which does not however square with In short, the issue in its varied forms in the diverse contexts is the following. by the state. In the second case, a persistently large part of the demand forstage (restaurants, shops, department stores, petrol stations, and so on)development of self-servicing to include the user\"s unpaid labor at the supplydevelopments in care specialization, on the other side. Next we have thewages, on one side, and discouragement of female paid work andare financed through a mix between strong fiscal implementation of familyservices is borne by families, with innovations in unpaid female care work whichUp to a certain point, this conflict does not reach unsustainable levels becauseening of the social integration mechanisms and growing risk of social exclusion.four different modes. The first is expansion in welfare services supplied directlythe modes of regulation keep it under control through various combinations ofnot reflect the conditions of the dominant social regulation and lead to a weak-with the costs and life strategies of the community of belonging; hence they doin principle compatible in terms of income, stability and employment guaranteesties - their low productivity has nothing to do with their social utility - that are notTertiarization produces a growing proportion of low-productivity work opportuni11. Above all, ways of working are spreading that in themselves do not offersufficient guarantee of integration, but where social compatibility derivesindirectly from the activity\"s complementary profile (multiple jobholding, part-time work by married women, occasional jobs done by students, etc) or from itstemporary consonance with workers\" life conditions and projects, particularly inthe case of immigrants. What remains to be understood are the socialconsequences of diverse mixes and the reasons for which all possible 11 Gershuny gives an extensive interpretation of self-service, which also includes the use of sion to replace other free-time recreational services, such as cinema and theatre.the motor-car as a means of transport (in place of the train or tram) or the spread of televi9 combinations are today inadequate for shoring up the intensive regimes of working activity regulation. The models of welfare capitalism have developed combinations that include all the components. However, the predominance of public services istypical of the social-democratic model. The liberal (or laissez-faire ) model is crisis so much for the more predictable reason of its lesser capacity forby employment polarization, which once the limits of compatibility with theants have displayed a greater propensity for keeping a sizeable share of careservices inside the family, carried out by unpaid female labor. In the long run, allthree itineraries tend to destabilize the social regime, though in different ways.The social-democratic path is in difficulty because it feeds a circuit of high-costand rising public spending, generating in addition an employment ghetto forwomen that leaves the question of gender inequality unresolved. Once built,this gilded cage (desired by a large part of the moderate left throughout theworld as it keeps social inequalities at minimum levels in a climate of politicaland the ghettoization of female labor. The laissez-faire path is directly disruptedliberty) is difficult to get to grips with at its weak points: the high cost of welfarecharacterized by prevalence of private services, which entails the vigorousemployment in public services and in the conservative path by the high sharesvariants, by encouraging innovative solutions both in domestic and care strate-here that employment polarization is immediately apparent whereas in theScandinavian countriesdue to the high cost of public welfare, though in different terms to those in theregulative regime have been passed, engenders rampant chronic poverty. It ispublic services cannot hold out beyond a certain level of growth in tertiarizationrather, from the fact that even the combination of innovative families and basicgies and in small family enterprises in general. Growing tensions have derived,and the parallel fragmentation of the social fabric. Here, too, difficulties ariseeconomic growth. This obstacle has been overcome, at least in the dynamicof unpaid female domestic and care work. The latter path has not entered intosocial-democratic path it is concealed by the particular conditions ofgrowth of poorly guaranteed and badly paid jobs. Lastly, the conservative vari12; in addition, families (women) are unable to withstand beyond a certain point the excessive load of responsibility in the systems ofcaring, above all under demographic conditions characterized by familyinstability and the multiplication of increasingly sophisticated and special careneeds within a heavily bureaucratized framework. 13 12 In the case of the conservative variants, the unsustainable circuits of public spending are produced by the transfers to families, pensions systems, measures in favour of greaterselectivity of the labour supply and the cost of caring (Esping-Andersen, 1996). 13 pression in the monetary and financial forms which attract the attention of scholars andpoliticians. Think for instance of the tensions between, on the one hand, the developmentof women\"s individual identities and access to education and specialization, necessary alsocontradictions that have not been explored in depth, also because they rarely find ex-The implementation of the conservative variants of welfare capitalism comprise various 10 As Gershuny (1978) point out, the spread of self-service is the only element technical and organizational potential is widely exploited in all social contextsself-service. However, Gershuny\"s hypothesis notwithstanding, no society todayable to curb the destabilizing circuits of tertiarization. Rising demand for serv-ices gives rise to demand for durable goods for self-provision of these sameservices; such goods include motor-cars, video-recorders, computers, vendingmachines, do-it-yourself tools. Low-productivity labor is supplied at no cost bythe user without any serious repercussions in terms of social inequalities while,in general, the firms producing the durable goods are able to raise productivityand, by reducing working hours, give their workers more time to dedicate tocan be seen to be moving towards generalized self-service, even though itsqualities, employment polarization and social exclusion.starting with the laissez-faire variants in which the marked spread of self-servicehas checked neither tertiarization nor manifest employment polarization. Theself-service factor complicates the picture of the transformations in industrialsocieties, but it seems unable to lessen the tertiarization circuit\"s destabilizingimpact on employment regimes, which cumulates in the other three compo-nents in the mixes. On the contrary, self-service appears to be more consonantwith laissez-faire regimes and to accentuate further tendencies towards ine-in the mix that is, in theory, compatible with systems of regulation and hence This incapacity on the part of self-service transformations to modify the advantaged by the spread of self-service systems. Furthermore, an importantthe difficulty in adapting to the standard conditions of self-supply; there arelimit to self-service transformationspoor or disabled subjects who are unable to use self-service and are thus dis-destabilizing effects of tertiarization can be explained. The qualitative and inter-some wealthy subjects who continue to be the receivers of services and manypersonal nature of the process of utilization in many services makes a general-ized extension of self-service impossible. The impact of inequalities is seen in 14, understood in the broad sense of, for exbility and reversibility of public spending and in any case gives further impetusto the benefit of private cars. It has underpinned expansion in a branch ofto tertiarization. Consider the impact of the transformation of transport systemsmatics, lies in their requiring costly public investment, which reduces the flexi-ample, the revolution in private car transport or that in television and inforin order to implement the role of housewife in advanced bureaucratized societies and, on the other, the persistent discouragement of educated women to start paid work. 14 petrol), 2) collective investment in material (\"hardware\") infrastructure (e.g. roads, broad-equipment); unpaid \"informal\" labour, using the first three elements to produce the finalgrammes), and other intermediate consumer services (such as maintenance of domesticcasting networks); 3) provision of non-material activities (\"software-activities\", e.g. TV pro-service-functions (e.g. driving a private car).\"sary materials), typically by the individual or household seeking the service (e.g. cars, TV,tions, depends on four preconditions: \"1) investment in equipment (and purchase of neces-the broad sense, not just simply the spread of self-service shops, restaurants or petrol sta-According to Gershuny and Miles (1983: 84-5), a transformation along self-service lines in 11 manufacturing (the motor industry) that is subject to increases in labor proopening up a new front for expenditure that could in no way entirely replace thatductivity and became the symbol of the intensive historical phase. At the sametime, it diverted a large part of public investment from collective transport to thebuilding of infrastructures for the motor-car. This has helped to widen the ine-quality between those who can afford a car and the users of public transport,less efficient and more expensive following decreased investment. And it hasimpeded neither the rise in public spending (in a certain sense, it has fed it byon collective transport) nor tertiarization, which has been fuelled by the prolif-eration of car-repair shops, car and spare parts dealers, petrol stations and soon. In conclusion, the polarization of employment regimes, brought about more guarantee of stability, income and working conditions to enable full and perma-as, conversely, by the proliferation of work opportunities without sufficientnent integration into one\"s community of belonging.sion of manufacturing to resist fully. The critical tensions have not been engen-dered so much by overproduction of poorly educated and qualified labor supplyby the persistence of unpaid female care of family members. None of thesemodes, however, allows the regulative balances that developed with the expan-portion of public employment at relatively subventioned conditions and in otherseven if in some variants of welfare capitalism it is partially hidden by higher pro-by tertiarization than industrial restructuring, is as things stand unstoppable 3. Flexibility and heterogeneity in contemporary work biographies Industrial restructuring and tertiarization pose a series of difficulties for the is an all-round basic education, occupational training and refresher courses andthose who are unmarried have reached career levels on a par with unmarriedunmarried men. For obvious reasons, the exact converse applies to women:(with or without offspring) are on average decidedly more brilliant than those ofcontexts. At least as regards male professional careers, those of married mencontinual support of a dedicated family is still useful, even in the less familistica welfare system that guarantees physical health and mental alertness; but themen, while those who are married lag far behind, especially when comparedon intense work tempos and the fragmentation of tasks. What is needed todaylorist organization of work, which used poorly qualified labor and relied entirelyvent of automated and computerized systems have meant the end of the Tay-port and selection. On the contrary, the further rise in productivity and the ad-to sustain high-productivity work careers with highly articulated systems of sup-sive historical cycle. On the one hand, these processes do not reduce the needforms of regulation of the employment regimes that developed during the inten12 with married men (Facchini, 1997). The simple explanation for this starts from mitment by the husband nor servants, babysitters or housekeepers are an ef-the observation that all the intensive breadwinner and gender-based division oflabor regimes have been constructed on the complementarity between the hus-band\"s performance in his work career and the specialization and dedication ofthe wife in supporting and care activities. Career women, therefore, find them-selves in work itineraries that require a high degree of supporting care (thattypically supplied by a wife) but which they are generally unable to obtain.Hochschild\"s research clearly shows that neither an, unusual, domestic com-fective way of dealing with the deficit in care support, particularly where thereare small children (Hochschild, 1989). Within the transformations under way, moreover, the decline in high-proprivileges from high productivity in ways that contrast with those of otherworkers. The familial synthesis of socio-employment equilibria in the adult malehead of the household on a family income is working less and less as a reducerof imbalances and employment polarization.tional mechanisms of market competition. All this signifies that the selectionand support of high-productivity and constant-income forms of work continuesto be a requirement for regulation and that a minority of workers only enjoy thefessional responsibility may be even higher than that caused by the produc-sional fields, and in political bureaucracy and public and private welfare serv-research, advertising and marketing, data elaboration and diffusion), in profes-careers in the advanced tertiary sector (banking, financial services, industrialductivity careers in manufacturing is counterbalanced by the increase in similarices. In many cases, the stressful intensity of political competition and proOn the other hand, the current employment transformations are giving rise to low-productivity and specialized 15 work opportunities that have undermined of micro firms and the modification of female domestic segregation in the Italianlabor regulation regimes, because they hit the forms of social integration builtness, low-income jobs are becoming more and more an open wound in theor German way: none of these is any longer sufficient. Flexibility, precarious-ating areas of chronic social disadvantage. The broad reach of public serviceswith high American-style mobility, the technological and innovative adaptationalong Swedish lines, a marked spread of precarious work though hand in handthe capacity of regulatory systems to complement such situations without cre15 In many care jobs, professional competence is conventionally devalued by the fact that example, doctors and psychiatrists) and the professions held to be more general and closethe capitalist circuit and require long periods of professional training - the clearest exampleto the activities free of charge by women; they slide down the scale even when they enteris that of the nursing profession.tween the specialist care professions, among the most highly paid and esteemed (like, fordertaken by wives or mothers at no cost. In this case, there is a persistent polarization be-such activities have not entirely entered the capitalist circuit and are, at least in part, un13 on fragile balances dictated by the need to support high-productivity employment profiles. The search for flexibility together with social integration has relaunched self-employment and family micro businesses also in contexts of high prole-tarianization 16. On the whole, the dualism of the more intensive and productive work-intensive low-qualified personal care.organization of micro enterprises. On this front, artisanal and manufacturingtions are not valid for the entire heterogeneous sector of services, above all forthat have offset the disadvantages from low economies of scale. But such solu-to microelectronics) and, in some contexts, from local organizational networksprises but subsequently adaptable on a reduced scale (from electrical systemsfirms have been able to benefit from technologies developed by large enter-sibility to raise the productivity of more discontinuous forms of work within therequire a stable solidarity-based family and social fabric and the technical pos-be applied in all the diverse contexts and areas of working activity because theyexample, of rural indigence). These virtuous complementary conditions cannotsive working life, reinventing or adapting a subsistence economy (typical, foroffset by innovations that exploit flexibility rather than by lengthening the exten-ployment holds as a mode of regulation where the gap in productivity can beforms of wage labor and the more extensive and flexible forms of self-emWhat was said above with regard to self-employed careers and those in these reasons the vitality of self-employment and of micro enterprises does notcontext, and on the other innovative circuits that create a balance betweentions socialized into behaviour and expectations typical of a high-productivitycuits, which are in growing difficulty and less and less feasible for new genera-ily businesses a growing rift is opening up between, on one side, traditional cir-regulation that these modes entail. Even within self-employment and small fam-between the diffusion of more flexible work modes and the deficit in socialconstitute a generally applicable solution vis-\u00e0-vis the need to find a balancemicro enterprises in agriculture and the traditional tertiary sector in Spain andand standard of living and a general expectation of upward social mobility. Forpensate for low labor productivity in social and cultural contexts with a high costutilization of family, kinship and community solidarity are no longer able to com-munity of belonging. The extension of working times and lives and the greatersurvival at acceptable standards of life and for acceptance in one\"s own com-less desirable as they do not provide sufficient material and social resources forsouthern Italy also applies to this area. Namely, work itineraries are less and 16 Among European countries, the UK is the one that, starting from a low level, shows the reduction in the self-employed in agriculture and, to a lesser extent, in the more traditionalsectors of trade and handicraft. In these countries, too, the share of self-employed workersin the advanced tertiary sector and some branches of industry is rising.the same share; but this does not go against the underlying trend. The decline is due to theEurope, where levels are still decidedly higher than the average, show a slight decline inbiggest increases in the share of self-employed. In contrast, the countries of southern 14 flexibility and acceptable life conditions but which cannot be extended to all sectors of the economy and are unlikely to get a foothold in contexts character-ized by social disintegration 17. Demographic transformations also help to destabilize the regulation of geneity of family forms, characterized by rising proportions of single-parent andabove all to the detriment of those situations in which kinship solidarity consti-working lives. Besides longevity, the instability of marriage and low fertility ratesare modifying the interface between family support and working careers in thedirection of a growing polarization between more stable and more unstable andsocially isolated family situations. Not only do nuclear families based on a cou-ple with young dependent offspring occupy a decreasing part of the life cycle,ous conditions. Furthermore, the drop in fertility weakens kinship networkstutes a resource for micro entrepreneurship and family care work. The hetero-the population still depends on a single low income, which is increasingly re-they also involve a declining share of the population in ever more heterogene-reassembled families and single person units, intersects with the polarizationbetween families sustained by a single high income or many incomes and thosesustained by a single, and more and more frequently, discontinuous income orexcluded form work and forced to turn to welfare (Pahl, 1988 and 1988a). Inother words, whereas increasing economic demands make it necessary for allplural households to rely on more than one source of income, a large share offlected in the spread of poverty 18. Pahl, moreover, insists on another worrying standard of living vis-\u00e0-vis that of low-income groups. Under these conditions,middle-income families who are well inserted in a stable social fabric, especiallycome merely an opportunity for middle-income groups further to improve theirdecades ago was a defensive strategy of the poorest rural families has now be-of self-provided consumption. Another way of putting it is that what until a fewand degraded social situations are excluded also from these modernized formsif they are homeowners. Low- or precarious-income families in more unstableaspect of this transformation. Multi-income families make many acquaintancesby household members using state-of-the-art equipment - are only feasible for1990; 1992; 1995). In addition, self-provisioning opportunities - all those repairsuch acquaintances in order to change a difficult employment situation (Morris,ported by unemployed or precarious workers, which are even more in need ofing jobs for their children or kin. This is not the case, however, for families sup-during work which are useful for improving their own working careers and find-and improvement activities related to one\"s own life and dwelling done directly 17 In the Italian case, the persistent division between the more dynamic centre-north, with its lower rates of unemployment, and the south, underdeveloped and characterized by veryhigh rates of joblessness is also the outcome of the strong diffusion of small dynamic firmsin the north, while in the south predominate inefficient traditional enterprises in agriculture,building, petty commerce and services, which are unable to provide new jobs for youngpeople. 18 concentration of poverty in urban areas in the south (see Mingione, 1996).In the case of Italy, this process provides the most convincing explanation for the growing 15 therefore, the rift between \"work-rich families\" and \"work-poor families\" turns into a real circuit of social polarization (Pahl, 1988a). The big employment changes of the last few decades have been variously interpreted as contingent phenomena that require modifications to the iron lawsof market mechanisms or as an epochal transformation of the same mecha-nisms, now at the mythical stage of globalization. However, market tensionshave long since learned to cross borders, though obviously in historicallychanging ways. It has been above all the debates on informal activities andjobs 19 and, subsequently, that on the formation of an underclass 20 - a group institutionally and chronically excluded from opportunities and life conditions typi-cal of one\"s own community - and on social exclusion which have pointed to thenode of the social regulation of working activities as a critical point in the trans-formations under way. We can speak of a crisis in wage-work regulative regimes not so much bedemographic conditions that are developing, these same regimes engenderrising levels of social disintegration that end up eroding the potential for coop-in a social order.the market paradigm still believe - but because, under the economic, social andtition - this is what the majority of politicians and social scientists conditioned bycause they are too rigid and costly vis-\u00e0-vis the new demands of global compe-eration indispensable for the functioning of an economy, necessarily embedded The fundamental question, therefore, is not the direct cost or education and training of labor in high-productivity manufacturing and economic services ex-posed to international competition. These sectors employ a declining share ofthe workforce. Their capacity to control the relation between the cost of laborand productivity and market share depends on social and political factors that 19 The debate on informal activities in the industrialized countries went through a particularly the industrialized countries to indicate no longer a sector and a particular locality but activi-Berndt, 1981; Pahl 1984).without a contract, national insurance and taxation) (Ferman et al., 1978; Ferman andlation of existing regulations (like undeclared multiple activities and work as an employeecorded and taxed (like occasional jobs and self-provisioning) or they are carried out in vio-city (Accra in Ghana), characterized by a persistent mix of subsistence activities with pre-ties and forms of work that avoid state controls because either they are not identified, re-carious market-oriented jobs. Towards the end of the 1970s, the term was imported into(1973) in a study for the International Labour Bureau on the urban economy of an Africanintensive phase during the 1980s. The term \"informal\" was used for the first time by Hart 20 social exclusion came much more recently into the debate, also at an official level, withinthe countries of the European Union (Castel, 1995 and 1995a; Silver 1996). See the firstconcepts of Afro-Americans concentrated in the big city ghettos (Wilson, 1987 and 1990) while that ofThe term \"underclass\" was created in the US with particularly in mind the life conditions ofand last chapters of Mingione (1996a) for a discussion of the connection between the two underclass and social exclusion and for references to the relevant literature. 16 explain why in the global economy highly diversified wage levels can continue side by side and why industrial restructuring has been intense but only under-mined the productive hierarchy to a limited extent. It is the division of labortypical of high-productivity wage regimes that has entered into a crisis since theever widening area of social care activities, unpaid or too low-paid to be eco-nomically viable, has outstripped the redistributive capacities developed in vari-ous ways by the intensive regimes. 21 The crisis of the intensive division of labor is reflected in two distinct synatypical forms of work, the more the crisis is reflected directly in increasing pov-terpreted as regulative innovation strategies. It is for this reason that neither theUK. Both these processes are syndromes of the crisis and thus cannot be in-erty and forms of social exclusion, as is the case above all in the US and theall-out defence of welfare programmes nor deregulation are giving rise to newbutive modes are allowed to decline so as to foster the spread of flexible andas happens above all in continental Europe. Conversely, the more the redistri-social care, the more the crisis takes on the form of growing costs and rigidity,redistributive modes are defended and extended to offset the growing deficits inand lasting prospects of synergy between economy and society.dromes present to varying degrees in all the models and variants. The more the 4. The confines of inclusion and exclusion in diverse socioeconomic contexts The problem of social exclusion lies not so much in the presence or extent of tors that, in turn, fed further economic growth. In a certain sense, rural indi-inequalities or social unease. The intensive regimes were characterized bymarked inequalities and widely felt unease. But both phenomena were attenu-ated by the growth dynamics and redistributive mechanisms that preventedconditions of chronic disadvantage from crystallizing and transformed bothtransitory problem syndromes and structural discrimination into synergetic fac-gence, the extremely tough social selection of immigrants, minorities and recenturban migrants, and gender discrimination constituted essential key ingredientsin feeding intensive growth and consolidating the forms of social integration 21 The crisis of the redistributive balance takes place also in the conservative variants of weleroded by the decline of stable forms of male employment and by the fiscal crisis of theversification of household forms and the massive, even if delayed, entry of women into thestate confronted with increasingly complex and heterogeneous needs. On the other, the di-labor market weaken the efficacy of the familial micro redistribution processes.in the family. On the one side, the support of the family wage by public transfer payments issistently large part of care and support activities takes place in terms of unpaid female workfare capitalism even if it is less visible from a macro redistributive point of view as a per17 typical of that historical cycle. Today, on the contrary, the flexibilization of costs and does not lead to sufficient advantages favouring further growthworking careers and the instability and heterogeneity of family biographies re-flect not only a higher degree of individualism and freedom of choice. Becausethe new production regime enforces discontinuities and frequent passagesthrough situations in which individuals are not sufficiently protected by family,community, work or state resources, many people end up in difficulties thattend to become chronic and, hence, with a large deficit in social integration.This deficit consolidates an area of disadvantage which has high economic 22. The failure of the current large-scale strategies for attacking or defending lems for the state\"s finances and inhibit the development of innovative forms ofalso do not engender competitive conditions leading to economic superiority inthe intensive welfare balances confirms the diagnosis: the transition requires aredesigning of social regulation that cannot be obtained by speeding up theprocess of rendering family and work biographies more precarious or by de-fending to the utmost the guarantees and divisions typical of the welfaresystems. Indeed, apart from partial, sectorial and temporary outcomes, byspeeding up the dismantlement of welfare the strategies accompanying thetransformation not only increase the production of poverty and exclusion, butopposite pole, all-out defence of welfare institutions does not just create prob-strategies for attaining goals of economic efficiency and prosperity.economic organization; it is not even able to check the erosion of integrationbalances, as the cases of the countries in continental Europe demonstrate.Before concluding, we need to return to the social exclusion syndromes in thediverse models of welfare capitalism in order better to understand why flexibili-zation and deregulation or the defence of intensive-regime institutions andguarantees cannot succeed by themselves in bringing about new dynamicgrowth regimes, even though they are largely dominant as feasible politicalthe global market, as demonstrated by the cases of the UK and the US. At the In the case of the US and the variants of the laissez-faire model, the last workers on inadequate incomes and widen the gap between areas of societydisadvantaged areas. Within these models the social crisis is alarming and re-where the advantages of financial speculation are concentrated and chronicallytwenty years have been dominated by strategies of privatization that foster theing but, at the same time, they create a large number of families supported bycontext. These strategies manage to contain unemployment and public spend-spread of atypical jobs within an unstable and heterogeneous demographic 22 In a recent article significantly entitled \"Positive functions of the undeserving poor: uses of the detriment of the excluded. The American sociologist\"s thinking is plausible but under-estimates the impact of the erosion of sociality bonds and, consequently, of the minimumconditions permitting economic cooperation.and failure that ends by consolidating the social links between those who are integrated toacutest forms of poverty, especially in terms of drawing an artificial line between successthe underclass in America\", Gans (1994) dwells on the functions taken on by even the 18 gards above all the fact that a sizeable minority, generally segregated in ghettos or rundown neighbourhoods in big cities, endures very hard life condi-tions, is cut off from any prospects, opportunities and rights and has no hope ofbenefiting from any upturns in the economy because overwhelmed by a maligncircuit of drift that is difficult to stop 23. But the real problem is that from a strictly worsening social climate lead to difficulties in the training, selection and supportnificantable to penetration by foreign capital. In this respect, the case of the UK is sig-of high-productivity workers and, hence, render the industrial structures vulner-work careers are concentrated above all in services while deregulation and thein terms of competitivity and development. The effects from the flexibilization ofeconomic standpoint, these strategies do not bring any significant advantages 24. From an economistic point of view, the UK today is to be envied: state fitions. So today, on the economic front, \"...British manufactures have \"the worstearned in private services and the new industrial structure, decentralized fromneous familial configurations supported by low and discontinuous incomesAt the same time, on the social front, a high and growing number of heteroge-sary to reap the traditional benefits of economies of scale\" (Rubery, 1994: 336).added, small batch production but denied the stability and size of orders neces-of all worlds\", lacking the independence and power to move into high-value-and an economy based on low wages and scarcely regulated working condi-industrialization (Massey and Meagan, 1982). The Thatcher reforms completedsuited to the requirements of the intensive cycle has been swept aside by de-is anything but rosy. The old manufacturing machinery that was already ill-market and dismantling of welfare guarantees, the economic and social picturegrowth. But underlying this miracle, based on the flexibilization of the labornances in order; falling rate of unemployment; above-average economicthe job by undermining welfare guarantees in favour of financial specialization 23 It is above all the recent literature on the ghetto poor and the underclass in the US that has malign circuits having an also negative economic effect (see Wilson, 1987, 1993, andRican minorities that have remained segregated in the big city ghettos after the relocationminorities, starting with the substantial and growing group of Central-American immigrantsing problems in the American case is that the exclusion syndromes are spreading to otherof the new middle classes from these communities to the suburbs. One of the most worry-brought into focus the interweaving of and prospects for the exclusion syndromes asdrift towards marginalization. This situation affects above all a part of the black and Puertoenvironmental and working conditions and of their impact in terms of making irreversiblecases a thorough study has been carried out of the negative intertwining between social,1996; Massey and Denton, 1993; Katz, 1993; Kazepov and Mingione, 1994). In these(Moore and Pinderhughes, 1993). 24 compete for jobs and for trade on the basis of low wage levels, even at the expense of pro-used to provide flexibility to the the large and dominant retail chains and not to enhance theductivity....Flexibility in the production systems in many consumer industries has thus beenmarket position of the producer.\"skill, high-value-added model for the future of an integrated Europe....The UK is content tobecoming notorious within the European Union as the one country not to endorse the high-Rubery (1994: 335-6) points out the most significant aspects of this syndrome. \"Britain is 19 abroad and dominated by commercial considerations, or excluded from the labor market (Buck, 1996) lie below the poverty line and passively submit to astrong attack on social integration 25. The erosion of a minimum climate of cocesses of underdevelopment rather than to produce synergies between differ-on exclusion and lead to tensions that risk bringing about a further deteriora-fined to low-income part-time jobs. The basic picture is worrying because theprivate tertiary sector and the single-income families supported by women con-poorly educated West-Indian minority destined for the more humble jobs in theThose most hit by exclusion syndromes are above all the former working-classvanced, although it has not reached the level of acceleration typical of the US.operation indispensable for sustaining a market economy is already far ad-population no opportunities for escaping from difficult life conditions, borderingpopulation in the de-industrialized cities, like Liverpool and Newcastle, the moretional scale and for an increasingly speculation-oriented elite. Under differenttion. The inability to modernize and innovate the educational and vocationaltraining systems, the abandonment of preventive policies in health and deviantcrime, and the deterioration in public services enlarge, in connection with thegreater instability of family and work biographies, the bottom layer of the popu-lation at risk of marginalization. All this, while increasing advantages are beingcumulated for an industrial structure that is less and less controllable on a na-conditions, models of this kind appear to renew a circuit typically found in pro-ent conditions of economic growth and forms of regulation compatible with thenew features of individualism and familial and occupational instability.partial economic success of this model offers this growing minority of the The case of the UK helps to show that the new regulatory models for power and in a, though decreasing, technological supremacy.from the low unemployment levels and increasing cheap flexible and atypicalhegemony of the US and are still reflected in the country\"s political and military(Sassen, 1991 and 1996). These phenomena were inherited from the intensiveand the expansion of employment in the tertiary economy of global citieslabor, above all in private services, but also from the strong financial drainageversion since the latter is founded on the transformation of the dualism betweenregimes. In this case, the appearance of economic success derives not onlytransition erodes the prospects of mobility that characterized the intensiveimmigrants and minorities towards a heightened polarization, in which thethe official high-productivity economy and the poor but dynamic economies ofunstable employment conditions. The US confirms this hypothesis in a differentfragmented societies cannot rest on the low cost of labor and flexible and 25 Particularly evident is the increasing poverty among \"...women not embedded in the rising numbers of vulnerable familial configurations and poor employment opportunities andbiographies -in the UK women jobs are above all part-time - that produces the increase infemale poverty.second-income-earner status\" (Rubery, 1994: 349). In this case too, it is the combination ofstandard nuclear family, as women\"s wage and employment opportunities are still geared to 20 However, also the American model has its costs and negative synergies. It cess to adequate educational and training services. Thus, a clear rift is openingcept worse employment conditions and of young people with an average edu-of the intensive synergy. On both fronts, areas of chronic marginalization aregration of increasing masses of immigrants and fed the dynamic dualism typicalgrated groups, and the conditions for economic mobility that allowed the inte-stratum of blue- and white-collar workers, employed in the large vertically inte-dations of social stability that guaranteed living conditions for a broad middletrol and repression (police forces and prisons, the legal system) is high anding number of middle-aged subjects who are made redundant and forced to ac-below the poverty line among industrial countries or that the cost of social con-years the US has held the negative record for the highest share of populationminorities in the big city ghettos are trapped, or the fact that for the last twentyis not only a question of the critical situation in which the most disadvantagedgrowing out of control. The American model is now undermining both the foun-destiny of a high number of Central American immigrants who stay trapped incation and high expectations who remain trapped in unstable and underpaidwork itineraries in private services. In the second case, there is the uncertainprecarious employment with no outlets either in ethnic enclaves or through oc-cupational promotion. Here we have, among other things, a slice of the popula-tion at a high level of fertility in which precocious and numerous families areformed and whose children suffer discrimination in terms of language and ac-up between the demographically more dynamic part and the rest of the Ameri-can population. The uncheckable rising poverty among Hispanics and theparallel discrimination and closure towards clandestine immigrants are signsthat a period is coming to a close in which immigration was a process with ahigh human cost, but was undoubtedly significant for its synergy with the modelof economic development centred on the growth of big high-productivity in-dustry and consumerism.emerging that bring no economic benefits. In the first case, there is an increasIn almost all the other variants, strategies in defence of welfare tend to predifficult social situations. This kind of approach is generally opposed by econo-to keep a certain degree of control over the destabilization of the social situa-welfarist policies since they are sensitive to the fact that such policies are ableof growth. Sociologists, on the contrary, are in principle more favourable toflexible low-cost forms of work that, in theory, should encourage a new processmists as it leads to increasing costs and rigidities and hinders the spread oftion and to check the faster development of chronic poverty and exclusion;the population, and leaves few resources for the protection of a growing area ofsive protection favouring breadwinner regimes, covering a declining share ofthe problems caused by the transition, above all because it reproposes exces-Nor does the defence of welfare structures represent an innovative answer toorganized trade unions, and by the financial problems besetting national states.litions, more or less favourable to the socialdemocratic regime of rights won byvail even if in circumstances marked by the alternation of different political coa21 moreover, they are more sceptical about the prospects for growth models based on low-cost labor. In this debate, the importance that sociologists at-tribute to medium- and long-term prospects and to the phenomena of\"reflexivity\" of social constructions also comes into play. In this sense, it is as-sumed that by destroying the potential for cooperation, the complicated inter-play of feedback and unexpected effects causes irreversible and unforeseeabledamage not only to the social order but also to economic equilibria 26. The more fragile confines of the defence of welfarist structures are marked by two interconnected questions: immigration and unemployment 27. All adfor use in low-cost services clashes with a climate of intolerance fuelled also byare exposed to the perverse circuit of discrimination. The contextual rise in un-be confined in the least skilled services and at the same time show a deficit incontinuous work opportunities that meet the expectations of the indigenouspopulation. This represents a problematical combination for the social and eco-nomic structures. The immigrants are indispensable for keeping down the costof increasingly privatized services; but it is precisely for this reason that they areconfined in an area of persistent marginality with low incomes and limited ac-cess to citizenship rights. Masses of drifting immigrants from a wide variety ofvanced industrial societies, characterized by a radical tertiarization and a re-localities have few possibilities of consolidating forms of ethnic solidarity andpolitical circuit conditioned by a besieged fortress mentality according to whichsources away from the indigenous population, thereby activating a controversialin the creation of an area of uncontrollable social exclusion.major countries of continental Europe are plagued by this problem, which endsitineraries of even selective integration of immigrants problematical. All thesince tailored to the requirement of holding down the cost of services, makesthe fact that the very scarcity of the resources available for immigrant insertion,employment levels encourages the belief that immigrants take jobs and re-and their security. The need to keep the borders open to a quota of immigrantsa mass of foreigners, beggars and deviants undermine citizens\" living conditionsduced demographic dynamic, are attracting a growing number of immigrants to 26 See apropos, among others, Boudon, 1984; Bauman, 1993; Giddens, 1990 and 1991; Beck, Giddens and Lash, 1994 and also the essay by the intellectual financier Soros (1997)on the open society. 27 The only exception of some weight is Japan, where both the growing migratory invasion,which is also, within certain limits, beginning to be a problem (Sassen, 1991) and rising un-employment are kept under tighter control by the rigid dualistic balances between core ances are in crisis because overextensive subsidiary sectors and more and more fragilefamilies overburdened with responsibilities are unable to complement further the develop-ments of the big groups, increasingly oriented towards global financial speculation.acterized by heavy discrimination against women. But in this case too, the intensive bal-sectors, subsidiary sectors and the complementary role of family and kin, as always char22 On the unemployment front, the situation is just as controversial and engenders moves to destabilize welfare structures that follow two different linesaccording to whether the unemployed receive benefit, as in the socialdemoc-ratic and statist variants, or do not receive any public income supplement, as inthe familistic variants (Therborn, 1986; Pugliese, 1993) 28. In the first case, the tion of sufficiently stable and adequately paid job opportunities. On the otherof the occupational system is required that can rediscover care and support ac-nomena. In order to address the question structurally, a radical transformationimposed by high productivity and are less and less sensitive to cyclical phe-hand, employment trends cannot be manipulated within the dualistic structurewhich is inevitably translated into the undermining of social support and thethe context of an employment structure that is producing a diminishing propor-short on all sides and this is giving rise to conflicts that are difficult to control inwidening of the area at risk of exclusion. The welfare blanket has become toosustaining work opportunities.and forces reductions in benefits and\/or cuts in other welfare programmes,structural increase in unemployment has direct repercussions on state financestivities and redistribute productive tasks so as to close the deficit in socially selfIn the familistic variants, unemployment chiefly translates into a block on without opening up deep splits in the existing social and economic fabric.1996). Joblessness and poverty tend to be concentrated in the depressed re-Pugliese, 1994 and 1995; Reyneri, 1996). Generally speaking, the unemployedare not maintained by state benefits but by their families during the long periodsof waiting, or they live on their wits and do black work and occasional jobs. Thehigh levels of long-term unemployment fuel the spread of economic povertyeven though most poor families are not such due to the family head being job-less and the majority of the unemployed do not live in poor families (Mingione,new one after an interruption due to maternity (Pugliese, 1993; Mingione andcial circumstances, is too short to cover the problems arising from the transitiondistricts in the big cities. Here perverse circuits and areas of chronic social dis-advantage come into being that turn into forms of exclusion, different in kind butwith a potential to undermine social cohesion equal to those affecting the ghettopoor in the big American cities (Morlicchio, 1996 and 1996a). In these casesalso, the welfare blanket, in its historically structured form and limited by finan-gions and in areas badly affected by de-industrialization, above all in certainentering the world of work for young people and women seeking a first job or a 28 The main difference is between a large majority of the unemployed supported by unementitled to any public transfer payments and survive because they are supported by thefamily and\/or by access to casual and temporary informal jobs, as is the case in southernEuropean countries.European countries and a large majority of the unemployed, young or female, who are notployment benefits or, at least, by reasonably high minimum income subsides in central 23 In short, neither the approaches based on liberalization nor those in defence of welfare regimes are framing the regulative perspectives typical offragmented societies. The third ways already exist but are not very visible andcannot be generalized, given that fragmentation leads to considerabledishomogeneity and the spread of local and sectorial experiences differing theone from the other. At this point, some conclusive remarks can be made on what are the main reduce unemployment without any effect on the level of poverty, the new flexi-recently shown, where a large amount of voluntary part-time work has helped tocultural and social conditions of their own community of belonging.antees and protection that allow unstable and atypical workers to live in thetion. This is only the case, however, when they come with new kinds of guar-ble work itineraries do not automatically lead to a rising deficit in social integra-integration mechanisms, which through a varied set of redistributive processescome or with inadequate and discontinuous incomes. As the Dutch case has(public or familial) made social inclusion possible also for subjects with no in-poorly paid work. This process helps to disarm the typically intensive (Fordist)unemployment rates and the spread of heterogeneous, unstable and, often,has been seen, the employment transition brings about varied mixes of highcritical nodes in the regulative reshaping of the transformation in progress. As The most important question emerging from our investigation is that the dicialization processes and the structuring of gender differences. In this sense,now suffocating division between reproductive activities of low economic valuetensive regimes and cannot hold any further. The reproductive area, devaluedby the advent of monetary economies, can no longer remain self-supporting; atthe same time, however, it has become too costly to be maintained by a smallerand smaller productive sector stifled by a virtual financial economy many timeslarger than the real economy. The crisis of welfare and the bureaucratic appa-ratuses, the growing importance of solidarity and voluntary associations andnetworks, the emphasis on activities for the common good, the heterogeneousconfiguration of support systems, the innovative revitalization of reciprocity in-stitutions are the contradictory signals of this transition towards overcoming thevision between productive and reproductive activities, as it developed in theemphasis on equal opportunities - above all when accompanied by a less ca-nomic calculations and social regulation are still based, beginning with the so-and productive activities. The point is that it is on this very division that eco-economies, and the tendency to redesign working biographies in more flexibleand agencies of solidarity and voluntary work within the more dynamic localbution of care responsibilities -, the increasing importance of social networksreer-oriented downsizing of male occupational itineraries in favour of a redistri-terms, with breaks for vocational training, cultural improvement and taking ontransition. The massive entry of women into continuous work itineraries and thethe construction of new regulative balances constitutes an extremely difficultbuilding of industrial economies, has been taken to its utmost limits by the in24 social responsibilities, are currents of transformation that can be useful for building new balances. These tendencies, however, meet with resistance notonly from the cultural set-ups that developed during the intensive cycle but alsofrom the strong claims made on the economy by the financial sector. The dis-cord in the European Union over the Maastricht parameters is an example of adifficult dilemma involving opposed visions: that favouring the framing of newrules for the embeddedment of economic life and that advocating the sacrificeof social balance to the financial benefits of monetary integration in an area ofproductional supremacy but growing social tensions. Another way or reading the transition\"s critical currents comes from the fact centred on the dominance of monetary relations. The question for the regula-ticable for linking on a large scale unused working energies with unsatisfied lifeof needs has broken down. The intensive balances leave a growing share oflabor power in a state of idleness or underemployment and, in parallel, anincreasing number of needs unmet in the sphere of poverty, marginalization\"iron\" rules of the market economy in which working activities and needs arerigidly measured in monetary terms. Self-consumption, unpaid reproductive ac-tivities, solidarity and social capital constitute marginal modalities within thissystem of rules for value-adding; hence they are, under many aspects, imprac-and exclusion (Lunghini, 1995). This widening imbalance is dictated by thetory patterns of future societies is whether a different balance is feasible, oneimportance of these invisible modalities, but always as appendices of a regimeneeds. The history of industrial growth models is paved with the \"submerged\"levels of cooperation indispensable for implementing socially embedded eco-end either in a growing deficit in sociality destined to jeopardize the minimumways of living that do not stifle the course of the monetary economy, but do notbinations of unused working energies and unsatisfied needs help to createnomic life.that is no longer subservient to the monetary regime and in which various com-that the minimum balance between utilization of potential labor and satisfaction 25 References Arrighi, G. (1994): The Long XX Century , London, Verso. Bauman, Z. (1993): Post- Modern Ethics , Oxford, Basil Blackwell. Beck, U., Giddens, A., Lash, S. (1994): Reflexive Modernization: Politics, Tradition and Aesthetics in The Modern Social Order , Cambridge, Polity Press. Benoit-Guilbot, O., Gallie, D. (1995): Long Term Unemployment , London, Pinter Publisher. Boudon, R. (1984): La place du d\u00e9sordre. 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Sind die sozialen, wirtschaftlichen und politischen Muster, wie sie sich im kontinentalen Kerneuropa herausgebildet haben, im internationalen Wettbewerb weiterhin anpassungs- und leistungsf\u00e4hig genug, um bestehen zu k\u00f6nnen?\" (Autorenreferat)","portal_url":"http:\/\/www.ssoar.info\/ssoar\/handle\/document\/17122","type":"publication","topic":["Modell","soziale Institution","sozialer Wandel","Europa","Akkumulation","Westeuropa","EU","Integration"],"person":["Immerfall, Stefan"],"person_sort":"Immerfall","source":"In: Gesellschaften im Umbruch: Verhandlungen des 27. Kongresses der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Soziologie in Halle an der Saale 1995, Campus Verl., Frankfurt am Main, 1996, 324-334","links":[{"label":"URN","link":"http:\/\/nbn-resolving.de\/urn:nbn:de:0168-ssoar-140638"}],"subtype":"in_proceedings","publisher":"Campus Verl.","document_type":"Sammelwerksbeitrag","institutions":["DGS"],"coreAuthor":["Immerfall, Stefan"],"coreEditor":["Clausen, Lars"],"coreCorpEditor":"Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Soziologie (DGS)","coreSjahr":"1996","corePublisher":"Campus Verl.","coreSatit":"Gesellschaften im Umbruch: Verhandlungen des 27. 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Um eineAntwortaufdieseFragenzu finden,isteszun\u00e4chstnotwendig,sich eineVorstellungdar\u00fcberzu machen,inwelchemSinn\u00fcberhauptvon \u00bbEuropa\" alseinem\u00bbAkteur\"gesprochenwerdenkann.Was istgenaugemeint,wenn von EuropaalsSubjektk\u00fcnftigerEntwicklungendieRede ist? Es verstehtsich,da\u00dfdiePolitik,da\u00df\u00d6konomieund Gesellschaftineinem engenWechselverh\u00e4ltnismiteinanderstehen.DiepolitischeIntegrationEuropas und seinerV\u00f6lkerschreitetreibungsloservoran,wenn dienationalenVolkswirt\u00ac schaftenprosperieren(Bulmer\/Scott1994).Umgekehrtwar- und ist- dieAngst voreinem\u00f6konomischenBedeutungsverlustWesteuropaseinwichtigerAntrieb f\u00fcrdiepolitischeIntegration(Thompson1993).Und schlie\u00dflichisteinbestimm\u00ac tesAusma\u00dfan gemeinsamerIdentit\u00e4tunerl\u00e4\u00dflich,willman dieeurop\u00e4ischepo\u00ac litischeIntegrationrechtfertigenund weitervorantreiben(Garcia1993). Dessenungeachtetwerdeichmichhierausschlie\u00dflichaufdiesoziologische Seitedereurop\u00e4ischenIntegrationkonzentrieren.Nichtnur,weilwiruns hier aufeinem soziologischenKongre\u00dfbefinden,sondernauch,weildieserAspekt inder\u00f6ffentlichenDiskussionbislangzu kurzkam (Bailey1992:1-3).Im fol\u00ac gendengehtesalsonichtum Europaalspolitischoder\u00f6konomischHandeln\u00ac den,sondernum EuropaalssozialesRollenmodell.Untersuchtwird,ob - er\u00ac stens- Europa einenerkennbareigenst\u00e4ndigenund dar\u00fcberhinausin den Grundz\u00fcgen\u00e4hnlichenKern von sozialenInstitutionenentwickelthat,der- StefanImmerfall,Daseurop\u00e4ischeModellimglobalenWettbewerb 325 zweitens- anderenSozialr\u00e4umenalsVorbilddient,und der- drittens- entwick\u00ac lungsf\u00e4higund zukunftstr\u00e4chtigerscheint. Im erstenAbschnittwerdeichzun\u00e4chstverdeutlichen,aufwelchesEuropa ichmichf\u00fcrmeineFragestellungbeziehe.Im zweitenAbschnittfrageichnach einigenElementendersozialenIdentit\u00e4tdesaufdieseWeiseabgegrenztenEuro\u00ac pas.Im drittenschlie\u00dflichgehtesum dieZukunftsaussichtendeseurop\u00e4ischen Modells,und zwar vornehmlichin\u00f6konomischerHinsicht.EinigeSchlu\u00dfbe\u00ac merkungenschlie\u00dfenmeinenVersuchab,Europasoziologischneu zu akzentu\u00ac ieren. Europa alsgeistigesKonstrukt VerschiedeneAnstregungenwurden unternommen,eineaussagekr\u00e4ftigeBe\u00ac griffsbestimmungvon \u00bbEuropa\"zu gebenund esso von anderenKontinenten und Gro\u00dfr\u00e4umenabzuheben(s.Immerfall1994:Kap.III.2).Man bedientesich dabeigeographischer,historischer,kulturelleroder\u00f6konomischerDimensionen, ohnedabeizu eindeutigenAbgrenzungskriterienzu kommen. Beschworenwur\u00ac den diegemeinsamenWurzelninderj\u00fcdisch-christlichenReligion,indergrie\u00ac chisch-r\u00f6mischenAntike,inderlateinischenChristenheitund inderAufkl\u00e4\u00ac rung,beschriebender Dualismusvon weltlicherund geistlicherGewaltund betontdasScheiternallerVersuche,eingesamteurop\u00e4ischesImperiumzuerrich\u00ac ten. Geistesgeschichtlichwurde vor allemVielstimmigkeitund Vielf\u00e4ltigkeitals typischeurop\u00e4ischmarkiert(deMadariaga1951;Morin1988;Barzini1993).Das Thema derPolyvalenzkehrtauchinden Ergebnissenvon J\u00f6zefNitznikund seinenMitarbeitern(1992;Fels\/Nitznik1992)wieder,diedasEuropabildvon Studentenund Studentinneninneun L\u00e4ndern,europ\u00e4ischenwie au\u00dfereurop\u00e4i\u00ac schen,untersuchthaben.Demnach scheintEuropaalsgeistigesKonstrukttat\u00ac s\u00e4chlichzu existieren- und zwarinden K\u00f6pfenvon Europ\u00e4ernund Nicht-Eu\u00ac rop\u00e4erngleicherma\u00dfen.Hierf\u00fcgensichzwanglosdieErgebnisseverschiedener Eurobarometer-Umfragenein,wonach sichetwadieH\u00e4lftederB\u00fcrgerderEu\u00ac rop\u00e4ischenUnion(EU)zumindest\u00bbmanchmal\"als\u00bbEurop\u00e4er\"f\u00fchlt.Nur 7 Pro\u00ac zent,gem\u00e4\u00dfeinerUmfrageausdem Jahr1990,glaubennicht,esgebesoetwas wie einen\u00bbtypisch\"europ\u00e4ischenLebensstil. Auch wenn unsdiesewenigenBelege- anderelie\u00dfensichanf\u00fchren- keine trennscharfenKriterienan dieHand geben,anhanddererdiegesellschaftlichen GrenzenEuropasgenaubestimmtwerdenk\u00f6nnten,zeigensiedocheinesdeut- 326 PlenumIII:TransformationeninweltweitemZusammenhang lieh:Europaisteinehartn\u00e4ckigegeistigeRealit\u00e4t.Auf den mentalenund kogni\u00ac tivenKartenvielerEurop\u00e4erund Nicht-Europ\u00e4erist\u00bbEuropa\"trotzallerin\u00ac haltlicherUnscharfenfestverzeichnet. Wenn Europaindessolcheine\u00bbgeistigeTatsache\"darstellt,ergibtsichf\u00fcr SozialwissenschaftlerdieAufgabe,ihrVerh\u00e4ltniszur gesellschaftlichenWirk\u00ac lichkeitzu analysieren.DiesistGegenstanddesfolgendenAbschnitts. Der europ\u00e4ischeKern Das geographischeGebiet,dasdermentalenKonstruktion\u00bbEuropa\"am ehesten entsprechensollte,istzweifellosNordwesteuropa.Wiederund wiedertaucht dieseGro\u00dfregionindenverschiedenstenTypologienalseurop\u00e4ischesZentrum auf:Der SozialgeographTerryJordan(1988)etwabedientsicheinschl\u00e4gigersozio\u00f6konomischer,linguistischerund historischerIndikatoren,um den Kultur\u00ac raum \u00bbEuropa\"empirischzu erfassenund einzugrenzen.Zusammengenommen sollensiesoetwaswie\u00bbEuropaheit\"messen.Tr\u00e4gtman dieseMerkmaleaufei\u00ac nerKarteab,erkenntman einennordwesteurop\u00e4ischenKern,zu dessenR\u00e4n\u00ac dernhindiesogemessene\u00bbEuropaheit\"abflacht.Auch HartmutKaelble(1987) f\u00fchrtinseinembekanntenBuch \u00fcberdieEntstehungdereurop\u00e4ischenGesell\u00ac schaftzahlreichewesteurop\u00e4ischeBesonderheitenauf- dienordwesteurop\u00e4i\u00ac scheFamilie,dieArbeits-und Industriestruktur,den europ\u00e4ischenWohlfahrts\u00ac staat-,diederwirtschaftlichenund sozialenEntwicklungEuropasgemeinsind. Um diesennordwesteurop\u00e4ischenKern gruppiertsichauchdiepolitische IntegrationEuropas,und eristdemgem\u00e4\u00dfund haupts\u00e4chlichmein empirisches Pendant,wenn esim folgendendarum geht,MerkmaledersozialenEinheitEu\u00ac ropasherauszuarbeiten.DieserKernistnichtausschlie\u00dfendgedacht,sondernals Protagonist,alseine- wieimmer defizit\u00e4re- Verk\u00f6rperungjenergeistigenGe\u00ac stalt\u00bbEuropa\",von derobendieRedewar.An diesemKernwerdensichwohl auchinZukunftdieumliegenden,europ\u00e4ischenGesellschaftenorientieren. Was berechtigtuns nun,diesenTeilEuropasalsVorreiterund Repr\u00e4sentan\u00ac tenf\u00fcrganzEuropazu betrachten?Gibtessoetwaswieeurop\u00e4ischeBasismerk\u00ac male,politische,wirtschaftlicheund gesellschaftlicheBesonderheiten,diesich zu einemeigent\u00fcmlichenGef\u00fcge,einem\u00bbeurop\u00e4ischenModell\",verbindenund indiesemTeilbesondersausgepr\u00e4gtsind?Ichgehenurkurzaufdiepolitischen, etwasl\u00e4ngerdann aufdiewirtschaftlichenund diegesellschaftlichenElemente ein,diemeinesErachtenseinsolches\u00bbModell\"ausmachen. StefanImmerfall,Daseurop\u00e4ischeModellimglobalenWettbewerb 327 a)Politisch AlspolitischesCharakteristikuml\u00e4\u00dftsichnat\u00fcrlichdieEurop\u00e4ischeUnion an\u00ac f\u00fchren.DieEU isteineVielstaatengemeinschaft,f\u00fcrdiesichsoleichtkeinhisto\u00ac rischesVorbilddingfestmachenl\u00e4\u00dft.IhrDualismusvon intergouvemementaler Zusammenarbeitund gemeinschaftlichenInstitutionen(Parlament,Kommissi\u00ac on,Gerichtshof)bringt- trotzallerUnkenrufe- immer wiedererstaunliche, experimentelleL\u00f6sungensuigenerishervor.EinesolchesGebildebringtviel\u00ac leichtnurEuropamitseinerjahrhundertelangenErfahrungvon intensiverInter\u00ac dependenzohne Hegemon zustande.Die ihrinnewohnendeDynamik - nach dem Motto:zweiSchrittevor,einerzur\u00fcck- solltetrotzder gegenw\u00e4rtigen Schwierigkeitennichtuntersch\u00e4tztwerden. Dar\u00fcberhinauslie\u00dfensichweiterepolitisch-strukturelle\u00c4hnlichkeitenbe\u00ac nennen,dieKontinentaleuropazumindestvon denUSA undJapanabgrenzenangefangenvon dem von derr\u00f6mischenRechtstraditiongepr\u00e4gtenRechts-und Staatsverst\u00e4ndnis,\u00fcberdasparlamentarischeRegierungssystem,bishinzurbe\u00ac sonderenRollederParteienund derenVerankerunginhistorischlangwirksa\u00ac men Konfliktlinien. b) Wirtschaftlich Am weitestenistdieeurop\u00e4ischeEinigungsicherlichim wirtschaftlichenBe\u00ac reichfortgeschritten.Der europ\u00e4ischeWirtschaftsraumstelltden gr\u00f6\u00dftenBin\u00ac nenmarktderWeltdar,seineSogwirkungaufmittel-und osteurop\u00e4ischenL\u00e4n\u00ac deristgewaltigund seineVorbildfunktionf\u00fcr\u00e4hnlicheBestrebungeninNord(NAFTA) und S\u00fcdamerika(Mercosur)sowieim pazifischenRaum (ASEAN) unverkennbar. Einem gemeinsamenMarktanzugeh\u00f6ren,stelltsomitnoch keineneuropa\u00ac spezifischenFaktordar.Keinerdererw\u00e4hntenKonkurrenzunternehmenhatsich indesseneinso weitreichendesZielwie Europavorgegeben,mitseinerpoliti\u00ac schen,seinerWirtschafts-und W\u00e4hrungs-und letztlichauch seinersozialen Union.Zudem hatinletzterZeiteineSichtweiseAufmerksamkeitgefunden,die dieKonkurrenznationalerUnternehmenineinenglobalenAntagonismusum\u00ac deutet.Pr\u00e4sidentClintonhatsieindieeinpr\u00e4gsameFormulierunggegossen, Nationenkonkurriertenaufdem globalenMarktebensomiteinanderwiegro\u00dfe Unternehmen.Der geo-\u00f6konomischeWettkampfderWirtschaftsbl\u00f6cketretean dieStelledernichtmehr opportunenmilit\u00e4rischenOption. Wie immer man auch dieThesevon derneuengeo-\u00f6konomischenKonkur- 328 PlenumIII:TransformationeninweltweitemZusammenhang renzbeurteilenmag - daraufkannhiernichteingegangenwerden-,sieverweist doch schlagendaufdienicht-\u00f6konomischenGrundlagenvon Wirtschaftssyste\u00ac men und aufdieBedeutung\u00f6konomischverbr\u00e4mterIdeenund Ideologienf\u00fcr dieRechtfertigungpolitischenHandelns.VolkerBomschier(1988)hatdarauf seitlangemhingewiesen.Nach dem Ende dermilit\u00e4rischenKonfrontationwird erneutderBlickaufUnterschiedezwischenkapitalistischenSystemenfrei.Ka\u00ac pitalismusist,inMichaelAlberts(1992)bekannterFormel,inderTatnichtgleich Kapitalismus.Was aberw\u00e4rendieMerkmaleeines\u00bbeurop\u00e4ischenModells\"des Kapitalismus? Dazu z\u00e4hlen- ohneAnspruchaufVollst\u00e4ndigkeitund inidealtypischerVer\u00ac einfachung,diekeineswegsalleVolkswirtschaftenNordwesteuropastrifft: - relativkonsensuelleSozialpartnerschaft; - hoherAusbildungsstandderArbeitnehmerzusammen mit Facharbeiterkul\u00ac turund langerBetriebszugeh\u00f6rigkeit; - einevergleichsweisemittelst\u00e4ndischgepr\u00e4gteBetriebsstruktur; - langfristigangelegtesInvestitionsverhalten,institutionellabgest\u00fctztdurch Wirtschaftsrecht(z.B.Bilanzierungsvorschriften),Hausbankensystemoder regionaleodersektoraleKooperationsnetzwerke(\u00bbMesokorporatismus\"); - eineaktiveRollestaatlicherund quasi-staatlicherOrganisationen; - hoheProduktivit\u00e4tund hoheL\u00f6hne; - sozialstaatlicheAbsicherung. DiesesArrangementwurde als\u00bbkonstruktiveFlexibilit\u00e4t\"(Paul\/Grahl1992:6469),als\u00bbdiversifizierteQualit\u00e4tsproduktion\"(Streeck1992:4-26)oderals\u00bbeu\u00ac rop\u00e4ischesAkkumulationsmodell\"(Immerfall1995)bezeichnet.Es handeltsich sowohlum eineBeschreibung- dasbaden-w\u00fcrttembergischeMusterl\u00e4ndlestand hiervielfachPate- alsauchum eineVisiondessen,was im europ\u00e4ischenWirt\u00ac schaft-und SozialraumderZukunftm\u00f6glichseink\u00f6nnte.DieVisionrichtetsich ausdr\u00fccklichgegendieThesevon derpostfordistischenKonvergenz,gegendie Sozialdumping-Theseund gegendieThesevon den unentrinnbarenZw\u00e4ngen desWeltmarktes.Daraufkann ichhierim einzelnennichteingehen.Zu fragen aberist,ob dassozial\u00f6konomischeArrangementKerneuropas\u00fcberhaupteine Chancehatzu \u00fcberleben,dortwo esbereitsinstalliertist,und eineChance,sich andernortszu bew\u00e4hren?IchgreifedieseFrageim n\u00e4chstenAbschnittaufund wende mich vorhernoch einigengesellschaftlichenBesonderheitdes\u00bbeurop\u00e4i\u00ac schenModells\"zu. StefanImmerfall,Daseurop\u00e4ischeModellimglobalenWettbewerb 329 c)Gesellschaftlich Ohne einengesichertengesellschaftlichenUnterbauisteinZusammenwachsen Europasentlangder Liniendes\u00bbeurop\u00e4ischenAkkumulationsmodells\"kaum denkbar.Harmut Kaelble(1987)lieferteinoptimistischesBild:Nichtnurbesit\u00ac zen europ\u00e4ischeGesellschaftenseitderNeuzeitdeutlicheGemeinsamkeitenin Arbeitund Lebensweise,Sozialmilieusund st\u00e4dtischenStrukturen.Dar\u00fcberhin\u00ac aush\u00e4ttensichim VerlaufderIndustrialisierung- dieinEuropatypischerweise andereFormen annahm alsinden\u00bbneuenNationen\"(Therborn1995)- Unter\u00ac schiedeabgemildertund Angleichungenvollzogen.Erw\u00e4hntwerdenvon Kaelble dieWirtschaftsentwicklung,dieBildungsexpansion,derAuf- und Ausbau des Sozialstaatesund dieFamilienstruktur. W\u00e4hrendauslangfristigerSichtgesellschaftlicheAnn\u00e4herungenunverkenn\u00ac barsind,lassensichdochauchdeutlichfortbestehende,inTeilensogarsichver\u00ac tiefendeUnterschiedenicht\u00fcbersehen.Ansprechenm\u00f6chteichnur dreiBe\u00ac reiche(Immerfall1994a): - im BereichdersozialenStratifikationisteineAnn\u00e4herungderMobilit\u00e4tsmu\u00ac ster(Davis1992),wieauchderEinstellungenderBev\u00f6lkerungengegen\u00fcber sozialerUngleichheitund wohlfahrtsstaatlichenEingriffennichterkennbar (Haller1990); - dieVerteilungvonZentrenund Peripherienwarindenletztensiebzigbisacht\u00ac zigJahrenau\u00dferordentlichkonstant;dasgiltnichtnurim sozio-\u00f6konomi\u00ac schenBereich(Haller\/H\u00f6llinger1995),sondernetwaauchim Bereichderge\u00ac schlechtlichenGleichberechtigung(Jallinoja1995); - schlie\u00dflichlassensichauchweiterhindeutlicheUnterschiedeim Bereichper\u00ac s\u00f6nlichersozialerNetzwerke,in derBereitschaft,Vereinenund Verb\u00e4nden beizutreten,kurzum inalljenenAspektendessozialenLebensantreffen,den man heutegerneals\u00bbzivileGesellschaft\"bezeichnet(Immerfall1995a). GeradederletzteBereicheliefertaberzugleicheinBeispieldaf\u00fcr,da\u00dfbeiallen Unterschieden- und durchdieUnterschiedehindurch- europ\u00e4ische\u00c4hnlich\u00ac keitenfestzustellensind.Zwar besitzenEurop\u00e4er,wenn man diesozialeSchicht konstanth\u00e4lt,jenachGesellschaftszugeh\u00f6rigkeiteineunterschiedlicheAnzahl von Freunden.Doch im VergleichmitdenUSA dominiertGleichartigkeit.Bei\u00ac spielsweisegebenEurop\u00e4eran,wenigerFreundealsNordamerikanerzu haben, dochihreFreundschaftsbeziehungenscheinenstabilerzu sein. Insgesamtgesehen,kannderzeitvon einereurop\u00e4ischen,auchnurwesteuro\u00ac p\u00e4ischen,GesellschaftnichtdieRede sein.Doch dasistnurdiehalbeWahrheit: VielfachsindgesellschaftlicheUnterschiedenur noch eineFragequantitativer 330 PlenumIII:TransformationeninweltweitemZusammenbang Abweichungvon einemgleichartigenMusterund nichtmehr von qualitativen Gegens\u00e4tzen.Die Gr\u00e4benzwischenden GesellschaftenEuropasscheinenweit\u00ac auswenigertiefzu seinalszwischenEuropaalsGanzem und industriell\u00e4hnlich entwickeltenGesellschaftenau\u00dferhalbEuropas. Das europ\u00e4ischeAkkumulationsmodell in der Bew\u00e4hrungsprobe IchkehrezurFragezur\u00fcck,ob das\u00bbeurop\u00e4ischeModell\",insbesonderedas\u00bbeu\u00ac rop\u00e4ischeAkkumulationsmodell\",denSt\u00fcrmenderversch\u00e4rftenWeltmarktkon\u00ac kurrenzstandhaltenk\u00f6nne?EntsprichtdasneoliberaleDeregulierungsprojekt den Erfordernissenvon Flexibilit\u00e4tund Innovationnichtvieleher? Dagegensprecheneineempirischeund einetheoretische\u00dcberlegung:Empi\u00ac rischl\u00e4\u00dftsichzeigen,da\u00dfgeradejenekapitalistischenOrdnungennichtschlecht gefahrensind,diedurchNetzwerkevon Verb\u00e4ndengekennzeichnetsind,und deren\u00f6konomischeTransaktionenebensostarkdurchInstitutionenwie durch M\u00e4rktereguliertwerden(Hollingsworth\/Schmitter\/Streeck1994;Crouch1994). Was nachneoklassischerLogikschlichtmarktwidrig,kostspieligund inflexibel anmutet,hatsichbislangim internationalenVergleichals\u00e4u\u00dfersterfolgreicher\u00ac wiesen.DagegensprichtauchnichtderNiedergangmakrokorporatistischerL\u00f6\u00ac sungen.Nach wievorweisendiewesteurop\u00e4ischenGesellschaften,vorallemin denArbeitsbeziehungen,einenvergleichsweisenh\u00f6herenGradansozialerInte\u00ac grationauf,dersichauchinden aktuellenindustriellenRestrukturierungsprozessenalsVorteilerweisenkann.DieseRestrukturierungsprozessesindvon in\u00ac novativenProduktenund Dienstleistungenmit kurzen Produktionszyklen gekennzeichnet.ErfolgreicheFirmenm\u00fcssensichdarinaufschnellwechselnde Anforderungeneinstellen.Zwischen-und innerorganisatorisches\u00bbVertrauen\" und \u00bbKoordination\"stellenunterdiesenUmst\u00e4ndeneineungemeinwichtige Ressourcedar(Heidenreich1993). IntheoretischerHinsichtsindM\u00e4rkteohneInstitutionengarnichtdenkbar. DiesisteinealteErkenntnis,dieaberinletzterZeitetwavon derInstitutionellen \u00d6konomiewiederentdecktund formalisiertwurde (North1993).Wie dasBei\u00ac spielOsteuropasim allgemeinenund Ostdeutschlandsim besonderenlehrt,sind Institutionenf\u00fcreineeffizienteWirtschaftsordnungmindestensebensowichtig wie M\u00e4rkte.DieTatsacheeben,da\u00dfM\u00e4rktederEinbettunginNormen und In\u00ac stitutionenbed\u00fcrfen,macht eben dieTransformationvon Nicht-Markt-in Markt-Gesellschaftenso schwierig.Sieweist,nebenbeibemerkt,zugleichauf diewichtige- und noch keineswegsausgesch\u00f6pfte- RollederSoziologenbei StefanImmerfall,Daseurop\u00e4ischeModellimglobalenWettbewerb 331 derAnalysewirtschaftlicherProzessehin.Haben unsWirtschaftswissenschaft\u00ac ler,damalsim fernen89\/90,im Chor mitinteressiertenPolitikernund - auchdas sollteman nichtvergessen- mit ebensogl\u00e4ubigenwie hoffnungsvollenTeilen derbetroffenenBev\u00f6lkerung- nichteinzweiten\u00bbWirtschaftswunder\"verspro\u00ac chen,wenn nureinmaldieMarktkr\u00e4fteentfesseltseien?Es warennichtzuletzt Soziologen,WolfgangZapfbeispielsweise,diealserstevor \u00fcbertriebenenEr\u00ac wartungenwarnten. Wegen dieserKulturabh\u00e4ngigkeit\u00f6konomischerBeziehungenistaberzu fra\u00ac gen:Istdas\u00bbeurop\u00e4ischesAkkumulationsmodell\"\u00fcbertragbar,ausdehnbarauf weitereBereichezumindestEU-Europas?Voraussetzungenf\u00fcrdieOrganisati\u00ac on desWettbewerbs- einepassendeOrganisationslandschaft,dieBereitstellung redundanterKapazit\u00e4tenund dasErbringenderben\u00f6tigtenkollektivenG\u00fctersindnichtleichtzu erf\u00fcllen(vgl.Steeck1992:13-26).Hinzukommt,da\u00dfdieBe\u00ac ziehungenzwischenArbeitnehmern,Arbeitgebernund Gewerkschaftenselbst inden nordwesteurop\u00e4ischenKernstaatenhistorischund aktuellau\u00dferordent\u00ac lichverschiedensind(Crouch1994). DarausergibtsichfolgendesMikro-Makro-Problemaufeurop\u00e4ischerEbe\u00ac ne:Selbstwenn kooperativeindustrielleBeziehungensozialw\u00fcnschenswert w\u00e4renund sichzudem gesamtwirtschaftlichauszahlten,sostellensiesichdoch nichtgleichsamnat\u00fcrlichein.VielmehrsinddiejenigenwirtschaftlichenAkteure strategischim Vorteil,denenaneinemeurop\u00e4ischenAkkumulationsmodellnicht gelegenist(Hollingsworth\/Schmitter\/Streeck1994:292-294).Entscheidungen sindbekanntlichleichterzu blockierenalsherbeizuf\u00fchren.Einenur negative Integration,diesichaufden freienFlu\u00dfvon G\u00fctern,Personenund Dienstlei\u00ac stungenbeschr\u00e4nkte,w\u00fcrdesicherlichmehr Deregulierungund wenigersoziale Rechtemitsichbringen,weilnationalstaatlichabgest\u00fctzteAusgleichsmechanis\u00ac men im weitereneurop\u00e4ischenRahmen erneutderKollektivgutproblematikun\u00ac terworfensind.Daraufkannsichdereuro-pessimistischeBlickaufdiesoziale DimensiondesBinnenmarkteszu Rechtberufen(Keller1993).Immerhinhat derVertragvon MaastrichtdieRolledereurop\u00e4ischenSozialpartner(UNICE, CEEP,ETUC) gest\u00e4rkt,wenngleichsiebeiweitemnochnichtma\u00dfgebendist.Es liegtim EigeninteressederEU-Organe,transnationaleEinflu\u00dfkan\u00e4leweiterzu er\u00f6ffnen.DahersindweitereAnstregungenderKommissionwahrscheinlich,die Sozialpartnerf\u00fcrEuropazu \u00bbkooptieren\".Fernerscheintdiepolitischlangfri\u00ac stigeAusrichtungderEU-Kernstaatendaf\u00fcrzu sprechen,da\u00dfderWeg derso\u00ac zialenKonkordanzweiterbeschrittenwird.DieseAusrichtungwurdedurchdie diesj\u00e4hrigenNeuaufnahmensicherlichverst\u00e4rkt. Allesinallembetrachtet,istesnochkeineswegsausgemacht,da\u00dfeseineuro\u00ac p\u00e4ischesSystemvergleichsweisekooperativerindustriellerBeziehungnichtge- 332 PlenumIII:TransformationeninweltweitemZusammenhang benwird.TrotzmancherBekundungenfand- mitAusnahmeGro\u00dfbritanniensin der EU einegro\u00dfangelegteDeregulierungdes Arbeitsmarktsnichtstatt (Teague1994).WelcherWeg auchimmer beschrittenwird,eristnichtnaturn\u00f6twendig,sondernfolgtpolitischenund gesellschaftlichenEntscheidungen.Euro\u00ac pa hatkeinenGrund,dem orthodoxneoliberalenWirtschaftsmodellblindlings zu folgenund seinentraditionellenBesonderheiteninWirtschaftund Gesell\u00ac schaftabzuschw\u00f6ren.Je komplizierterProduktionsprozesse,destokleinerder GrenznutzenerzwungenerF\u00fcgsamkeit;jeunwahrscheinlicherdieAnwendung zwischenstaatlicherGewalt,destomehr schlagensichLegitimit\u00e4tsreservenin Wettbewerbsvorteileum. Schlu\u00dfbemerkungen In diesemVortraghabeichargumentiert,da\u00dfsichdiegeistigeGestaltEuropas alsspezifischeKonfigurationvon Politik,Wirtschaftund Gesellschaftausdr\u00fcckt. Visionund sozialeWirklichkeitverbindensichzu einemschwerentwirrbaren Ganzenund st\u00fctzensichgegenseitig.IhrVorbildcharakterkannauchmodemisierungstheoretischuntermauertwerden.So hat WolfgangZapf (1989)drei Grundinstitutionenf\u00fcrdiemodernenGesellschaftenbenannt,f\u00fcrdieerin ab\u00ac sehbarerZeitkeineAlternativensieht: - Konkurrenzdemokratie, - sozialeMarktwirtschaft, - WohlstandsgesellschaftmitWohlfahrtsstaatund Massenkonsum. IndeserweisensichdieseBasisparameterbein\u00e4hererBetrachtungwenigerals UniversaliengelungenerModernisierung,sondernvielmehralsihrespezifisch \u00bbeurop\u00e4ische\"Auspr\u00e4gung.Nach dieser\u00dcberlegungliegenwenigerVolkswirt\u00ac schaften,alsverschiedene\u00bbBaupl\u00e4ne\"von Gesellschaftenund diemitdiesenBau\u00ac pl\u00e4nenverbundenenIdeenmiteinanderim Wettstreit.Solche\u00bbBaupl\u00e4ne\"k\u00f6n\u00ac nennichteinfachkopiertund von anderenGesellschaften\u00fcbernommenwerden; siesindnichtsanderesalsdiehistorischeWirklichkeitvon Gesellschaftenund derenBeschreibung,RechtfertigungoderKritik.EineglobaleKonvergenzzu einem einheitlichengesellschaftlichenMustererscheintdahersehrunwahr\u00ac scheinlich(vgl.dagegenBomschier1988:318-344). Im europ\u00e4ischenRahmen hingegenscheinteshinreichendvielegesellschaft\u00ac licheGemeinsamkeitenzu geben,dieeinesozialeund sozialstaatlicheEinbet\u00ac tungdesBinnenmarktszumindestnichtvon vornhereinausschlie\u00dfen.Die Frage StefanImmerfall,DaseuropaischeModellimglobalenWettbewerb 333 istdemnachnicht:FolgenandereGesellschaftendem europ\u00e4ischenMuster?Son\u00ac dern:Sinddiesozialen,wirtschaftlichenund politischenMuster,wie siesichim kontinentalenKerneuropaherausgebildethaben,weiterhinanpassungs-und lei\u00ac stungsf\u00e4higgenug,um einLeitbildf\u00fcrdievertiefteeurop\u00e4ischeIntegrationab\u00ac gebenzu k\u00f6nnen? Literatur Albert,Michael(1992),KapitalismuscontraKapitalismus.Frankfurta.M.\/NewYork. Bailey,Joe(Hg.)(1992),SocialEurope.Harlow,Essex. Barzini,Luigi(1993),TheEuropeans.New York. Bornschier,Volker(1988),WestlicheGesellschaftimWandel.Frankfurta.M.\/NewYork. 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Wiesenthal.","pdf_url":""},{"view":"Scott, W. R., Stark, D., Scurich, N. (1995). 'Institutions and Organizations: Toward a Theoreti- cal Synthesis'. Thousand Oaks, CA -London -New Delhi: Sage Publications. Foundations for Organizational Science. Institutional Environments and Organizations: Structural Complexity and Indi- vidualism, 26 pp. 23-35.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Putnam, R. D., Alone, B., Schuster, N. R. R., B., TW, P. R., B, S. (2000). Bowling Alone: the Collapse and Revival of American Commu- nity. New York, London, Toronto, Sydney, Singapore: Touchstone Books by Simon & Schuster. Seine deutsche Fassung geht auf Putnams 1994 in Uppsala pr\u00e4sentierten Beitrag zur\u00fcck: PUTNAM, R. 1999: Demokratie in Amerika am Ende des 20. Jahrhunderts. In: GRAF\/PLATTHAUS\/ SCHLEISSING 1999, 6 pp. 223-234.<\/a> <\/span>PDF<\/a>","pdf_url":"www.museodelholocausto.org.ar\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Discurso-Alejandro-Katz-presentacion-muestra-CINU-abril-2017.pdf"},{"view":"Sartori, G., P., Systems, P., Milan, S. S., A. (1976). Parties and Party Systems: Volume 1: A Frame- work for Analysis. Cambridge Eng.; New York: Cambridge-London-New York-Melbourne, Cambridge University Press. The Oxford Handbook of Comparative Politics. Oxford handbooks of political science, 1.<\/a> ","pdf_url":""},{"view":"Hirschman, A. O. (1994). Wieviel Gemeinsinn braucht die liberale Gesellschaft? \u00dcber \u203ateilbare\u2039 und \u203aunteilbare\u2039 Konflikte\u00ab. Le\u00ac viathan 2\/1994, 2 pp. 293-304.<\/a> ","pdf_url":""}]},"system_type":"EXP","doc_rank":9,"rid":28959732},{"_index":"gesis-21-05-2026-02-00-54","_id":"gesis-solis-00151646","_version":1,"_seq_no":74950,"_primary_term":1,"found":true,"_source":{"title":"Industrielle Beziehungen und sozialer Konflikt in sozialistischen Gesellschaften : ein Vergleich Polens und der Sowjetunion","id":"gesis-solis-00151646","date":"1992","date_recency":"1992","abstract":"Angesichts der Ver\u00e4nderungen der Eigentumsverh\u00e4ltnisse an den Produktionsmitteln in Polen, Ungarn und der Tschechoslowakei dr\u00e4ngt sich der Eindruck auf, da\u00df eine \"kapitalistische Revolution\" in diesen L\u00e4ndern unmittelbar bevorsteht. In dem Aufsatz untersucht die Autorin, wie sich Interessen neu konstituieren und welche sozialen Gruppen sich aus den alten gesellschaftlichen Formationen heraus reformieren und reetablieren konnten. 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